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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal »Zul-aer Kreisblatt

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Fulda, Samstag, 18. Juni

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4. Jahrgang

KleinerZeitung für eilige Leser.

f * Die 45. Völkerbundratstagung ist am Freitag nachmittag geschlossen worden.

* Reichspostminister Dr. Schätzel zog in der Verwaltungs- ratssitzung der Reichspost die Vorlage auf Erhöhung der Portogebühren zurück. Es soll ein neuer Entwurf mit Er- Mäßigungen beraten werden.

* Die Gebühren für die Rundfunkteilnehmer sollen nach einem Antrag aus dem Verwaltungsrat der Reichspost von 2 auf 3 Mark erhöht werden.

* In Moskau sind mehrere Deutsche verhaftet und wegen angeblicher Spionage ins Gefängnis gebracht worden.

Falscher Sport.

Kampflust der Jugend. Mit Gummiknüppeln und Pflaster­steinen. Duudets Festung. Deutschland, Deutschland über alles.

Die junge Generation unserer Tage ist mit wahrer Leidenschaft dem Sport ergeben. Für sie ist e r der Vater aller Dinge, der Stampf mit Fußball und Tennisschläger, mit Bein- und Armmuskeln, und die internationalen Wettbewerbe in den Niesenstadien der Großstädte, auf den sorgfältig gepflegten Rennbahnen für Motorräder und Kraftwagen sind längst zu einer fast Sonntag für Sonntag wiederkehrenden Erscheinung der Sommermonate ge­worden. Trotzdem will ein Teil dieser Jugend es sich an der bloßen friedlichen Betätigung ihrer Kampflust nicht genügen lassen.

Auch die Auseinandersetzung mit politischen Gegnern ist gewissen Streifen des Heranwachsenden Geschlechts nachgerade ein sportliches Bedürfnis geworden, das aber mit sehr unsportlichen Mitteln befriedigt wird: mit Stöcken und Schlagringen, mit Gummiknüppeln und P f l a st e r st e i n e n. Ob nun Rote Frontbundleute mit nationalsozialistischen Arbeitern, Jungmannen des Reichsbanners mit Stahlhelmern, ob sozialistische mit völkischen Studenten aneinandergeraten, wie es in diesen Tagen wieder an der Wiener Universität ge­schehen ist, überall gibt es. mehr oder weniger blutige Köpfe, bis Polizei und Behörden sich einmischen und die Streitenden so oder so für eine kleine Weile wenigstens "nr Vernunft bringen. Natürlich hängt diese traurige Erscheinung mit der Aufgeregtheit der Nachkriegszeit zu­sammen. Die Heranwachsende Jugend glaubt vielfach, die nicht ausgetragenen Gegensätze der Kriegsepoche auf ihre Weise bereinigen zu müssen, wobei sie ihre natürlichen Gegner nicht außerhalb, sondern diesseits der eigenen Landesgrenzen sucht und findet. Daß dabei die so­genannte proletarische Jugend des Noten Frontkämpfer- bundes mit schlechtem Beispiel vorangeht, darf wohl als eine ziemlich unbestrittene Tatsache festgestellt werden. Hat doch eben erst der Oberpräsident von Westfalen, der Zentrumsabgeordnete Granowski, die Essener Ortsgruppe dieser ausgesprochenen Kampforganisation aufgelöst und verboten, offenbar, weil er anders den öffentlichen Frieden in dieser Arbeiterstadt nicht mehr aufrechtzu- erhalten vermag. Der Rektor der Wiener Universität mußte die Hochschule schließen, da seine Autorität nicht mehr ausreichte, den blutigen Raufhändeln unter den Kommilitonen ein Ende zu machen, und hat den Leiter der sozialistischen Studentenorganisationrelegiert*, wie Der Fachansdruck lautet, das heißt also, von der Universi­tät verwiesen. Um den Völkerprügeleien ein für allemal rin Ende zu machen, hat man den V ö l k e r b u n d ge­gründet, der im Schweiße seines Angesichts an der Aufgabe arbeitet, dem ewigen Frieden auf dieser armen Erde die Wege zu bereiten. Sollte es gegenüber diesem 3<el nicht eine kleinere und deshalb leichter zu Wsende Aufgabe bedeuten, der sportwidrigen Austragung von Meinungsverschiedenheiten mit Schießeisen innerhalb der Völker ein Ende zu machen?

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Aber im übrigen: auch die Siegerstaaten wissen ein Liedchen von dieser Unbeherrschtheit eines Teiles der neuzeitliÄM Jrrgend zu singen. In Frankreich vergeht bereits, seitdem die Regierung einen lebhaften Feldzug gegen die Jünger Moskaus eingeleitet hat, kaum ein Tag, an dem nicht Kommunisten mit ihren Gegnern in feurigem Faustkampf die Strafte messen. Und ebenso zeigen ihre Gegensüßler auf dem rechten Flügel dèr politischen Kampffront, die Leute von derAction fran- kUise", nicht geringe Neigung, es auf Stechen und Schießen gegenüber der Staatsgewalt ankommen zu lassen. Ihr Vorkämpfer, Herr L e 0 n D a u d e t, hat UNN einmal den Ehrgeiz, der Welt zu beweisen, daß er mehr ist als nur der Sohn eines berühmten Vaters. Statt der gerichtlichen Ausforderung zum Antritt einer kürzlich gegen ihn verhängten Gefängnisstrafe Folge zu leisten, zog er den Stab seiner Mitarbeiter und in der Veranstaltung geräuschvoller Protestkund­gebungen besonders erprobter Anhänger in seinem Zeitungsgebäude zusammen, verrammelte dessen Türen und Fenster und erklärte sich gewillt und entschlossen, cs auf eine regelrechte Belagerung dieser Festung durch die Polizei ankommen zu lassen. Nach einigem Geplänkel aber streckte er, als der Polizeipräfekt in höchsteigener Person auf dem Kampfplatz erschien, die Waffen; nicht vor den Feuerschlünden der Pariser Schupoleute aber wich er zurück, sondern vor dem Appell an die Vaterlandsliebe eines jeden Franzosen, der der Welt unter keinen Umständen das Tchausfiel einer offenen Auflehnung gegen die gott­besetzte Obrigkeit geben dürfe. So sind die Pariser wieder einmal um eine kleine Sensation, an der sie ge­wiß ihre Helle Freude gehabt hätten, betrogen worden

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portoerhöhmgsvorlage zurückgezogen.

Neuer Entwurf für die Postgebühren.

Beratung am Sonnabend.

Im Verwaltungsrat der Reichspost erklärte Reichs­postminister Dr. Schätzel nach Beendigung einer länge­ren Debatte über die Anträge der Parteien, daß er aus dem Beschlus? des Reichstages die Folgerungen ziehe und die Postgebührenerhöhungvorlagen zurücknehme. Hier­auf beantragte Abgeordneter A l l e k 0 t t e (Ztr.), nun­mehr die Beschlüsse des Arbeitsausschusses zu der Post- gebührenvorlage, die eine geringere Erhöhung der Postgebühren vorsehen, als Entwurf einzubringen. Der Reichspostminister erklärte sich damit einverstanden. Der Verwaltungsrat wird am Sonnabend zu diesem neuen Entwurf Stellung nehmen.

Dr. Schätzel hatte vorher ausgeführt, er wolle der in dem Beschluß des Reichstages zum Ausdruck gebrach­ten Willensmeinung des Reichstages Rechnung tragen. Andererseits müsse er aber auch die Entschließung des Verwaltungsrates einholen alsder für die Führung der Wirtschaft, des Haushalts und für die Finanzgebaruno der Deurschen Reichspost letzten Endes entscheidenden unt verantwortlichen Stelle".

Dann wandte sich der Minister in entschiedener Weift gegen die Beschlüsse des Reichstages. Wenn diesen Be­schlüssen entsprochen werde, so fehlten der Reichspost bis Mittel, um die Ausgaben zu bestreiten, die durch die Ge­bührenvorlage Deckung finden sollen. Ungedeckt blieben bis auf weiteres die laufenden Beschaffungen im Betragt von 150 Millionen. Es müßten alle laufenden Bestellun­gen für Bauten, technische Einrichtungen, Betriebsein­richtungen, Kraftwagen und sonstige Betriebsmittel ent sprechend abbestellt werden. Weitere Bestellungen könnten weder an die beteiligte Industrie noch an das Bauhand­werk oder Gewerbe erteilt werden. Einzustellen feien ferner alle Betriebs- und Verkehrsverbesserurlgen, einzu­stellen sei endlich der Ausbau der Verkehrseinrichtungen »w ^ "M r ^

Immerhin, unsere Brüder im immer noch besetzten Rheinland wären heilfroh, wenn sie über keine geringere Enttäuschung zu klagen hätten. Ihnen hat die inter- «lliierte Kommission, aus besonderem Entgegenkommen natürlich, dieser Tage genaue Vorschriften über die Absm- gung des deutschen Ratio nalliedes festgelegt - man denke: Franzosen, Belgier und Engländer be­stimmen in deutschen Landen, wann und wo und wie das Deutschlandlied laut werden darf oder zu unter­bleiben hat! Sie unterscheiden zwischen Städten, in denen sich Besatzungstruppen befinden, und solchen, die dieser Auszeichnung im Augenblick entbehren müssen, ver­bieten jede Absingung des Liedes in einer Art und Weise, die von den fremden Truppen als eine Herausforderung empfunden werden müßte oder könnte, und empfehlen, auch sonst in jeder Beziehung und unter allen Umständen ein durchaus gesittetes Betragen an den Tag zu legen, ansonsten sich die Rheinländer den Zorn der Besatzungs­mächte zuziehen würden. Mit dürren Worten gesagt, eine Schurigelei, wie man sie großen, durch­aus mündigen und einigermaßen selbstbewußten Völkern im 20. Jahrhundert wirklich weder auf der nördlichen noch auf der südlichen Halbkugel der Erde noch zumuten sollte. Aber dafür haben die Herren Briand und Chamberlain in Genf wieder um so brünstiger von Frie­den und Verständigung gesprochen wie lange noch glauben sie, die Welt mit so zwiespältiger Haltung über die Unmöglichkeit der heutigen Zustände an unserer West­grenze hinwegtäuschen zu können?. Dr. Sy.

Die Oieanflieger wieder in Sedin.

Die Gattinnen der Ozeanslieger hatten auf dem LlöhddampferBerlin" eine sehr angenehme Reise. Ihnen zu Ehren wurde ein Bordfest gegeben zum Besten der Wohlfahrtseinrichtungen des Norddeutschen Lloyd. Mit dem gleichen Dampfer traf eine 200 Personen umfassende amerikanische Reisegesellschaft ein, die eine Rundreise durch Deutschland zu machen beabsichtigt. Nach einem herzlichen Empfang durch ihre Gatten fuhren Herr und Frau Chamberlin und Herr und Frau Levine mit einem Flugzeug der Deutschen Lufthansa von Bremerhaven nach Bremen, dann nach Hamburg, darauf nach Magde­burg, um die Theaterausstellung zu besichtigen, und qm selben Tage noch nach Berlin, wo ihnen wieder ein herzlicher Empfang bereitet wurde.

Schluß in Genf.

Die Frage der Ostbefestigungen.

Die 45. Tagung des Völkerbundrates ist am Freitag nachmittag geschlossen worden. In der letzten öffentlichen Sitzung verhandelte der Rat vor allem über Flüchtlings- fragen und Danziger Angelegenheiten. Die Entscheidung über das polnische Munitionslager auf der Westerplatte bei DaUzig wurde auf den September vertagt mit der» ausdrücklichen Bemerken, dass diese Entscheidung keinerlei Präjudiz für den im September zu fallenden Beschluss dar- stellen dürfe. In einer der letzten öffentlichen Sitzung folgenden Geheimsitzung wurde die Priorität der Dan- ziger Staatsanleihe vor der Dayziger Hafcnanlcihe aus- gehoben Dieser Beschluss hat zur Folge, dass nunmehr

Arbeiter entlassen wcrven. ^ur Die ^ruoyung ver Beamtenbesoldung sei kein Geld vorhanden.

Es lagen demgegenüber von mehreren Abgeordneten, die dem Verwaltungsrate angehören, Anträge gegen die Portoerhöhung vor. Der Demokrat Raschig beantragte, die Beratung der Vorlage auf den November *h ver­schieben. Die Sozialdemokraten wollten sie an den Reichs­postminister zurückverweisen. Der Kommunist T 0 r g l e r wollte von einer Beratung und Beschlußfassung vollständig Abstand nehmen und die bisherigen Portosütze bcibehalten.

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Höhere AuudsuEatze.

Inzwischen ist den Mitgliedern des Verwaltungsrates eine neue Vorlage desReichspostministeriums zugcgangen, die die Erhöhung der Rundfunkgebühren von monatlich zwei Mark auf drei Mark vorschlägt. Es wird haben eine Mehreinnahme von 15 bis 21 Millionen Mark er­wartet.

Es soll also auf diesen, Wege der Ausfall, der durch die Abschwächung der Portoerhöhung entsteht, wieder . hereingebracht werden. Ob das Postministerium mit dieser Vorlage größere Sympathie finben wird als mit dem Plan der hohen Portogebühren, muß abgewartet werden.

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Erneuter Widerspruch der Wirtschaft.

Der Zsntralverband des Bank- und Bankiergewerbes Deutscher Industrie- mm Handel slag, Hauptgemeinschast Leè Deutschen Einzelhandels, Reichsverband der Deutschen In­dustrie, Neichsverband der Privatversicherung, Reichsverbant des Deutschen Groß- und übcrfeebanbelS, Reichsverband des Deutschen Handwerks Und Verein Deutscher Spediteure hattèr sich in letzter Stunde nochmals telegraphisch an den Reichs­postminister gewender und dringend gebeten, von einer neuen Belastung der Volkswirtschaft durch die geplanten Gebühren­erhöhungen nach Möglichkeit abzusehen. Auch die vom Ar- beüsaUsschüß deS VerwaimngSrais beschlossenen Mildetun- gen der Vorlage machen die Gesamtheit bet - geplanten Mâß- ^r^ ............ ...,,. sofort mit Den Hafenarbeiter, in Danzig begonnen werden kann.

In der boraufgegangenen Geheimsitzung des Bölker- vundrates richtete der Sekretär des Völkerbundes an den Rat die Anfrage, wie er sich zür Ernennung ein e s deutschen Mitgliedes in die Mandatskommission stelle, die als möglich im Budget für 1927 vorgesehen fèi. Die Anfrage ist der Mandatskommission überwiesen worden, an einer Erledigung im Sinne der deutschen Auf­fassung dürfte nach der einmütigen Stellungnahme der Ratsmitglieder nicht zu zweifeln sein.

Durch die plötzliche Erkrankung des französischen Aussennlinisters Briand, der von einem schurerzhaften Augenleiden befallen worden ist und plötzlich die Konse- renzstadt verlassen Ijai, sind die in Fluss gewesenen Mi­nisterbesprechungen nicht zu dem Ende geführt worden, das ursprünglich in Aussicht genommen war. Wie es heisst, sollen die Ministerbesprechungen bei nächster Ge­legenheit wieder ausgenommen werden. Ob dies schon vor Zusammentritt der nächsten Ratstagung möglich sein wird, steht allerdings noch dahin.

Großem Interesse in politischen Kreisen Deutschlands ! begegnet die Frage, wie nun die Angelegenheit der, Be- : sichtigung der Ostsestungèn in Genf geregelt worden ist. Während in amtlichen Kreisen immer noch Stillschweigen über die in Gens getroffenen Vereinbarungen beobachtet wird, wird aus sonst gut unterrichteter Quelle gemeldet, daß au die in Frage kommenden Mächte in Genf die Zusage gegeben worden ist, einen Besuch alliierter Milr- tärsachverstänviger in Begleitung des Generals Pawels; an der Ostgrenze zuzulassen.' Als Bedingung soll deutscherseits ausgenlacht worden sein, daß die Gegenseite die Zulassung dieser Besichtigung als einen freiwilligen Akt Deutschlands ansehe und daß diese Besichtigung kein Präjudiz bedeute. Die deutschen zuständigen Stellen werden sich ja bald selbst über die Abmachungen zu äußern haben, die über die Ostfestüugsfrage in Genf ge­troffen worden sind.

Neuischenverhastungen in Nußland?

Keine neue Note an Polen.

Nach einer aus Moskau in Berlin eingelaufene« Meldung sollen vier oder fünf Deutsche in Moskau vex- haftet worden sein. Unter den Verhafteten fallen sich e,n Dr. I ö r n s und ein Ernst Thiede befinden, die übrigen Namen sind nicht bekannt. Die Inhaftierten werden der Spionage beschuldigt und sind ins Gefängnis der G. P. U., der Nachfolgerin der Tscheka auf politischem Gebiet, übergeführt worben.

Wie man in Berlin hört, hat das deutsche Aus- wärttge Amt sofort eine Anfrage wegen dieser Angelegen­heit an die deutsche B 0 t s ch a f t in Moskau gerichtet. Vor einiger Zeit ist bekanntlich der deutsche Kommunist Dobbert mit der Beschuldigung des Verrats ver-- haftet und alsbald hingerichtet worden, seine Frau und fein Kind wurden nach Sibirien verschickt. Die Vor­stellungen des deutschen Auswärtigen Anites wurden da­hin beantwortet, daß Dobbert inzwischen die russische Staatsangehörigkeit erworben habe und deshalb keine Verantwortung vor Deutschland gegeben sei. Auch ein Hamburger Kapitän namens Berner wurde vor kurzem unter ähnlichen Anschuldigungen in Petersburg verhaftet unb wird festgehalter . > -