Zulöaer /lnzeiger
Lrschtint jeden Werktag. Bezugspreis: monat- J 0 Mark. Bei âfevungsbehinöerungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Ahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Fulda, A^ied âes Vereins Deutscher Feitungssec- kcr. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Hraâooo
'236-1927
Kleine Zeitung für eisige Leser.
»t-ie Orte Diez und Bad Ems sollen in kurzer Zeit von den .irischen Besatzungstruppen geräumt werden.
* N mexikanische Revolutionsführer General Gomez soll M aus Mexiko eingelaufenen Meldungen weder hingerichtet M gefangen worden sein.
* sie Spannung zwischen Rußland und Frankreich wegen ^z Lowjetbolschasters Rakowski hat scharfe Formen angenom- «, Frankreich will eine Note mit der Forderung nach Ab- k'iuM Rakowskis nach Moskau senden.
«Infolge der Ermordung des serbischen Generals Kowa- ttoicNird; eine bulgarische Bande ist in Belgrad große Er- ,^ung entstanden. Die jugoslawische Regierung hat Die IW« gegen Bulgarien gesperrt und Vorstellungen in Sofia ttjoten. _____________________________________
Der Sieg des Geistes.
ü Gesang der Seele. — Eine gefährliche Erbschaft. — Kapital und Arbeit. — Die Menschenfresserin.
Auf dem Deutschen Schriftstellertatz in Elberfeld hat toter Bloem das treffende, nur allzu wahre, leider nur totere Wort gesprochen: „Wirtschaft und Technik egali- imn die Erde; und doch — was nützt es dir, so du die M Welt gewonnen, du hast ja Schaden genommen an Mr Seele!" Abseits des wilden Kampfes um das Mein, abseits des Lärms der Maschinen und der Maren erklingt immer leiser der Gesang der Seele, des Wes. Die Theater, die noch ein wenig Pflegstätte des Holismus blieben, stehen leer, aber Revuen und Kinos ân als „geistige" Erholungsmittel bevorzugt. Man it das neunzehnte Jahrhundert als das der Natur- Wschaften und der Technik bezeichnet und darum hat ieGeneration von heute eine gefährliche Erb - ^ast angetreten. Von der Überschätzung des Tech- W, vom Trinmphzug des rein Materiellen ging es M Triumph der rein förderlichen Leistung. Die großen ^M oder Rennsportler kennt jeder, aber von dem Tun M den Schöpfungen der deutschen Geistesarbeiter in zednMm weiß nur ein kleiner Kreis. Und doch spürt
k-^.^der Genuß all der uEhSxje« techMisch-W^.L- Milichen Fortschritte das Denken noch nicht ganz zerstört
N ein lee^r Raum bleibt, daß diese materia- Ache Einstellung eine innere Befriedigung nicht bringt. Wr innere Zwiespalt, der meist nur dumpf empfunden, »allzu selten deutlich erkannt wird, ist das Wesen der M Wade der deutschen Gegenwart, gerade der deut- _■ weil unserem Volk sogar das fehlt, was einem Volke solchem das Leben erst lebenswert macht; die innere äußere Freiheit als Volk. Aber noch gilt das Dichter-- " vom Menschen ebenso wie vom Volk, das frei ist, ^c es auch in Ketten geboren. Aus dem Munde des Wen des deutschen Idealismus, aus der Feder llers stammt dieses Wort, dessen innere Wahrheit und eBedeutung schon fast verklungen zu sein scheint. Aber ? iw früher oder später als ein Sieg des Geistes dcr durchsetzen muß, soll nicht die Seele und damit 5 ^as Leben und das Dasein des deutschen Volkes
Seele und damit
*
dieser Sieg des
Vordringen des
.Einen besonderen Sinn gewinnt
^5 „auf einem Gebiet, wo das ^v^v^.^w ^ ^Vlisch-Ungeistigen, des Materials ungehemmter zu MM: im Verhältnis des Menschen, des Arbeiters Maschine oder — um es in ein bekanntes Wort zu ™ ~ im Kampf zwischen „Kapital und Arbeit". Vor Tagen stand auf dem 25. kirchlich-sozialen Kon- />n Düsseldorf gerade diese Frage im Mittelpunkt Verhandlungen. Rationalisierung der Arbeit ist j2\ öftere Entmenschlichung der Arbeiter, immer je mechanisierende Einschaltung des Arbeiters in . «cing des Produktionsprozesses; wenn sich der Ar- geistig-innerlich über diese rein mechanische Mit erhebt, so wird er zu einem Rädchen an der Und doch ermöglicht gerade die Vereinfachung, ‘Ionisierung der Arbeit bis zur „Arbeit am Band" W'ge Erlösung. „D i e moderne Technik i st V oFreundinder M e n sch h e i t" sagte nicht JjJt auf jenem Kongreß ein Redner. Freilich nur dem die Maschine nicht bloß die Spenderin von frot ist, sondern der — mag die Beschäftigung Jin?’ so geringfügig, fast nebenfächlich sein — den Arbeit, der Maschine erfaßt: Werte zu schaffen. JuJ^ der Arbeiter nicht mehr „Produktionsfaktor" G Wjpudern — Mensch. Geistiges Wesen. Wirb J (J • ^cr, wenn er als Wesen von Fleisch und Blut J awh von dem Arbeitgeber betrachtet wirv. JJl dcrantwortuugsbewußten Menschen, der sich und seist Schaffen als Teil der Werte- !tiJ,' Wt und fühlen darf. Er wird zum geistigen ;i«n bern„^?.'^sne. Und schon wächst eine neue Genera- mdieses Leben und Den Rhythmus der 1 mit anderen Angen ansieht als bloß als ' 'Miere ufresseri n". Daraus erwächst auch da? , "deuheit mit Dem gesamten Betrieb, ein Nen inJW »lehr durch äußere Alaßnahmeu ge- "', londern durch geistige Höhereutwicklung.
Neti D °"' wo die Arbeit des deutschen Geistes die A Fetrieben hat, ist ja zuerst der Mahnruf ' N6 die Mechanisierung des Lebens eine untergeordnet werden muß dem Lebeu K M sn,”^6 jetzt, da „Wir in Ketten geboren" eit d unds tag u n g d e u ts ch e r H o ch - ih^N0Ws "'den Mittelpunkt ihrer Verhandlungen s M i Deutsche Schriftstellertag die Forderung, '^ SÄ1 als geistige Festen an den Grenzen w schützen und zu erhalten zur Pflege
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- unö Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Re-aktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ❖ Zernfprech-Anschluß Nr. 989
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Fulda, Samstag, 8. Oktober
Scharfe Spannung Frankreich-Rußland
Der Streit um Rakowski.
’ Eine französische Note. <,
Seit mehreren Wochen gehen die Auseinandersetzungen zwischen Paris und Moskau hin und her — bisher nicht in amtlicher Form, wohl aber in gegenseitigem Gefecht der Presse und bei gelegentlichen Reden. In Frankreich verlangen namentlich die rechtsstehenden Kreise immer stürmischer die Abberufung des Sowjetbotschafters R a k o w s k i, dem vorgeworfen wird, er habe die Grenzen seiner Tätigkeit weiter gezogen zugunsten der kommunistischen Propaganda, als man es für zulässig hält. Die französische giegierung kann natürlich einen wenn auch unbeliebten Gesandten nicht einfach nach Hause schicken, wenn sie die Verbindung mit seinem Lande aufrechter- halten will. Sie soll aber mehreremal deutlich ihre Wünsche haben erkennen lassen. In Rußland ist man gegenteiliger Ansicht und hält Rakowski für einen durchaus angemessenen Vertreter, an dessen Abberufung man nicht denkt. Soeben erst hat der russische Außenminister Tschitscherin einem Pariser Pressevertreter in einer Unterredung deutlich erklärt, daß man sich keineswegs zu einer Abberufung Rakowskis verstehen werde.
Die französisch-russische Reibung ist dadurch iü eiu besonders erhitztes Stadium getreten und Pariser Blätter fordern immer ungestümer die Regierung auf, einen entschlossenen Griff zur Lösung des' Knotens zu tun.
Was Tschitscherin sagte.
Der Volkskommissar erklärte, in allen Fragen, die Rakowskis Auftreten in Frankreich betreffen, sei die Moskauer Regierung mit ihm durchaus solidarisch. Er habe dem fanzösischen Botschafter auf die Erklärung, Frankreich überlasse es ihm, über die Abberufung Rakowskis zu entscheiden, zu verstehen gegeben, die russische Regie
deutschen Geistes und deutscher Wissenschaft: diesen Verteidigungswall kann uns auch der mißtrauischste Nachbar nicht verargen". Die Verteidigung Rutschen Geistes- tebens auch nach außen hin ist ja bitterste Notwendigkeit in einer Zeit, da die uns entrissenen Teile unsers Volkes überflutet werden und zu versinken drohen im Vordringen fremden Volkstums.
Noch ist das deutsche Volk trotz aller Schicksalsschläge nicht so müde geworden, daß es — nm Hegels Wort zu gebrauchen — die Fackel seines Volksgeistes weiterreichen müßte an Jüngere und Stärkere. Noch will es diese Fackel zu hellem Auflodern und zu strahlenderem Leuchten bringen. Pr.
Sperrung der serbisch-bulgarischen Grenze
Die Ermordung des Gener als K ovacev ic.
In Mazedonien ist, wie bekannt, vor einigen Tagen der jugoslawische Genera! Kovacevic von einer bulgarischen Bande ermordet worden. Diese Banden, die sich ständig dort umhertreiben, sind halbe Räuber, hängen sich über gewöhnlich das Mäntelchen politischer Freischärler um. Das jugoslawische Kabinett hat nach diesem letzten Vorfall beschlossen, umfangreiche Maßnahmen zur Schließung der Grenze gegen Bulgarien zu ergreifen und eine vollständige Grenzsperre gegen Bulgarien einzuführen. Die Erteilung von Sichtvermerken an Reisende nach Bulgarien wurde eingestellt. Der jugoslawische Gesandte in Sofia, Nesiisch, überreichte im Auftrage seiner Regierung der bulgn 'chen Regierung eine Rote, die von ihr Maß- Nahmen gegen das mazedonische Komitee fordert unter Hinweis auf die Ermordung des Generals Kovacevic.
Der Ministerrat in Belgrad hat beschlossen, die Leiche des Generals Kovacevic, den man als vor dem Feinde gefallen betrachtet, nach Belgrad zu überführen und unter großen Feierlichkeiten auf Staatskosten beerdigen zu lassen. Nach den eingetroffenen Nachrichten soll es bereits gelungen sein, einen der Attentäter zu verhaften, und zwar den Mann, der die tödlicl-en Schüsse auf den General abgegeben hat. Es ist ein Bulgare und soll erst vor einigen Tagen aus Bulgarien eingetroffen sein.
‘ ^ie Erregung in Serbien und namentlich in Belgrad ist sehr groß. ' Die Presse sagt, das blutige Verbrechen beweise von neuem, daß die friedsertigen Absichten der jugoslawischen Regierung in den bulgarischen Regierungs- sreifen keinen Widerhall finden. Das zwinge sie zu der Annahme, daß diese Kreise, wenn sie mit der auf jugoslawischem Boden ausgeübten verbrecherischen Aktion nicht einverstanden sind, zum mindesten nicht die Macht besitzen, dem Vorgehen der ferbenfeindlichen Elemente in Bulgarien Einhalt zu tun. Die Blätter fordern, daß die Regierung Maßnahmen treffe, um den Frieden auf der Halbinsel zu sichern und den vom Kneg erschöpften Balianvölkern eine friedliche Entwicklung zu ermöglichen.
Die Untersuchung des Hitler-putsches.
Vernehmung des I u st i z m i u i st c r s Gürtner.
Vor dem Untersuchungsausschuß des «aherischen Land Macs gab in München Der ehemalige bayerische Jnstizmimster Gärtner als Zeuge eine Darstellung der ^ vom j Mai 1923. Gegenüber den m der Ostentlichke t erhobenen Vorwürfen; die damalige bayerische Regierung habe eine Einstellung des Verfahrens gegen Hitler und Genossen aiigeftrebt, erklärte er daß an eine Einstellung des Verfahrens wegen der Vo^änge am I Wai kein Mensch gedacht habe, doch habe er
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4. Jahrgang
W
rung habe nicht den geringsten Anlaß, Rakowski abzu- berüfen. Rakowski sei in Paris der treue Dolmetsche: der Sowetregierung. Die Forderung auf Abberufung könne nach russischer Meinung nur als ein unfreundlicher Akt gelten, der die e r n st e st e n R ü ck w i r k u n g e n auf die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben müßte.
Frankreich will eine Rote absenden.
Wie der halbamtliche „Petit Paristen" mitteilt, wird dieser Tage eine Note des französischen Auswärtigen Amtes in Moskau überreicht werden, die den Wunsch der französischen Regierung nach Abberusung Rakowskis ausspricht. Als Gründe für diese Forderung wird die Note außer der Unterzeichnung des Ausruses des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, in dem die Soldaten der fremden Armee zum Anschluß an die Revolution nufgefordert werden, durch Rakowski die Veröffentlichung seiner Vorschläge in der Schuldenfrage ansühren, mit der er sich gegen jeden diplomatischen Brauch über den Kopf der französischen Regierung hinweg direkt an die Besitzer der russischen Papiere gewandt und damit seine Rolle als Diplomat aufgegeben habe, um zu einem Agitator in dem Lande zu werden, in dem er tätig ist.
Die Note wird die Schlußfolgerung enthalten, daß« esmotwendig sei, im Interesse der Aufrechterhaltung normaler Beziehungen zwischen Den beiden Ländern und im Interesse einer wirksamen Wiederaufnahme der Verhandlungen Rakowski durch eine andere Persönlichkeit zu ersetzen.
. Die Haltung der sranzösischen Parteien ist übrigens durchaus nicht einheitlich. Die Presse der Linken tritt gegen gewaltsames Vorgehen ein und sagt, die Regierung könne gegen Rußland und Rakowski nur vorgehen, wenn sie offen zugibt, daß sie, das Kabinett der nationalen Einheit, die allgemeinen Interessen aller Franzosen den Sonderinteressen einiger Großkapitalisten opfern wolle«
geg'âubr, es veramworicu zu können, daß die Hauptveryand- lung vertagt wurde. Die Lage der bayerischen Regierung in diesem Prozeß sei eine sehr ungünstige gewesen, denn Hitler jlitte sich darauf berufen können, daß die Behörden von seinem für den 1. Mai geplanten Unternehmen Kenntnis gehabt haben, da er seine Absichten den Herren von Lossow unb-s von Scifjcr mitgeteilt hatte.
Wenn sich nun jemand in einem Prozeß darauf berufen könne, daß er die maßgebenden Behörden vor der strafbaren Handlung von dieser unterrichtet habe, so würde sich DieS zweifellos im Urteil zugunsten des Beschuldigten auswirken. Das alles hätte bei der Durchführung des Prozesses der Cffent- lichkeit dargelegt werden müssen und dies wäre nach seiner Merzeugung für die bayerische Regierung zur Katastrophe geworden. Deshalb sei Anweisung ergangen, das Verfahren in eine ruhige Zeit zu verlegen. Auf den Umfang der Voruntersuchung, erklärte Justizminister Gürtner, sei von seiner Seite nicht der geringste Einfluß'ausgeübt worden.
Die Zeugenvernehmung. ?
Im Anschluß an die Ausführungen des Justizministers über die Vorgänge am 1. Mai 1923 wurden an den Minister eine Reihe von Fragen gerichtet. Ministerialrat im Justiz- minifierium Dr. Dürr bekundete hierauf, daß die Justizverwaltung das Bestreben habe, Strafverfahren möglichst rasch zu verhandeln. In der damaligen politisch erregten Zeit hätte die Durchführung der Verhandlung größte Beunruhigung 'hervorgerufen. Der nächste Zeuge, Landgerichtspräsident S t e n g l e i n - Bamberg, der damals Erster Staatsanwalt in München war, bekundete, daß das Ministerium über den Vor- gang der Strafverfolgung seinerzeit aus dem laufenden gehalten wurde. Die damalige Zeit fei sehr kritisch gewesen, aber es sei keineswegs beabsichtigt aewesen, das Verfahren zu sabotieren. Den Aussagen des nächsten Zeugen, des jetzigen Landgcrichlsrals Dresse, war zu entnehmen, daß die Ermitt-- lungen wegen der Vorgänge am 1. Mai Anfang August abge- schlossen waren. Vom Ministerium sei dann angeordnet worden, daß ein Antrag auf Anberaumung einer Sitzung erst gestellt werden dürfe, wenn vom Ministerium bierzu die Anweisung ergehe. Eine solche Anweisung sei nicht eraanaen.
Die Revolte in Mexiko.
Der angeblich Hingerichtete aufständische General Gomez soll nach neueren Meldungen überhaupt nicht in Gefangenschaft geraten sein, sondern sich mit 2000 Mann noch im Staate Veracruz halten. Dagegen sei General Quijano erschossen worden neben zwölf weiteren Re- bellenführern. General Quijano sagte aus, daß sein nächtlicher Ausmarsch aus Mexiko auf einen Irrtum zurückzu- führen sei. Seine aufrechte Haltung machte tiefen Eindruck. Zeituuglesend und zigaxettenräuchend erwartete er das Urteil Der Richter. Unmittelbar vor Der Erschießung in dem Hof des Gefängnisses verbeugte sich Quijano höflich gegen Die anwesenden Offiziere und sagte: „Auf baldiges Wiedersehen." Nach aus Ortiz (Sonora) eingetrof- fenen Berichten sind in Morelos Der General Gonzales, Der Kommandant Tillery und dreizehn Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung des Staates Nèorelos wegen Teilnahme an dem Ausstand hingerichtek worden.
Die Zeitling „Herald" meldet, daß die mexikanische Bundesregierung ihre Finanzagenten in ganz Mexiko angewiesen habe, alle verfügbaren Gelder zur Bekämpfung der Revolte sofort nach der Hauvtssadt ru senden.
Austen Chamberlaèn in Parts.
Paris. Austen Chamberlain ist aus Marseille kommend in Paris eingetroffen. Er wurde am Bahuhos vom Kabinetts- ches Briauds begrüßt. Am SonnabenD wird er an einem ihm zu Ehren am Quai d'Orsay gegebenen Frühstück teilnehmen, nach dessen Beendigung er mit Briand eine allgemeine Besprechung über die Außenpolitik haben wird.