Fuldaer Mzeiger
Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg ZSÄS^ÄSÄ $uWa» und Haunetal ♦ Iulbaer greisblatt
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Nr. 235 — 1926
Fulda, Dienstag, 12. Oktober
3. Jahrgang
Kleine Zeitung für eilige Leser
* Die in einem großen Teile von Europa am Sonntag herrschenden Stürme haben große Verheerungen angerichtet.
* Zu einer Meldung, Reichspräsident v. Hindenburg habe um die Einstellung des Prinzen Wilhelm von Hohenzollern in die Reichswehr gewußt, teilt das Bureau des Reichspräsidenten mit, diese Meldung sei falsch, da der Präsident erst aus den Zeitungen von der Sache erfahren habe.
* Als im Preußischen Landtag die Besprechung über den Vergleich mit den Hohenzollern begann, kam cs zu solchen Lärm- szenen durch die Kommunisten, daß die Sitzung unterbrochen werden mutzte.
* Bei der Vernehmung des Generals Epp vor dem Reichstagsfemeausschutz in München kam es zu lebhaften Zwischenfällen.
* In Eilenburg kam es bei der Kindervorstellung in einem Kino zu einer Panik, wobei 30 Kinder schwer verletzt wurden.
StuM-englischer Zndvstrieausg'eich
Der großen Öffentlichkeit ist die Reise hervorragender deutscher Industrieller nach Etlgland ziemlich überraschend gekommen, um so überraschender, als ja die Engländer am Abschluß des Eisenpakts nicht teilgenom- men hatten. über die Fühlung, die die deutschen Wirtschaftler nun mit den englischen Industriellen genommen haben, sind Äußerlichkeiten bekanntgeworden, recht wenig aber über den eigentlichen Inhalt dieser Besprechungen. Zweck des Zusammenkommens war der, sich zwanglos und unverbindlich einmal auszusprechen über die wirtschaftlichen Streitfragen rind Reibungspunkte in dem gegenseitigen Verhältnis und den Versuch zu machen, sie aus der Welt zu räumen. Vorbereitet worden ist aber diese Jndustriellenaussprache schon seit längerer Zeit; man erinnert sich jetzt daran, daß der deutsche Außenminister Dr. Stresemann, der ja selber aus der Wirtschaft hervorgegangen ist, anläßlich seines Aufenthalts in London zur Unterzeichnung des Vertrages von Locarno auch mit englischen Jydustriellen Füh- MWS genommen HM; diese Fäden sind dann durch den Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht bei seinen wiederholten Reisen nach England weitergesponnen worden.
Ziel der Aussprache ist natürlich die Feststellung, wie sich eine Art deutsch-englischer Jnteressen- a u s g l e i ch u n g anbahnen kann. Bekanntlich hat erst ganz kürzlich der Generaldirektor des Rheinmontan- trustes, Dr. Ä ö g l e r, auf Besprechungen hingedeutet, die vom Deutschen Kohlensyndikat mit englischen Bergwerkskonzernen gepflogen worden sind, um eine zwischenstaatliche Regelung der Kohlenfrage Herbeizuführen oder eine solche doch mindestens anzubahnen. Der Versuch ist damals gescheitert, dürfte aber jetzt wiederholt worden sein, obwohl augenblicklich die englische Kohlenwirtschaftslage vollkommen undurchsichtig ist. Das gleiche gilt hinsichtlich der Frage, ob der Eisen Pakt auch auf England ausgedehnt werden soll. Der Pakt wächst nämlich zusehends, weil bereits mit der Tschechoslowakei und Österreich Verhandlungen über den Eintritt der eisenproduzierenden Wirtschaften dieser Länder eingeleitet sind, solche mit Polen in absehbarer Zeit Wohl auch stattfinden werden.
Man muß dabei immer wieder an die eine Tatsache erinnern, daß Deutschland vor dem Kriege Englands bester Kunde gewesen ist; aber auch das andere darf nicht vergessen werden, daß jetzt der englischen Wirtschaft ihre Vormachtstellung auf dem Weltmarkt durch Amerika beeinträchtigt worden ist. Schwere Wirtschaftskämpfe in England selbst, gewaltige Verschiebungen der weltwirtschaftlichen Erzeugung und des Verbrauchs taten ein übriges. Nicht zu unterschätzende Konkurrenzunternehmungen sind dem Mutterland in den Kolonien selbst entstanden, weil namentlich in Indien, Australien und Ägypten während des Krieges große Industrien gegründet worden sind, die den Bedarf dieser Länder zum Teil jetzt selbst decken. Hierdurch erklärt sich beispielsweise auch die Notlage der einst alles überragenden englischen Textilindustrie, der besonders in Indien ein überaus ge- whrlicher Wettbewerb erwachsen ist. Schwer hat der eng- lsiche.Unternehmer zu kämpfen und der Versuch, namentlich die deutsche Konkurrenz durch Hochschutzzoll oder Einfuhrverbot zu unterbinden, kann doch nur recht zweischneidig wirken.
Die Art nun, wie die deutsche Wirtschaft engere Beziehungen zur französischen hergestellt hat, um an die Stelle des Kampfes eine Verständigung zu setzen, hat offenbar tn England ihren Eindruck nicht verfehlt, und wenn das britische amtliche Kommuniquè mitteilt, die Besprechungen hätten dazu geführt, daß ein Unterausschuß die Beratungen fortsetzen solle, so hat die Arbeit dieses Unterausschusses zum Endzweck nur die Bildung einer gleichgearteten Wirtschaftsentente, die natürlich an die deutsch-französischen Abmachungen angegliedert werden müßte.
Gar viel und oft ist darüber geklagt worden, daß es auf die Dauer zu wirtschaftlich unerträglichen Zuständen und doch nur zu einer gegenseitigen Schädigung führen muß, wenn bei den staatlichen Abgrenzungen, die namentlich der Versailler Vertrag festgelegt hat, nun jeder Staat rücksichtslos nur die eigenen wirtschaftlichen Interessen : verfechte. Unerträglich ist es, wenn der Güteraustausch durch die größere Zahl der Zollgrenzen, durch die Verschiedenartigkeit der Zollpolitik der jetzt so zahlreich gewordenen Staaten belastet und gehemmt wird.
Gerade von deutscher Seite ist seit Jahren auf diese immer größer werdenden Schwierigkeiten hingewiesen worden, die daraus entstanden sind und immer aufs neue entstehen. Wenn aber erst die große n Staaten sich prak-
1)6111 Ziel einer zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Verständigung bekennen, so werden dje Hemmnisse einer
llierhörlkk Sturm im PrWiiMlment.
Am den HohenzvAelnvergleich.
Landtagssitzung unterbrochen.
(206. Sitzung.) tu Berlin, 11. Oktober.
, Auf der Tagesordnung sieht die erste Beratung des Gesetzentwurfs über die Vermögensauseinandersetzung mit den Hohenzollern.
Ein vom Abg. Pieck (Komm.) begründeter Antrag der Kommunisten, die Vorlage von der Tagesordnung abzusetzen, weil man ein so wichtiges Gesetz nicht durchpeitschen könne, Wtrb gegen die Stimmen der Antragsteller abgclchnt. Hierauf begründet Abg. Pieck einen neuen Antrag, auf Grund des § 23 der Geschäftsordnung die Beratung der Hohenzollern- vorlage aus vier Wochen auszusetzen. Präsident BartelS macht daraus aufmerksam, daß die betreffende Bestimmung der Geschäftsordnung nur angewandt werden könne, wenn der Antrag dazu gedruckt vorliege. Abg. Pieck (Komm.) beantragt nunmehr, sofort über den von den Kommunisten gegen das Staatsministerium eingebrachten Mißtrauensantrag abzu- stimmen. — Dieser Antrag scheitert geschästsordnunasmäßig am Widerspruch des Abg. Heilmann (Soz.). (Großer Lärm bei den Kommunisten und Zurufe. Ein kommunistischer Abgeordneter wird zur Ordnung gerufen.) Ein weiterer Antrag der Kommunisten, die Hohcnzolleruvorlage an den Schluß der Tagesordnung zu setzen, scheitert am Widerspruch der Deutsch- nationalen und Sozialvemokratew (Unruhe bei den Kommunisten.)
Dr. Höpser-Aschoff am J^^den verhindert.
Als nunmehr Finanzminister Dr. H ö p k e r - A ! ch o s s das Wort zu der Hohènzollernvorlage crlü !t, entsteht bei ton Kommunisten ungeheurer Lârm Sie schreien dem Finanzminister zu: Hohenzollernschiebcr! Hohen-otlernzuh-lter! Ta der Finanzminister durch immer neuen Lärm uns Zurufe der Kommunisten verhindert wird, seine Rede zu beginnen, ruft Präsident Bartels einige .Kommunisten zur Ordnung. Er ermahnt die Kommunisten, ihn nidjt zur Anwendung der schärfsten Maßnahmen zu zwingen. Die Kommunisten lärmen jedoch im Chor weiter, und da der Lärm nicht zu besänftigen ist, unterbricht Präsident Bartels die Sitzung aus fünf Minuten.
Die zweite Sitzung.
Aks die Sitzung wieder eröffnet war und Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff das Wort erhält, setzt der Lärm bei den Kommunisten erneut ein. Der Minister gibt eine Übersicht über den Gang der Vergleichsverhandlungen und verweist aus die Begründung des Gesetzes. (Andauernder Lärm bei den Kommunisten und Zurufe: Sie sind nicht zu verstehen, nehmen Sie doch den Kloß aus der Backe! — Präsident Bartels rüst einige Kommunisten zur Ordnung, die Zurufe bei den Kommunisten dauern aber fort.) Der Minister fährt fort, soweit er sich verständlich machen kann: Die preußische Slaatsre- gierung habe geglaubt, erneute Verhandlungen mit den Vertretern des Königshauses nicht ablehnen zu müssen. (Anhaltender Lärm bei den Kommunisten, in dem die Ausführungen des Ministers zum großen Teil verlorengehen.) Der Minister empfiehlt die Annahme des Kompromißentwurses, der bedeutende Verbesierungen gegenüber dem früheren Vergleich enthalte. (Erneuter tosender Lärm und Zuruse: Schieber! — Präsident Bartels erteilt an die Hauptschreier wieder
Emporentwicklung der Kontinentalwirtschast auch durch die Kleinstaaten nicht mehr aufrechterhalten werden können, wird die Balkanisierung Europas wenigstens auf wirtschaftlichem Gebiete in ihren Folgen gemildert.
*
Die Besprechungen in Romsey.
An den in dem Schloß Romsey stattgefundenen Besprechungen nahmen von deutscher Seite teil der geschäftsführende Vorsitzende des Reichsverbandes der deutschen Industrie, Geheimrat K a st l, Staatssekretär z. D. v. Simson, Dr.S o r g e, stellvertr. Vorsitzender des Verwaltungsrates von Krupp, Kommerzienrat Dr. Reusch, Generaldirektor der Gute-Hoffnungs-Hütte, Geheimrat Duisberg, Generalkonsul v. Weinberg von der I. G. Farbenindustrie, Geheimrat Cuno von der Hapag, Kommerzienrat Ephraim aus Chemnitz als Vertreter der Wollindustrie, Fabrikant Elster aus Adorf als Vertreter der Baumwollindustrie und Direktor v. Wassermann von der Deutschen Bank. In den zum Schluß der Ver- Handlungen niedergesetzten Ausschuß wurde als Vorsitzender des britischen Komitees Sir Robert Horne, als Vorsitzender des deutschen Komitees Herr Duisberg bestimmt. Als Generalsekretäre werden Kastl, Mr. Nugent und Mr. Hannon fungieren. Die Besprechungen sollen nach kurzer Frist fortaefebt werden.
Hindenburg und Geecki.
Zwei Dementis.
Zu der Meldung einer Korrespondenz, der Reichspräsident habe um die Teilnahme des Prinzen Wilhelm von Hohenzollern an Reichswehrübungen gewußt und habe sie vorher gebilligt, teilt das Bureau des Reichspräsidenten mit, daß diese Meldung falsch ist. Der Reichspräsident hat erst durch die Presse von der Teilnahme des Prinzen an Reichswehrübungen Kenntnis erhalten. Die Behauptung, daß derartige Gerüchte von „höchsten Stellen im Reich und in Preußen weitergegeben" worden seien, entbehrt ebenfalls jeder Grundlage.
Gleichzeitig wird amtlich den Meldungen entgegengetreten, als ob das Ausscheiden des General- obersten von Seeckt auf Forderungen ausländischer Regierungen auf dem Gebiete der Militärkontrolle zurückzuführen sei; amtlicherseits wird erneut festgestellt, daß diese Gerüchte jeglicher Grundlage entbehren. Die Verabschiedung des Generalobersten von Seeckt ist, wie in der amtlichen Erklärung weiter betont wird, eine rein innerdeutsche Angelegenheit, die mit der Außenpolitik nichts zu tun bat.
holt Ordnungsrufe.) Der Staat könne nunmehr eine Reibe von Schlössern und Wäldern als unbestrittenes Eigentum betrachten und sie dem Volke zugänglich machen. Was das Schloß Homburg angehe, so sei nicht zu befürchten, daß der ehemalige Kaiser sobald zurückkehre. (Stürmische Zuruse bei den Kommunisten, Pfuirufe rechts.)
Mißtrauensanirag der Kommunisten.
Abg. Pieck (Komm.) beantragt, zu beschließen: Der Landtag entzieht dem Ministerpräsidenten das Vertrauen. Die Vorlage sei keine Finanzvorlage. sondern eine politische Vorlage.
Nach einigen geschäftsordnungsmäßigen Auseinandersetzungen erklärt Präsident Bartels sich bereit, den mit den erforderlichen 30 Unterschriften versehenen Antrag mit dem vorliegenden Gegenstand der Tagesordnung zu verbinden und ihn innerhalb der festgesetzten Redezeit begründen zu laßen, womit die Kommunisten einverstanden sind.
Abg. Bartels-Krefeld (Komm.) führt aus, daß der Hohen- zollernschacher nur mit den zweifellos bestochenen Volksvertretern durchgeführt werden konnte. (Lcbh. Zustimmung b. v. Komm. Präsident Bartels ruft den Redner zur Ordnung.)
Abg. Pieck (Komm.) beantragt, daß wegen der Wichtigkeit der zur Verhandlung stehenden Materie der Ministerpräsident sofort herbeigerufen werde. Zugleich beantragt er Besprechung dieses Antrages.
Mit den Stimmen der Kommunisten wird die Besprechung des Antrages vom Vizepräsidenten Dr. Porsch zugelassen. Abg. Pieck (Komm.) formuliert eine Reihe von Fragen an den Ministerpräsidenten und erklärt: Würden wir hundert Abgeordnete haben, so würden wir den Antrag aus Anklageerhebung gegen den Ministerpräsidenten stellen.
Im weiteren Verlaus der Debatte erklärte Abg. Heilmann (Soz.) namens seiner Partei, daß diese beim Volksentscheid ihre Stellung klar habe erkennen lassen.
Abg. Dr. Leidig (D. Vp.) erklärte, es wäre ein b e • friedigendes Ergebnis für beide Teile erreicht. Seine Partei stimme daher für den Vergleich.
Der Antrag des Abg. Pieck (Komm.), den Ministerpräsidenten Herbeizurusen, wird abgelehnt, ebenso kommuntstifche Anträge nach Herbeirusung anderer Minister.
Ein Schlutzantrag des Abg. Herold wird mit Zustimmung aller Parteien gegen die Kommunisten angenommen, ebenso ein anderer Antrag aus Schluß der Geschâfts- ordnungsdebatte. (Lärmende Zurufe bet den Kommunisten: Lumpenbande! Hohenzollcrnknechlc! Räuberbande!) Der kommunistische Abg. Bartels erhält vom Präsidenten einen Ordnungsruf, als er von der Hurcnmehrheit der Hohenzollern im Landtage spricht.
Nach Annahme eines demokratischen Schlußantrages ist die erste Lesung der Vorlage über die Absindung der Hohenzollern beendet.
Bei einer sich darauf entspinnenden Geschästsordnungs- »ussprachc kommt cs zu einem Streit zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten. Der Abg. Hoffmann (Komm.) stößt mit dem Fuß nach dem Abg. Klott (Soz.). Eine Schlägerei wird nur durch das Dazwischentreten der Abgg. Pieck und Heilmann verhindert. Im Hause herrscht große Erregung.
Präsident Bartels setzt die nächste Sitzung aus Dienstag in, in der die zweite Beratung über die Hohenzollernvorlage stattsinden soll.
SerAeWkanzstr M die Sviksgemeinfchast
EineRedeinEssen.
Im Rahmen einer staatspolitischcn Vortragsreihe der Reichszentralc für Heimatdicnst ergriff auch Reichskanzler Dr. Marx in Essen das Wort. Er bekannte sich zur Volksgemeinschaft aller staatsbcjahendcn Parteien.- Der Regierung, so betonte Dr. Marx, ist die Mitarbeit jeder Partei willkommen, die die mühsam anfgebaute staatliche Ordnung anerkennt und sich schützend vor sie stellt. Auf wirtschaftlichem Gebiete warnte der Reichskanzler vor allzu großem Optimismus. Abschlüsse, wie der des Stahlpaktes, seien gewiß geeignet, auch auf politischem Gebiete eine weitere Verstärkung der in Gang befindlichen internationalen Entspannung eintreten zu lassen, selbst über die am Pakt beteiligten Länder hinaus.
Der Reichskanzler kam baun auf die Außenpolitik zu sprechen und betonte hierbei, daß die Opposition gegen die von Deutschland betriebene Außenpolitik jetzt wesentlich stiller geworden sei. Deutschland werde im Völkerbund ehrlich und loyal Mitarbeiten. Die Besprechungen von Thoirv bezeichnete Dr. Marx als eine Selbstverständlichkeit zwischen Angehörigen des Völkerbundes. Es seien noch große Schwierigkeiten zu überwinden, ober eine Lösung würde gefunden werden, weil Hüben und drüben der ernste Wille dazu vorhanden sei.
Zwischenfall im Reichslags-Zemeausschuß
General Epp als Zeuge.
Am Montag kam cs bei der Verhandlung des Reichstag?- femeausschusses in München zu einem Zwischenfall, als der Zeuge General Epp ausgcrufen wurde, der mit beiden Händen in de» Hosentaschen seinen Platz einnahnr. Aus die Aufforderung des Präsidenten, die Hände aus den Taschen zu nehmen, antwortete der Zeuge, er wisse selbst, wie man sich benehme. Rach wiederholten Aufforderungen des Vorsitzenden an den Zeugen,
es
die Hände aus den Taschen zu nehmen, zog sich der Ausschuß zu einer geheimen Sitzung zurück. Nach Beendigung derselben las der Vorntzende dem Zeugen elmn Beschluß vor, wonach der Ausschuß emchmmlgnnt Stcmm^ cnlhaltung der Abgg. Troßmann (BaverVp.) und Dr Schaft.r (Dtn) mit aller Schärfe das ungebührliche Verhalten b.§ Zeugen mißbilligt und ebenso einstimmig ohne zede Stimmenthaltung N Verfahren des Präsidenten gegenüber dem Zeugen billigt. Die völkischen und deutschnationalen Abgeordneten waren der Geheimsitzung ferngeblieben. Der Zeuge erklärte sodann in keinen Ausiaaeri. nachdem der Ausschuß