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Ktlöaer Anzeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- unZ Haunetal Fuldaer Kreisblatt

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Nr. 136 1927

Fulda, Dienstag, 14. Juni

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4. Jahrgang

Die 45. Bölkerbundratstagung.

Drei Danziger Kragen.

Beginn der Ratstagung in Genf.

Der Bölkerbundrat ist am Montag unter dem Vorsitz des englischen Staatssekretärs des Äußern, Sir Austen Chamberlain, zu seiner 45. ordentlichen Tagung zusam­mengetreten. Nach einer kurzen Geheimsitzung, in der die Tagesordnung unter Einschluß der Memelbeschwerde ge­nehmigt und einige administrative Fragen geregelt wur­den, der litauische Vertagungsantrag, selbst aber nicht zur Sprache kam, trat der Rat in öffentlicher Sitzung zunächst in die Beratung von drei Danziger Fragen ein. Es handelt sich dabei um das Gesuch des Danziger Senats wegen Befreiung des Lustfahrzeugbaues in Danzig von den bisher geltenden Beschränkungen, ferner um die Er­nennung eines Vorsitzenden für das in einem kürzlich zwischen Danzig und Polen abgeschlossenen Vertrag vor­gesehene Tabakmonopolschiedsgericht und um die Bestellung des Völkerbundkommissars in Danzig zum Vertreter des Rats für die jeweilige Genehmigung zum Durchtransport nichtpolnischen Kriegsgetäts durch das Gebiet der Freien Stadt Danzig.

In der Geheimsitzung des Völkerbundrates wurde, wie noch bekannt wird, auf Vorschlag von Reichsaußen­minister Dr. Stresemann beschlossen, die Frage der Bedin­gungen, unter denen die Listen über die deutsche Zivilaviatik auf Grund des Pariser Abkommens vom 22. Mai 1926 zur Verfügung des Völkerbundes ge­halten werden sollen, nicht zur Sprache zu stellen. Ferner wurde auf Vorschlag des Ratspräsidenten beschlossen, mit der Entscheidung über den litauischen Vertagungsantrag zur Memelbeschwerde bis Dienstag zu warten.

In bezug auf die vom Bölkerbundrat behandelten drei Danziger Fragen wurde entsprechend den Anträgen des chilenischen Ratsmitgliedes Villegas beschlossen. Man stimmt hiernach zu, daß ein Schiedsgericht in dem Streit zwischen Danzig und Polen über das Tabakmonopol ein­gesetzt wird. Man gibt dem Hohen Kommissar in Danzig vM Recht, selbständig über die Erlaubnis zu entscheiden, daß Munltionstransporte, allerdings nicht nur von pol­nischer Seite, durch Danzig geführt werden. Die Frage hat insofern eine Bedeutung, als Rußland angeblich Kriegsmaterial für China durch Danzig befördert haben soll. Die Frage der Herstellung von Luftfahrzeugen und Kriegslustsahrzeugen in Danzig wird in der Weise auf sechs Monate vertagt, daß man die Frage der hierfür schon gewählten Kommission zuweist.

Die Frage der Aufhebung der einschränkenden Bestim­mungen für den Danziger Flugzeugbau löste eine Debatte aus, da Senatspräsident Sahm, unterstützt vom Völker- bnndkommissar van Hamel, um Beschleunigung der Ent­scheidung bat, an der Danzig ein erhebliches wirtschaft­liches Interesse habe. Aus formalen Gründen wurde trotzdem die Vertagung bis zur nächsten Ratssession be­schlossen.

Auf Bericht des polnischen Außenministers Zaleski wurde die Einberufung einer internationalen Juristen­konferenz zur Kodifizierung verschiedener Rechtsmaterien in Aussicht genommen, wozu van Blokland, der neue holländische Außenminister, zum Zweck der Vereinheit­lichung dieser Völkerbundarbeit mit der Internationalen Privatrechtskonferenz im Haag eine Einladung nach

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Dr. Kraumrck ^.

Tragischer Tod des bayerischen Finanzministers.

Der bayerische Fmnnzmènister Dr. Strauëned ist beim Ein steigen in die Straßenbahn beim Starnberger Bahn­hof in München tödlich verunglückt. Er wurde mit feueren Verletzungen in die Chirurgische Klinik cin- geliEert, wo er fünf Minuten nach der Einlieferung in­folge eines Bruches der Halswirbelsäule verstarb.

Zu dem tödlichen Unfall des bayerischen Finanz- Ministers Dr. Krausneck werden folgende Einzelheiten bekannt: Dr. Krausneck wollte seine Gemahlin besuchen, die erkrankt ist und in der Chirurgischen Klinik liegt. Als der Minister am Starnberger Bahnhof die Straßenbahn besteigen wollte, kam er zu Fall und erlitt einen Bruch der Wirbelsäule. Verletzungen des Rückenmarks und eifere schwere Verletzungen an den Beinen. In einem Kraftwagen wurde der Minister, der zunächst, da er keine Ausweispapiere mit sich führte, nicht erkannt wurde, in die Chirurgische Klinik gebracht, wo hm nach der Ein­lieferung der Tod eintrat. In der Zwischenzeit waren die Söhne des verunglückten Ministers wegen des Aus­bleibens ihres Vaters besorgt geworden und wandten sich direkt an den Ministerpräsidenten Dr. Held, dessen Wohnung sich in der Nähe der Wohnung des Finanz- ministers befindet, um Erkundigungen einzuziehen. Ministerpräsident Dr. Held tröstete zunächst die An- aehörigen und zog hieraus direkt bei der Polizcidirektion Erkundigungen ein, wo ihm mitgeteilt wurde, daß in der Chirurgischen Klinik ein unbekannter Tote r liege, der an einem Finger den Ehrenring des Deut­schen Museums trage. Dern Ministerpräsidenten war bekannt, daß Dr. Krausneck seinerzeit bei der Eröffnung des Deutschen Museums durch die Zueignung des Ringes seitens der MusennMeitung geehrt worden war, und begab sich hierauf persönlich in die Chirurgische Klinik, wv zu seinem jähen Schrecken in dem Toten seinen bcrunglücklen Ministerkollcgcn zu erkennen

Bei den Hinterbliebenen des Ministers solvic bei Mi­nisterpräsident Dr. Heldt sind zum Ableben Dr. Kraus-

Holland aussprach. Über die Einberufung einer solchen Konferenz soll die nächste Völkerbund­versammlung entscheiden. Nach Entgegennahme ^on. Berichten des Hygieneausschusses, des Opium­ausschusses und des Generalsekretärs begründete der eng­lische Außenminister und neue Ratspräsident, Chamber­lain, seinen Antrag auf Herabsetzung der Zahl der ordentlichen Ratstagungen von vier auf drei im Jahre, schlug aber entgegen den Erwartungen der Öffentlichkeit vor, diese Frage erst in der nächsten Rats­tagung in Verbindung mit der Völkerbundversammlung zu entscheiden. Die nächste öffentliche Sitzung wurde auf Dienstag angesetzt.

MmisterhsgegKNKgeN.

! Das für Sonntag in Aussicht genommene Zusammen­treffen von Dr. Stresemann, Briand und Chamberlain hat nicht stattgefunden. Dagegen hatten die drei Außen­minister am Montag nachmittag eine Zusammenkunft, nachdem Dr. Stresemann mit Briand vorher unter vier Augen verhandelt hatte. Der litauische Ministerpräsident Woldemaräs unterhandelte mit Ministerialdirektor Gaus.

Besprechung Stresemann-Briand.

Genf, 13. Juni. (WB.) Reichsminister Dr. Stresemann empfing heute nachmittag den Besuch des französischen Außen­ministers Briand, der etwa eineinhalb Stunden andauerte. Die Aussprache trug einen freundschaftlichen Charakter und bezog sich nicht nur auf die Fragen, die im Vordergründe des gemeinsamen deutsch-französichen Interesses stehen, sondern auch auf die allgemeinen weltpolitischen Probleme des gegen­wärtigen Zeitpunktes. Die Aussprache wird der Fortsetzung bedürfen, die in Form ähnlicher Besprechungen im Laufe der gegenwärtigen Tagung erfolgen wird.

Anschließend an die Aussprache mit dem französischen Außenminister begab sich Dr. Stresemann zu Gir Austen Chamberlain, um eine ergänzende Besprechung der angedeute­ten Fragen mit ihm zu haben. Die Besprechung zwischen dem Reichsminister des Acußeren und Sir Austen Chamberlain, die um ü.4b -rtyr-begann, oauette über anderthalb Siundcn.

ZWosiawische Note an den Völlerdnnd.

Die von der südslawischen Regierung dem General­sekretär des Völkerbundes überreichte Note betreffend den südslawisch-albanischen Zwischenfall wurde in Genf be­kanntgegeben. In der Note gibt die jugoslawische Regie- ruyg eine eingehende Darstellung des Verlaufs der Ereig­nisse, die zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Jugoslawien und Albanien geführt haben. Weiter heißt es, daß die jugoslawische Regierung der Ansicht fei, daß der Artikel 12 des Völkerbundpaktes auf den vor­liegenden Konfliktsfall keine Anwendung finde. Aus diesem Grunde stelle die jugoslawische Regierung nicht ven Antrag, daß der Konfliktsfall durch den Völkerbund ge- , -rüst werde. Sollte jedoch der Völkerbundrat der Ansicht sein, daß der Vorfall in Verbindung und unter Hinweis auf andere Umstände von schwerwiegender Bedeutung sein könnte, so würde die jugoslawische Regierung sich dem. Völkerbundrat für eine eingehende Prüfung und Unter- suchung dieses Problems in seiner Gesamtheit mit Ein­schluß des Zwischenfalles zur Verfügung stellen.

necks zahlreiche BèilcidsknndâeSungen etngegangen. 11. a. haben Reichspräsident v. Hin^enbura. Reichskanzler Marx und andere führende Persönlichkeiten Kondolenztele- gramme gesandt. Die Beisetzung Dr. Krausnècks soll aus Staatskosten erfolgen.

Finanzminister Dr. Wilhelm Krausneck wurde am 5. Oktober 1875 w Vhvronth aebyren und bat nach Ab­schluß seiner Universitätsstudien der bayerischen Finanz- Verwaltung auqehört. Seit 11)19 war er im bayerischen Finanzministerium tätig. 1920 wurde er Staatssekretär Vt diesem Ministerium und noch im gleichen Jahre, am 16. Juni 1920, zum Staatsminister der Finanzen ernannt' Diese Stellung hat er in den seither aufeinanderfolgenden bayerischen Ministerien ununterbrochen bekleidet.

Die denW-englWen

IndustnellenberairWek!.

Enges Zusammenarbeiten mit der Landwirtschaft.

Bei den deutsch-englischen Wirtschastsbesprechungen in Leverkusen gaben die englischen Mitglieder ihrer banh baren Anerkennung für die große Aufmerksamkeit, Die ihnen bei ihrem Aufenthalt in Deutschland entgegen-- gebracht wurde, Ausdruck.

Auch bei dieser Besprechung war die gleiche Atmo- späre des Vertrauens und des gegenseitigen guten Willens zu bemerken, wie bei der Konferenz von Broadlands. Man kam in allen erörterten Fragen zu übereinstimmenden An- ichten. Der Bericht LammerS' über die Verhandlungen n Genf gab die Grundlage für eine eingehende Prüfung der wirtschaftlichen Lage Europas. Man kam überein, in beiden Ländern den Jndustrieorgamsationcn ein enges 'Zusammenarbeiten mit der Landwirt­schaft zu empfehlen. In der Frage über die Aus­dehnung des internationalen Schiedsgerichtsverfahrens in geschäftlichen Streitfällen sympathisieren.alle Teilneh­mer mit dem Vorschlag, der in dieser Frage auf dem

Meine Zeitung für eilige Leser.

* In Genf wurde Montag die 45. Tagung des Völkerbund- rates mit einer geheimen Sitzung eröffnet.

* Tödlich verunglückt ist der bayerische Finanzminister Dr. Wilhelm Krausneck in München bei dein Versuch, auf eine vorbei fahrende Straßenbahn zu springen. Er starb kurz nach der Einlieferung in eine Klinik.

* Der Meistcrborer Breitensträter wurde in Hamburg von seinem Kollegen Diener nach Punkten geschlagen.

* Die zweite russische Note an Polen wegen der Ermordung des russischen Gesandten in Warschau stellt scharfe ultimative Forderungen, die in Polen große Empörung ausgelöst haben.

Stockholmer Kongreß der Internationalen Handelskammer gemacht wurde. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen wird einAustausch von Hochschullehrern und Studenten zwischen allen Ländern für erwünscht gehalten.

Die Teilnehmer der KoKferenz werden zum Ausbau dieses Gedankens die erforderlichen Schritte unternehmen. Das Washingtoner Abkommen wurde eingehend erörtert. In allen Sitzungen dieser Konferenz wurde die Wichtig­keit der Berücksichtigung der Konsumenten immer im Auge behalten.

Ierßhleierèes Mimatsm Rußlands.

Die russisch-polnischen Beziehungen sind ja immer sehr kühle gewesen, weil man in Rußland zwar nicht äußerliche wohl aber innerlich immer noch nicht auf jene Gebiete des östlichen Polens verzichtet hat, die dem neugeschaffenen Staate die ahnungslose V e r s a i l l l e. r K 0 ns e - renz zusprach, obwohl sie von Russen und den ihnen nahe verwandten, jedenfalls polenfeindlichen Ruthenen bewohnt: wurden. Der Versuch, 1920 mit Gewalt in den Besitz dieser Gebiete zu gelangen, scheiterte im allerletzten Augen­blick durch das Eingreifen Frankreichs, das seine besten Offiziere der polnischen Armee zu Hilfe, sandte.. Das Ver­hältnis blieb feinem ein kühles, obwohl vor allem Tschitscherin, der russische Volkskommissar des Auswär- tigeu, eine Verbesserung der Beziehungen herbeizuführen versuchte, allerdings gerade infolge des polnischen Widers standes ohne jeden Erfolg.

Jetzt ist der Topf natürlich völliger» schlagen infolge der Ermordung des russischen Gesandten in Warschau. Angesichts des Konflikts zwischen England und Rußland braucht die Sowjctrcgierung, die diesen Konflikt durchaus nicht leicht nimmt, eine Art äußeren Erfolges aus innenpolitischen Gründen, da schon ioieber ein führendes Mitglied der russischen kommu­nistischen Partei unweit Moskau einem Attentat zum Opfer fiel, es also doch wohl unter der Decke gärt Da helfen offenbar die Terrormethoden derTscheka" doch nicht mehr so ganz allein und aus diesen Erwägungen ist die Schroffheit der Note zu erklären^ die in Moskau soeben dem polnischen Gesandten übermittelt worden ist und die zwar an sich noch kein Ultimatum bar» stellt, wohl aber davon wirklich nicht mehr weit entfernt ist.

Natürlich wird die ganze Fülle des bolschewistischen Pathos gegen diedunklen Pläne der Weltreattion" auf­gewendet, denen allein die Ermordung Woskows zuge« schrieben werden müsse; nicht eine Einzeltat sei sie. Vor allem und letzten Endes sei England daran schuld durch seinen Bruch mit Rußland, wodurch nicht bloß die anti­bolschewistischen Strömungen gestärkt werden, sondern gleichzeitig der Versuch gemacht werde, zwischenstaatliche Verwicklungen zu schaffen,um die Völker in ein blutiges Gemetzel zu stürzen in der trügerischen Hoffnung, das frühere Regime wiederherzustellen". Nun wird als F 0 r * derung ausgesprochen: schärfste Untersuchung der Mordtat und Aufdeckung aller Fäden, die zu ihr füh­ren, selbstverständlich auch strengste Bestrafung des und der Schuldigen. Dann weiter:unverzügliche und ener-^ gische Maßnahmen zur Liquidierung der auf polnischem Gebiet entfalteten Tätigkeit der terroristischen Banditen--« Organisationen und Personen» die gegen die Sowjet-' beamten gerichtet ist, zu ergreifen". Das sind Forderungen, die allerdings wohl nur im allgemeinen auch zuge­standen werden, besonders, da die Sowjetregierung be-> hauptet, Material zu besitzen darüber, daß die antibolsche-i wistischen Organisationen in Polen nicht bloß geduldet,^ sondern vielfach amtlich unterstützt wurden. Und schließ-^ lich: Zulassung eines Sowjetvertreters zur Teilnahme ami Untersuchungsverfahren, also nicht etwa bloß bei der Ge-« richtsverhandlung. Die Note behauptet, daß Polen ge-i rabc in diesem kitzligsten Punkt schon einige Zugeständ-i Nisse gemacht habe.

Die Note verlangt von der polnischen Regierungent-- sprechende, ohne Zögern erfolgende Mitteilungen", aber: nicht bloß über Versprechungen, sondern über tatsächlich zu treffende wirkliche Maßnahmen, undim Hinblick bar», auf ist die Sowjetregierung gezwungen, auf der Erfüllung, der obengenannten elementaren Forderungen zu bestehen".

Hieraus spricht am deutlichsten der ultimative Charakter der Note; und man denkt an jene For­derungen, die einst, fast genau vor 13 Jahren, Österreich! an Serbien wegen der Serajewoer Mordtat gerichtet hatj und die abgelehnt wurden, weil Rußland hinter Ser-i bien stand. Pechschwarz ist der politische Horizont über-- zogen; nie war seit sieben Jahren die Lage derart ge-j spannt. Und wenn Polen nicht nachgibt. . . .?