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ul-aer Anzeiger

! Erscheint jeden Werktag. Kei Lieserungs- i * bchinderungen durchHöhere Gewalt-, Streiks, : ; rlusjperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem i j Bezieher keine Ansprüche. Druck und Verlag ! r von Friedr. Ehrenllau, Lauterbach, Hessen, Mit- j ; glied des Vereins Deutscher Z«'tungsverleger. ; j Postscheck-Konto: Frankfurt a. M. Nr. 5585.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

Fulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt

nuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiuiiiliiiiiiiumiiiuiiiiuiiiiiiiitiiiiiiuiiiiiiniiimiiiiiiiimuiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiintniiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstratze 1, Telefon Hr. 989 Ilachdruckder mit » versehenen Artikel nur mit Quellenangabe'»Fuld, ânz." gestatter.

Nr. 34 1926

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3. Iahroanq

!vulda, Montag, 15. Februar

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Nach Mitteilung des Reichsmi-cksters des Innern werden die Listen für das Volksbegehren vom 4. bis 17. März aus­liegen.

* Bei dem großen Boxkampf in Berlin zwischen dem Spanier Paolino und dem Deutschen Diener blieb das Resultat ein Unentschieden".

* Die in Paris geführten deutsch-französischen Verhandlun­gen über ein Handelsabkommen haben zu einer vorläufigen Vereinbarung gesührt, die drei Monate in Kraft bleiben soll.

* Der Erzbischof von Gnesen und Posen, Kardinal Dalbor. ist im Alter von 57 Jahren gestorben.

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Der 8. März.

Es ist beinahe so wie beim Ab rupfen eiirr Maßlieb- chënblüte:Wird es wird es nicht wird es . . . ." De ui schier nds Ausnahme in den Völkerbund nämlich. Zur­zeit ist ja das Blütenblättchen mit bem Rufe:Es wird" abgezupft worden; auf der Tagesordnung der Völkcr- i undraisttzung vom.8. März steht als erster Punkt die Bera unq des -deutschen Ausnabmeaesuck-es.

Daß cs gcnchniigt wird durch den Völkerbundrat, dürfte kaum zweifelhaft sein, obwohl . . . Ja. nun gibt es eine ganze Meng-Obwohls". Da ist nämlich vor allem die Einstimmigkeit des Rates erforderlich, um die Ausnahme herbeizusühren. Wenn es sich allein um den Eintritt drehte, so hätte wohl keines der Mitglieder etwas dagegen. Es handelt sich aber noch um die Zuteilung eines ständigen Sitzes an Deutschland. Auch dagegen hat man grundsätzlich nichts, wohl aber wollen auch noch ein paar andere Mächte zweiter Ordnung einen solchen Sitz erhalten. Nun müßte aber auch für einen solchen Beschluß, der die Zahl der Ratssttze ver­mehrt, im Rat die ftistimmung aller Mitglieder sich finden. Taran ist gar nuyt zu denken. Äußerlich wird diese Weigerung, namentlich Englands, aber auch S k a n - d - it a vien s und Hollands, damit begründet, daß eine solche Vermehrung den ganzen Rat. sehr unbehilflich machen würde. Der tiefere Grund wird doch wohl der Kin, daß man bei diesen Staaten nicht sehr entzückt ist, wenn durch den Eintritt Polens und Brasiliens in den Rat, aber auch durch Spaniens Einritt (siehe Ma- rokko!) die französische Front vermehrt und verstärkt würbe. Frankreich selbst spielt ein dunkles Spiel hinter den Kulissen, bei dem der englische Widerstand dadurch ge­schwächt ist, daß der englische Außenminister bei seinem letzten Aufenthalt in Paris Herrn Briand Zusagen in entgegenkommendem Sinne gegeben hat, womit nun aber das englische Kabinett, besonders das englische Völker- tundralmitglicd, Lord Cecil, alles andere als einver­standen ist. Wenn also Holland und Schweden protestieren, so kommt England leicht aus diesem Dilemma heraus. Und dieser Protest soll auch schon in London und Paris angekündigt sein. Wie sich die Dinge freilich bei der Völkerbundlagung im September entwickeln werden, ist eine Sache für sich, weil ja die Beschlüsse dieser Versamm­lung Einstimmigkeit nicht zur Voraussetzung haben und dann dort zweifellos der polnisch-französische Vorstoß sicherlich mit mehr Aussicht aus Erfolg wiederholt wer­ten wird. Im übrigen wendet sich auch die Schweiz halbamtlich und mit deutlichen Worten gegen den Versuch, Sie Ratssitze zu vermehren, vor allem gegen das pol­nische Verlangen, das nur damit begründet wird, im Vâerbundrat würden voraussichtlich zahlreiche deutsch- p o ik ische Streitigkeiten zur Verhandlung kommen und deswegen sei die Anwesenheit eines polnischen Vertreters eine Notwendigkeit. Das erstere dürfte nicht unrichtig sein, aber das letztere ist schon dadurch erfüllt, daß im Rate ja Frankreich sitzt.

Überhaupt wird im September in Genf die ganze Fra^e derEinstimmigkeit" einmal einer Prüfung unter« worfln werden müssen, weil eine derartige allzuweit aus- gevel^tc Voraussetzung den Völkerbundrat völlig unbe­hilflich machen kann, die Fällung einer wirklichen Ent­scheidung allzu häufig durch die Schaffung eines Kom­promisses das immer unbefriedigend ist verhindern muß. Beispiele genug liegen ja vor. Wohin das stärkere deutsche Interesse in dieser kitzligen Frage neigt, läßt sich vorläufig grundsätzlich nicht sagen: wir müssen erst ab- warten, welchen Erfolg, ja welchen Gang überhaupt unsere Tätigkeit im Völkerbundrat haben wird. Immer­hin ist die Frage schon dadurch angeschnitten, daß aus Der Tagung des Völkerbundrats am 8. März auch über eventuelle Anträge des Rats ans Grund von Artikel 4 der Völkerbundsa'tzung" beraten werden soll. In diesem Artikel wird aber gerade die Frage der Einstimmigkeit bzw. einfachen Mehrheit des näheren behandelt, besonders die Einstimmigkeit bei Vermehrung der Ratssttze.

Bis zum 8. März wird also dâs Intrigenspiel munter 'weitergehen; zunächst ist aber erfreulicherweise die offeu- Dar aus französischen Quellen herrührende Meldung de­mentiert worden, daß S p a n i e n, ein zurzeit nichtstän- Diges Mitglied, seine Zustimmung zu dem Eintritt 'Deutschlands in den Rat davon abhängig machen wolle, haß es auch selbst einen ständigen Sitz erhält.

Genf wird also in den nächsten Wochen und Monaten erheblich an internationalem Interesse gewinnen.

*

Generalsekretär Drummond kommt nach Berlin.

Nach einer Meldung der Schweizerischen Depeschen- ngentur wird bet Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, in den nächste» Tagen nach Berlin reisen, um dort über verschiedene mit bem bevorstehenden Ein­tritt Deutschlands in den Völkerbund zusainmenhängend« Fragen Besprechungen abzuhalten.

Deutschenverhaftungenffn Polen.

-Mischer Terror gegen

die deutschen Kinderbetten.

Haussuchungen beimDeutschenVolksbund

Die Terrorakte gegen die deutschen Minderheiten in Polnisch-Obcrschlesien sind in der letzten Zeit besonders in Erscheinung getreten, vor allem in Oberlaßisk im Kreise Pleß, wo die deutsche Bevölkerung schwer unter der Will­kür der Polen zu leiden hat. Die deutsche Biblio­thek wurde beispielsweise aus denselben Hause g e - stöhlen, in dem sich die Polizeiwache befindet, ohne daß diese das Geringste davon merkte oder merken wollte. Bei einem Bombenwurf in einem Saal und Waffen­funden in einer Scheune versuchten die Westmarlenkeute mit Unterstützung der Polizei die Aufmerksamkeit von ihren eigenen Taten abzulenken und die Deutschen zu verdächtigen. Nach vielen Beschwerden bei den Worwodschaftsbehörden ist es nun endlich gelungen, zu erreichen, daß der Polizeikommandant von Oberlaßisk, Menzel, zur Disposition gestellt wurde.

Drangsalierungen in Königshütte und Kattowitz nehmen ihren Fortgang. In den Bezèrksvereinigunge» Königshütte und Kattowitz des Deutschen Volksbundcs wurden während der letzten Tage durch Kriminalbeamte Haussuchungen vorgenommcn. Die Geschäfts­

Volksbegehren 4. bis 17. Mrz.

Für die Enteignung der Fürstenhäuser.

Beim Reichsminister des Innern, Dr. Külz, sind die Abgeordneten Münchcnbcrg und Stöcker der K. P D. und Dr. Kuczyuski als Vertreter des BuLschusses für Fürsten- entergnung erspielten uno verlangten Auskunft darüber, zu welchem Termin die Listen für das Volksbegehren auf­gelegt werden sollen. Der Minister eikärtc:Ich werde in der nächsten Kabinettssitzung, die Anfang nächster Woche stattsindet, den Antrag stellen, daß bi; Listen für das Volksbegehren vom 4. bis 17. März aufnegen werden." Für das Zustandekommen des Volksbegehrens sind vier Millionen Unterschriften nötig, die sie in Frage kommen­den Parteien sicherlich aufbringen werden. Ob sie aller­dings bei dem dann folgenden Volksentscheid die nötige Stimmenzahl erhalten werden, ist noch fraglich.

Im Reichstag hat eine unverbindliche Besprechung zwischen Vertretern der Mittelparleien und einigen So­zialdemokraten über die Frage stattgesunden, ob der Kom­promißantrag über die Fürstenabfindung so geändert werden könnte, daß er auch für die Sozialdemokratie an­nehmbar wird. Wie von sozialdemokratischer Seite hierzu gemeldet wird, handelte es sich nur um eine persönliche Fühlungnahme. Offiziell sind die sozialdemokratischen Mitglieder des Rechtsausschusses noch nicht zu einer Stel­lungnahme aufgefordert worden. Die sozialdemokratische Fraktion habe also keine Veranlassung, sich mit der An­gelegenheit zu beschäftigen.

potiirsche Rundschau.

Deutsches Neich

Abschluß der Veranstaltungen beim Reichspräsidenten.

Das große Festessen, das in diesen Tagen beim Reichs­präsidenten zu Ehren der Reichsregierung, des Reichsrats und des Reichstagspräsidlums abgehalten würbe, bildete den Abschluß der gesellschaftlichen Veranstaltungen dieses Winters im Hause des Reichspräsidenten. Ebenso war der übliche Tee-Empsang am vergangenen Mittwoch nach- miv r der letzte in der Reihe dieser Winterempfänge. Für den .v.onat März ist lediglich noch ein p a r l a m e n t a r i - scherBierabend angesetzt. Andere Festlichkeiten dieser Art sind für diesen Winter nicht mehr in Aussicht ge­nommen.

Die Entschädigung der Ausländsdeutsche».

Der Bund der Ausländsdeutschen weist darauf hin, daß die vielfach vertretene Meinung, es sei zur Entschädi­gung der kriegsgeschädigten, verdrängten Auslands-, Kolo­nial- und Grenzdeutschcn ein Betrag von etwa 900 Mil­lionen Goldmark in den ordentlichen Haushaltsplan für 1926 eingestellt worden, unrichtig sei. Nach dem Bericht des Reichsfinanzministers belaufen sich vielmehr sämt­liche in dem sogenannten Bor- und Rachenischädigungs- verfahren ausgeschüttetcn Entschädigungen ein­schließlich der im März 1925 für das sogenannte Wieder- anfbaudarlchens- und Rachentschädigungsverfahren be­willigten 270 Millionen Goldmark und einschließlich weite­rer je 50 Millionen Goldmark, die nachträglich in den -Haushaltsplan für 1925 und für 1926 eingestellt worden sind, auf etwa 900 Millionen Goldmark. In welcher Höhe die zur Abwicklung des laufenden Wiederaufbaudar- lehens- und Nachentschädigungsverfahrens weiter not­wendigen Mittel noch bereitgestellt werden, hängt in erster Linie von den Entschließungen des 22. Ausschusses des Reichstags ab, der sich zurzeit mit dieser Frage be­schäftigt.

Aus In- und Ausland.

Berlin. Reichskanzler Dr. Luther wird am Montag, den 22. Februar, in einer Kundgebung das Wort nehmen, die das

führerin der Bezirksvereinigung Königshütte wurde Ver- haftet. Bei einzelnen Mitgliedern des Deutschen Bolks- bundes in verschiedenen Orten des Kreises Kattowitz, in Königshütte, Chorzow und Bismarckhütte erschienen Kri­minalbeamte, um Haussuchungen vorzunehmen. Insge­samt sind bis jetzt 21 Verhaftungen vorgenommen worden. Die E r r e g u n g in der deutschen Bevölkerung ist g r o ß; namentlich auch in Deutsch-Oberschlesien, wo man um das Schicksal der Angehörigen und Anverwandten in berech­tigter Sorge ist.

DieGründe" für die Verhastungen.

Die Verhaftungen der Führer des Teutschen Volks­bundes in Oberschlesien durch die polnischen Behörden seien, wie es hier heißt, erfolgt, weil die Verhafteten an­geblich für die Losreiß ung Ost ober schlesiens von Polen und seinen Zusammenschluß mit Deutschland agitiert und militärdienstpflichtige Oberschlesier von der Militärdicustpflicht in der polnischen Armee abgehalten haben sollen. Sie sollen den Militärdienstpflichtigen ge­raten haben, sich nicht an sie späteren Beschlüsse des Sejm, sondern an die ursprünglich gemachten Versprechun­gen der polnischen Regierung zu halten, die den über« scheitern Befreiung von der Militärvicmipflichl innerhalb von acht Jahren zugesagt. In diese Affäre, die vol- nischerseits alsS p i o n a g e a f f ä r c" angesehen wird, soll außerdem noch eine ganze Anzahl Deutscher in Ost- obcricblciien verwickelt sein.

Schutzkartell deutscher Geistesarbeiter in Plenarsaal des Reichstages für deutsche Eeisteskultur veranstaltet.

Speyer. Der Oberkommandierende der französtschen Rheinarmee hat für die sranzösische Besatzung eine im Speyerer Stadtpark gelegene Fläche zur Anlegung eines neuen Truppen­übungsplatzes beschlagnahmt. Hierzu mußten insgesamt etwa 30 000 Quadratmeter Wald abgeholzt werden. Der französischen Garnison stehen in nächster Nähe bet Stadt schon zwei iletzunas- plätze zur Verfügung.

München. Zu der Plenarsitzung des bayerischen Landtages kürrdigte der Landwirtschaftsminister eine Vorlage an, durch welche der ^Regierung durch Uebernahme einer Staatsbürgfchaft von 30 Millionen Mark die Möglichkeit gegeben werden soll die notwendige Rücksicht auf die Landwirtschaft hinsichtlich der Kredit- und Steuerpolitik zu nehmen und die gegenwärtigen landwirtschaftlichen Kredite entsprechend zu verlängern.

Wien. Die amtliche Nachrichtenstelle' ist von maßgebender Stelle zu der Erklärung ermächtigt, daß die u. a. auch in fran­zösischen und italienischen Blättern erschienene Meldung über einen in Berlin unterzeichneten österreichisch-deutschen Geheim­vertrag jeder Grundlage entbehre und als Erzeugnis freier Erfindungen zu betrachten ist.

Paris. Senator de Luberfac richtete an Finanzminister Doumer eine Ansrage 1. wegen der Höhe des Betrages, den der Französische Staar vom Waffenstillstand bis zum 31. Dezember 1925 aus den deutschen Sachliefcrungen erzielt hat und 2. wegen des Betrages, der Deutschland hierfür gulgeschrieben worden ist. Aus der Antwort des Finanzministers ergibt sich, daß vom Schatzamt bis zum 31. Dezember 1925 4 728 160 2 00 Frank ein­genommen wurden und daß Frankreich bei der Reparations- konrmisston mit 5 961000 000 Frank im Debet steht.

Paris. Aus Newyork wird gemeldet, daß der Senat mit 58 gegen 9 Stimmen einen Gesetzentwurf angenommen hat, der eine Verminderung der Steuern um 455 Millionen Dollar vor sieht.

Paris. Aus Beirut wird gemeldet, eine französische Abtei­lung habe die Ortschaft Hela Wadi el Haria, die von zahlreichen Aufständischen angegriffen worden sei, entsetzt. Die Auslän­dischen hatten sich unter Zurücklassung von sieben Toten zurück­gezogen. Bei Derkuk, in der Gegend von Aleppo, sei eine Ab­teilung Aufständischer vom Flugzeug beschossen worden und habe vier Tote gehabt.

Paris. Aus Newyork wird gemeldet, daß der Eeneral- staatsanwalt von Mexiko den Regierungsbeamten aufgetragen hat, sämtliche Kirchengüter zu verstaatlichen. Ein Teil des Klerus protestiert heftig gegen diese Maßnahme. Die Regie­rung hat darauf die Verhaftung zahlreicher spanischer Geist­licher veranlaßt, die in Veracruz interniert und wahrscheinlich später deportiert werden.

Moskau. Die Sowjetregierung hat befchloffen, wegen des lleberhandnehmens von Eifenbahnüberfällen auf den Eisen­bahnen den Belagerungszustand zu verhängen und die Ver­brecher am Tatort standrechtlich zu erschießen. Nach einer amt­lichen Feststellung wurden in den letzten drei Monaten 2000 Ueberfälle verübt und über fünf Millionen Rubel von den Räubern erbeutet.

Reva. Die Eisverhältnisse in den estländischen Gewässern haben sich soweit gebessert, daß die Schiffe ohne Eisbrecherhilfe nach Reval gelangen können, da Südostwinde das Eis von den Küsten Estlands fortgetrieben haben.' Bisher sind drei Schiffe nach dem Freiwerden der Gemäss er in Reval eingelaufen.

Newnork. Die Gesellschaft für Sebensrettung in Newyork hat beschlossen, dem deutschen Kapitän Graalss und feinem zweiten Offizier Rettberg für die Rettung der Mannschaft des Alkaid" eine goldene Medaille zu »bereichen. Die zehn Frei­willigen, die sich an der Rettung der Schiffbrüchigen beteiligten, sollen jeder eine bronzene Medaille und 50 Dollar erhalten. Die feierliche Ueberreichung der Ehrenabgaben wird bei der Rück­kehr der .Mestphalia" nach Newyork staftfinden.

die Meldung, das ^apven m^ u ^ korben, bon reifen werde. Gute solche Sien« fet me ew « ,

Washington. Im Rcpräscntaniendaus brachte der W

, ordnete Schäfer (Wisconsin) eine

s SM SS «uTu*Ä Ä»-«V, I e ut sch e e n t u m s und Vesonders der angeblichen >MitfchÄ des ehemaligen Justizminifters Taugbmu bei der iVerschleuderung beschlagnahmter o.-erie verlangt wtu.