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Zul-aer Anzeiger

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Meint jeden Werktag. Bezugspreis: monat­lich 2 Mark. Bei Lieferungsbehinderungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Kulda, Mtglied des Vereins Deutscher Zeitungsver­leger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. HMéoo?

JJ04 1927

Tageblatt für Rhön unö Vogelsberg Müa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zernfprech-Knschluß Nr. 989 KachSrack -er mit * versehenen Artikel nur mit «ruellenangabe.ZulSaer swAeiger'' gestaltet.

Fulda, Donnerstag, 5. Mai

TinzeigeupPLls: Für Behörden, Genossenschaf­ten,Banken usw.betrâgt öie Kleinzeile o.ZSMk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die ReSamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., .

Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen < lfag= und Platzvorfchristen unverbindlich. -nllillM I IIITI II, I I». ......11II

4. Jahrgang

für

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Die Weltwirtschaftskonferenz in Genf ist Mittwoch Mittag durch den Vorsitzenden Theunis eröffnet worden.

* Der Berliner Polizeipräsident hat die von der Kom­munistischen Partei geplanten Gegenkundgebungen zum Slahl- helmiag am 8. Mai verboten.

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bet I * Der ostpreußische Lehrer Ferdinand Schulz stellte beim ten Ilteten Deutschen Küstensegelflug-Wettbewerb eine neue den MÄchstleistung auf. Schulz blieb 14 Stunden 8 Minuten auf che.Mcm motorlosen Flugzeug in der Luft.

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^n Vertretung des erkrankten deutschen Botschafters in k«Ä!s erschien der Botschaftsrat Dr. Rieth bei dem sran- Wen Außenminister Briand, um die Frage der Be- Wungsvermintzerung im Rheinland zu erörtern.

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politischer Arbeitsbeginn.

Die Beratungen des Preußischen Landtages haben begonnen und am bevorstehenden 10. Mai wird auch der Reichstag wieder zusammentreten. Daß wir in Deutschland während der Osterferien eine absolute poli­tische Ruhe gehabt haben, kann man wirklich nicht be­haupten, schon deswegen nicht, weil es an Konfliktstoffen

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nicht fehlt. Im Reich harren eine ganze Reihe von Fragen ihrer Erledigung, und zwar sind das zum großen Teil Angelegenheiten, bei denen die Gegensätze der Weltan- schauruigen sehr scharf aufeinanderplatzen werden.

Ich zu Auseinandersetzungen Regierungskoalition

Wieweit das nun aw

innerhalb der Parteien der

führen kann, bleibt vorläufig noch abzuwarten. In einem vielbeachteten Artikel der letzten Tage hat allerdings der Führer der größten Koalitionspartei, nämlich der deutsch- nationale Graf Westarp, darauf hingewiesen, daß

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die gemeinsame Arbeit der Parteien in den letzten drei Monaten sie auch innerlich enger zusammengeführt habe, als das bei Beginn dieser Arbeit der Fall war. Ebenso beachtlich war ein Artikel eines führenden Berliner Zen- trnnlsblattes, worin die gleichen Gedanken entwickelt wurden. ^Die Parteien weisen auch den Willen auf, zu­sammenzubleiben, und sie werden deshalb natürlich alles daraufetzen, um bei der Erledigung jener schwierigen Fragen-EAcitielweg zu finden. Am schwierigswu liegt die Sache bei dem kömmenden Reichsschulgesetz- cntwurf, der seiner Erledigung durch den Reichstag harrt. Ob freilich die recht behalten werden, die darauf hoffen, daß dieser Entwurf in einem schnellen Tempo, womöglich noch vor den Sommerferien, erledigt werde, dürfte mehr als zweifelhaft sein. Man braucht nur daran zu denken, daß der erste Entwurf drei Jahre zu seiner Beratung brauchte, ohne daß er zu Ende geführt wurde. Daß es aber möglich ist, einen Entwurf zu finden, der Mehr ein Rahmengesetz als bis ins letzte gehende Einzel­bestimmungen enthält, bewies u. a. der dritte Entwurf dieser Art, der aus der Feder des damaligen Reichs­innenministers Dr. Külz, eines Demokraten, stammte. Die andere in der gegenwärtigen Tagespolitik bestrittene Frage des Reichs konkordats, also ein zweiter llturpolitischer Streitstoff, ist vorläufig überhaupt noch nicht spruchreif, da die Verhandlungen hierüber erst be­gonnen haben.

Weit dringlicher als alles andere aber ist ein besonders sichtiger wirtschaftlicher Plan, der vor den Osterferien in den Anfängen der Kommissionsberatung steckengeblieben ist: das ist der Gesetzentwurf über die Arbeitslosen­de r s i ch e r u n g. Hier liegen die Dinge nämlich so, daß die gesamte Erwerbslosenfürsorge, an der bis zum 1. April auch noch Länder und Kommunen mittragen Nen, jetzt auf den Schultern des Reiches liegt. Die st ist immer noch erheblich genug, obwohl ja die Zahl der Erwerbslosen beträchtlich zurückgegangen ist. Aber tobe, da der Entwurf doch Stoff zu weitgehenden Mei­nungsverschiedenheiten abgibt, ist es notwendig, seine ^rchberatung und Erledigung zu beschleunigen, ehe der -Amende Winter die Verhältnisse wieder verschlechtert.

Natürlich wird den Reichstag auch die deutsche '"stenpolitik der nächsten Wochen und Monate vor ^Herlei Arbeiten und Auseinandersetzungen stellen;' ?^ es doch immer deutlicher, daß wir vor einer Aus- Aandersetzung mit Frankreich und England über die i^,uge der Beseitigung der Rheinlandbesetzung Ach da darüber größere Klarheit in unsere ganze außen- Aiitische Lage gebracht werden muß. Demgegenüber ver- chvinden die wirtschaftlichen Fragen, die erst dann wieder sMnend werden, falls die jetzt ansteigende Konjunktur

Änderung erfährt. Handelsvertragsverhandlungen chfen ja derzeit noch, haben aber nicht Aussicht, schon in M nächsten Monaten zu einer Beratung in Kabinett und ^ichstag zu führen.

Deutschlands Verlangen nach Vesatzllngsminderung.

Frankreichs Gegenforderungen.

Der seit einigen Tagen erwartete Schritt Deutsch­lands in der Besatzungssrage ist nunmehr erfolgt. In Paris ist in Vertretung des erkrankten Botschafters von Hoesch Botschaftsrat Dr. Rieth vom französischen Außen­minister empfangen worden. Bei dieser Gelegenheit hat der Vertreter Deutschlands die Sprache auf die Ver­minderung der Rheinlandbesatzung ge­bracht, wie sie bereits in Locarno vereinbart worden sei. Wie es heißt, ist dieser Schritt des Botschaftsrats Dr. Rieth nicht auf eine besondere Instruktion der deutschen Reichsregierung unternommen worden, sondern auf eine allgemeine Anordnung des Auswärtigen Amtes hin, die schon vor einiger Zeit gegeben wurde und die dahin ging, bei sich bietender Gelegenheit diese Frage anzuschneiden.

Welche Aufnahme die jetzt von Deutschland wieder in Fluß gebrachte Frage in Frankreich finden wird, läßt sich natürlich schwer voraussagen. Wie es heißt, soll Briand zu Konzessionen nicht abgeneigt sein; allerdings werden in der französischen Presse Andeutungen gemacht, die von Gegenleistungen Deutschlands sprechen. So wird davon in der französischen Öffentlich­keit gesprochen, daß Frankreich eventuell die im Rhein­landpakt für den Westen zugestandenen Garantien auch auf den Osten auszudehnen wünscht. Außer­dem wird der Vorschlag einer ständigen Sonderkon- trolle in der entmilitarisierten Zone gemacht.

Wie es weiter heißt, werden bei der Entscheidung, ob eine Verminderung der Besatzung eintreten soll, nicht nur die Diplomatie Frankreichs, sondern vor allem auch

die höchsten militärischen Stellen mitzureden haben, da Poincarö sowie alle Mitglieder des französischen Kabi­netts, die der Rechten angehören, keine Entscheidungen ge­nehmigen werden, die nicht die Zustimmung des Obersten Kriegsrats gefunden haben. Hierdurch dürften allerdings die Verhandlungen wesentlich erschwert werden, da die Militärs in Frankreich sich bisher ständig gegen eine wirklich fühlbare Verminderung der Besatzung ausge­sprochen haben.

Muer Zwischenfall in Germersheim.

' Überfälle auf das Opfer des Leutnants Rouzier.

Der im vorigen Jahre von dem französischen Leutnant Rouzier angeschossene Landwirt Joseph Mathes, der sich seit Mitte März nach einem Kurgebrauch wieder bei seinen Angehörigen in Germersheim befindet, ist wiederholt von französischen Unteroffizieren der Germersheimer Garnison belästigt worden. Da ihm der behandelnde Arzt, um die trüben Gedanken des Leidenden zu zerstreuen (die Kugel steckt noch immer im Kopf), empfohlen hatte, sich in Gesell­schaft zu begeben, suchte er am Sonntag, 1. Mai, eine Wirtschaft auf, wo er sich, ohne Alkohol zu genießen, einige Zeit unterhielt.

Als er sich auf die Straße begab, kamen ihm drei Unteroffiziere vom 171. Infanterieregiment auf dem Bürgersteig entgegen. Mathes wich den Soldaten aus, wurde jedoch von einem von ihnen am Arm gepackt und erhielt von einem anderen einen heftigenSchlagauf den Kops. Zitternd vor Aufregung, setzte Mathes seinen Weg fort. Die drei Soldaten lauerten Mathes an der Queichbrücke auf, gerade an der Stelle, wo er im vorigen Jahr von Rouzier angeschossen wurde. Mathes suchte im nächstgelegenen Cafö Schutz. Der Besitzer des Cafës ließ die Mathes folgenden Soldaten jedoch nicht hinein, worauf sich diese entfernten.

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sWiertzkeiten einer neuen Auswertung

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Beratungen im Rcchtsausschuß.

bct Rechtsausschutz des Reichstages beschäftigte sich wie- °rdn°. Aufwertuttgsfrage. Nachdem einige vom Abge- M ®eft gestellte Abänderungsanträge, die die Grund- Aufwertungsgesetzgebung ändern wollten, mit den da Mu der Regierungsparteien abgelehnt worden waren, iJ! Annahme nach Ansicht der Mehrheit des Ausschusses undurchführbar sei, beschäftigten sich auch einige Mit dieser Angelegenheit, die vom Ausschuß ersucht >virk.,^?^u. ihren Standpunkt zu der voraussichtlichen Aus- lenC1 Â Mr Änderung der Anfwertnngsgesetzgebung darzu- Tnrlè»^swirtschaftsminister Dr. Curtius kam bei fernen ivärijMsen zu dem Ergebnis, daß eine Änderung der gegen- r Ausweriungsgcsctzgebung

Nachdem einige vom Abge- nasanträge, die die Grund-

sei da K höchst gefahrbringend

sich seit in$fa^^ inländische und internationale Rechtsverkehr 1 19& daraus gemündet habe, daß eine Änderung der

Damals festgelegten Verhältnisse nicht mehr eintreten würde. Eine Enttäuschung dieser Aitschauung -müsse dazu -führen, daß auch in Zukunft eine Neuregelung nicht als endgültig angesehen würde. Eine Änderung der Aufwerlungsgesetzgebung würde zu neuen großen Ungerechtigkeiten,

in vielen Fällen sogar zu einer entschädigungslosen Enteignung hinführen. Reichsbankprästdem Dr. Schacht vertrat die Meinung, daß ein Rütteln an der gegenwärtigen Auswertungs- gesetzgebüng das Fundament der heutigen Kreditwirtschaft er­schüttern würde. Eine Auswertung der Reichsbankitolen sei aus rechtlichen und praktischen Gründen ganz unmöglich. Bis 1922 sei

die alte braune Type der Tausendmarkscheine gedruckt worden. Es sei unmöglich, festzustellen, mit welchem Geldwert die einzelnen Noten von der Reichsbank ausgegeben worden sind. Reichsbanknoten im Nennwert von 128 Mil­liarden sind heute noch uneingelöst, während das ganze Ver­mögen der Reichsbank noch nicht einmal eine Milliarde aus­macht. Im Prozctzwege ist bis jetzt die Aufwertung von über 600 000 Mark Banknoten von der Reichsbank gefordert wor­den mit der Behauptung, daß die Banknoten vor dem Kriege ausgegeben worden seien. Es konnte aber jetzt schon fest- gestellt werden, daß davon 500 000 Mark erst nach dem Kriege ausgegeben worden sind. Vom Ausschuß wurden schließlich Anträge der Oppositionsparteien, die in einzelnen Fällen eine höhere Aufwertung verlangten, abgelehm, da, wie auch Rcichsjustizmiilistcr Dr. Hergt ausführte, das Wirtschafts­leben nicht von neuem aufs schwerste beunruhigt werden dürfe.

Generaloirettor Dr. van Housen.

Dr. Lukaschek, der zum Bürgermeister der Stadt Hindenburg gewählt wurde, scheidet damit aus seinem bisherigen Amte als deutscher Ver­treter in der Gemischten Kommission für Obe r- s ch l c s i e n aus. An seine Stelle entsandte die Reichsregierung den in unserer Abbildung wiedergegebenen Gene­raldirektor und früheren Landrat in Oberfchlesien Dr. van Housen in die Kommission.

Drei Wochen WeltivittschaWonferenz.

Theunis' Begrüßungsrede in Genf.

Die Weltwirtschaftskonferenz wurde, wie vorgesehen, mit einer längeren Ansprache des Präsidenten Theunis eröffnet, in der er das einzigartige internationale Gre- mtum von Vertretern des gesamten Wirtschaftswesens begrüßte, ein Greinium, von dem man mit seinen Ver­tretern aus 47 Ländern einschließlich der Vereinigten Staaten, Rußland und der Türkei wohl sagen könne, daß es bis heute noch keine derartige Versammlung zur Prü­fung des gesamten Weltwirtschaftsprogramins gegeben habe.

Im ersten Teil seiner Rede gab der Präsident eine allgemein gehaltene tlmschreibung des Programms der Weltwirtschaftskonferenz und im zweiten Teil eine Reihe von Vorschlägen für das Arbeitsverfahren der Konferenz, wobei er vor ü b e r st ü r z u n g , aber auch vor Ver­schleppung der Arbeiten warnte und der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Ergebnisse der ersten Weltwirt- schafskonferenz den Boden für den Erfolg weiterer Wirt­schaftskonserenzen vorbereiten wird. In bezug auf die Dauer der Konferenz gab er unter Hinweis auf die Zeit- knappheit vieler Delegierter der Meinung Ausdruck, daß die Konferenz am 21. vielleicht abgeschlossen werden kaum bat aber gleichzeitig sämtliche Delegierte, sich auf jeden Fall bis zum 28. Mai frei zu halten. Auf Vorschlag des Präsidenten wurde schließlich L 0 u ch e u r unter Be­tonung seiner Verdienste für das Zustandekommen der Weltwirtschaftskonferenz unter lebhaftem Beifall zum ersten Vizepräsidenten gewählt. Die übrigen Vize­präsidenten und die Vorsitzenden der drei Hauptausschüffe und damit das Bureau der Wirtschaftskonferenz selbst sollen bis Freitag gewählt werden.

Der Andrang zu der Eröffnungssitzung war bei weitem nicht so stark wie bei den Hauptsitzungen der letzten Völkerbundversammlung. Trotzdem war die Kontrolle an den Zugängen zum Reformationssaal wie­derum sehr streng. Der Reformationssaal bot ein vollkommen neues Bild, da unter den Delegierten nur ganz wenige von den Völkerbundtagungen her bekannte Köpfe zu sehen sind. Die Bänke der deutschen Delegation befinden sich dicht am Eingang rechts neben der Redner­tribüne.

Dis AeöLrschwsmmu^gskaiüstL'ophen.

30000 weitere Obdachlose.

Durch einen neuen Dammbruch im Mississippigebiet, zehn Meilen nördlich von Vicksburg, ist der ganze Nord­osten von Louisiana in einer Ausdehnung von einer Mil­lion Acres den Fluten preisgegeben. 30 000 P e r s 0 n e n haben die Flucht vor den Wassermassen ergriffen. Zwölf weitere Wasserflugzeuge werden von Pensacola in Florida zur Hilfeleistung in das Überschwemmungsgebiet am Mississippi entsandt werden. Zwischen Natschez und Ba- tonronge sind erneut zwei Deiche gebrochen, so daß schleu­nigst ein Wafserflugzeuggeschwader in diesen Bezirk ent­sandt werden mußte, um die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen. Fünfzehn Wasserflugzeuge sind bereits in Baton­rouge.

Präsident Coolidge hat entschieden, daß es nicht nötig sei, eine Sondersession des Kongresses wegen der Überschwemmungskatastrophe einzuberufen, da er hoffe, daß sein Aufruf zur Unterstützung des Roten Kreuzes ge­nügen werde- Bisher haben die Beiträge für die von der Überschwemmung Betroffenen 5 400 000 Dollar ergeben.

Große Überschwemmungen in Kanada.

Außergewöhnlich starke Schnee- und Regenfälle haben nach Meldungen aus Quebeck in ganz Kanada, besonders in den Prürieprovinzen, große Überschwemmungen hervor­gerufen. Hunderte von Dörfern mußten von ihren Bewohnern verlassen werden.

Tas Hochwasser in Sowjetrußland.

Aus Moskau wird gemeldet, daß das Hochwasser in A st r a ch a n und auf dèr Halbinsel Kertsch infolge von Stürmen stark augewachsen sei. Die Stadt Astrachan soll teilweise unter Wasser stehen und auf der Halbinsel Kertsch mußten die Erdölarbeiten unterbrochen werden.