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M-aer Anzeiger

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KT-1927 ' '

TagèblM De Rhön unö Vsgèisber^

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Fulda, Freitag, 14. Oktober

4. Jahrgang

soamas

Meine Leitung für eilige Leser.

» Mchen dem Reich und den Ländern sind erhebliche IÜMsverschiedenheiten wegen der Kostendeckung für die kienrul-geil entstanden.

rQslUfe des Oktobers soll nach Meldungen aus Paris [ »öftW Besatzung im Rheinland um 5500 Mann Ver- ü werden. Die gegebenen Versprechungen erfordern ^Zurückziehung von 8000 Mann.

Li Preußischen Landtag ist es zu einer lebhaften Aus- k Lcrfetzung in der Flaggenfrage gekonunen.

st Der frühere Berliner Oberbürgermeister, Wermuth, der â Reichsschatzsekretär war, ist im Alter von 73 Jahren MG

, Tic deutschen AzorcUflugzeugeD. 1220" undD. 1230" äh wegen eines Kühler- bzw. Motordefektes wieder N0I- Miilien vornehmen.

»Das FlugzeugAmerican Girl", das am Dienstag den Wiikflug aiigetreten hat, wird vermißt.

I Dienst am Kunden.

DiMjlmigen zur Tagung des deutschen Einzelhandels.

I Mrtschastliche Propheten sind vielleicht noch uuzuver-

WM als sonstige; denn die Menge ihrer Irrtümer und MM'vPhezeiuugen ist wirklich zahllos. Wie oft ist Magi, geschrieben und gelehrt worden, daß der E i n z e l - «il^elnicht mehr zeitgemäß'' sei, unaufhaltsam dem Migang entgegengehe. Beides hat sich als ein Irrtum »Msgesiellt und wenn auch auf der soeben stattgefunde-

M Legung der Ha u p t g e m e i n s ch a f t d e s d e u t - eii Einzelhandels, also der Spitzenorganisation, reidje Klagen vorgebracht, zahlreiche Schmerzen bc- Mit wurden, so machen die dort gehaltenen Reden und Mdort gefaßten Beschlüsse keineswegs den Einbruch, als der Einzelhandel die Flinte so bald ins Korn werfen.

I Senn der Reichswirtschaftsminister Mr. Curtius MMN Ausführungen, die er auf dieser Tagung machte, ÄS wirbst Notwendigkeit sprach, daß auch der Ein- MWer seinen Betrieb, mag er auch noch so klein sein, »üini a l i.s i e reu müsse, so traf er damit wohl den MmMmdey Punkt. Liegen doch im Augenblick die i 'W, daß die T ende n 3 3 ii ein èr. P r e i è sie i g è- »üß unverkennbar ist und der Einzelhündèl, lüenn er ^modern denkt, sich mit dem Versuch begnügen würde. ^Preissteigerung einfach aus den Verbraucher abzu- ch.'i!. Modern denken, heißt nämlich hier nichts anderes, 6 irs weiter äuszubauen, was durch eine vertikale Kon- Mkticn und genossenschaftlichen Zusammenschluß zwecks «infamen Wareneinkaufts im Einzelhandel erfreulicher- Me bereits angebahnt ist und was damit säst das Aus- M einer Konzernbildung erhält. Das führt zur ^UI k IIN g d e r S e l b st k 0 si e N , die mit dem Waren - ^iatz an und für sich verbunden sind, und der Hinweis W ist darum im gegenwärtigen Augenblick besonders Mlg,,.wèu sich die Steigerung der Kaufkraft durch Er- ^N der Einkommen bei den Beamten und bei sonstiger «lrancherklassen gar nicht zu einer Steigerung auch Dee V^ auswirken würde, wenn nun etwa der Einzel- Met ohne weiteres zu einer Preiserhöhung schritte. Er "rde sich damit eher ins eigene Fleisch schneiden, weil erhebliche Absatzsteigerung zu einer entsprechenden ^ct Erzeugnisse und damit zu ihrer Berbilli- M"fuhren würde, wenn eben nicht die Steigerung I "kkraft durch eine entsprechende Preiserhöhung zu- "li^gslnücht wird.

Minister Dr. Curtius glaubt im übrigen auch an ClU d^n Einzelhandel wirklich gefährdendes Vor- der Warenhäuser ; denn eines bleibt dem WS^ndel, was das Warenhaus niemals wird be- können: der Kundendienst, also die auf die besonderen Wünsche des Ver- W ^.eingestellten Beziehungen zwischen diesem und Mauerläufer im Einzelhandel. Das amerikanische stimme nicht; denn in den Vereinigten »Äu b^ die Unterlage für das überraschend schnelle M'^dkn der Warenhäuser nichts anderes als eine ent- M^de Verbreitung des Abzahlringsgeschäftes. Hier- M». n^er die Voraussetzung eine erhebliche Spanne 1 K11. dem Reallohn und den Kosten der Lebenshal- den großen Massen, eine Spasme, die eben aus- I Md)lrd zur Anschaffung von Gütern, die nicht un- » V» ültr Deckung primitivster Lebensbedürfnisse liLy durch den überschießenden Teil des Real- Mählich bezahlt werden können. Eine derartige |NU^ Kaufkraft und Reallohn besteht in M'Aa^U" die Zukunft blickt der Minister recht Hoff- die Ordnung der allgemeinen wirtschaft- d""Nisse auch Ordnung in den Warenumschlag Ader ^^dandels hineingebracht hat, die Kaufkraft nach I ^kèvd- câM der Breite der Verbraucher durch die Arbeitslosigkeit und durch die Besoldungs- W kiiier starke Steigerung erfährt. Das werde zu »^kch Belebung des Umsatzes führen, aber nicht V^ch A^N^orr,ug, sondern .durch Umsatzsteigerung, I üiâ^veitung des Absatzes, durch Angebot von zu niedrigsten Vertriebskoften. Denn ^blickt Dr. Curtius mit Recht die volks- I 'östliche m,c Bedeutung und damit aitcl) die volkslvirt- Eechtigung des Einzelhandels.

Auf s J^eigerfe Kaufkraft.

%wWuw» Tagesordnung der Hauptgemeinschast des ^liii, dar, - -^ Rudels betonte der Vorsitzende Grünfeld- di, jeVA« deutsche Wirtschaft damit rechnen müßte, - günstige Konjunktur . nicht von langer

StniWtte zmW WH al Men

Die BesolhMgsfraße.

Wer trägt die K 0 st e u?

In den letzten Tagen haben sich die Auseinander"- setzungen über die Besoldungsreform fast zu einem offenen Streitverhältnès zwischen dem Reich und bett Ländern entwickelt. Eine Lösung ist vorläufig noch nicht abzusehen. Zwar erklären sowohl die obersten Reèchs- behörden wie die Minister der Länder die unbedingte Notwendigkeit der Besoldungserhöhung für die Beamten. Aber ebenso bestimmt kommt von beiden Seilen die Be­kundung, daß niemand von ihnen in der Lage sei, die Kosten für die Besoldungsreform für sich allein oder doch im wesentlichen Maßstabe zu tragen. Die heftigsten Klagen erschallen aus den einzelnen Staaten. Auster Preußen will niemand von ihnen auch nur für die nächsten Monate die Möglichkeit haben, die Mittel für die Gehaltserhöhungen aufzuhringen. Preußen erklärt sich nur für einige Monate dazu imstande. Das Reich besteht weiter auf der Durchführung des Gesetzentwurfes für die Etcuervereinheitlichung. Diese SteuervereiNheitlichung, die vorläufig 110$ in der Schwebe ist, würde den Ländern mehr noch als bisher die Möglichkeit nehmen, die Real­steuern zu erhöhen und damit ihre Einnahmen günstiger zn gestalten.

Um einen Ausweg aus diesem verfahrenen Zustand zu finden, schlug die bayerische Regierung vor, die Anteile der Länder an der Einkoinmensteuer des Reiches von 75 auf 80 Prozent zu erhöhen. Sofort er­klärte die Reichsregierung, davon könne keine Rede sein, überhaupt dürfe der Finanzausgleich in keiner Weise von den jetzigen Fragen berührt werden. Ein neues Moment ist aber in die Erscheinung getreten, weil Preußen sich ent­schlossen hat, neben anderen Ländern dem bayerischen Vorschlag beizu treten. Ein dementsprechender Be­schluß int Reichsrat ist wahrscheinlich, der um so weittra­gender wirken müßte, als die Einberufung des Reichs­tages vor der Tür steht und man in keiner Werse über­sehen kann, wie sich nun die Verhältnisse gestalten werden.

Die gestrige Ministerbesprechung.

wtb. Berlin, 14. Oktober. In der gestrigen Minister- bespr.echung der Reichsregierung wurde, wie mehrere Blätter melden, vor allem die Frage der wirtschaftlichen Auswirkung der Beamtenbesoldungserhöhung behandelt. Der Preissteigerungstendenz soll mit allen Mitteln ent­gegengetreten werden.

Höpker-Afchoff zur Befoidungssrage.

Der Preußische Staatsrat hielt bei seinen letzten Be­ratungen die Erhöhung der Beamtengehälter für un­bedingt notwendig, äußerte sich aber dahin/ daß eine er­hebliche Steigerung der Ausgaben in Ländern und Ge­meinen die Folge sein werde. Die Gemeinden könnten nur durch Anspannung der Kommunalsteuern den neuen Ausgaben gerecht werden. Der Nachteil für die Finanz­wirtschaft müsse durch stärkere Überweisungen von Reichs­steuern an Länder und Gemeinden ausgeglichen werden.

Der preußische Finanzmrnister Dr. H ö p k c r- A sch 0 f I ''faßte dabei nach Betonung des dringenden Erfordernisses füi die Gehaltserhöhung unter anderem: Der Wochenlohn eines gelernten Industriearbeiters Hal gegenüber dem Vorkricgs. staube eine Steigerung auf 138 Prozent erfahren, der des ungelernten Industriearbeiters auf 145,7 Prozent. Die über­wiegende Mehrzahl der Beamten wird auch nach Durchführung der Besoldungsreform das Friedensrealgehalt nicht erreichen Der Ministerialrat bekommt durch die Besoldungsreform 16,7 Prozent mehr Gehalt und er kommt damit auf 75-8 Pro­zent des Friedensrealgehalts. Beim Regierungsrat sind die Zahlen 18,7 bzw. 82,2 Prozent, beim Obersekretär 21,8. bzw.

^auer jein rönne, ^sn reinem ^inzelyauvetSvervanve sei jemals der Gedanke aufgetaucht, daß höheres Einkommen weiter Beamtenschichten ein Anlaß zur Preissteigerung sein könne . .

Aus den Ausführungen des Reichswirticyasts- ministe'-s Dr. Curtius, in deren Mittelpunkt das Ver­hältnis des Einzelhandels zu den übrigen deutschen Wirt­schaftsfaktoren stand, ist hèrvorzuheben daß nach Ansicht des Ministers ein selbständiger Einzelhandel für eine er­schöpfende und rasche Warcuvermittlung zwischen Pro- duktion und Verbrauch unentbehrlich ist. Zusammen­fassend stellte der Minister fest, daß die krisenhaften Ab- satzstockunaen, die für die Marktlage bis herein in den An­fang des Jahres kennzeichnend waren, allmählich einem normaleren Lagcrumschlag gewichen sind. Damit hat Die wirtschaftliche Entwicklung für den Einzelhandel wieder zu einer freieren und günstigeren Marktlage geführt. Auch die Kaufkraft der Verbraucher ist im Wachsen. Doch warnte der Minister vor einer Überschätzung der Kauf- kraftsteigerung der Beamten infolge der Vesolduugs- crhöhuug.

Fürst Heinrich MV. von Aeuß gestorben.

G r e i 3. Fürst Heinrich XXIV. (Neuß ältere Linie) ist am Mittwoch nachmittag an einer Lungenentzündung, die er sich vor einigen Tage» zugezogen hat, Plötzlich gestorben. Der Fürst befand sich im 50. Lebensjahre. Er ist ein Bruder der Gattin des ehemaligen Kaisers.

81,2 Prozent, beim BureauassisteMen 20,6 bzw. 86,2 bis 95,2 Prozent. Bei bei Gruppe 10 ist die Steigerung durch die Besoldunffsordiuu'.g 25,4 Prozent, wodurch 96 Prozent Friedensrealgehalt erreicht würden. Die Gruppe 12 wird um 33,1 Prozent gesteigert und kommt damit auf 101,2 Prozent. Bei mittleren und höheren Beamten werde kaum eine An­passung an die Friedensgehältcr erreicht.

Oie Landgemeinden zur SLeuervereinheitlichung und Bessldnngsreform.

Der Vorstand des Deutschen Landgemeindetages, der in München zu einer Sitzung zysammenträt, nahm Stellung zum Entwurf des Steuervereinheitlichungsgesetzes. Es wurde be­schlossen, das Ergebnis der Beratung in einer Eingabe an die maßgebenden Stellen im Reiche zusamrüenzufassen und diese Stellungnahme des Deutschen Landgemeindetages der Öffent­lichkeit in geeigneter Form zur Kenntnis zu bringen. In seiner Stellungnahme zur Besolvungsfrage ging Der Vorstand davon aus, daß diese Besoldungsreform zwangsläufig eine Revision der Besoldungsbezüge der Gemeindebeamten zur Folge haben müsse. Da die Gemeinden aber nicht in der Lage seien, den vermehrten Aufwand aus den zugesiandenen eigenen Mitteln zu bestreiten, sei es zur Vermeidung einer Realsteuererhöhung nicht zu umgehen, daß das Reich die zur Durchführung der Besoldungserhöhung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt.

*

Das Schulgesetz.

Die Einign ngsausfichten sind gering.

Auch in der Frage des Reichsschulgesetzes hat sich vor­läufig noch keine Überbrückung zwischen bem vorliegenden Entwurf der Reichsregierung und den Wünschen der Länder gesunden. Preußen hat bekanntlich weitgehende Abänderungsvorschläge zu dem ReichsschulgesStzentwurs gemacht und damit im Reichsrat bisher ziemliches Ent­gegenkommen gefunden. Nun ist neuerdings Sachsen an die Seite derjenigen Länder getreten, die mit dem Schul- gesctzentwurf in der Reichsfassung in keiner Weise zu­frieden sind. Sachfen hat eine Reihe von Punkten aus­gestellt, aus denen es unbedingt bestehen will.

Zunächst verlangt es auch für sich erhöhten Schutz der Simultanschule. Auch will es der Gemeimchaftsschule den Charakter der Regelschule geben, die Gemeinschafts­schule müsse die Grundlage des sächsischen Volksschul­wesens bleiben. Die Schulhoheit des Staates dürfe in seiner Weise beeinträchtigt werden, eine auch nur mittel­bare Wiederkehr der geistlichen. Aufsicht sei abzuweisen. Die sächsischen Anträge gehen also noch über die preußi­schen hinaus und es ist kaum zu erwarten, daß vor dem Zusammentritt des Reichstages am 18. Oktober ein Aus­gleich der so scharf gegeneinanderlaufenden Jntereffen sich zeigen sollte. Der Reichstag soll aber in seiner ersten Sitzung bereits mit der Beratung des Reichsschulgesetzes beginnen.

Ei^e Doppelvorlage?

In parlamentarischen Kreisen glaubt man bereits zu wissen, daß nunmehr die Reichsregierung sich ernsthaft mit dem Plane beschäftige, eine Doppelvorlage an den Reichs­tag zu bringen, und zwar in der Weise, daß sie dem Parlament erstens den im Reichsministerium des Innern ausgearbeiteten Entwurf des Schulgesetzes vorlegen werde und andererseits einen Entwirrst der sich im Reichsrat etwa gestalten könnte unter sxösierer oder ge­ringerer Berücksichtigung der Wünsche aus den Länvern.

Ob dieser Weg eingeschlagen wird, ist natürlich im Augenblick noch nicht sicher. Jedenfalls würde es ein Vor­gang sein, der kaum Aussichten böte auf eine baldige, noch weniger auf eine allgemein befriedigende Lösung der doch so dringenden Angelegenheit, die schon in der National­versammlung zu Weimar vor neun Jahren als eine der wichtigsten zur inneren Ausgestaltung des Reiches be­zeichnet wurde.

Lockerung der WohnungsZwangs- wirischast in Preußen.

' Teilung von Wohnungen.

Der preußische Minister für Volkswohlfahrt erließ unter dem Datum vom 4. Oktober d. I. eine neueZweite Verordnung über die Lockerung der Wohnungszwangs­wirtschaft". Die wesentlichsten Bestimmungen beziehen sich auf die Teilung von Wohnungen, die bisher für eine Mietpartei benutzt worden sind.

Wenn durch Teilung einer unbenutzten oder be­nutzten Wohnung von fünf oder mehr Wohnräumen neue räumlich und wirtschaftlich selbständige Wohnungen her­gestellt werden, so finden auf die neu hergestellten Woh­nungen die Vorschriften des Wohnungsmangel-, des Mieterschutz- und des Reichsmietengesetzes keine Anwen­dung mehr, d. h., die g e s a in t e W o h n u ngs - Zwangswirtschaft dieser Wohnungen i st aufgehoben bis auf die aufrechterhaltenen Vor­schriften, daß Wohnräume nicht 31t gewerblichen Räumen umgewandelt werden dürfen und daß die zum Woh- nungstaufch erforderliche Zustimmung des Vermieters vom Mieteinigungsam- ersetzt werden sann. Hierüber hinaus darf das Wohnungsamt eine Wohnung mit fünf und mehr Zimmern nicht mehr beschlagnahmen, wenn der Verfügungsberechtigte sich bereit erklärt, innerhalb einer vom Wohnungsamt zu bestimmenden Frist von wenigstens vier Wochen durch Teilung dieser Wohnung neue räumlich und wirtschaftlich selbständige Wohnungen 'herzustellen .und.wenn er innerhalb dieser Frist die Ar­beiten auch tatsächlich äusfübrt.