Zulüaer Anzeiger
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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt
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Nr. 98 — 1926
Fulda, Montag, 3. Mai
3. Jahrgang
Kleine Zeitung für e-'lige Leser
* Die Neichsrcgierung hat zur Behebung der Not der Arbeitnehmer im Saargebiet Freifahrten von und zur Arbeitsstätte eingeführt.
* Rcichsanßemnimster Dr. Stresemann verwahrte sich in einer Unterredung gegen die Idee, das; der deutsch-russische Vertrag votkerbundfeindlich sei oder die Locarnopolilik gefährde. .
* Der Meisterboxer Samson Körner schlug Haymann in Berlin nad) Punkten: Breiicnsträtcr besiegte in Hamburg den Holländer de Best in der ersten Runde.
* In England sind die Verhandlungen zwischen Grubenbesitzern und Bergarbeitern gescheitert. Der allgemeine Berg- arbcitcrstreik dürfte damit Tatsache geworden sein.
Englands Berghaukrise.
Acht Monate hat England versucht, die wichtigste seiner Industrien durch Staatszuschttsse zu erhalten. Man hat geglaubt, daß diese Subvention an die Best tz è rd e r Kohlengruben nur eine vorübergehende Maßnahme bleiben würde. Es ist auch gelungen, den Preis für die englische Kohle nicht unbeträchtlich zu senken, so sehr, daß sie sogar im deutschen Binnenlande billiger Ivar als die rheinisch-Westfälische Kohle. Gelungen war es auch, den Export der englischen Kohle recht erheblich zu steigern. Und das war eine Lebensfrage für den e tt g l i s ch e u H a n d e l. Freilich, die goldenen Zeiten sind vorbei, als England die halbe Welt mit Kohlen versorgte; der Rückgang des Kohlenexports war schrecken- erregend groß geworden. Zwanzig Millionen Tonnen weniger als 1913 hatte man 1924 exportiert. Ein wenig besser wurde es in jener Zeit, als durch die Regierungs- subvention die Defizitwirtschaft im englischen Bergbau gemildert worden war.
Diese Subventionspolitik hat die englische Regie rung eine erkleckliche Summe gekostet. Offiziell wird zugegeben, daß mindestens 200 Millionen in diesen sieben Monaten von der Regierung hergegeben worden sind, wahrscheinlich ist aber die Gesamtsumme doppelt so hoch.
diâSub- v c n t i 0 n ö p 0 l i t l k f 0 r t z u s e tz e n. Eine besondere Kohlenkommissiou hatte über den Zustand und die Zukunst der englischen Kohlenwirtschaft vor ein Paar Wochen einen Bericht abgestattèt, der dahin ging, daß nur jene Kohlengruben in Betrieb bleiben sollen, die über die modernsten Einrichtungen verfügen. Stillgelegt werden sollte alles, was unrentabel ist — nur st r ä u b e n sich hiergegen natürlich die Bergarbeiter. Die Grubenbesitzer andererseits stehen auf dem Standpunkt, daß eine Lohnkürzung zahlreiche Gruben wieder rentabel machen würde, und sie haben daher für den 1. Mai die Lohnkürzung angekündigt. Die Antwort der Bergarbeiterschaft ist die gewesen, sich diese Lohnkürzung nicht gefallen zu lassen. Aber die Berg- Herren denken nicht daran, nachzngeben. Die Konzentration, die wir in Deutschland übrigens in letzter Zeit unter vielen Schmerzen durchgeführt haben, muß auch in England durchgeführt werden. Die Kohle ist ja längst nicht mehr das einzige Heizmittel; nicht mehr ist Herrscher der Welt, wer Beherrscher der Kohle ist. Die Wärmewirtschaft hat andere Pfade eingeschlagen. Infolgedessen sind die Kohlengrubenbesitzer, auch die englischen, keineswegs auf Rosen gebettet. Und allein mit staatlicher Unterstützung sich rentabel zu erhalten, und auch dies trotz jener Unterstützung bisweilen nicht einmal, ist natürlich auf die Dauer unmöglich.
~ Englands Überseehandel basiert darauf, daß die Schiffe, die Güter nach England transportieren, unbedingt darauf rechnen konnten, dort Rückfracht zu erhalten: nämlich Kohle. Auch das ist zu einem guten Teil vorbei; namentlich das amerikanische Geschäft Englands ist von den Vereinigten Staaten zu einem großen Teil geschluckt worden. Wenn jetzt der Bergarbeiterstreik den Kohlenverkauf auch anderswo hemmt, dann mögen die englischen Absatzmöglichkeiten auch auf anderen Märkten vielleicht auf die Dauer geschädigt werden.
Ob die deutsche Arbeiterschaft Anlaß hat, die englischen Streikenden irgendwie zu unterstützen, ist jedenfalls zweifelhaft. Es wird nämlich von solcher Unterstützung schon gesprochen. Man soll nicht vergessen, daß vor drei Jahren, als der Ruhreinbruch unsere Kohlen- Produktion stillegte, der englische Kohlenbergbau der lachende Dritte war und auf unsere Kosten ein gutes Geschäft machte.
*
Ausbruch des englischen Bergarbeitersireiks.
Die Verhandlungen mit den Bergarbeitern sind in Land a n ergebnislos zusammengrbrochen. Es wurde offiziell bckamttgegcbe», daß eine Einigung nicht erzielt wurde. Die Kündigung des Lohnabkommens tritt somit in Kraft. Gleichzeitig begann der Bergarbeitcrsèreik.
Das englische Kabinett wurde zu einer Sondersitzung ins Unterhaus berufen und der König wurde aus Windsor herbeigeholt, um den Vorsitz im Geheimen Rat, der Zur V e r h ä n g u 11 g v 0 nN 0 t st ands m a ß n a h m e n zuständig ist, zuführen. Der Geheime Rat erteilte dem Kabinett alle Vollmachten für das Inkrafttreten ew j industriellen Notstandsgesetzes. Ferner ergingen durch das Wohlfahrtsministerium die entsprechenden Anweisungen an alle Stadtbehörden und Grafschaftsräte für das Eingreifen der Technischen Nothilfe. Im Falle der weiteren Ausdehnung der Arbeitseinstellung auf andere Industriezweige soll der Kern der Technischen Nothilfe durch Rekru- m l?.n9 lwn Freiwilligen nach einem bereits früher den Beuorwen übermittelten Plane ergänzt werden zwecks Auircchterhaltuug aller lebenswichtigen'Betriebe.
Deutschlands Friedenspolitik.
Dr. Stresemann über den berliner Vertrag.
Verwahrungen des R e i ch s a u ß e n m i n i st e r s
Reichsanßenministcr Dr. Stresemann machte einem Pressevertreter folgende Darlegungen über den deutsch- russischen Vertrag:
Die deutsche Außenpolitik muß in erster Linie Friedenspolitik sein, Friedenspolitik nach allen Seiten. Aber wenn wir Außenpolitik mit dem Westen und mit dem Osten machen müssen, so bedeutet solche „zweiseitige Politik" doch nie und nimmer zweideutige Politik! Die Grundlinie unserer Politik ist in beiden Fällen der Frieden, und diese Linie haben wir von jeher mit aller Klarheit verfolgt und werden sie weiter verfolgen. Auf dem Wege unserer Friedenspolitik liegt das Dawes Abkommen, liegt der Vertrag von Locarno und unsere Anmeldung zum Völkerbund. Alle diese politischen Akte bezwecken, das Verhältnis eiiies wahren Friedens zwischen uns und den anderen Staaten, den der Vertrag von Versailles doch nicht gebracht hat, Herzu- siellen. Es liegt jedoch in der Natur der Dinge, daß diese Politik, die sich mit dem Westen beschäftigt, für uns sozusagen mehr tägliche Arbeit bringt Denn die großen Probleme lösen sich praktisch stets in eine Unzahl Fragen kleiner und kleinster Art auf, die man bewältigen muß, um einen Schritt vorwärtszukommen. Ein gleicher mühseliger Weg war für die Politik gegenüber dem Osten nicht notwendig. Aber weder der Vertrag von Rapallo und der Berliner Vertrag noch die Stritte, die wir in unserer Westpolitik getan haben, wären für die deutsche Politik als isolierte Akte möglich. Nach der großen Wendung, die Locarno in unsere Westpolitik brachte, und die durch den Eintritt in den Völkerbund zu einer endgültigen zN machen unsere selbstverständliche Aufgabe bleibt, war es nötig, die deutsch-russischen Beziehungen, die bis dahin lediglich au, in ag von. Rapallo beruhten, der neugeschaffenen Situation anzugleichen. Die Aufgabe war nicht leicht, denn nach beiden Seiten mußten wir uns gegen Mißdeutungen schützen. Wir haben aber bei der Vorbereitung des Vertrages mit ganz offenen Karten gesvielt. Wollte man uns einen begründeten Vorwurf machen, so müßte man uns nachweisen, daß sich im Vertrag oder im Notenwechsel irgendein Widerspruch zu den Verträgen von Locarno befindet.
Dagegen zeigt sich ein gewisses Bestreben, die Diskussion aus das allgemeinpolitische und psychologische Gebiet hinüberzusAielen. Das ist eine Methode, die wir a b - lehnen müssen. Das Argument, daß Rußland vüller- bilndscindlich ist, können wir nicht gelten lassen. Wer solche Argumente in die Debatte wirst, treibt ein gefährliches Spiel, denn dieses Argument läuft daraus hinaus, daß ein Mitglied des Völkerbundes mit der Sowjetregie- rung wegen ihrer Bölkerbundseiudlichkeit keine politischen Bindungen cingchen dürfte. Damit würde aber denjenigen recht gegeben werden, die behaupten, daß der Völkerbund und die Locarnoverträge letzten Endes gegen Rußland gerichtet seien. Eine solche Üstterstellung ist von den leitenden Staatsmännern, mit denen wir in Locarno verhandelt haben, stets aus das be- ftimmtefte zurüügcwiesen worden, und wir hegen keinen Zweifel, daß sie einen solchen Standpunkt auch jetzt mit derselben Entschiedenheit zurückweisen. Daß Rußland derzeit dm Völkerbund ablehnt, ist politisch kein Grund gegen die Tatsache des Abschlusses. Im Gegenteil, gerade weil Rußland abseits steht, ist eine Ausgleichung um so notwendiger. Es liegt nicht nur im deutschen, sondern auch im europäischen Interesse, daß keine unüberbrückbare Kluft zwischen der Sowjetunion und dem übrigen Europa geschaffen wird. In irgendeiner Weise muß auch Rußland an der großen Fricdensgemeinschast beteiligt werden. Dann hat man eingewandt, das; Deutschland sich mit dem Berliner Vertrag die Freiheit seiner Stellungnahme im Völkerbund nehme. Das ist eine u n g c h c u e r l i ch e V e r d ä ch t i g u n g unserer Absichten. Es ist ein feststehender Grundsatz des Völkerbundes, daß jedes Mitglied selbständig darüber entscheidet, ob ein Staât einen Friedensbruch begangen hat und ob damit die Voraussetzungen für eine Bundesexekution gegeben sind. Wie kann man uns einen Vorwurf daraus machen, wenn wir diesen unbestrittenen Grundsatz gegenüber Rußland zum Ausdruck bringen? Eine selbständige Entscheidung ist nie und nimmer gleichbedeutend mit einer parteiischen Entscheidung. Auch die bekannten Bündnis- v-Rrägc, die einzelne Völkerbundmitglieder unterein
Reichrhilse für Die ArSeilerfthast des Saargebietes.
Freie Bahnfahrten.
Nach Mitteilungen des Reichsministeriums für die besetzten Gebiete wird die Reichsregierung zur Linderung der Not, die durch die Errichtung der Saarzollgrenze und den Frankensturz in weiten Kreisen der Arbeitnehmerschaft der denk Saargebiet benachbarten Gebietsteile ausgetreten ist, vom 1. Mai 1926 bis auf weiteres den int Randgebiet wohnenden und im Saargebiet und Elsaß- Lothringen beschäftigten Arbeitnehmern die Fahrkosten (Monatskarte) vom Wohn- zum Arbeitsorte ersetzen. Die Ausgabe der Fahrkarten soll aus Grund einer Bescheinigung der Ortspolizeibehörde des Wohnortes durch die Bahnbofsfahrkartenausaabe erfolgen. Um Mißbrauch
ander abgeschlossen haben, beruhen auf diesem freien Ent-' scheidungsrechte der Bundesmitglieder, und doch hat niemand daran gedacht, gegen die Bündnisverträge diesen Einwand zu erheben, obwohl die Gefahr der Parteilichkeit hier sicherlich größer ist als bei dem reinen Neutralitäts- vertrag, wie wir ihn mit der Sowjetunion abgeschlossen haben.
Wir müssen fordern, daß man den klaren und ein- fachen Sätzen unserer Abmachnugen nrt der Sowjetunion nicht einen Sinn unterstellt, den sie nicht haben uns nicht haben können. Und die leitenden deutschen Staatsmänner können das Vertrauen beanspruchen, daß man nicht glaubt, sie würden im Jahre 1926 einen politischen Schritt tun, der mit ihren politischen Schritten des Jahres 1925 im Widerspruch steht.
Deutschland Mittler zwischen Ost und West.
Deutschland treibt eigene Politik.
Reichsanßenminister Dr. Stresemann ist bemüht, den im Ausland propagierten gehässigen Tendenzen gegen den Abschluß des deutsch-russischen Freundschastsvertrages nach Möglichkeit zu begegnen. Zu diesem Zweck hat er sich neuerdings im R u 11 dfnNk über den Berliner Vertrag verbreitet, wobei er auf seine geschichtliche Entwicklung und seinen durchaus friedlichen Charakter, wie schon öfters vorher, nochmals zu sprechen kam. Dr. Stresemann bezeichnete den Abschluß des Vertrages als eine S e l b st - Verständlichkeit, zumal zwischen Rußland und Deutschland eine jahrhundertelange traditionelle Freundschaft bestehe. Letzten Endes erscheint eS, als wenn manche Kritik im Auslande wesentlich ausgeht von der Überraschung über die selbständige Politik, die Deutschland mit diesem Schritt offenbart. Aber die Politik, die nach Locarno führte, war auch selbständige Politik. Man muß sich daran gewöhnen, daß D e u tschland die G e st a l - rang d,es...d.e.»Fj,che.u Geschickes selbst in die H and n i in m t und nicht unter Vormundschaft irgendwelcher Mächte oder Mächtegruppierungen, sei es im Osten oder im Westen.
Niemals, so betonte Dr. Stresemann, war es die deutsche Absicht, sich im Westen zu einer Kampfgemeinschaft gegen den Osten zu verbinden. Unsere Politik war vielmehr, das S y st e m friedlicher A b m a ch u n - gen aus ganz Europa zu erstrecken. Mit nahezu allen unseren Nachbarstaaten haben wir weitgehende Schiedsverträge abgeschlossen ob.r stehen in fortgeschrittenen Verhandlungen mit ihnen darüber. Welch eine andere europäische Großmacht kann ein gleiches Bekenntnis zur Schiedsidee answeisen? Diese Idee ist B a s i s u n s e r e r Friedenspolitik. Darüber hinaus ist Deutschland kraft seiner geographischen Lage der gegebene große Mittler und die Brücke zwischen Ost und West. Man vergesse auch das eine nicht: gegenüber der früheren völlig aggressiven Haltung Rußlands gegenüber dem Völkerbund ist die Hinnahme der deutschen Erklärungen über seine friedenstchernde Tendenz auch ein Stück politischer Evolution und kann Grundlage künftiger Entwicklung sein. Wir haben ein ganz bestimmtes Ziel europäischer Entwicklung vor Augen. Wir verfolgen es gcrud linig und ohne Schwanke». Wir wissen, daß wir Macht Politik nicht treiben können, aber wir wollen in der Politik der Friedenssicherung unseren eigenen Weg gehen.
Wer guten Willens in der Welt dasselbe Zicl^ verfolgt, kann und muß uns unterstützen. Er möge, so schloß Dr. Stresemann, nur Verständnis dafür aufbringen, daß neben dem Wunsch der Friedenssicherung für alle Völker dieser Weg gekennzeichnet ist durch die Lebensintcressen Deutschlands.
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Benesch über den deutsch-russischen Vertrag.
Im Außenausschuß des Senats berichtete Dr. Benesch über die ständigen Ratsitze im Völkerbund. Er, betonte in seinen Ausführungen, daß es im Interesse der Kleinen Entente läge, die sechs nichtständigen Ratsitze bei zubehalten. Bei der Lösung der Ratsitzfrage werde auch der deutsch-russische Vertrag von Bedeutung sein. Es sei begreiflich, daß die einzelnen Staaten ein gewisses M i tz - t r a uen gegen den russisch-deutschen Vertrag hegten. Möglich sei, daß durch deu deutsch-russischen Vertrag ein engeres. wirtschaftliches Zusammenarbeiten zwischen. Deutschland und Rußland erfolge. Seine Ansicht sei jedoch, daß diese Zusammenarbeit kaum über das vorkriegszeitliche Zusammenarbeiten hinausgehe.
zu vermeiden, sollen die von der Ortspolizeibehörde auf- znstellenden Listen unter Zuziehung von Vertretern der Arbeitnehmerorganifation nachgeprüft werden. Den Arbeitnehmern, die nicht täglich nach Hause fahren können, soll als Ausgleich für die Mosten des Getrenntlebens von der Fanrilie neben den Kosten für die benutzten Arbeiterrückfahrkarten der Unterschied zwischen diesem Betrage und dem Preise für eine Aionatskarte durch die Bezirks- fürsorgeverbäyde vergütet werden. Weitere Maßnahmen zur Linderung der Rot werden folgen. Ferner beabsichtigt die Reichsregierung auch für Kleinhandel, Handwerk, Einzelhandel und Landwirtschaft im Randgebiete an der Saarzollgrenzlinie möglichste Hilfe zu gewähren.
Stellungen auf diese Zeitung werden täglich angenommen.