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Zul-aer Anzeiger

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Nr. 201 1926

Fulda, Donnerstag, 2. September

3. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* In Gens wurde eine Einigung über die Reform der Wahlen zum Völkcrbundrai erzielt.

* Der russische Vertreter Karachan, dessen Person im Mittel­punkt des russisch-chinesischen Zwistes steht, wurde nach Moskau berufen.

* Der als Jungtürke zum Tode verurteilte frühere Würden­träger Abdul Kadir wurde in Angora hingerichtet.

* Bei einem Erdbeben aus den Azoren wurde eine Stadt zerstört; es werden 50 Tore und über 400 Verletzte gemeldet.

Streichung der Kriegsschulden?

< Mit Ende dieses Augusts ist das zweite Jahr abge- laufen, in dem der Dawes-Plan für Deutschland in voller Wirksamkeit war. Wir sind also mit dem 1. Sep­tember in das dritte Jahr eingetreten, das uns, soviel ist sicher, eine weitere Erhöhung der ans diesem Plane er- ivachsenden Lasten bringen wird. Rach den Berichten des Generalagenten für die Reparationszahlungen, der auch die Ausführung des Dawes-Planes überwacht, ist Deutschland bisher allen seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen getreulich nachgekommen. Im Auslande ist man der Ansicht, daß Deutschland auch weiterhin dazu in der Lage sein wird. Im Inlands sind jedoch darüber die Ansichten geteilt. Linksstehende Blätter drücken die Meinung aus, das; auch im dritten Jahre die Zahlungen sich deutscherseits glatt abwickeln werden. In der rechts­stehenden Presse wird die gegenteilige Ansicht geäußert. Es wird daraus aufmerksam gemacht, daß uns die Er­füllung bisher nur deshalb möglich war, weil immer noch Reserven aus den fremden Anleihen zur Verfügung standen. Deshalb werden gerade von dieser Seite alle die Stimmen des Auslandes eifrig wiedergegeben, die int Interesse einer glatten Durchführung der Dawes-Gesetze eine Änderung des jetzigen Zustandes,; also eine Aachprü- fMg des ganzen Londoner Abkommens und seiner Fol­gen, verlangen.

_____^L.,ekKL [ggto erfundenen MrMent^ wird Turnus bingewiefen, daß mit dem Inkrafttreten des Dawes-Ptanes die schwere wirtschaftliche Krise einfetzte, die heute noch bei uns herrscht und deren Ende noch nicht abzusehen ist. Man muß dabei den Gesichtspunkt gelten lassen, daß die 1226 Millionen Mark, die im letzten Jahre aus Deutschland den Gläubigerstaaten zuflossen, die Kraft des inneren Marktes beeinträchtigen mußten und die Ar- bestslosenzahl nicht abnehmen lassen konnten. Man fragt sich, was werden soll, wenn das dritte Jahr noch eine Erhöhung dieser Summe bringt. Das Ausland hat sich daran gewöhnt, die deutschen Finanzen in einem rosigen Lichte zu sehen. Bei uns ist man wesentlich anderer An­sicht, wenn auch die Meinungen im einzelnen auseinander- gehcu.

Das Dawes-Problem ist aufs engste mit dem i n - t e r n a t i 0 n a l e u S ch u l d c n p r 0 b l e m verbunden. Das wird jetzt recht zu Bewußtsein geführt, wo Poin- c a r é au eine Regelung der französischen Finanzen geht. Für ihn ist an dem schlechten Stand eigentlich nur Deutschland schuld. Er wird deshalb alles tun, um aus uns alles nur mögliche Herauszuguetschen. Dann braucht Frankreich nicht in so großem Umfange Auslandshilfe in Anspruch zu nehmen. Für Poincarö und schließlich Wohl auch für seine etwaigen Nachfolger ist dabei immer das Drmsmittel, daß die Vereinigten Staaten Frank­reich drängen, endlich einmal an die Bezahlung der Schul­den zu denken. Man verschweigt es natürlich der Welt, daß man die Finanzen sofort in Ordnung bringen könnte, wenn man die ungeheuren R ü st u n g e n einschränkt und auch davon absehen wollte, die Deutschland umgebenden Völker mit Geld zu ihren Rüstungen zu versehen. Von amerikanischer Seite ist öfter darauf hingewiesen worden. Genutzt hat es bisher aber noch nichts.

Die Nachrichten über die Stellungnahme der Ver­einigten Staaten in der Schuldenfrage lauten wider­sprechend. Bis vor kurzem überwogen die, wonach man in Washington festbleiben und auf seinem Schein bestehen will. Jetzt kommt auf einmal über Genf eine Meldung, wonach es nicht ausgeschlossen ist, daß ein neuer Appell einen günstigeren Boden findet. In Amerika sieht man im Dawes-Plan den Stein der Weisen, der einzig das ganze Reparationsproblem lösen kann. Man dürfte dar- iiber aber anders denken, wenn man sieht, daß man zwar Deutschland zu Frankreichs Gunsten ausplündert, dadurch aber einen seiner wertvollsten Kunden und nicht nur ihn allein verliert. Vielleicht kommt man doch einmal auf den Gedanken, daß es nur einen Ausweg gibt, sowohl die Reparationen wie die Kriegsschulden einfach zu streichen oder doch wesentlich zu verringern.

Grubenunglück in Oberschlesien.

Vier Arbeiter e i n g e s ch l 0 s s e n.

Aus Kattowitz (O.-S.) wird gemeldet: Auf der Brcmsstrecke der Klcophas-Grube bei Kattowitz fuhren zwei Wagen, die sich losgerissen hatten, gegen einen Pfeiler, der dadurch zertrümmert wurde und zusammen- üurztc. Nur drei der Leute, Die bei dem Pfeiler arbeiteten, vermochten sich zu retten, während die übrigen vier einge- schlossen blieben. Eine Rettungskolonne konnte nach stebenstündiger Arbeit einen der Verschütteten heraus- volen^der sich nur als leichtverletzt erwies, während über das Schicksal der weiteren drei, eingeschossenen Bergar- better noch nichts bekannt ist und mit ihrem Tod gerechnet werden muß.

Erste Entscheidung in Genf.

Donnerstag zu einer Kabinettssitzung zusammentreten. Aus der Tagesordnung steht lediglich die Berichterstattung und Diskussion über die Arbeiten der Genfer Studien- kommission. Vor endgültiger Entscheidung werden wahr­scheinlich die mündlichen Berichte der zurzeit in Gens weilenden deutschen Vertreter Dr. von Hoesch und Gaus abgewartet werden.

Die Genfer Einigung.

Das große Hindernis für einen sachlichen Fortgang der Verhandlungen scheint hinweggeräumt zu sein. Nach tngclangcn Besprechungen ist es in brr Studienlommis- slon zu einer Einigung über die Reform der Wahlbe- stiinmungcn zum Völkerbundrat gekommen.

Die von einer Unterkommission formulierten neuen Vorschläge verändern die ersten Anträge des Franzosen F r 0 m a g e 0 t insofern, als nunmehr im wesentlichen bestimmt wird:

Die nichtständigen Mitglieder des Slate8 werden für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie treten ihr Amt sofort »ach ihrer Wahl an. Jedes Jahr wird ein Drittel der Mit- atieder, gewählt. Ein ausschcidcndcs Mitglied kann während der auf den Ablauf des Mandates folgenden drei Jahre nicht wiedergewäblt werden, es sei denn, daß die Bundesversamm- bmg beim Ablauf des Mandates ober im Laufe dieser drei Jahre mit Zweidrittelmehrheit anders beschließt. Jedoch darf die Zahl der auf diese Weise wiedcrgcwLhlten Mitglieder nicht mehr als ein Drittel oer Gesamtzahl der im Rat sitzenden niclu- ständigen Mitglieder betragen Im Jahre 1920 werden neun nichtständige Mitglieder des Rates von der Bnndesverfamm- luiig in der Weise gewählt, daß drei für drei Jahre, drei für zwei und drei für ein Jahr gewählt werden Von den tm Jahre 1926 auf diese Weise gewählten neun Mitgliedern können durch eine Entscheidung oer Bundesversammlung die in be­sonderer Abstimmung mit Zweidrittelmehrheit zu treffen ist, höchstens drei für wiedcrwählbur erklärt werden. Die Eigen­schaft der Wiederwählbarkeit, die im Jahre 1926 im voraus, einem oder zwei ober drei der alsdann gewählten Mitglieder etwa zuerkannt wird, läßt das Recht der Bunvesverfamnuung unberührt, in den Jahren 1927, E und 1829 zugunsten an­derer, alsdann ans dem Rai auiJheidender nichtständiger Mit­glieder von der Vorgesehenen Befugnis Gebrauch zu machen. Es versteht sich indessen, daß, sofern bereits hm Mitglieder 1926 die Eigenschaft der Wicdcrwöb^harkcit besitzen, die Bun- deSverkammlitug von jener Bcsugnis nur in besonderen Aus- isahmefMen Gebrauch macben wird

Fqst eäf- zum- Wxrt trmmrr'drn delegierten stirr, M- tW dicfcn FèsksSMiKgen ,*, auch derjenige Polens. Nur irr Nbgcfardls Spaniens erklärt, sick' her Stimme enthalten zu wollen Er will a-fo nicht mimen, aber auch keine Hindcrnisse 6 ereilen. Der neue orschlag wirb einstimmig mit einer Stintm uthallung angenommen.

Noch im Laufe des Mittwochs begannen sodann die Verhandlungen über die ständigen Ratssitze, bei denen die Ausprüche Spaniens 7 wohl' die wesentlichste Rolle spielen werden.

KaömriissitzrWg irr Berlirr.

Nachdem die Genfer Studienkommission sich geeinigt hat, so daß die endgültige Lösung der Ratsfrage und da­mit die Regelung der Voraitsfetzungen für D e 11 t sch - i a n d s E i n t r i t t in den Völkerbund näherzurück,ui scheint, wird das ReichSkabinett dem Vernehmen nach

Er öhehsnkaiasttsW § auf den Azoren.

Eins Stadt zerstört, 5 0 Tote.

Auf der Azvreniufcl Fayal ist ein schweres Erdbeben ausgebrochen, bei dem viele Tote zu beklagen sind und großer Materialschaden entstand. Illach Meldungen aus Lissabon ist bei dem Erdbeben die Stadt Horta auf der Fayaliusel vollständig zerstört worden. Ungefähr fünfzig Personen würben getötet unb viele Häuser beschädigt. Die spanische Regierung hat den KreuzerCarvalle Ara- oua" zur Hilfeleistung entsandt. Es sollen über vier­hundert Personen verletzt fein. Die Insel Fayal soll ein Trürmuerhauscn fein.

Gegen den politischen Terror.

E n l s ch i e v e n e P 0 l i z e l in a ß n a h m en.

Der preußische Minister des Innern Hal einen Runderlaß an alle Landes- und Orlspolizetbeyorden gerichlei in dem diese ersucht werden, gegen alle Terrorakic, Überfälle und Angriffe in jedem Falle mit Entschlossenheit unb Nachdruck einzuschrei- len. Die Schuldigen sind jestzunehmen und der Bestrafung zuzuführen. . .

Waffen und gefährliche Werkzeuge sind mcgziinehmen und demnächst zu beschlagnahmen Zu ihre> Erfassung werden möglichst zeitige und häufige Durchsuchungen Der bei Umzügen u. ä. verwendeten Lastkraftwagen beitragen Das Mitsühren von Plakaten, Schildern oder bildlichen Darstellungen ist zum mindesten als grober Unfug anzuscheu Der Begehung strafbarer Hanvlnngcn muß nach Möglichkeit Vorgebeugt werden. Hierzu empfiehl es sich, möglichst früh, zeitig und schon dann cinzugreisen, wenn die Polizei von dem Plan einer Versammln»« untere freiem Himmel ober eines Umzuges Kenntuis erhält. Zweckmäßig wird eine weitere polizeiliche Nachschau auf Den Sammelplätzen für Die Veran- staltung erfolgen. Bei dieser Nachschau Vorgefundene stras- rechtswidrige Schilder, Plakate ober Darstellungen sind so­weit erforderlich polizeilich sicherzustclleu, um die Begehung strafbarer Handlungen zu verhindern. Sollten trotz aller Vor- beugungsniatznahmèn dennoch strasrechtswidrige Schilder ober ähnliches in einem Aufzuge berumgetragen ober bei einer öffentlichen Versammlung unter freiem Himmel ausgestellt werden, so sind sie wegzunehmen und demnächst zu bcschlag- nabmen. Wird bei der Wegnahme den PoUzeibeamten Wider­stand geleistet, so ist unter Umständen die Versammlung oder der Auszug auszulösen. Wo etwa im Hinblick auf eine starke politische Spannung in der Bevölkerung ober die schwierige Wirtschaftslage eine unmittelbare Gefahr für die offentW Sicherheit als vorliegend angesehen werden muß, sind offenb liebe Versammlungen und Auszüge unter freiem Himmel, von

Änd die Abrüstung?

Paul-Boncour, ein Hanptvertreter Frankreichs in Genf, hat einem Vertreter desOeuvre" Erklärungen über die Abrüstungsfrage gemacht. Die Frage sei, so führte er ans, außerordentlich ernst. Sobald der Streif um die Ratsfitze endgültig erledigt sei, habe sich der Völkerbund mit der Abrüstungsangelegenheit zu besassen. Das Geschick des Völkerbundes Hänge von dieser Frage ab. Man müsse unbedingt zu einem Ergebnis gelangen. Wenn dieses darin bestände, daß die Rüstungen Gegenstand eines internationalen Vertrages würden, so wäre schon viel erreicht. Frankreich nehme die Ehre in Anspruch, als erstes Land eine internationale Aufsicht über seine Rüstungen zuzugeben! Bisher habe Frankreich aus diesem Wege nur die Zustimmung der kleinen Mächte gefunden, die mit Frankreich zusammenge- gangen seien. Die großen Mächte hätten sich bisher ge­weigert, ibm zu folgen. Über das Wesen der internatio­nalen Aufsicht erklärte Paul-Boncour, es könne sich natür­lich nicht um einen Ausschuß bandeln, der durch Europa reife und die Kasernen und Arsenale zu besuchen habe. Die nationale Selbständigkeit und das Geheimnis der Mobilisierung könnten ni^t in Frage gezogen werden. Was Frankreich wolle, sei ein Kontrollorgan, das aus verschiedenen Vertretern bestehe und das in besonderen Fällen zur Untersuchung herangezdgen werde.

SÄHfwn v KoeM »per d.e AaèSsttzö

Genf. Im Bhrlgus der Stimm) der chibienfonimifHon gab Der deutsche Botschafter in Paris, Herr von H 0 c f ch, eine Erklärung zu der Frage der ständigen Raisfitze ab. Herr von Hoesch betonte zunächst im Namen seiner Regierung die trabitioncllc Freundschaft zu Spanien und sagte weiter, daß Deutschland in der Frage der stündigen Ratssitzc Zurück­haltung üben müsse, weil es ja selber bisher dem Völkerbund nicht angehöre. Man müsse die Lösung des Problems den­jenigen Möchten vertrauensvoll anheimstellen, die bisher dem Völkerbünde schon angchörtcn.

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Spanien bleibt hartnäklig.

San Sebastian. Der Minister des Auswärtigen er­klärte in einer Äußerung über die kommende Völkerbundver- sammlnng in Genf, die Haltung der spanischen Regierung ist uuveräiidcri. Sie Hal in entschlossener Form ihren Anspruch aus einen ständigen Sitz im Nal ausrcchlerhatlen, jede andere Formel der Lösung ist für sie ohne jedes Interesse.

Denen eine Gefahr tur Die oueuuiche Sicherycu zu oejorgen m» zu verbieten

Sofern Vereinigungen ungeachtet vor wiederholten War­nungen ihr störendes Treiben durch Überfälle ober ähnliche Ausschreitungen und zwar unter Umständen auch nur seitens einzelner Mitglieder forizusctzen versuchen," ist Die sofortige Auflösung der beteiligten Ortsgruppe auf Grund der gesetzlichen Bcstiminungen gegebenenfalls auszusprechen und durchzuführen.

GelbstVsrWaniungskampf im Elsaß.

Gewalt gegen Gewalt.

DieZukniift" kündigt die Schaffung elsässi­scher A b w e h r g r u p p e n gegen die Angriffe auf die autonomistischc Bewegung an und schreibt dazu:Müsien wir uns int eigenen Laude das Recht der freien Rede von Leuten nehmen lassen, deren Gefühle von den unsrigen ganz verschieden sind? Die Behörden haben sich als un­fähig erwiesen, das Versammlungsrecht zu gewährleisten. Daher sind wir gezwungen, uns selbst zu schützen. Wir stellen Gewalt gegen Gewalt. Wir wollen rücksichtslos für unsere staatsbürgerlichen Rechte kämpfen und die Verteidigung des alten und ehrlichen Elsaß-Lothringen gegen die verbrecherischen nationalistischen Angriffe or­ganisieren."

Fünf Manisestanten, die kürzlich in Kolmar festge­nommen und zu je 5 Tagen Gefängnis verurteilt wor­den waren es handelt sich um Kommunisten und um Mitglieder des Heimatbundes wurden, als sie das Gefängnis nach Verbüßung ihrer Strafe verließen, von der Bevölkerung mit einer Sympathiekundgebung be­grüßt, bei der ein Kommunist und der Generalsekretär des Bürgermeisters von Hagenau sic als Helden der el- säffischen Sache feierten ^nb ihnen Blumen überreichten.

Die spanischen Wirren.

Rücktritt des Kriegsministers wahrscheinlich.

Nach einigen Berichten soll die Lage in Spanien ruhig sein. Man erwartet, daß der Kriegsminister Duque de Tetuan zurücktreten und daß General Sarro an seine Stelle treten werde, der die spanischen Truppen bei der Landung in der Bucht von Alhucemas führte. Es verlautet, daß Primo de Rivera auch seinen eigenen Rücktritt angeboten habe, daß jedoch der König ihn ersucht habe, im Inte rejsi: .der DmMm der