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Zulöaer /lnZeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg ZulSa- und Haunetal »ZulSaer Kreisblatt

Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zernfprech-Mschluß Nr.98y

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Air. 118 - 1927

^ulöa, Samstag, 21. Ätai

4. Zihrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Im Preußischen Landtag wurde der vorliegende Miß­trauensantrag gegen das Kabinett Braun mit 216 gegen 136 Stimmen abgelehnt. Darauf wurde der Gesamtetat an­genommen und der Landtag vertagte sich bis zum 20. Juni.

* Ter französische Außenminister, Briand, stellte fest, daß der Londoner Besuch Doumergues bewiesen habe, daß die Entente Cordiale fester denn je sei.

* Nach englischen Blättermeldungen steht der Bruch zwischen England und Rußland nahe bevor.

* Aus Newhork wird gemeldet, daß Kapitän Lindbergh zu dem direkten Flug AmerikaParis aufgestiegen sei.

Wettkämpfe.

Dem Trauerspiel des mißlungenen Ozeanfluges her beiden französischen Piloten, dessen Fehlschlag in Frankreich wie ein großes nationales Unglück empfunden wurde, folgte das über acht Tage dauernde Zögern der beiden amerikanischen Flieger, die zuerst verkündet hatten, sie würden den Gegenflug nach Europa alsbald antreten, gleichviel, ob das Unternehmen der Franzosen gelinge oder nicht. Es sollen sich da Streitigkeiten geschäftlicher Art mit den Auftrags- oder Geldgebern entwickelt haben, wahrscheinlich hat aber auch das Schicksal Nungessers etwas dämpfend gewirkt. Nun soll nach den letzten Nach­richten einer der Amerikaner aber doch abgeflogen sein. Man wird also abzuwarten haben, ob er das Glück besser zwingen wird als die Franzosen.

Vorläufig ist die Überquerung des Ozeans in einem oder zwei Tagen jedenfalls noch unsicher. Hat Dr.E ck e n e r seinen Zeppelin in rund vier Tagen nach Newyork über­geführt, so konnte ihm diese Leistung noch von keinem Konkurrenten nachgemacht werden, und wenn auch unsere großen Schiffahrtsgesellschaften immerhin schon für eine nahe Zukunft mit einem regelmäßigen Luftverkehr zwischen der Alten und der Neuen Welt rechnen, die Praxis bleibt einstweilen hinter diesen Möglichkeiten doch noch recht weit zurück. Um so erfolgreicher bemühen sich die Sdr.fb baumsemcHxe um ständige Aèkn r z un g ^e r Fahr­zeiten für die Verbindung von Küste zu Küste. Jetzt sind sie schon so weit, die Entfernung zwischen Europa und Südamerika, die bislang nicht unter drei Wochen zurnchulegen war, auf 16, ja auf 14 und gar, wenn die Nachrichten aus Italien nicht leere Übertreibungen dar- stellen, auf 12 Tage zurückzuschrauben. Hier entwickelt sich ein Wettbewerb unter den Völkern, den man nur als segensreich bezeichnen kann, zumal die Auswanderung nach den südamerikanischen Staaten um so mehr anwachsen mußt je hartnäckiger die Nordamerikaner ihre Grenzen gegen Europa so gut wie geschlossen halten. Die Groß­herzigkeit, deren sie sich sonst in allen Dingen selber so gern rühmen, läßt in dieser Beziehung nun einmal vielerlei zu wünschen übrig zum Schaden der Völker, die ihren Geburtenüberschuß auf eigenem Grund und Boden nicht mehr unterzubringen vermögen, wie Italien, oder die durch Friedensverträgc,wiedcnvon Versailles, daran verhindert werden, ihn aus eiaener Wirtschaftskraft zu beschäftigen und zu ernähren. Wenn hier nicht neues Unglück in der Welt entstehen soll, müssen beizeiten Ventile anderer Art bereitgestellt werden.

Der Wettkampf freilich, der jetzt zwischen England und den Regierenden von Moskau ausgekämpft wird, ist schon eine verteufelt weniger spaßige Angelegenheit. Fast könnte man auch hier sagen: rechter Hand, linker Hand, alles vertauscht. Die hoch kultivierten, auf strenge Rechtlichkeit eingeschworenen Minister Seiner großbritan­nischen Majestät lassen die Polizei in ein mehr ober weniger durch diplomatische Immunität geschütztes, mehr oder weniger amtliches Gebäude der russischen Handels­delegation "mit allen Mitteln großstädtischer Fahndungs- tanft einfallen, lassen dort eine Razzia größten Stcks durchführen, Hunderte von Menschen nach Waffen und dexdächtigen Papieren untersuchen, Mauern aufmeißeln, Eeldschränke mit Feuer und Schwert aufbrechen, mit der geheimnisvollen Begründung, daß im Kriegsministerium ein Dokument von größter staatspolitischer Bedeutung ab­banden gekommen sei, das unbedingt wieder zur Stelle geschafft werden müsse. Und die Moskauer Regierung, sonst nicht gerade ausgezeichnet durch den Ruf als unent hegte Hüterin bürgerlicher ober gar kapitalistischer Rechts- und Moralanschauungen, protestiert entrüstet gegen den Schimpf, der ihren Leuten in London auf diese Weise an- Oeian wurde, verlangt Entschädigung unb. Genugtuung und Garantien gegen eine Wiederholung solcher Polizei- uttacken auf die unbestrittensten Grundsätze internationalen ^schäftsvcrkehrs und schwört Stein und Bein, daß sie ich entschlossen sei, jedweden Handelsverkehr mit England ^uMeii, wenn man nicht endlich die diplomatischen Beziehungen mit dem Sowjetstaat aufnehmen werde.

*

f Wer in diesem Rennen Sieger bleiben wird, läßt sich ueute noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Sicher ist nur, man in England b i c Russen satt h a t bis »um Halse und daß man sich die Fortsetzung ihrer 'uternationalen Politik gegen die Weltinteressen des Bri- Uschen Reiches unter keinen Umständen länger gefallen assen will. Soll jetzt endlich die schon seit langem ange- urebte Einheitsfront der westlichen und möglichst auch der ^^europäischen Kulturstaaten gegen den Osten zustande kommen? Wenn man die Reden liest, die beim Staats- b r ? .das Präsidenten der F r a u z 0 s i s che n R e p u - W '" London gehalten worden sind, mochte man fast âibcn, daß die neu besiegelte Entente zunächst einmal ötQc» Rußland ihre Trumpfkarte auszuspielen beabsichtigt.

AmerikaEuropa im Flugzeug.

Lindbergh nach Paris abgeflogen.

Im Eindecker über den Ozean.

Der amerikanische Hauptmann Lindbergh ist aus dem Newyorker Flugplatz Curtis; Field mit seinem Ryan-Eindecker zum Fluge nach Paris gestartet.

Die ganze Welt verfolgt das Unternehmen Lindberghs mit um so größerer Anteilnahme und Spannung, als seine Vorgänger, Nungesser und Coli noch immer verschollen sind. Lindbergh hatte lange mit der Abreise gezögert, weil er vor allem gutes Wetter für feinen Flug haben wollte. Kurz vor dem Start tröpfelte ein feiner Regen, aber das Wetter besserte sich an der amerikanischen Küste; nach dem Start ivar an der Küste das schönste Wetter. Der zweite Ozean­flieger, Bird, drückte Lindbergh vor seinem Aufstieg die Hand und wünschte ihm gute Reise. Einige tausend Neugierige waren schon lange vor bem Abfluge in Curtiß Field und blieben noch zusammen, als die Maschine dem Auge entschwunden war. Die voraussichtliche Flugzeit Lindberghs soll 40 Stunden betragen. In Fachkreisen weist man auf den Vorteil von Lindberghs Maschine hin, die im Gegensatz zu der von Nungesser Funkwechselgerät besitzt.

Über Nungesser lausen täglich widersprechende Mel­dungen ein. Ein Küstenwachschiff, das einen Aeroplan­flügel gefunden und ins Schlepptau genommen hat, ist

Man ronnie ja verputzen, Deur 1 cylan 0 durch gewiße Versprechungen, die mehr seine West- als seine Ostgrenze betreffen, zum Anschluß zu bewegen, obwohl man eigent­lich in London wie in Paris nachgerade wissen müßte, daß Versprechungen von dieser Seite her bei uns an Zug- kraft sehr viel verloren haben. Die Russen würden, wenn England wirklich alle Beziehungen zu ihnen abbrechen sollte, um Gegenschläge kaum verlegen sein; soviel ver­stehen sie schon von den Regeln des Boxkampfes, um ihren Gegner nichr dort zu treffen, wo sie ihm nichts anhaben können, sondern an seinen verwundbaren Stellen, deren "Sitz ihnen ja gewiß nicht verborgen geblieben ist. Die Welt genießt hier jedenfalls ein Schauspiel, wie es ihr noch niemals geboten worden ist. N e u e Z e i t e n , n e u e Unsitten auch im diplomatischen Kriegsspiel der Nationen! Dr. Sv.

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über die Porkoechöhungen.

W Der schöne Traum des 10-Pfennig-Tarifs.

$m Arbeitsausschuß des Verwaltungsrats der Deut­schen Reichspost hat jetzt die Aussprache über die vom Reèchspostm inister vorgeschlagene Erhöhung der Postge­bühren begonnen. Der Reichspostminister leitete die Ver­handlungen mit einer Ansprache ein und betonte, daß der fast einmütige Protest der deutschen Wirt­schaft gegen die geplante Portoerhöhung wie alles in der Welt auch eine gute Seite habe. Das Ausland würde sich davon überzeugen können, daß schon die jetzt vorge­sehenen Gebührenerhöhungen von der deutschen Wirtschaft als untragbar abgelehnt werden und weitere Belastungen des deutschen Volkes durch Herauf.Hung der Deutschen Reichspost zu den Dawes-Leistungen wirtschaftlich un­möglich sei.

Der Minister verteidigte im übrigen die geplanten Portoerhöhungen und wies darauf hin, daß die Reichspost mit ihren Sätzen sich jetzt nur der allgemeinen Preislage angleichen möchte. Der bisherige 10-Pfennig-Tarif habe im deutschen Volke vier Jahre lang den schönen Traum genährt, daß die Zehnpfennigmarke auch zehn Pfennig Wert hätte. Dieser 10-Pfennig-Tarif war aber eine objektive Unwahrheit, an der die Deutsche Reichspost vier Jahre lang schwer getragen hat. Der Minister drohte, wenn keine Deckung dèr Ausgaben der Post durch Gebührenerhöhung erzielt werden könnte, mit Rücksichtslosigkeit sofort jede weitere Ausgabe einzu­stellen, das Bauprogramm möglichst stillzulegen, wobei dann mehrere tausend Arbeiter entlassen werden müßten. Zum Schluß wandte sich Dr. Schätzel gegen das in der Öffentlichkeit an die Wand gemalte Gespenst einer neuen Inflation. Die Reichsbank fühle sich stark genug, für weitere Stabilisierung unserer Währung zu soraen.

Musterrebe auf der wawtaw.

Dr. Curtiusüber b i e Zollpolitik.

Auf der Berliner Tagung des Hansabundcâ ergriff auch der Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius das Wort. Die Ausarbeitung eines einheitlichen Zolltarif- schemas werbe von der Genfer Wirtschaftskonferenz von allen Delegierten gefordert. Frankreich habe sich bisher aber bei dem deutsch-französischen Handelsabkommen zu diesem Vorschläge noch nicht durchringen können. Immer­hin erhofft der Minister eine baldige endgültige Regelung der deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen.

Von den weiteren Reden auf der Hansabundtagung ist die des Generalsekretärs Mosich besonders hervorzu- heben, der von der jetzigen unglaublich hohen Steuerlast ungünstige- Rückwirkungen für die Wirtschaft kommen sieht über 12 Milliarden hat das deutsche Volk lahrlich an Steuern ohne Hinzurechnung der Reparationen zu zahlen'

nach New London unterwegs. Das Wachschiff, dessen Re­vier sich auf der Höhe von Montauk Point befindet, hat seinem Heimathafen von dem Fund funkentelegraphifch Mitteilung gemacht. Wie lange das Boot mit dem Aero­planflügel im Schlepptau brauchen wird, um die Strecke zwischen seinem Revier und New London zurückzulegen, ist ungewiß. Vielleicht trägt der Fund dazu bei, das Ver­schwinden Nungessers aufzuklären.

Die ersten Versuche, den Ozean zu überfliegen, gehen bis auf das Jahr 1919 zurück. Dem Engländer Alcock gebührt der Ruhm, im Jahre 1919 mit einem Landflug­zeug von Neufundland nach Irland geflogen zu sein. Die Überquerung des Ozeans mit dem Luftschiff Z. R. III wird aber auch heute noch als das Glanzstück des Flug­sportes angesehen.

Der Ozeanflug Lindberghs.

Metcghcnr (Neuschottland), 20. Mai. (W.D.) Heute vormittag um 10 Uhr wurde hier ein Flugzeug beobachtet, das östlichen Kurs steuerte. Wahrscheinlich handelt es sich um das Flugzeug Lindberghs.

Ncw-Pork, 20. Mai. (W. B.) In fachmännischen Kreisen nimmt man an, daß Lindbergh um Mitternacht die amerikanische Küste überfliegen wird und daß er am Samstag um 19 Uhr westeuropäischer Zeit in Valentia in Irland eintreffen wird. Man ist weiter der Meinung, daß das Wetter für die Unternehmung günstig ist.

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Drohender Druch zwischen

England und Rußland.

Das Ergebnis der Arcos-Razzia.

Der in letzter Zeit schon öfter drohende Abbruch der Beziehungen zwischen England und Rußland wird an­läßlich der Vorgänge in der Arcos von den Londoner Blätter» allen Ernstes wieder in Aussicht gestellt. Nach derDaily Mail" kann es als sicher gelten, das; die britische Antwortnote auf den russischen Protest wegen des polizeilichen Vorgehens gegen die Arcos die Mitteilung der Beendigung des Handelsabkommens enthalten wird. Gleichzeitig meint das Blatt, daß cs keine Überraschung verursachen würde, wenn zugleich die diplomatischen Be­ziehungen zwischen beiden Ländern gelöst werden würden. In ähnlichem Sinne äußert sich dieWestrninster Gazette", die ausführt, daß die Frage des Abbruchs der Beziehun­gen mit der Sowjetregierung innerhalb der allernächsten Tage entschieden wird. Eine starke Gruppe innerhalb des englischen Kabinetts sei für den völligen Bruch.

Das Ergebnis der Arcosrazzia wird in ministeriellen Kreisen als volle Rechtfertigung der unternommenen Aktion angesehen. Es wird angenommen, daß russische Agenten in Fühlung mit Mitgliedern der kommunistischen Bewegung in England standen und daß im Arcosgebäude eine Zahlungslist'e gefunden wurde.

Der Polsnierror in OstoSerschlefien.

Deutsche Erfolge bei Betriebsratswahlen.

Wie groß der polnische Terror bei den letzten Kom­munalwahlen in Ostoberschlesicn war, geht am besten daraus hervor, daß zurzeit noch 40 am Wahltage von den Polen schwer verletzte Deutsche in den Krankenhäusern liegen. Über die Schikanierung der deutschen Minder­heiten kann man sich am besten ein Bild machen, wenn man hört, daß z. B. in der Gemeindevertretung von Lipine von der polnischen Fraktion ein Dringlich­keitsantrag eingebracht worden ist, nach dem in Zukunft die deutschen Gemeindevertreter sich bei den Sitzungen nur der polnischen Sprache bedienen sollen. In der Be­gründung des Antrages wurde von dem Sprecher der polnischen Fraktion wörtlich erklärt: Wir Staatsbürger erster Klaffe können nicht zulassen, daß uns Staats­bürger zweiter Klasse das sind die Vertreter der Minderheit terrorisieren. (!)

Trotz aller dieser Terrorakte läßt sich das deutsche Element in Ostoberschlesien nicht einschüchtern. So haben die in den letzten Tagen auf der Gräfèn-Laura-Grube in Königshütte vorgenommenen Betriebs- und Angestellten­wahlen wieder eine überwiegende deutsche Mehrheit er­brach:. Für die Angestellten entfielen auf die deutsche Liste 81, auf die polnische Liste 32 Stimmen. Ähnlich liegt es bei den Betriebsratswahlen, wo auf die deutsche Liste 698, auf die polnische Liste 552 Stimmen abgegeben wurden.

Dèe Konferenz von £sm^tL

Dasdornige Rheinlandproble m".

Die Londoner Reise des Präsidenten der Französischen Republik, Doumergue, und des französischen Außen- ministers Briand. stehen in der Pariser Öffentlichkeit im Vordergrund des Interesses. Verschiedene Blätter haben den französischen Außenminister über die Eindrücke seiner Reise befragt. Briand betonte in seiner Erwiderung, daß der Londoner Besuch bewiesen habe, daß dieEntente Cordiale" fester denn je stehe.

Nach derChicago Trivunc" soll cs sich bei der wich­tigen Londoner Unterredung zwischen Briand und Chamberlain um einen richtigen diplomatischen Handel zwischen der englischen und der französischen Regierung gehandelt haben, und zwar auf folgender Grundlage: 1.-Frankreich erklärt sich damit einverstanden.