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Zul-aer Anzeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- und Haunetal »Zulüaer Kreisblatt

Reöaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zemsprech-Mn-chluß Nr. 9S9

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Fulda, Samstag, 30. April

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4. Jahrgang

Amerikanischer Abrüstungsappell.

Wes Wer die Abriistungsstage.

Für Einberufung einer Konferenz.

In einer Rede auf der Jahresversammlung der ame» nkaMen Gesellschaft für internationales Recht führte I bei frühere Staatssekretär Hughes aus, daß kaum eine günstigere Zeit für die Beschränkung der Rüstungen zu er­warten sei als die gegenwärtige. Obwohl bei dem Ver­such praktischer Durchführung so starke Hindere nisse aufgetaucht seien, daß eine Verwirklichung I im Augenblick kaum zu erwarten sei, habe die Friedens- I bewegung seit Kriegsende zweifellos Fortschritte gemacht. Jedoch seien die Richtkämpfer heute mehr als je zuvor durch die Anwendung allgemein wirkender Vernichtungs­mittel bedroht. Der Mangel an klaren Abkommen sei an sich eine Versuchung zu Ausschreitungen. Daher müßten soweit als möglich klare, bindende Vereinbarungen erreicht werden. Sollte beispielsweise ein V e r b 0 t des Gaskrieges unmöglich fein, so müßte wenigstens die Nichtanwendung von Gas gegenüber der Zivilbevölkerung erreicht werden. Die Genfer Diskussionen ließen daran ' verzweifeln, eine weltumfassende Rüstungseinschränkung für alle Völker und Waffengattungen zu erreichen. Die enorme Zunahme der Rüstungen Europas und die da­durch erzeugten Gefühle der Unsicherheit, der Furcht und des Mißtrauens hätten den Krieg unvermeidlich gemacht.

Wie könnten mit dieser Erfahrung vor Augen Staatsmänner die gegenwärtige Gelegenheit zur Ab­rüstung vorübergehen lassen? Die Beschränkung

Sie arbeit der Koalition im Reiche.

Eine Rcde des Reichs j u st i z m i n i st e r s.

Im Anschluß an eine Kreisverfammlung der Deutsch- lionakn Volkspartei äußerte sich Reichsjustizminister

Dr. Hergt über

her Geleistete, sei .betont _____ n g und Ehre gezollt werden soll. Die nationale Vergangenheit des Volkes mizucrkcnnen, müsse Gemeingut des gesamten Volkes sein. Die Koalition habe die Selbstüberwindung gefunden, sich gegen- fettig auf der mittleren Linie zusammenzufin- den. Dieses Zusammenfinden habe bereits Früchte getragen. Ter Parteihader, der bisher auch zwischen der Mitte und der Rechten zu Hause war, sei verschwunden. Das Arbeltszettnot- Wk das Erwerbslosenfürsorgegesetz haben unendlich viel zu- gilnsten der Arbeiterschaft gebracht. Auch hier sei nach reif­licher Überlegung die mittlere Linie gefunden worden. Der Minister erinnerte ferner an den Entwurf des Reichsschul- ücsctzes, das Strafgesetzbuch, das Strafvollzugsgesetz, in dem so viele menschliche Gedanken stecken. Ferner sei der Singriff der Linksparteien gegen die Reichswehr abgeschlagen worden.

Über die Außenpolitik erklärte der MiMer hierbei unter anderem, daß die schwere Enttäuschung von Thoirv die Rechte und die Mitte einander nähergebracht habe. Ohne reale Werte aus beiden Seiten könne es keine Verständigungspolitik geben. Nicht mehr Vor­leistungen, in der s " ;' '

sondern Leistung und Gegenleistung müßten erstrebt werden. Hinsichtlich der Finanzpolitik betonte der Minister die Wichtig­keit der Realsteuern, auf die es mehr ankomme als auf den mnanzausaleich. Daraus ergebe sich die Möglichkeit, das Dawes-Gutachten zu rebibieren. Das Defizit im deutschen Reichshaushalt werde sicher über kurz ober lang so deutlich in Erscheinung treten, daß sich die Welt der Revision des Dawes-Plaues nicht mehr verschließen könne.

Hoffnung, daß einmal etwas kommen werde, und Gegenleistung müßten erstrebt werden.

Die Wirren in China.

Sansing wieder von Nordtruppen genommen?

! Nanking soll wieder von den Truppen der nordchine- i Wh Armee eingenommen worden sein. Der Schanghaier ! ^rrespondent derMorning Post" erfährt von Ange- ! Wen der Nanking-Schanghaier Eisenbahn, daß es zwei- Wnb weißrussischen und siebentausend Schantung- wtten gelungen sein soll, die Verteidigungsstellung der Tri-dpen Tschangkaischeks zu durchbrechen, tue darauf °«nh das Taipingtor Nanking verlassen und neun Meilen nördlich der Stadt neue Stellungen bezogen haben sollen. Wte Bestätigung dieser Meldung, die mit Vorbehalt "Ndergegeben wird, liegt noch nicht vor.

. Nach einer Reutermeldung wird die Lage in dem von ven Nationalisten beherrschten China außerhalb Schang- täglich gespannter und verwickelter, halbamtlichen Pekinger Mitteilung zufolge hat ein außerordentliches geheimes Gericht während der letzten getagt und die des Landesverrats angeklagten Kom- nunisten zum Tode verurteilt. Bis jetzt sind 2 0 K om- nisten hin gerichtet worden, darunter eine »rau..

Lialmüsche MAmgsn?

Eine jugoslawische Darstellung.

Agramer ZeitungObzor" veröffentlicht einen rhres Sonderberichterstatters, der aufsehenerregende ."Nichten über die Vorbereitungen enthält, die Italien du» Monaten in Venetia-Julia trifft. ES heißt in /rtlkel n. a.: Der ganze Bezirk an der Grenze Belnn^ Tarbies und Fiume befindet sich tatsächlich im teir9,^ Sämtliche Dörfer sind von Ab- die eL^" der faschistischen Miliz besetzt, Sehnig äußerst scharfe Überwachung der slowenischen llerung und ganz besonders der Fremden ausüben.

der deutschen Wehrmacht durch den Versailler Vertrag sollte nach Erklärung der Mächte der Beginn einer allgemeinen Rüstungsbeschränkung sein. Die Satzung des Völkerbundes habe diesen Gedanken ausgenommen und der Vertrag von Locarno habe die Grundlagen der Sicher­heit geliefert. Wenn man diese jetzt nicht als ausreichend ansehe, so sei kaum eiuzusehen, auf welchem anderen Wege eilte solche Sicherheit geliefert werden sollte. Weder China noch Rußland könnten als zureichender Vorwand für Rüstungen angesehen werden. Was immer der Anlaß zu den amerikanischen Flottenrüstungen seit 1916 gewesen sein möge, nach der Zerstörung der deutschen Seemacht seien nur noch zwei große Flotten vor­handen. Ein Krieg mit England bedeute den Zusammen­bruch der Zivilisation. Der Gedanke eines Krieges mit Japan sei dem Alpdruck des Mißtrauens entsprungen. Die erhoffte Verständigung der drei Mächte über die See- abrüstung sollte andern Mächten als Beispiel dienen.

Hughes befürwortete schließlich die Einberufung einer neuen Abrüstungskonferenz. Die Welt werde, so sagte er, von den sie erdrückenden finanziellen Lasten nicht eher befreit werden, als bis die Völker vom Alpdruck des Krieges erlöst seien.

*

Auch dieTimes" beklagt das Ergebnis der Genfer Abrüstungskonferenz und bedauert, daß Frankreich und Italien den von Amerika veranlaßten Verhandlungen über die Beschränkung der F l 0 t t e n r ü st u n - gen, die im Juni stattfinden sollen, fernbleiben wollen.

Der ganze Bezirk zwischen TarbicK und Fiume ist be­festigt. Im Verlauf der letzten Zeit sind zahlreiche be- tonierte Geschützstände für Artillerie erbaut worden. Außerdem befindet sich in dieser Gegend ein vollständiges Netz von Schützengräben, Verbindungswegen und Stacheldrahthindernissen. Es wird eifrig an der Er­bauung strategischer St-atzen gearbeitet. Lahnhöfe, Die für den normalen Eisenbahnverkehr nur untergeordnete Bedeutung haben, sind vergrößert und mit Verladerampen ausgestattet worden. Höhere Offiziere bereisen die ganze Gegend im Auto, um das Gelände zu studieren.

Die italienische Flotte in Quarnero ist in Alarm­bereitschaft. Im Hafen von Pola, wo bisher nur einige Torpedojäger ihre Station hatten, liegt ein Kreuzer- geschwader, das vier Kreuzer, mehrere Torpedojäger und Torpedoboote zählt. Diese Schiffe haben den Auftrag er­halten, den nördlichen Teil der Adria zu überwachen, während die Häfen der mittleren Adria von den in Ankona liegenden Einheiten überwacht werden. Der Stab, des dritten Armeekorps, das in Triest liegt, hat den Auftrag erhalten, sofort dem Oberkommando eine Aufstellung der Gegenstände zuzuleiten, die noch nötig sind, um die Aus­rüstung und Bewaffnung auf den Kriegsfuß zu bringen. Görz, das bis jetzt Standort einer Division war, wiro nunmehr der Sitz des Hauptquartiers eines neuen Armee­korps, so daß auf einem Gebiet von nur 10 000 Quadrat­kilometern zwei Armeekorps untergebracht sind. Zu diesen Truppen muß noch die faschistische Miliz hinzugezählt werden, die in der Stärke von fünf Legionen in Venetia-Julia dauernd mobilisiert ist.

potiirsche Rundschau.

Deutsches Reick

Deutschland auf dem Wege des Absterbens.

Auf einem Vortragsabend der Deutschen Weltwirt­schaftlichen Gesellschaft sprach der Präsident des Preußischen Statistischen Landesamtes, Dr. Saenger, über das Bevöl­kerungsproblem. Er betonte hierbei, daß der bereits vor dem Kriege eingesetzte Geburtenrückgang noch weiter an­halte. Infolge der augenblicklichen starken Übervölkerung und der ungeheuren Arbeitslosigkeit in Deutschland fei die bevölkerungspolitische Lage Deutschlands außerordentlich ungünstig. An Hand von statistischem Material kam der Redner zu dem Schluß, daß Deutschland sich auf dem Wege des langsamen Ab Kerbens befinde. Wege zur Abhilfe seien durch erweiterte Siedlungspolitik, durch Förderung der landwirtschaftlichen Produktion und durch eine gesunde Lohn- und Gehaltspolitik gegeben.

Neuer preußischer Rcichsratsbevoümächtigter.

Das preußische Staatsministerium hat beschlossen, den Ministerialdirektor z. D. Dr. Brecht als Ministerial­direktor in den preußischen Staatsdienst zu übernehmen, und hat ihm eine Stelle als Stellvertretender Bevollmäch­tigter zum Reichsrat int Hauptamt übertragen. Der Mi­nisterialdirektor Wirklicher Geheimer Oberfinanzrat Dr. Sachs, Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat im Hauptamt, ist unter Gewährung des gesetzlichen Warte­geldes in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Dr. Brecht ist vor kurzem aus der Verfassungsabteilung des Reichsministeriums des Innern ausgeschieden.

Aus Zn- und Ausland

Berlin Die Reichsminister v. Keudell und Koch begeben sich nach Stuttgart und Karlsruhe, um der württembergischen und der badischen Regierung ihren Antrittsbesuch zu machen.

Berlin. Reichskanzler Dr. M a r x hat dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Franz von Mendelssohn, zur Feier der 25jährigen Wiederkehr des Gründungstagcs der Indu st r i e u n d Handelst a m - m e r 3 n B e r l i n die aufrichtigsten Glückwünsche auch namens der Reichsregierung telegraphisch übermittelt.

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Der frühere amerikanische Staatssekretär Hughes wendet sich an die Welt mit einem neuen Abrüstungsappell.

* Der kürzlich aus dem Reichsdienst geschiedene Ministerial­direktor Dr. Brecht ist als Ministerialdirektor in den preu­ßischen Dienst berufen worden, wo er als stellvertretender Be­vollmächtigter zum Reichsrat amtieren soll.

* Der bekannte Segelflieger Ubet hat den seit langem ge­planten Flug von der Zugspitze glücklich vollendet.

* Eine Agramer Zeitung weiß von großen italienischen Rüstungen gegen Jugoslawien zu melden.

* Nanking soll nach einer noch unbestätigten Meldung wieder in den Besitz der Nordtruppen gefallen sein.

Berlin. Der Berliner Polizeipräsident teilt mit, daß die Polizei die nötigen Vorbereitungen für den ruhigen unge­störten Verlauf des Stahlhelmtages getroffen hat. Für besondere Fälle stehen starke Reserven zur Verfügung.

Stuttgart. Der hier versammelte Evangelische Landes- kirchentag hat zur Ko n k 0 r d a t s f r a g e eine Entschließung angenommen, in der die bestimmte Erwartung ausgesprochen wird, daß keine Abmachungen getroffen werden, wodurch die evangelischen Belange beeinträchtigt werden.

Paris. Der Zustand des deutschen Botschafters in Paris, von Hoesch, hat sich neuerdings durch einen Rückfall feiner Halsentzündung verschlimmert, da ein weiterer Abszeß aufgetreten ist.

Paris. In einer Entschließung nimmt der Verwaltungs- ausschuß des Sitigemeinen Arbeiterverbandes Stellung gegen die neuen Militärgesetze. Er erklärt, diese iiicht annehmen zu können, da sie in der ernstesten Periode die Arbeiterklasse und ihre Organisationen materiell und geistig der unbeschränkten Militärautorität unterwerfen würden.

Der WikmK-OlyMpia--prsZLtz.

§ Leipzig. 29, April.

Zu Beginn der Verhandlung des Prozesses Wiking- Olympia gab Kapitän a. D. Ehrhardt eine längere Er­klärung ab, in der es heißt: Ministerialrat Schönner hat sich als Verfasser der Denkschrift des preußischen Ministers des Innern bekannt. Er ist also für die darin enthaltenen e- leuittiwrliegen Beleidigungen bezlislich meiner sngsblcch er­wiesenen Anstiftung zum Meineide veraüèwortlich. Ministe­rialrat Schönner hat hier erklärt, er könne den Vorwurf der erwiesenen Anstiftung nicht mehr aufrechterhalten. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er jedoch den preußischen Minister des Innern in dem Glauben erhalten, daß der Vorwurf der er­wiesenen Anstiftung zum Meineide berechtigt sei Dies ist der erste Versuch, meine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln. Ministerialrat Schönner hat weiter behauptet, es liege ein Ge­ständnis von mir dafür vor, daß ich einen Meineid und Bei­hilfe zum Meineide geleistet habe. Ein solches Geständnis habe ich nie abgelegt, sondern genau das Gegenteil erklärt. Ministerialrat Schönner hat endlich erklär:, ich hätte im Jahre 1923 unter Befehl des Generals von Lossow an der thürin­gischen Grenze bereitgeftanben, um mit Lossow gegen Berlin zu marschieren. Ich habe niemals General von Lossow unter­standen und meine Aufgabe als Führer eines SlbsÄiiittes der bayerischen Notpolizei war lediglich die Sicherung der baye­risch-thüringischen Grenze. Die damit übernommenen Ver­pflichtungen habe ich auch während des Hitler-Putsches loyal gehalten. Zusammenfassend stelle ich fest, daß Ministerialrat Schönner meine Glaubwürdigkeit durch Aufstellung unrichtiger Behauptungen zu erschüttern versucht.

Ministerialrat Schönner bleibt in einer Gegenerklärung bei seinen Behauptungen. Der Gerichtshof verkündete hier­auf nach längerer Beratung den Beschluß, den Beweisantrag abzulehnen, da die Vorgänge im Prozeß gegen die Prinzessin Hohenlohe einschließlich der Protokolle gerichtsnotorisch seien.

Die Schlußplädoycrs.

Hierauf nimmt Rechtsanwalt Bloch das Wort zum Plädoyer. Er geht davon aus, der Prozeß habe politischen Hintergrund, und dieser politische Himel gründ sei ein Kampf der Weltanschauungen. In diesem Kampfe stehe Ehrhardt in vorderster Linie. Ehrhardt werde nach wie vor vom preußischen Innenminister als Putschist aus öem Jahre 1920 behandelt. Man vergesse aber, daß Ehrhardt das aroße Verdienst habe, Berlin vom Spartakusterror befreit zu haben. Tas preußische Jnnenministeium habe bis heute noch nicht den tatsächlichen Beweis dafür angetreten, daß Wiking eine geheime staats­feindliche und hochverräterische Verbindung sei. Justizrat H a h n plädiert als Verteidiger der Olympia. Er macht zunächst juristische dlusführiingen, die den preußischen Vertreter, Rechtsanwalt Dr. Martin, scharf angreifen, weil er früher als Beisitzer bei dem gleichen Staatsgerichtshof mitgewirkt habe, an dem er jetzt als Parteivertrctcr amtiere.

Darauf erbalten Oberst von Luck und Kapitän Ehr­hardt das Schlußwort. Ehrhardt sagte hierbei: Vom 5. Juni 1926 an, wo ich die Leitung des Wikinghundes übernahm, war mein ProgrammNationale Einheit tut not!" Leitstern und Richtlinie für den Bund. Es ist keine einzige Tatsache vor­gebracht worden, daß von diesem Zeitpunkt an auch nur ein Wikinger im ganzen Deutschen Reiche gegen dieses Programm verstoßen hat imd daß ich selbst in meinem heutigen Leben auch nur um ein Jota von diesem Programni abgewlchen bin. Der große geistige Kampf, der aus Griind dieses Programms vom Wiking und von mir geführt wird, geht nicht um die Staatsform, sondern um die StaatZcinheit. Das Gericht zog sich hierauf zur Beratung zurück.

Das Hschwaffer fällt.

Die größte Gefahr überwunden.

Nachdem der Wind sich von Nordwest nach West ge­dreht hat, können die Wassermengen der O d e r jetzt wieder in die Ostsee abfließen. ^Jn Stettin ist der Wasscrstand iitfolgedessen um 10 Zentimeter gefallen. Auch im Bruch­land im Odertal sind die Wassermassen erheblich zurück­getreten. Die größte Hochwasserwelle hat bereits Gartz passiert. Die Gefahr eines Deichbruches scheint damit vor­über zu sein.

Im Staate Mississippi sind jetzt auch die Orte Hollaudale. Aazoo und Belonze. wohin sich Tausende von