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Zul-aer /lnzeiger

Erscheint jeden Werktag Vel Lieferungsbe. Hinderungen durchhöhere Gewalt", Streiks, Tlussperrungen, Bahn sperre usw.erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche Rotationsdruck und Verlag: Friedrich Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mitglied des Vereins DeutscherZeitungsverleger. Postscheck-Konto: Zrankfurt am Main Nr. 5585.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal «Zul-aer Kreisbla«

Re-aktion un- Gefthästsstelle: Mühlenstraße 1 Zernsprech-Knßhluß Nr. 989

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Vir. 78 1926

Fulda, Freitag, 9. April

3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Reichskanzler Dr. Luther begibt sich mit den Reichs­ministern Dr. Külz und Dr. Reinhold nach München, um dort über den Finanzausgleich zu verhandeln.

* Aus der Mittenwaldbahn in der Nähe der österreichischen Station Schanz stürzte ein Zug ab; mehrere Personen wurden schwer verletzt.

* Die Frau, die den Schuß aus Mussolini abgab, ist eine Tochter des verstorbenen Barons Ashbyurne, ehemaligen Lord- lanzlers von Irland, und Schwester des in Frankreich ansässi- gen Lords Ashbourne. Sie soll geistesgestört sein.

* Königin Marie von Rumänien ist am Gründonnerstag von ihrem anglikanischen zum griechisch-katholischen Bekenntnis übergetreten.

* Rach Berichten amerikanischer Blätter soll sich der Prinz von Wales mit Ladr^Mary Cambridge verlobt haben.

Verpfändete Steuern.

Wir Deutsche vergessen manches, was wir nie ver­gessen sollten, rasch, oft allzu rasch und es ist dann eine Schicks als in ahnn» g, wenn wir einmal auf das leicht Ver­gessene sozusagen mit der Rase gestoßen werden. Das geschieht auch jetzt durch den Streit, der zwischen dem R e i ch s s i n a n z m i n i st e r i n m und dem Entente- ko m m i s s a rfür die verpfändeten Einnahmen' wegen der Hinausschiebung der B i e r st e u e r erhebnng ausge- brocheu ist und zur Anrufung des im Dawes-Plan vorge­sehenen Schiedsgerichts geführt hat.

Wieviel Deutsche wissen denn, daß unsere gesamte Zollverwaltung unter der Aufsicht dieses Ententekommis- sars ebenso steht wie dieErhebnng derAbgaben auf A l k 0- h 0 l (also: Branntwein), Tabak, B i c r und Z u cf e r ! Und zwar seit dem 3. Oktober 1924: als Sicherheit für die Leistungen auf Grund des Dawes-Planes, und zwar hinsichtlich der Zahlungen aus dem Haushaltsplan. Sämt­liche Einnahmen dieser Art gehen z u n ä ch st auf das Konto des Kommissars, und zwar die der zehn größten Zollkassen und die der Oberfinanzkassen sowie der Branntweinmonopolverwaltung. Diese Summen wer­den bis zum 1. September 1926 Beginn des Dritten Reparationsjohres sofort wieder an das Reich zurück- gestellt, von da ab aber behält der Kommissar von jeder der monatlichen Zahlungen soviel zurück, als nötig ist, um ein Zwölftel der jährlichen Verpflichtungen ans dem Reichshaushalt zu decken. Können Reichsbahn und Bank für die deutschen Zridusirieobligationen die ihnen speziell auferlegten finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen, so kann der Kommissar zur Deckung auch deren dort ein­tretenden Rückstände entsprechende Summen aus den Ein­gängen der ihm verpfändeten Steuern zurückbehalten.

Nun haben wir im dritten Reparationsjahr aus dem Reichshaushalt 110 Millionen zu zahlen, aber vorbe­haltlich von Änderungen bis zur Höhe von 250 Millionen, je nachdem der Gesamtertrag der verpfändeten Staatsein­künfte den Betrag von einer Milliarde Mark (1926/27) oder 1250 Millionen Mark (1927/28) überschreitet oder auch nur erreicht. Ein Drittel des Überschusses geht an die Entente.

Die Rechte des Kommissars sind sehr weitgehend; er darf die gesamte einschlägige Verwaltung kontrollieren, w sämtliche Gesetze und Verordnungen, die auf die Ertrags­höhe der verpfändeten Einnahmen einwirken, sind ihm mitzuteilen, und er hat gegen alle Maßnahmen dieser Art.ein Einspruchsrecht. Nun sind im ersten Repura- tionsjahr durch jene vier Steuern und die Zölle rund 1,5 Milliarden eingekommen, ein etwa gleicher Betrag wird sich wahrscheinlich auch im zweiten Reparations- « jahr ergeben. Schon in seinem Bericht über das erste Jahr sagt der Kommissar, daß sich für 1926die Hoff­nung rechtfertigen lasse, der Beitrag werde zum größeren Teil, wenn nicht ganz, in der erhöhten Gestalt zu zahlen sein". Also nicht'bloß die 110 Millionen, sondern weit mehr,hoffentlich" 250 Millionen. Daß nun die Ver­schiebung der Erhöhung der Biersteuer den Gesamtbe­trag der Einnahmen aus den verpfändeten Steuern viel­leicht nicht auf die Höhe von 1750 Millionen kommen lassen wird, hat den Herrn Kommissar Mae Fehdeau (einen Engländer) derart entrüstet, daß er Protest erhob. Er hatte sich schon darüber entrüstet, daß das Inkraft­treten der 33 -Ligen Biersteuer von vornherein auf den 1. April 1926 hinausgeschoben war; hatte er doch über­haupt eineVerdoppelung der Biersieuer" angeregt".

Er faßt sein Amt überhaupt sehr ernsthaft auf, hat schon int ersten Jahr die elf wichtigsten Obersinanzlassen geprüft, ebenso die verschiedenen Hauptzollämter. Aber auch die Bücher einer Großbrauerei und einer Zucker­fabrik hat er geprüft. Daß bei der Abänderung des Tabak- fteucrgesetzes gewisse Erleichterungen neben den viel zahlreicheren Erhöhungen vorgenommen wurden, hat seiner Einwilligung bedurft; und diese hat er davon ab­hängig gemacht, daß die Erleichterungen sofort wieder ausgehoben werden müßten, wenn etwa die Gesamter­träge dieser Steuer leiden würden.

Man steht also schon aus diesen kurzen Andeutun­gen, wie tief sich derKommissar für die verpfändeten Einnahmen" in die deutsche Steuerverwaltung hinein- gebohrt hat, wie weit und zielbewußt er sein Tätigkeits­feld ausdehnt. Und wie rücksichtslos er die Interessen der Entente wahrnimmt.

Die Reichsgesulldheitswoche kommt! «^M^«e«lTW,^^

Das Attentat einer Geisteskranken.

legt. Auch bei ausländischen Journalisten wurven die Wohnungen von faschistischen Demonstranten demoliert. Nach Blättermeldungen sind nach dem Attentat aus Mussolini zwei Ausländer verhaftet worden, deren Namen nicht bekanntgegeben werden. Außerdem soll eine große Anzahl von Kommunisten, etwa 60 an der Zahl, von der Polizei verhaftet worden sein.

Der Anschlag auf Mussolini.

Eine Engländerin als Täterin.

Rach den Feststellungen der italienischen Polizei handelt es sich bei der Attentäterin, die auf Mussolini das Revolverattenrat unternommen hat, um eine etwa 50 jährige Frau namens Gibson, die in Dalkey in der Grafschaft Dublin geboren ist. Sie ist die dritte Tochter des verstorbenen Barons Ashbourne, des ehemaligen Lordkanzlers von Irland, ihr Bruder ist ein viel­facher Millionär, der in Frankreich seinen Wohn­sitz hat. Die Attentäterin hat einen großen Teil ihres Lebens bereits in Irrenanstalten zugebracht, da sie von einem religiösen Wahnsinn befallen ist. Sie soll auch die Absicht geäußert haben, den Papst zuermor- d e u. Von ihrer Geistesgestörtheit zeugt auch ein Selbst­mordversuch, den die Attentäterin im vorigen Jahr unter romantischen Begleiterscheinungen begangen hat. Sie hatte sich damals in ein Zimmer eine Reihe von Kan­delabern, Kerzen und schwarzen Tüchern bringen lassen. Darauf errichtete sie aus einem Tisch und aus Stühlen einen Altar und verwandelte so ihr Zimmer zu einer Totenkammer. Darauf legte sie sich ins Bett und schoß sich in die Brust, trug jedoch nur leichte Verletzun­gen davon.

Mussolini war nach dem mißglückten Attentat Gegen­stand begeisterter Kundgebungen seiner faschi­stischen Anhänger. Auf das stürmische Drängen der Menge hin betrat Mussolini den Balkon des Palazzo Chigi, von dem auS er eine Ansprache hielt, in der er den siegreichen Vormarsch der Faschisten feierte und zur Ruhe und Ordnung mahnte. Bei einer Begrüßungsansprache bei Vorstellung der neuen faschistischen Parteileiter for­derte er dazu aus, alle Geschäftsmacher aus der Partei auszuschallen. Er schloß mit den Worren: Es geht vor­wärts! Wenn ich vorwärtsschreite, folgt mir, und wenn ich zurückweiche, tötet mich! Wenn lch sterbe, rächt mich! Das gesamte diplomatische Korps, darunter auch der deutsche Botschafter haben Mussolini ihre Anteil­nahme ausgesprochen. Das Königliche Haus sowie der Papst und auch Chamberlain haben Mussolini telegra­phisch oder versöniich zu seiner Errettung beglückwünscht.

Faschistische Ausschreitungen.

Der Mahnung Mussolinis zur Ruhe sind seine faschistischen Parteianhänger in Rom nicht nachgekommen. So versuchten einige faschistische Studenten auf das Ge­rücht hin, daß die Täterin eine Slawin sei, in die rus­sische Botschaft einzudringen, woran sie im letzten Augenblick von der Polizei gehindert werden konn­ten. Von Demonstranten wurden in der russischen Bot­schaft und int Konsulat F s n st e r e i n g e w 0 r f e n. In­nerhalb der russischen Bo-'schrrjt hatte sich das Personal bewaffnet. Die russische Botschaft hat wegen deL Überfalls bei der italienischen Regierung P r 0 t e st einge-

7to$ Hindenburgs Jubiläum.

Der Dank des Reichspräsidenten.

Das Bureau des Reichspräsidenten gibt bekannt: An­läßlich seines 60jährigen Militärjubiläums sind dem Herrn und auch von zahlreichen Gebieten des Deutschen Reiches und auch von zahlreichen Deutschen aus dem Aus­lande Glückwünsche in überaus großer Fülle zugegangen. Zu seinem Bedauern erlauben die Amtsgeschäfte dem Herrn Reichspräsidenten nicht, die Zuschriften und Tele­gramme einzeln zu beantworten. Er bittet deshalb alle, die an Diesem Tage freundlich seiner gedacht haben, seinen herzlichen Dank auf diesem Wege entgegenzunehmen.

Abschluß der Feierlichkeiten.

Donnerstag mittag wurden in Berlin die Regiments- fahnen, die Mittwoch zum Reichspräsidenten gebracht waren, durch die Ehrenkompagnie wieder aus dem Palais des Reichspräsidenten abgeholt. An dem Festessen, das Hindenburg Mittwoch abend gab, nahmen von der Reichsregierung der Reichskanzler und der R e i ch s w e h r in i n i ft e r teil. Ferner waren die alten Kameraden des. Jubilars, Generale und Admirale, ge­laden. In einem besonderen Saal war eine Tafel für Vertreter der Unteroffiziere und Mannschaften der Tradi- lionstruppen gedeckt. Reden wurden nicht gehalten.

Zum Jubiläum waren Tausende von schriftlichen und telegraphischen Glückwünschen ans dem In- und Ausland etn= getroffen. Genannt seien von den Gratulanten nur die Re- gierungen von Preußen, Baperu, Württemberg, Baden, Mcck- lenburg-Schwerin, Oldenburg, Hamburg und Lübeck, der Ober­bürgermeister der Stadt Berlin und die Oberbürgermeister fast aller großen deutschen Städte sowie der Bayerische Siäole- bund und der Oberpräsident der Provinz Brandenburg; die von Berlin abwesenden Reichsminister Dr. Marx und Dr. Stresemann, Rcichsgerichlsprüsidcnt Dr. Simons, Reichs­kanzler a. D. Fürst Bülow, österreichischer Bundesimmiter Dr. Vauguin, ungarischer Reichsverweser Horthy, Kardmal- erzbischos von Köln, Schulte. Vom Diplomatischen Korps haben der Apostolische Nuntius Monsignore Pacelli und der mrkgche Botschafter Kemal Eddi» Saun Pascha schriftliche Gratula­tionen übermittelt. Durch persönliche Besuche im Hause des Reichspräsidenten haben der englische Botschafter und feine Frau Gemahlin, der spanische Botschafter, der Botschafter der Sowjetrepubliken, der französische Botschafter und der Italic- Nische Botschafter, der amerikanische Botschafter sowie die Ge­sandten von Schweden, Norwegen, Argentinien, Bulgarien, Lettland, Estland, Fiunlaiid, Bolivien, Griechenland, Polen und der Schweiz, Ungarn, ferner der.österreichische, der inexi- kanische, der portugiesische' und der litauische Geschajtsträger ibre Teilnabme zum Ausdruck gebracht.

Mussolinis u«sL".str§er (^rn.

Der amerikanische Astrologe Reverend Arthur Brooks stellte Mussolini in vergangener Woche in einer bekannten Zeitschrift ein Horoskop. Er erklärte, daß Mussolinis Ge­burtsstern Skorpion, der vom Planeten Mars beherrscht werde, eine ernste Gefahr für Mussolini ver­künde. Der italienische Diktator werde schwere politische Fehler machen und sich starke Blößen gegenüber seinen Feinden geben. Die Sternebewiesen", daß demnächst eine große Gefahr über Mussolinis Person schweben werde.

*

Reise Mussolinis nach Tripolis.

Befriedigender Zu st and des Diktators.

Von der Berliner italienische» Botschaft wird mit­geteilt, daß der Zustand Mussolinis durchaus zufrieden­stellend ist. Der italienische Staatschef wurde sofort von dem berühmten römischen Chirurgen Bastanielli behan­delt, und der Arzt erklärte, daß der H e i l u n g s p r 0 z e st s c h r s ch n e l l vor sich gehen wird. Mussolini hat daher am Dormerstag seine beabsichtigte Reise in das italieni- sche Kolonialgebiet angetreten.

Vorher beauftragte er noch seinen Staatssekretär Grandi, den Vertretern der Auslandspresse seinen Ab­schiedsgruß auszusprechen und zu erklären, daß keiner Reise nicht die übertriebene Bedeutung beikomme, die man ihr vielfach im Auslande beilege. Sie erfolgte nur deshalb in besonders feierlicher Form, weil es das erste­mal sei, daß der Regierungschef eine Kolonie besuche. Die Nachrichten, Italien trage sich mit der Absicht, im Ein­vernehmen mit der Türkei einen Teil Anatoliens zu be­setzen, seien phantastischer als ein Roman. Italien sei viel friedlicher gesinnt, als man annehme, und halte bei­spielsweise trotz Gens den Locarnovertrag nicht für erledigt.

Mffollnis Tripolisreise.

R 0 in. Über die Abfahrt Mussolinis nach Tripolis an Bord des DampfschiffesCavour" wird offiziös mitgeteilt, daß Mussolini an die versammelten faschistischen Parteisekre­täre und die Marinemannschaften eine Ansprache hielt, in der er betonte: Wir sind Menschen des Mittclmeeres und unsere Zukunft ich will damit niemanden kopieren hat immer auf dem Wasser gelegen und wird immer auf dem Wasser liegen.

Glauben-wechsel der rumänischen Königin

Die in jüngster Zeit wieder aus Anlaß des Zwistes mit dem Kronprinzen vielgenannte Königin Marie, von Geburt eine englische Prinzessin, ist am Gründonners­tag zum orthodoxen (griechisch-katholischen) Glauben übergetreten. Sie hat an diesem Tage den rumänischen Patriarchen zu sich gerufen und ihm mitgeteilt, sie hege den Wunsch, zur orthodoxen Kirche überzutreten. Die Königin, die bisher der anglikanischen Kirche angehörte, erklärte auf die Fragen des Patriarchen, daß sie ihren Kindern, die im orthodoxen Glauben erzogen seien, geistig näherstehen wolle. Nach Ablegung des ortho-, doxen Glaubensbekenntnisses empfing die Königin bas* Abendmahl nach orthodoxem Ritus, mit welchem Akt der Glaubensübertritt vollzogen war.

Frieben-vechandlungen mit Abd-el-Krim?

Französisch-spantschesEinvernehmen.

über Verhandlungen zwischen der französischen und der spanischen Regierung zur Vorbereitung des Friedens mit Abd-el-Krim wird auf Grund der neuen Unter­redung, die zwischen Briand und dem spanischen Botschafter stattgefunden hat, mitgeteilt, daß man gegen- wärtig die militärischen Maßnahmen zur Aufrechterhal- tung der Sicherheit während der Verhandlungen erwäge. Die französischen und spanischen Generalstäbe könnten während der Verhandlungen nur mit äußerster Vorsicht vorgehen. Abd-el-Krim werde sich außerdem nur ver­söhnlich zeigen, wenn er den direkten Eindruck habe, daß er durch die uneinnehmbaren Stellungen der Spanier und Franzosen eingekreist sei. Aus weiteren Mitteilun­gen ist zu entnehmen, daß die Taktik der Franzosen und Spanier darauf hinausläuft, Abd-el-Krim lediglich als Führer der Beni Uriagel zu betrachten. Jüngst habe ein Kaid die französischen Linien überschritten, um dem fran­zösischen Vertreter mitzuteilen, daß Abd-el-Krim bereit sei, eine gewisse Anzahl Vertreter zu entsenden, um die Friedensbedingungen zu erörtern. Diese Angelegenheit habe diesmal ein ernsteres Gepräge erhalten, als bei gewissen mehr oder weniger offiziell von Abd-el-Krim beauftragten Europäern. Was die Friedensbedingungen selbst anlange, so seien sie durch das Madrider Abkommen fowohl in den politischen wie in territorialen Fragen ge-, regelt Davon sei nichts zurückzunehmen.