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M-aer Anzeiger

Erscheint ftdtn Werktag vet Lieferungsbe» hlnöerungen öurchhöhere Gewalt*, Strelka, Aussperrungen, Vahnsper« usw.erwachfen dem Bezieher keine Ansprüche Rotationsdruck und Verlag: Zneürich Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mitglieo des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Postscheck-Konto: Frankfurt am Main Nr. 5585.

Nr. 117 1926

Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg

Zulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt

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Nachdruck der mit versehenen Artikel nor mit «tseveanag«»» .Zul-aer Anzeiger' gest*«»«.

Fulda, Donnerstag, 27. Mai

T^zeigeapreis: Zür Sehöi^e^Geaa-eafihaf. ten,Banken «s«. beträgt die ÄtiiijtÄe OJO Mk., für auswärtige ^ustraggeb« OJS M^für die Reklamezeile 0.90 M. u. alle anderen 0.15 SL, Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechmmgsstel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag« und Platzvorfchelstr« mwerbinölich.

3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Reichspräsident von Hindenburg empfing eine Abordnung von Vereinigungen Plattdeutscher aus Amerika und sprach ihnen seinen Dank und seine Anerkennung aus für die auch in der neuen Heimat aufrechtcrhaltcnc Anhänglichkeit an das alte Vaterland.

* In der Lübecker Bürgerschaftsversammlung wurde ein Mißtrauensvotum gegen Bürgermeister Dr. Neumann infolge der Behauptung angenommen, er stehe mit den angeblichen Putschisten in Verbindung.

* Bei der Urteilsfällung im Budapester Frankfälscher- Prozeß erhielten Prinz Windischgrätz und der ehemalige Poli- zcidirektor Nadofly je vier Jahre Zuchthaus.

Wirtschaftliche Notwendigkeiten.

Langsam hat die Zahl der Arbeitslosen abge- NEmen. Viel zu langsam. Aber immerhin kann man

^rc Zahl gegenüber den Höchstgang um 300 000 zuruckgegangen ist. Wir wollen das nicht über- schatzen, weil die Landwirtschaft nur noch in beschränktem Maße in der Lage ist, Arbeitskräfte aufzunehmen, wenn auch nach ein paar Monaten die Erntezeit eine stärkere ^nanipruchnahme des Arbeitsmarktes herbeiführen wird. 0 "?^ere" Seite sind die Meldungen über die

Lage des Arbeitsmarktes im R h e i n l a n d und in West - f a l e n außerordentlich trübe. Die große Betriebs. f ° "Ze nt r alt 0 n im Bergbau, die zum englischen Ge- neralstreik geführt hat, ist ja in Deutschland zum großen -teil schon durchgeführt worden. Wir haben freiwillig darauf verzichtet, soviel von unseren Kohlenschätzen her­auszuholen, als uns möglich ist. Aber auf anderen Ge­bieten der deutschen Industrie erfolgen Stille g u n- gen, Betriebseinschränkungen und damit Vermehrung der Zahl der Arbeitslosen. Es nutzt nichts, darüber sich zu erregen. Wir können nicht deutsche Industriezweige, die nicht in der Lage sind, die Konkurrenz auf dem Welt­markt auszuhalten, nach englischem Muster durch Staats- zufchusse wettbewerbsfähig machen. In England hat man auf die immer noch streikenden Bergarbeiter ein- zuwirken versucht durch die Ankündigung, Deutschland werde den Kohlenexport durch Prämien unterstützen. Daran ist nicht zu denken, um so weniger, als wir am englischen Beispiel gesehen haben, wohin die Erhaltung Er Industrie durch Zuhilfenahme der öffentlichen Mittel fuhrt.

Betriebskonzentration ist vor allem die Bildung des neuen Rheinmontantrustes. Diese Konzentra- tion >mrd nicht davor zurückschrecken, unrentabel arbei- tcnde Werke abzustoßen, sie also stillzulegen. Der Regie­rungspräsident König- Arnsberg hat in einer Dele- grertenversammlung des GewerkvereinS deutscher Metall­arbeiter darauf hingewiesen, daß in der Stillegungsaktion -. er Höhepunkt noch nicht erreicht sei. Er glaubt genötigt zu sem, sogar das Phönix-Werk in Hagen stillegen zu lassen, und teilte mit, daß auch eine ganze Reihe anderer großer Werke zu Betriebseinschränkungen schreiten müsse, nutzt nichts, wenn man sozialpolitische Bedenken dem­gegenüber geltend macht. Es nutzt nichts, wenn man an Men Artikel in der Verfassung erinnert, der jedem Deut- fchen das Recht auf Arbeit zuspricht. Darüber schreitet Wirtschaftsentwicklung des Weltmarktes hinweg. Nur mit Muhe ist es ermöglicht worden, den Angestellten jener Werke, die sich zum Rheinmontantrust zusammengeschloffen naben, die Aufkündigung ihrer Stelle für das erste zu ersparen.

Die von einigen Seiten verbreitete Behauptung, daß die Unternehmungen aus klassenkämpferischen Interessen heraus ihre gefährdete Stellung auf Kosten der Arbeiter- lchaft zu retten versuchen, läßt sich nicht halten. Die Deutsche eisenschaffende Industrie ist seit länger als einem ^ahre bemüht, vernünftige Verhältnisse auf dem Eisen- und Stahlmarkt zu schaffen, weil die französische Valuta- unterbietung normale wirtschaftliche Beziehungen seit Zähren zerschmettert. Ein internationales Eisenschienen- kartell zu vereinbaren, wie es vor dem Kriege bestand, ist schon gelungen. Und zurzeit finden in P a r i s zwischen der französischen und der deutschen Eisenindustrie wieder einmal Verhandlungen statt, die zumindest erreichen wollen, daß die deutsche Eisen- und Stahlindustrie nicht mehr genötigt ist, bis zu 50 % ihrer Produktionsmöglich- wrt abzudrosseln. Das Ziel dabei ist vor allem, die Eisen- und Stahlbedürfnisse der deutschen Wirtschaft durch die deutsche Produktion zu befriedigen, wozu wir durchaus imstande finb. Selbstverständlich muß das zu einem Preise geschehen, der die Selbstkosten deckt. Aber ebenso selbstverständlich soll das nicht geschehen dadurch, daß man wirtschaftlich unrentabel arbeitende Werke erhält, sondern auch in der Eisen- und Stahlindustrie müssen wir den Weg gehen, den die Kohlenindustrie beschritten hat: Aus­schaltung und Stillegung aller jener Betriebe, die infolge erhöhter Selbstkosten die Weltkonkurrenz nicht mitmachè» können.

. Der Weg ist ein schwerer und ist für das Einzelschicksal oft genug auch ein schmerzlicher. Aber Deutschland ist in wesen Kampf der Weltkonkurrenz hineingestcllt. Es gilt, ^as Leben der Gesamtheit zu erhalten.

Amerikanische Zusatzzölle aus deutsche Eisen- und Stahlerzeugnisse

Berlin. Zu beabsichtigten Erhebungen von Zusatz- zöllen auf ei »geführte deutsche EKn und Stahlcrzeugmsse Amerika wird von zuständiger Stelle mitgetcilt, daß der Endgültige Wortlaut des Erlasses des amerikanischen Schatz- sofort nach Eintreffen veröffentlicht werden wird. Die Regierung werde gegen diese Maßnahme der Per. einigten Staaten Vorstellungen erheben.

Abd - el - Krims

Schluß des Marokkokneges.

Abd-el-Krim in französischer Gefangenschaft.

Abd-el-Krim ist in den französischen Linien eingc- troffen und sofort nach Tazal weitergeleitet worden. Der Oberbefehlshaber der französischen Marokkotruppen, General Boichut, hat nach einer Agenturmeldung aus Fes Weisung erteilt, Abd-el-Krim, wenn er sich in den fran­zösischen Linien einstellt, so zu empfangen, wie man einen besiegten Feind empfängt, der Beweise von militärischen Fähigkeiten gegeben hat. Nach einer Meldung desPetit Parisien" wird Abd-el-Krim, ehe er sich in sein Exil be* gibt, vielleicht gezwungen sein, sich dem Sultan von Ma­rokko in seiner Hauptstadt Fes zu unterwerfen, dem Sultan, dem Souverän, gegen den er noch mehr als gegen nie Franzosen und Spanier die Rebellion im Risgebiet organisiert hat. Dieser Schritt wird Abd-el-Krim bei

Aewyorler plattdeutsche Vereine beim Reichsprâfldeaten.

Mittler zwischen der alten und der neuen Heimat.

Reichspräsident von Hindenburg empfing eine größere Abordnung des Plattdeutschen Vorksfestvereins und der 82 Plattdütschen Vereene von Newyork und Umgegend als Vertreter bei etwa 600 Mitglieder dieser Vereine, die sich zurzeit auf einer Deutschlandreise befinden. Die Ab­ordnung war von Vorstandsmitgliedern des Plattdütschen Vereens Bremen und dem Bremer Gesandten in Berlin, Senator Dr. Nebelthau, begleitet.

Der Präsident des Pratidütschen Vereens Rcwvork, Herr Klaus Oetjen, richtete an den Reichspräsidenten in plattdeutscher Mundart eine Ansprache, in der er hervor- hob, daß es in ganz Amerika wohl keinen Deutschen gebe, der nicht zum Reichspräsidenten und Generalfeldmarschall die größte Liebe und Verehrung habe, da sich in ihm die d e u t s ch e K r a ft und die deutsche Treue verkörpern. Ihre größte Freude sei, dem Kriegs- und Volkshelden von Hindenburg die Hand drücken und ins Auge sehen zu dürfen.

Nachdem die Abordnung dem Reichspräsidenten ein Andenken überreicht hatte, banste Hindenburg für die Begrüßung und gedachte mit besonderer Anerkennung der Hslfc der Deutschamerikaner während der Notzeit des deutschen Volkes. Der Reichspräsident sprach die Hoff­nung aus, daß der Besuch in Deutschland mit dazu bei­tragen möge, Mittler zwischen der alten und der neuen Heimat.zu sein und die guten Beziehun­gen zwischen Deutschland und Amerika zu vertiefen und auszubaucn.

Angriffe gegen die preußische Regierung.

Nachklänge z u d e n Haussuchungen.

In der Bürgcrschaftssitzung der Freien und Hansestadt Lübeck wurde ein sozialdemokratischer Mißtrauensantrag gegen Bürgermeister Dr. Reumann, der vom Amtlichen Preußischen Pressedienst als Reichskanzler nach einem Putsch genannt wurde, mit einfacher Mehrheit, und zwar mit 43 gegen 33 Stimmen, angenommen. Für den An­trag stimmten die Demokraten (mit einer Ausnahme) sowie die Sozialdemokraten und die Kommunisten. Rach der Lübecker Verfassung ist eine nochmalige Abstimmung er­forderlich, die bei einfacher Stimmenmehrheit endgültig die Annahme des Antrages ergibt. Bürgermeister Dr. Neumann gab in der Sitzung eine Erklärung ab, daß er trotz seiner Einstellung nach rechts nur eine Politik der Sammlung aller Parteien befolge und alle Putschpläne stets auf das energischste abgclehnt habe. Wie in der Bürgerschaftssitzung weiter mitgeteilt wurde, ist der lübeckische Gesandte in Berlin im Austrag des Senates bei der preußischen Regierung vorstellig geworden, weil die Veröffentlichung der Anschuldigungen gegen Bürger­meister Dr. Reumann ohne vorherige Benachrichtigung des Lübeckischen Senats erfolgt sei. Der preußische Mi­nisterpräsident habe daraufhin erklärt, es t u e i h m l e i d , den Senat in Lübeck übergangen zu haben. Tic Unter­lassung der Benachrichtiguug habe sich aus der Eile er­geben. In Zukunft werde aber eine vorhergehende Ver­ständigung mit dem Lübeckische» Senat nicht versäumt werden.

In der Sitzung des rheinischen landwirtschaftlichen Genoffenschaftstages in Köln ging der Präsident der Landwirtschaftskammer Bonn, Freiherr von L ü n i n ck, auf die jüngst auch bei ihm vorgenommcnen ergebnislos verlaufenen Haussuchungen näher ein. Freiherr von Lüninck erklärte jede Behauptung über irgendeine Beteili­gung seinerseits an irgendwelchen Putsch- oder Umsturz- vestrebmiacn als auf frecher, lügnerischer und v e r l e u m d c r i s ch e r G r u n d l a g c stehend. Er ver­lange, daß man entweder die Verdächtigungen beweist oder wenigstens den Mund hält. Geschehe dies nicht, so treffe der Vorwurf der Lüge und der Verleumdung in aller Schwere die preußische Staatsxcgicrung. Auch Justiz- rat C l a ß hat durch seinen Rechtsbeistand nochmals jede Beteiligung an Putschvorbereitungen energisch demen­tieren lassen.

Kapitulation. seinem Hochmut gewiß nicht leichtfallen. Es steht noch nicht fest, welchen Wohnsitz man dem geschlagenen Emir anweisen wird.

In Madrid und Paris herrscht Siegesjubcl. Die Pariser Presse begrüßt mit tiefer Genugtuung in großen Lettern und ausführlichen Kommentaren die Kapitulation Abd-el-Krims. Allgemein wird anerkannt, daß mit der Unterwerfung desjenigen Mannes, der sich vor kurzem noch den TitelSultan von Algier" beigelegt habe, der Krieg im Rif zu Ende sei. Ohne den führenden Kopf seien die Rifleute nur noch eineStaubwolke wilder Stämme". Darüber hinaus wird aber die große nt 0» ralische Bedeutung der Kapitulation Abd-el-Krims für das französische Prestige in Nordafrika und in der ge­samten muselmanischen Welt kräftig unterstrichen.

Die Lage in Spanisch-Marokko ist noch nnge- llärt, da einige Stämme noch den Widerstand fortsetzen wollen. Es ist daher leicht möglich, daß die Kämpfe in dieser Zone fortgeführt werden.

21,6 Millionen Überschuß 1925.

Berlin. Nach einer Übersicht des Reichsfinanzminisic« riums betrugen die Einnahmen des Reichs im Rechnungs­jahre 1925 an Besitz- und Verkchrssteuern 4 892 743 862 Mark gegenüber einer im Pcichshaushaltsplan veranschlagten Ein­nahme von 4 911 ODO oi)o Mark, die Zölle und Verbrauchs­abgaben 1 962 600 986 Mark gegenüber 1 859 500 000 Mark. Die sonstigen Abgaben betrugen 956 789 Mark, so daß im ganzen 6 856,301 638 Mark gegenüber einem Voranschlag von 6 770 500 000 Mark eingekommen sind. Das Meyranskommcn an Steuern, Zöllen und Abgaben gegenüber den Haushalts­ansätzen beträgt 85 801 638 Mark. Die Mehrnbcrwcisungcn «m die Länder betragen 64 122 842 Mark. Mithin ist der tat­sächliche Mehrertrag für das Reich 21 678 796 Mark.

Das Orfdl gegen die Fränkischer.

Je vier Jahre Zuchthaus für Windischgrätz und Radoffh.

Unter ungeheurer Spannung wurde in Budapest das Urteil im Fraiikfälschrrprozest gesprochen. Die Hauptangcklagtcn, Prinz W i n d i sch g r ä tz und N a - d o s s y, erhielten j e v i e r I a h r e Z u ch t h a u s, z e h n M l l l r o n e n G e l d st r a f e und d r e i I a h r c Amts­verlust. Vier Monate und zwei Wochen Untersuchungs­haft werden auf die Strafe angercchnct.

Die Leiter des Kartographischen Instituts, General Ha j t s und Kurtz, erhielten je ein Jahr Kerker; vier­einhalb Monate Untersuchungshaft werden auch hier auf die Strafe in Anrechnung gebracht. Gerö, der Haupt­mitarbeiter des Instituts, erhielt zwei Jahre Kerker, zwei Millionen Geldstrafe und ebenfalls drei Jahre Amtsver- lust. Der Privatsckrctär des Prinzen, Rada, erhielt ein Jähr sechs Monate Kerker, Schwarz und Andor sieben bezw. acht Monate Kerker. Die übrigen Beamten des Kartographischen Instituts erhielten Gefängnisstrafen von sechs bis zu zwei Monaten. Aufsehen erregte, daß B a r o ß, der Präsident des Nationalverbandes, und Joseph S z ö r t s e y , der Direktor dieses Verbandes, frei­gesprochen wurden, besonders bei Baroß, den der Staats­anwalt in seiner Anklagerede als schwerer zu.Verurteilen­den qualifiziert hatte als die übrigen Mitangeklagten. In der Begründung des Urteils wird jedoch darauf hin- gcwiescn, daß Baroß dem Prinzen von seinem Vorhaben stets abgeraten habe und dann erst Schritte unternahm, um die Angelegenheit zu einer Einigung zu bringen.

In politischen Kreisen wird das Urteil als streng und gerecht bezeichnet. Man ist der Überzeugung, daß das Urteil seinen günstigen Eindruck im Ausland nicht ver­fehlen wird. Auch in offiziellen Kreisen bezeichnet man das Urteil als befriedigend.

potiiische Rundschau.

Deutsche# Reich

Botschafter Hoesch bei Briand.

Der deutsche Botschafter von Hoesch hat dem Minister­präsidenten Briand einen längeren Besuch abgeplattet Einer amtlichen Auslassung von deutscher Seite zufolge wollte der Botschafter nach dreiwöchiger Abivesenheit von Paris die persönliche Fühlung mit dem Chef der sranzösischen Regierung wiedcrausnehmcn. Die Unter­haltung der beiden Staatsmänner erstreckte sich auf zahl­reiche zwischen Frankreich und Deutschland schwebende Fragen, insbesondere die Fragen, die die Besetzung ver Rheinlande betreffen.

Das deutsch-portugiesische Handelsabkommen.

,.Die deutsche Gesandtschaft in Lissabon hat dem portu- giesischen Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten notifiziert, daß die deutschen gesetzgebenden Körperschaften vas deutsch-portugiesische Handelsabkommen vom 20. März 1926 angenommen haben. Hiernach tritt das Handels­abkommen gemäß seinem Artikel 11 am 1. Juni 1926 in Kraft.

Aus In- und Ausland.

Berliik. Als Nachfolger des Staatssekretärs im Reichspost» miniftcrium Dr. Bredow, der aus dem unmittelbaren Reichsdienst ausscheidet, ist der bisherige Minister aldircktor im Reichspostministerium und Leiter des gesamten Fernsprfch. Wesens der Deutschen Reichspost, Feyerabend, aus« triebist.