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Zulöaer Anzeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

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Nr. 124 1927

Fulda, Montag, 30. Mai

4. Jahrgang

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Der englisch-russische WirtschasKrieg

Deutschland als Müler.

Französische Gehässigkeiten.

Die Zusage der deutschen Regierung, die diplo­matische Vertretung Rußlands in England zu über­nehmen, hat in der ganzen politischen Welt größte Be­achtung gefunden. Im allgemeinen wird der Schritt Deutschlands von der deutschen Öffentlichkeit mit größter Zurückhaltung ausgenommen, und es wird der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß für Deutschland keinerlei Schwie­rigkeiten aus Viesern Entgegenkommen Rußland gegen­über entstehen möchten. Vielfach wurde und wird er­wartet, daß auch England Deutschland bitten würde, die Vertretung seiner Interessen in Rußland zu übernehmen. Ob England diesen Schritt tun wird, steht allerdings noch nicht fest.

Ein Teil der französischen Presse benutzt den englisch- I' russischen Konflikt, um auch gegen Deutschland wieder ihre alten Gehässigkeiten loszulassen. So meint dasEcho de Paris", daß es Deutschland schwerfallen wird, im englisch-russischen Konflikt strikte Neutralität zu wahren. Der Beschluß Stresemanns, dem russischen Ersuchen nach­zukommen, könne nur eine Hilfe für die Sowjets bedeuten. Den deutschen Kaufleuten werde es bald klar sein, daß die Haltung Englands gegenüber Rußland die wirt­schaftlichen Verhandlungen aller anderen Länder mit Rußland stark beeinflussen werde. Eine Erklärung dieser etwas dunklen Drohung bleibt das -Blatt allerdings schuldig.

Norwegen sott England verireien.

Fortdauer des englisch-russischen Getreidehandels.

Aus Oslo toirb berichtet, daß Chamberlain durch den norwegischen Gesandten in London die norwegische Re- MMNg haIc ^rotzbriMmjeW, Isiteresien in Moskau wahrzunehtuen.

Der russische Geschäftsträger in London, Rosengolz, lvird England Anfang dieser Woche verlassen.

Eine Anzahl Kisten und Koffer aus dem Sowjethaus sind an Bord des russischen 2000-Tonnen-Dampfers Doushar" geschafft worden, der auch eine Anzahl von Sowjetbeamten nach Rußland bringen wird. Das Schiff, das am Dienstag abfahren soll, wird von der Polizei sorgsam bewacht. In einer von dem Vorsitzenden der russischen Handelsdelegation, Khintschuk, abgegebenen Erklärung heißt es: Während die Arcosgesellschaft und die staatlichen Sowjetorganisationen, die in England tätig waren, ihre Tätigkeit einstellen, wird die Arbeit solcher Organisationen, wie der Russisch-Britischen G e - treideexPortgesellschaft und ähnlicher Unter­nehmungen fortdauern, wenn keine Hindernisse in den Weg gelegt werden.

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In der Schußlinie.

Zu den Ereignissen im englisch-russischen Streit während der letzten Tage wird uns von einem diploma­tischen Mitarbeiter geschrieben: .

Die Schwierigkeiten politischer und wrrtschaftlrcher Art, in die Deutschland durch den Abbruch der englisch- russischen Beziehungen gelangt ist, werden nicht geringer dadurch, daß der russische Botschafter in Berlin Dr. Strese­mann aufgesucht und ihn darum gebeten hat, durch unseren Londoner Botschafter die russischen Interessen in England vertreten zu lassen. Selbstverständlich ist von vornherein i damit gerechnet worden, daß dieses Ersuchen an uns ge- I richtet wird, aber erleichtert wird unsere politische Lage ' in der Mitte zwischen den beiden streitenden Machten da­durch wirklich nicht. Eine Ablehnung dieser Bitte oder eiwa eine Andeutung deutscherseits dahingehend, daß man eine solche Bitte erst gar nicht stellen solle, war wohl nickn gut möglich, weil die Verträge von Rapallo und von Berlin die Freundschaft zwischen Rußland und Deutschland besiegeln und daher die Ablehnung des russi­schen Ersuchens unsererseits eine glatte Unfreund­lichkeit bedeuten würde. Wie diese Übernahme des Schutzes der russischen Untertanen in England durch uns nun allerdings jenseits des Kanals vermerkt werden wird, ist eine zweite Frage. Aber Frankreich konnte schon des­wegen nicht um die Übernahme dieses Schutzes ersucht werden, weil die Pariser Regierung sich doch allzu deutlich an die Seite Englands gestellt hat; ergebnislos ist der russische Volkskommissar für das Auswärtige von Parrs rurückgekehrt, und er wird bei seiner demnächstigen Durch- saM durch Berlin Gelegenheit haben, mit der deutschen Regierung Fühlung zu nehmen.

Die englische Note an Rußland, die dem russischen Geschäftsträger überreicht worden ist, enthält nur das, was die englischen Minister bereits im Unterhaus aus- aesührt haben: die polizeiliche Durchsuchung der Handels­vertretung habe schlüssig bewiesen, daß von dort aus trotz aller Warnungen m i l i t ä r i s ch e S p i o n a g e und u m- sturzierische Machenschaften innerhalb des Englischen Reiches geleitet und ausgefuhrt worden seien, und zwar im engsten Zusammenhang mit S o w j e t r e g i e r u n g. Das bedeute einen Mißbrauch diplomatischer Prrv11 egten. trotz jener Warnungen diese Wühlarbeit fortgesetzt 'wrden sei, betrachte die englische Regierung das englisch- .Wdw Handelsabkommen für ebenso erloschen ^wie die lplomatischen Beziehungen mit der ©oivjetregieumg. sowohl der russische Geschäftsträger wie die russische

Handelsvertretung in London haben daher England zu verlassen; ebenso werden Englands diplomatische Ver­treter aus Rußland abreisen. Nochmals wird betont, daß Meser Schritt nicht bedeute, die englische Regierung wolle sich in den normalen Ablauf eines gesetzlichen englisch­russischen Handels einmischen; sie habe auch nichts gegen die Fortsetzung einer gesetzlichen kauf­männischen Tätigkeit der Arcos unter den gleichen Bedingungen, wie sie für andere Handelsorgani­sationen in England gelten. Dies hat auch übrigens Baldwin auf die Angriffe Lohd Georges hin noch einmal ausdrücklich betont, aber ob es gerade sehr erfolgreich sein wird, steht auf einem anderen Blatt. An Krieg denkt ja niemand; aber Wirtschaftskriege wir haben es am eigenen Leibe verspürt können auch ver­heerend genug wirken. Und dabei hofft Rußland natürlich vor allem auf U n 1 e r st ü tz u n g durch Amerika, das sich diese Gelegenheit zu einem guten Geschäft wohl nicht entgehen lassen würde.

Deutschland aber liegt in der Schußlinie zwischen den beiden Streitenden und unverkennbar ist es, daß der diplo­matische Druck auf uns sich namentlich von London her seit den letzten Monaten verstärkt hat. Es bedeutet daher für die Reichsregierung ein außerordentlich schwieriges Unter­nehmen, sich hindurchzulawieren. Partei zu ergreifen, hieße auf alle Fälle, uns selbst zu schädigen, gleichgültig, auf welche Seite wir uns neigen würden. Es gibt keine Kon­stellation, die uns etwas anderes als Nachteil bringt, Vor­würfe einträgt, die wir nicht so auf die leichte Achsel nehmen könnten wie etwa Amerika; dazu sind wir von dem Westen Europas wirtschaftlich wie diplomatisch viel zu abhängig. Ein etwaiger Vorwurf wie er uns schon gemacht worden istHehler der Weltrevo­lution" zu sein, kann uns nicht gleichgültig finden.

Dazu kommt, daß Tschitscherins Anstrengungen in Paris gänzlich erfolglos geblieben sind, und die Rede, die der französische Innenminister Sarraut über die Gefahren der kommunistischen Propaganda in Frankreich gehalten hat, war so deutlich, daß man an sehr weitgehennde Ver­einbarungen zwischen London und Paris glauben muß. Daran ändert nichts, daß derartige Ausstrahlungen der englischen Politik amtlich eifrig dementiert werden. Diese Ausstrahlungen sind da und wir im Herzen Europas ver­spüren am stärksten die politische Erregung und die Krämpfe, die unseren Kontinent durchzittern.

Eine AreosverireSLZNg in Berlin.

Amerikanische Hoffnungen.

Dem Vernehmen nach ist an die Reichsregierung eine Anfrage gerichtet worden, ob sie einer Anzahl von An­gestellten der russischen Handelsvertretung in London und der Arcos für einige Zeit ihre Erlaubnis zum Aufenthalt in Deutschland geben würde. Die Dauer dieses Auf­enthaltes soll etwa vier bis sechs Wochen betragen und dazu dienen, die noch laufenden englischen Geschäfte von Deutschland aus abzuwickeln. Die deutsche Regierung soll die Anfrage in bejahendem Sinne beantwortet haben.

In amerikanischen Kreisen hofft man, daß der Bruch Englands mit Rußland die Ausfuhr Amerikas nach Ruß­land, die im letzten Jahre um 40 % zurückgegangen war, günstig beeinflussen werde.

Die russischen Schiffe, die den Handelsverkehr zwischen Leningrad und London besorgten, haben ihre Fahrten bereits eingestellt. Der Sowjethandelskommissar in Ottawa hat aus Moskau ein Telegramm erhalten, in dem er angewiesen wurde, die dortige Sowjetagentur zu schließen und sofort nach Rußland zurückzukehren.

Haussuchungen bei Kommunisten m Vuenos Aires.

Auf Grund des von der Londoner Polizei bei der Haussuchung im Arcosgebäude gefundenen und im eng­lischen Weißbuch veröffentlichten Adressenmaterials hat die Polizei in Buenos Aires an verschiedenen Stellen Haus­suchungen vorgenommen und eine Anzahl Briefe und Zeitungen mit Beschlag belegt sowie mehrere Personen berbaftet.

Sie Vermehrung der Zwergbetriebe in der Landwirtschaft.

. Rückgang der großbäuerlichen Betriebe.

Auf Grund der landwirtschaftlichen Betriebszählung vom 16. Juni 1925 sind in Prc ßcn 3 020 808 Betriebe für Land- und Forstwirtschaft, des Weinbaues, des Gartenbaues und der Fischerei ermittelt worden. Hiervon sind 3 010 494 als Betriebe mit lairdwirtschaftlich genutzter Fläche (Ackerland, Gartenland, außer Ziergärten, Weinberge, Wiesen, gute Weiden) fcstgestellt. Die Zahl der Betriebe hat seit 1907 um ein Viertel zugenommen, während ihre Gesamtfläche und noch mehr ihre landwirtschaftlich genutzte Fläche zurückgegangen ist. Daß die landwirtschaftlich genutzte Fläche tatsächlich heute merklich geringer ist als 1907, ist nicht anzunehmen. Höchst­wahrscheinlich ist sie 1925 aus der immer noch nicht gc- schwundenen Steuersurcht heraus verhältnismäßig unvoll­ständig angegeben.

Die Zunahme der Betriebe erklärt sich insbesondere aus xiner Vermehrung der Zwergbetriebe, vor allem durch Kleingärten und durch sonstige Nebenbetriebe. Die land­wirtschaftlich genutzte Fläche der Zwergbetriebe, die ja in der Gesamtfläche enthalten ist, hat auffallenderweise viel stärker zugenommen als diese. Das. erklärt sich zum Teil Wohl daraus, daß Zwergbetrieben zugehöriges Ödland und brach­liegendes Bauland vor allem in der Nähe der Städte in Kultur gebracht ist. Bei allen übrigen Größenklassen hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche im Vergleich mit der Ge­samtfläche entweder weniger zugcnonimen oder stärker ab» omontmetL

Kleine Zeitung für eilige Leser

* In München sind für die nächsten Tage alle politischen Veranstaltungen von der Polizei verboten worden.

* Einige Mitglieder der russischen Handelsvertretung in London und der Arcos sollen dem Vernehmen nach für einige Zeit nach Berlin übersiedeln, um hier die englisch-russischen Geschäfte zu liquidieren.

* In einem amerikanischen Kohlenbergwerk wurden durch eine Explosion 150 amerikanische Bergleute verschüttet.

Ebenso wie 1907 sind auch bei der Betriebsstatistik von 1925 bei den großbäuerlichen und Großbetrieben Verluste an Zahl und Fläche festgeftellt. Während jedoch in der Zeit von 1895 bis 1907 für die Großbetriebe die stärkste Einbuße zu ber* -zeichnen war, haben feitdem besonders stark die groß­bäuerlichen Betriebe verloren. Die kleinerem Großbetriebe haben an Zahl und Fläche zugenommen.

Verbot politischer Veranstaltungen in München.

Warum es erlassen wurde.

Die Polizeidirektion München hat den vom Reichs­banner Schwarz-Rot-Gold geplanten Südbayerischen Republikanischen Tag mit allen Veranstaltungen verboten. Verboten wurden ferner eine von der Nationalsozialisti­schen Deutschen Arbeiterpartei' einüerufenc Massenprotest- versammlung, eine von den vereinigten Vaterländischen Verbänden geplante Versammlung und alle geschlossenen Züge zu und von der Beisetzung des bei einem Zusammen­stoß verfchidener Parteigruppen getöteten Nationalsozia­listen Hirschmann.

In der Begründung des Verbotes heißt es, daß sich infolge der Tötung Hirschmanns der Münchener Bevölke­rung eine gewaltige Erregung bemächtigt habe. Die be­stehenden Gegensätze hätten sich so verschärft, daß bei allen politischen Kundgebungen der nächsten Zeit neue ernste Zusammenstöße zu befürchten wären, die bei der hoch­gradigen Erhitzung der Gemüter zu einem ähnlichen traurigen Ausgang führen könnten, was wieder eine ^ehr bedeutende Störung der öffentlichen Ordnung Hervor­rufen würde. Demgegenüber' müsse das Verbot aller politischen Versammlungen für die nächsten Tage als das kleinere Übel angesehen werden.

Im Münchener Stadtrat hatte die nationalsozia­listische Fraktion beantragt, daß der Stadtrat sich bei der Beerdigung des getöteten Schuhmachers Hirschmann durch eine Abordnung beteilige. Ein mit dem Anträge befaßter Ausschuß des Stadtrates lehnte jedoch mit Stimmen­mehrheit eine Beteiligung des Stadtrates bei der Beerdi­gung ab, weil eine solche Beteiligung als eine Stellung­nahme des Stadtrates zu der noch nicht aufgeklärten Sache selbst aufgefaßt werden könnte.

Gegen den pslnischen Terrsr.

Danziger Protest gegen die polnische Sprachenverordnung.

Der Danziger Volkstag beschäftigte sich mit der Ent­scheidung des Obcrkommissars vom 8. April, in der den Eisenbahnern das Klagerecht verweigert wird, sowie mit der Sprachenverordnung der polnischen Eisenbahndirektion. Von sämtlichen Rednern wurde gegen das Vorgehen Polens gegen die Danziger Eisen­bahner als einen Versuch, die Freie Stadt zu p o l o n i - fieren, entschiedener Protest erhoben und cs dem Senat zur Aufgabe gemacht, mit aller Entschiedenheit beim Völkerbund unb dem Oberkommissar dafür einzutreten, daß die der Freien Stadt in den Verträgen und Entschei­dungen gewährten Rechte nicht geschmälert werden. Bon der Regierung wurde zugesagt, in diesem Sinne bei den zuständigen Stellen zu wirken.

Die deutschen Zeitungen Ostoberschlesiens brachten eine der polnischen Presse entnommenen Meldung, ber

folge der Schweizer Schulsachmann, Maurer, von den 24 in Lipine geprüften Schulkindern nur vier als ;ür die deutsche Minderheitsschule geeignet bezeichnet habe. Dazu berichtet der Deutsche Volksbund folgen­des: Der Schweizer Schulinspektor Maurer hat mit'den Sprachprüfungen an den Minderheitsschulen begonnen. Die Meldung, daß in Lipine nur vier Kinder die Prüfung bestanden hätten, entspricht nicht den Tatsachen. Die Ent­scheidung über das Bestehen oder Nichtbestehen trifft nicht Herr Maurer, sondern auf dessen Bericht der Präsident der Gemischten Kommission für Oberschlesien, Calonder. Präsident Calonder hat eine Entscheidung noch in keinem einzigen Falle getroffen.

Kommmifterrdebatte im französischen Parlament.

Poincarö droht mit der Vertrauensfrage.

Der französische Innenminister Sarraut hatte in Constantine in Algier eine scharfe Rede gegen die kommu­nistische Propaganda gehalten. Das veranlaßte die Kom­munisten des französischen Parlaments zu einer Inter­pellation, die von Marcel Cachin begründet wurde. Da man kommunistische Ruhestörungen befürchtete, hatte die Polizei das Parlamentsgebäude in weitem Umkreise abgcsperrt; es ereignete sich aber nichts, was diesen großen Absperrungsapparat gerechtfertigt hätte. Marcel Cachin erklärte in ruhigem Tone, daß die Arbeiterklasse ent­schlossen sei, ihre Rechte mit den energischsten Mitteln geltend zu machen, wenn sie mit anderen Mitteln nicht zum Ziele gelangen könne. Innenminister Sarraut