Zul-aer Anzeiger
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Nr. 178 — 1927
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- unö Haunetal ♦ Kulöaer Kreisblatt
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Fulda, Samstag, 23. Juli
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4. Jahrgang
; KleLne-Zeitung für eilige Leser
* Die Reichsregierung hat wegen einer in einem Aufruf ches Oberpräsidenten Hörsing an das Reichsbanner enthaltenen Beleidigung der österreichischen Regierung auf diplomatischem Mege in Wien ihr Bedauern aussprechen lassen.
n * Der Verwaltungsrat der Reichspost ist zu einer Sitzung Mammengetreten, um eine endgültige Entscheidung über die Erhöhung der Postgebühren zu treffen.
' * Die Leiche König Ferdinands von Rumänien ist von Smaia nach Sufareft übergeführt worden. Prinz Carol wird ipn Testament des Königs auf Pflichtteil gesetzt.
^ * Der amerikanische Boxer Dempsey schlug seinen Gegner iSharkev vor 80000 Zuschauern knock out und erhielt dafür eine Million Mark.
Abrechnung.
[ Ein grausiges Schauspiel. — Notenkrieg mit Belgien.
Schlaflose Generale.
Noch ist es gar nicht lange her, daß im Reichstage
• von der notwendigen Angleichung unserer
R e ch t s z u st ä n d e an die entsprechenden Verhältnisse Li der Ostereichischen Republik die Rede war. Es handelte W sich um den Entwurf eines neuen deutschen Strafgesetzbuches und die Sozialdemokratie war es, die damals mit besonderem Nachdruck erklären ließ, sie werde alles daran- setzen, um die angestrebte Rechtsgleichheit auch in dem Punkte zu erreichen, in dem der deutsche Entwurf an unseren überlieferten Rechtsanschauungen festhielt, während das geltende österreichische Strafrecht bereits einen Schritt nach vorwärts getan habe: in der Frage der Todesstrafe. In Österreich hat die siegreiche Revolution, noch ehe sie die Macht wieder an die bürgerlichen Parteien abgeben mußte« einfach, die Abschaffung der Todesstrafe verfügt, während bei uns weder die Volks- beauftragten von einst noch die späteren Linksregierungen diesem Beispiel nachgeahmt haben.
Nun hat e i n blutiger Vormittag in der Hauptstadt k der ehemaligen Donaumonarchie mehr Todesopfer ge- W fördert, als bei uns wohl in Jahrzehnten dem Richt- M i*Oiveii des Henkers überliefert werden. Und nicht die geordnete Justiz des Staates hat dabei mitgewirkt, daß dieses grausige Schauspiel der Welt geboten wurde. Es sind vielmehr am hellichten Tage Menschen erschlagen und erschossen, richterliche und polizeiliche Beamte niedergemacht worden und einen Augenblick schien es beinahe, als hätte das letzte Stündlein dieses Staatswesens nun wirklich geschlagen, das die Väter des Ver- I träges von Trianon so willkürlich und sinnlos, man kann sagen mit offenbarer Absicht, seine Lebensunfähigkeit unter allen Umständen sicherzustellen, zusammengeschustert haben. Werl« schon der Staat nicht soll Herr sein dürfen über Leben und Tod seiner Bürger, so sollten noch viel weniger seine Bürger, am allerwenigsten aber die Straße sich zum Herrn aufwerfen über Leben und Tod bei Staatsdiener. Denn ehe der Staat einen Verbrecher aufs Schafott schickt, wird seine Schuld oder Unschuld auf das sorgfältigste geprüft, und erst wenn auch die höchst« Gnadeninstanz der Volksgesamtheit ihr Siegel auf bat Todesurteil drückt, darf der Scharfrichter seines traurigen Amtes walten. Wenn aber die Abrechnung über ein angebliches Fehlurteil, über einen an geblichen Akt der Klassenjustiz auf die Straße verpflanz: wird, dann kann niemand mehr die Verantwortung für das Unheil übernehmen, das notwendig entstehen muf I und das in diesem Falle den ohnehin nur äußerst schwach ■ gezimmerten Österreichischen Staat in seinen Grundfeste: erzittern ließ.
[ Jetzt will es, sozusagen, niemand gewesen sein und jede Partei möchte der Gegenpartei die alleinige Verant Wortung für das Geschehene aufbürden. An großer Worten wird es in der bevorstehenden Parlamentsdebatt« gewiß nicht fehlen, ihr Ausgang aber steht Wohl vor vornherein unzweifelhaft fest; denn er entscheidet sich nich nach der Aufklärung, die sie bringen wird (oder bieb mehr: die sie nicht bringen wird, da noch selten burd bloße Redeschlachten Klarheit über solche vom Massen Wahn beherrschten Vorgänge erbracht worden ist), sonderr nach den gegebenen politischen Machtverhältnissen, die ir diesem Falle f ü r die Justiz und gegen die Empöre, enchehen werden, denen schon der Bundeskanzler Dr Seipel so entschiedenen Widerstand geleistet hat.
* '
In dem Augenblick, wo Österreich sich wieder emmä. ichwerften inneren Erschütterungen ausgesetzt sieht, wird die deutsche Regierung plötzlich gezwungen, in eine Ar N 0 te n kri e g m i t der belgischen R eg i e r u n f einzutreten, deren Kriegsminister es für richtig befnnder bat die Abrüstungsfrage von neuem auf die europäisch« Tagesordnung zu' stellen.
Er kann zwar nicht leugnen, daß wir abgerüste: haben; stünde doch sonst das Zeugnis der Interalliierter Militurloulrollkommission sofort gegen ihn zur Ver- jügung. Aber er behauptet, wir seien bereits Wiede? Ritten in einer neuen Aufrüstung begriffen, und läßt sick in dieser angeblichen Überzeugung auch durch die bestimm tefwn, durch untrügliches Tatsachen- und Aktenmateriai gestützten Gegenerklärungen der deutschen Regierung nich uremadfen. Belgien zeigt sich, genau wie wir es vor Herrn Poincaro seit Jahren gewöhnt sind, um die Sicher, helt feines Gebietes auf das ernstlichste besorgt, und selbst tvenn wir die kleine Reichswehr, die man uns geraten hat, auch noch auf dem Altar der Völketversöhnunc opfern wollten, in Paris und in Brüssel würden bü Generale doch keinen ruhigen Schlaf finden, aus Furch, vor den Mill-onenheere«, die über Nacht vlötzlick einmal
Der Kampf um die Vortoerhöhuns.
Minister Schätzel für erhöhtes Aorto.
Sitzung des Verwaltungsrats der Reichspost.
Der Verwaltungsrat der Deutschen Reichspost trat am Freitag zusammen, um endgültig Beschluß über die Gebührenvorlage zu fassen. Die Verhandlungen waren nicht öffentlich. Reichspostminister Dr. Schätzel hielt einleitend eine Ansprache, in der er nochmals die Gründe für die nach seiner Meinung notwendige Portoerhöhung darlegte. Bei der Reichspost fei, so meinte der Minister, ein ungedeckter Mehrbedarf von 427 Millionen festgestellt. Auf Anleihen können bei gesunder Geschäftsführung nur Anlagen genommen werden, nicht aber Mehrausgaben laufender Natur, wie z. B. für Erhöhung der Beamten- besoldung, der Wohnungsmiete und der Löhne, für die allein ein Betrag von 216 Millionen Mark erforderlich ist. Das wäre Bankerottwirtschaft, die nicht verantwortet werden könnte.
Der Minister kam dann auf die Geschäftsführung der Reichspost zu sprechen und betonte hierbei, daß seit 1926 trotz Steigerung des Verkehrs 5000 Kräfte eingespart worden seien. Dann fuhr Dr. Schätzel fort:
Ich kann bestimmt erklären, daß die Ausgaben der Deutschen Reichspost schon heute oft über die Grenze des Vertretbaren hinaus abgedrosselt sind, schon aus Mangel an den erforderlichen Mitteln. Wir haben alle Möglüh- keiten erschöpft, bevor wir mit dem Vorschläge der Ge- bührenerhöhung hervorgetretrn sind. Der ungedeckte Mehrbedarf der Deutschen Reichspost ist so groß, daß ohne Gebtthrenerhöhung die Mittel fehlen würden, um die b e - v 0 r st e h c n d e B e s 0 l d u n g S c r h ö tz n « g auch auf die. 356 060 Beamten, Angestellten und Arbeiter der Deutschen Neichspost zu erstrecken, daß ferner lebenswichtige Arbeiten eingestellt und etwa 12 000 Arbeiter entlassen werden müßten.
aus deutschen Wäldern über die Grenze vorvrechen konnten. Wir_ mögen lachen, oder den Kopf schütteln Ühei so ängstliche Gemüter, denen selbst ein Frieden von Versailles kein sanftes Ruhekissen zu bieten vermag; eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihnen wird niemals zum Ziel führen, da sie ja die wahren Absichten, aus denen heraus sie immer wieder mit neuen Verdächtigungen gegen uns Vorgehen, nicht verraten dürfen.
Wie es aber bei diesem Zustand der Dinge zu de? allgemeinen Abrüstung kommen soll, auf die wir nach den wiederholten Feststellungen unserer Negierungsvertreter in Genf nunmehr ein verbrieftes Anrecht haben, das,wissen die Götter. Statt der allgemeinen Abrüstung scheinen unsere Gegner von 1914 eine dauernde Militärkontrolle in Deutschland einrichten zu wollen. Wenn das so weitergeht, wird auch hier einmal eine Ab rechnung notwendig werden, bei der, aller Voraussicht nach, nicht Deutschland, sondern der Völkerbund der leidtragende Teil sein würde. Dr. Sy.
König Ferdinands lchie Fahrt.
- Prinz Carol auf Pflichtteil gesetzt.
' Die Leiche des verstorbenen Rumänenkönigs ist von Sinaia nach Bukarest übergeführt worden. Jur Schloß zu Sinaia waren Zaufenbe von Personen an der sterblichen Hülle des Königs, die in die Uniform eines Jäger- generals gekleidet war, vorübergezogen. Als der Sarg dann aus einer Geschützlafette zum Bahnhof gebracht wurde, bildete aus den Straßen eine endlose Menschenmenge, darunter Schulkinder und Abordnungen aus dem ganzen Lande, Spalier. Hinter dem Sarge schritten die königliche Familie und die Mitglieder der Regierung. Bis Bukarest waren alle Stationsgebäude mit schwarzen Tüchern behängt. Die Ankunft des Zuges in Bukarest- Cotroceni wurde der Bevölkerung durch 101 Kanonen- fchüffe verkündet. Auf dem Bahnsteig warteten die Mitglieder des Regentschastsrateö, die Mitglieder der Regierung, der Metropolit, die Vertreter aller Zivilöchörden und der Chef der Armee. Zwischen dem Bahnhof und dem Schlosse Cotroceni bildeten TruppLuaSteilungen Spalier. Der Sarg wurde von den Adjutanten des verstorbenen Königs getragen und in bem Goldenen Saal des Schlosses aufgebahrt.
König Ferdinand hat bem Ministerpräsidenten V r a- tianu ein Schreiben hinterlassen, in dem es heißt: „Gott hat gewollt, daß die Krone auf das Haupt meines Enkels, der noch ein Kind ist, übergeht. Ich bitte alle guten Bürger, die Ruhe und Wohlfahrt des Landes fördern zu helfe«. Ich sann der Zukunft nicht ins Auge sehen, ohne mit väterlicher Liebe a n m eine n g e - liebten Sohn Carol zu deuken. Ich zweifle nicht daran, daß er, wie jeder gute Rumäne, der sein Vaterland liebt, sich bemühen »vird, während der Regierung seines Sohnes und seiner Nachfolger den Fortschritt Rumäniens zu erleichtern. Was mich betrifft, so habe ich mir nur deswegen, weil ich die Ruhe des Landes nicht stören wollte, die väterliche Genugtuung versagt, ihn wiederzusehen. In dem gleiche« Gefühl bitte ich ihn, fei rter Verpflichtung gemäß, nicht in das Land z u r ü ck z ük e h r e n, außer, wenn die Behörden es ihm gestatten sollten." Es wird jetzt auch besannt, daß dem am 2. Juli 1925 niedèrgeschriebeneu
v Testament des Königs,
das in Sinaia eröffnet wurde unb das die Verteilung von Legaten an die Mitglieder der königlichen Familie
Ore Ar-fache der finanziSUcK SchwierLZkeiien der Deittschen Reichspost ist nicht von heute. Sie liegt letzten Endes darin, daß feit der Stabilisierung der Währung die Einnahrncn der Deutschen Neichspost aus den Gebühre« nicht mit der zunehmenden Höhe der Ausgaben Schritt gehalten haben. Die Deutsche Reichspost mußte ihre gewaltigen Ausgaben zu 100 Prozent bezahlen und nährn hiergegen ans bete Gebühre« nur durchschnittlich etwa 60 Prozent ein.
Das ungeheure sinanzieLe Opfer, das die Deutsche Reichspost hiernach seit der Stabilisierung durch Beibehaltung des IS-M.-Briesportos der deutschen Währiing und der deutschen Wirtschaft gebracht hat. ist ihr nicht gedankt worden. ES ist ein bitteres Unrecht, daß die deutsche Öffentlichkeit der Neichspost darüber Vorwürfe macht, daß sie nunmehr endlich ihre Tarife den Ausgabesätzen angleicht. Die Deutsche Neichspost geht doch hiermit nicht vor, sondern holt ausschließlich nach, was alle Kreise der gesamten deutschen Wirtschaft, groß und klein, meist in viel höherem Ausmaße längst vor ihr vollzogen haben. Wer in der deutschen Wirtschaft seine Preise selbst erhöht hat, dem fehlt daS Recht, gegen die Gebührenerhöhung der Reichspost zu protestieren.
Den Ausführungen des Ministers folgte eine lebhafte Aussprache,
in der von verschiedenen Seiten betont wurde, daß die. Leistungen der Post erheblich beruntergegangen seien. Es wurden zahlreiche Stimmen gegen die Gebührener- höhung laut, doch ist saunt daran zu zweifeln, daß sich der Verwaltungsrat schließlich den Wünschen des Post- ministers beugen wird. Ein Eintrag der Kommunisten, der die Zurückziehung der Verlage verlangte, wurde ab= gelehnt. Ein lebhafter Streit geht auch noch.um den Termin der-Jnkraftsetzung ber Vorlage.
und an verschiedene Körperschaften bestimmt, ein vom 11. !>ioüizw angebängt tu, in dem
folgende Erklärung steht:
Ä „Gott hat cs gefallen, bad Land, mich unb die Königin durch einen großen Schmerz zu trüben, indem Prinz Carol auf die Thronfolge verzichtete. Ich werde nie den Schmerz riberwirrde«, den ich in dem Augenblick empfand, in bem ich gezwungen wurde, diesen Entschluß zu billigen, der leider unvermeidlich war."
Aus bem Testament ist ersichtlich, daß Prinz Carol so gut wie enterbt würde und daß er nur fein Pflichtteil erhält, das ihm in Gold und Effekten aus- gezahlt' werden soll; den Rest des Vermögens, das dem Prinzen zufalle« sollte, erhält fein Sohn Michael, der neue König. Sehr bemerkenswert ist eine Meldung des Pariser „Matin", nach der „König Carol" den Wunsch ausgedrückt haben soll, zu den Begräbnisfeierlich- keiten nach Bukarest zu kommen; er habe jedoch keine Antwort erhalten. Die Wendung „König Carol" läßt darauf schließen, daß ber in Paris lebende Prinz sich für den rechtmäßigen König von Rumänien hält und daß der bisherige ruhige Verlauf des rumänischen Thronwechsels vielleicht doch noch in unerwarteter Weise gestört werden könnte.
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Blutige Demonstrationen für Carol.
Bukarest. In gaga ras hi Rumänien haben Demonstrationen zugunsten des Prinzen Carol stattgefunden. Zur Ver» treibung der Demsnstrmrten wurde Kavallerie engesetzt. Mehrere Teilnehmer sind getötet worden.
Das Erbe Ker Kö^igm MeWnöra.
Ein Streit zwischen europäischen Königshöfe«.
Erst jetzt ist die Verteilung ber Hinterlassenschaft der englischen Königin Alexandra, der Ge- niahlirr des bekannten K ö n i g s E d u a r d VII. borge» nommen worden. Die Königin Alexandra war eine Tochter des dänische« Königs Christian IX. ben man mit Recht bett Schwiegervater von Europa nannte. Eduards Witwe hinterläßt nicht weniger als 80 M i l * Honen Krone n, das sind etwa 90 Millionen Mark. Sie hat in ihrem Testament dem norwegischen Kronprinzen Olaf den größten Teil ihres gesamten Vermögend zngesproche«, die englische Kölkigsfamilie hat aber dagegen Einspruch erhoben. Über die meisten Besitztümer, Kunst- schätze an Malerei, Juwelen, Antiquitäten usw., hatte nämlich die englische Königinnnllter nur ein Versügungsrecht zu Lebzeiten, während nach ihrem Tode auf Wunsch Eduards VII. diese Schätze unter König Georg V., die Königin Mary, den Prinzen von Wales und die Priuzessin Mary verteilt werden sollten. Es entstaub nun ein Streit zwischen London und Oslo, der jetzt geschlichtet worden ist.
Danach erhält der norwegische Kronprinz außer einem Teil des baren Geldes nur das kostbare Silberservice, das der Newhorker Bankier M 0 r g a 11 der englischen Königin einst geschenkt hatte, und die Königin Maud von Norwegen erhalt ein paar M a I e r eien von Rubens und Velasquez, die zusammen einen M i n b e st w e r t von 30 Millionen K r 0 n e n haben sollen und der Königin einst von Rothschild verehrt lvorden sind. Die übrigen Kostbarkeiten dieser Sammlung fallen dem englischen Königshause zu, darunter auch ein prachtvolles Geschenk Kaiser WilhelniS I. an Eduard VII.