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Zul-aer Mzeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Fulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt

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Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstratze 1, Telejon Nr. 989 IIIHIIllllllllllHlllHlllllllllllltUHIllllllllillllfllUiHIUIIIIIllltllHllllllinillimilllHlllllimillHIIUIIlHllUimilHllllllllllllHIUllllHUIIIHIlUinilHtnHIIIIHIIIIIIIIIIII Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe:5uID. flnj." gestattet.

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Nr. 61 1926 Fulda, Donnerstag, 18. März 3. Jahrgang

Vertröstung auf den September.

Das Genfer Fiasko.

Brasiliens Veto.

Die Vollversammlung, die der Völkerbund am Mitt­woch abhielt, brachte den Schluß seiner völlig ergebnis­los verlaufenen diesjährigen Frühjahrstagung. Tckion seit den frühen Morgenstunden herrschte in (yenf Span­nung und Erregung, die noch durch das mehrmalige Ver­schieben der Sitzungen gesteigert wurden. Die Versamm­lung wurde dann endlich um 10,30 Uhr vom Präsidenten Costa eröffnet. Nach kurzen Formalitäten bestieg sofort der Vertreter Brasiliens, Mello Franco, die Rednertri­büne. Er sah sehr erregt aus und verlas heftig gestikulierend eine Erklärung seiner Regierung, die darin gipfelte, daß Brasilien sein Veto gegen die Auf- nahnie Deutschlands in den Völkerbundrat für hn- iv iderrufli ch erklärt.

Mello Franco versuchte das Veto zu begründen; er wies aus dir Bedeutung Amerikas in der Welt und die Bedeutung Brasiliens in Amerika hin. Deshalb gebühre Brasilien unbedingt ein ständiger Platz im Rate. Er be­rief sich aus die bedingungslose Zustimmung seiner Ne­gierung zum Beitritt Deutschlands in Bund und Rat, was beides in der Hauptsache vom Völkerbund und nicht von einzelnen Regierungen abhinge. Brasilien stelle, bei aller Horbtzsüssung des Werkes von Locarno, den Bötter- lund noch höhn und beharre daher bei seiner H a 11 u n g.

Unter eisigem Schweigen der Versammlung verließ er die Tribüne.

ShamSerlains bittere Enttäusch««!!!.

Bus die gestenreiche Ausführung des Vertreters Bra­siliens folgte eine in der Form zurückhaltende, aber von sichtbarer innerer Bewegung getragene Erklärung C h a m ü e r l a i n s , die dieser nicht vom Manuskript adliest, sondern offenbar improvisiert. Der englische Außenminister stellt fest, daß der Aufnahmen us- s ch u ß auf alle Fragen über den deutschen Aufnahmean­trag bejabende Antworten abgegeben und die Annahme des deutschen Aufnahmeantragcs einstimmig emp­fohlen hat. Deutschland habe von Anfang an eine natürliche und vernünftige Bedingung an seinen Eintritt geknüpft, die Erlangung eines ständigen Ratsitzes, der ihm mit Rücksicht auf seine große Bedeutung in der Welt un­bedingt zukomme. Er, Chamberlain, empfinde es als Pflicht der Loyalität gegenüber Deutschland, zu erklären, daß die bedauerlichen Mißverständnisse und Schwierigkeiten, die sich feit dem Eintreffen beider Teile in Genf auf beiden Seiten gezeigt hätten, durch das Zusammenwirken aller Beteiligten aus dem Wege ge­räumt worden seien.

Hier wurde Chamberlain von lebhaftem Bei­fall unterbrochen, der sich zu einem Sturm steigerte, als er den Edelmut von zwei Ratmitgliedern, Schweden und Die Tschechoslowakei, pries, die durch ihr Opfer die Beseitigung aller Schwierigkeiten ermöglicht und eine Katastrophe abgewendet hätten,die uns alle betraf". Er spreche für England und sämtliche Dominions, wenn er mit Befriedigung feststen-, daß das Werl von Locarno dadurch gerettet worden sei und die Gefahr vermicdcn wurde, da st Europa von neuem in zwei Lager gespalten wird. Nicht nur als Berichterstatter der Kommission, sondern im Namen Großbritanniens müsse er aber zu­gleich seine bittcre Enttauschuug auSsprechen, daß trotz dieser erzielten Übereinstimmung auS den Gründen, die in der Berfammlnng soeben verlesen wurden, die Auf­nahme Deutschlands jeüt nicht vollzogen werden könne. Er schloß mit dein Ausdruck der festen Überzeugung, daß die Vertagung zur Sicherstellung des deutschen Eintritts in den Völkerbund bei der nächsten Session dienen werde.

Die Erklärungen Chamberlains machten "chtlich tiefen Eindruck auf die Versammlung, die seine Ausführungen mit lebhaftem Beifall unterstrich. Briand, Dandurand «Kanada) und andere delegierte tauschten mit Chamber­lain einen Händedruck.

Eme Geste Briands.

Nach der Übersetzung der Erklärungen Chamberlains bestieg B r i a n d , von starkem Beifall der Versammlung begrüßt, die Rednertribüne und erklärte zunächst, daß er sich den Ausführungen des englischen Außenministers durchaus anschlicße, und sprach seinerseits den beiden Ratstaatcn Schweden und Tschechoslowakei den Dank für ihre großmütige Haltung aus. Briand warnt vor einer öffentlichen Herabmindernng des Völkerbundes, wie er sie an sich als natürliche Folge dieser schmerzlichen Ereignisse voraussehcn müsse. Es handle sich eher um eine Ent- wicklungskrankhcit, die dazu anreizen müsse, die Reform- arbeit am Bunde energisch aufzunehmeu.

Mit großer Bewegung erklärt der französische Pre­mierminister weiter:Ich empfinde es in meiner Eigen­schaft als Vertreter Frankreichs im Höchsten Maße als eine GrausainlcitdcSSchiüsals, daß die Zusammen- arbeit mit Deutschland, auf die mehr als irgendein anderer ich mich gefreut habe, mir heute noch versagt ist. Aber wir sind alle, und zwar auf Initiative der deutschen Delegier­ten «starker Beifall) dahin überciirgckommen, daß der ehrliche und aufrichtige FriedeuSpalt, den wir in Locarno geschlossen haben, darunter nicht leiden darf.

Briand fordert zur Reformierung und Veränderung des Völkerbundes auf und preist dann die innere Heiter­keit und den Heroen sadel der de Nischen Dele­

gation, die dazu geführt haben, daß das Werk von Locarno in dieser Krise intakt und unantastbar erhalten, blieb. Die Anspielung aus das Verhalten der deutsche?? Delegierten wird von der Versammlung mit stürmischem Beifall cntgegengenommen, der sich noch steigert, als Briand mit der Erklärung schließt, eine Geste des Völker- Lundes gegenüber Deutschland sei unerläßlich; sie müsse - cwisfermaßen eine moralische, vorausgreisende Ausnahme Deutschlands in das Werk des Völkerbundes darsiellen. Er verliest dann unter lebhaftestem Beifall, folgende Er- kläruna:

Die Versammlung bedauert, daß die bis fetzt aufgetauchten Schwierigkeiten es nicht ermöglichten, das Ziel zu erreichen, für welches Deutschland nach Genf eingeladen worden war. Die Versammlung drückt den Wunsch aus, datz diese Schwierigkeiten bis zur ordentlichen Septembersession der Völkerbundver­sammlung überwunden sein werden, damit dann zu diesem Zeitpunkt die Ausnahme Deutschlands in den Völkerbund vollzogen werden kann."

Kundgebungen des Bedauerns.

Nach Briand sprachen zahlreiche andere Völkerbund- bclegierte ihr Bedauern über die Entwicklung der Dinge in Genf aus. Der Vertreter Japans erhob veu von der deul- sâicn Delegation zur Debatte gestellten Vorschlag auf Schaf­fung einer besonderen Studienkommission, sie eine Reform des Völkcrbnndrales bis zur nächsten Tagung beraten soll, zum Antrag. Der Vertreter Schwedens sprach seine tiefe Ent 1 äu s ck u n g über das Scheitern Dieser so wichtigen Verhandlungen in Gens aus. Der Venreier Der Schweiz, Bundesrat Motta, erklärte. Daß es eine lebenswichtige Aus­gabe des Völkerbundes sein würde, die Aufnahme Deutsch­lands bis zur Septembertagung sicherzustMeki. da sonst ein Zusammenbruch des Völkerbundes unter dem W u t f et) r e i der Völker erfolgen werde. Dev Vertreter Hol­lands gab seiner Befürchtung Ausdruck, daß vjir s^otge des Scheiterns der Ausnahme Deutschlands ein Westigevertust des Völk-rLuurcs fein werde Nansen vertrat »re Meinung daß für das Scheitern Der letzten Berhanslimgen nicht Der Völkerbund zu tadeln sei, da sein Appara, gar nicht in Be­wegung gesetzt worden sei. Der chinesische Delegierte sprach die Zustimmung Chinas zu Der Einsetzung einer Studien­kommission aus, während der Verireler Rumäniens Die Be­reitschaft seines Landes zur Unterstützung aller Arbeiten be- tonte, die der Lösung der Krise dienen sollen. Auch Der Ver­treter Dänemarks stimmte für die Einsetzung einer Studien- kommission.

Der Seriagungsbeschluß.

Der Präsident der Völkerbundversammliiug stellte daraus fest, daß kein Widerspruch gegen die Vertagung der Ausnahme Deutschlands in den Völkerbund erhoben werde und daß der Völkerbund damit e i n st i m m i g die B e r t a g u n g b e s ch l o s s e n habe. Die Vcrsamui- luug »ahm darauf einstimmig die von Briand vorgclegle an Deutschland gerichtete Erklärung an. Während sich dann der Saal rasch zu leer«, begann, wurden noch einige Regicfragen geregelt. In seinem kurzen Schlußworte sprach schließlich Präsident Costa unter Hinweis aus die bestehenden Schwierigkeiten nicht nur den im Völkerbünde versammelten Delegationen, sondern auch der Delegation eines großen Landes, für das die Arbeiten dieser Tagung von besonderem Interesse gewesen seien, seinen Dank aus. Er gab sodann der Hoffnung Ausdruck, daß Deutschland bald im Völkerbünde den ihm gebührenden Platz ein- iiehnren werde, und erklärte um 1.50 Uhr nachmittags die außerordentliche Tagung des Völkerbundes für ge­schlossen.

Abreise der deutschen Delegation.

Bericht beim R e i ch s p r ä s i b e n t e u.

Die deutsche Delegation hat Genf am Mittwoch abend bereits in einem Sonderzuge verlassen. Der Reichspräsi­dent und die in Berlin gebliebenen Mitglieder des Reichs- kabinetts sind natürlich laufend über die Vorgänge in Genf unterrichtet worden, die mit wachsender Sorge verfolgt wurden. Die deutsche Delegation trifft am Donnerstag abend in Berlin ein. Man erwartet, daß Dr. Luther und Dr. Stresemann dem Reichspräsi­denten dann sofort über die Genfer Vorgänge eingehend Bericht erstatten werden. In Berliner politischen Kreisen würd erklärt, daß die zuständigen Stellen die Haltung der deutschen Delegation einmütig anerkennen und billigen.

Die Nachrichten über den Zusammenbruch der Versuche in Genf zu einer Einigung zu kommen, haben im N c i ch s- t a g eine große Bewegung ansgelöst. Jedoch ver­tritt man bei den Regierungsparteien die Ansicht, daß die Genfer Vorgänge keine Regierungskrise in Deutschland hcraufbeschwörcn werden. *

peiMl-omS in London md Paris.

Die Londoner Öffentlichkeit zeigt über die Genfer Miß­erfolge tiefe Niedergefchlagenhcit und ergeht sich in heftigen Angriffen gegen Brasilien. DerDaily Telegraph" stellt fest, daß die Art der Verhandlungen in Genf dem übelsten Spiel alter Diplomatie würdig gewesen sei. Von fast allen Blättern wird die Haltung der deutschen Dele­gierten als Durchaus korrekt bezeichnet. Es werden sogar Stimmen laut. Die die Befürchtung aussprechen, daß Deutsch­land sein Aufnahmegesuch in den Völkerbund zurückziehen könne.

Auch in Paris ist man über den Abschluß der Völker­bundtagung sehr enttäuscht. Im übrigen weisen die Blätter aus die Unsicherheit hin, ob es möglich sein werde, bis zur Lerbkttaauua der Bölkerbundtaaung eine Eiiliauna iu er­

zielen. So schreibt unter anderem dasEcho de Paris", daß der Ausschnd von sechs Monaten beweise, daß der Völkerbund eine gefährliche Ecke zu passieren habe. Niemand aber wisse, was in der Der Handlungspause geschehen kann.

Luther für öen Völkerbund.

Empfang beim Reichskanzler.

Reichskanzler Dr. Luther und Reichsautzeummister Dr. Stresemann empfingen vor ihrer Abreise die in Genf anwesenden Vertreter der deutschen Presse. Reichs­kanzler Dr. Luther gab einen geschichtlichen überblick über die Ereignisse, die zu dem Ausuahmtgesnch Deutschlands in den Völkerbund geführt haben. Er^bctvnte dabei, daß Locarno zwar noch nicht juristisch, aber dcch politisch wirk­sam geworden sei. Tie Verpflichtung des Kommuniques der Lvrarnomüchte, Locarno wciterw.rken zu lassen, stellt eine wirkungsvolle .Kundgebung dar. Der Reichskanzler verwies dann darauf, daß Deutschland erst nach Absendung des Citttrittstages die Ansvrüche anderer Mächte kennen- gelernt habe. Offenbar hätten vorher Bindnngrn be­standen, die Deutschland unbekannt waren. Das Fest­halten an den Grundprinzipien, mit dessen die deutsche Delegation nach Grus kam, sei unumgänglich notwendig gewesen. Dr. Luther kam dann auf die einzelnen Lösungs- Versuche" zu sprechen mib betonte hierbei, daß das Vor­gehen Brasiliens von der Völkcrbundversammluug als eine außerordentliche Schädigung empfunden worden fei. Die völlige Einigkeit der Locarnomâchte, die Zustimmung der übrigen Länder, ergibt, so schloß Dr. Luther, für Deutschland die Aufgabe, in der V ö l k e r b u n d r i ch - t u n 0 entschieden weitcrzuar beiten und eine Entwicklung zu fördern, die im weiteren Verlauf Deutsch­land doch noch als Mitglied in den Völkerbund und in den Rat führt.

An der letzten. Klippe ist das Schiss in .Gens gescheitert: Brasilien lat an seiner Erklärung festgehalten, als md)=ftänb;ges Mügticd des VölkcrbrÜchrales g e g e n d i e Zulassung T ë u t s ch l a » d s zum Völkerbundrat zu stimmen, weil es selbst einen ständigen Sitz nicht erhalten soll. Ter Druck Der Mächte, selbst das Zureden eines anderen südamerikanifchcn Staates haben eine Änderung Der brasilianischen Stellungnahme nicht herbcisührcn kön­nen und das Resultat von Gens ist ein Trümmerhaufen.

Dienstag abend waren die am Rheinpakt beteiligten Mächie nochmals zusammengetreten, um den Schlußstrich unter das Mühen Der anderthalb Wochen zu ziehen. In der offiziellen Erklärung stellten sie fest, daß man im Bc- grisse war, zu einer Übereinstimmung zu gelangen, daß man die Hindernisse überwunden glaubte. Bedauerlicher­weise habe man infolge Der letzten Schwierigkeit das Ziel nun doch nicht erreichen können. Richt aber werde dadurch das Friedenswerk berührt,welches sie in Locarno verwirklichten und welches in seinem ganzen Werte und in seiner ganzen Kraft bestehen bleibt". Man werde es auf­rechterhalten und fortentwickeln und bei der nächsten Bundesversammlung hoffe man die gegenwärtigen Schwierigkeiten ganz zu überwinden.

Also: Vertagung, V e r t a g u n g d e s E i n - tritts Deutschlands in Den Völkerbund. Vertagung aber auch des juristischen Inkrafttretens aller Verträge, die man als das Werk von Locarno bezeichnet. Vertagung damit auch jeder Möglichkeit für Deutschland, int Völkerbund für die auslandsdeutschen Minderheiten etwas zu tun. Und diese Vertagung wird auch für die innerdeutsche Politik von vorläufig noch nicht übersehbaren Folgen sein, sicherlich aber zu heftigen Aus­einandersetzungen führen, Auseinandersetzungen, die übrigens auch England und anderen Ländern nicht erspart bleiben werden. Dort wird man sagen, Die Ein­fachheit der Situation sei erst durch die heimlichen Verfprechnngen eines Briand und Chamberlain getrübt und in Die Gefahrenzone hineingcführt worden. In Dentschland wird man fragen, ob diese ganze Situation, die schon vor der Abreise nach Genf unklar geworden war, nicht erst vor dieser Reise hätte völlig klar sein müssen, um unserer Delegation zu ersparen, daß sie nun anderthalb Wochen vergeblich vor der Tür des Völkerbundsaales gestanden hat.

Reichskanzler Dr. Luther hat in seiner bekannten Hamburger Rede von einem anderen Geiste gesprochen, der jetzt im Völkerbnnde obwalten würde. Seine Hoff­nungen sind nicht erfüllt worden nicht bloß deswegen, weil Brasilien das Versprechen vom September 1924 nicht eingehakten hat. Hoffentlich wird er nun nicht auch darin enttäuscht, daß die feierliche Erklärung der Locarnomächte jetzt in Genf auch nicht innegehalten wird. Der Eintritt der uns in Locarno versprochenen Rückwirkungen sollte ja eine notwendige Folge unseres Einzugs in den Völkerbundsaal sein; immer wieder hatte man uns bis dahin vertröstet. Nun müssen sie erfolgen, wenn jene Er­klärung nicht leerer Phrasenschwall ist.

Da in der Vollversammlung des Völkerbundes am Mittwoch Brasilien seinen Anspruch auf Zuertcilung eines ständigen Ratsitzes aufrechterhielt und von der Er­füllung dieses Anspruches seine Zustimmung Ziuii dent- schen Eintritt abhängig machte, blieb Chamberlain nichts anderes übrig, als Vertagung zu beantragen, die nur eine Hinausschiebung des auch von ihm für unbcDtngt notwcndiggehaltencn Eintritts Deutschlands bedeuten soll. Man zerbricht sich indessen den Kopf, ob hinter den angeb­lichen Gründen Brasiliens nicht ganz andere Bewcggrnlldc stecken. Man munkelt von gewissen italienischen Gut