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Zulöaer Anzeiger

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Fulda- und Haunetal * Zuldaer Kreisblatt iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii"iiiiiiiiiiiiiiimiifiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiinuuiiiiiiimHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Redaktion und Geschäflssttlle: Nühlenstratze 1, Telefon Nr. 989 iniiiiiiiiiiiiMiiiiiiiHiiiuitiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiunHiiunuiiiiiinmiiiiiiiiiiiiujiiiiiuiiiiiiiiiifiimiiiikuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiimifiiiiniiiiiiii Nachdruck der mit * versehenen Nrtkkel nur mit Quellenangabe:$ulb. Knz." gestattet.

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Nr. 53 1926 Fulda, Dienstag, 9. März 3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* In Genf fanden die ersten Sitzungen des Völkerbundraies statt, die sich im wesentlichen mit den Vorfragen beschäftigten.

* Reichspräsident von Hindenburg hat den kommunistischen Parteisekretär Wollweber, der nach einer durch den jetzt ver­hafteten Landgerichtsdirektor Jürgens geführten Untersuchung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, begnadigt.

* Ter Präsident der Französischen Republik, Doumergue, hat verschiedene politische Persönlichkeiten empfangen, um mit ihnen über die Neubildung der Regierung zu beraten.

* Den spanischen Truppen in Marokko sind bei Tetuan durch die Aussländischen schwere Verluste zugefügt worden.

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Das Genfer MW.

In den Tagen vor Eröffnung der Beratungen in Genf halten sich namentlich Briand und C h a m b e i l a i n allzu fest gefahren, als daß nicht von vornherein gewisse Bedenken über eine schnelle Lösung in Genf bestehen würden. Um diese Lösung herbeizuführen, fanden sich ja die Vertreter jener Mächte. Die Locarno unterzeichne hal­ten, schon am Sonntag zu einer Vorbesprechung zujcim- men, die zwar fast vier Ttunven dauerte, die Lösung aber nicht gebracht hat. Denn Die amtlich darüber herousge- gebenen Mitteilungen sagen, das; die Vertreter dieser Staaten bei der Unterredungmühelos die gegcnsc^ige Situation ausklärten"; und dann folgt der nüchterne sag, daßdiesem ersten Gedankenaustausch in einer weiteren Sitzung die zweite Unterredung folgen sott".

Zunächst einmal fällt auf, daß über den Zeitpunkt dieser zweiten Unterredung nichts gesagt ist. Das Uwas dürftige -Kommuniguè vermeidet sorgfältig, von einer Einigung zu sprechen oder von einer Aussicht dazu. Die Vertreter der einzelnen Staaten haben eben offenbar °hre verschiedenen, übrigens längst schon bekannten Ansichten und Absichten entwickelt, ohne daß alsbald eine Brücke 'gefunden wurde. Diese Brücke wird wahrscheinlich noch gefunden werden, das ist möglich, aber sie muß nicht Mwä^UchLanü, sondern von der Gegenseite her gebaut werden. Daraus ergibt sich zunächst einmal, daß mit dem Eintritt Deutschlands in den Völkerbund nicht sofort gerechnet werden kann, besonders auch deshalb nicht, weil man nicht annehmen kann, daß eine Einigung in Abwese- hcit Briands vollzogen werden kann, der bereits am Sonn­tag Abend wieder von Genf abgereist ist. Er soll aller­dings die Absicht geäußert haben, am darauffolgenden Mittwoch wieder zurückzukehren. Bei seiner Abfahrt meinte er ziemlich ironisch:Inzwischen wünsche ich Paul B o n c o u r und L o u ch e u r hier recht viel Vergnügen!" Ebenso zurückhaliend äußern sich natürlich auch die ande­ren Teilnehmer an jener Sitzung und, da der Völkerbuuo selbst Montag zusammengetreten ist, wird er sich angesichts der ganzen Situation allein damit abgeben können Zeitzu gewinnen, denn es ist wohl selbstverständlich, daß er eine Entscheidung über das Aufnahmegesuch Deutsch­lands erst dann fällen wird, wenn der Streit um die Völkerbundrarsitze aus der Welt geschasst ist. Wann das der Fall fein wird, weiß nfait im Augenblick nicht.

Die deutsche Delegation jedenfalls hat ganz unmiß­verständlich erklärt, von ihrem bisherigen Standpunkt nicht abweichen zu wollen, weil das gesamte Reichskabinett sich aus den Standpunkt gestellt hat, eine Änderung in der Zusammensetzung des Völkerbundrates könne nicht er- solgen, solange nicht Deutschland seinen Sitz im Völ­kerbundrat eingenommen hat. Angeblich soll nun Cham­berlain den Vorschlag gemacht haben, sofort eine Kom- miffion einzusetzen, die noch in dieser Märztagung eine Änderung in der Zusammensetzung des Völkerbundrates vorbereiten soll. Das alles bedeutet eine Verzögerung, die übrigens Chamberlain selbst schon angekündigt hatte mit den Worten:Deutschlands Eintritt in den Völker­bund wird sich um ein paar Tage verzögern, aber er wird dann ohne jede Bitterkeit von feiten Deutschlands er­folgen können." Vielleicht, vielleicht auch nicht. Vorläufig steht Schweden immer noch unbedingt auf unserer Seite, weil sein Vertreter in Genf an einen Kabinetts- dcjchluß gebunden ist, wonach er gegen jede Erweiterung des Rates über den deutschen Sitz hinaus auf der März­tagung seinen Einspruch cinzulegen hat.

Mehrere der Teilnehmer an jener Sitzung haben den Geist von Locarno zitiert und Briand meinte, es handele sich vor allem darum,den Geist von Locarno ganz wicder- Herzustelben". Dieser Ansicht ist allerdings die deutsche Delegation auch, freilich in einem ganz anderen Sinne, als Briand das meint. Die Deutschen wollen nicht nur den Geist von Locarno, sondern auch die buchstäbliche Innehaltung der Versprechungen, die man uns dort ge­macht hat. Uns jetzt etwa wieder eine neue Verpflichtung auferlegen zu wollen wie die, uns gegen den Eintritt anderer Mächte in den Völkerbundrat etwa in der Herbst- sitzung nicht sträuben zu wollen, hieße aber uns Vedin- gungen auserlegen, von denen bei unserer Bereitwilligkeit zum Eintritt nie und nirgends die Rede war.

So läßt sich vorläufig noch nicht überschauen, wie die Dinge in Genf laufen werden. Restlos befriedigend ist es nicht, was in den ersten Tagen jener Sitzung geschah, die eine Auswirkung jenes Geistes von Locarno bedeuten soll und die als Wcltwendc gepriesen wurde.

Pflege die Jähnel Putze sie abends und morgens!

Aus den 10 Eesundheitsgeboten des Noten Kreuzes.

Eröfstimgsarbeü beim Völkerbund.

Erste Sitzungen in Genf.

In Genf hat Montag unter dem Vorsitz des Nals­präsidenten Ishii, des japanischen Mitgliedes, die 35. Sitzung des Völkerbundrates begonnen. Der Andrang war außergewöhnlich stark. Die Beratungen sind zunächst geheim zur Feststellung der Tagesordnung und zu sonstigen Mitteilungen. Das Völkerbundsekretariat hatte eine veränderte Tagesordnung für die Natsitzung ver- ösfentlicht, die insofern von besonderem Interesse ist, als die Vebandluna der S a a r i r a a e. die bisber erster

Die Eingangspforte des Gebäudes der Dölkerbundtagung (Reformationssâal in Eens), welche die deutsche Delegation durchschreiten mußte, um in den großen Saal zu gelangen, in welchem die feierliche Aufnahme Deutschlands erfolgen soll.

Punkt der Tagesordnung war, nunmehr 14. Punkt ge­worden ist. Diese Veränderung ist sehr bedeutsam, da hierdurch die Sacn krage aller Wahrscheinlichkeit nach erst nachderWahlTeutsch l ands zum ständigen Rats- mitglicd und somit unter Deutschlands Teilnahme zur Behandlung kommen miro. Staat besten ist der Punkt Der Tagesordnung, der Die oberschlcsische Frage behandelt, an den Anfang der Tagesordnung gerückt und dürfte ohne Beteiligung Deutschlands entschieden werden. Es wurde eine Mitteilung ausgegeben, nach der die Tagesordnung sestgesteöt sei.

Es verlautet, daß Chamberlain, Scialoja und Van- dervelde die übrigen Ratsmitgiicder von den wichtigsten Besprechungen mit den deutschen Delegierten unterrichtet haben. Im Anschluß daran wurde aas Brrfaw en über nie Aus « ahmc Deutschlands in den Völkerbund be­sprochen. Es kommen dabei die militärischen Verhältnisse des auszunehmenden Staates in Frage. Dazu wird daS Gutachten des ständigen militärischen Ausschusses deS Völkerbundes cingeholt.

Auf der vorläufigen Tagesordnung, die in den Mon­tag nachmittag folgenden Sitzungen der Vollversammlung beraten wurde, stehen als wichtigste Punkte die A u s - nähme Deutschlands und die Erweiterung des Rates.

Aus der Sonntagvorbesprechung der leitenden Staats­männer erfährt man noch, daß Chamberlain und Briand sich bemüht hätten, die Deutschen davon zu überzeugen, das Anschneiden der Frage der Ratsitze für Pole n, Spanien und Brasilien bebrüte keine Illoyalität gegenüber Deutschland. Die Deutschen hätten erklärt, bei allem guten Glauben müßten sie doch bei ihrem prinzi­piellen Standpunkt verharren, die Frage des Eintritts Dentschlauds dürfe nicht mit den Ansuchen anderer, zumal kleinerer Mächte verbunden werden. Von italienischer Seite wird die Meldung, daß Mussolini zur Völkerbund- tagung kommen wird, als völlig un-u.resfcnd bezeichnet.

Die Türken haben die Einladung des Völkerbundes, anläßlich der Vorlage des England-Jrakvertrages Ver­treter zu entsenden, abgelehnt.

Eröffnungsansprache des Varons 3M

In seiner Eigenschaft als Ratpräsident eröffnete das japanische Ratmitglied Baron Ishii unter starkem Andrang des Publikums in feierlicher Weise die anßcrordenstlche Völkerbundversamnrlung, die über Den Amrag Dewich- lands zur Aufnahme in den Völkerbund zu befinden bat.

In seiner Ansprache wies Baron Ishii daraus hin, daß die Völkcrbnndtagmig zum erstenmal zu einer außcrorLem- lichen Tagung einberusen worden ist, wie das im Völkerbund- patt vorgesehen ist für den Fall, daß besondere Umstände co verlangen. Er erinnerte dann an den AusnahmeaMrag. Den Derttschland am 9. Februar d. I. an den Völkerbund gerichtet hat, und gab einen überblick über die seither vom Völkerbund getroffenen Maßnahmen zur Aufnahme Deutschlands. Er be­tonte, daß die außerordentliche Versammlung in der sehr kurzen Frist von kaum einem Monat nach Eintreffen des Antrages Deutschlands abgehalten wird. Baron Ishii erhärte dann wörtlich: Die Einberufung der amtlichen Vertreter der meisten Staaten der ganzen Welt innerhalb einer so kurzen Frist ist gewiß ein Ereignis ohnegleichen und zeigt, wie sehr der Völker­bund einen wirksanren Apparat darsiellt, sobald es sich um Ange- legenheiten handelt, die eine große Zahl von Mächten angeben. Andererseits bin ick sicker, die Gesüble nicht nur der hier Versammelten Dcleaicncn. sondern all' der Personen aus;»-

sprechen, die in der ganzen Welt unsere Debatten verfolgen, wenn ich sage, daß das Ereignis, das uns hier zusammen« geführt hat, von der höchsten Bedeutung ist. Eine große Ration stellt sich ein, um in den Völkerbund ausgenommen zu werden. Ich erlaube mir, in diesem Umstand ein An­zeichen dafür zu sehen, daß die Perpslichtungen, die die Mit­gliedstaaten des Völkerbundes unter sich verbinden, solange sie selbst vollkommen im Geiste der internationalen Gerech­tigkeit, von dem sie beseelt sind, angewandt werden, immer mehr Hoffnungen wecken und immer mehr auf das Ge­wissen der ganzen Welt wirken werden. Daraus erklärte Baron Ishil die Versammlung unter dem Beisall der Dele­gierten für eröffnet.

Auf der Publikumstribüne wohnten Dr. L u t h e r und Dr. Stresemann der Eröffnung bei und hörten inter­essiert den Worten Ishiis zu.

Wer die Auffassung in Berün

erfährt man, daß Reichspräsident und Reichsregierung durch ein Telegramm des Reichskanzlers aus Gens über den Verlauf der Unterhaltungen unterrichtet wurden. Zwi­schen der Genfer Delegation und den in Berlin weilenden Reichsministern bestehe vollkommene Übereinstimmung. Der Standpunkt der Reichsregierung sei in der Hamburger Rede des Reichskanzlers festgelegt worden, und genau der­selbe Standpunkt sei in Den Unterhaltungen mit Den in Berlin beglaubigten Diplomatien ohne auch nur Die kleinste Änderung formuliert worden. Die deutsche Delegation babe ein ganz fest umschriebenes Mandat, das sie nicht um Haaresbreite überschreiten könne.

Spaniens Anspruch.

Während Polen anscheinend auf eine spätere Zeit ver­wiesen werden soll und gegen Brasiliens Eintritt ernst­hafte Einsprüche vorliegen, gewinnen Spaniens Ansprüche ernstere Gestalt. Auf der Fahrt nach Genf erklärte der spanische Delegierte Minister AanguaS, oaß Spanien Deutschlands Eintritt in den Völkerbund und seinen Rat­sitz begrüße, weil es friedenfördernd sei. Spanien erwarte, Tëutfchland werde bei Den Beratungen feinen großen Ein­fluß dabin geltend machen, daß es Spaniens Mitarbeit int Rat befürworte. Außerdem wiederholte UanguaS die Gründe für Spaniens Haltung und verteidigte Den spani­schen Standpunkt, einen Ratsitz sofort zu bekommen.

Wie in Genf verbreitet wird, soll der spanische König selbst Die verschiedenen Kabinette haben wissen lassen, daß er auf der Regelung seines Anspruches bestehen müsse.

Wie sich die erhofste Lösung bei Den widerstreitenden Interessen gestalten wird, läßt sich zur Stunde um so weniger übersetzen, zumal Die Regierungskrise in Frankreich selbstverständlich einen stark hemmenden Einsluß ansübt.

Der neue VMerbundprüsident.

Genf. Tie-kcrbundversammluna wählte mit 3G von 48 Stimmen Den ehemaligen portugiesischen Ministerpräsi­denten Affonso da Costa unter großem Beifall der Dele­gierten zu ihrem Präsidenten. Die Wahlhandlung wurde lincinatrographisch ausgenommen. Ter neue Völkerbund- präsident dankte in einer kurzen Ansprache für die Wahl und betonte, daß die diesmalige Tagung des Völkerbundes von besonderer Bedeutung sei, da die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund beschloffen werden solle. Er wies gleichzeitig daraus bin, daß noch andere Rationen, namentlich Die Vereinigten Staaten, Dent Völkerbünde fern stäuben.

Nach kurzer Unterbrechung der Eröffnungssitzung trat die Versammlung wieder zusammen und nahm den Bericht des Ausschuyes zur Prüfung der Voltuurchtcn entgegen. Nach diesem Bericht ist die außerordentliche Lölkerbmidversamm- lung von 48 Mitgliedstaatcn beschickt, während die übrigen sieben, darunter Argentinien und verschiedene kleinere süd­amerikanische Staaten keinen Delegierten entsandt haben.

Wer wird Briands Nachfolger?

Die Kabinettskrise in Frankreich.

In Paris haben die Verhandlungen über die Neubil­dung eines Ministeriums begonnen. Der Präsident der Republik, Doumergue, hat sofort nach seiner Rückkehr auv Lyon, wo er der Eröffnung einer Technischen Messe bei wohnte, den Senatspräsidcnteu sowie den Kammerprä- ftbenteu empfangen, um mit ihnen die politisch-parlamen­tarische Lage zu besprechen. Auch mit B r i a u d hatte Dou­mergue eine Unterredung von etwa 29 Minuten Dauer, in der Die Lage in Genf sowie Die Möglichkeiten der Neubildung der Regierung zur Beratung standen .

Ob Briand wieder die Neubildung eines Kabinetts übernehmen wird, wie dies der Wunsch Doumergues ist, ist »och nicht sicher. Die Pariser Presse deutet darauf hin, daß Caillaux, der ehemals Finanzminister im Kabinett Brian? war, oder der cbemaliae Minister de Monzy möglicher­weise mit Der Bildung des Kabinetts betraut werden, andere Blätter nennen sogar den Namen Poincarè. Nack übereinstimmender Ansicht der Pariser Blätter scheint es aber sicher zu sein, daß Briand, falls er nicht wieder das Ministerpräsidium übernehmen sollte, auf alle Fälle das Portefeuille des Außenministeriums im kom­menden Kabinett bekleiden wird. Jedenfalls ist Präsident Doumergue lebhaft bemüht, so schnell wie möglich einen neuen Ministerpräsidenten zu finden, der dann Die Bil­dung des Kabinetts auf schnellstem Wege vollziehen soll.