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Zul-aer Anzeiger

: Erscheint jeden Werktag. Bei Lieserungs- I bchinderungen durchHöhere Gewalt", Streit», j Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem r Bezieher keine Ansprüche. Druck und Verlag £ von Friedr. Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mit- t glted des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, t Postscheck-Konto: Frankfurt a. M. Nr. 5585.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiJiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiini Revaktton unv Geschäftsstelle: Mühlenstratze 1, Telefon Nr. 989 Nachdruck der mit » versehenen Hrtihelnur mit Quellenangabe ;$ulö. ftn3 gestattet.

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Nr. 35 1926 Fulda, Dienstag, 16. Februar 3. Znk' a-cq

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Die deutsche Reichsregierung hat bei den größten Völker­bundstaaten eine Demarche wegen der Zusammensetzung des Völkerbundrates unternommen.

* Der Generalsekretär des Völkerbundes, ,Sir Eric Drum­mond, ist in Berlin eingetrvfsen, wo er Verhandlungen über die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund sührt.

* Bei der Vernichtung des englischen Schlosses Cheshire mit unersetzlichen Kunstschätzen durch Feuer kamen fünf Menschen ums Leben.

* Die Handelsbilanz der nordamerikanischen Union blieb im Januar 1926 feit Jahren zum erstenmal passiv, d. h. die Einjuhr war größer als die Ausfuhr.

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Wir und die anderen.

Gewiß ist es den Deutschen im Ausland, namentlich dort, wo einst deutsches Land war, in sprachlicher, kul­tureller und allgemein politischer Beziehung nirgends gut gegangen, aber wie mit einem Schlage hat sich jetzt überall ein Ansturm heftigster Art auf alles erhoben, was deutsch fühlt und deutsch spricht. Mussolini in Süd­tirol, dann die neuesten Sprachenverordnungen in der T s ch e ch o s l o w a k e i, die Kämpfe in Litauen um die Führung im Memelland und nun ein neuer schwerer Sch aguch in Polen. Dort ist es vor allem derWest- markenverein", der der Träger des grinimigsten Deutschen- Haffes ist, dabei jede Förderung durch die Behörden er­fährt. Vorsitzender war bis vor kurzem Korfanty, des­sen Werk die Gründung dieses Vereins ist. Die Deutschen haben eine Gegenorganisation imDeutschen Volksbund", dessen Gründung von Bromberg ausging und der auch in dem uns entrissenen Oberschlesien.Fuß faßte. Natürlich ist dieser deutsche Volksbund den Polen ein gewaltiger Dorn im Auge upd man versuchte mit allen möglichen Mitteln, ihn des Landesverrats, nämlich der Verbindung mit der deutschen Negierung, zu überführen,. Es wurden auch die berühmten Wafsensunde gemacht, indem man, rote es beißt, denVerdächtigen" Waffen und Sprengstoffe in das Haus schmuggelte. Nun sind auch in Ostoberschlesien ent­sprechend den Vorgängen in Bromberg eine ganze Reihe von Verhaftungen erfolgt, Haussuchungen fanden statt und das umfangreiche Aktenmaterial des Volks- bundes wurde beschlagnahmt. 2G führende deutsche Per­sönlichkeiten sind in das Gerichtsgefängnis Kattowitz ein­geliefert worden. Außerdem inszeniert der Westmarken- verejn Volksdemonftrationen gegen alles Deutsche, auch gegen den deutschen Generalkonsul, die deutschen Gewerk­schaften werden bewacht und die polnische Presse fordert schärfstes Vorgehen gegen daslandesverräterische" Deutschtum. Wie vor drei Jahren in Bromberg, so wird man wohl auch in Ostoberschlesien die Verhafteten monate­lang im Gefängnis festhalten, um sie eines Tages wieder zu entlassen, weil man nicht den geringsten Beweis einer Schuld zu erbringen vermag.

Die Abmachungen mit Polen über Oberschlesien stehen das haben unzählige Beispiele bewiesen lediglich auf dem Papier; hin und wieder vermag der Präsident der gemischten Kommission, Calonder, die schreiendsten Unge­rechtigkeiten abzuwehren. Aber er kann nicht den still und zäh geführten Kampf verhindern, den das Polentum namentlich gegen die deutsche Schule führt. Mit allen Mitteln des Terrors versucht gerade der Wesimarken- verein zu verhindern, daß deutsche Kinder deutsche Schulen besuchen. Tausende von solchen Schulen sind bereits ge­schlossen. Und wie sehr man trotz allem die Stärke dieses Deutschtums fürchtet, Loht aus der einfachen Tatsache her­vor, daß die in die Wege geleitete Volkszählung in Ost- oberschlesicn in letzter Minute abgesagt wurde. Hätte es sich doch dann herausgestellt, welch ein schweres Ver­brechen gegen Deutschland die Grenzziehung quer durch Oberschlesien bedeutet.

Trotz größter Mühe können die geschworenen Deutschen- feinde in Deutschland selbst so gar kein Material für die Unterdrückung fremder Minderheiten herbeischaffen. Ist doch soeben erst wieder ein Erlaß des preußischen Staats­ministeriums herausgekommen, in dem der dänischen M i n d e r h e i t im nördlichen Schleswig-Holstein für die Gründung von Schulen sehr weitgehende Rechte eingc- räumt wurden. In krassem Gegensatz stehen sich die Arten gegenüber, wie w i r unsere Minderheiten behandeln und wie man uns draußen behandelt. Es gibt in Genf eine besondere Kommission für die Regelung des Minder- bcitenrcchts, das doch, wenigstens was die deutschen Min- derbeiten betrifft, so sebr im argen liegt. Aufatmen würde das gesamte Deutschtum im Ausland, wenn es nur in einem dieser Länder, an die es gegeben ist, derartige Rechte besäße wie die Bürger jener Länder bei uns. Aber nichts ist zu spüren von Gegenseitigkeit und Gleichberechti­gung; die Deutschen in jenen Ländern werden überall nur als der Feind behandelt, der mit allen Mitteln auszu- rotten ist. Noch lange nicht hat das Deutschtum drinnen und draußen den Weg seiner Leiden beendet.

Eine internationale MMMMsiettMermz.

London. Im nächsten Monat wird eine Konferenz der Arbeitsminister Deutschlands, Großbritanniens. Belgiens, Frankreichs und Italiens staltsindcn, die von der englischen Negierung einberufen wird. Sie soll die Möglichkeit eines wirksamen internationalen Abkommens zur R e g c l u n g der Arbeitszeit erörtern. Der Premierminister Hai vercits mitgeteilt, daß, wenn dieses Abkommen erzielt wird, die Rati­fikation des W a s h i n g o n c r Abkommens durch die teilnehmennren Mächte möglich sein wird, rind auch England werde es ratifizieren.

Deutscher Schritt bei den Mächten.

Ter Völkerbund-Generalsekretär in Berlin.

Besprechungen im Auswärtigen Amt.

Der Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, ist am Montag in Berlin eingetroffen. Während seines Aufenthaltes in Der Reichshauptstadt ist ihm Konsul Poensgen von der Völkerbundabteilung des Auswärtigen Amtes zur Verfügung gestellt worden. De: Generalfekrelär wird einige Tage in Berlin weilen, um hier die Einzelheiten für die Ausnahme Deutschlands in den Völkerbund zu besprechen.

Bereits am Montag nachmittag haben die Konferen­zen zwischen Sir Eric Drummond und dem Auswärtigen Amt ihren Anfang genommen. Bei diesen Besprechungen handelt es sich einmal um die Zeremonien, unter denen die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund er­folgen soll, dann aber auch um die Frage der M i t a r b e i t deutscher Staatsangehöriger im Völkerbund­sekretariat. Außer der Stellung eines deutschen General­sekretärs, für die jetzt der deutsche Gesandte in Warschau, Ulrich Rauscher, genannt wird, kommen für Deutschland noch acht Stellen in Frage. Der Besprechung am Montag werden noch weitere Beratungen folgen, zu denen von feiten des Auswärtigen Amtes auch die anderen beteilig­ten Referenten, insbesondere der Völkerbundreserent, Ge­heimrat von Bülow, und der Leiter der Rechtsabteilung, Ministerialdirektor Dr. Gaus, herangezogen werden.

Die neuerdings so heftig umstrittene Frage der Schaf­fung ständiger Notsitze ist rein formal den Besprechungen der Kabinette vorbehalten, doch geht man nicht fehl in der Annahme, daß im Auswärtigen Amt mit dem General­sekretär des Völkerbundes auch über diese Angelegenheit gesprochen werden wird. '

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Arbeiten für Ae Michsmarme.

Moralische Erfolge unserer Auslandskreuzer.

Im Haushaltsausschuß des Reichstages wurde über den Marineetat beraten. Dabei wurde eingehend die Vergebung der Arbeiten bei der Rcichsmarinc besprochen. Abg. Ersing (Ztr.) machte aus die

Umtriebe einer Jndustriecrzeugnis-A.-G.

ausmerksam, die im Jahre 1921 gegründet worden sei und bereit Geschästszweck die Vertretung erster Firmen bei den Ausschreibungen der Reichs-, StaatS- und Kommunalbehörden sein soll, wosür sie eine Provision von 2% verlange. Reichs- Wehrminister Dr. Geßler versicherte, daß die genannte Firma bei der Marine völlig unbekannt sei Abg. Hünlich (Soz.) be­dauerte, daß bei der

Vergebung nun Arbeit-«

nicht immer an dem Prinzip der öffentlichen Ausschreibung scst- gehalten werde, sondern daß jetzt mehr und mehr die Übung zur Geltung käme, lediglich einen bestimmten Kreis von Firmen durch besondere Aufforderungen zu Arbeiten heranzuziehen. Redner verlangte die Wiedereinführung eines unansechtbaren und korrekten Systems der Vergebung von behördlichen Auf­trägen. Abg. Dr. Schreiber (Zlr.) erklärte, die Marine habe wieder seelische Eroberungen gemacht.

Die Fahrten der A u s l a n d s k r e n z e r hätten das Sn- sehen Deutschlands gesteigert. Die Rekrutierung der Mann­schaften müsse sich aus alle beugen Landschaften verteilen.

0a« EtWerbsl^nprobSem.

KeinezentraleErfafsungderArdeitslofen

Der Sozialpolitische Ausschuß vcS Reichstags debat­tierte über eine sozialdemokratische Entschließung, Vic ein Gesetz verlangt, durch das alle U n t e r n e h m ungen verpflichtet werden, jede offene Arbeitsstelle dem zuständigen öffentlichen Arbeitsnachweis zu mel- den. Der Arbeitgeber soll gleichzeitig verpflichtet sein, offene Stellen durch den öffentlichen Arbeitsnachweis zu besetzen, soweit dieser in der Lage ist, geeignete Bewerber nachzuweisen. Die Entschließung verlangte also die z e n - trale Erfassung der Arbeitslosen und der Arbeitsvakanzen.

Die demokratischen Vertreter im Ausschuß wollten für Die Erfassung der Arbeitslosen auch Die nicht gewerbs­mäßigen Arbeitsnachweise im Gesetz für zuständig er­klären und lehnten im übrigen den Besetzungszwang ab. Auch das Zentrum ließ durch seine Vertreter aus prakti­schen Erwägungen jeden Zwang auf dem Gebiete des Arbeitsnachweises ablehncu. In der Abstimmung wurde i die sozialdemokratische Entschließung gegen die Antrag- | steuer sowie die kommunistischen und einen Teil der de­mokratischen Vertreter abgelegt.

Abd-el-Krims SffenWvorSèkèilungen.

B i b a n e v o n d e n F r a n z o s e n g e r ä u m t.

Reuter meldet aus Tanger: Nach Informationen auS zuverlässiger Quelle haben die Franzosen Bibanc, das im Zentrum der französischen Front liegt und um das wieder­holt heftig gekämpft worden ist, unter dem Druck der be­vorstehenden Offensive Abs-el-Krims wieder geräumt. Laut einer Meldung derTinreS" anä Tanger ist Bibane ein a u ß e r o r d c n r l i ch w i ch t i 8 c r ft rategischer Punkt. Abd-el-Krim benütze, so heißt es in der Mel­dung weiter, die Regenperiode, die die Straßen ungang­bar machte, um eine Offensive zu unternchrnen. Alles

Deutschland gegen die SöllerbMddltn'gcn

Meldungen der Auslandspreffe ist zu entnehmen, daß die Reichsregierung eine diplomatische Aktion bei cen größten Völkerbundmächtsn unternommen hat, in der n Verlauf die betreffenden Regierungen über die Haltung Deutschlands in der Völkerbundfrage und der Frage der ständigen Ratsitze unterrichtet worden sind. Soweit bis­her bekannt, haben solche Schritte in Paris und London flattgefunden. Nach einer Meldung der Londoner Zeitung Sunday Expreß" hat der deutsche Botschafter in London bei einem Empfang durch Chamberlain zu verstehen ge­geben, daß, wenn die Intrigen gegen die Ratsitze fort­gesetzt werden sollten, Deutschland seine Stellungnahme zum Völkerbünde einer neuen Prüfung unter­werfen werde.Das," so bemerkt das Blatt,könnte das Ende des Locarnopaktes bedeuten."

Wie bekannt wird, lehnen die schweizerischen Regierun­gen, sowie die schwedische Regierung jede Neuschaffung ständiger Ratsitzc im Völkerbund ab. Nur Deutschland solle noch den beim Eintritt in den Völkerbund in Aussicht gestellten Ratsitz erhalten.

Tagung der Mandatskommission in Roni.

Die Mandatskommission des Völkerbundes tritt am 16. Februar in Rom zusammen. In dieser außerorocet­lichen Tagung werden ausschließlich die Berichte der fran­zösischen Regierung über die Verwaltung der unter fran­zösischem Mandat stehenden Gebiete in Syrien und in -er übrigen Levante geprüft. Den Vorsitz wird Marchese Thw- doli führen. Beau-Frankreich wird durch Raume vertreten werden. Der Kommission gehört auch der Schweizer Wil­liam Rappard an.

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deute darauf hin, daß ein neuer Feldzug bald wieder e;n« setzen werde.

Auch von der spanischen Front wird eine Wiederauf­nahme der militärischen Aktivität des Gegners gemeldet, dessen Bemühungen zunächst darauf gerichtet zu sein schei­nen, die Stämme, die sich im Herbst den Spaniern unter­werfen mußten, wieder erneut zum Anschluß an Abd-el- Krim zn zwingen.

potiiische Rundschau.

OLUischeS Reich.

Amcrikaanleihc von 20 deutschen Städten.

Zwischen dem deutschen Sparkassen- und Giroverband einerseits und dem Newyorker Banthaps Harris, Forbes u. Co. anderseits ist eine Aulcioe von 15 Millionen Dollar abgeschlossen worden, die unter etwa So deutsche Städte verschiedener Größe ausgeteilt werden soll. Unter den oe- teiligten Städten beiindcn sich u. a. Nürnberg, Dresden, Kassel, Krefeld, Marburg. Benlhen. Oppeln und Hinden­burg. Ferner aber auch eine großs-Anzahl kleiner Gemein­den. Die Verwendung des Qielbcs muß nach den Verein­barungen ausschließlich produktiven Zweck c n die- nen, insbesondere Der Errichtung oder Modernisierung von Gas-, Wasser- und Elrktrizitürswerken. Die Anleihe ist für 21 Jahre gegeben, gegen , % Zinsen und einem Übernahmekurs von 95 %. Zwischen denselben Firmen schweben bereits Verhandlungen über eine gleiche Trans­aktion, diesmal vor allem zugunsten einer grogen Zahl süddeutscher Kommunen. Es soll hierfür nur noch die Zustimmung der deutschen Genehmigungsbehorde fehlen.

Organisation der Zentrumsdiaspora.

Die Arbeitsgemeinschaft der Zentrumsdiaspora, die auf dem Reichspartcièag des Zentrums in Kassel be- schlossen und begründet ivnrde, hat sich konstituiert. Wie mitgeteilt wird, hat die Arbeitsgemeinschaft die Aufgabe, die Interessen der ibr angeschloffenen Verbände der Zen- trumsdiaspora in allen Parteiinstanzen zu vertreten, die Unterstützung des Diasporazentrums in der Gesamtpartei herbcizusühren und den Ausbau der einzelnen Organi­sationen zu fördern. Auf einmütigen Wunsch der Ver­treter übernahm Reichskanzler a. D. M arx den Ehren- vorsitz dieser Arbeitsgemeinschaft. Zum ersten Vor­sitzenden wurde einstimmig Ministerialdirektor z. D. Spiecker gewählt.

Fr-ankreich.

X Eine Wahlniederlage der Linken. Bei einer in Bel­fort vorgenommenen Ersatzwahl für Die Kammer wurde der ehemalige Abgeordnete Tardieu, einer Der Mitarbeiter dcSTigers" Clemenceau, gewählt. Der Wahlkreis war bisher im Besitz Der Redikalfozialisten. Der Steg -ar« dieus, einer Der Verfasser des Versailler Vertrages, wird von der rechrsstehenpen Opposition gefeiert Tardreu wird im Parlament bald wieder eine führende Rolle spielen.

Aus In- und Ausland.

Berlin ^ie Rote Fabue teilt mit, daß der Vater des am 25. August M7 zum Tode verurteilten Oberhelz-rS Max Reichpietsch auf Anraten der kommunisilschen Reichstags- unb Landtagsfraktion die Wiederaufnahme deS Ver­fahrens beantragt hat.

Berlin. Der deutschnationale Reichstagsabgeordiiele P Dr r'tti? Hoetzkch, einer der bekanntesten Außenpolitik'