Iulöaer Anzeiger
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Nr. 22 — 1926
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Kllda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt UltlUUilUUIIlUIUittKUIMlUUllllUlUlUIUUMlUlUlllUlUUUmuWUIIlUUllUUUlUlUlllUIUMMUtlUIUUlUUUlUIUIUIIIHMUaillUlUMlMllUUUIUIUMUUBllUlltll Redaktion und Oeichättssteüe: Mühtenftratze t, Telefon Nr. 989 Nachvrn« der mit * veriehenen ârtrnel nur mit Ltueüenangade: „Fuld. Linz." gestattet.
Fulda, Montag, 1. Februar
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3. Jahrgang
Kleine Zeitung für eisige L^r.
* Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages tritt am Mittwoch, den 3. Februar, zusammen. Er soll noch einmal über die von der Regierung unmittelbar geplante Anmeldung zum Völkerbund beraten.
* Die Kölner Zone kann jetzt tatsächlich als befreit gelten, da in der Nacht vom 31. Januar auf den 1 Februar alle jrem- den Truppen zurückgezogen werden.
* In der begonnenen Woche soll ein großer Tcmonsirauons- strcik von mehreren Stunden durch die deutschen Eiscnlahncr- Verbände vorbereitet werden. Alle Züge aus der Strecke sollen angehalten werden zur Protestkundgebung gegen die Ablch- nung des Lohnschiedsspruches für die Eisenbahner.
* Bei Schlngwetlerkatastrophen, die sich in Amerika an drei' verschiedenen ©teilen ereigneten, kamen zahlreiche Bergleute ums Leben. Die genaue Zahl der Todesopfer steht noch nicht fest.
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nur kleines, Vertrauensvotum des Reichstags sich stabilisiert hat, geht sie nunmehr daran, die durch den Vertrag von Locarno vorgeschriebenen Aktionen in die Wege zu leiten. Als erste Tat soll der Beitritt Deutschlands zum Völkerbund vollzogen werden. Zu diesem Zweck ist der Auswärtige Ausschuß des Reichstages für Mittwoch dieser Woche einberusen worden. In ihm wird Außenminister Dr. S t r e s e in a n n Mitteilungen über die Rückwirkungen der STonferens von Locarno geben, die im engsten Zusammenhang mit der bevorstehenden Anmeldung Deutschlands zum Völkerbund stehen. Wenn auch die Regierung einer formellen Genehmigung des Auswärtigen Ausschusses oder des Reichstages zur Absendung des Eintrittsgesuches nicht bedarf, da dieses Einverständnis bereits mit der Annahme der Locarnogesetze ausgesprochen worden ist, so hat doch der Minister des Äußern seinexzeit zugesagt, -. i*»dj;.iu .A.u»jcyuv vorher noch einmal eingehend über die gesamte außenpolitische Lage Bericht zu erstatten.
Im Zusammenhang mit diesem diplomatischen Schritt Deutschlands bringt die Pariser Zeitung „Journal" die Nachricht, daß nunmehr die Frage der seit längerer Zeit in Aussicht genommenen Reise des deutschen Außenministers nach Paris wieder aktuell geworden ist. Es sollen bereits in den nächsten Tagen diplomatische Berhandlungeu über die Reise Stresemanns nach Paris beginnen, bei denen das Datum des Besuches und das Programm der Unterredungen mit Briand besprochen werden sollen.
Über eine Verschiebung der für Mitte Februar voi- gesehenen Abrüstungskonferenz ist noch immer kein bestimmter Entschluß gefaßt worden. Sollte diese Konferenz tatsächlich verlegt werden, so wird sie wahrscheinlich Mitte April statHnden. Wie es heißt, soll der ehemalige Botschafter Graf Bernstorff Führer der deutschen Delegation werden, der außerdem noch der Völkerbundreferestt des Auswärtigen Amtes, Geheimrat von Bülow, und vom Reichswehrministerium Oberstleutnant von S t ü l p n a g e l angeboren werden.
SerKoiilpromiß MZörstenabfindmg Begründung eines Reichssondergerichts.
Nach Mitteilung aus parlamentarischen Kreisen ist in einer interfraktionellen Sitzung eine Kompromißlösung über die Fürstenabfindungen gefunden worden Der vorliegende Gesetzentwurf wird von den beteiligten Parteien, die mit den Parteien der Negiernngskoalition identisch sind, voraussichtlich am Dienstag im Rechtsuusschuß des Reichstags cingebracht werden.
Dieser Kompromißantrag schlägt, wie weiter gemeldet wird, in der Form eines Gesetzentwurfs die Begründung eines Reichs sondergerichts vor, an ias alle prozeßmäßig noch nicht erledigten Fälle geleitet werden sollen. Dieses Reichssondergericht soll aber nicht bloß nach strengem Recht entscheiden, sondern auch nach den jeweils gegebenen finanziellen und wirtschaftlichen Gesichts- punkten. Falls beide Parteien den Wunsch haben, sollen auch bereits erledigte Fälle diesem Reichssondergericht zur Nachprüfung übern.efeu werden können. Diesem Kompromiß haben sich vorläufig nur die Regierungsparteien angeschlossen. Die Sozialdemokraten halten an ihrem Antrag ans Volksentscheid fest, ebenso die Kommunisten. Die Deu'fchnationalen haben zu diesem Anträge noch nicht Stellung genommen, ebensowenig die Völkischen.
Abschluß der stanzöyschen Mamdedaiie.
Die allgemeine Finanzdestgtic Am
Dienstag erfolgt der Eintritt m dui Erwar-
der erwarteten Intervention Bnando I (VlirK Houten nicht gekommen. In der Oitzuntz machte JotM >i net dem Finanzminister den Dorwurf^daß ricyk z Stabilisierung des Frank unlcrnom^ Gr ß s Interesse erregte die Ansprache Boeanowsk S, des ^edne« der Rechten, wegen Der unverhulhen ^ l'K^ Zeichen ves Frank einen Burgfrieden der Partcun ^ ,u schließen. Der Redner vertrat Die ^"^^'"^ Sviiiamlrife eine Vertrauenskrise fei, und vaß es verf.hkl wä», den §ra.E der fortschreitenden Inflation 3«
Die Kölner Jone frei!
2S Millionen Deutsche befreit.
Die erste Zone ist geräumt! Aus allen Garnisonstädten wie Düsseldorf, Homberg, M.-Gladbach usw. sind die Truppen abgezogen. Der Abmarsch hat sich ohne Zwischenfälle vollzogen. Ähnlich wie in Köln fanven auch in anderen Städten Sonntag nacht Besreiungsfeiern statt, an denen die gesamte Bevölkerung begeistert Anteil nahm. Mit der Räumung der ersten Zone sind 6400 Quadratkilometer deutschen Bodens mit 2% Millionen Einwohnern von mehr als siebenjähriger Fremdherrschaft wieder befreit. Die Rheinlandkommiffion hat im übrigen eine Reihe von Ausweisungen zurückgenommen, die in die Zeit vor Dem Ruhrkampf fallen. So gegen den früheren Oberbürgermeister von Wiesbaden, Dr. Glèffing, den früheren Gymnasialvirektor Dr. Maurer, den Leiter der Deutschnationalen Volkspartei in Wiesbaden, Weppen, den Polizeipräsidenten Krause, den Polizeidirektor Dr. Thon, den Polizeirat Streibelein, ebenfalls früher in Wiesbaden. Außerdem hat sie einigen Beamten der Deutschen Reichs- post, deren Ausweisungsbefehl sie bereits früher zurückgenommen hat, nunmehr die Wiederaufnahme ihres Dienstes gestattet.
Der Westausfchuß für Rhein, Saar und Pfalz beschloß eine gemeinsame Jahresheimaltagung in Köln für Sommer 1926. Ferner wurde beschlossen, ans Anlaß der Räumung der Kölner Zone eine Feier im Reichstagsgebär'de zu veranstalten, die zugleich dem Gedächtnis des vor 150 Jahren geborenen rheinischen Patrioten und bahnbrechenden Publizisten Joseph Görres gewidmet sein und in einen Appell zur Erhaltung des baulich gefährdeten Kölner Doms ausklingen soll. Als Zeitpunkt für die Feier ist Sonntag, der 7. März, in Aussicht genommen.
vollzog.
ig 3 Uhr. wie
Wie die Räumung sich
Köln.
In Köln ist am Sonnabend nachmitt
vorgesehen, vie englische Flagge auf Dem Hotel Erzetsior, dem bisherigen Hauptquartier Der Besatzung, nieoergeholt worden. Schon lange vor Beginn Der Zeremonie ver- sammelte sich am Domplatz eine nach Tausenden zählende Menschenmenge. Der Platz ebenso wie Der Bahnhof wurden von Der Polizei um 2 Uhr abgesperrt. Um 2,45 Uhr marschierte Die 1. Kompagnie ves 2 Bataillons ves Kings Shrop Shire Ligh-Infanterieregiments mit klingendem Spiel auf Dem Platz vor Dem Dom auf. Eine kurze Parade, minutenlanges Stillstehen, dann gab der komman- : DierenDe Offizier, Oberst Taorpe, vas Zeichen zum Nieder- holen Der Flagge. Die Militärkapelle spielte Die englische Nationalhymne, währenv Die Menge ver Zuschauer in Hurrarufe ausbrach In Stärke von 500 Mann zog dar- ; auf Der letzte Rest ver Besatzung zum Bahnhof, von wo sofort Der Abtransport erfolgte.
Einige Zeit nach dem Einholen ver englischen Flagge wurve auf Dem bisherigen britischen Hauptquartier eine riesige schwarz-weiße Preußenfabne unter Den brausenden Hochrufen Der noch immer zahlreich auf Dem Domplatz versammelten Menge gehißt.
Köln, 1. Febr. Um Mitternacht begann feierliches Glockengeläut des Doms und der übrigen Kirchen Kölns. Um 12,10 Uhr ergriff Oberbürgermeister Dr. Adenauer das Wort zu feiner Ansprache, worauf die vor dem Dom versammelte Menschenmenge die drei Strophen des Deutschlandliedes sang. Daraus sprach der preußische Ministerpräsident Braun. Als er schloß, wurde rett der Menge der Choral: „Großer Gott wir loben dich" angestimmt. Als die Klänge des Chorals verhallt waren, setzte wiederum das Glockengeläut ein.
Das hiesige Telegraphenamt hai an alle mit ihm verbundenen Telegraphenämter aus Anlaß der heute erfolgten Räumung Kölns folgenden Gruß gesandt:
„Es loht der Simmel in roter Glut, es brennen die Fackeln, es brennt das Blut. In Den Elockensturm jauchzen die Lieder hinein: Es lebe Die Freiheit am deutschen Rhein! Die Berge klingen, es braust.Der Strom, die Glocken jubeln vom hohen Dom. verrauscht die Jahre, Die wir verbüßt, o Freiheit am Rhein, sei gegrüßt!
Lon».
Zn Bonn wurde Sonnabend nachmittag 3 Uhr Die französische Flagge nieoergeholt. Nach einem Parademarsch Der noch in Bonn anwesenven französilchen Truppen marschierten sie nach dem Güterbahnhof, von wo aus sie weiterbefördert wurden. Der Abzug ist ohne Zwiichensall verlaufen.
erklären. Man müsse dahin kommen, daß sich aus ein env- gülliges Sanierungsprojekt etwa 330 bis 340 Stimmen vereinigten. Das Pfund werde dann innerhalb zweier Wochen auf 100 fallen. „Sie haben nicht länger das Recht, fuhr Bocanowski, zu den Abgeordneten gewendet, fort, „sich uv befehden, wenn Die Existenz eines 40 Willionen-Volkes auf dem Spiele steht." Briand, Der dem Redner aus der Tribüne folgte, erwiderte, daß Die Revner, Die sich auf Der Tribüne ablösten, d enEindruck hinterlassen hätten, vaß eine Einigung nicht möglich sei.
Tie provisorische Krcditvorlage für Februar wurve der Kammer mit geringfügigen Änderungen seitens ves Senats vorgelegt und ist erneut mit 422 gegen 133 Stimmen angenommen worden.
Aachen.
Der Aachener Regierungspräsident erhielt von dem kommandierenden General der belgischen Besatzungszone die schriftliche Mitteilung, daß die erste Zone, soweit sie belgisch besetzt ist, ebenfalls Mitternacht zum 1. Februar als geräumt zu gelten hat. Es bleiben noch einige Abwickelungsstellen zurück, doch hat dann die Militärbehöro« aufgehört, irgendeine Kontrolle in diesem Gebiet auszn- üben. Vielmehr gehen auch während der Anwesenheit der Abwicklungsstellen die gesamten Verwaltungs- usw. Befugnisse auf die deutschen Behörden über.
Düsseldorf.
In Düsseldorf verabschiedete sich der belgische Oberstkommandierende bei dem Beigeordneten Knopp ii Düsseldorf-Oberkassel und übergab einen Brief des beb gischen kommandierenden Generals an den Regierungspräsidenten zu Düsseldorf, in dem mitgeteilt wird, Dat die Räumung am 31. Januar um Mitternacht als beenvr: zu betrachten ist. Nur noch einige kleine Kommandos wersen zur Abwicklung der Übergabe an die veutsche» Behörden Zurückbleiben.
Glückwunschtelegramm des Ministers Severing.
Der preußische Minister des Innern hat an den Ober- präsidenten der Rheinprovinz anläßlich Der Räumung Dei 1. Zone feine Glückwünsche ausgesprochen. Der Oberprä- sioent hat seinerseits seine Glückwünsche für vie Behörver und die Bevölkerung des geräumten Gebiets in einem Telegramm an Die Regierungspräsidenten in Aachen, Köln, Düffeldorf und Koblenz zum Ausdruck gebracht.
Reichspräsident und Reichskanzler an Oberpräsident Fuchs.
Berlin, 31. Jan. Aus Anlaß der Räumung der ersten Zone des besetzten Rheinlandes wurden von Seiten des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers nachstehende Telegramme an den Oberprüsidenten Fuchs in Koblenz gerichtet:
„Heute um Mitternacht wird für Die erste Zone des befreiten Rheinlandes die Stunde der Befreiung schlagen. Ich bitte Sie, aus Diesem Anlaß der Bevölkerung Der besetzten Teile Der Ihrer Obhut anvertrauten Provinz meine aufrichtigsten Wünsche und besten Grüße zu entbieten und ihr sowie Den Behörden den Dank des Vaterlandes für ihr treues Ausharren in der nunmehr hinter ihr liegenden schweren Zeit auszusprechen. Neue große Aufgaben stehen bevor. Ich hoffe, daß Die Behörden in engem Zusammenwirken mit allen Kreisen der werktätigen Bevölkerung Die wiedererlangte Handlungsfreiheit dazu benutzen, um nach Möglichkeit Die Schäden zu heilen und an Dem Wiederaufbau Der Heimat zu arbeiten. Daß auch dem übrigen besetzten Gebiete bald der Tag der Freiheit kommen möge, ist aller Deutschen sehnlichster Wunsch.
v. Hindenburg, Reichspräsident."
„Heute, wo es endlich gelungen ist. Die Bestimmungen des Versailler Vertrags über die Räumung der ersten Rheinlandzone zu verwirklichen, richten sich die Gedanken Der Reichsregierung vor allem auf die noch andauernde Not Der zweiten und Dritten Zone. Ich weiß mich in meinem Empfinden eins mit den Bewohnern Der befreiten ersten Zone, wenn ich gerade in dieser Stunde bestätige, daß die Reichsregierung weiterhin ihre ganze Kraft daran setzen wird, für Die Reichsteile, die noch unter fremder Besatzung bleiben, die Last zu erleichtern und Die Dauer Der Besatzung zu vermindern. Den Bewohnern der ersten Zone aber, Die nun am Ende des Leidensweges stehen, Den sie aufrechten Hauptes um ganz Deutschlands willen gegangen sind, dankt die Reichsregierung von ganzem Herzen für ihre vaterländische Treue.
Reichskanzler Dr. Luther."
Kölns Befahunqsleiden.
Amtliches Zahlenmaterial.
Eine von der Stadt Köln herausgegebene Denkschrift mit statistischem Material über die Besatzung enthält du folgenden erschütternden Angaben: Durch Gewalchandlun- gen kamen zu Tode 18 Personen, durch rücksichtsloses Fahren britischer Kraftwagenführer 82, so daß im ganzen 100 Personen im Stadtgebiet Köln durch Die Besatzung ihr Leben eingebüßt haben. 977 weitere Personen erlitten durch Übergriffe der Besatzung körperliche Schäden, so daß die Gesamtzahl der Personenschadensfälle 1077 beträgt. Durch Gewaltmaßnahmen der Besatzung erlitten 3951 weitere Personen Schäden. Vor den britischen Kriegsgerichten standen 8206 Personen. Verhängt wurden von Den britischen Militärgerichten insgesamt 628 Jahre Gefängnis, darunter ein Fall mit lebenslänglichem Gefängnis. Diese Strafen sind zum größten Teil vollstreckt worden, wenn auch in einigen Fällen durch den Obcrstkom- mandierenden der Rheinarmee die Strafe teilweise erlassen oder in Ausnahmefällen ganz erlassen wurde. Neben Die'm Freiheitsstrafen wurden noch in einer Reibe von F^' cn Geldstrafen verhängt, und zwar in Höbe von insgesamt rund 42 Billionen Papiermark und 2950 Reichsmark. An der Stadt Köln wurden wegen Gefävrvung Der Sicherhctt des Unterhalts und der Bedürfnisse der tBefa5uvaetrv’'vcn gemäß Ordonnanz 283 185 Deutsche und 74 Ausländer ausgewiesen.