' fuldaer Anzeiger
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ftsifici'nf jeden Werktag. Bezugspreis: monat- J Mark. Bei Lieferungsbehinderungen durch ^here Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Lahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Sprüche. Verlag Friedrich Threnklau, Kulda, Mlieö des Vereins Deutscher Zeitungsver- j^, Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Hr. 16009
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210-1927
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MW nach neuer Abröstung genfer Revolte der kleinen Mächte.
as Abrüstungsproblem in Genf
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zu die träge dahinschleichenden Genfer Völkerbund- Mungen ist mit einem Ruck neues Leben gekommen. Maß hierzu bot ein Vorstoß Hollands, das zunächst verschiedenen kleinen Mächten unterstützt wird, die - der Abrüstung aufs neue und energischer zu betrei- ^n Völkerbundkreisen und auch in der ausländischen * spricht man von einer Revolte der kleinen ^ten gegen die dem Völkerbund angehörenden Mächte, gegen die der Vorwurf erhoben wird, daß «s unter sich ausmachen, ohne die kleinen Staaten zu k und daß sie den Völkerbund mit nebensächlichen 3 belasten, an die Lösung der großen Tagesprobleme Knicht herangehen.
ihn nun eine Diskussion über die Abrüstungsfrage Zufuhren, hat der holländische Minister des Äußeren, Mland, einen Vorstoß unternommen und in einer hechteten Rede der Versammlung den Vorschlag Mitet, daß der Völkerbund sich von neuem mit dem «gs- und Abrüstungsproblem beschäftigen solle. Musgangspunkt dieser neuen Abrüstungsbesprechun- szM nach der Meinung des holländischen Vertreters uMblimen des sogenannten Genfer Protokolls gc-
werden. Dieses Protokoll, das im Jahre 1924 Hoffen und um das seinerzeit heftig gekämpft Ä ist, sieht vor allen Dingen das Prinzip der ver- »den Schiedsgerichtsbarkeit über alle rechtlichen Äschen Fragen vor, um einen Krieg unmöglich ^ni. Weiter plädierte der holländische Außen- W für die Verwirklichung der Forderungen der üÄMaftskonferenz, für den Kamps gegen den Pro- WDS und, als erste Stufe aus diesem Wege, für Mptiite Einführung von Handelsverträgen mit be-
r Meistbegünstigung, denn die wirtschaftliche AM sei neben der moralischen das löMfamfte M zur materiellen Abrüstung zu gelangen. AikWführungen des holländischen Ministers fanden it« meisten Bänken, namentlich aber bei den kleinen , lebhaften Beifall. So ließen denn auch zu den äugen van Bloklands bereits Estland, Finn- Äliland und Schweden ihre Zustimmung in der UMdvèrsamtnlung mitteilen. Bemerkenswert ist die billig Englands, dessen Delegationsführer Alain sehr zurückhaltend ist. Nach der Meinung Nchcn Außenministers ist die Frage der Sicherung Brüstung im gegenwärtigen Augenblick gar nicht britische Außenminister hat sogar Pressevertretern Ar erklärt, daß Großbritannien es unter keinen Am zulassen werde, in weitere Garantien der euro- M Grenzen verwickelt zu werden. Diese Gedanken- - âben Chamberlain schwere Vorwürfe seitens eines "Ar französischen Presse eingetragen, da Frankreich Aich - alles daransetzt, seinem Verbündeten, Polen, Must eines Ost-Locarno zu ermöglichen. In Genfer teeren sogar Gerüchte verbreitet, die davon wissen ’M der Vorstoß Hollands mit Wissen und Unter« S Frankreichs erfolgt sei, jedoch wird von Hollän- 'Seite Wert auf bie Feststellung gelegt, daß bie Aus- M des holländischen Vertreters in Genf ohne vor- Einvernehmen mit einzelnen Großmächten zu- Sckommen seien.
Die Auffsffung in Deuischland.
^ Berliner maßgebenden politischen Kreisen ist man willig, es sei schwerlich bamit zu rechnen, daß bei '"°liigen Abstimmung in Genf die holländische Reso- swmütigè Zustimnntnss fände. Die holländischen «8e dürften gewiß bem guten Willen zum Vor- "!>ue,l in der Weltpolitik entstammen, aber die Wordene Ansicht, man könne sie etwa mit den pol- M einem Kompromiß vereinigen, erscheine doch 'vesenlos. Gewiß sei es zu verstehen, wenn Hol- ausspreche, was mehrfach bei den kleinen Staaten Attbundcs empfunden wurde: nämlich den Aus- y kleinen Staaten von wichtigen Altssprachen, Großmächte unter sich ausmachten, so daß fast m Völkerbund der Großmächte im Völkerbünde n werden könne.
, Polens paAziel.
j,^Ms Vorgehen Hollands ist der polnische Pakt- 'N,Genf völlig in den Hintergrund gedrängt Für die nächsten Tage sind bereits die Be- Mn zwischen den einzelnen Delegationen in Aus- c teilten, die der Erörterung des holländischen t’tn« “teilen sollen.
8. September. Pertinax drahtet dem ^graph« nu5 Genf: Folgendes ist der Wortlaut Vorschlages, der der Versammlung zur Abstim- titüj "'tot werden wird: Die Versammlung zieht die Rzj /” Betracht, die die Internationale Gemeinschaft »ng d^ " hat die feste Entschlossenheit, die Ausrechtcr- .11^ ^ .^gemeinen Friedens zu sichern. Sie nimmt zu Hilte’n "^ Krieg niemals als ein Mittel zur Regelung von Ai|lUl1^ Staaten gebraucht werden dürfe unb daß tt( ^An Angriffskrieg ein internationales Verbrechen ^ifhn d" Ansicht, daß das ein feierlicher Verzicht $A»,n^' der die Verwirklichung haben würde, daß ~ allgemeinem Vertrauens geschaffen werden "Fortschritt der im Hinblick aus die Abrüstung be-
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Tageblatt für Rhön unö Vogelsberg Zulöa- und Haunetal *Zulöaer Kreisblatt Reöaktion unü Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ❖ Zernsprech-Rnschluß Nr. 989
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Fulda, Donnerstag, 8. September
gonneuen Arbeiten begünstigte. Die Versammlung erklärt:
1. In irgend einer Weise zum Krieg zu greifen, zwecks Regelung internationaler Konflikte ist verboten und wird verboten sein; 2. Alle Konflikte, welcher Art sie auch sein mögen, die zwischen Staaten entstehen, können nur durch friedliche Mittel geregelt werden und daher fordert die Versammlung die Mitglieder des Völkerbundes auf, die obige Erklärung zu Protokoll zu nehmen und sich in ihren gegenseitigen Beziehungen nach ihren Grundsätzen zu richten.
In sehr bezeichnenden Worten gibt das Pariser Blatt „Paris National" die Ziele wieder, die Polen sich mit seinem Paktvorschlag gesetzt hat. Es handelt sich, so schreibt das Blatt, für Polen um nichts weniger, als darum, endgültig die Tür für jede Möglichkeit einer Revision seiner Grenzen zu schließen. Polen will, daß endgültig seftgelegt wird, daß Wilna, Ostgalizien und der Danziger Korridor ihm bis in alle Ewigkeit gehören, ebenso wie Rumänien wünscht, daß festgesetzt werde, daß Bessarabien niemals mehr unabhängig sein wird. Mit einem Wort, Polen wünscht durch Vorlegung seines Planes, daß Europa und die ganze Welt einer rein polnischen Politik dienen.
Diese Ausführungen können von deutscher Seite aus nnr unterschrieben werden.
IußangelK
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Am Mittwoch sollte in Gens die große Abrüstung»- Debatte beginnen. Alles war gespannt, wie sich Polen verhalten würde. Aus allen Berichten ging hervor, datz Polen in seiner Haltung immer unschlüssiger wurde. Man war schließlich der Ansicht, daß das Ganze mit einer lendenlahmen Erklärung der Vollversammlung enden würde, in der man an die friedliche Gesinnung der Völker appellierte. Unerwartet ist nun der Stein von anderer Seite ins Rollen gebracht -worden. Am Dienstag- wiWmd der allgemeinen Aussprache über die vorjährige Tätigkeit des Völkerbundes schnitt der holländische Außen- minister plötzlich die A b r ü st u n g s f r a g e an, wobei er dem Völkerbünde nicht den Vorwurf ersparte, daß man in dieser Frage so gut wie gar nicht vorwürtsgekommen sei. Er griff in seinen Ausführungen den Gedanken des früher abgelehnten Genfer Protokolls auf, worin eine Abrüstung ohne Sicherheitsgarantien als unmöglich erklärt wird. Es läßt sich denken, daß dieser plötzliche Vorstoß Hollands das allergrößte Aufsehen erregte. Ist doch dadurch eine neue Situation entstanden und eine ernste STompli$ierung der Lage eingetreten.
Daß von französischer und vor allem von polnischer Seite das holländische Vorgehen nicht ungern gesehen wird, kann man sich denken. Die französische Delegation wird zwar etwas zurückhaltender sein. Dagegen haben die Polen geradezu einen Wasserfall auf ihre Mühlen bekommen. Durch interne Besprechungen wäre es schließlich gelungen, Polen in irgendeiner Weise zu beruhigen, ohne auf dâs Genfer Protokoll zurückgreisen zu müssen. Jetzt, ivo direkt eine Resolution, vorliegt, muß die ganze Angelegenheit in voller Öffentlichkeit erörtert werden, so daß der ganze frühere Streit wieder auflebt.
Auf holländischer Seite ist man sich bewußt geworden, daß man sich mit diesem plötzlichen überraschenden Vorgehen beut Verdachte aussetzt, als wolle man Polen zu Hilfe kommen. Um dem die Spitze abzubrechen, erklärte der holländische Minister am Ende seiner Ausführungen, daß die Initiative zu dem Ganzen vom holländischen Ministerrat ausgegangen und die Resolution zu einer Zeit ausgearbeitet worden ist, in der man von der polnischen Absicht, diese Frage aufzurollen, noch gar nichts wußte. Das spricht allerdings dafür, daß man von vornherein keine störende Absicht hatte. Aber vielleicht wäre es doch besser gewesen, der holländische Außenminister hätte sich vorher mit allen seinen auswärtigen Kollegen in Verbindung gesetzt, dann wäre er doch vielleicht zu bei Meinung gekommen, es sei besser, jetzt nicht in dieses Wespennest hineinzugreifen.
Wie die Dinge weiterlaufen , werden, läßt sich noch gar nicht übersehen. Das Genfer Protokoll klingt harmlos. Es hat aber für alle Staaten allerlei Fußangeln. Auch wir treten ja für möglichst schnelle und umfassende Abrüstung ein, ebenso für eine allgeuieine Sicherheit. Das Genfer Protokoll setzt nun aber voraus, daß dann alle jetzt bestehenden Grenzen als für die Ewigkeit gesichert gelter sollen. Das würde es dann Deutschland unmöglich machen, selbst in irgendeiner legalen Form dahin zu streben, daß das große Unrecht des p 0 l n i s ch e n K 0 r r l- d 0 r s , das Danziger und das 0 b e rschlesisch c U n recht wieder gutgemacht werden. Das ist eine unmögliche Zumutung. Keine deutsche Regierung konnte es wagen, einen solchen Pakt einzugehen. Deshalb ist Deutschlands Stellung in dieser ganzen Frage klar gegeben. Wir müssen alles ablehnen, was letzten Endes schließlich, wenn auch auf Umwegen, zu einer Art von Ostlocarno führt.
Sehr bedeutungsvoll ist nun die Stellung Chamberlains. Das Genfer Protokoll — Deutschland war damals noch nicht im Völkerbünde — scheiterte hauptsächlich an dem Widerstande Englands. Herr Chamberlain hat sich am Dienstag außerordentlich scharf gegen bie polnischen Forderungen nach weiteren Sicherungen ausgesprochen. Nach englischer Ansicht kann Polen mit beut bisher Erzielten vollständig zufrieden sein. Herr Chaulber- lain äußerte sich zwar noch nicht zu dem holländischen Vorstoß. In englischen Kreisen faßt man aber bie Äußerung des englischen Außenministers gegenüber den polnischen
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4. Jahrgang
* In Genf ist durch einen Vorstoß Hollands, das von vieles anderen kleinen Staaten unterstützt wird, das Abrüstungs- Problem wieder in den Mittelpunkt der Aussprache gerückt worden.
* Eine zum Wochenschluß stattfindende Kabinettssitzung wird sich eingehend mit der Reform der Beamtenbesoldunz befassen.
* Beim Abschluß des Dortmunder Katholikentages nahm Reichskanzler Dr. Marx in scharfer Weise gegen Dr. Wirth Stellung, der bekanntlich den Reichsschulgesetzentwurf ablehnü
* Das amerikanische Konsulat in Dresden erklärt, beim überfall auf den Konsulatsbeamten Steger seien keine politischen Gründe maßgebend gewesen.
* Aus dem Atlantik befinden sich zurzeit wieder drei Flu Zeuge, die von Ost nach West zu fliegen versuchen.
Ansprüchen als eine bindende und eindeutige Stellung^ nähme der englischen Regierung auf, so daß England damit grundsätzlich jede Wiederaufrollung der Gedanken zänge des Genfer Protokolls, was ja gerade Holland fordert, ablehnt. Auf alle Fälle dürften die nächsten Tags in Genf außerordentlich lebhaft werden und die Ereignisse kaleidoskopartig wechseln. " '
Marx gegen Wirth.
" Nachträge zum Katholikentag,
' Obwohl die von dem Präsidenten Siegerwald auf der 66. Generalversammlung der Deutschen Katholiken in Dortmund gehaltene Schlußrede noch einige bemerkenswerte Ausblicke auf die zukünftige Zentrumspolitik gestattete, nahm fall größeres Interesse in Anspruch eine Auslassung des Reichskanzlers Dr. M a r x in einer in der Dortmunder Westfalenhalle abgehaltenen Elternversammlung. Präsident Stegerwald forderte, die Katholiken dürften sich in dem Pflichtgefühl, aus dem Staat etwas Großes zu machen, von keiner Seite überbieten lassen. Dann gebe es auch keine Schwierigkeiten, über vorübergehende politische Mißstimmungen innerhalb des deutschen Katholizismus hinwegzukommen und Gegensätze zwischen den einzelnen Berufsständen zu über- wmbem- Nicht ârhrit, sondern Verschwommenheit stelle bie größte Gefabr für ein Volk dar. Das sei der Boden, auf dem die kleinen Geister und die Demagogen sich ausleben und das Volk durcheinanderbringen können. Die katholische Presse müsse im Sinne des Katholikentages arbeiten, ebenso wie die im Vordergrund des öffentlichen Lebens stehenden Katholiken und die katholischen Vereine und Organisationen. '
Eine klare Absage an Dr. Wirth, K
das bekannte und in den letzten Wochen mit seiner Stellung-- nähme gegen den Reichsschulgesetzentwurf hervorgetretene Zentrumsmitglied, bedeuteten die Ausführungen des Reichskanzlers Dr. Marx in der Ellernvcrsammlung.
Marx forderte die katholischen Eltern aus, diejenigen Abgeordneten des Zentrums, bie gegen den Reichsschulgesetz- entwurf seien, „nicht mehr zu ertragen". Es handle sich beim Schulkampf nicht um eine politische, sondern um eine Reli- Zionsfrage. •
Marx sagte weiter: „Die Bischöfe haben sich für die kow fessiouelle Schule eingesetzt. Die Bischöfe stellen für uns Ka- tholüen die Kirche dar. Damit ist die Frage für uns entschieden." Der Reichskanzler warnte dann die katholischer Eltern vor den Befürwortern der Simultanschule. Wie das Schicksal des Reichsschulgesetzentwurfes sich gestalten Würds wisse im Augenblick niemand. Wohl aber entspreche der Reichsschulgesetzentwurf allen berechtigten Allsprüchen.
Kabinettsral zur SesoldmlgSkchnm
Bc ratung en und Entwürfe.
Durch die plötzlich infolge des holländischen Vorstoßes in Genf gänzlich geänderte Lage der Bölkerbundberatungeiv ist es zweifelhaft geworden, ob Reichsaußenminister Dr.- «Stresemann seine Absicht ausführen kann, nach Berlin zm fahren, um an der für Ende der Woche geplanten Kabi-» nettssitzung teilzunchmen. Da dieser Kabinettsrat sich mit der Reform der Beamtenbesoldung befassen sollte und man sein Zustandekommen bei der Abwesenheit Dr. Stresemanns bezweifelte, war ein gewisses Enttäuschungsgefühl bei den interessierten Greifen begreiflich. Demgegenüber kann mitgeteilt werden, daß der Ministerrat auf alle Fälle für Sonnabend, 10. September, vorgesehen ist, um die Besoldungsreform zu behandeln.
An der Sitzung werden voraussichtlich der Reichskanzler Marx und die Reichsminister Köhler, Schiele, Koch, Hergt und Curtius teilnehmen. Die bisherigen Pläne sollen auch innerhalb des Kabinetts nicht ungeteilte Zustimmung finden. Es ist wahrscheinlich, daß in den Sonnabendsitzung noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt: werden. Möglicherweise werden weitere Sitzungen für Montag oder Dienstag anberaumt, an denen gegebenenfalls auch Dr. Stresemann teilnehmen könnte.
Im übrigen sollen in den letzten Wochen in dew Ländern verschiedene Entwürfe zur Besoldungsordnung! ausgestellt worden sein, um eine gerechte und der Notlage: der Beamten Rechnung tragende Besoldungserhöhungi durchzuführen, die für die Staatsfinanzen tragbar ist. Ähnlich ist im Reich verfahren. Diese Referenteneutwürfe sind in den letzten Tagen Gegenstand eingehender Verhandlungen zwischen dem Reichsfinanzminister und dem preußischen Minister gewesen.
Jedenfalls soll am Freitag, 9. September, eine erneute Besprechung der Finanzminister der Länder mit dem Reichssinanzmittister Dr. Köhler in Berlin fiatifinben.
Ob Reichsfinanzminister Dr. Köhler am Sonntag ins Magdeburg in seinem angekündigten Vortrag bei der: mitteldeutschen Beamtentagnng imstande sein wird, mehr als allgemein Grundsätzliches über die Besoldungs- ordnung zu sagen bleibt bei der schwebenden Lage Der Dinge fraglich.