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Zul-aer ^n^ciger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg»

Zulöa- und Haunetal Zulöaer Kreisblatt

Re-aktto« und Veschästsstâ: Mühlenstraße 1 Zernfprech-Tlafchluß Nr. 989

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Nr. 179 1926

Fulda, Samstag, 7. August

3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Durch die beiderseitigen Vertreter ist in Paris das vor­läufige Handelsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich auf die Dauer von sechs Monaten abgeschlossen worden.

* Der im Mittelpunkt der Magdeburger Affäre stehende, des Mordes bezichtigte Schröder hat sein Geständnis vom Vortage, der alleinige Beteiligte zu sein, Freitag widerrufen.

* Im Volksopferprozeß zu Dresden wurden der Hauptange- klagte, Meißner, zu vier Jahren, Löffler zu einem Jahr und Gründel zu drei Monaten Gefängnis in zweiter Instanz der- urteilt.

* In der Stadthauptkasse zu Frankfurt a. M. sind Unregel­mäßigkeiten festgestellt worden, die der Kasse etwa 1% Mil­lionen Mark Verluste gebracht haben.

Neue VölkerSulldsorderungen Spaniens.

Für Einberufung der R a t s k 0 m m i s s i 0 n.

Das Völkerbundsekretariat veröffentlicht ein Schrei­ben des spanischen Mitgliedes der Studientommission für die Ratsreform, Botschafter Palacios'. In dem Schreiben wird die Einberufung dieser Kommission zu einer zweiten Tagung verlangt. Ursprünglich war diese Tagung bereits für den 28. Juni vorgesehen, wurde jedoch vom Völker­bundrat im Juni fristlos verschoben. In dem am 2. 8. aus- gegebenen Arbeitsprogramm des Völkerbundes figuriert diese Kommission bereits, allerdings nur für das Sitzungs- ende. Ein genaues Datum war nicht sestgelegt. Die Ein- berusung, die formell vom Ratspräsidenten und vom Kom­missionspräsidenten abhängt, dürfte nunmehr für die letzte Augnstwoche angesetzt werden.

Wie in Genf verlautet, beabsichtigt angeblich Spanien, die A b s ch a f f u n g d e r st ä n d i g e n R a t s s i tz e und die G l e i ch st e l l u n g aller R a t s in i t g l i e d e r zu beantragen. Dies wäre natürlich nur durch eine Satzungs­änderung möglich. Es läßt sich leicht ermessen, von welchen Schwierigkeiten eine neue und so folgenschwere Abände­rung begleitet wäre.

politische Rundschau.

Deutsches Reich

Zusätzliches Wohnungsbauprogramm in Preußen.

Zwischen Reich und Preußen ist man über ein sogen. Zusätzliches Wohnungsbauprogramm" einig geworden. Das normale Hauszinssteuerbauprogramm wird den Bau- markt voraussichtlich nur bis Oktober beschäftigen. Da­nach wäre für den Rest des Jahres ein Stillstand auf dem Baumarkt unvermeidlich gewesen. Um diesen Stillstand zu verhindern, wurde das zusätz­liche Bauprogramm aufgestellt, das die Errichtung v 0 n 30 000 W 0 h n u n g e n vorsieht, die das Reich finan­ziert. Ab 1. Januar soll dann mit der Ausführung der öffentlichen Bauten begonnen werden, um zu Beginn des Jahres aufs neue Möglichkeiten zur Beschäftigung der Bauarbeiter zu schaffen. Die Durchführung der öffent­lichen Bauten soll künftig so über das ganze Jahr ver­teilt werden, daß jedesmal, wenn eine Stockung im In­dustrie- oder Wohnungsbau eintritt, mit Hilfe der öffertt- lichen Bauten die Lücke rasch ausgefüllt werden kann. Die öffentlichen Bauten stellen 25 % der gesamten Bauaus­führungen pro Jahr dar.

Das Saargebiet für Wiedereinführung der Mark.

In einer Audienz der Landesratsvertreter bei der Re­gierungskommission ersuchten sämtliche Saarparteien, die Reichsmark wieder einzuführen. Der Saarpräsident Stef­fens versprach nur die Behandlung der Frage in der Re­gierungssitzung. Die Linksparteien protestierten ferner gegen das Verbot der öffentlichen Umzüge, wodurch die Freiheit der Saarbevölkerung schlimmer eingeschränkt werde als die des besetzten Gebietes.

Aus Jn« und Ausland

Koblenz. Die Kreisstadt Montabaur, aus der am 1, April 1926 bereits eine französische Kompagnie zurückge­zogen wurde, wird nunmehr auch von dem damals zurückge­bliebenen Gendarmeriekommando verlassen werden, so daß die Stadt, bald von jeder Besatzung frei sein wird.

Karlsruhe. Der Badische Landtag ha, die Beratung des Etatsvoranschlages 1926/27 beendet und das Finanzgesetz mit 39 Stimmen gegen 3 Stimmen der Kommunisten bei Stiinm- enthallung der sieben Abgeordneten der Bürgerlichen Vereini­gung in beiden Lesungen angenommen. Der Landtag wurde danach geschlossen.

Paris. Die Kammer hat den Gesetzentwurf betreffend die Ermächtigung der Bank von Frankreich, Gold und Devisen an der Börse zu kaufe», mit 365 gegen 181 Stimmen ange- nommen.

Leningrad. Im Zusammenhang mit der Verstärkung der Opposition innerhalb der Kommunistischen Partei Rußlands falb in verschiedenen Teilen von Leningrad Massen ver­haft,»rügen vorgcnwmmeu worden. Es sind ungefähr 300 Personen verhaftet worden.

Moskau. Der Volkskommissar für Arbeiter- und Bauern- onsstcht, W. Kuibyschew, einer der engsten Mitarbeiter Stalins, m äitm Nachfolger Dsershinskys als Vorsitzender des Obersten Wirischasisrales, dem die Kontrolle der gesamten Industrie ^vwjetrnßlands untersteht, ernannt worden

Newyork. Die letzten Meldungen ans Mexiko erklären entmutig, vaß im Sétttee wieder normale Verhältnisse zurück- gekehlt seien unb die Regierung überall die Truppen von den Nttchen zurückziehe. Nach genauen Feststellungen sind bei den Unruhen in der.Stadt Mexiko 20 Personen getötet und 40 ver­wunde, worden.

Neuer deW-smzWer Huudelsmirgg.

Unterzeichnung zweier dentW-sraozöfifcher Vertrage Handels - und Saarfragen.

Zwischen dem deutschen Botschafter in Paris, von Hoesch, und Ministerialdirektor Posse einerseits und dem französischen Außenminister Briand und Handelsminister Bokanowski andererseits sind im französischen Außen- ministerium zwei Verträge unterzeichnet wor­den. Der eine dieser Verträge ist ein auf die Dauer von sechs Monaten abgeschlossenes vorläufiges Han­delsabkommen, der andere eine Teilvereinbarung über den Warenaustausch zwischen Deutschland und dem Saargebiet. Durch den ersten Vertrag wird der Warenverkehr zwischen Deutschland und Frankreich für eine bestimmte Anzahl die Ausfuhr beider Länder inter­essierende Waren geregelt. Außerdem enthält dieser Ver­trag Klauseln über das Statut der Personen und Gesell­schaften. In den Teilvertrag über die Saar sind eine An­zahl der in dem vor einem Jahr abgeschlossenen, aber nicht in Kraft getretenen Saarablommen geregelten Fra­gen des Warenverkehrs zwischen Deutschland und dem Saargebiet, die teilweise in einem besonderen Zusammen- Hang mit der für die entsprechenden Warengruppen im Handelsabkommen getroffenen Regelung stehen, über- nommen worden.

Über das vorläufige deutsch-französische Handelsab­kommen wirb bekannt, daß es etwa die Hälfte aller zwischen beiden Mächten schwebenden Handelsfragen re­

Neuere Meldungen.

Tschakos für Lnndjâgcreibeamle.

Berlin. Die ehemalige Gendarmerie, die jetzige Land- jägerei ha! bei ihrer Einrichtung ursprünglich Tschakos 'ge­tragen; jetzt sind derartige Kopfbedeckungen bei der Schutz­polizei und kommunalen Polizei eingefühlt, so daß die Be­völkerung bereits daran gewöhnt ist, die tm Dienst befindlichen Polizeibeamten hieran zu erkennen. Deshalb werden, wie der Amtliche Preußische Presiedienst èineM Rundcrlaß des preu­ßischen Ministers des Innern entnimmt, die Landjägercibe- amten wieder mit Tschakos ausgestattet. Der Tschako wird in gleicher Weise wie früher der Helm regelmäßig zum Dienst ge­tragen; bei bestimmten Dienstleistungen kann ausnahmsweise das Tragen der Mütze angeordnet werden, weil der Tschako die Ausführung des Dienstes behindern würde.

Ein langgesuchter Raubmörder verhaftet.

Stettin. Am Ostseestrande in Bansin war dieser Tage eine Falschspielergesellschaft verhaftet worden. Der Haupt­beteiligle, der sich August Dudek nannte, war in das Swine- münber Amlsgerichtsgesangnis eingeltesert worden. Die Kri­minalpolizei hat nun festgestellt, daß cs sich um einen gewissen Alois Klein handelt, der als Angehöriger des oberschlesischen Grenzschutzes seinerzeit gemeinsam mit einem Kameraden bei Cziasnal (Oberschlcsien) zwei Handelsleute in einen Wald ge­lockt, dort ermordet und beraubt hatte. Klein war schon einmal festgenommen, aus dem Gefängnis aber wieder entwichen. Unter vielen falschen Namen hatte er sich dann in Pommern und in Mecklenburg vorübergehend aus Gütern ausgehalten.

Ein neues englisches Arbeiterschutzgesetz.

London. Der Staatssekretär des Innern hat den Text eines Gesetzentwurfes zur Reform der Fabrikgesetzgebung be- kanntgegebeii, der in der nächsten Parlamentssession zur Be­ratung vorgelegt werden soll. Es handelt sich um eine Be­schränkung der wöchentlichen Arbeitszeit und das Verbot ge­wisser körperlich anstrengender Verrichtungen für die in Fabrik­beirieben tätigen Frauen und Kinder sowie um verschiedene sanitäre und Sicherheitsvorschriften. Ein ähnlicher Gesetzent­wurf war von dem Arbeiterkabinett seinerzeit geplant. Es wird erwartet, daß verschiedene wichtige Änderungen, die in dem neu vorzulegenden Entwurf enthalten sind, Anlaß zu leb­haften parlamentarischen Auseinandersetzungen geben werden.

Die Haltung der englischen Bergarbeiter.

London. Der Vollzugsausschuß des Bergarbetterverbandes wird am Dienstag eine Sitzung abhalten, um über das Resul­tat der Abstimmung der einzelnen Bezirke über das Memoran­dum des Vollzugsausschusses zu beraten, das die Vermitt- lungsvorschläge der kirchlichen Kreise enthält. Aus drei Be­zirken liegen bereits die Abstimmungsergebnisse vor. Northum- berkand hat das Memorandum mit 59 gegen 6 Stimmen an­genommen. Cumberland, ein kleiner Bezirk, in dem nur il 000 Bergarbeiter tätig sind, soll das Memorandum abge- lehnt haben. Lancashire hat cs abgelehul. Gegen Ende der Woche werden wahrscheinlich die Ergebnisse aus den übrigen Bezirken borliegen.

Der Kirchenstreit in Mexiko.

Mexiko. Die Regierung bat die am 2. August verfügte Beschlagnahme der amerikanischen Kirche San Jose de Gracia aufgehoben und ihren Leiter, einen mexikanischen Priester, in feine Rechte wieder eingesetzt.

Kongresse und Versammlungen.

k. Abschluß deS Deutschen StudentemageS in Bonn In der Schlußsitzung des Deutschen Stubententaged wurde weiterhin der Bericht des Ausschusses sür Leibesübungen behandelt. Es folgte hieraus der Bericht des Ausschusses für Auslands­arbeiten, den Dr. Vogel erstattete. In einer Entschließung wurde die Bildung von deutschen Stubentenbereinigungen im Auslande begrüßt und für enge Zusammenarbeit mit ihnen eingetreten. In gleicher Weise wurde die Bildung von natio­nalen Vereinigungen ausländischer Studierender in Deutsch, land und ihre Zusammenarbeit mit der Deutschen Studenten- schaft für wünschenswert gehalten. Für das kommende Amts­jahr wurde zum Vorsitzenden der Deutschen Studentenschaft Sanb. ftng Guntbertben gewählt. Mit dèr Wahl wurde zum

gelt. Das Abkommen tritt am 20. August in Kraft, tm September sollen neue Verhandlungen über den Ab­schluß eines endgültigen Handelsvertrages beginnen. Aus dem sachlichen Inhalt ist hervorzuheben, daß die Frage des Weinhandels erst beim Abschluß des endgültigen Handelsvertrages geregelt werden wiro. Dagegen mußten den Franzosen einige landwirtschaftliche Kon- z e s s i 0 n e n gemacht werden, die Geniüse, Obst und Wein- trauben betreffen. Ferner ist der französischen Industrie ein Zugeständnis in der Einräumung der Meistbegünsti­gung für Seife, Parfümerien, Automobile und Konfektion gemacht worden.

Die Liste der Einfuhrerlaubnis für deut­sche Waren nach Frankreich umfaßt Artikel fast aller wesentlichen Industrien Deutschlands, soweit sie für den Export in Frage kommen, mit Ausnahme der Textil­industrie, die beiderseitig vom Abkommen ausgeschlossen geblieben ist.

Bei den Verhandlungen ist von deutscher Seite der Gedanke maßgebend gewesen, im Hinblick auf die große Arbeitsnot, die sich im Winter voraussichtlich noch verschärfen wird, denjenigen Industrien neue Absatzmög­lichkeiten zu erschließen, die am stärksten vom Export ab­hängig sing und unter der Stockung des Auslandsabsatzes leiden. Neben den eigentlichen zollpolitischen Verein- barungen ist im neuen Abkommen das Niederlas­sung s r e ch t geregelt worden. Deutsche Staatsbürger werden sich hinfort unter den gleichen Bedingungen nieder­lassen können, die auch für Angehörige anderer Nationen gelten. Dies gilt auch für die französischen Kolonien und: Mandatsgebiete.

erstenmal ein sudetendeulscher Student mit der Leitung der gesamten Deutschen Studentenschaft betraut. Mit dem Liede Es braust ein Rus wie Donnerhall" sand der Neunte Deutsche Studententag seinen Abschluß. ,

. k. Eine rheinische Jugendtagung. Unter Beteiligung einer ganzen Anzahl namhafter Führer der Jugendbewegung reli­giöser, geistlicher, politischer und wirtschaftlicher A« aus aßen Richtungen findet in den Tagen vom 22. bis 29. August in der Heide bei Friedrichsseld lNiederrhein) eine große Tagung der deutschen Jugend statt. Die Tagung, die eine Arbeitswoche darstellt und die Fragen Religion, Staat, Gesundheit und Leibesübungen behandelt, trägt den NamenJusofet" (Jugend­sommerfeier). Ihr liegt die Idee zugrunde, die gesamte Jugend zu gemeinsamer Arbeit zusammenzuführen.

GaaienstÄnd in Preußen.

Anfang August.

Außer Spelz und Hafer sind sämtliche Getreidearten gegen den Vormonat entweder gleich geblieben oder sie haben sich um je 0,1 Punkt verschlechtert, Winter- und Sommergerste um 0,2 Punkte. Eine annähernd gleiche Beurteilung er­fahren die H ü l s e n s r ü ch t e. Auch Kartoffeln haben um 0,1 nachgegeben, während, wie zu erwarten staub, die Rüben sowie die F u t terp sla iize n und Wiesen (außer Ricselwiesen) sich um 0,1 bis 0,2 Punkte gebessert haben. Im ganzen werden fast sämtliche Feld fruchte im Staatsdurch- schnjtl mit 2,5 (Hafer) bis 3,0 bewertet, also mittel und besser als mittel, nur Buchweizen und Kartoffeln weisen die Rote 3,1 auf. Gegen das Vorjahr ist bic Bewertung des Winter­getreides und der Kartoffeln schlechter (Winterroggen um 0,4), des Sommergetreides, der Hiilsenfrüchte und aller übrigen Fruchtarten gleich ober besser (Hafer um 0,6 Punkte). Von den Halmfrüchten kann die Ernte an Wintergerste bereits als er­ledigt angesehen Werben. Alle Halmfrüchte sind infolge des feuchten Vorsommers fast durchweg schwer im Halm und Werben hinsichtlich des Körnerertrages als wahrscheinlich be­friedigend angesehen. Von den Frühkartosseln sind stellenweise große Mengen in der Erde verfault. Im allgemeinen werden die Kartoffeln jedoch als gesund und frisch im Kraut bezeichnet, ebenso auch die Rüben. Es kann mit einer guten Ernte des nächsten Schnittes und mit reichlichem Futter für das Weide- vieh gerechnet werden.

Die Begutachtungsziffern für den Saatenstand in Preußen Anfang August lauten nach der Statistischen Korre­spondenz wie folgt, wobei 2 = gut, 3 = mittel bedeutet (in Klammern sind die Vergleichszahlen des Vormonats und vom August des Vorjahres beigefügt): Wmterweizen 2,8 (Vormonat 2,7, August des Vorjahres 2,7), Sommerweizen 2,8 (2,7 bezw. 3,1), Spelz 2,6 (2,9 bezw. 2,6), Winterroggen 3,0 (2.9 bezw. 2,6), Sommerroggen 3,0 (2,9 bezw. 3,2), Wintergerste 2,9 (2,7 bezw. 2,5), Sommergerste 2.8 (2,6 bezw. 2,9), Hafer 2,5 (2,6 bezw. 3,1), Kartoffeln 3,1 (3,0 bezw. 2,9), Zuckerrüben 2.9 (3,0 bezw. 2,9), Rieselwiesen 2,5 (2,5 bezw. 3), andere Wiesen 2,6 (2,7 bezw. 3,4).

Schröder widerruft sein Seftändms,

Die amtliche Meldung des Geständnisses.

Nach den Vernehmungen Schröders durch den Ber­liner Kriininalpolizisten wurde er vom Polizeipräsidium wieder in das Gerichtsgefängnis übergeführt. Es haben dann Vernehmungen durch den die Untersuchung noch- leitenden Landgcrichtsrat Kölling pattgefunben.^ Während dieser Vernehmung hat Schröder sein Geständ­nis, er habe Helling ans eigenem Antriebe ermordet, um sich in den Besitz seiner Geldmittel zu setzen, widerrufen^ Die Bernehlnungrn durch den Untersuchungsrichter wer-^ den fortgesetzt.

Über Schröders Eingeständnis des Mordes an Hel­ling wurde folgender amtlicher Bericht ausgegeben: Vor; den nach Magdeburg entsandten Berliner Kriminalbeam­ten, Kriminaloberinspektor Dr. Riemann und Kriminal­kommissar Braschwitz, hat der in der Mordsache Hellinch verhaftete Schröder, den der Üntcrsuchungsrichter der Po-, liMi zur Verfügung gestellt hatte, das Geständnis ahLelegLI