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^scheint jeden Werktag. Bezugspreis: monaL- ^zMrk.vci LiefeNmgsbehruSerungen durch

Acre GeWalten", Streiks, Tlussperrungen, sperre usw. erWachsen dem Bezieher keine Müche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Fulda, ,^iüd des Vereins Deutscher Feitungsoer- 'è Postscheckkonto: Frankfurt a. M. H?. 16009

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73 1927

Kleine Zeitung für eilige Leser.

r Reichskanzler Dr. Marx äußerte sich im Reichstag aus> iilich über die Lage in den besetzten Gebieten.

»In Wilhelmshaven ist der neue KreuzerKönigsbergs Mich vom Stapel gelaufen.

»Im Wilms-Prozeß, der sich seit einiger Zeit in Bcrliv Wickelte, wurden die Angeklagten Schulz, Klapproth, Fuhr, ton und Umhoser zum Tode verurteilt. Das Gericht reicht, [in Gnadengesuch ein.

Mehr Sparsamkeit

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Angesichts der gewaltigen Zahlungsverpflichtungeu, Eie das Deutsche Reich übernommen hat und die eine iternationale Verpflichtung bedeuten, heißt es kein Ge- cimnis auszuplaudern, wenn man feststellt, daß wir Hin- Mich unseres Haushalts im Reiche andauernd am taibe des Defizits entlanggehen.

Der Reichstag hatte aber in den letzten Monaten «ne Ausgaben beschlossen, die ungefähr eine Milliarde ilsmachten und für die keine Deckung vorhanden war. lun hatte der neue Finanzminister, Dr. Köhler, in einer ersten Rede betont, daß er nicht daran denke, neue steuern einzuführen, sondern, daß er hoffe, die Ein- Mmm und Ausgaben des Reichshaushalts mir mit M der bestehenden Steuern ausgleichen zu können. Rest Hoffnung war durch die Beschlüsse des ReickMages Iber durch Anträge, die in den Ausschüssen angenommen mären, über den Haufen gerannt worden. Der Jnter- öfallamentarische Ausschuß der Regierungsparteien hatte W infolgedessen entschließen müssen, dem Rechnung zu tagen, und hatte eine Reihe von Beschlüsien, vor allem Dzialpolitischen Inhalts, zurückgenommen. Auf der Wrren Seite glaubt der Finanzminister, daß die Er- Wizc der bestehenden Steuern höher angesetzt werden Wichen, als das in dem Voranschlag für das Jahr 1926 WOehm ist. So hat man durch ein Entgegenkommen beiden Seiten für eine notdürftige Deckung gesorgt, MÄdings unter der Voraussetzung, daß keine neuen pWtt Wirtschaft und damit oie Steuerergebnijse be- I.. Diese Hoffnung bezieht sich aber nur auf den gegen» kargen Augenblick, also das Etatsjahr 1926/27, das M1. April abschließt. Es ist jedoch z. B. nicht gelungen, |inc tf: r w e r b s l 0 s c n f ü r s 0 r g e bis ztun 1. April m 31t regeln, also eine der schwersten Lasten, die aus schultern des Reiches liegen und weit über eine Mmarde im Jahr ausmachen, abzubürden. Vielmehr

das Reich die Verpflichtung übernommen, auch diese U^!ien bis zum 1. Oktober weiter zu tragen. Andere, Iw, kommen dazu und der Reichsfinanzminister rechnet Fit* einem Defizit von 478 Millionen, für das keine W^ung da ist. Aber auch jetzt ivieber hat er nus- Wnicklich betont» daß er an eine Erhöhung der jetzigen 'wern nicht denke, daß er vielmehr, um die notwendigen MwLgabèn zu decken, die allerletzten Reserven herangeholt W ; Wenn sich also die Notwendigkeit ergibt, neue zu beschließen, so muß die Deckung Miftir durch Einsparung wieder hereingeholt werden.

die Verwaltung im Deutschen Reich, vom Reich an- WMgen bis zu den Kommunen herunter, solche Erspar- Wismöglichkeiten bietet, daß bei uns reichlich teuer ver- a 11 c t wird, ist eine Tatsache, die lediglich von den verwaltenden Stellen bestritten wird. Es sind ja frei- bei den Beraülngen des interfraktionellen Aus- WMVâ auch Abstriche bei den einzelnen Etats erfolgt, Wlverdem hat der neue Reichsfinanzminister darauf hin- W-.^sey, daß weitere Ersparnisse erzielt werden sollen eine Vereinfachung der Verwaltung und des ^icucrsystems selbst. Die Regierung und der Reichstag Werden es nun aber als dringendste Ausgabe betrachten M'Wn, diese Zusagen zu verwirklichen. Die einzelnen Michsstellen werden es lernen müssen, die sogenannten MPedingt notwendigen" Ausgaben nochmals einer sehr K^jf^en Nachprüfung zu unterziehen, und die Länder gemeinden dürfen sich der Erwägung nicht mehr MMsiießen, daß die Verwaltung nicht S e l b st z w e ck 'Mbcrtt zu möglichst geringen Kosten zu erfolgen hat. U ViAersparuis ist das Gebot der Stunde und dann wird ®d} möglich sein, Mittel frei zu machen für solche Aus- I^v, die nicht blos; den Zwecken der Verwaltung selbst h : * % sondern zum Ausgleich sozialer übelstände oder Vj.?.'^^aftlicher Vorbelastungen bestimmt sind. Es ist un- daß ein Drittel des deutschen Volkseinkommens ikiiif öffentlichen Kassen abfließt und daß die dafür ge- , e Arbeit in seinem rechten Verhältnis zu dieser > uinine steht. Leider aber ist der Ruf nach Sparsamkeit ter Verwaltung bisher ziemlich wirkungslos verhallt; l^bmlder neue Finanzminister es durchzusetzen vermag, L 4ier endlich Entscheidendes geschieht, so würde er ba» "^t bloß dem Drängen des deutschen Volkes nach- sondern mürbe sich dadurch auch ein bleibendes Ver­dunst erwerben.

^eugeplante Lnvaliöensahe.

! T Beschlüsse des Ausschusses.

än, ..-(^'sozialpolitische Ausschuß des Reichstages nahm pkwk-a^ ? . hnuug aller weitergehe,wen Anträge der hierim?1^ einen Jnitiativ-Gesetzcutivurf der 9te' in ^D^^oieu an. Der Gesetzentwurf, der am I.Juli Beitr^o vor-" ^""' ^dlt folgende neue Lohnklasseu und Mhr'olâ^l.bis 6 Mk. Wochenlohn 30 Psg., 2. Klasse von bis bis 12 Mk. 10 Pfg., 3. Klasse von mehr als 12 hl Mov»".^^0 Psg., 4. Klasse von mehr als 18 bis I -0 Pfg., 5. Klasse von mehr als 24 bis 30 Mark

TagMM für Rhön und Vogelsberg Zulöa- unö tzMKrtal»ßulöaer Krersbla« Reöaktkon unö GsfchZstsftLlle: MLHksnfteaße 1 Jernfprech-^nsihluß Nr. 939 Nachöruck der mit * versehenen Artikel nur mit Suellenanaabs .Suldaer Mnzeiaer"aettatèet.

FuLLa, Montag, 28. März

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Berliner Femeprozeß beendet.

Ein Gnadengesuch des Gerichts.

Mit ungewöhnlicher Spannung sah man tu allen Kreisen der Bevölkerung dem Ausgang des Wilms- Prozesses entgegen. Vier Todesurteile sind ergangen. Die Angeklagten Fuhrmann, Klapproth und N m H 0 s e r werden wegen gemeinschaftlichen Mordes zum Tode verurteilt. Der Angeklagte Schulz wird wegen Anstiftung zum Morde zum Tode verurteilt. Die Angeklagten von Poser, Dr. S t a n t i e n und Bud - z i n s k h werden freigesprochen. Das ist ein härterer Spruch, als man ihn vielfach erwartet hatte.

Die Begründung des Ltrieils

sagt u. a., daß die Tat zwar scheußlich sei, aber nicht aus Eigennutz. sondern ans dem Gefühl heraus be-

150 Pfg.» 6. Klasse von mehr als 30 bis 36 Mark 180 Pfg., 7. Klasse von mehr als 36 Mark 200 Pfg.

Entgegen dem bisherigen Zustand ivird nach dein gefaßten Beschluß ab 1. Juli die Witwenrente bei voll­endetem 65. Lebensjahr auch dann gewährt, wenr, Ar­beitsunfähigkeit der Witwe nicht vorliegt. Die Zusatz­steigerungen ar^ den bis zum 30. September 1921 gül­tigen Lohnklassen für jede Beitragsmarke betragen ab 1. Juli in der 1. Lohnklasse 2, in der 2. Lohnklasse 4, in der 3. Lohnklasse 8, in der 4. Lohnklasfe 14 und in der 5. Lohnklasse 20 Neichspfeunige, sind also verdoppelt. Ferner wurde beschloflcn, daß auch diejenigen Witwen, die durch das Einführnnasgesetz zur Relchsversicherungs- ordnung seinerzeit vom Bezüge der Hinterbliebenenrente ausgeschlossen Innren, ab 1. April die Hinterbliebenenbe- züge erhalten, soweit Anspruch auf die Invalidenrente bis 1. Januar 192H bestand. Für die bis dahin bestehen­den Ansprüche auf Invalidenrente wird auch der stinber» zuschuß vom 1- April ab gewährt.

Sie Lage auf dem Balkan.

u n t e r s u ch u n g s k 0 Ul M i s s i 0 n oder nicht?

über die Lüsungsnlöglichkeiten des italienisch-jugo­slawischen Konflikts sind die Meldungen noch immer lvidersprechend. Während man in Berliner politischen Kreisen der Ansicht ist, daß eine direkte Einigung zwischen Rom und Belgrad alsbald zu erwarten ist und sich dem- genlüß die Entsendung einer internationalen Militär- kontrollkommission erübrigen lvttrde, wird von Pariser Blättern die Nachricht verbreitet, daß der jugoslawischen Regierung offiziell der Vorschlag zur Entsendung eines Untersuchungsausschusses gemacht werden soll. Dieser Ausschuß soll ermächtigt sein, auf beiden Seiten der jugo- slawifchen Grenze Feststellungen zu machen. Er soll aus deutschen, englischen und französischen Vertretern, sowie italienischen und südslawischen Beobachtern zusammen­gesetzt sein.

Briand habe der jugoslawischen Regierung bereits auf diplomatischem Wege auseinaNdergesetzt, daß der Ge­danke der Entsendung eines vom Völkerbund einzusetzen- den Ausschusses die Einberufung des Völkerbundrates erforderlich machen und so die Liquidierung der jugo­slawisch-italienischen Krise hinauszögern würde. Im übrigen erwartetMatin", daß die italienische Regie­rung gegen die vorgesehene Art der Regelung keinen Widerspruch erheben werde; dasselbe behauptetPetit Journal" von der jugoslawischen Regierung. Nach dem Petit Parisien" soll jede Nation zwei Vertreter in dem vorgesehenen Unterausschnß haben, nach demPetit Journal" sogar bereit drei.

Die Pariser Presse veröffentlicht ferner eine römische Depesche, die besagt: Für Italien bestehen keine Gründe, sich dem vorgeschlagenen Verfahren zu wider- fetzen, obwohl cs offenbar ist, daß eine internationale Enquete ein ziemlich langsames Kontrollmittcl bildet und in der Zwischenzeit die beanstandeten militärischen Ptaß- nahmen ausgesetzt oder aufgehoben werden können. Auf alle Fülle wird Italien in loyalster Weise an der Unter­suchung teilnehmcu und zufrieden sein, daß es durch sein Vorgehen Albanien zum mindesten vorübergehend vor einem Handstreich von außen her bewahrt hat.

Mvolutionsgerüchie aus Albanien.

Die Pariser Presse gibt alarmierende Nachrichten aus Athen wieder, wonach in Albanien die Revolution uusgebrocheu sein soll. Die albanische Regierung soll die Mobilisierung von zwölf Jahresklasfen verfügt haben. Nach Meldungen aus Siorfu sollen die Italiener in Kaluna bereits Truppen gelandet haben. Über London wird berichtet, daß italienische Truppentransporte in Be­gleitung eines leichten Kreuzers auf der Insel Saseno an der albanischen Küste gelandet worden sind.

Beschießung von Nanking.

Att t i c n g l ische B e w e g it n g i ll St a it i 0 n.

Wie aus Schanghai gemeldet wird, haben britische und amcrikanischc Kriegsschiffe Nanking beschossen, nach­dem die Verhandlungen über die Freilassung der frst- gehaltenen Freurdcn, 95 Amerikaner und 15 Engländer, keblaeschlaaen waren. Nach javanischer Meinung sind

Tkazeigenpreis: Für DehSrden, GenossNifchas. ten,Danken usw. betragt die ßldngcile 0^0M,, für auswärtige Kustraggeber 0.25 !Nk.,für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezerie 0.60 Mark » Bei Rechnungsstel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol» am Tag- und Piatzvorschriften unverbindlich.

4. Jahrgang

gangen "wurde, einer guten Sache zu dienen. Eine ge­wisse Entschuldigung liege auch in dem Verhalten der Reichswehr, die damals die Arbeitskommandos ern- richtete und wissen mußte, daß sie damit Formationen schaffte, in denen vieles geheimzuhalten war. Sie durfte die Durchführung der Dinge nicht den Arbeitskomman- dos selbständig überlassen und mußte für eine schärfere Kontrolle sorgen. Weil das nicht geschehen ist, hat das Schwurgericht sich schlüssig gemacht, bie burgerltw-n Ehrenrechte nicht abzusprechen.. Am ^chlux seiner Ur­teilsbegründung teilte der Vorsitzende mit, daß das Ge­richt beschlossen habe, ein Gnadengesuch für die Berur-^ teilten einzureichen.

Auf die Frage des Vorsitzenden, ob sie Erklärungen abzugeben hätten, erklärt der Angeklagte F u h r m a un, daß er Revision c i n l e g e n wolle. Die anderen An­geklagten enthalten sich jeder Erklärimg. ^as Urten nahmen sie alle gefaßt entgegen.

mèhr als "100 Briten und Amerikaner in Nanking 'umge- kontmen. Tatsächlich sind allein 12 englische und 16 ametb kanische Marineangehörige gefallen. Weitere Nachrichten wollen von viel größeren Verlusten wiflen. Aus die Mel­dung hin, daß auch der japanische Konsul in Nanking ge­tötet worden sein soll, sind 12 000 Mann japanische Ver­stärkungen nach Schanghai beordert wordm.

Aus Hongkong wird berichtet, daß die antienglische Bewegung in Kanton wieder so ernste Formen annimmt, daß man es in Hongkong für zweckmäßig hält, Truppen zum Schutze nach Schamin, dem Auslânderviertel Kan­tons, zu entsenden. Nach einer späteren Meldung hat englische KanonenbootLarantula" bereits eine Abtei-, hing Marinesoldaten gelandet.

Die Lage in China.

Schau aha i. Die Sowietslagge weht über der NULL? station von Schanghai, dem Endpunkt der SchanghaiNan­king-Bahn. Unter den Arbeiterverünudcu in den chinesischen Ortschaften in der Umgegend von Schanghai herrscht lebtzafte Tätigkeit, und alle Verbände werden jetzt von den Radikaterr beherrscht. Der Generalstreik der Arbeiter in Schanghai ist, wir. die Chinesische Nachrichtenagentur meldet, beendet worden. Alle Schulen und Geschäfte sind wieder geöffnet. Der oberste Fäh-, ter der Kantontruppen, General Chiang-Pai-Shek, verlLngr von den fremden Müchte» Beseitigung aller Barikaden um die internationalen Niederw'ksugen.

Sinken her ArbeüsLssenZiffer.

Bon 1954 000 auf 1661 000.

Die Zahl der arbeitslosen HauptunterstützungSemp- sänger in der Erwerbslosenfürsorge und in der Krises­fürsorge ist von rund 1 954 000 am 15. Februar auf 1661600 am 15. März zurnügegangen. Der Kückgang beträgt also im letzten Monat 293 000, gleich 15 %.

Im einzelnen betrug die Zahl der Hauptunter-- siützungsempfünger in der Erwerbslosenfürsorge am 15. März 1927 i 438 000 ( männlich 1.225 000, weiblich 238 000), am 1. März 1927 1 695 000 und 1 761 000 (männ ­lich 1509 000, weiblich 252 000) am 15. Februar 192T. De Rückgang in der Zeit vom 1. bis 15. März beträgt also rund 257 000, gleich 15,2 %. Die Zahl der Zuschlags» empfänger (unterstüHungsberechtigte Familienangehö­rige) ist im gleichen Zeitraunr von 1982 000 auf 1 669 OOO zurückgegangen. Die Zahl der Hauptunterstützungs- enrpfänger in der Krisenfürsorge ist in der Zeit vom 15. Februar bis zum 15. März von 193 000 (männliche 159 000, weibliche 34 000) auf 223 000 (männliche 183 000, weibliche 40 000), also um rund 30 000 gestiegen.

Der Mietzins in Preußen.

V 0 m 1. A p r i l 19 2 7 a b. .

Aus dem Preußischen Wohlsahrtsmmisteriunl wird mitgeteitt: Die gesetzliche Miete beträgt «adi reichsgesetr- licher Vorschrift vonl 1. April 1927 ab HO % und vour 1. Oktober 1927 ab 120 % der reinen Fricdensmiete. Hat der Mieter die sog. Schönheitsreparaturen übernommen, so beträgt die gesetzliche Miete 106 % bzw. 116 % der reinen Friedensmiete.

Zur Hebung von Zweifeln wird darauf Hiugewiesen, daß im übrigen die preußischen Vorschriften über die MietzinSbildmlg auch in Zukunft unverändert in Kraft bleiben. Dies ist zunächst für die Feststellung der reinen Friedensmiete, nach der sich die gesetzliche Miete errech­net, von Bedeutung. Ebenso sind auch weiterhin neben obengenannten allgemein gültigen Sätzen von HO (106 > Prozent bezw. 120 (116) Prozent in besonderen Fallen Umlagen entsprechend dem bisherigen Verfahren zulmsig- U. a. können daher wie bisher die Kosten der Holzstoffe für Sammelheizung und Warmwasserversorgung, sowie die Betriebs- und Jnstandhaltungslostcn der Fahrstuhl-, anlagen auf die Mieter umgelegt werden. Der Vermieter ist ferner weiterhin berechtigt, in denjenigen Gemeinden, in denen der gemeindliche Zuschlag zur Grundvermogens- steuer mehr als 100 % der staatlichen Grundvermogens- steuer beträgt, den 100 % übersteigenden Betrag aus die Mieter umzulegeu. Diese Umlage darf lediglich tu der tatsächlichen Höhe deS Steuerbetrages erfolgen, mcht aber in festen Hundertsätzen der Friedens«, etc. Nur, um den Mietern einen Anhaltspunkt für die sie treffende Belastung zu geben, sei darauf hingewiesen, daß tut Durchschnitt ein Zuschlag von 100 %, zur Grundver-, möaensitcuer etwa 4 % der Friedensmiete entspricht.