Zuloaer /lnzeiger
Crschernt jeden Werktag. Bezugspreis: monat- ttch 2 Mark. Bei 5irfcrungsbehin-ernngen Surch „höhere GsLsaLea", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Friedrich Ehrenklarr, Fulöa, MitgLeâ des Vereins deutscher Zeitungsver- leger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Ur-iäos-
Tageblatt für Rhön unö Vogelsberg Zulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt
Reöaktlsn und Geschäftsstelle: Mühlenftraße 1 ❖ Zernsprech-Rnschluß flr.989
Nachdruck der mit ♦ versehenen Artikel nur mit chuellenangabe.Zuldaer Anzeiger'geflaSer.
Anzeigenpreis: Für Bchöröen, Genossenschaf» ten,Banken usw. beträgt die Kleinzeile 0.30Hl?., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 015 Mk., Rekiamezeile 0.60 Mark > Bei Bechnungsstel- lung hat Zahlung innerhalb S Tagen zu erfolgen * Tag- und Platzvorschristen unverbindlich.
Nr. 156— 1927
E*$S!®SS^^
Fulda, Donnerstag, 7. Juli
LZ
355
4, Jahrgang
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Neichsernährungsminister Schiele verteidigte im Reichs- taasausschuß die von ihm vorgeschlagene Erhöhung der Agrarzölle.
* Die Alarmnachrichten. daß die Mieten ab 1. Oktober auf >60 Prozent der Friedensmieten erhöht werden sollen, entsprechen nicht den Tatsachen.
* Der deutsche Botschafter in Paris, Dr. von Hoesch, hat sich in München einer Mandeloperation unterzogen, die gut verlausen ist.
S«ffche MlWraiiachès.
Der Kampf gegen die K r i e g s sch ul d l ü g e.
England, Frankreich und Belgien haben nach der Aufhebung der Interalliierten Militärkontrollkommission mehrmals Offiziere nach Berlin geschickt, die man etwa als Militärattaches bezeichnen kann, wenn natürlich auch das Recht, das man für sie erzwungen hat, weit über diese Stellung hinausgeht. Oder ist das etwa bei einer Wochen- langen Prüfungsreise zur Kontrolle der E n t f e st i g u n - g e n unserer Grenzen nicht der Fall? Nun wirkt es fast pikant, daß in demselben Augenblick, da diese Militärbeauftragten ihre Inspektionsreise antreten, von einem englischen Blatte gemeldet wird, daß zwischen der deutschen Negierung einerseits, dem Londoner und dem italienischen Kabinett andererseits Verhandlungen in Gang gekommen sind, die die Wiederentsendung^ des deutschen Militärattaches an die betreffenden Botschaften bezwecken. Diese Meldung ist deutscherseits nicht bestritten worden; aber es wurde betont, daß diese Besprechungen vorläufig ganz allgemeiner Natur sind, also wohl mehr als Sondierungen angesehen werden müssen und daher zu einem Resultat bisher noch nicht geführt haben.
Theoretisch, oder besser gesagt, auf Grund irgendwelcher Bestimmungen etwa des Versailler Vertrages, hätte Deutschland ohne weiteres das Recht, auch diese Form der diplomatischen Bezwbuuaen zu den ehemaligen - wwver auiâunebmen. Diese wenigstens haben
es mit der Entsendung von Militärattaches an ihre Bot- 8 schaften in Berlin, Wien, Budapest, Sofia und so bald wie ■ irgend möglich auch nach Angora sehr eilig gehabt, obwohl' A in Deutschland, Österreich, Ungarn und Bulgarien ja noch außerdem die MiUtärkontrollkommisstonen bestanden, Menn Deutschland jetzt das gleiche tut, also nicht Aoß etwa an seine Botschaften bei den früheren Bundesgenossen, sondern auch nach Rom und London Militär- attachös entsenden will, so würde damit die deutsche Regierung ein Recht in Anspruch nehmen, das ihr vom Standpunkt der Gleichberechtigung aller Mitgliedstaaten des Völkerbundes aus nicht verweigert werden dürfte. Diplomatischem Brauch gemäß wird natürlich vor- ;? her sondiert und, da die offiziöse Meldung von den Ver- ( Handlungen nichts über gleichartige Besprechungen mit der französischen Regierung meldet, wird man deutscherseits wohl darauf verzichtet haben, in Paris anzuklopfen, weil man weiß, daß dort ein deutscher Militärattache, der natürlich bei festlichen Gelegenheiten in Uniform zu erscheinen hat, aus allen möglichen Gründen gang außerordentlich unwillkommen wäre. Vorläufig ist überhaupt in der ganzen Frage nur geprüft worden, wie sich die englische und die italienische Regierung grundsätzlich zu einer eventuellen Entsendung deutscher Militärattaches stellen, ohne daß damit gesagt sein soll, daß eine solche Entsendung nun auch wirklich erfolgt. Die militärische Entwassunng Deutschlands hat ja die ganze Lage gegenüber der Vorkriegszeit völlig verschoben, die Aufgaben eines deutschen Militärattaches im Ausland derart verändert, daß das Recht, das wir nun in Anspruch nehmen * wollen, leider in der Hauptsache e i n e G e st e bleiben muß.
Immerhin würde das doch der Ausdruck dafür sein, : daß wenigstens die Anfänge einer Absicht dafür bestehen, die aus dem Krieg entsprungenen schweren Differenzen i etwas einzuebnen. Für Deutschland ist ja der größte I Stein des Anstoßes immer noch die Kriegsschuld- frage; der Erfolg, den man sich für eine ruhigere Diskussion dieser Frage durch eine rücksichtslose Öffnung der deutschen Archive versprochen hat, ist aber nicht einge- | treten, wenn auch wenigstens das eine erreicht ist, daß jetzt 1 einzelne Ententestaaten, wenn auch langsam und zögernd, t das gleiche zu tun beginnen. Diesen Weg der Diskussion I mit dem Ausland will auch der bekannte Arbeitsaus- If chuß deutscher Verbände, der sich die propa- H gandistische Bekämpfung der Behauptung von Deutsch- Mlands Kriegsschuld zum Ziel gesetzt hat, nunmehr ein- schlagen, weil man erkannt hat, daß das Ergebnis der bisherigen Arbeit gerade im Ausland wenig befriedigend 'st. Das deutsche Verlangen nach einer Revision der utsprechenden Sätze des Versailler Ver - * i ß ges sowie der späteren Roten der Entente allein , nicht vom Fleck, sondern der Arbeitsausschuß er- I vwit mehr von einer Diskussion mit dem Auslande, also bon eurer gewissen politischen Umstellung auf Grund der bisherigen Erfahrungen. Mit der Behauptung der dent- ^^"'^sisschuid steht und fällt ja nun die Begründung '^^r Vertrages. Auch hier nutzt deutscherseits nicht der laute Ruf, unsere Unterschrift unter dem Vertrag k 55 Zu loschen; man will hier seitens des Arbeitsaus- schusses angesichts der abweichenden gefühlsmäßigen Ein- tellung des Kuslaudes vorsichtiger Vorgehen und erst ein- ™ö* Teilrevisionen zu erzielen, ohne daß aber
dieser ^ersuch erschwert wird durch das Verlangen, gleich- zeltlg auch den Dawes-Vertrag hinsichtlich der uns auf- mlegten Verpflichtungen zu erschüttern. Vielleicht wird £ «ui..Dieser Pkthobe mehr erreichen können, als das bisher möglich war.
Minister Schiele verieidigi die Zölle.
Zollsragen im Handelspolitischen Aushhuß.
Steigender Fleischkonsum.
Der Handelspolitische Ausschuß des Reichstags oe- schäftigte sich heute mit den Gesetzentwürfen über Zoll- ünderungen, über Erhöhung des Zuckerzolles und über Änderung des Zuckersteuergesetzes. Abg. H 0 e r n l e (Komm.) begründete dann die einzelnen Anträge, die im ganzen auf Zollfreiheit der Lebensmittel hinausgehen und eine sofortige Beseitigung der Jndustriezölle fordern.
Reichsernahrungsminister Schiele sieht keine ungünstige Auswirkung des autonomen Zolltarifs voraus, der hier beantragt ist, denn die Rerchsregiernng werde jede G^egeuheit benutzen, den autonomen Zoll in einen Bertragszoll umzuwandekn. Gegenwärtig seien die Gctretdepreiserückläufig. Außerdem hätten wir ab 15. Dezember bis Ende Juni ebe« Einfuhrüberschuß von 383 586 Tonnen Roggen. Man kämmt in daS neue Jahr also noch mit Überschüssen, die die Inhaber zu dem gegenwärtigen Preise schwer unter bringen könnten. Der
Eine hiplsmaiischs Ohrfeigenaffäre.
Zwischenfall in der Belgrader Diplomatie.
Nach einer im Pariser „Journal" veröffentlichteii Meldung wird in den Belgrader diplomatischen Kreisen lebhaft ein Zwischenfall besprochen, der sich zwischen beut .italienischen Handelsattache in Belgrad, Graf della Stappa, und dem französischen Militärattache in Belgrad, Hauptmann Servoni, ereignet haben soll. Der französische Militärattache soll Graf della Stappa der Spionage Beleidigung damit beantwortet haben, daß er Hauptmann Servoni ohrfeigte. Infolge diefes Zwrschenfalles soll della Stappa gebeten worden sein, Südslawien zu verlaffen. _ ,
Nach einer Version des „Matm" sind tn diese Angelegenheit ein Adjutant des französischen Militärattaches und ein italienischer Kaufmann, der pch vorübergehend in Belgrad aufhielt, verwickelt. In diplomatischen Kreisen wird dem letzten Blatt zufolge dem Zwischenfall keine Bedeutling beigemessen.
Die Erhöhung der Kriegsbeschäbtzien- renien.
Vertagung bis zum Herbst.
Der Reichstagsausschuß für Kriegsbeschädigtenfrager. beschäftigte sich mit dem Gesetzentwurf zur Änderung de» Verfahrens in Versorgungssachen, durch den Verbesserungen im Rekursverfahren vor dem Rerchsvecsorgungs- aericht hebeigeführt werden sollen. Die Beratung dieses Entwurfes wurde jedoch vertagt, da die Verabschiedung im Reichstagsplenum doch nicht mehr vor der Sommerpause möglich sein wird. Der Ausschuß will im Laufe des Monats September seine Arbeiten an dem Gesetzentwurf wieder aufnehmen. Auch die Erhöhung der Kriegs- beschädigtenrenten, die im Anschluß an die Besoldungsneuregelung der Beamten erfolgen soll, ist bis zum Herbst vertagt worden.
Deutscher Reichstag.
(335. Sitzung. 0L. Berlin, 6. Juli.
Ein kommunistischer Antrag, das Strafverfahren gegen die Abgeordneten Stöcker, Köhnen, Hörnle, Heckert, Renimclc und Pfeiffer wegen Vorbereitung zum Hochverrat bis zum Ende der Legislaturperiode auszusetzen, wurde dem Geschäftsordnungsausschuß überwiesen. Der Reichstag setzte dann die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über die Arbeitslosenversicherung fort.
Abg. Thiel (D. Vp.) begründete einen auch von ange- stellten Vertretern anderer Parteien unterzeichneten Antrag auf Zulassung der Ersatzkasse 11 bei der Arbeitslosenversicherung. Es folgte dann die Besprechung über die Bestinlmungen, die den Umfang der Versicherung festlegen.
Abg. Schmidt-Köpenick (Soz.) beantragte, die Binnen- und Küstenschifser in die Arbeitslosenversicherung einzubeziehen. Er wünschte ferner verstärkte Sicherungen gegen willkürliche Entlassungen.
Abg. Freiherr von Stauffenberg (Dtn.) wies darauf hin, daß in der L a n d w i r t s ch a s t ein M angel a n Arbeit s- trösten bestünde, darum seien die landwirtschaftlichen Arbeiter von der Versicherungspflicht ausgenommen worden. Der Redner forderte Vcrsichcrungsbcsreiuttg auch für die rheinländischen Gärtnereien.
Geheimrat Weigert vom Neichsarbeitsministerium erklärte, die Begriffsbestimmung der Gärtnereien sei ziemlich schwierig. Die Erwerbslosenfürsorge rechne den feldmäßigcn Gemüsebau zur Landwirtschaft, aber nicht diejenigen Gärtnereien, in denen Blumenzucht, Pflanzenveredelung usw. getrieben würden. Eine weitere Abgrenzung würde sich aus der Praxis ergeben.
Abg. Obcndieck (Komm.) verlangte die Einbeziehung aller landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in die Versicherung.
Beim nächste« Abschnitt, der die V e r s i ch e r u n g e n betrifft, bezeichnete Avg. Grotewohl (Soz.» die Gewährung von Neichözu»chüfl«> als notwendig. Die Soztaldemokraten beantragen diircl, ihn, daß bei Aussperrungen die Unterstützung aeradlt wird und Dass der 8 57 folgende Fassung erhält:
vorgeschlagene Kartoffel zoll werde keinen wesentlichen Einfluß auf den Preis habe». Der Kartoffelbau berge eine Gefahrenzone; diese läge na Osten. Dort seien im Jahre 1926 50 000 Hektar weniger mit Kartoffeln angebaut, weil der Kartosselbau unrentabel sei. Das entspreche einer Menge Kartoffeln, die die gesamte Bruttoeinfuhr an Kartoffeln übersteige. Der geforderte autonome Tarif bedeute eine Steigerung bon nur K Pfennig je Pfund Kartoffeln. Der Fleischkonsum sei bei uns merklich im Aufstieg und erreiche bald den der Borkriegs- zeit. Trotzdem die Landwirtschaft rutteren Fleischbedarf bald wieder völlig loerdc decken können, komme die Regierung der Bevölkerung doch weit entgegen. indem sie das Kontingent Gefrierfleisch von 1 200 0W Doppelzentner bis 1929 in der Vorlage festlegen wolle. Das möge man doch nicht übersehen.
Abg. LammerS (Zentr.) betont, daß bei der innigen Verflechtung von Industrie und Landwirtschaft die Höhe des Agrarzoüniveaus beeinflußt und sogar herbeigeführt werde durch die Höhe der Jndustriezölle. Die Arbeiten, die jetzt begonnen seien, das Gesarntniveau der Zölle neu zu prüfen, müßten mit größter Beschleunigung fvrtgefichrt werden. Die Weiterberatung wurde auf Donnerstag vertaat.
„Arbeitnehmer, die an einem Streik unmittelbar beteiligt sind, erhalten während des Streiks keine Uieterstützung."
Abg. Frau Arendsee (Komm.) lehnte die Einführung von Lohnklaffen ab und beantragte einen einheitlichen Unterstützungssatz, der auch bet Streifs und Aussperrungen gezahlt werden soll
Abg. Schneider-Berlin (Dem.) beantragte eine Änderung der Einteilung der Lohuklaffen und eine Erhöhung der Haupt- unterstützungen von 5 Prozent.
Abg. Andre (Ztt.) verteidigte die Fassung der Regierungsparteien und erklärte, eine Überschreitung der Löhne durch die Unterstützungssätze müsse hermieben werden.
stimnlung über die bisher erörterten Abscdmtte. Während der Abstimmung erläuterte Reichsarbeitsministcr Dr. Brauns den § 22a dahin, daß bei der Stelle: Besetzung für die Arbeitsämter die Inhaber eines Versorgungsscheines nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bevorzugt werden sollen. Die ersten beiden Abschnitte des Gesetzes wurden in der Ausschußfassung unter Ablehnung der Änderungsanträge angenommen.
Abgelehnt wurde auch der Antrag aus Zulassung der Ersatzkassen. Dagegen mürbe ein Anttag der Regierungspartei«» angenommen. Der Die bisherigen zehn Lohn- klassen um eine verruehrt; dagegen begimil die erste Klasse mit einem Wochenlohu bt8 10 Mark statt bisher 12 Mark. Entsprechend ändern sich die Sätze des Etnheilslohues auch in den übrigen Klassen. In der Ausschußfassung wurde im übrigen der Abschnitt 3 § 90 angenommen.
In der weiteren Aussprache forderte Abg. Janscheck (Soz.), daß der Beitrag vom Verwaltungsrat der Reichsanstalt einheitlich fessgesetzl wird.
Abg. Bertz (Komm.» richtete Angriffe gegen die Soziale demokratic wegen ihrer Zustimmung zu der Vorlage.
pstrü'fche ^unWaik
Deutsches Jteicb
Zusammentritt des neuen Strafrcchtsausschuffes.
Der neue Strafrechtsausschuß des Reichstags trat am Mittwoch zum erstenmal zusammen, um sich zu konstituieren. Zu seinem Vorsitzenden wählte der Älusschuß den Abg. D. Dr. Kahl (D. Vp.), zum stellvertretenden Vorsitzenden den Abg. Dr. Bell (Zentr.). Die Beratung des ihm überwiesenen Entwurfes eines gemeinsamen deutschen Strafgesetzbuches soll am 21. September beginnen. Zunächst sind je vier Sitzungen in jeder Woche (vom Dienstag bis Freitag) in Aussicht genommen.
Reichsbürgschaften für landwirtschaftliche Siedlung.
Mitglieder der Fraktionen der Deutschnationalen, des Zentrums, der Wirtschaftlichen Vereinigung, der Demokraten und der Bayerischen Volkspartei haben im Reichstage einen Gesetzentwurf eingebracht, der den Reichsarbeitsminister ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Finanzminister zur Förderung der landtvirtschafUichen Siedlung Bürgschaften bis zum Gesamtbeträge von siebzig Millionen Reichsmark zu übernehmen.
Beamtenbeihilsen in Sachsen.
Im Sächsischen Landtag wurde ein Antrag der Regierungsparteien angenommen, den Beamten und Be- Hördenangestellten eine einmalige Unterstützung zu gewähren, und 3 tu ar in Höhe von -10 Prozent in den Besoldungsgruppen 1—4, 30 Prozent in den Besoldungsgruppen 5—6, 25 Prozent in den Besoldungsgruppen 7 bis 9 und 20 Prozent in den Gruppen 10 und höher des auf den Juli zahlbaren Grundgehalts zuzüglich Ehefrau- und Kinderbeihilfe, höchstens jedoch 200 Mark unter Abzug von 25 Mark für ledige Beamte. Auch den Wartegeld- und Ruhegehaltseinpfängern sowie bett, Beamtenhinter- bliebenen soll eine einmalige Unterstützung gewahrt werden.
Aus 3n* und Ausland
Berlin. Reichspräsident von Hindenburg wird im Ostseebad Heiligendamm Aufenthalt nehmen und von dort aus ^ir$ern^ Preußisch? Staatsrat lehnte den Staatsver- M â »b Ä ÄS , ?Ä er die preußischen Interessen nicht genügend wahre.
München. Der deutsche Botschafter in Paris, Dr. von Hoesch, unterroa sich in der Kuranstalt Neuwittelsbach in