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M-aer Anzeiger

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Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg

Zulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlen strafte 1 Zernsprech-Rnschluß Hr.989 Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe .Zulâaer Fnzeiger"gesiaver.

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Fulda, Freitag, 5. August

4. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* ^aS Reichswehrministerium stellt fest, daß die von Pro-

- W Förster bekanntgegebene Teilnahme eines Rèichs- Aro sister's an Gesprächen über Vergrößerung der Reichs- Zr aus der Luft gegriffen ist.

* ^as preußische Kabinett hat der provisorischen Ernennung ^for Wäntigs zum Nachfolger Hotsings im Amt des Präsidenten der Provinz Sachsen zugestimmt.

'Ne Sprechversuche von Berlin nach Buenos Aires auf iMktiUelephonischem Wege haben einen glänzenden Erfolg Mit ^ie Frage des regelmäßigen Sprechverkehrs ist nur eine Frage der Zeit.

»«n Saarbrücken ist die Grußpflicht der Verkehrspolizei Mènübcr den Offizieren des interalliierten Bahnschutzkom- MNdos ausgehoben worden.

Stille Abwertung.

Bon volkswirtschaftlicher Seite wird uns geschrieben:

Als das Reich bei der Aufwertungsgesetzgebung die Ä Ablösungsanleihe schuf, in die sämtliche Schulden des Reiches, vor allem der Alt- und der Neubesitz a« Kriegsanleihe umgetauscht werden sollten, ist dem Mitbesitz bekanntlich die fünffache Aufwertung der ihm Mellten neuen 2.50-Mark-Aktie, eine 4,5prozentige Azinsung und eine allmähliche Abtragung dieser Schuld durch Auslosung binnen 25 Jahren zugesichert worden. Lor allein wurde darauf hingewiesen, daß die neue Ab- üjMgâanleihe mit Auslosungsrecht einbörsengängiges* Papier werden würde, ebenso wie die ohne Auslosungs­recht, die gegen den Neubesitz an früherer Reichsanleihe Amgetauscht würde. Damit sollte dre Möglichkeit ge* schassen werden, den früheren Altanleihebesitz, der dock die letzten Vermögensreste weiter, einstmals vielleicht sehr wohlhabender Kreise darstellt, an der Börse zu verkaufen, wenn Krankheit oder andere Not die Hingabe dieses Ver-

ImgmL erzwang.

Das Schicksal dieser Ablösungsanleihe stellt aber

Wadezu eine Katastrophe dar. Wenn man nämlich auf

iM Mr/enzettel sieht, so muß man feststellen, daß der

I Ms dieser Anleihe auf rund 58 Prozent gesunken ist.

An der Berliner Montagsbörse, als zum erstenmal der Kurs nicht mehr nach dem Nominalwert, sondern nach dem Rückzahlungswert notiert wurde, erfolgte auf dem Wege nach unten, den diese Anleihe seit den November- ugen vergangenen Jahres eingeschlagen hat, schon nicht

I ^ gewöhnlich ein Schritt, sondern geradezu ein Sprung ! in der bisherigen Richtung: die Anleihe, die am Sonn- wend vorher mit 298 notierte, verlor 9 Prozent. Schon

«r Kurs mit 298 bedeutet ja, daß die Anleihe außerordent­lich unterbewertet ist. 12,50 Mark zuzüglich einer jähr- "M Zinsvergütung werden ausgezahlt, wenn das be« i ^lide Stück im Nominalwert von 2,50 Mark ausgelost I vird; muß es aber vor diesem Zeitpunkt an der Börse

I werden, so erhält der bisherige Altanleihebesitzer

K'.wlwp 7 Mark. Und wenn die neue Kursnotiz im I An-ettel mit 58 Prozent erscheint, so bezieht sich das

I Summe von 12,50, beweist deutlicher als jener Ivon 289, daß die Altanleihebesitzer in dem I da sie, durch Not gezwungen, ihre Ablösungs- I .'."bestücke an der Börse verkaufen lassen müssen, fast

^We ihres Vermögens einbüßen. Dafür hat man I ^Et von derstillen Abwertung" geprägt. Wäre

I vollwertig, so müßte ihr Kurs über 100 stehen, I * Zinszahlung schon für zwei Jahre hinzuge- I ^/ .werden muß.

I orts11 L^^chen Tage wie diese Ablösungsanleihe ist I N rutsche Reichsanleihe von 1926 an der 15 zurückgegangen. Sie ist theoretisch nur mit tun verzinslich, verzinst sich aber praktisch für den I w Dozent, der sie zum jetzigen Kurs von 86 Prozent l Ablösungsanleihe ohne Auslosungsrecht, I Kuhere Neubesitz, notiert an der Börse mit r U' , 'lktie ist also nicht etwa 2,50 Mark wert, son- ' Sm Qlt erhält dafür 35 Pfennige. Ist also das

İn erhält dafür 35 Pfennige. Ist als foiite0 derstillen Abwertung" zu drastisch? «ünLLEMl man sehen muß, daß das Reich beiden"., UG ni^t veranlaßt sehen, den Kurs der Weifi» h enou Ablösungsanleihen oder den der Reichs- M., °. ^26 irgendwie zu stützen! Beides sind doch M Xt bls.auf ganz geringe Ausnahmen im Besitz ^iiiNLr v ^eichsangehörigen sind, besonders die Ab ^lreilsw^Äe- Gerade diese bedeutet die letzte Stütze SHuMAedurftiger. Es ist höchste Zeit, daß eine fach eiii-^ Etwn in Angriff genommen wird; das ist éin= man j'b'ozialethische Pflicht des Staates. Früher hat Neu in -"ein Zweck, den Kurs der Reichsanleihe zu Grüntet der Inflationszeit dieReichsanleihe A.-G." N Müs,'/ M-^"/e noch existiert. Es wäre wohl möglich, ^iwtnd/n «^helfend einzugreifen, um der jetzigen Wh Entwicklung der Reichsschuld ein Ende zu

Be-

und die

Ei« SttlMng des

», Aeichswehnuinisteriums.

5 . Professo/> «V3 Mitte ilungen unrichtig. /Adi>,enden M^'â^-^ ^ e r hatte in der in der Schweiz J^ Major E^heU" mitgeteilt, daß der Rittmeister L ti°der I & v- Sreyberg-Allmendiu - i^unst tm at. 51^11 ln einer Sitzung oder Zusam. »Alane in der R-a^^"s in Berlin sich ii UA'llen gleichk^n^^^^^' ^'^ neuen deutschen v. Steph â ^ sichert habe. Der 0 " sollte in der betreffenden

9k»

tschen Kriegs» Der früher« nden Sihn na

WmpW Verlii-Mms

Zernsprechverbindlstig

über 12000 Kilometer.

D è utschlanös Gesprach mit Südamerika.

Bei den soeben stattgefundenen drahtlosen Fern- fprechversuchen zwischen Berlin und Buenos Aires hat sich üach dem erstmaligen Mißerfolg vor mehreren Wochen nunmehr Buenos Aires aus den Ber­liner Anruf bereits nach einer Minute radiotelc- graphisch gemeldet. Die Versuche, die in Gegenwart von Vertretern der Behörden und interessierter Körperschaften vorgenomnlen wurden, dauerten drei Viertelstunden und ergaben, wie Buenos Aires radiotelegraphisch wieder­holt bestätigte, einen sehr guten Empfang. Man glaubt, schon im nächsten Jahr einen regelmäßigen Telephon- verkehr zwischen Berlin und Buenos Aires einrichten zu können. Die Entfernung zwischen Berlin und Buenos Aires beträgt 12 500 Kilometer.

Insgesamt sprachen elf Redner, jeder aber nur zwei Minuten. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, daß man ums Himmels, willen nicht schreien und auch nicht lauter sprechen solle als gewöhnlich. Der Telefunken- apparat sei (im Gegensatz zu den Apparaten des Berlin Newyorker Telephonverkehrs) so fein gebaut, daß man eben keineswegs anders zu sprechen brauche als im Orts- verkebr.

Pläne für eine Vergrößerung der Reichswehr bargcÉä? haben.

Vom Neichswehrministerium wird nun zu diesen Mit­teilungen derMenschheit" erklärt, daß der Rittmeister Freiherr v. Freyberg-Allmendingen an einer derartigen Zusammenkunft niemals teilgenoinmen und sich auch an anderer Stelle über die angeführten Themen nicht ge­äußert habe. Der futtere Major v. Stephani sei dèm Freiherrn überhaupt nicht bekannt. Im übrigen seien die von derMenschheit" gemachten Angaben über Ab­sichten und Vorbereitungea des Reichswehrministcriums völlig aus der Luft gegriffen.

Letzte Verhandlungen in Genf.

JapansFl 0 tte n b aufe i e r t a g".

Alle Genfer Meldungen lassen daraus schließen, daß die Seeabrüstungskonserenz als aussichtslos zu betrachten ist, da auch der japanische Vermittlungsvorschlag keine brauchbare Grundlage für weitere Einigungsversuche bot. Dieser Vorschlag sah eine Vereinbarung über einen Flottenbaufeiertag" vor: bis zum Jahre 1931 sollte keine der drei Seemächte neue Schiffe bauen. Wem dieser Vorschlag nicht gefallen hat, wird nicht gesagt. Man hat sich jedenfalls mit dem Scheitern der Konferenz ab­gesunden und es wird nur noch daraus ankommen, wie die Führer der Delegationen die Gründe für das Miß­lingen darlegen werden.

Von amerikanischer Seite wird übrigens bestritten, daß Präsident Coolidge die Konferenz für so wichtig gehalten habe, daß er wegen des Fehlschlages von der neuen Präsidentschaftskandidatur zurückgetreten sei. Der Ausgang der Konferenz sei für seine politische Zukunft völlig bedeutungslos.

*

Abbruch der Genfer Mrinekonferenz.

Genf. Nach der ergebnislosen Schlußsitzung der Drei- mächte-Abrüstungskonferenz wurde eine gemeinsame Beschluß fafsttng angenommen, in der die Einigkeit in einigen Frage" betont wird. In der Hauptfrage, der Beschränkung der Kreuzerbauten, konnte keine Verständigung erzielt werden. Es wurde eine frühere Einberufung der für 1931 geplanten Washingtoner Abrüstungskonferenz gefordert.

politische Ilnadschâ Deutsches ireich.

Meinungsverschiedenheiten in den deutsch-französischen Handelsvertragsverhandlungen.

Aus halbamtlicher französischer Quelle verlautet, daß in den deutsch-französischen Handelsvertragsverhandlun aen doch noch einige Meinungsverschiedenheiten bestehen. Die französischen Delegierten hätten noch keine Genug­tuung betreffend Leinen- und Seidenwaren erhalten. Die deutschen Vertreter andererseits versuchten »och ihren Standpunkt betreffend die elektrische und mechanische .vn- vustri^duichzudrücken. Es bestätige sich jedoch- daß die Verhandlungen zu einem Ergebnis fuhren durfte .

Hörsings Nachfolger.

Das preußische Staatsmiiiisteriunl hat de« Minister des Innern ermächtigt, dem llmberfitat^iorinor Dl. WäMia in Halle die kommissarische Verwaltung de, Stelle des Oberpräsidenten der Provinz Sachsen zu nber- tragen. Gleichzeitig wurde der Minister ermächtigt, das erforderliche Einverständnis des Provinzialausschussev de r Provinz Sachsen mit der endgültigen Ernennung Pros. Wantig herbeizuführen.

Das beschlagnahmte deutsche Eigentum in Amerika.

Der jüngsten Ankündigung führender amerlkanischel Staatsmänner, daß das G e s e tz u b e r d 11 * 1

Die Entwicklung der drahtlosen Telephonie schilderte der große deutsche Pionier auf dem Gebiete des Radios, Grâf Arco. Er führte aus:Seit wenigen Wochen hängt an der Sakrower Kirche in der N ä h e V 0 n P 0 t s- d a m eine Bronzeplakette zur Erinnerung, daß hier vor 30 Jahren in Deutschland die ersten Versuche der draht­losen Telegraphie, von Professor S l a b y gemacht wur­den, nachdem er im Jahre zuvor Marconis erste Erfolge miterlebt hatte. Ein kleiner Funkeninduktor stand neben der Kirche, angefchlossen an einen Luftdraht, und vier Kilometer davon entfernt am Eingang Potsdams der Empfänger, der die verabredeten Zeichen aufzeichnete. Mit sorgenvoller Miene betrachteten wir die Ergebnisse. Wird es je möglich sein, drahtlose Telegraphie auf 50 oder gar 100 Kilometer zu übertragen? Wird die drahtlose Technik jemals den Weg vom Laboratorium in die harte Welt des Gebrauches finden? Dreißig Jahre, eine lange, lange Zeit, gemessen an den Erlebnissen des Einzelmenschen aber eine knappe Sekunde im Zeit­maß der Kulturentwicklung. Und jetzt stehe ich voll innerer ^Erregung vor dem Mikrophon, das meine Worte, ge­tragen von elektrischer Strahlung bei 20 Millionen Schwingungen, nach Buenos Aires bringen soll. 30Jahr-^.. Entwicklung, und doch nur ein Auftakt, nur ein Vor- fpiel. Jetzt erst beginnt unsere Technik ihren Siegeslauf: >^chnelltelegraphie, -telephonie, -bildübertragung über alle Entfernungen des Erdballs bei Tag wie bei Nacht und mit immer zunehmender Sicherheit. Dies ist kein Traum. Dies ist Wirklichkeit, die sich vollendet."

des beschlagnahmte n d e u t s ch e n Eigentums vom nächsten Kongreß sicher angenommen werden würde, folgt jetzt eine Erklärung des Verwalters des beschlag­nahmten fremden Eigentums, Sutherland, der die Erwartung ausspricht, daß der Gesetzentwurf einen der ersten Punkte der Tagesordnung bilden werde. Suther­land sagte, daß bie Jg££.^ auf eine Beschleunigung dringen werde, um die etwa 265 Mil­lionen Dollar fremden Eigentums endlich zurückzugeben. Nach Annahme des Gesetzes werde die Rückgabe in den meisten Fällen binnen Jahresfrist erfolgen.

Ein Programm zur Lösung der Elsaßfrage.

Ein im französischen Departement Bas-Rhin ge­gründetes Komitee für republikanische Verständigung hat folgende Programmpunkte aufgestellt: Die Lösung aller außenpolitischen Konflikte soll durch internationale Älb- kommen angestrebt werden. Alle Glaubensbekenntnisse sollen Achtung genießen durch Aufrechterhaltung des Grundsatzes der Neutralität des Staates, was der Er­teilung von Religionsunterricht in der Volksschule nicht widerspreche. In Elsaß-Lsthringen soll die französische Sprache Grundsprache sein, doch soll der deutschen Sprache an zweiter Stelle ein m ö g l i ch st breiter Raum Vorbehalten bleiben, soweit dies ohne Schädigung des normalen französischen Unterrichts möglich ist. Das Zweisprachenshstein soll bei der Ver­waltung u; j vor Gericht so lange Regel bleiben, als es Personen gibt, die nicht in der Lage waren, in der Schule französisch zu lernen.

Llus Zn- und Ausland.

Berlin. Der Reichsverband des Deutschen Groß- und Überseehandels erläßt einen Ausruf zur Hindenburg- Spende.

Trier. Staatssekretär Schmid vom Reichsministerium für die besetzten Gebiete hielt Besprechungen über die wirt­schaftliche Notlage im Bezirk Trier mit den hiesigen Regierungsstellen ab. Im Vordergründe der Be­sprechungen standen verkehrspolitische Fragen.

Trier. Ein Leutnant des hier garnisonierten fran­zösischen A lp e njüg e rre g i me ut s ohrfeigte einen Fuhrmann, weil dieser einer Radfahrerabteilung des Regi­ments mit seinem Wagen nicht rechtzeitig auswich. Über den Zwischenfall ist eine Untersuchung eingelcitet worden.

Saarbrücken. Die Saarregierung hat infolge der Proteste der deutschen Bevölkerung die Grußpflicht gegenüber dm Bahttschutzosfizieren aufgehoben.

Wilhelmshaven. Das im September vorigen Jahres auf der Marinewerft Wilhelmshaven vom Stapel gelaufene Tor­pedobootFalke" ist letzt als vierte Einheit der ersten neu- erbaulen Torpedobootsserie in Dienst gestellt. Das neueste Schiff der deulsckcn Reichsmarine, der KreuzerC". wird am 20. August aus der Werft der Deutschen Werke in Kiel vom Stapel lausen. Der Kreuzer, der ungefähr vom gleichen Tvp wie dieEmden" und die im Frühjahr dieses Jahres in Wilhelmshaven vom Stapel gelaufeneKönigsberg" ist, wird voraussichtlich den NamenKarlsruhe" erhalten.

Paris. DieAction Francaise" meldet, daß es dem aus dem Gefängnis befreiten L e 0 n Daudet trotz der aus den Straßen Frankreichs ausgeübten Überwachung gelungen sei, nach Belgien zu gelangen: er werde dort mit seiner Familie einige Wochen in der Sommerfrische zubringen.

Bukarest. Die außerordentliche T a g u n g d e s P a r l a - int ii t s ist geschlossen worden. Beide Kammern haben sich bis zuni 14. Oktober vertagt.

Boston. Der Gouverneur hat es abgelehut, die beiden zum Tode verurteilten Anarchisten Sacco und V a n z e t 1 i zu begnadigen.

Belgrad. Auf Grund des zwischen der jugoslawischen und der albanischen Regierung erzielten Übereinkommens werden die gegenseitigen diplomatischen Beziehungen Montag, den 8. August, in der Weise ausgenommen werden, daß die beiden Minister des Äußeren an diesem Tage die Geschäftsträger des anderen Staates in Audienz empfangen werden. Dadurch soll die gleichzeitige Wiederaufnahme der diplomatischen Be- liehungen zum Ausdruck gebracht werden.