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^250 — 1927
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Fulda, Dienstag, 25 Oktober
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg ZulSa- und Haunetal »Iulüaer Kreisblatt
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4. Jahrgang
' Kleine Zeitung für eilige Leser.
1 [ ra§ Rcichskabinett beschäftigte sich am Montag mit der ) I des Neparationsagenlen über die Finanzlage 1 1 Kchiands.
I 'ie Arbeit im Braunkohlengebiet ist am Montag überall r ausgenommen worden.
' ■ * 2cr französische Kunstflieger Dorct wurde nach einem H Klampfe in Berlin zum „König der Lüste" ernannt.
) ■ 5« Tammersors (Finnland) sind bei einem Kinobrand ■«Prionen ums Leben gekommen.
! I Gireik-Ende.
I (Von einem W i r ts ch a f 1 s p 0 l i t ik e r.) *
I Der Streik im Braunkohlengebiet Mitteldeutschlands Mp Ende und die Bergarbeiter haben mit überraschend Wiièßer Mehrheit den Schiedsspruch angenommen, den das Mchsarbeitsministerium dann für verbindlich erklärte.
* man will, so kann man von einem Sieg der * Keiler sprechen, da sie ja in ver Hauptsache das erreicht »m, was sie erkämpfen wollten. Das vielleicht merk- , Urigste an diesem Streik war, daß die „gegnerische" i Miic/die Arbeitgeber,chaft, selbst von der Notwendigkeit r Mmi;cugt war, die Löhne zu erhöhen; sie sah aber keinen > wie dies unter Vermeidung schwerster wirtschast- I : t Schäden geschehen könnte. Insofern haben die Ver« > . ..liiie in der mittel- und ostdeutschen Braunkshlen-
' UiÄultion eine gewisse Ähnlichkeit damit, wie sich die im englischen Bergbau entwickelt haben: die Lohn- ■stieß an die Grenzen der Rentabilität, konnte diese M England nur darum überschreiten, tr.it oer Bergbau : staatliche Unterstützung erhielt, und führte in dem ■Ntnblitf zur Katastrophe, als diese Subventionen ein- - MstAilt wurden. Da kam bann die rein wirtschaftliche MdMancierung der Kräfte, kam es zum Klamps zwischen ■. ::..ai und Arbeit", wobei die Arbeitnehmerschaft
D: Streikbeendigung in Deutschland ist eine tat- D^LH zwangsmäßige gewesen, da die Berbmdlichleits- Uâ^z des Schiedsspruches den Streik sofort zu einem MFZM' macht und dadurch die beiden Seiten zur Rach- M t ziWkgk:' aber eine wirkliche Lösung bedeutet das ■ .. «Mr sofort haben sie beiden Älarmkdhler.shupilate, Mir'Äel- und das ostdeutsche, bei der Negierung bean- i de" Reichskohlenvcrband und den großen Aus- - D b )Z5 Reichskoh-enrates zu einer Sitzung einzuberufen, ■ ’tut einen Antrag auf Preiserhöhung zu 1 I Ein zweites, nicht minder Merkwürdiges hat ja D-rtteik gezeigt: auch der größte Teil der Arbeiterschaft sich durchaus nicht der Erkenntnis, daß die MÄAgerung von einer ganzen Reihe der Gruben nicht Mir«« werden kann, wenn nicht eine Preiserhöhung U Man weiß auch, daß die Stillegung von Gruben ; muß, wenn der Reichskohlenrat die Preis- ' ab-ehnt, so wie er und das ReichSwirtschasts-
, Minium es bisher taten.
. M z^ geschah aus dem Grunde, weil die Erhöhung Äraunkoylenpreises fast automatisch die Heran f - ■ :- n g des Preises für Steinkohle uno verbciführen müßte. Damit wiirde die schon an und vorhandene Tendenz zu einer allge- M -en Preissteigerung auch deswegen einen Auftrieb erfahren, weil es überhaupt im R u h r - rt gärt, dort der Wunsch nach Lohnerhöhungen sehr laut ausgesprochen tourbe. Es würde in den mühsam geschützten Damm ein derartig großes gerissen werden, daß man kaum darauf hoffen kann, W^F^nnslut der allgemeinen Preiserhöhung aufzu- l^n, die schon hier und da über den Damm binüber- I -cnn es ist ja nicht nur der „H a u s b r a n d", »V Preissteigerung sich auf die Lebenshaltung von Klein- und Minderbemittelter auswirken würde, ■ >die Verwendung der Braunkohle als „I n - brand" bat ja nach dem Kriege und nament- dem Ruhrkampf eine gewaltige Ausdehnung in Kniete der Wirtschaft hinein erfahren. Erfolgt also I ^Neuerung dieses Rohstoffes für Wärme, Licht und I Mo gäbe das die vielerorts gar nicht zu vermeidende I berechtigte Begründung allgemeinster Preissteige- I ->ob; ein Stein reißt dabei den anderen I >ch und der Sturz der Lawine ist nicht mehr aus- I Vorläufig besteht ja noch die Absicht, dem Ver- I ' dadurch eine Preissteigerung der Kohle zu cr= ■ ... de - die Spanne zwischen dem Erzeugerpreis — ■ . ^7 heraufgesetzt wurde — und deut Endpreis die I . ü't tragen soll. Ob dies beim Stande unserer M Gesetzgebung möglich ist, muß man bezweifeln: ■ sind — im Gegensatz zum Steinkohlenhandcl I E "shndikats — diè Verhaltn isie im Braunkohlen- Mf^'^etthonbel so zersplittert, um nicht zu sagen: zer- hier ein einheitliches, Zeit, Geld und Arbeit Zusammengehen oder Zusammengebracht- M >>?"iäusig eine Unmöglichkeit zu sein scheint.
■>M ^kuiscbe Steinkohlenbergbau hat schwere, nur ■ v^Ly^ schließende Wunden erlitten, ehe er den Weg w>?^der Rationalisierung zurückgelegt hatte. Das M 'vohl einem leider noch recht großen Teil der ^wirtschaft auch nicht erspart bleiben. Ver- J werden muß eben — und dies gerade jetzt mehr ■ daß unter dieser Umorganisierung die übrige ■ L, Schaft und damit das Millionenheer der Per- ■ " °1su schwer leidet.
'' & " ®'e 2öb«e der Reichsarbester.
■^:.^’ 2g. Ollober. Die Besprechung der Vertreter der i?!^ dem Reichsfinanzminister über die neue
I der Reichsarbeiter ist laut „Vorwärts" auf
• >a8 10 Uhr angesagi worden.
Nie MeVesièWie
des dsuischssl Volkes.
Die Seele der Technik.
Bei einem Essen des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute in Berlin wurden bei den hierbei gehaltenen Reden Gedanken über Arbeit, Politik und Wirtschaft niedergelegt, die über den Kreis der Veranstaltung hinaus auch für die breite Öffentlichkeit von Wichtigkeit sind. Zu seiner Begrüßungsansprache an die Gäste, zu denen Dr. Stresemann, Dr. Geßler, Admiral Zenker und zahlreichc aiibere bekannte Persönlichkeiten gehörten, kam Generaldirektor Dr. V ö g l e r auf das in letzter Zeit schon öfter erörterte Thema Technik und Seele zu sprechen. Dr. Vogler wandte sich gegen die Behauptung, daß die Technil die Seele im Menschen töte. Wer der Technik den Vorwurf mache, sie habe selbst keine Seele, der müsse einmal miterleben, wenn ein Schiff bom Stapel laufe oder eine neue Maschine in Betrieb gesetzt werde. In letzter Zeit hätten zahlreiche, auch sozialistische, Arbeiter leben- d i g e s Zeugnis der Arbeitsfreude abgelegt. Wenn die Eisenhüttenleute von dieser Tagung zu ihrer Arbeit zurückkehrten, müsse es um so mehr ihre Ausgabe sein, die Freude ihrer Kameraden und Mitarbeiter an der Arbeit zu erhöhen.
3n seiner Erwiderung ging Dr. Stresemann auf die Ausfsihruilgen Dr. Böglers ein und verlangte, daß die Industrie auf die Schwierigkeiten Rücksicht nehmen müsse, unter denen heute die Politik geführt würde. Es sei eine vollkommen irrige Auffassung, drift die Welt die Verhältnisse bereits überwunden habcc, die sich aus Krieg itni Nachkriegszeit ergeben haben. Gegenüber manchen Klagen über die Verhältnisse im heutigen Deutschland solle man aber nicht vergessen, daß die Entwicklung, bk Deutschland in den letzten Jahren erlebt habe, ein Ausstieg sei, der nur der Arbeitsenergie des ganzen Volkes zu verdanken ist. Die ThilofoPhieder Arbeitsfreude, zu der Dr. L ëglcr sich bekannt habe, sei notwendig, um das cuf engem Raum an Zahl grösierr Volk zu ernähren und vorwärlszubringen. Es sei er
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Das getreue Ausharren der Pfalz.
Erklärungen des Reichskanzlers.
Reichskanzler Dr. Marr hat in seiner Eigenschaft Ns Minister der besetzten Gebiete vor einigen Tagen eine Runs reise durch das besetzte Gebiet unternommen und iußcrte sich in der jetzt bekanntwerdenden Unterredung nir einem Pfälzer Journalisten insbesondere über seine Eindrücke in der Pfalz. Dabei sagte der Kanzler u. a.:
Gerade in der bayerischen Pfalz haben mir die in nehrstündiger Aussprache vorgetragenen Klagen be- 'onderen Eindruck gemacht. Mit Freimut, hohem Ernst uns großem Verantwortungsgefühl haben mir die berufenen Wortführer die Lage der Pfalz geschildert und wertvolle Fingerzeige für die zu fchaffende Abhilfe gegeben.
Die Pfalz ist auch heute wieder wie schon oft in vergangenen Jahrhunderten ein Mittelpunkt politischen Geschehens. Die Fürsorge für dieses bedrängte und bedrohte Gebiet darf deshalb nicht erlahmen, obwobl freilich auch hier ver Bereitwilligkeit Grenzen gezogen sind, wo das Wollen am Können scheitert. Die Pfalz und oas gesamte besetzte Gebiet haben in den Wechselfällen Der letzten Jahre nie den Mut verloren und nie einen Zweifel an ihrer Anhänglichkeit und Liebe zur Heimat und an ihrem Deutschtum aufkommen lassen. Aller Not zum Trotz haben sie treulich aus geharrt, und sie werden weiter hoffen auf die Erfüllung ihres und unseres heißen Herzenswunsches: auf die endliche Befreiung von der Last der Besetzung. Diese Sicherheit nahm ich als wertvollsten Ertrag von meiner Reise mit.
Sie Denkschriß des
Reparakionsagsnien.
Kabineltsberatungen.
Ein Montag nachmittag in Berlin zusammengetretener Kabinettsrat beschäftigte sich mit Fragen der Reparation oder vielmehr mit der Aufbringung der Mittel dafür. Dabei stand natürlich das aufsehenerregende Eingreifen des Reparationsagenten Parker Gilbert in die Veamtenbefoldungsreform im Vordergründe. Reichsfinanzminister Dr. Köhler berichtete über seine Verhandlungen mit dem Reparationsagenten. Die Beratungen des Kabinetts blieben im übrigen ver- traulich. Man miß aber erfahren haben, daß die Reichöregiernng aller Voraussicht nach eine öffentliche Erklärung über den Einspruch Gilberts plant. Inzwischen konferiert der Reichsai-ßenminifter weiter mit dem Reparationsagenten, aber man wußte Monrag abend noch nicht, zu weichem Ende die Angelegenheit führen wird, die natürlich besonders in den beteiligten Beamten- freijen große Aufregung herbeigeführt hat, da Die schon beschlossene Besoldungserhöhung einen Augenblick lang durch den Vorstoß Gilberts gefährdet erschien.
MkiMe.
sreutlch, vast vie Arbeit auch von Arbeitneymersette nicht als Last, sondern als Lebensinhalt empfunden wird.
Für die Großmachtstellung des deutschen Volkes seien vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu anderen Ländern maßgebend. Was hier angesichts der verlorenen Rohstoffquellen unter erschwerenden Bedingungen geleistet worden fei, zeige den unbeugsamen Lebenswillen des deutschen Volkes.
NeutWands Innen- und Außenpolitik.
Ausführungen Dr. Stresemanns.
Bei einer Wahlkreistagung der schlesischen Wahlkreisverbände der Deutschen Volkspartei sprach Neichs- außenministcr Dr. Stresemann auf einer Parleikund- gebung in Görlitz. Er wies darauf hin, daß er nicht in erster Linie die außenpolitisch, sondern die gegenwärtige Allgemeinlage 3tr.1t Mittelpunkt seiner Darlegungen machen wolle. Vom Standpunkt der gegenwärtigen Situation aus könnten wir ohne Zweifel gute Ergebnisse buchen: Rückgang der Arbeitslosigkeit und Zunahme der inneren Kaufkraft. Trotzdem Ibn. man keineswegs die wirtschaftliche GesamUagc o1 ■ gesichert ansehen, im Gegenteil wären wir immer noch abhängig von ausländischer KapKalversorgung. Hand in Hand mit der Besoldungsvorlage müsse eine weitgehende Verwaltungs- resorm gehen. Die Übernahme weiterer Lasten durch das Reichsschulgesetz könne nicht in Betracht kommen.
Weiter betonte Dr. Stresemann die Fortführung der Handelspolitik und die Bedeutung des Handelsvertrages mit Frankreich. Auch die Verbältnisie mit Polen bedürften nach mehr als zweijährigen Verhandlungen nunmehr der Regelung. Zum Schluß erklärte Dr. Stresr- mann, daß die künftige Entwicklung in Deutschland wie bisher von den Parteien der Mitte bestimmt würde. Mit einem Appell an seine Parteifreunde, das liberale Bürgertum in den Städten wieder zu der allen Bedeu- I tung zu bringen und einseitige Interessenforderungen innrer neu großen Inieresseu der Allgemernheu zaruckLU-- I stellen, schloß der Minister seine Ausführungeu.
„Naum im Vaierrande".
Miniflerprüsiaeni a. 2. Su^enrald über Lanvarbeuersrozen.
Auf dem ersten östpreußischen LanvarSeitertag in Königsberg sprach M 'niäerprasidenl a 2. Stegerwald. Er betonte, daß die schnelle wirtschaftliche Entwicklung große Teil- krr deutschen Arbeiterschaft heimatlos gemacht habe. Die deursch« Lohnpolitik ;m lcyien Jahrhundert und in den letzten Fahr- zehnten sei antisozial gewesen. Solange sie deutsche Wirtschaft Ntch: gesund sei, könne auch die Landwirtschaft titeln gefunden. ALe Versuche zur Lösung der Landarbeilerfrage müßten scheitern, solange sich nicht das Reich ihrer annehme. Zouschutz und Steuermilverunaen könnten auf die Sauer keine Erleichterung für die Landwirtschaft bringen. Nur durch inten« sioe Bewirtschaftung des Bodens werde sie sich durch'eyen können. Für die Landarbeirer fehle jede Aufstiegsmöglichkeit. cinaeschlagcnen Wege falsch gewesen seien. Auch sie Frage Der Arbeitszeit auf Dem San De müsse einmal zur Tiskuss-on gestellt werden. Bei allen diesen Fragen gehe es ausschließlich darum, den M e n sch e n ü b - rsch u ß in Teutschland unter« zubringen. Tas deutsche Volk brauche ium Leben ausreichenden Spielraum in der Welt. Ter Deutschen Arbeiterschaft müsse ausreichender Raum im Vaterlande gewähr: werden. Die Arbeiterschaft müsse mitintereriiert weisen am Besitz und an dem Ertrag der deutschen Birrschaft. Im Mittelpunft der Wirtschaft müsse künftig statt des Geldes wieder der Mensch stehen. Für oas deutsche Volk gebe es für Die Zukunft nur zwei Wege: entweder der Gedanke Der Volksverbundenheit setze sich durch oder wir verfielen immer weiter dem Materialismus
Im Verlaufe der Verhandlungen wurde an den Reichspräsidenten ein Begrüßungstelegramm abgesandt. In Eat- schließllügen wird u. a. die berufsständischc Eingliederung der LandarLciierschaft durchzuführen geforden. und zwar beanspruchen die SanDarbeiter in den Landwirtschaft-kammern ein Drittel der Sitze. Verlangt wird weiter ein ausreichender Schutz der Arbeiter auf Dem Lande, besonders für die Frau, und Die Kinder.
Die Lhrisliichc« SewetM^onen zur Riklstsge.
Heimstättengesetz gefordert.
Ter Vorstand des Teutschen Gewerkschaftsbundes (Christliche Gewerkschaften» hat zu den bevorstehenden Beratungen der Mieterschutz- und Bohnungsgesctzc sowie zum gesamten Problem der Wohnungsbau- und Sicdlungsfragc eine Entschließung gefaßt, in der cs 11. a. heißt.
Rund 776 WV gamiüen sind in Teurschland ohne eigene Wohnung. Solange nicht Angebot und Nachfrage auf .cm Wobnungsmarkl sich ausgleichen, kann von einet Aushebung der Bohnungs- und Mietcnzwangswirlschaft nicht Die Rede fein. Ter Teutsche Gewcrftchastsdund vertritt die Auffassung, daß es zweckmäßig wäre, die bestehen Den und am 31 T ezember b. Fs. ablaufenden Gesetze ohne wesentliche Änderungen auf zwei Jahre zu verlânaern. Um ohne Schaden für Mieter und Vermieter die heutige Zwangswirtschaft abdauen zu tânnen, muß dir Neubautätigkeit in weit stärkerem Matze gefördert werden. Zu diesem Zweck wird verlangt: Sicherstellung der für den Bohnunasbau bestimmten Haus zinssteuer- mittel auf mehrere Jahre: bevorzugte Vergebung der HauS- iinSSener an die Mmeimmtziaen Genoffenickraften und i^csell- lbaften namentlich zur Herstellung von Garl-ndeimftättcn: Maßnahmen gegen den Bau'wftwucher und die Boden- lpeknlation: baldige Verabschiedung des So »nbeim« ftâltengesetzes (Bodenresormgeseyes» als Rahmengesetz für die beut sehen Länder: Angst-Dung der Al,baumieten an die Neubaumicirn durch Senkung der letzteren.