Zuloaer ;R neiget
erscheint jeden Werktag. Bezugspreis: monatlich 2 Mark. Bei LtefenmgsbehinSerungen Lurch „höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag KneLrich Chrenklau, ZulLa, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Postscheckkonto: Kraaksurt o. M. He. 16009
Nr. 125 — 1927
Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal »Zulöaer Kreisblatt
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Nachâruck der mit * versehenen Artikel nur mit tyneUenangabe „Zulöaer srnzeiger'gestoÄet.
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Fulda, Dienstag, 31. Mai
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4. Jahrgang
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Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Reichspräsident von Hindenburg ist auf seiner Nordmarkreise in Hamburg und in Kiel begeistert empfangen worden.
* Lindbergh landete mit seinem Flugzeug in London; der Abstieg war mit großen Gefahren verknüpft, da die Menge keinen Platz für die Landung frei ließ.
* In Polen brach in einer Scheune, in der eine Kompagnie Soldaten übernachtete» Feuer aus, wobei sieben Soldaten verbrannten und viele andere schwere Brandwunden erlitten.
* China hat gegen die Entsendung japanischer Truppen mach chinesischem Gebiet protestiert.
Papierkrieg.
I . Zwischen England und Rußland ist eine gewisse „Po-' I titik der Hemdärmeligkeit" eingetreten, man läßt in dem gegenseitigen Noten„verkehr" jeglichen Rest von diplo- matischer Höflichkeit fallen und redet mit herzerfri- schender Deutlichkeit zueinander. Beim Noten- 1 wechsel im Februar, als das Gewitter heraufzog, hatte I man — um das Bild zu Tode zu Hetzen — sozusagen die [ Röcke schon halb ausgezogen; daher konnte man erwarten, daß die Antwort, die von der Sowjetregierung auf die ' englische Note vom Freitag erteilt werden mußte, an I Schärfe des Tones nichts zu wünschen übriglassen würde. Trotz der Schärfe des Tones muß man doch sagen, I daß die russische Antwortnote allerhand „Feinheiten" ent- 1 hält, raffiniert abgefaßt ist und in die schwachen Punkte I des englischen Vergehens gegen die Sowjetregierung Hin- [ cintrifft. Besonders bemerkenswert ist nämlich dabei, daß die Note immer von der jetzigen „konservativen Regierung" in England spricht, aus dem politischen sozusagen einen Partei politischen Gegensatz macht und daher leicht den Absprung dafür findet, daß das Vorgehen dieser Re- I gierung einmal schon längst vorbereitet war und es daher auch der Beschuldigungen, die jetzt gegen Moskau erhoben werden, als ob das Handelsabkommen mit England russischerseits gebrochen fei, gar nicht mehr bedurfte. Dazu seien diese Beschuldigungen überdies unerwiesen und un- s ^gründet, ihre Quellen seien „anrüchig", seien gewissen- lvse Informationen antibolschewistischer Emigranten, seien gefälschte Dokumente. Nichts habe die polizeiliche Untersuchung bewiesen und „mit Verachtung" übergehe man die Unterstellung, die Handelsdelegation habe Spionage betrieben. Schwerste Rechtsverletzung also sei das Vorgehen gegen die Exterritorialität und. die einfache Außerkraftsetzung des Handelsabkommens.
Überhaupt ziele die ganze Aktion bloß darauf ab, das „Fiasko der konservativen Regierung in China" zu be- j Mänteln durch eine Diversion gegen die Sowjetunion, gleichzeitig damit auch die Ergebnislosigkeit der polizeilichen Untersuchung zu verschleiern — kurz, an Massivität des Tones ist diese Note in der Geschichte der internationalen Beziehungen wirklich recht bemerkenswert! Früher i hätte sie nichts anderes als eine glatte Kriegserklärung bedeutet, aber wenn jetzt in Rußland Gerüchte von einer englischen Flottendemonstration in der Ostsee laut werden, so denkt England sicher nicht einmal an diese recht harmlose Art „militärischen" Vorgehens, das ja auch recht überflüssig, weil zwecklos wäre. Dar- über hinausgehende Zeitungsmeldungen von einer wirklichen militärischen Intervention sind natürlich noch absurder.
Papierkrieg — nichts mehr! Die französische Presse — sogar die der Linken — weist etwas höhnisch auf die militärische Ohnmacht der Sowjet- Runion hin, die in einem doch recht eigentümlichen Gegensatz zu der Schroffheit dieser Note steht. Auch der deutsche »General Hoffmann, der über die Verhältnisse in der ■ Aten Armee" aus eigener Anschauung recht gut unter- M Achtet ist, fällt über die militärischen Kräfte Rußlands Was Urteil, daß die Armee tatsächlich kampfunfähig sei, MAeil die ganze Ausbildung viel weniger nach militärischen W ^ls nach politischen Gesichtspunkten erfolge. Eine Mobil- I Mung sei aus einer ganzen Reihe von Gründen eine ■ Eilige Unmöglichkeit, von dem Mangel an militärisch ■ wertvollen Führern noch ganz abgesehen. Trotzdem ist ■ Mrlich mit einem englischen Angriff gar nicht zu I schrien — und infolgedessen kann sich die Sowjetregierung I eine derartige Note ruhig leisten, ohne irgendwelche ■ Konsequenzen befürchten zu müssen.
I . Die Hoffnung freilich, die in der Note ausgedrückt I ’^b, daß nämlich eine Wiederkehr der englischen Arbeiter- I rsstwrung die ganze Lage wieder einrcnkcn könnte, ist eine I sichtlich betonte; nur dürfte innenpolitisch in England „bolschewistische Gefahr" als Schlagwort I vorläufig wohl wirkungslos bleiben.
Norwegen als Englands Berireier.
Die Übernahme der englischen Interessen in Rußland Norwegen hat in der Öffentlichkeit zahlreiche Kom- hervorgerufen, zumal vielfach damit gerechnet ^?de, daß Deutschland auch die Interessen Englands ^"brnehmen würde, wie es die Vertretung Rußlands in übernommen hat. Der Londoner „Daily Tele- findet die Wahl Großbritanniens weniger über. Zichend, als es auf den ersten Blick schien. Es würde.
Lnt das Blatt, unangenehm oder unglücklich gewesen sie einer der vier Großmächte anzuvertrauen, die Ls^Ulattsche Beziehungen mit Rußland unterhalten. Ärei$ und Italien können jeden Augenblick Ver- ein™9 finden, dem britischen Beispiel zu folgen und la^Zruch mit Sowjetrußland zu vollziehen. Deutsch IM ° lsi ein Handelsrivale auf dem Sowzetmarki eng mit der Sowtetreaieruna verbunden. Rabatt
Hindenburg in Norddeutschland.
Rordmackeise des Aeichspräsidenlen
Begeisterter Empfang.
Reichspräsident von H i n d e n b u rg hat, von seinem Sohn und Adjutanten, Major von Hindenburg, und dem Staatssekretär Dr. Meißner begleitet, seine schon seit längerer Zeit geplante Reise nach der Nordmark unternommen.
Die erste Station dieser Reise bildete Hamburg, wo der Reichspräsident auf dem Rennplatz Groß-Borstel dem Rennen um den Großen Preis von Hamburg und um den Groß-Borsteler Pokal beiwohnte; sowohl auf dem Wege zur Rennbahn als auch bei seinem Eintreffen daselbst wurde der Reichspräsident von einem sehr zahlreichen Publikum herzlich begrüßt. Im Großen Preis von Hamburg siegte Freiherr von Oppenheims „Marcellus", im Rennen um beu Groß-Borsteler Pokal „Prinz Christian" der Herren Blumenfeld und Samson. Der Reichspräsident überreichte den Reitern der beiden Pferde persönlich die Ehrenpreise und trat dann die Weiterreise nach Kiel an. Hier hatten sich am Bahnhof zu seinem Empfang die Vertreter der Behörden und der Chef der Marinestation der Ostsee, Vizeadmiral Dr. Raeder, eingefunden. Dem Reichspräsidenten wurden auf seiner Fahrt durch die festlich geschmückte Stadt seitens einer ungeheuren Menschenmenge, die sich in den Straßen ange- sammelt hatte, lebhafte Huldigungen dargebracht.
Besuch beè der Flotte.
In Begleitung des Reichswehrministers Dr. Geßler, des Chefs der Marineleitung, Admiral Zenkrr, sowie des Chefs der Marinestation der Ostsee begab sich der Reichspräsident zur Truppenparade nach der Wik am Kieler Hafen. Auf dem Kasernenhof hatten die Marineteile der Standorte Kiel und Friedrichsort einschließlich der Besatzungen der ortsanwesenden Schiffe und Fahrzeuge der Reichsmaxine sowie die ehemaligen Offiziere, Marinevereine und Kriegervereine Paradeaufstellung genommen. Der Reichspräsident schritt die Front ab und. nahm den Vorbeimarsch entgegen. Dann brachte Vizeadmiral Dr. Raeder den Dank der Marine zum Ausdruck und betonte besonders, daß der Besuch des Reichspräsidenten am V 0 r- abend der Skagerraktages stattfinde. Er schloß mit den Worten:
„Mit der stolzen Überzeugung, daß die Reichswehr und die Reichsmarine eine feste Stütze des Reiches und der Verfassung sind, wollen wir gern unserem Führer folgen zum Wiederaufstieg. Der Reichspräsident ist uns ein Ansporn durch sein erhabenes Beispiel. Wir geloben treue Pflichterfüllung im Dienste für das Vaterland, im Geiste der Kämpfer vom Skagerrak."
Nach der Parade wurde eine Fahrt zur Prinz-Heinrich-Brücke und zum Nordostseekanal unternommen. Hierauf stattete der Reichspräsident dem Großadmiral von Köster und dem Stationschef kurze Besuche ab und ging dann an Bord der Stationsjacht „Nixe", um eine ein- stimdige Fahrt durch den Hafen zu machen. Sobald die Standarte des Reichspräsidenten auf dem Wasser erschien, feuerten das Linienschiff „Schlesien" und die Batterie „Friedrichsort" einen Salut von 21 Schüssen. Die Schiffe und Fahrzeuge im Hafen hatten über die Toppen geflaggt; die Mannschaften paradierten bei der Vorüberfahrt des Reichspräsidenten, der auch durch eine Auffahrt der Ruder- und Kanuvereine sowie durch eine Geschwaderfahrt der Kieler Seglervereine begrüßt wurde.
Von Kiel begab sich der Reichspräsident an Bord des Linienschiffes „Schlesien" nach Mürwik. Von dort erfolgt im Kraftwagen die Weiterreise nach Flensburg und Schleswig und dann die Fahrt zur Feier der Eröffnung des Seèdammes nach Sylt.
Der Besuch des Reichspräsidenten in Kiel.
Kiel, 30. Mai. (W. V.) Im Verlauf seines Besuchs begab sich nachmittags der Reichspräsident zunächst nach der Universität, wo er durch den Rektor, Prof. Haseloff, begrüßt wurde, worauf Prof. Dr. Scheel einen Vortrag über die Geschichte der Nordmark hielt. Der Reichspräsident fuhr sodann nach dem Rathaus, vor dessen Eingang er die Altveteranen besonders begrüßte. Im Rathaus bot Oberbürgermeister Dr. Lucken dem Reichspräsidenten einen herzlichen Willkommcngruß und hob hervor, wie schwer die Stadt Kiel unter den veränderten Nachkriegs- verhältnissen zu leiden habe. Der Herr Reichspräsident erwiderte: „Ich danke Ihnen, Herr Oberbürgermeister, für die freundliche Begrüßung, die Sie mir namens der Stadt Kiel hier entgcgenbrachtcn. Was Sie mir über Sorgen und Nöte der Stadt berichteten, hat auch mich, hat die Reichsregierung und alle, die einst mit besonderem Stolz auf Kiel blickten, in den letzten Jahren viel beschäftigt und sehr bedrückt. Umsomehr ist cs anzuerkennen, daß der tatkräftige Sinn, der hier immer herrschte, und der der Stadt Kiel in ihrer fast tausendjährigen Ge
ist zu weit entfernt. Die meisten kleineren westlichen Staaten Europas haben keinen diplomatischen Verkehr mit Moskau. Die Randstaaten haben ihre besondere^- Schwierigkeiten in dieser Richtung. Es bleiben nur btv skandinavischen Staaten übrig. Norwegen ist ein ausgezeichneter Freund Englands und hat außerdem weniger Reibungen mit Moskau gehabt als beispielsweise Schweden. Hieraus erklärt sich die Wahl der britischen Regierung.
schichte immer wieder die Kraft zur Selbstbehauptung gab, sich auch in dieser, ihrer schwersten Zeit durchsetzte. Konnten auch alle Wünsche leider nicht erfüllt werden, so hat doch brüderliche, tätige Hilfe von Staat und Reich Ihnen gezeigt, daß Preußen und ganz Deutschland mit Ihnen fühlte und bei Ihnen war. So soll es auch in der Zukunft sein, für die Sie meine besten Wünsche für das Wohlergehen der Stadt und all ihrer Bürger begleiten/ Hierauf trug sich der Reichspräsident in das Goldene Buch der Stadt ein. Nach einer Besichtigung der Festräume des Rathauses, wo der Tee gereicht wurde, trat der Reichspräsident auf den Balkon, um die Huldigung der auf dem Rathausplatz versammelten Bevölkerung entgegenzunehmen, die das Deutschlandlied anstimmte.
Zu Ehren des Reichspräsidenten veranstaltete die Provinz um 8 Ahr abends im Hause der Segler-Vereinigung einen Empfang mit anschließendem Essen, zu dem etwa 150 führende Persönlichkeiten geladen waren. Anwesend waren u. a. Reichswehrminister Dr. Geßler, Staatssekretär Dr. Meißner, der Chef der Marineleitung Admiral Zenker, Vertreter der Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden in der Provinz, sowie Vertreter des Provinzialausschusses und des Provinziallandtages. Oberpräsident Kürbis begrüßte den Reichspräsidenten namens der Staatsregierung und der Beamtenschaft und führte dann u. a. aus:
Schleswig-Holstein ist auch ' heute noch Träger und Mittler deutscher Kultur und Wirtschaft gegenüber nordgermanischen Staaten sowohl wie anderen, durch jahr- hunderte alte Beziehungen mit ihm verbundenen Ländern des Ostseegebietes. Wirtschaftlicher und kultureller Austausch können nur gedeihen zu Zeiten des Friedens und der Gerechtigkeit. Dieses Gebiet gilt es zu höchster Wirkungsfähigkeit als Sammelpunkt wirtschaftlicher Kraft zum Wohle des deutschen Voleks zu entwickeln. Der Oberpräsident schloß mit dem Gelöbnis, daß die Nordmark ihre Pflicht erfüllen werde.
Der Vorsitzende des Provinziallandtages, Oberbürgermeister Dr. Todsen, wies darauf hin, daß es der Vorfahren höchstes politisches Gebot gewesen sei, die Sonderstellung Schleswig-Holsteins gegenüber Dänemark zu behaupten und das ganze Schleswig-Holstein in seiner Selbständigkeit und deutschen Ausprägung „up ewig ungedeelt" zuerhalten. Die Schleswig-Holsteiner würden nicht aufhören zu hoffen, daß der Tag kommen werde, an dem sie durch eine aufgezwungene Grenzziehung von uns getrennten deutschen Volksgenossen durch einen der Gerechtigkeit und Billigkeit entsprechenden Ausgleich der Nationalitäten mit uns wieder vereinigt würden.
Hierauf erwiderte der Reichspräsident mit folgender Ansprache: Es ist mir das erste Bedürfnis, hier meinen wärmsten Dank abzustatten für die so herzliche Begrüßung und die so mannigfachen Zeichen freundlicher Gesinnung, die mir gestern abend und heute in Kiel allenthalben entgegengebracht wurden. Sie haben, meine Herren, von der deutschen Sendung Schleswig-Holsteins gesprochen und damit in meiner Erinnerung die große Bewegung wieder lebendig werden lassen, die in meinen Jugendjahren die Seele der Deutschen mächtig erfaßt hat. „Schleswig-Holstein meerumschlungen" war der Ausgangspunkt des Weges, der über die Lösung der deutschen Frage zur Gründung des Reichs hinaufführte. Der Rückblick auf diesen Abschnitt deutscher Geschichte ist uns auch eine Lehre für Gegenwart und Zukunft. Er zeigt uns, daß ein gespalten nes und zerrissenes Volk ohnmächtig zusehen muß, wenn große Teile trotz der Betonung ihrer Zugehörigkeit und ihres Zusammenhanges mit dem Mutterland von der Nation losgerissen werden. And sie lehrt uns, daß nur ein einiges und geschlossenes Volk stark genug ist, das Recht auf seine Heimaterde zu wahren und durchzusetzen. Schleswig-Holstein hat seit seiner Wiedervereinigung mit dem Reiche an dem großen politischen und wirtschaftlichen Aufschwünge unseres Volkes besonderen Anteil gehabt. Umso schwerer hat dafür die Nordmark gelitten: Es war nicht nur politisches Erbe der Vergangenheit, nicht nur das wirtschaftliche Hinterland der Nordmark, das damals verloren ging; es war ein wertvolles Stück deutschen Mutterbodens, dessen Einbuße bei allen Deutschen schmerzende Wunden hinterlassen mußte. Aber trotz J>er schweren Schicksalsschläge blieben die Männer und Frauen, die dies Land bewohnen, aufrecht und treu. Dafür Ihnen und allen Bewohnern der meerumschlungenen Provinz hier heute namens des Reiches herzlich zu danken, ist mir eine freudig erfüllte Pflicht. Möge Schleswig-Holstein in fester Verbundenheit mit Preußen und dem Reich nun wieder einer neuen Entwicklung, einet olücklichen Zukunft entgegen gehen. Das ist mein herzlicher Wunsch.
Anschließend erfolgte der Gesang des Deutschlandliedes.
Schlesiens 7toi.
Eine Kundgebung der deutschen Presse, In Breslau, wo der Reichsverband der Deutschen Presse sich zu seiner diesjährigen Haupttagung zusammengesunden hatte, fand im Zusammenhang mit diese: Wägung eine große Schlesienkundgebung statt Vizepräsident Weßmann wies bei dieser Gelegenheit dar. auf hin, daß Schlesien als GrenzbcArk wie kaum em Tei!