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Zul-aer Anzeiger

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Fulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt HuiiiiiHiiiMiiiHMiiinuiiHtiiiiHiiiiHinmwtiinHmLiHiiiiiiiiimujiiiiwHHiiwnnH^

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Nr. 23 1926 Fulda, Dienstag, 2. Februar 3. Jahrgang

9er Imk te Wertete an die Umländer.

Endlich erlöst!

Millionen Deutscher saßen um Mitternacht in allen Teilen des Reiches, den Hörer an das Ohr gepreßt, und hörten es, wie mit feierlichen Schlägen dergroße Peter", des Kölner Domes neugegossene Riesenglocke, die Stunde der Befreiung kündete, über alle deutschen Lande klang die Kunde hinein in die Herzen, daß die Metropole des Rheinlaüdes endlich, endlich wieder frei geworden ist, nachdem sie mehr als sieben Jahre hindurch die Faust des Siegers gespürt hatte. Die Türme des Donics sehen noch herab auf das große Hotel zu ihren Füßen, aber das eng­lische Hauptquartier residiert nicht mehr dort und die Tommies" sind abgezogen. Richt mehr drängen sich die Scharen der fremden Soldaten durch die Straßen Kölns, künden die Plakate und Anschläge von der Herrschaft fremden Volkes über deutschen Boveri. Den Abziehenden rief der Klang der Glocken nach: K ö l n i st f r e i !

Millionen von Deutschen, aber auch das Ausland, hörten es, wie der Kölner Oberbürgermeister Dr. Adc- ii a ue r vor der vieltausendköpfigen Menge in der Mitter- nachtsstunde spricht, wie er der sieben Jahre des Leids und der Not gedenkt, wie er aber auch jener vier Millionen Deutscher nicht vergißt, denen die Befreiungsstunde noch immer nicht schlug. In diesem Augenblick das mah­nende Wort zur Einigkeit zu finden, das hinaushallte bis hinüber zur Ostgrenze Deutschlands, war wahrlich leicht. Denn sieben Jahre hindurch hat gerade Köln, die Metro­pole des besetzten Gebietes, den Kampf für diese Einigkeit geführt, einen Kampf, der ja nicht nur ein solcher der Geister war, sondern von der andern Seite her allzuoft mit den Waffen brutaler Gewalt geführt wurde. Und ans den vieltausendstimmigen Hochrufen löst sich Ivie ein Schrei awd) demWir wollen sein ein einig' Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr" in feierlichen KlWgen dasDeutschlandlied", die Nationalhymne, deren Tvne sieben Jahre lang nicht erschallen dursten bei schwerer Strafe. Und es klang ^naus zu den deutschen Brüdern an der Maas und an der Memel, an Etsch und Belt), die Hoffnung doch nicht auszugebcu auf Befreiung aus Sem Druck der Gegenwart, daß auch ihnen einst die GlockeZ die ErlösungsstunÄe künden werden.

Da^ wird und muß geschehen, wenn, wie der Kölner Oberbürgermeister sagte,die Grundsätze des Rechts und der Moral, die für das Verhältnis der einzelnen Menschen zueinander' gelten, die jeden Menschen als frei und gleich­berechtigt eiferen, auch in Wahrheit, nicht nur in Worten Geltung habest." Der preußische Ministerpräsident Brau n der im Namen der Staatsregierung das Wwdergewonnene Köln begrüßte, Mb ja auch dieser Hoffnung Ausdruck. Dr Stresemann, des Reiches Außenminister, der am Sonntag in Dresden vor der akademischen Jugend sprach, wies darauf hin, daß jetzt erst der Anfang gemacht sei auf der Bahn der Verständignug und daß noch viel gefchchm :müsse, ehe die alten Wunden sich schließen.

Friedensgeläut war es, als, zum Schluß der Köln i Fr ier, alle Glocken der alten Stadt am Rhein klangen, nicht Sie zesgeläut. Zu unserer großen Not als Volk gesellt sich die'wirtschaftliche und soziale Not, nicht zuletzt in jenem -GebieH das jetzt wieder frei geworden ist. Doch als zum ersteurMl seit sieben Jahren sich am Morgen des 1. Fe­bruar wieder d e u t s ch e F l u g z e u g e über Köln zeigten, hat sich wohl Manches Schwerbeladenen Ange emporge- richiet in Mfuw Hoffnung.

KmWhW W AeHWm Landtag.

Zu der èonlagösitzung des Preußischen Landtages in .Berlin hatte sich das gesamte preußische Kabinett mit An^nWme des in Köln weilenden Ministerpräsidenten Brann eingefunden. Landtagspräsident Bartels nahm sofort nach Eröffnung der Sitzung das Wort und gedachte der an,! Sonntag erfolgte;! endgültigen R ü n - m u u g der e r c n R h e i n l a n d z o u e von fremden Truppen. Er führte weiter aus:

Mehr als ein Jahr haben unsere Brüder und Schwestern in dem Geister länger auf diese Stunde warten müssen, als et veriraasmähm hätte sein sollen. Mit unseren Herzen waren wir bei ihnen, als sie in d.r vergangenen Nacht in einer wür­digen Feier vor dem Kölner Domtau die endliche Befreiung begrüßen kennen. Dieses Ereignis gibt auch dem Preußischen Landtag lebhaften Anlaß, seiner besonderen Freude über das endlich Erreichte einmütig Ausdruck zu geben. Er entlret-t Der Bevölkerung des jetzt befreiten Gebietes seine herzlichen Glückwünsche und dankt ihr zugleich für ihr treues Bekenntnis zu Preußen und Deutschland, innern sie auch in den schwersten Zeiten nicht wankend gewesen ist. Der t ann ag spricht dabei zugleich die Hoffnung aus, daß auch die Räumung der beiden weiteren Zonen in absehbarer Zeit, jedenfalls aber vor dem Ablauf der vertraglich bedungenen Fristen erfolgen möge. Wir wünschen in dieser Stunde nichts sehnlicher, .als daß nc- den der Befreiung von fremdem Druck unser Volk, inSdcjon- bere seine arbeitenden Schichten, auch von Dem Druck wirt­schaftlicher Notlage recht bald befreit werden möge. Mit bem Glückwunsch an das besetzte Gebiet bekundet der Landtag zu gleich diesen Wunsch und diesen Willen."

Das Haus hörte die Ansprache stehend an und be> ©leitete sie mit lebhaften, stürmischen Beifallskundgebungen,

Reichsminister Dr. Marx.

Berlin, 1. Fehr. Der Reichsminister sür die besetzten Gebiete Dr. Marx hat an den Oberbürgermeister von Köln, Dr. Adenauer, folgendes Telegramm gesandt.

Der rheinischen Metropole, meiner lieben Vater­stadt Köln, sende ich zur Befreinng nach siebenjähriger

Besetzung meine herzlichsten Glückwünsche. Möge Köln, das uns in schweren Jahren durch seine Treue und Standhaftigkeit Vorbild und Stütze war, in der neuen Aera der Freiheit einer glücklicheren Zukunft entgegen­gehen."

An den Oberpräsidenten Dr. Fuchs sandte der Minister solgendes Telegramm:

Es drängt mich, Ihnen zur Befreiung der Kölner Zone non langwieriger Besatzung meine aufrichtigen Glückwünsche anszusprechen. An diesem Tage der Freude, wo über zwei Millionen Deutsche das kostbare Gut der nationalen Freiheit wieder erlangt haben, gedenken wir besonders herzlich der noch viel größeren Zahl unserer Volksgenossen in der Rheinprovinz und in den anderen Gebieten am Rhein, die die Besatzung weiter zu tragen haben. Möge es uns durch Einsatz aller Kräfte gelin­gen, ihr Los zu erleichtern und ihr hartes Schicksal ab­zukürzen."

Die Würltemberqjsche Negierung.

Stuttgart, 1. Febr. Anläßlich der Räumung der Kölner Zone hat die württembergische Regierung an den Herrn Oberpräsidenten Fuchs in Koblenz solgendes Fernschreiben gerichtet:

Den endlich befreiten Brüdern am Rhein, die aller Gewalt zum Trotz treu zum deutschen Vaterlande gehal­ten haben, im Namen des ganzen schwäbischen Volkes die herzlichsten Wünsche. gez. Württembergische Staats- regierung für den Statspräsidenten Bolz.

Ministerpräsident Held.

München, 1. Febr. Ministerpräsident Held richtete an­läßlich der Räumung Kölns und der ersten Rheinlandzone an Oberbürgermeister Adenauer folgendes Elückwunsch- telegramm:

Die bayerische Staatsregierung sendet der von der Last der Besatzung befreiten Stadt Köln und dem be­freiten Rheinland hi dLuckbar^u- Erdenken ihrer.opfer­freudigen nationalen Haltung freudigste Glückwünsche."

O erschftsi n

Beuthen, 1. Febr. In der Stadtverordnetensitzung ge­dachte der Stadtverordnetenvorsteher, Landtagsabgeord­neter Zawadzki, in einer längeren Ansprache der Räumung Kölns, wobei er besonders darauf hin­wies, daß jetzt als weitere Fortsetzung der Räumung die Revision der oberschlesischen Grenze unumgänglich sei. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung Beu­chens sandten dann folgendes Telegramm an den Ober­bürgermeister Kölns, Adenauer:

Der Magistrat und die Stadtverordnetenversamm­lung Beuchens, des südöstlichen Pfeilers deutscher Wirt- schast und Kultur, sprechen ihre Glückwünsche zur Räu­mung und den Dank für die deutsche Treue aus.

Der Oberpräsident Oberschlesiens, Dr. Poske, richtete an den Oberpräsidenten Dr. Fuchs in Koblenz und an den Oberbürgermeister Dr. Adenauer in Köln folgendes Tele­gramm:

Die deutsche Grenzmark Oberschlesien, welche auch jahrelang die drückende Besatzung tragen mußte, be­grüßt voll herzlicher Anteilnahme die Kölner Zone zur Befreiung.

Der evangelische Oberkirchenrat an das befreite Rheinland.

Anläßlich der Räumung der Kölner Zone sandte im Namen des evangelischen Oberkirchenrates in Berlin. Prä­sident Dr. D. Kapler, ein Begrüßungstelcgremm an den Präses der rheinischen Provinzialsynode D. Wolff in Aachen. Gleichzeitig brachte der Oberkirchenrat seine Teil­nahme und Freude über die Befreiung ter ersten Rhein­landzone in einem Telegramm an den Oberpräsidenten der Rheinprovinz Dr. Fuchs zum Ausdruck.

Begrüß ungcslug über Köln.

Köln, 1. Febr. Die Teutsche Luft-Hansa entsandte heute von Düsseldorf zwei Großflugzeuge, um Grüße aus dem unbesetzten Gebiet ins befreite Gebiet zu überbringen. Nach ^stündigem Fluge trafen die beiden Flugzeuge in Köln ein. Nachdem sie den Kölner Dom zweimal umflogen hatten, landeten sie gegen 11 ^ Uhr auf dem Kölner Flug­platz, wo sie von Vertretern der Stadt und der Presse emp­fangen wurden.

Zu Ehren der bei dem Befreiungsflug in Köln einge­troffenen Gäste gab die Stadt ein Frühstück im Gürzenich, bei dem in Vertretung des Oberbürgermeisters Adenauer Bürgermeister Matzerath die Erschienenen herzlich will­kommen hieß und die Hoffnung ausdrückle, daß der heutige Tag für die Entwicklung des Flugverkehrs im Rheinland und ganz Deutschland einen Wendepunkt dar stellen möge. Namens der aus der Vereinigung des Aero Lloyd mit der Junkers Luftverkehrsgesellschaft hervorgegangenen Deut­schen Lust-Hansa A.-E. dankte das Mitglied des Direkto­riums Milch. *

Eine Ehrengabe für Kriegsteilnehmer.

Die Befreiung Krefelds.

Die Handelskammer Krefeld hat vom preußischen Handelsminister Schreiber ein Telegramm erhalten,

das den Wirtschaftskreisen für die in schwerer Zeit be­wiesene Standhaftigkeit und Treue dankt und den Wunsch ausspricht, daß die Wiedererlangung der Freiheit der Wiederbeginn einer aufsteigenden Entwicklung sei.

Aus Anlaß der Befreiung der Stadt Krefeld sollen alle Kriegsopfer des letzten Krieges sowie die Veteranen aus den früheren Feldzügen eine Ehrengabe in barem Gelde erhalten.

Eine englische Stimme.

Das Londoner BlattObserver" schreibt zur Räu­mung der Kölner Zone, es würde vorzuziehen sein, w e n.n die gesamte Besetzung beendet würde. Der Zeitraum von sünfzehn Jahren sei mehr eine Gefahr als eine Sicherung. Chamberlains Besuch in Paris sei ein neuer Beweis, daß Locarno nicht vergessen, sondern daß der Geist von Locarno lebendig sei. Das Blatt spricht Dr. Luther und Dr. Stresemann seine Bewunderung unv seinen Dank angesichts ihresglänzenden Kampfes gegen ihre inneren Schwierigkeiten" aus. Beide hätten Grunp ^u der Erwartung, daß die Politik des Zusammenwirkens, aus die sie alles gesetzt hätten, nicht durch das Versagen an­derer im gleichen Maße verpflichteter Regierungen lächer­lich gemacht werde.Observer" glaubt nicht, daß dies der Fall sein wird.

Regelung der Grenzfinien in der Rheinlandzone.

Berlin. Über die teilweise Besetzthaltung derjenigen Gemeinden, durch die die Grenzlinie der ersten Rheinlandzone geht, wird von zuständiger Berliner Stelle mitgeteilt, daß dem­nächst voraussichtlich eine gemischte Koniniiffion über die Regu­lierung der im Artikel 429 vorgesehenen Grenzlinie beschließen wird. Deutscherseits werden Die Reichsregierung und die in Frage kommenden Genieinden vertreten sein.

500 Billionen Goldmark für die WirMrst

Ein neuer Riesenkredit für Rußland.

Die Regierung beabsichtigt, 500 Millionen Goldmark für die sofortige Belebung des Arbeitsmarktes zu inobil-- sieren. Die Verhandlungen der Refforls untereinander und mit maßgebenden Faktoren der deutschen Wirtschaft, na­mentlich auch der Banken, haben zu einem Aktionspro­gramm geführt, das der Überwindung des gegenwärtigen toten Punktes auf dem Arbeitsmarkte dienen soll. Zur Durchführung dieser Aufgabe sind seitens der beteiligten Ministerien zunächst Verhandlungen mit der Reichsbahn­gesellschaft ausgenommen worden. Der neue Haushalt der Reichsbahn sieht Aufträge im Gesamtumsange von etwa 40 bis 60 Millionen Mark vor. Die Reichsregierung will erreichen, daß diese Aufträge, die auf das ganze Jahr ver­ein werden sollen, unverzüglich gegeben werden in Rück­sicht auf die schwere Wirtschaftskrise, die nur durch Masien- aufträge an die großen führenden Industriezweige gemil­dert werden kann.

Die Regierung erwartet von sofortigen Aufträgen in dem Umfange von 60 Millionen an die deutsche Industrie eine kräftige Belebung der inneren Wirtschaft aus zahl­reichen wichtigen Einzelgebieten. Ebenso wie die Zünftigen Staatsaufträge der Reichsregierung sollen nun aber auch Die Austräge der Reichsbahn nur noch mit einer sogenanu- len sozialen Klausel vergeben werden. An den Lieferungs­verträgen für die Reichsbahn und für die Regierung selbst sollen nur noch Firmen beteiligt werden, die eine Bindung hinsichtlich derWiedereinstellungvonArbeitè- k r ä s t e n nach einem bestimmten Modus übernehmen.

Die größte Belebung des inneren und äußeren Marktes erwartet die Rcichsregicrung aber auf Grund von Ver­handlungen über einen neuen Riesenkredit an die russische Volkswirtschaft. Die seit Wochen schwebenden Verhandlungen mit russischen Regierungsstel­len und Trustes haben dazu geführt, daß über den Umfang des deutschen Wareukredits und über die wichtigsten Kredit­bedingungen eine grundsätzliche Einigung erzielt ist. Der Kredit wird sich auf mindestens 300 Millionen Mark be­laufen und auf vier Jahre befristet werden.

Das Gesamtprogramm Der Regierung würde der deut­schen Wirtschaft rund 500 Millionen Mark in sehr kurzer Zeit zujühren. Aus Den russisch-deutschen Abmachungen würden außerdem noch verbilligte und erleichterte BezugZ- möglichkeiten für wichtige russische Rohstoffe, wie beispiels­weise Naphtha, Benzin und Schmieröl und vieles ähnliche. Antriebe für die deutsche Wirtschaft erwachsen. Gelingt der Regierung Die Durchführung ihres Programms, dann dür­fen die Arbeitslosen und Kurzarbeiter, Deren Gesamtziffer nahe bei sechs Millionen liegt, aufatmen, dann steigt die Kaufkraft sehr breiter Bevölkerungsschichten und dann muß es zu einer Belebung Der deutschen Volkswirtschaft kom­men. durch die Handel, Industrie, Handwerk und Gewerbe aus Der Krise heraus wieder aufwärts geführt werden.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* In der Milternachtsstunde mit Beginn des 1. Februar fanden überall in der ersten Rheinlandzone begeisterte Kund­gebungen zum enbgüüigeu Abmarsch der fremden Truppen statt.

* Reichspräsident v. Hindenburg, Reichskanzler Dr. Luther u. a. sandten Glückwunschtelcgranime zur Befreiung der .'kölner Zone. Im Preußischen Landtage wickelte sich aus gleichei>An- laß ein gestalt ab. ner\

* über Köln erschienen zum erstem«al nach sieben n wieder am Besreiungstage deutsche Luftfahrzeuge.

* Unter Ausschluß der Öffentlichkeit, der mit Gefährdung der Staatssicherheit begründet wird, begann i4* Berlin der große Fememordprozeß wegen der Tötung des Schützen Panier.

* Die geplante Abrüstungskonferenz wird voraussichtlich ver­schoben Werben, wahrscheinlich aber nicht über den 15. Mai hinaus.