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Fulda, Freitag, 7. Oktober

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- unö Haunetal >Zulöaer Kreisblatt

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4. Jahrgang

Mem^ Zeitung für eilige Leser.

*5ct deutsch-jugoslawische endgültige Handels- und Schiss- Wlsvertrag wurde in Berlin unterzeichnet.

«Sie Firma Krupp hat einen neuen landwirtschaftlichen ^iizchioilsvertrag mit Sowjetrußland abgeschlossen.

s Tas FlugzeugD. 1230" ist in Lissabon gelandet. '*

$ Ser Landtag des Memelgebiets ist eröffnet worden. In ^Präsidium wurden drei deutsche Abgeordnete gewählt, von L Lattdwirtschaftlichbn Partei, von der Volkspartei und von im Sozialdemokraten.

# In Mexiko ist der Aufstand durch die Regierungstruppen erdrückt worden. Der aufständische General Gomez wurde erhoffen. , _______________________________._____________________________________ y-^-^^^^^SK^^

Pönalisierung der Landioirtschasi.

Die Firma Krupp hat sich bekanntlich, als ihr ge- veltiger Betrieb von der Entente zum großen Teil zerstört Alden war, mit unvermindertem Mute an eine Nm- Wng ihrer Betriebe auf Friedensfabrikation gemacht md dann besonders die Herstellung von landwirt­schaftlichen Maschinen jeder Art betrieben. Mit diesen Erzeugnissen im Ausland festen Fuß zu fasset Ar schwierig, weil hier die englisch-amerikanische Jn- Hrie den Markt fast völlig beherrschte, übrigens auch in Deutschland selbst zahlreiche Abnehmer ihrer Maschinen Dd und immer noch findet. Da hat denn die Firma !.<P ihr Augenmerk auf eine sozusagen praktische Maine gerichtet und suchte sich dafür Rußland als Mätigungsfeld aus, wo sie sich landwirtschaftliche Millionen erworben hat, um dort in sehr großem Wab einen modernen, bis in Letzte rationalisierten IMvirtschaftlichen Betrieb zu schaffen. Die in Rußland Waltenden besonderen Schwierigkeiten brachten die tijkn Versuche zum Scheitern, aber die Firma Krupp hat jetzt mit dem Volkskommissariat der Sowjetrepublik einen mW Vertrag abgeschlossen, laut dessen ihr ein Areal von WW Hektar zur intensivsten landwirtschaftlichen Be- iMtW überlassen und auf dem eine Musterwirtschaft r&Mi und Ackerbau eingerichwt werden W

Ruhland als reiner Agrarstaat, in dem die Revolution W die Zerschlagung der Großgüter die landwirtschaft- !è Erzeugung sowohl der Menge wie der Güte nach auf Msehr tiefes Maß herunterdrückte, hat an einem W i e- maufb a u allergrößtes Interesse. Die ganze èiiuttur des Landes ermöglicht eine weitgehende Ver- Mung von Maschinen, da r i e s i g e L ä n d e r - hecken brach liegen, andererseits die genossen- Wiche Zusammenfassung schon von alters her im Ge- icuudeverband weit gediehen, vom Sowjetsystemäußer- ^- noch befördert war.

, In Deutschland sind wir in der Verwendung von Minen in der Landwirtschaft in schnellem Fortschreiten, fk mt| dem Wege liegen mancherlei Schwierig- kien , von denen die eine schon oben erwähnt ist. ^ Anschaffung ausländischer landwirtschaftlicher Äschinen bewegt sich nämlich in aufsteigender Linie, die Whr solcher Maschinen hat sich gegenüber 1925 schon W als verdoppelt, während die deutsche Ausfuhr auf ^selben Stande verblieb. Diese Bevorzugung ^ausländischen Maschine läßt sich nicht durch stiere Güte oder höhere Leistungsfähigkeit des Mate- 'â erklären, sondern in der Hauptsache wohl durch die Unordentlich weitgehenden Zahlungserleichterungen, die

die bekannten amerikanischen Niesensirmen zu ^'Egen in der Lage sind.

. Aber es fragt sich doch, ob der deutsche Landwirt auf Dauer dabei gut fährt, da natürlich gerade die deut-

't1 Fabriken, um gegen die scharfe Konkurtenz vor- ^kommen, allergrößtes Gewicht darauf legen, nur Wies Material herauszubringen. Worüber aber in ^Wirtschaftlichen Kreisen besonders geklagt wird, das fW außerordentlich mangelhaft durchgeführte ^"nisation zur Beschaffung von Ersatz- £e« bzw. zur Ausführung von Reparaturen. Der s^e Landwirt muß viel zu oft ganze Wochen bar^ garten, ehe ein Ersatzteil geliefert, eine Reparatur ^u!nt ist, weil seitens der Maschinenfabriken, die MW liegen, entsprechende Lager oder Repara- ^Mâtten in den Agrarprovinzen des Ostens noch Laicht eingerichtet sind. Außerdem wird vlefach Ör ^ie viel zu hohen Preise für Ersatzteile oder ^"»turen geklagt kurzum, die deutsche Land- s^'-Wndustrie scheint nicht unschuldig daran zu sein, vor allem aber der Absatz auf dem Bin- Wr^ nicht die Ausdehnung erlangt hat, dre er könnte, wenn die gerügten Mängel bald- !et»> Z ^'gestellt würden. Das läge nicht bloß im ^n- kifLUr Industrie, sondern nicht minder in dem der

Landwirtschaft.

»sage, wie dabei die Zahlungsbedingungen zu K dürfte gleichfalls eine nicht zu unter- !°ai!clwm^^b spielen. Es genügt eben nicht, bei land- Kongressen oder Ausstellungen wunder­te»! Kannen über das Straßenpflaster rollen zu in nicht hier ein rascher Wandel eintritt, liegt ^!h s"" beiderseitigen privatwirtschaftlichen Jn- die Rationalisierung der deutschen Land- ^der K ^u volkswirtschaftliches Gebot; Verbreite- ^s ltllt ."nahrungsgrundlügen unseres Volkes, soweit möglich ist!

^^ ^^ue Konzession in Rußland.

^^üivi^^ 0 nun issariat in Moskau hat einen neuen ) ^auer r mit der Firma Krupp, der eine Gel- .^Mvn»?^bum I. Dezember 1958 hat, bestätigt. Der 1 verpflichtet sich, auf dem ihm zugewiesenen

Freier Rhein- freie Schiffahrt.

Schiffchrtsinleressen ans dem Rhein.

Jubiläumstagung in Duisburg.

Der Binnenschiffahrtskongresi tagt in Duisburg, ihm voraus ging die Jubiläumstagung zur Erinne­rung an das 50jährige Bestehen desVereins zur Wahrung der Rheinschissahrtsinteressen E. V. D u i s b u r g". Die Stadt hatte zu Ehren ihres wichtigsten Gewerbes reichen FlaggeNschmuü angelegt. Die Schisfahrtsinteressenten der westlichen Wasserstraßen wie des Reiches und die mit ihnen in Berührung kom­menden Berufsstände waren in großer Zahl erschienen, ebenso die Vertreter der in Frage kommenden auslän­dischen Schiffahrt, da der Verein Rheinschisfahrt und Häfen von Basel bis zürn Meer überwacht. Man sah den Präsidenten derZentralkorninission für die Rhemschifs- fahrt", den Minister G out aus Paris. Vom Reichs­ministerium war Verkehrsntinister Dr. h. c. K 0 ch an­wesend, Minister aus den . Ländern, andere hohe Beamte und die Repräsentanten der Provinz, der rheinischen Großstädte und der Handelskammern neben ihm.

Nach der Bewältigung des geschäftlichen Teiles fand im Stadttheater eine Festsitzung statt. Nach den Be­grüßungsreden umriß Ministerialdirigent im Reichsver­kehrsministerium, Geheimrat Königs - Berlin, die leitenden Grundsätze, welche der Staat bzw. sein Ministe­rium in ihrer Verkehrspolitik bestimmen müßten und be­stimmen, wobei er besonders auf die Lage der noch be­setzten Gebiete zu sprechen kam.

Daß ein nachhaltiges Emporstreben der Rheinschiffahrt nur bei einer Befreiung der Rheinlande von ihrer fremden Besatzung erwartet werden darf, war wohl jedem Zuhörer klar. Beim Festessen sprachen noch u. a.

Gelände von 32 000 Hektar rationelle Landwirtschaft Jit treiben, rationelle Schafzucht einzuführen und eine Zucht- stätte für das kalmückische A r b e i t s - und Schlachtvieh einzurichten. Für die Bedürfnisse der rationellen Schafzucht verpflichtet sich der Konzessionär, die genügende Anzahl von Merinozuchtschafen zu importieren, wobei die Schafherde bis 1936 auf 36 000 Köpfe gebracht werden muß. Der Konzessionär verpflichtet sich schließlich zu vollkommener Mechanisierung des Wirtschaftsbetriebes.

Deutsch-jugosiawlfHer Handelsvertrag unterzeichnet.

Im Auswärtigen Amt zu Berlin.

Donnerstag wurde im Ministerium des Aus­wärtigen zu Berlin der Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen unterzeichnet. Von deutscher Seite unterschrieb Reichsaußenminister Dr. Stresemann, von jugoslawischer der bevollmächtigte Vertreter.

Durch den Vertrag wird das bisher bestehende vor­läufige Handelsabkommen zwischen beiden Mächten, das ebenfalls schon auf der Grundlage der Meistbegünsti­gung beruhte, durch einen Vertrag abgelöst. Neu an ihm ist, gegenüber dem vorläufigen Abkommen, die Ver­einbarung ' der Meistbegünstigung für das beiderseitige N i e d e r l a s s u n g s r e ch t. Außerdem enthält der Ver­trag eine kleine Tarifanlage, in der beiderseits Zugeständ­nisse für bestimmte Erzeugnisse der Ausfuhrwirtschaft fest­gelegt sind. Deutschland macht solche Zugeständnisse an Jugoslawien insbesondere für einige landwirt­schaftliche Produkte, so für Mais und für Pflaumen, während Jugoslawien uns Vergünstigungen für indu­strielle Artikel sowie einen günstigeren Zollsatz für Bier einräumt.

Eröffnung des MemeUandiages.

Die S'p r a ch e n f r a g e.

Der zweite Landtag des Memelgebiets wurde durch den Gouverneur M e r k y s eröffnet. Von 29 Abgeord­neten waren 27 anwesend, während von dem Direktorium nur Präsident Sckwellnus auf der Reaierunasbank Platz genommen batte. Der Gouverneur verlas in litauischer und dann in deutscher Sprache eine längere Erklärung, aus der hervorging, daß der Gouverneur sich auf den Standpunkt stellt, der Memelländische Landtag sei vor allem ein Wirtschaftsparlameut. Der Landtag müsse sein Hauptaugenmerk aus die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Memelgebietes lenken. Dann ging der Gouverneur beson­ders auf die Sprachenfrage ein. In jeder öffent­lichen Schule müsse der Unterricht in litauischer nud deutscher Sprache erteilt werden. Auch der Landtag darf sich nicht ausschließlich der einen der beiden gleich­berechtigten Landessprachen bedienen.

In das Präsidium des Landtages wurden geivühlt als erster Vorsitzender Abgeordneter von Dreßler von der Landwirtschaftspartei mit 22 von 27 Stimmen, als erster Vizepräsident Schulrat Meye r von der Volks­pariei, als zweiter Vorsitzender der sozialdemokratische Abgeordnete Bertsch u s. Die drei litauischen Abgeord­neten stimmten jedesmal dagegen und beteiligten sich an der letzten Wahl nicht mehr.

das Stadtoberhaupt Dr. Jarres und der ryemtfcye Oberpräsident Dr. Fuchs.

Aeichsverkehrsmmister Dr. Koch hielt auf der Tagung eine längere Ansprache, in der er betonte, daß der Verein mit Stolz auf die vergangenen 50 Jahre zurückblicken dürfe. Der Minister sagte u. a.:

Die deutsche Rheinschisfahrt hat sich von den Stürmen, welche in den letzten Jahren über den Rhein dahingegangen sind, noch nicht ganz erholt. Sie hat auch den Umstellungs­prozeß, der mit der Neuordnung des Verkehrswesens im Reiche notwendig wurde, noch nicht voll beendet. Wie sich die deutsche Rheinschisfahrt aber ohne staatliche Unterstützung ans eigener Kraft zu dem machtvollen Wirken hat emporhebcn können, das vor dem Kriege allgemein anerkannt wurde, so hege ich die Zuversicht, daß sie auch die Krise, in welcher sie sich zurzeit noch befindet, mit dem ihr eigenen Lebenswillen überwinden und der vorwärtsstrebenden Wirtschaft Pionier und Helfer bleiben wird. Das Grundgesetz, unter welchem sich die deutsche Rheinschisfahrt zu ihrer Größe entwickelt hat, ist die Freiheit der Schiffahrt. Über die Zollgrenzen dahingleitend, hat sie Personen und Güter nach Holland und Belgien, nach Frankreich und der Schweiz und rheinabwärts über See nach deutschen und fremden Seehäfen gebracht und in allen Häfen bereit­willige Ausnahme und wirtschaftliche Gastfreundschaft ge­sunden. Wir schulden den Staaten, welche den Rhein in den letzten hundert Jahren verwaltet haben, Dank dafür, daß sie ihn in unermüdlicher und planvoller Arbeit zu der leistungs­fähigen Schiffahrtsstraße ausgebaut haben, die wir heute von Rotterdain bis Straßburg besitzen."

Dr. K 0 ch schloß mit dem Wunsche, daß es der deut­schen Rheinfcksiffahrt beschieden sein möge, ihre Aufgaben unberührt von politischen Einflüssen im friedlichem Wett­bewerb mit den Schiffen der fremden Nationen zu erfüllen und durch die Güte ihrer Leistungen den Ruf des deut- ijchen Namens in den fremden Häfen zu festigen.

Die Lage her deuffchen Wirischast.

Hauptausschuß des Industrie- und Handelstages.

Der Deutsche Industrie- und Handclstag beschäftitzkd sich in der zahlreich besuchten Sitzung seines Hauptaüsschuffcs vom 5. Oltober zU Berlin zunächst mit der augenblicklichen Lage der beii. "eben Wirtschaft.

Im Anschluß an eine Darstellung durch das erste geschafts- führende Präsidialmitglied, Minister a. D. Hamm, kam der Hauplausschutz zu der allgemeinen Ausfassung, daß in dem augenblicklichen Stande der deutschen Wirtschaft zwar auch Spannungen nicht zu verkennen seien, irgendwelche Gründe aber nicht vorliegen, aus denen es zu einem Übergang der gegenwärtig im wesentlichen unverändert anhaltenden Kon­junktur in einen krisenhaften Zustand kommen müßte. Auch auf längere Sicht könne und müsse vielmehr nach der allgemein vertretenen Auffassung eine Wirtschaftskrise ver­mieden und die Fortdauer der notwendigen ausländischen Kreditgewährung, namentlich der langfristigen, erreicht werden, wenn die volkswirtschaftlich verantwortlichen Stellen der Re­gierung wie der Arbeitgeber und -nehmer die Erforderniffe der Zeit nicht nur klar erkennen, sondern auch erfüllen. Es kam u. a. weiter zum Ausdruck, daß, soweit einer im Rahmen des Notwendigen sich haltenden Erhöhung von Beamten- bezü ten eine in den laufenden Einnahmen bereits vorhandene Deckung gegenüberstehe, darin k e i n Preiserhöhungsgrund liegen könne, daß es aber um so mehr die Aufgabe der öffent­lichen Gewalten sei, Erhöhungen der Steuern und Gebühren unter allen Umständen zu vermeiden.

Steucrvereinhcitlichung.

Der Hauptausschuß beschäftigte sich auch mit dem Entwurf des Steuervereinheitlichungsgesetzes und billigte eine Ent­schließung des Steueransschusses ves Deutschen Industrie- und Handelstages, wonach daran kestgehalten werden müsse, daß eine Vereinheitlichung des geltenden Realsteuerrechts ' durch Rahmengesetzgebung des Reiches dringend notwendig sei. Dabei wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, daß die Ver­abschiedung des Gesetzentwurfes unter Berücksichtigung der Anträge der Vertretungen der gewerblichen Wirtschaft er- folgen wird.

Berufsausbildung.

Der vorliegende Entwurf des Berussausbildungsgesetzes wurde besprochen. Unter Anerkennung der Berechtigung wich- tiaer Grundgedanken des Entwurfs für die Industrie beschloß ber Hauptausschuß, für eine Beschränkung des Geltungsbereichs der gesetzlichen Bestimmungen aus gewerbliche Lehrlinge, also insbesondere für die Herauslassung kaufmännischer Lehrlinge aus dem Geltungsbereiche einzutreten. Hauptbestandteil des Gesetzes ist die L e h r l t n g s p r ü f u n g. Aus diesem Gebiete liegen aber im Gegensatz zu Handwerk und Industrie noch allzu geringe Erfahrungen hinsichtlich des kaufmännischen Lehr- singSwesens vor. In der öffentlichen Erörterung ist daraus hingewiesen worden, daß es sich empfehle, als Träger der Berufsausbildung nickt die amtlichen Berussvertrctungcn (J> dustrie- und Handelskammern und Handwerskaminernt, sondern die Stellen zu beauftragen, die mit der Durchführung der Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung betraut sind. Dadurch wurde man einen Bchördènapparat bon 90<^ Organisationen schassen Man würde das große Sachverständ­nis, das bei den amtlichen Berussvertretungen unzweifelhaft votlicgt, ausschalten, ohne sicher zu sein, hierfür einen hin­reichenden Ersatz zu finden.

Der merikanisHe Aufstand unterdrüâs.

General Gomez erschösse m

Nach den vorliegenden Nachrichten scheint es der Ne- giernngsgewalt in Mexiko, dem Präsidenten Calles, gelungen zu sein, die Aufstandsbewegung niederzu- schlagen. In der Nähe von Veracruz kam es zu einem erbitterten Kampf zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen unter Führung des Generals G 0 m e z. Die Rebellen mürben geschlagen. General Gomez wurde mit dem General Gomrales aesangengenommen. Beide wurden