Einzelbild herunterladen
 

Zul-aer Anzeiger

Erscheint jeden Werktag Bef fieferungsbe- hinderungen durchhöhere Gewalt", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw.erwachsen Sem Bezieher keine Ansprüche Rotationsdruck und Verlag: Friedrich Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Postscheck-Konto: Frankfurt am Main fit. 5585.

Tageblatt für Rhöu und Vogelsberg

IulSa- und Haunetal »Iulüaer Kreisblatt

Re-aktton und Gefthästsstelle: Mühlenstraße 1 Fernfprech-Rnfchloß Nr.-S-

Nachdruck der mit * versehenen Reiftet nur mit Quellenangabe .$uldaet Rn^eiaer'geflatttt.

Tlnyigtnprtis: Für Vehöröea, Seuossensihaf. ten,Banken usw. beträgt »teKledizellt 0.30 ÜIF., für auswärtige Rustraggeb« 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle endeten 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel­lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen * Tag- und Platzvorschristen unverbindlich.

Nr. 91 1926

Fulda, Samstag, 24. Apru

3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Der deutsche Aubeuhauvel hat sich im Monat März der­art gehoben, daß die Ausfuhr einen liberschutz von 27« Mil­lionen Mark gegen die Einfuhr cigab. Jai Februar betrug der Überschuh 121, im Januar 88 Millionen.

* Niu Montag, 26. April, vollendet sich ein Jahr, seitdem Generaifeldruarschall von-'Hindenburg das Amt deS Reichs Präscheulen inne hat.

* In den Verhandlungen des Reichskanzlers mit den Rc- glttungsparleien und der preußischen Regierung über die Fürstenabsindiing wurde noch kein Resultat erzielt, doch soll Aussicht aus Verständigung bestehen.

*.Jm Zomalilaud soll es zu heftigen Kämpfen gekommen sein, bei denen die Italiener schwere Verluste erlitten.

Ein Jahr Reichspräsident.

Hindenburg vom 26. April 1 925 bis heute.

Man kann ganz schlicht, ganz ruhig und sachlich bleiben, wenen es gilt, der ersten Wiederkehr des Tages zu gedenken, an dem des deutschen Volkes Stimme den Heerführer des Weltkrieges an die Spitze des Reiches berief. Gelassen, in aller seiner menschlichen und dienstlichen Würde, hat Hin- v e ti b II r g in vielem erste« ^abre «eines Amtes gewaltet, nicht achtend der übertriebenen Lobhudeleien aus der einen, der zuweilen noch recht deutlichen Sprache früherer Geg­ner aus der anderen Seite. Er ist den Weg des Rechts und der Gerechtigkeit. der Milde und der Weisheit ge­gangen und bat mit großem Taktgefühl stets die rechte Mitte zu halten verstanden zwischen den Überlieferungen einer ihm teuren Zeit und den so sehr veränderten An- sorderungen unb Anschauungen der Gegenwart. Er wird, je länger er die höchste Würde des Reiches reprä­sentiert, um so besser vom Volke verstanden werden.

Freilich, das Amt, das er zu verwalten hat, ist eine Wirkungsstätte der Entsagung. Das hat sein Vor­gänger, der erste Präsident der Deutschen Republik, ein Mann von lebhaftem Temperament und reich bewegter politischer Vergangenheit, noch verhältnismäßig jung an Jadreu, gewiß oft genug bitter schwer empfunden. Aber er hat sich, nicht nur durch seinen Eid. auch durch Einsicht und Verstand vor allen Versuchungen gefeit, gewissenhaft an die Grenzen der von ihm selbst mitgeschafsenen Ver­fassung gehalten und hat in sturmbewegten Tagen die Einheit des Reiches gewahrt. Hindenburg hat, be­vor er sich dazu entschloß, die ihm angebotene Präsident- schaftskandidatur anzunehmen, keinen Zweifel darüber gelassen, daß er sich weder von ungezügelter Tatenlust noch gar von irgendwelchem politischen Ehrgeiz beseelt fühle. Er wollte dem Vatertand ein neues, vielleicht das größte Opfer darbringen, indem er nun auch noch seinen Lebensabend hingab, obwohl er das biblische Alter be­reits überschritten hatte, und indem er, ein Monarchist ohne Tadel, aus der Hand des neuen Staates ein Amt übernahm, das ihn zu ganz besonderer republikanischer Pflichtentfaltung nötigte. Hindenburg wollte dem Deut­schen Volk ein Beispiel geben, ein Beispiel Der Eini­gung, der Treue, der Versöhnung. Der Erfolg hat gezeigt, daß dieser Wille nicht umsonst über uns ge­waltet hat.

Wenigstens nicht ganz umsonst. Von wenigen, poli- tisch nicht ins Gewicht fallenden Ausnahmen abgesehen, ist Der zweite Reichspräsident von allen Seiten stets mit dem Respekt behandelt worden, der ihm seinen Ver­diensten wie seiner heutigen Stellung nach gebührt, und wo er auch hingekommen ist in Deutschland während dieses Jahres, nach Leipzig, nach München, nach Köln, überall war er der Mittelpunkt begeisterter Stim­mungen, herzerhebender Kundgebungen. Wenn es in der inneren Politik auch unter Hindenburg Konflikte mancher Art gegeben hat, an ihm hat es gewiß nicht ge­legen, daß sie unvermeidlich wurden. Nur in einem ein­zigen Fall hat er als Reichspräsident gegen Beschlüsse der übrigen verfassungsmäßigen Faktoren unserer Gesetz­gebung Einspruch erheben müssen. Die neuen Strafbe­stimmungen gegen den Zweikamps in der Reichswehr mußten einer Revision unterzogen werden, Da sie, so Ivie sie aus den Beratungen Des Reichstages hervorgegangen waren, die Unterschrift Des Reichspräsidenten nicht fan- .. Dabei standen ihm selbstverständlich verfassungs­mäßige Ermächtigungen zur Seite, gegen deren Anwen-

diesem Falle auch nicht die geringste Beschwerde möglich war. In der auswärtigen Politik dagegen ist Hindenburg den L o c a r n o w e g , der schon beschritten nar, alv er sein Amt übernahm, bis nach Genf mitge- gangen, obwohl gewiß auch hier Bedenken nicht feril- «E^Ms^.r Frage ganz besonders hat Hinden- E e1 einen beruhigenden Einfluß geübt, zum Ouf Ton und Masse der Opposition, die ge- wurde und das will in dem zerklüfteten Deutsch- land von heute immerhin schon etwas besagen.

dankt am heutigen Tage seinem " Reichspräsidenten von ganzem Herzen für die rer tn Lesern Jahre dem Vaterlande gebracht hat. Uüser aller Ausgabe bleibt es, uns l lnes Vorbildes wert und würdiq zu er- wer se n I Dr. Sv.

Kurzer Urlaub des Reichspräsidenten.

Reichspräsident von Hindenburg hat sich für w u»d Dienstag zum Besuch seiner Nichte, aus Semer Exzellenz Generalleutnants von Waldow. N p walde, Kreis Oststernberg in der Neumark, äugt'' Kr elckt "er Anto über Küstriu, Sonneburg mit off .Je^ Der Präsident hat gebeten von alle» ^«Vh. < ^ Abstand zu nehmen, da er nm<n mist- ' J " ^ in ländlicher Sülle per Neumark verbringen

240 Millionen Einfuhrüberschuß.

Der deutsche Export im Steigen.

Verdoppelter A u s fuhr ü b c r s ch u ß i m M ä r z.

Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts hat der deutsche Außenhandel im Mount März einen Ausfuhr­überschuß von 240 Millionen Reichsmark aufzuweiscu. Im reinen Warenverkehr ist die Außenhandelsbilanz im Mo­nat März mit 278 Millionen aktiv gegen 121 Millionen im Februar und 88 Millionen im Januar dieses Jahres. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, daß sich bei einem Rückgang der Einfuhr an Fertigfabrikaten um rund 11 Millionen die Ausfuhr fertiger Produkte um rund 122 Millionen gehoben hat. Daran sind beteiligt die Tcxtilfcrtigwareri mit 32,4 Millionen, Eiscuwareu mit 18,8 Millionen und Maschinen mt 12,3 Millionen. Ferner weisen alle anderen Gegenstände, vor allem Farben, Papier, Kupserwaren, Leder, Schuhwerk, sowie Glas und Glaswnren eine erhöhte Audsuhrzisfer aus. Die Einfuhr an L e b e n s m i t t e l n und Ge­tränken weist im März gegenüber dem Vormonat ein^ Abnahme um 7 Millionen auf. Zurückgegangen ist unter anderm die Einfuhr an Weizen, Fischen, Kaffee, Fleisch und Obst. Zunahmen zeigen dagegen Butter, Südfrüchte und Käse.

Dr. Luthers Gmtzungsverhan-iungen.

Das E u t g e g e ii f o m in e n f ü r Preuße n.

Die Besprechungen, Die Reichskanzler Dr. Luther nach den aufWenerrcgendcn Vorgängen im Rechtsaus- schuß des Reichstages mit den Regierungsparteien ausge­nommen hat, um einen Ausweg aus der Krise zu finden, sind am Freitag fortgesetzt worden, nachdem sie am vor­hergehenden Tage ergebnislos abgebrochen werden mußten. Au diefeg Besprechungen nahmen auch der preußische Mi- iMcrpräfidenr B r n u u / Der preußische Fiiianzminister Dr. H ö p k e r - A s ch o f f sowie Reichsfustizminister Marx teil. Die Besprechungen waren zwar streng ge­heim, doch verlautet in politischen Kreisen, Daß eine Einigung mit Preuße n wegen Des Fürstenkom- promißenNvurses erzielt worven ist. Diese Einigung soll im wesentlichen auf folgenden Gunsten beruhen:

Die Herrschaft Schwedt Wildendruch verbleibt dem Hohcnzollrrnhaus. Dem Staate Preußen werden die Museen usw. entschädigungslos zugesprochen. Der Preußische Staat erhält ein Rüükaufsrecht auf diejenigen Güter, die das Hohenzollernhaus, wie z. B. Rominten, Springe usw., früher einmal billig erworben hat. Bei der WiedcrausrvUiing von Einzeturteilen soll nicht mehr eine Zweidrittelmehrheit des Sondergerichts, sondern nur noch eine einfache Mehrheit, also fünf statt sechs Stimmen, notwendig sei».

Von den Regierungsparteien sind außerdeni Ver­handlungen mit den Teutschnationalen und den Sozial­demokraten ausgenommen worden, um neue Grundlagen für Die Verhandlungen im Rechtsausschuß zu suchen. Die für Freitag nachmittag an gefeilte Sitzung des Ausschusses mußte abgesagt werden, da Die Verhandlungen bis zu diesem Zeitpunkt noch in err Schwebe waren. Statt dessen trat Der Ausschuß in den Abendstunden zusammen, um Aber den weiteren Geschäftsgang und die weitere BehanD-- Lung des Kompromißentivarfes zu beraten. Jedeufalls sah man in politischen Kreisen die Lage am Freitag be­deutend günstiger au als am Tage zuvor, so daß von Üner Regierungs- ober einer Reichstagskrise nicht mehr die Rede wär.

Frankreichs auswärtige Politik.

Erklärungen Briands in der Französischen Kammer.

Bei der Kammerberatung über das Budget der aus­wärtigen Angelegenheiten sagte Ministerpräsident Briand in Beantwortung der Ausführungen eines sozialistischen Abgeordneten, er hoffe, daß die Angelegenheit Der um garischen Banknotenfälschungen von den ungarischen Be­hörden in befriedigender Weise geahndet werde, anderen­falls Frankreich die Angelegenheit einem internationalen Schiedsgericht unterbreiten würde.

' Auf Die französische Politik gegenüber Italien ein- gehend, betonte er, daß Frankreich Die besten Beziehungen mit Italien unterhalte, und nicht den Fehler begehen werde, anderen Völkern über die Art, Ivie sie sich regieren müßten, Vorschriften zu mache«. Zwischen Italien und Frankreich gebe es keine unüberwindlichen Interessen­gegensätze. Briand schloß mit der Erklärung, daß er an die Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Frankreick und Italien auch in Der Zukunft glaube.

Hierauf interpellierte der sozialistische Abgeordnet« Spinassc über den Verlauf der letzten Völker­bund t a g u u g, die allgemeine Enttäuschung und zuin Teil sogar Befürchtuugen hcrvvrgernfen habe. Briand erwiderte: Ich bin sicher, daß die Volkerbundversamm- lung im September zu der gewünschten Lösung führen wird. Der Geist der Gleichheit im Völkerbund mach« täglich Fortschritte. Bon feiten Frankreichs wird er auf keine Schwierigkeiten stoßen. Die Ereignisse können sein Vertrauen in den Völkerbund nicht erschüttern, sie find vielmehr genügend, es zu stärken. Die letzte Bölkerbund- taanna hat diese Ereignisse im Geiste der Solidarität be­handelt und das Voll, das vorläufig noch vom Völker­

In Berliner Großbankkreisen wird die Besserung des Deutschen Außenhandels als ein erfreuliche sc Sympto tn zur Besserung der wirtschaftlichen Lage qc» ivertet. Dieser Erfolg wird auf die billigere Preisstellung ler deutschen Industrie und des deutschen Exporthandels zurückgeführt, die unbedingt notwenviG waren, damit Deutschland aus dem Weltmarkt Der KoukLrrenz gegenüber wieder mit Erfolg arbeiten kann. Ivi eigentlichen Ex­porthandel ist man allerdings etwas zurückhaltender mit Dem Optimismus. Das Anwachsen Des deutschen Ex­portes im März wird vor allem auf die auf der Leip­ziger Frühjahrsmesse getätigten Abschlüsse zu­rückgeführt. Im übrigen wird in diesen Kreisen darauf hingewicsen, daß das Ausland vielfad) Ankäufe bei Nol- und Ausverkäufen notleidender Industrien in Deutsch-« laud vorgenommen hat.

Wie dem auch sei, es ist erfreulich, sestzustellen, das; Deutschland, wenn auch langsam, auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzsähig ivird, und daß cs ihm in zäher Arbeit gelingt, Die durch Krieg nud Inflation zusaimnen-i gebrochene Wirtschaft fntdiueifc wieder aufzubauen. Sollte« Dieser Aufschwung weitergehen, so wird sich dies auch bald, aus dem A r b c i t s in a r k t aüswirken, und die vielen Taujenee, die jetzt vergeblich Arbeit und Brot suchen^ werden wieder einer ständigen Beschäftigung zugeführt« werden können.

bund feriigcholten worden ist, hat sich von ihm nicht enll stritt. Diese beiden Taisachcu sind geeignet, VertraueK zum Völkerbund cinzuflößeu.

Zur Marokkosrage erklärte Briand: Frankreichs Ziel sei Der Friede, und zwar ohne irgendeinen W u n i dt v. a ch E r o b e runge n. Die Verhaiidlungev ifiit Den Riflevten seien eingcleitet worden. Der Kries iiVibe diese unter Das Joch Abd-el-Krims gebracht. Dst Etauzösiscl-e Regierung habe nicht das Recht, ihren Wunsckj uttpeachret zu taffen, ihre Freiheit wieder zu erhaltet«.

Vefihrânkung des VolkseilWeideS.

S p a r e r b u n v u u d A u f w e r 1 u n g s f r a g e.

Der von der Reichsregirrung angekündigte Entwurf eines zweiten Gesetzes über den Volksentscheid, zu dem der von dein Sparerbund und der Reichsarbeitsgemeinschajt »er AufweriungsgefchüDigten- und Mieterorganisation K plante Bolksentjchkid über eine neue Aufwertung An­stoß gegeben hat, ist seht der Öffentlichkeit mitgeteiit wor­den. Der Artikel I dieses Gesetzes sieht vor, daß als Gesetz ifn Sinuc des Gesetzes über den Volksentscheid auch alle fragen gelten sollen, die die Folgen der G e l d c n t - W£ 11 u n g regeln. Der Artikel li bestimmt, daß über ein Gesetz zur Änderung oder Aushebung dieses Gesetzes n u r der Reichspräsident einen Volksentscheid öccntüajfen kann. Der Artikel Hl bestimmt, daß das Gesell mit dem aus die Verkündigung folgende«« Tag in Kraft treten soll. Diesem Gesetzentwurf ist eine ausführliche Begründung beigegeben, die alle die Argumente enthält, die bevefts die erste amtliche Regierungserklärung in dieser Angelegenheit brachte. Ausdrücklich wird bemerkt, daß das vorgeschlngeuc Gesetz auf die Regelung der A u s- einanberfeitung der Länder mit den ehemals re­gierenden Fürstenhäusern und damit auch auf den bereitet laufenden Volksentscheid keine Anwendung« finden kann.

Der Sparerbund iveubet sich mit einer Zuschrift an die Öffentlichkeit, in dem er bestreitet, Daß das von ihm gewünschte Aufwertungsvolksbegehren Den Haushalts­plan oder Die Abgabengesetze betrifft, wie dies von her; Reichsregierung behauptet wird. Der Sparerbund bc-i streitet auch entschieden, daß Kreditwirtschaft und Wäy-. rung durch, das Volksbegehren erschüttert würden. Im Gegenteil würde Die Kaufkraft der Massen gesteigert und insbesondere Die Kaufkraft der Sparer und Gläubigen gehoben werden. Ebenso erscheine es bedenklich, die P e r- f o n d e s Reichspräsidenten erneut in den Kampf hineiuzuziehen, was Durch den Regierungsentwurf un- weigerlid) geschehen würde.

Gin tükkisch-NifWes Militärbündnis.

250 000 Mann in der Türkei mobilisiert.

Nach Meldungen derChicago Tribune" aus Kon-> stnntinoprl sollen die militärischen Vorbereitungen der! Türkei sehr viel umfassender sein, als man bisher ange- nomuien habe. Die Gesamtzahl der mobilisierten Truppen soll 250 000 Mann betragen. Wie der Korrespondent der Chicago Tribune" weiter berichtet, soll sich die Angora regierung darüber klar geworden sein, daß nur der Ver-i zicht auf Mossul und auf die ölgcbiete in dieser Gegend einen gemeinsame» italienisch-griechischen Angriff auf die Türkei verhindern könne. In politischen Kreisen! Angoras fei man sich aber über einen Verzicht auf Mossul keineswegs einig. In militärischen Kreisen sei man ent schieden gegen alle Zugeständnisse in der Mossulfrage.

Der Korrespondent will ferner wissen, daß die rus­sische Regierung Der Angoraregierung vorgeschlagen habe, sich als unabhängiges Mitglied mit der Sowjetrepublik zu vereinigen, wofür Moskau ein M'i litärb ü u d - n i s in i t D c r T ü r k e - schließen und die türkischen Trup-; pen mit M Million und Kricasmaicrial im Kriegsfalle