Einzelbild herunterladen
 

Zul-aer /Anzeiger

Erscheint jeden Werttag. Bezugspreis: nwaat- lich 2 Mark. Bei Lleferungsbehinöeruagen durch »höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperee usw. erwachsen dem Bezieher keine Einsprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Fulda, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsoer­leger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Hr.5585

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal-ZulSaer Kreisblatt

Redaktion and Gesthästsstelle: Mühlenstraße 1 Fernsprech-flnsthluß Kr.989

Nachdruck der mit * vrrsrhrnrn prÜFel nur mit <6ueUenonflabe .Zuldaer flazeigrr'gestaaet.

Rnzeigrnpreis: Für Behörden, Genossensthaf. trn,Banken usw. beträgt die Kleiuzeile VSOM^ für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel­lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen * Tag. und Platzoorschriften unverbindlich.

Nr. 163 1926

Fulda, Dienstag, 20. Juli

3. Zahrgan

Kleine Zeitung für eilige Leser.

' * Gegen die Errichtung des Reichsehrenmals bei Bad Berka in Thüringen ist von den Rheinländern scharfer Proiest er- hoben worden. Die Entscheidung der Reichsregierung ist des­halb hinansgeschoben worden.

* Das neue MotorschiffHansestadt Danzig" eröffnete mit eurer ^ahrt nach Pillan die regelmäßige Schiffsverbindung StettinDanzigKönigsberg.

* Kammerpräsident Herriot hat bei der Bildung des neuen Kabinetts von verschiedenen politischen Parteien Absagen er­halten. 4

* In Griechenland sind mehrere frühere Minister und hohe Offizierx, die ein Attentat gegen den Diktator Pangalos ge- plant haben sollen, verhaslet worden.

Leichte Konjtmltukbeffenlng?

Von einem Mittelstandspolitiker gehen uns folgende Ausführungen zu:

Die Frage des Tages ist: Wann werden die uner­träglichen Wirtschafts- und Geldverhältnisse besser? Man schaut ertvartunc -- und spannungsvoll nach allen An­zeichen aus, um endlich denS berstreif" sich verbreitern zu sehen. Wie weiland den Dollarstaiid, verfolgt man angestrengt die Erwerbslosenzahlen und andere Kon- juukturulaßstäbe und zieht Schlüsse, die zwischen Opti­mismus und Pessimismus hin und her wechseln. Man hört nun von d 'i Großbanken, aber auch von Regie- rungsseite aus w.eder einmal, daß man vor Eintritt einer leichten Konjunkturbesserung stehe. Trifft dies aber auf alle Teile der Wirtschaft zu?

Der Großhandelsindex ist erst in letzter Woche ein tvenig gefallen. Konjunkturzahlen melden eine leichte Besserung der Börsen- und Fndustriekonjnnktur. Un­zweifelhaft ist, daß sich ein Gedeihen der Industrie in vcr- mehrter Arbeitsgelegenheit, mithin in größeren und leich­teren Kaufmöglichkeiten auswirkt. Im Zeitalter der Ma­schine gilt dies aber nur bedingt aus den Arbeitnehmer, Leun wlrchabeu z. B, von.Dezemhe an stark gestiegene Arbeitslosenzahlen, aber dabei doch eine gesteigerte aktive Handelsbilanz, also gesteigerte Produktion. Die Er­werbslosenzahlen sind trotzdem von 673 000 am 1. De­zember 1925 auf ca. 2 Millionen am 1. Februar 1926 ge­stiegen, die Aktivität der Handelsbilanz hat sich jedoch von einem Minus von 65 Millionen im November auf ein Plus von 121 Millionen im Februar gesteigert und im März 278 Millionen erreicht, obwohl in diesem Monat bei den Erwerbslosen nur ein geringer Abgang zu ver­zeichnen war. Durch die Nationalisierung ist eben die menschliche Arbeitskraft durch die Ma­schine ersetzt und erst bann werden Wiedereinstel­lungen erfolgen, wenn der vergrößerte Bedarf Neu­anschaffungen ganz besonders solcher Produkte nötig macht, die viel Handarbeit fordern. Erfahrungsgemäß fetzt im Herbst ein Rückgang des Arbeitsmarktes ein, der in diesem Jahre durch Arbeitsmöglichkeiten infolge der 'Maßnahmen der Negierungen ausgeglichen werden kann, obgleich sich derartige Maßnahmen nur langsam auszu- iwirken pflegen. Gerade dies unterscheidet die heute vor­liegende Situation so bedenklich von den großen Arbeits­losenkrisen in und nach der Inflation, daß sie ihrer Dauer nach katastrophal ist. Die früherer Krisen wur­den durch Scheinkünjunkturen schnell abgelöst, die teils durch ungerechtfertigt großen Optimismus nach der Sta- Diftsierung, später durch Auslandsgelder hervorgerufen Maren und bald verschwanden. Diesmal handelt es sich aber um Schaffung einer festen und gesunden Basis, die später unsere Wirtschaft tragen kann, und soweit sich Dinge voraussagen lassen, ist die heute gewonnene Basis im Unterschied zu früheren Versuchen gut.

Einzelhandel und Handwerk klagen außerordentlich, denn deren Umsatz hängt von der Kaufkraft der breiten Masse entscheidend ab. Auch hier ist der Rückgang der Zahl der bestehenden Unternehmen noch immer nicht ab­geschlossen, aber der Rückgang der Insolvenzen weist darauf hin, daß eine gewisse Gesundung eingetreten ist. Der Januar brachte den Höchstand mit 2092 Konkursen und 1553 Geschäftsaufsichten. Diese enorme Zahl ist von Monat zu Monat zusammengeschmolzen, sie beträgt für den Juli nur noch 919 Konkurse und 482 Geschäftsauf, sichten. Dieser Rückgang wird weitergehen, aber lang- sanier, es ist also eine gewisse Stabilität eingetreten, die darauf basiert, daß man bei der Kreditgabe vor- ssich tiger geworden ist. Auf der anderen Seite ilvirkt aber mit, daß die Verminderung der Zahl der Ge- fchiifle naturnotwendig einen Zustrom der Kunden der geschlossenen Geschäfte in die noch geöffneten bedingt, so daß ihr Umsatz größer ist, als es sonst der Fall wäre. Berner ist unstreitig eine Gesundung der Moral insofern eingetreten, als nicht mehr so stark wie vor kurzem auf 'K 0 st e n der Lieferanten gelebt wird. Es waren Fälle bekannt, wo der Schuldner einen Eigenver­brauch von mehreren tausend Mark im Monat hatte, also auf sehr großem Fuße lebte, bis die Konkurseröffnung er­gab, daß so gut wie gar keine Masse vorhanden war. Die Abwehr solcher Unmoral ist so erfolgreich geworden, daß derartige Schädigung der Gläubiger schon aus Vorsicht vor gerichtlichen und geschäftlichen Nachteilen unterbleibt. Auch hier also eine Gesundung, aber eine nur allmählich -einsetzende Hebung, die vielleicht noch Monate währt, ehe wir uns normale Zeiten zurückverdient haben.

Schwieriger liegen die Dinge in der Landwirt- Is ch a f t. Aber auch hier haben ernste Versuche eingesetzt, Die Notlage zu heben und die äußerst verfahrenen Verhält- Misse so zu bessern, daß die Landwirtschaft, deren Wich-

Die Krise in Frankreich.

Hernot bei der Kabinettsbildung.

Hoffnungen und Schwierigkeiten.

Kammerpräsident Herriot hat sofort nach seiner Betrauung mit der Kabinettsbildung durch den Präsi­denten der Republik, Doumergue, die Verhandlungen mit den Parteiführern ausgenommen. Sein erster Versuch, eine Regierung auf breitester Grundlage zu bilden, die von den Radikalsozialisten bis zur Gruppe des ehemaligen Nationalen Blocks gehen sollte, ist an der Ablehnung des Rechtspolitikers Marin gescheitert. Auch die Sozialisten haben es abgelehnt, in ein Kabinett Herriot einzutreten, haben aber ihre Unterstützung in Aussicht gestellt, falls das Finanzprogramm der neuen Regierung ihrem Stand­punkt in dieser Frage näherkommen sollte als das Caillaux'. Trotzdem hofft Herriot, ein Kabinett zustande zu bringen, in dem er neben dem Posten des Minister­präsidenten auch das Portefeuille des Äußeren verwalten wird. Das wichtige Finanzministerium soll der Senator de Monzie erhalten. An bekannten Persönlichkeiten soll dem Kabinett außerdem ^ainlevé angehören, der das Kriegs- oder Unterrichtsministerium übernehmen soll.

Ein etwaiges Kabinett Herriot würden große Schwie­rigkeiten erwarten, da dieses Kabinett eine Sanierung der Währung nicht mit Hilfe ausländischer Kredite, sondern aus eigenen Kräften herbeiführen will. Hierbei denkt Herriot vor allem an eine Vermögensabgabe und Anziehung der E i n k 0 m m e n st e u e r. Es ist aber sehr fraglich, ob Herriot für diese Pläne eine Kammermehrheit haben wird, so daß, falls er wirklich diese Absichten zur Durchführung bringen sollte, sich kaum lange wird am Ruder halten können.

Beunruhigung in Amerika.

Der Rücktritt des französischen Kabinetts hat in Washington große Besorgnis ausgelöst, die auch in der PMe zum Apsdruck kommt. Mit mehr oder minder scharfen Worten wird angesichts des Versagens der Kam­mer betont, daß Frankreich aus den deutschen Erfahrungen nichts gelernt habe und augenscheinlich den Leidensweg erst zu Ende gehen müsse, ehe es zur Vernunft komme. Im gleichen Maße wie der Pessimismus über die französische Lage wächst auch die Ablehnung der französischen Re­visionswünsche des französisch-amerikanischen Schulden­abkommens.Wenn Frankreich sich nicht selbst helfen will, wie kann es da erwarten, daß ihm andere helfen," äußerte ein führender Senator und gab damit, wie man in infor­mierten Kreisen glaubt, den Standpunkt der Regierung wieder.

Ner MgepWeneMmmerplWeut.

Wohl die ganze Welt schüttelt über Frankreich den Kopf; am meisten tun das jene Länder, die selbst die Leiden der Inflation durchgekostet haben. Außerhalb Frankreichs, wo man die Dinge weniger vom innerpartei- politischen französischen Standpunkt aus sieht, hat wohl niemand geglaubt, daß sich das französische Parlament sträuben würde, dem Kabinett Briand-Caillaux die

Heuer Streit um das Reichsehrenmal.

Protest der Rheinländer.

Der Beschluß des Reichsratsausschusses, als Stätte für das R e i ch s e h r e n m a l Bad Berka bei Weimar vorzuschlagen, hat in vielen Kreisen, zumal im Rhein- lande, lebhafte Erregung hervorgerufen. Zunächst wird mitgeteilt, daß die Vereinigten V a t e r l ä n d i - scheu Verbände, von denen es anfangs hieß, daß sie einmütig für Berka gewesen seien, in einer Eingabe an den Reichskanzler starke Bedenken gegen Berka gel­tend gemacht hätten, weil der Ort zu abgelegen sei und ein dort errichtetes Ehrenmal leicht der Vergessenheit an­heimfallen könnte.

Ein zweiter Vorstoß gegen Berka erfolgte in einem an den Reichskanzler gerichteten Telegramm des Landes­hauptmanns Dr. H 0 r i 0 n - Düsseldorf, der auf die große Erregung der Rheinländer wegen des Berka-Vorschlages hinwies und um Aufschub der Ent­scheidung des Reichskabinetts bat. Es verlautet nun, daß die Reichsregierunq in der Tat ihre Entscheidung bis nach der auf den 26. d. M. geplanten Besichtigung von L 0 r ch am Rhein vertagen will.

tigkeit von allen maßgebenden Faktoren durchaus rtajttg eingeschatzt wird, existenzfähig bleibt. Die Getreidepreise haben sich nach dem Tiefstand im Herbst erholt und, soweit Mittel verfügbar sind, ist vorgesorgt, um die kommende Ernte zu finanzieren. Es sei u. a. auf die Stützungsversuche für die landwirtschaftlichen Pächter hingewiesen. Aber auch hier läßt sich nur von wieder- beginnender Gesundheit sprechen, aber noch nicht von be­ginnender besserer Konjunktur. Uns scheint, eineleichte Konjunkturbesserung" würde schon dann erfolgt sein, wenn Regierung und Parlament Hilfe so schnell bereit­stellen würden, daß sie wirksam wird, sobald der Pegel Hochwasser melbet, nicht erst, wenn alles überschwemmt ist. O. I. S.

notwendigen unumschränkten Vollmachten zu geben, um durch Finanz- und Wirtschastsmatznahmen schärfster Ari den Frank in seinem Sturz aufzuhalten. Es ist anders ge­kommen; umdie Rechte der Kammer zu retten, hat sich der Führer der Sozialistisch-Radikalen, Herriot, zu­sammen mit den Sozialdemokraten und der Rechten zum Sturze Briands vereinigt. Und über dem Schütteln des Kopfes vergessen die anderen Länder nicht, wie überaus wirtschaftlich gefährlich die französische Regie­rungskrise und der neue Sturz des Franken auch für sie ist. Wenn so plötzlich, wie am Montag, ein Sturz des Franken um fast 30 Punkte erfolgte, so beißt das nichts anderes, als daß der Frank auf einen Schlag nicht weniger als ein Sechstel seines Wertes verlor, ein Stoß also, wie er der selig verflossenen deutschen Mark in den schlimm­sten Zeiten der Inflation kaum passiert ist.

Das wesentlichste Fundament einer Währung ist baé Vertrauen auf ihre Festigkeit; den Rest dieses Vertrauens dürfte die letzte Krise völlig zerstört haben. Denn wenn ein rein parteimäßig eingestelltes Kabinett, wie etwa das Ministexstürzers Herriot, das Steuerruder des Staats­schiffes in die Hand bekommen würde, so gibt es gewiß keinen Menschen in Frankreich, der die inneren Unmög­lichkeiten eines solchen Kabinetts nicht sähe. Und im Ausland dürfte man sie noch genauer sehen.

Die gleichen Erscheinungen, die währungspolitisch bei unserer Wirtschaft eintraten, werden sich beschleunigt amt in der französischen geltend machen; vor allem natürlich der Drang n a ch der Devise. Genau wie bei uns wird aber die Inflation eine Kostenherabsetzung bei bei innerfrairzösischen Produktion weitgehend hervorrufen, fc daß sich das Valutadumping trotz aller Goldkalkulation für die Ausfuhr in steigendem Maße geltend machen wird. Daß aber derartige inflationistische Strömungen auch ver nünftige Handelsvertragsverhandlungen ganz unmöglich machen, spüren wir nun schon fast zwei Jahre, weil bis französische Produktion bei Fortdauer der Inflation immer weniger Interesse an normalen Handelsbeziehun gen hat, weil ihr Export doch bei Fortbestehen des anor­malen Zustandes scheinbar profitiert. Noch ist jene: Punkt nicht erreicht, bei dem dieser Profit infolge rasst steigender Inflation ins Gegenteil umschlägt; noch ip jener Punkt gleichfalls nicht erreicht, bei dem der Frani auch im Inland als Zahlungsmittel seine Geltung ver loren hat, wie das bei uns im September 1923 der Fall war.

Dabei war es doch gerade Caillaur gewesen, bei wenigstens einen Teil der Schwierigkeiten durch sein Schuldenabkommen mit England aus dem Wege geräumi hat, ein Schuldenabkommen, das unzweifelhaft einen französischen Sieg bedeutete; der Frank war daraufhin zeitweise etwas in die Höhe gegangen. Auch bamit ist cs jetzt vorbei. Auf dem üblichen parlamentarischen Wege wird man es kaum zwingen, und es ist ungemein be­zeichnend, daß Herriot, der Ministerstürzer, von den Parisern ausgepfiffen worden ist, als er zum Präsidenten der Republik fuhr. Darum ist es auch ziemlich gleich­gültig, welchen Charakter ein solches Kabinett tragen wird. Auf diesem Wege wird sich eine Lösung für die Dauer nicht finden lassen; dazu ist es nun doch zu spät.

Der Alkohol der Kontrollkommission.

3000 Flaschen unverzollte Weine und Liköre.

Vor einigen Tagen sind in B e r l i n im Keller des Hauses, in dem sich die Interalliierte Kontrollkommission und ihre Kantine befindet, 3000 Flaschen unverzollte Weine und Liköre beschlagnahmt worden. Die Beschlag­nahme erfolgte durch das Hauptzollamt Charlottenburg. Die unverzollten Waren wurden mit Lastautos abgeholt und zum Hauptzollamt Berlin-Packhos gebracht.

Der Leiter der Interalliierten Kommission, Gene- r a l Walch, hat gegen die Beschlagnahme Einspruch er­hoben mit der Begründung, daß der Wein nur für die Soldaten der Kommission bestimmt sei. Vorläufig steht noch nicht fest, ob die Beschlagnahme aufrechterharten werden kann, da der Sachverhalt noch in tiefes Dunkel ge­hüllt ist. Erst die weiteren Untersuchungen des Hauptzoll­amtes werden ergeben, ob es sich um eine Zollhinter­ziehung größeren Maßstabes zum Schaden des Deutschen Reiches handelt.

Aufhebung der Preisireibereiverordnung.

Berlin. In einer der nächsten Nummern des Reichsge- setzblattes wird dasGesetz über die Aushebung der Preis- treibereiverordnung und bamit zusammenhängender Verord­nungen" veröffentlicht werden. Durch dieses Gesetz werden die Preistreibereiverordnung, die Verordnung gegen verbotene Ausfuhr lebenswichtiger Geaenstände, die Verordnung über Notstandsversorgung und die Verordnung über Preispcüsungs, stellen aufgehoben. Ferner kommen folgende ^cue ver x>u- ordnung über Handelsbeschränkungen in Fortfall: die Vor- fchrifteu über Preisschilder und Preisverzeichnisse, die über Markwerkehr und Versteigerungen und die über Zeimngsan- zeigen. Das Gesetz sieht ferner vor, daß Vergehen gegen die hiernach aufgehobenen Bestimmungen der notwirtschastlichen Gesetzgebung, soweit sie noch nicht rechtskräftig abgeurteilt sind, straflos bleiben. Die Bestimmungen der Verordnung über Handelsbeschränkungen, über Untersagung des Handels und Schließung von Geschäftsräumen und über äußere Kennzeich­nung von Waren sowie die Bestimmungen der Verordnung über Auskunstspflicht bleiben in Geltung.