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J^211927

Meint jeden Werktag. Bezugspreis: monat- M Mark. Bei Lleferungsbehmüerungen durch Mere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, llahnsperce usw. erwachsen dem Bezieher keine Msprüche. Verlag Zriedrich Threnklau, §ulüa, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsver- dger. Postscheckkonto: Krankfurt a. M. Nr.1-00-

Meine Zeitung für eilige Leser.

.^icbsvräsidcnt von Hindenburg ist von seiner Tannen- misc nach Berlin zurückgekehrt.

, Könnecke ist zu einem Fluge KölnSan Franzisko ge­ll.

Mischen Frankreich und Belgien soll nach übercinstim-

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â Brüsseler Meldungen eine engere Militärkonvention stcinbart worden sein.

, zn Polen sind heftige innere Schwierigkeiten zwischen kMierung'ünd dem Landtag zum Ausbruch gekommen, «iidski droht mit der Auflösung des Landtags.

gin japanischer Dampfer mit 400 Passagieren ist in der gi von Tsingtau gesunken.

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Wir kommen voran."

lls Deutscher kann man doch wohl recht stolz darauf daß das Ausland wenigstens ein großer Teil da- - mit einer gewissen Hochachtung auf den Wirt-

sitlichen Wiederaufstieg Deutschlands i Und wenn wir Deutsche uns selbst gegenüber ehrlich ; zwollen, müssen wir doch gestehen, daß wir selbst nicht ' A M geglaubt haben, so schnell aus dem Zusammen- ^ von 1918, dann aber vor allem aus dem wüsten

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Ws der Inflation uns wieder aufrichten zu können. Up größer darf aber nun auch der Stolz sein darüber, di! ks gelungen ist.Wir kommen voran" stellte der Mnnzler Dr. Marx in einer Rede fest, die er jetzt Mich seiner ostpreußischen Reise in der Königsberger Walle hielt. Sein rheinischer Optimismus treibe ihn

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iio! ibiefem Wort aber Dr. Marx hat nicht unrecht, hütet

Mich vor allzu optimistischer Übertreibung.

As Beispiel nimmt er Ostpreußens Entwick -- »g selbst, das ja seit den dunklen Tagen des Abstim- «jAampfes fest auf eigene Füße gestellt rüstig die bi regte und vor allem dadurch aus dem Gröbsten träte. Daß Dr. Marx bei dieser Feststellung vor abarauf verweisen konnte, daß der Wille zum hinauf ft ieü getragen wurde von der einhelligen âmarbeit aller Klassen, Stände und Parteien,

Rkdas übrige Deutschland als Mahnung gelten. Mi ^ânößten Schärfen im innenpolitischen Kampf hat * K die Einsicht in die Unerfüllbarkeit manches noch stärker aber wohl die Erkenntnis von der

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Müdigkeit engster Zusammenarbeit auf Wirtschaft- WGebiete milder werden lassen. Der Kampf um die I Nissim ist nicht erloschen, richtet sich aber nicht mehr M ® Wi rechts und ganz links her mit der früher so Mi Erbitterung gegen die Staatsform von heute. M Tatsache ist viel wichtiger als die theoretischen Aus- to^ungen darüber und wir kämen auch innen- $ viel schneller vorwärts, wenn man sich mit dem m dieser Erkenntnis begnügte, anstatt ständig Opfer Erzeugung zu fordern. Das heißt nach Bis- ® Wort nichts anderes als die Lampe unter Apfel z tt halten, um ihn schneller zur Reife Mgen.

u. Marx verwies in seiner Königsberger Rede auch A Gestalt des Reichspräsidenten von Zenburg als Vorbild. Fast zweieinhalb Jahre Z Zeit zurück, da der erbitterte Kampf in Deutsch- Mum ging, wer von diesen beiden Persönlichkeiten des Reichspräsidenten besteigen sollte und jetzt noch an diesen Kampf? Auch diese Gegsn- fi$ gemildert, haben schwinden können, weil Mch jede Partei immer nur einen Teil des Volkes, desamtform umfaßt, zu der das Volk sich ver- M die höher steht mit ihren Interessen als jede Das .will Dr. Marx sagen mit der Feststellung: Zmmen voran".

» liegt die Bahn nicht schrankenlos vor uns; Politischer, finanzieller, wirtschaftlicher und sind uns vorläufig gefetzt, hemmen unser - werfen so manche Pläne über den Haufen, die /gedingt Notwendiges beabsichtigen. Gerade ^gefährdeten Grenzprovinzen wissen davon manch zu singen, nicht zuletzt Ostpreußen. Täglich t ? uur diese Einengung, diesen Druck, der uns den ? unserer Arbeit nimmt. Leider hat der r ehrsminister Koch nur allzu recht, wenn er W auf einer Veranstaltung der Christlichen Gc- M Barmen betonte:Der Deutsche Staat wird ^ ^der zu einer machtvollen Einheit, wenn wir vperheit unserer Arbeit nachgehen können und ^«(2 wieder möglich ist, in Freiheit uns selbst zu » in Vilich sind wir leider in der letzten Zeit Äz,/?8ecommen und unsere Machtlosigkeit zwingt v Und man wird den Gedanken nicht los, ®bcn A £ Tatsache des raschen deutschen Wiederauf- Äi,'uns "n rings um uns die Veranlassung dazu Hindernisse, neue Steine auf den Weg Rd 0i>/^wmmens zu werfen. Oft geüüg geschieht r tee /AM von Deutschland noch stärkeres Mühen. l«len aus dem grauenhaften Elend des Dreißig- /iolzc w?^ Deutschland sich wieder erhob, so wird Hila kommen voran" unserer weiteren Ent- <Ut Seite bleiben.

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^ni ^ . Ostpreußens Not.

Dr. an die Tanncnbcrgfeier stattete Reichs- Hauptstadt Ostpreußens, Königs- ® bet /ch ab, um sich über die wirtschaftliche but^ ?mi zu unterrichten. Dem Reichskanzler in Oberbürgermeister die durch die Ab» Provinz Ostpreußen hcrvorgerufeue angehend geschildert, wie dies auch schon

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg ZulSa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt

Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zernfprech-Rnschluß Nr. 984

Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit QuellenangabeZuldaer finzeiger"gestavet.

Fulda, Mittwoch, 21. September

Innere Krise in Polen

Muhski vor Gewalimaßnahmen.

Auflösung des Landtages bev 0 rstehend.

Der eigentlich an der Spitze des Polnischen Staates stehende Ministerpräsident Pilsudski regiert bekanntlich mit stark diktatorischen Gelüsten. Er hat kürzlich den Sejm, den Landtag, ohne dessen Zustimmung vertagt, weil der Sejm dem Marschall nicht willfährig genug erschien. Ferner hat Pilsudski einen Presseerlast herausgegeben, der ähnlich wie in Italien die noch bestehende dürftige Presse­freiheit gänzlich zunichte macht. Der wieder zusammcn- getretene Sejm hat nun in seiner ersten Sitzung diesen Presseerlaß als nicht dem Staatswohl entsprechend mit überwiegender Mehrheit abgelehnt. Marschall Pil­sudski ist daraufhin sofort aus seinem Sommerurlaub nach Warschau zurückgekehrt und hat über die Lage mit dem stellvertretenden Premierminister Bartel beraten. Pilsudski soll die Absicht haben, den Sejm unter Umständen aufzulöscu und einstweilen seine Alleinherrschaft zu prokla­mieren. Man erwartet jedenfalls starke innere Verwick­lungen.

Im Sejm scheint vorläufig noch der feste Wille zu be­stehen, die unhaltbare Lage, wie sie gegenwärtig zwischen Regierung und Volksvertretung besteht, zu beseitigen, oder, falls dies nicht möglich sein sollte, zu klären. Die ge­samte Rechtspresse stellt die Verschärfung der innenpoliti­schen Lage fest. Es kommt dies auch in den zahlreichen Interpellationen und Anträgen der mächtig angewachsenen Opposition zum Ausdruck.

Der Fall Zagorskr.

So wurde der das stärkste Interesse erregende Antrag in der Affäre des geheimnisvoll verschwundenen Flieger­generals Zag 0 rski nicht nur von sämtlichen drei Rechts-

bei früheren parlamentarischen Besuchen geschehen ist. Reichskanzler Dr. Marx betonte in seiner Erwiderung, daß die Regierung des Deutschen Reiches die kerndeutsche Gesinnung der ostpreußischen Bevölkerung dankbar wür­digt und dcil ungeheuren Schwierigkeiten, mit denen dieser Landesteil zu kämpfen hat, unablässig nach besten Kräften zu steuern bestrebt ist.

Bei einem dem Reichskanzler von der Stadt Königs­berg gegebenen Essen hob Dr. Marx hervor, daß es für unser ganzes Vaterland, für unser ganzes Volk ein un­ersetzlicher Verlust wäre, wenn die engste Verbindung mit einem so herrlichen Landesteil gelockert würde. Wenn über­all mit einer solchen Einigkeit, mit einer solchen Opfer» freudigkeit und Vaterlandstreuc gearbeitet werde, würde er vertrauensvoll in die Zukunft blicken und sagen: Deutschland geht einer guten Zeit ent­gegen. Der Reichskanzler faßte seine Ausführungen zu­sammen in den Ruf:Königsberg und Ostpreußen, sie leben hoch!"

*

Reichskanzler Dr. Marx begab sich von Königsberg im Auto nach Frauenburg, um dem Bischof Dr. Bludau einen Besuch abzustatten.

wtb. Königsberg, 21. September. Um 21.41 Uhr hat der Reichskanzler die Rückreise nach Berlin angetreten.

Sin französisch-belgischer Mlitârvertrag?

Verein barungzwisch enden General st üben

Wenn man einer Zuschrift aus Brüssel an das Pariser BlattJournal des Debats" Glauben schenken will, so soll das bisher fast wie eine Blutsbruderschaft aussehende Verhältnis des kleinen Belgiens zu seinem großen galli­schen Nachbarn noch enger gestaltet werden. Der Ge­währsmann des Pariser Blattes hat ans angeblich durch­aus zuverlässigen Quellen erfahren, daß zwischen dem französischen und dem belgischen Gcneralstab nunmehr eine völlige Übereinstimmung über alle gemeinsamen Sicherheitsmaßnahmen erzielt worden sei.

Die belgische Kommission, die damit beauftragt sei, die Anwendung des Verteidigungssystems zu prüfen, habe Befchlüsse gefaßt, deren erster sich auf die Schaffung eines neuen Regiments Festungsartilleric in Lüttich beziehe. Die Kommission habe weiter beschlossen, das Verteidigungs­system für Belgien derart dem französischen System anzu­passen, daß die Verteidigungsanlagen in Belgien die Fort­setzung der französischen Verteidigungsanlagen dar­stellten. Aus derselben Quelle versichert man, der belgische Gencralstab wehre sich heftig gegen die von den Sozia­listen vorgeschlagene Herabsetzung der Militärdienstzeit auf sechs Monate. . .

Da bisher Frankreich schon gewohnt ist, Belgien wie einen Vasallenstaat zu behandeln, was kürzlich bet dem Verbot der Abmachung mit Deutschland über die Unter­suchung des Franktireurkrieges recht deutlich geworden ist, so könnte schließlich die Umwandlung der belgischen Armee zu einem vorgeschobenen Militärposten der fran­zösischen nicht weiter wundernehmen.

MWnjcheViehavsMrnach SeoMlank

Eine offiziöse Mitteilung.

Die von einer Korrespondenz gebrachte Mitteilung über deuttch-dänischc Verhandlungen wegen einer ver­stärkten d ä n i s ch e u V i c h e i n f u h r trifft, wie vor informierter Seite mitgeteilt wird, in dieser Form nicht

Anzeigenpreis: §üc VehSröen, Genossenschaf­ten,Banken usw. beträgt Sie KlemAelle 0.30 Mk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle andren 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel­lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu ewi­gen Tag- und Platzvorschristen unverbindlich.

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Parteien, sondern auch von den Sozialdemokraten, der Bäuerlichen Volksparlei und der Nationalen Arbeiter­partei unterzeichnet. Die Anfrage weist noch auf die tiefe Beunruhigung hin, die das Verschwinden des Generals in der Bevölkerung hervorgerufen habe, und fordert die Regierung auf, alles zu unternehmen, daß die Wahrheit enthüllt und die Schuldigen bestraft werden. Ferner liegt vor der Mißtrauensantrag der Nationaldemokraten gegen Unterrichtsminister D 0 b r u c k i und der Antrag des gleichen Klubs, der Regierung die seinerzeit erteilten Voll­machten zu entziehen, da sie, wie es in der Begründung heißt, zu politischen und zu Parteizwecken benutzt wurden.

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Die polnische Finanzlage.

Das Bestreben der Regierung, der Opposition Boden abzugraben, geht aus einer Darlegung hervor, die soeben der Finanzminister Czechowicz zu offensichtlichem Zweck vor der Presse machte. Obwohl in der ganzen Welt die wenig günstige Lage der polnischen Finanzen bekannt ist, bemühte sich der Finanzminister, möglichst rosige Lichter aufzusetzen. Er sprach von Überschüssen, von der noch in der Luft schwebenden amerikanischen An­leihe. Die Gold- und Devisendeckung wachse beständig. Nichtsdestoweniger erachte die Regierung den Zufluß aus­ländischen Kapitals als nützlich und notwendig für das polnische Wirtschaftsleben. Das kann aber nicht von einer Anleihe mit ungünstigen Bedingungen erwartet werden. Wenn die amerikanische Anleihe zustande komme . . . usw.

Darauf wartet man nun schon seit dem vorigen Jahre. Aber die Amerikaner scheinen weniger Vertrauen zu besitzen als Herr Czechowicz. Sie lassen noch immer nichts Ernsthaftes von sich hören.

zu. Bisher ist bekanntlich die Einfuhr von lebendem Vieh aus Dänemark nur über die Scequarantänehäfen möglich, wo das Vieh abgeschlachtet werden muß, so daß ein Weitertransport nuringeschlachtetcmZustand^ in Frage kommt. Dänemark hat nun vor einiger Zeit den Wunsch ausgesprochen, es möchte doch eine deutsche Kom- missron durch Besichtigung der maßgebenden großen Vieh­märkte sich selbst davon überzeugen, daß derartig scharfe Quarantänebestimmungen Dänemark gegenüber nicht not wendig seien. Gleichzeitig sollte diese Kommission die Frage prüfen, ob Dänemark die Durchfuhr von Schlachtvieh durch Deutschlanad gestattet werden könnte. Lediglich zum Studium dieser Fragen, die aus­schließlich auf veterinär-Polizeilichem Gebiete liegen, sind Vertreter des Reichsministeriums des Innern bzw. des Reichsgesundheitsamtes und der preußischen Behörden nach Dänemark gefahren, um die in Betracht kommenden Einrichtungen zu prüfen.

Ob und welche Folgerungen aus dieser Besichtigung sich ergeben, steht noch in keiner Weise fest. Die Reichs­regierung wird sich jedenfalls mit der Angelegenheit erst nach Rückkehr der deutschen Herren befassen und die Frage prüfen, ob und in welcher Weise den besonderen dänischer« Wünschen Rechnung getragen werden kann. Dabei wird auch die deutsche Landwirtschaft gehört werden.

SeitffchnaKotiÄrrparteitagmKöm'gsberg

Sitzung der Parteileitung.

Der diesjährige Reichsparteitag der Deutschnationalett Volkspartei nahm in Königsberg mit einer Sitzung der Parier- leitung seinen Anfang. Die Fraktionen aus dem Reichstage und den Landtagen sind fast vollzählig erschienen. Auch die deutschnationalen Reichsminister von Keudell, Schiele und Dr. Koch sind in Königsberg eingetrofsen. Den Vorsitz führte an Stelle des noch in Baden weilenden Dr. Hugenberg der Reichs­tagsabgeordnete Leopold. Als Auftakt zum Parteitag fand eine Wirtschaftstagung der Deutschnationalen Volksparter statt, aus der nach Referaten der Abgeordneten Dr. Klönne, Thomsen, Reichert und Treviranns über Landwirtschafts-. Handels- und Siedlnngspolitik eine Entschließung an­genommen wurde, in der cs heißt:Die aus der gemeinsamen Tagung des Industrie- und des Landwirtschaftsausschuffes der D. N. V. P. in Königsberg versammelten Vertreter aller Wirtschaftszweige billigen die von der D. N. B. P. bisher be­triebene Wirtschaftspolitik.

Die Blüte der heimischen Landwirtschaft ist die Grundlage eines gesunden Binnenmarktes und dieser wiederum die Voraussetzung eines konkurrenzfähigen Ex­portes, dessen Deutschland benötigt, um die ausländischen in­dustriellen Rohstoffe und landwirtschaftlichen Futtermittel ein« kaufen zu können. Die Blüte der heimischen Landwirtschaft ist darüber hinaus die Vorbedingung für jede praktische Sied- lungspolitik, deren Ziel darin bestehen muß, aus eigener Scholle lebenstüchtige, wirtschaftlich leistungsfähige, heimat­frohe und heimatstolzc Menschen heranzuziehen."

Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. Schiele, sprach über

die Solidarität zwischen Industrie und Landwirtschaft. Er begrüßte die wachsende Erkenntnis, daß Industrie und Landwirtschaft in ihrem Wohlergehen miteinander verknüpft sind. Seine Ausführungen belegte er mit reichem Zahlen­material und wies dabei darauf hin, daß cs durch die stark hcreinströmenden Auslandskredilc, die eine Jnlandskonjunk- tur zur Folge haben, schwierig sei, ein klares Bild unserer Zahlungsbilanz zu bekommen Das Gefährliche der Aus­landsschulden seien die nach Milliarden zählenden kurzfristigen Kredite. Die Fortdauer dieses Zustandes könne nicht ohne ernste Rückwirkungen auf die Reichsbank und auf die Währung bleiben. Er sagte, daß sich der Umfang der Ein­fuhr nach dem Ernteergebnis richtet, ist klar. Auch die Export- säbigkeit stebt in einem bestimmten Verhältnis zu der land-