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Lul-aer /lnzeiger

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Tageblatt für Rhön unö Vogelsberg

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Fulda, Dienstag, 15. November

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4. Jahrgang

Kleine Zeitung für eèüge Leser.

»Das Ergebnis der im ganzen Reich vorgenommencn Wahl vVertreter zur Angestelièenversichcrung ergab den Sieg der des Hauptausschusses, der für Beibehaltung der b0 1 i^eren Ängcstelltenvcrsicherung ist, während die Asa-Liste Iqc in Die Ärbeilervcrsicherung cinbeziehen will. L sie Zahl der ausgesperrten Zigarrenarbeiter in Deutsch- M beträgt mehr als 100 000.

«toi den Wahlen zum Danziger Volkstag gingen die Mischen Stimmen stark zurück. Die Gesamtheit der Deutsch- ismnten konnte den Polen mehrere Mandate abnehmen.

Anschluß! Anschluß!

Der deutsche Reichskanzler wieder einmal in Wien da wird man in Paris ein wenig nervös werden! Viel- nicht diesmal noch nervöser als sonst, denn inzwischen hat sch doch allerhand ereignet, was die Bestimmungen von Lusailles und St. Germain mit ihrem Anschlußverbot merlich aushöhlt. Wir wollen es dentrockenen Disch luß" nennen, wenn z. B. zwischen Deutschland Md Deutschösterreich eine Reichsgemeinschaft ^"gestellt wird. Oder wenn Vorbereitungen getroffen »üben, um auch kommende wirtschaftliche Erwägungen «ad Bedenken durch ein Zusammengehen aus der Welt ;«räumen bis dann doch eines Tages jene Fesseln Iler Verträge nicht gewaltsam gesprengt werden, fonbeni einfach den bestehenden Tatsachen geradezu hohnsprechend on selbst fallen.

Natürlich wird viel von der Notwendigkeit des An- Musses geredet werden. Hüben wie drüben, von Dr. Murr ebenso wie von Dr. Seipel. Aber Worte sind nicht Mehr das Entscheidende. Sie sind ja nie das Entscheid tobe in einer Zeit, die immer noch unter den Schatten ton Versailles und St. Germain steht. Die Tat i st Mc H a u p t s a ch e. Deutschland war ja vor hundert Wen auch gespalten, suchte vergebens seine Einheit zu WAinncn, während ringsum die Mächte eifersüchtig dar- wachten, daß es nicht zu einer Einigung kam, weil cdas europäische Gleichgewicht störe". Und da setzte

- ganz allmählich und ohne jeden Zwang der Gedanke

Zollvereins durch. Ein so selbstverständlicher Ge- ^<. ^Hrooch eine Tat, Die Deutschlands Einheit inner* mit W stärksten vordereren half, bis die Stunde M Entscheidung kam. Sie fam nicht schnell, nicht über "acht; erst mußten die Früchte reifen, bis Deutschland sie heruntcrholen konnte.

Em bekanntes Wort mag variiert werden:Blut '^.dicker als Wasser". Es galt unsernVettern" jenseits des Kanals und hat getrogen. Aber je^f Endest cs sich nicht bloß um das gemeinsame urdeutsche Wt das in bett beiden Bruderstaaten diesseits und jen- wt8 ber Grenzen in den Adern pulst, jetzt denkt man ü'ch an das Blut, das in gemeinsamem Kampf mehr als ^t Jahre hindurch vergossen wurde. Das wischt, das [Wein Diktat von Versailles oder St. Germain aus. Aber lste Diktatbestimmungen bestehen noch und darum hat ^ch ein anderes Wort gerade hierfür, für den Anschluß- ^dankcn, seine bedeutrurgsvolle Berechtigung: ,,Jm- ^ daran denken, nie davon sprechen." Gewiß, wir dürfen "ibon sprechen, müssen dabei aber immer daran denken, nicht die Worte, sondern nur die Tat das Entschei- Weist.

Der Weg war nicht einfach, nicht geradlinig, wird es künftig nicht sein; vergeblich ist es vorläufig, sich gegen We Fesseln auszubäumen, die man uns und Österreich M anletzte. Aber an alles hat man damals doch nicht kracht und man kann es nicht verhindern es sei denn W brutale Gewalt, daß auch die zweite Etappe deS W der wirtschaftliche Anschluß, angestrebt wird. Die fftteichische Wirtschaft stagniert; die zahlreichen Versuche zuletzt Dr. Seipels selbst, mit den benachbarten W'folaeftaaten" Handels- und wirtschaftspolitisch in ein Verhältnis zu kommen, führten zu nur sehr ge- Erfolgen. Lehnt man sich aber an den großen Mil-schen Bruder jenseits der Grenze an, erfolgt wirt- M^uich gesehen eineBluttransfusion", so ist ein «Mühen eher möglich. Der größte Reichtum Österreichs die Wasserkräfte seines Alpengebiets, dieweiße ^a sie immer mehr und mehr an die Stelle der M Mohle tritt. Schon sind manche Fäden gesponnen, a Elektrizitätsgenccinschaften über die Grenzen hin- Aber das ist erst der Anfang. Wenn oben das M A des Zollvereins erwähnt ist, so soll das nicht bloß MtMPiel, soll vielmehr ein Vorbild sein, wie der An- M Mdanke vorwärtsgetrieben werden könn.

einer solcher! wirtschaftlichen Einigung ist aber nicht etwa bloß der Gebende, sondern dieses unglücklichste Gebilde in dem, was der ^er= kintS ®^ Germain aus Österreich machte, war das chaftliche Ausfalltor nach dem Osten .

Balkanländern hin und dem Orient. Auch dort kIE anders geworden, regt sich das wirtschaftliche W stärker und aussichtsreicher als früher. Inr L.J.1 darum, dies zu nutzen, dürfen Deutschland und nicht zu spät kommen und dabei ist Wien von Wichtigkeit. Die Härte der Grenzziehungen Wrt^=e nnderswo, so auch hier, das wirtschaftliche "weichen. Allmählich, schrittweise, nicht durch kM>». ."^bar. Aber die Wirklichkeit und die Notwen- Wkch^ ^/ben auch hier nicht bloß das entscheidende Wort ' ändern die Entscheidung erzwingen.

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^ Wg und Stresemann in Wien.

Dr. Marx und RsDsäußennünister l^"bnf sind am Montag auf beut Wiener West- "'SetrnMn. mn sie von Vertretern der öfter-

Ein Tag der Wahlen.

Landes-, Gememde-

und Angesieiltenwahlen.

Die vorläufigen Ergebnisse.

Die Wahlurne war am Sonntag im Deutschen Reiche au den verschiedensten Orten ausgestellt. In Hessen wurde der Landtag neu gewählt, in B r e m e n die Bürgerschaftsmitglieder, ein Teil der mecklenbur­gischen Städte wählte neue Stadtverordnete, der Freistaat Danzig seinen Volkstag. Dann wickelten sich im ganzen Reich die Wahlen der Vertrauensmänner zur Angestelltenversicherung ab. überall sind die Wahlen nach den vorliegenden Nachrichten ohne besondere Zwischen­fälle verlaufen, hier und da wurden Anzeichen von Wahl­müdigkeit bemerkbar, so in Hessen; anderswo war wieder lebhafter, teilweise sogar außergewöhnlicher An­drang zu konstatieren, beispielsweise bei den An­ge st e l l t e n w a h l e n.

Brsmens BürgerschQstsWahS.

Heftiger Kampf ging der Bürgerschaftswahl im Ge­biet Bremens voraus. Deulschuationale, Deutsche Volks­partei und Völkische Freiheitsbewegung hatten sich zu einer Einheitsliste verbunden, Demokraten, Zentrum, Hausbesitzer, Vodenreformer und Volksrechtsparteiler hatten eigene Listen ausgestellt. Der Wahlakt war von gutem Wetter begünstigt. Bereits um acht Uhr früh be­gannen die Propagaudaumzüge mit Lastwagen und Musikkapellen. Die Wahlbeteiligung war bereits in Den Vormittagsstunden sehr erheblich und steigerte sich im Laufe des Nachmittags in einzelnen Wahllokalen auf 90 Prozent der Stimmberechtigten. Im ganzen betrug die Wahlbeteilkgung über 84 Prozent.

Mit dem Teilergebnis für die Bezirke Bremen Laud, Vegesack und Bremerhaven verteilen sich die Mandate für das gesamte Staatsgebiet nach arm aartüufigeu amUi^ea Ergebnis folgendermaßen: Sozialdemokraten 50 (1921: 46), Bürgerliche Einheitsliste 36 (40), Demokraten 12 (14), Kommunisten 10 (9), Haus- und Grundbesitzer 9 (8), Zen­trum 2 (2), Heim und Scholle 1 (1).

In der bisherigen Bürgerschaft standen die bürger­lichen Parteien mit 65 zu 55 Sitzen in der Mehrheit. Der Senat besteht bis jetzt aus fünf Angehörigen der Deut­schen Volkspartei, vier Demokraten und zwei Deutsch­nationalen.

polnische Niederlage in Danzig.

Auch im Freistaat Danzig war lebhafte Propaganda­tätigkeit dem Wahlakt vorausgegangen, Die Beteiligung war außerordentlich stark, über 85 Prozent. Es ergaben sich wesentliche Parteiverschiebungen, doch bleibt das Hauptmerkmal ein gewaltiger Vormarsch des Deutschtums und gewaltige Verminderung der polnischen Stimmen.

Danzig ist in seiner überwiegenden Mehrheit deutsch­gesinnt, daran läßt sich nicht länger zweifeln. Die 120 Ab- geordneten des Danziger Volkstages verteilen sich auf folaenbe Parteien: Bürgerliche Arbeitsgemeinschaft

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reichischen Behörden empfangen wurden. Nach gegen­seitiger herzlicher Begrüßung und Vorstellung begaben sich der Reichskanzler Dr. Marx und der Reichsminister des Auswärtigen, Dr. Stresemann, mit ihrer Begleitung' in ihre Quartiere. Beim Besteigen der Automobile imir^ den die deutschen Gäste von dem versammelten zahlreichen Publikum mit Hochrufen begrüßt.

Dr. Marx und Dr. Stresemann bei Dr. Seipel.

Wien. Neichskauzler Dr. Marx und Reichsminister des Äußern Dr. Stresemann statteten alsbald nach ihrer Ankunft dem Bundeskanzler Dr. Seipel einen Besuch ab. Die Herren blieben in einer längeren Aussprache beisammen. Mittags empfing Bundespräsident Dr. Hainisch Dr. Marr und Dr. Stresemann, mit denen er in längerer freundschaftlicher Aus­sprache verweilte. An den Empfang schloß sich ein vom Bundespräsidenten zu Ehren vcs Reichskanzlers Dr. Mar, und des Rcichsaußenministers Dr. Stresemann gegebenes Frühstück.

Politische Rundschau.

Deutsches ^reich.

Volkstrauertag in Bayern.

In Bayern wurde Sonntag der Volkstrauertag zum Gedächtnis der im Weltkriege Gefallenen begangen. Die öffentlichen Gebättde geigten schwarze Fahnen. In München zogen die Angehörigen der dem Bayerischen Kriegerbunde angehörenden Vereine und Verbände 31t den Gottesdiensten. Vor dem Armeemuseum am Münchener Kriegerdenkmal fand die alljährliche Trauerfeier zu Ehren der 13 000 gefallenen Söhne der bayerischen Landeshaupt­stadt unter Teilnahme der Staatsregierung, der Reichs­wehr, des Landtages, der Reichs-, Staats- und städtischen Behörden, der Generalität der alten Armee, der Alit- glieder des Hauses Wittelsbach, der Studentenschaft, vieler Vereine und Verbände und der Hinterbliebenen der Gc fallenen statt. Bei der Feier hielt der Bezirksobmann des Bayerischen Kriegerbundes die Gedächtnisrede. Ihr folgte der Traucrakt mit dem Ehrensalut der Reichswehr.

sBcamtengruppe) 3, DanzigerHausbesitzerpartei 1, Deutsch- Danziger Volkspartei 5 (1923: 6), Deutschliberale Partei 4, Deutschnationale 25 (33), Deutschsoziale 1 (<7, Fischer 1 (1), Kommunisten 8 (11), Mieter und Gläubiger 2 i1), Nationalliberale Bürgerpartei 5 (8), Nationalsozialisten 1, Polen 3 (5), Sozialdemokraten 42 (30), Kleinbäuerliche Wirtschaftliche 1, Zentrum 18 (15).

Es erhielten außer den vorgenannten Parteien tut Jahre 1923 noch die Freie Vereinigung der Beamten, An­gestellten und Arbeiter 4782 Stimmen, 3 Mandate, Deutsche Partei für Fortschritt und Wirtschaft 11005 Stimmen. 8 Mandate, und Christlichsoziale Ausgleichs­partei 273 Stimmen, kein Mandat. Die bisherige Re­gierungskoalition in Danzig wird wahrscheinlich einer anderen weichen müssen. " * ~

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Die Angestettienwahlen.

Der Ausfall der Wahlen ließ sich wegen des weit­verzweigten Umfanges noch nicht genau feststellen. Soviel ist aber zu übersehen, daß die im Hauptausschutz vereinig­ten Angestellten ihre Gegner vom sozialdemokratischev Afa-Bund um viele Längen überholt haben.

Nach den Berichten aus 121 Bezirken im Reich ent­fielen auf den Hauptausschuß 321 Vertrauensmänner und 592 Ersatzmänner, auf die Liste des Afa-Bundes 39 Ver­trauensmänner und 114 Ersatzmänner, aus die Liste der Wilden" 6 Vertrauensmänner und 19 Ersatzmänner. Die Wahlbeteiligung überstieg die der letzten Wahl ganz erheblich. Sie dürfte etwa 8590 Prozent der wahl­berechtigten Angestellten betragen.

In Berlin ist den Behauptungen nach erfolgreicher Protest gegen die Wahl wegen Mangels der vorge­schriebenen Wahlzettelumschläge eingelegt worden. Das Gesamtergebnis aus dem Reich wird voraussichtlich erst am 20. Dezember d. I. vorliegen.

Stadtverordnetenwâhlen in Mecklenburg.

Einzelne mecklenburgische Städte hatten die Entscheidung zu treffen über die Zusammensetzung ihrer zukünftigen Stad:- verordnetenkollegien. Das Ergebnis der Wahl war nicht ein­heitlich. Gewählt wurde in Rostock, Güstrow und Warne­münde.

In Rostock wird die Mandatsverteilung voraussichtlich folgende sein: Wirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft 13 (früher Ah, Sozialdemokraten 26 (19), Gruppe für Volkswohlfahrt 5 (8), Völkische 2 (6), Kommunisten 3 (5), Demokraten 1 (2), Wirtschaftspartei 5 (0), Haus- und Gr iudbefitzerliste 5 (0). Die Wahlbeteiligung betrug etwa 65 bis 66 Prozent.

Güstrow wird 11 sozialdemokratische Stadtverordnete haben (früher 13), Gruppe für Bolkswohlfahrt 2 (0), Kommu­nisten 1 (1), Bürgerliche Einheitsliste 12 (16), Sozialwirtschaft­liche Arbeitsgemeinschaft 1 (0).

In Warnemünde war das Stimmenverhältnis gegen früher nur wenig verändert; die Sozialdemokratie behält da­mit ihre zwei Mandate. Die Wirtschaftliche Einhcitslstc be­hält ihre drei, die Beamtenliste ihr ein Mandat wie früher.

Bei den Wahlen zum Gemeinderat in Di llingen (bc- letztes Gebiet, Kreis Saarlouis), der vor einiger Zeit durch die Regiermtgskommission aufgelöst worden war, erhielten: Kommunisten 7 Sitze (im Vorjahr 5), Katholische Volkspartei 3 (0), Sozialdemokraten 2 (3), Bürgerblock 7 (10), Freie Bür- qervcreinigung 1 (2), Christlich-Soziale Partei 3 (3), insgesamt 23 Sitze (23).

Italien.

X Die Stärke der faschistischen Nationalmiliz. Der Vizegeneralsekretär der Faschistischen Partei, Melchiorri, veröffentlicht einige Angaben über die Nationalmiliz. Da­nach verfügte am 1. Oktober 1927 die Nationalmiliz über 8074 Offiziere und 251378 Mannschaften. Von diesen sind bis heute nur 85 Prozent mit Gewehren bewaffnet. Es fehlen noch etwa 130 000 Gewehre. Der Premier­minister habe kürzlich befohlen, daß an die Miliz sofort weitere 25 000 Gewehre verteilt würden; nochmals 25 000 würden später zur Austeilung gelangen. Da jeder Miliz­mann sein Gewehr haben Werbe, müßten die Vorgesetzten der Miliz genau darauf achten, daß nur Parteimitglieder, und zwar nur solche, auf bereit Zuverlässigkeit man bauen könne, bewaffnet würden. Was die Unterbringung der Miliz betreffe, so müßten die Gemeinden für die nötigen Kasernen sorgen.

Rumänien.

X Manoileseus Enthüllungen. Bei seiner Verteidigung gab der des Landesverrats augeklagte frühere Staats­sekretär Manoilcscu interessante Enthüllungen über das Eintreten des verstorbenen Königs Ferdinand für die Nachfolgeschast seines ältesten Sohnes Carol. Zwei Wochen vor seinem Tode schrieb König Ferdinand einen Brief an den jetzigen Ministerpräsidenten, in dem der König bat, er fühle sein Ende nahen und bitte Bratiauu, alles einzusetzen, damit Carol möglichst bald zurückkchre, denn ohne Carol sei die Dynastie schwach.

Aus Zn- und Ausland.

Berlin. Auf der Gaugeiieralverfammlung des Reichs­banners Schwarz-Rot-Gold Berlin-Brandenburg wurde ein Antrag des Charlottenburger Reichsbanners angenommen, wonach unter Beteiligung der Parteien und Gewerkschaften ein Ebcrt - Ra 1 benau - Erzbcrgcr - Dc n kmal auf einem großen Platz außerhalb der Bannmeile errichtet wer­den soll.

Wien Der Ssterreichische Bauernbund, der hier zu einer Tagung zusammenqetrcten war, nahm eine Entschließung an, in der'der unbeugsame Arbeits- und Friedenswille der oster- reichischen Bauernichast betont und erklärt wird, daß Österreich