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Zul-aer Anzeiger
Erscheint jeden Werktag. Bezugspreis: monat- g mark. Bei Lieferungsbehinderungen öurch höhere Gewalten", Streiks, slussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag ZrieSrich Ehrenklau, Kulöa, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsver- ieger. Postscheckkonto: Krankfurt a. M. Hradow 57217-1927 ""
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* über die Art, wie der 80. Geburtstag des Reichspräsidenten würdig begailgen werden soll, erlassen die Reichsbchörden eine Miihrliche Erklärung.
* Der Beginn der Reichstagssitzungen ist einstweilen bis .ll!tl 17. Oktober verschoben worden.
Sachliche Arbeit.
, Durch einen Beschluß seines Ältestenrates ist die Mchentagung des Reichstages hinau^zeschoben wor- V Ursprünglich sollte der Reichstag nämlich schon en Ende September zu einer kurzen Tagung zusam- mireten, um die dringlichsten Gesetzentwürfe, also die »l das R e i ch s s ch u l g e s e tz, die Beamten-- isoldungsreform und die Entschädigung !«L i q u i d a t i 0 n s g e s ch ä d i g t e n, zu beschließen. Anders der erste Entwurf mit seinen mannigfachen Äierisikeiten — steht doch allein schon die Frage sehr mit im Vordergrund, ob er verfassungsändernd ist oder ch-hat Wohl die Veranlassung basier abgegeben, daß »Einberufung des Reichstages noch weiter hinauSge- Wn wurde. Namentlich die preußische Regierung will Siider bevorstehenden Beratung des Entwurfs im Reichs- !i! sehr erhebliche Bedenken gegen ihn geltend machen, ist aber mit der Ausarbeitung der Gegenvorschläge und Mdmmgsanträge bisher noch nicht fertig geworden, »daß die Vertagung des Reichstagsbeginnes durch den ‘ stenrat beschlossen werden mußte.
Trotz alledem wird es sich bei der voraussichtlich am Löfiobcr beginnenden Tagung des Reichstages nur um irlmze Sitzungszeil handeln, da wohl damit zu rechnen i daß bis dahin die Klippen, die die Erledigung des Wschulgesetzes bedrohen, umschifft worden sind, ob- M «eben. Preußep auch noch andere Länder Einwen- MWKgen den Reichsschulgesetzentwurf erhoben haben. !»^ die Vorlage über die Reform der Beamten- be j1bun n wird wohl nur eine kurze Beratungszeit in N'N nehmen, da eine Mri einige».,. «Nuntien laut geworden ist. Alle Parteien waren sich Omi einig, daß dèn Beamten geholfen werden muß, .daß,Unebenheiten, die dem Entwurf etwa noch an- °^n sollten, bald beseitigt sein dürften. Möglicherweise M in der kommenden Zwischensitzung des Reichstages $ du Außenminister Dr. Stresemann Gelegenheit W einen Rückblick über die Genfer Konferenz abzu- N »6er er kann wohl kaum damit rechnen, daß die .Misse in Genf bei den Methoden, nach denen der Mund noch immer zu arbeiten beliebt, int deutschen «Mu großes Interesse erwecken werden.
. AeZwischen tagung des Reichstages wird unter den Gesichtspunkt sachlicher Ar- ,'u gestellt werden und — es ist gut so. Denn dann >auch im kommenden Jahre die Entscheidung bei den len erleichtert werden, weil nicht ein Urteil gefällt wird .über Wünsche, Hoffnungen und Ver- Rgen, die ja in Wahlzeiten so außerordentlich billig Mdern lediglich über das, was geleistet oder was Nmt ist.
” ist in Aussicht genommen, nach der kurzen "tagung den Reichstag bis zum 21. November zn è In der Zwischenzeit soll den Ausschüssen Ge- >t zur Vorarbeit über wichtige andere Gesetzes- .“W, vor allem über das Sieuervcreiüheitlichungs- Meben werden, vorausgesetzt, daß es nicht wieder «'kommt. . .
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âlgch^ ' September. Die gestrigen Beratungen ^tiitlcri, U,-^S "b" die Bcamtenbesoldnngvresorm haben die R^^°^° ""^t zu keiner Verabschiedung der Vorlage t der Dcut'^°^'°^""^ geführt. Die Verhandlungen sind ^«. Die ,cn .'gemeinen Zeitung auf heute vertagt t, vjx cn gtiltige Stellungnahme des Neichskabinetts UollsPartciiil.rC '8l®ttcr bemerke», erst erfolgen, wenn auch ^ n5wH '""^" Reichsminister Dr. Stresemann und Dr.
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Beratung über die Bramienbesoldung
Reichskabinett ist am Donnerstag zu einer neuen j' «g über die Besoldungsordnung zusammettgetreten. Z Beratung fehlten die volksparteilichen Minister ü ^'°mann und Dr. Curtius und der deutschnatio- : Swr Dr. Koch. Der preußische Finanzminister -Mer-Aschoff nahm an der Beratung des Reichs-- J .teil, weil die Verhandlungen des Preußcn- "ber die Besoldungsordnung ergeben haben, daß . '^ âèihe von Einzelfragen durch Verhandlungen dem Reich und den Ländern geklärt werden bie Besoldungsordnung abschließend vom leij genehmigt werden kann. Man beriet vor allem ? Z, »i ""b den Umfang der Kürzungen, die an i Mn C^ .‘)CT. ledigen Beamten vorgenommen wer- tz^..^usbesondere erörterte man dabei die Frage, NLnuräull9en bei dem Ortszuschuß oder bei dem 10 Prozent durchgeführt werden sollen. Ron ^iskabiuett beschäftigte sich ferner mit der der Beamtengehaltserhöhung. Wiiiin^^^""ll will, daß vom 1. Oktober an Vor- «en die neue Gehaltserhöhung bei der
n. "Wkn Beamtenschaft durchgeführt werden
Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal >§ulöaer Kreisblatt Re-aktion un- Geschäftsstelle: Mühlenstraße!❖ Zernfprech-flnschluß Hr. 989 NachSruck der mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe „Zulüaer FnZeiger"gegattet.
Fulda, Freitag, 16. September
Flottenschau vor dem Reichspräsidenten
.Parade und Übungen.
Swinemünde, 15. September.
i Dem von Swinemünde aus in See gehenden Flaggschiff .Schleswig-Holstein" mit Hindenburg an Bord folgten eine Anzahl dichtbesetzter Passagicrdampfer ans Stettin und Swinemünde. Dann folgte der Lloyddampser „Roland" mit mehreren Mitgliedern des Reichsrats, darunter der bayerische Gesandte v. Preger, der mecklenburgische Staatsminister A s ch, der württcmbcrgische Gesandte, Staatsrat Dr. B 0 s l e V. per sächsische General a. D. Ministerialrat Schulz, der preußische Ministerialdirektor Dr. Frick, ferner verschiedene Rcichslaasabacordnctc.
Jnsgesamt waren 35 SchifsscinheUen an Den Übungen beteiligt, die vor den Zuschauern von Nordostcu aus in Kiellinie erschienen. Die Besatzung hatte Paradeausstcliung genommen und brachte, als man in die Nähe des Hindenburg- Schiffes gelangt war, ein dreifaches Hoch aus, während die Kanonen donnerten. Zunächst fuhren an dem
Flaggschiff mit Dem Reichspräsidenten vorbei die Linienschiffe mit dem Kommandeur, Admiral P r e tl tz c l, an Bord, dann „Hessen" und „Elsaß". Es folgten die Kreuzer „Berlin", „Amazone" nnb „Nymphe". Hieran schloßen sich zwei TorpedotzootsssMillen mit den. drei erst nach
Niederlage Belgiens in Genf.
Sein Ausscheiden aus dem Nat.
Die Völkerbundversammlung am Donnerstag, die sich mit der Wiederwahl Belgiens in den Völker!,undrat beschäftigte, endete mit einer Sensation. Belgien, das sich zur Wahl für den Völkerbundrat wieder gestellt hattr, wurde nicht wiedergewählt, da es von 48 abgegebenen Stimmen Nur 29 ans sich vereinigte, es zu seiner Wiederwahl aber eine Zweidrittelmehrheit von 32 Stimmen notwendia batte.
In dieser Niederlage Belgiens erblickt man in Völker- vtlndkreisen einen neuen Schlag der kleinen Staaten gegen die Großmächte, gegen die ja die Mißstimmung aus der jetzigen Tagung sich schon besonders fühlbar gemacht hat Die kleinen Staaten wollten mit dieser Abstimmung zeigen, daß sie nicht gewillt seien, sich noch weiterhin den Abmachungen der Großmächte, die ja Belgien zu einer nochmaligen Kandidatur für den Völkerbundrat ermuntert hatten, ohne weiteres zu beugen. Das Ausscheiden Vanderveldes ans dem Rat wird allerdings auch andererseits vielfach bedauert, da gerade der belgische Außenminister in allerlei schwierigen Situationen oft als erfolgreicher Vermittler aufgetreten ist.
Mstet ab!
Den Beratungen des Abrüstungsausschußes wird nach wie vor das größte Interesse der Völkerbundver- sammlung entgegengcbrachi, >vas schon daraus zu ersehen ist, daß seinen Sitzungen nicht nur vollzählig die Ausschuß- Mitglieder, sondern auch die Führer der Abordnungen beiwohnen. In diesem Ansschuß brachte N a n s e n einen Vorschlag ein, der im Grunde dahin geht, die zwangsläufige Schiedsgerichtsbarkeit auf alle denkbaren juristischen wie politischen Streitfälle auszudehnen und bannt, wie er sagte, einen neuen Schritt zur Verwirklichung von Sicherheit und Abrüstung zu tun. Der Vorschlag bczlvcckt die Schließung der noch in den Statuten des Ständigen. Jiiternatioualen Gerichtshofes ^vorhandenen Süden. Nansen selbst bezeichnete seinen Vorschlag als einen Versuch zur Z u s a m m e n f a s s u u g der bisherigen Ver- haitdluugsergebnisse. Er schloß sich im übrigen dem Standpunkt des deutschen Redners Grafen B e r n g 0 r , f, Der vor ihm eine eindrucksvolle Abrüstuttgsrcde gehalten hatte, über die unbedingte Forderung 'str Rüstungen Minderung und nicht bloß zur Misturigsemschrankung an. Aus den Ergebnissen der Weltwirtschaft. Aonkerenr zog er
Dinzeigenpreks: §üc Behörden, Genossenschaft ten,Banken usw. beträgt SieKleÜHeile 0.Z0!Nk., für auswärtige Tlustraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle «ndbzen 0.15 IRL, Zieklamezeile 0.60 Mark ❖ Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ❖ Tag» und plahvorschristen unverbmölich.
4. Jahrgang
dem Kriege'erbauten Dorpedobooien „Seeadler", „Möwe" „Falcke", während den Schluß eine Mincnsucherhalbslottrlltz bildete. »
Nach Beendigung der Parade hißte das Flaggschiff ei« Signal, das einen Gruß an die Gäste der Marineleitung zum Ausdruck brachte. Während die Minensucherhalbflottille nach Swinemünde zurückkehrte, begann der übrige FlottenverbanÄ die Gefechtsübungen.
Die Übungen, die sich aus der Höhe zwischen Dievcnow un8 Kolberg abspielten, bestanden aus einer U-Boot-Sicherung deS Flottenverbandes durch Torpedoboote, einer Ncbclfahrt mit Kursänderung nach Signalen, Borvostenstelluna der Torpedo
boote und ausgedehnten Evolutionen des ganzen Verbandes Den-Abschluß der Übungen bildete eine Vorbeifahrt des Flaggschiffs an dem in Kiellinie ausgestellten Flottenverband. Der Reichspräsident folgte den - stundenlangen Übungen mit unermüdlichem Interesse von der Brücke der „Schleswig- Holstein" aus. Das Begleitschiff „Roland" fuhr nach Swinc- münde zurück, die Flotte blieb auf hoher See und begann mit den eigentlichen Manövern. Heute früh lief auch das Flagge schiff mit dein Reichspräsidenten wieder hier an, der sich an Bord des Kreuzers „Berlin" begab, um nach Königsberg i. Pr. zur Tannenbergseier zu fahren.
unter Wiedergabe der erdrückenden Zahlen zu dem Mr-^ lichen Rüstnugsaufwaud — 19 Milliarden Goldfrank, davon 12 Milliarden allein für Europa — den Schluß für die bi.ngcnbe Forderung nach tätiger Inangriffnahme bcâi Rüstungsabbanes.
Danzigs Westerplatte.
Unter den Punkten der Tagesordnung des Rates am Donnerstag boten die wichtigen. Danziger Fragen das Hauptinteresse. Die Hauptfrage zu Danzigs Antrag auf Verlegung des polnischen M u n iti 0 nsd e - pots von der Westerplatte.war einem Juristenkomitee übergeben worden, das zunächst lediglich zu prüfen hatte, ob die Aushebung eines früheren Ratsbeschlußes zulässig sei. In diesem Sinne ist Die Entscheidung, und zwar sowohl des Juristenkomitees wie des Rates selbst zugunsten von Danzig gefallen. Das Juristenkomitee bat sich jedoch zur Entscheidung darüber nicht für befugt gesehen, ob ein solcher neuer Tatbestaud vorliegt, und der Rat ist ebenfalls heute nicht in Die Sachwürvigung ein» getreten.
Demnach wird Danzigs These anerkannt, daß Rats- beschlüssc bei Borliegcn neuer Tatsachen nachprüfbar sinv^ Die Entscheidung des Rates ist aber insofern nicht günstig, weil Danzig aus formalistischen Gründen gezwungen wird, ein neues Verfahren vor dem Völkerbund- kommissar in Danzig zu beginnen, statt daß sich der Rat sofort damit beschäftigt hätte. Dadurch wird eine un» erwünschte Verzögerung eintreten.
Die Frage der Exterritorialität der Westerplatte und das Klagerecht Danziger Staatsangehöriger im polnischen Eisenbahndienst vor Danziger Gerichten, erstere auf Antrag Dr. Stresemanns, wurden vertagt, sollen aber noch im Laufe der jetzigen Session, also vom neuen Rat entschieden werden.
Nichtständige Mitglieder des Bölkerbundrates.
Genf. Zu nichtständigen Mitglieder» des Völkerbund- rates wurden Donnerstag um 18.35 Uhr gewählt: Cuba, Finn- land und Canada.
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Vergeht die Hindenburgspende nicht!
Annahmestellen bei sämtlichen Postämtern, Eisenbahnschaltern.
Banken,' Sparkassen sowie in der Geschäftsstelle dieses Blattes.