Mlöaer /lnzei gut
Erscheint seSen w«Kag. Bezugspreis: monatlich 2 Mark. Bei Lleferungsbehmöerungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Krieörich Ehrenklau, §ul-a, Wglieü des Vereins Deutscher Aeitungsver- leger. Postscheckkonto: Keanksurt a. M. He. 16009
^270 — 1927
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg
Iulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt
Re-aktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ❖ Zernsprech-Anfchluß Nr.9S9
Nachöruck üer mit* versehenen Artikel nur mit <tzuèllenangabe,§ulSaerAnAeiger"gc stattet.
Fulda, Freitag, 18 November
Anzeigenpreis: §Sr BehSrâen, Genossenschaften, Sanken usw. beträgt die Kleinzeile 0.30 Mk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 015 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark ❖ Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Yagen zu erfolgen ❖ Tag- und Platzvorschristen unverbindlich.
■■■■EtanflMEnMamaHnurannDuraBaMBBZBmB^
4. Jahrgang
Meine Zeitung für eilige Leser.
* Reichskanzler Dr. Marx hat der bayerischen Hauptstadt cincn Besuch abgestattet, wo er eine Aussprache mit der bayerischen Staatsregierung Halle.
Die deutsch-polnischen Verhandlungen über die gegen- lcitigen Handelsbeziehungen haben in Berlin unter Leitung des WAsaußenmiNlsters Dr. Stresemann begonnen.
» Zu großen Skandalszenen kam es im Englischen Unter- bâ«7 als Ministerpräsident Baldwin dem Verlangen, aus Be- Wldigungen des früheren Ministerpräsidenten Macdonald zu Morten, nicht nachkam.
«Der Sultan von Marokko, Mrrlay Jussus, ist nach längerer gMheit in seinem Palais zu Rabat gestorben.
Der Storch auf einem Vein.
Die Reden vieler Staatsmänner sind oft unendlich langweilig. Man hört oder liest solche Reden höchst un- gern, weil jeder Staatsmann — oder wer sich dafür aus- M — mit Vorliebe an des Franzosen Talleyrand Mischen Witz zu denken scheint, ba^ die Worte dazu da sind, die Gedanken zu verbergen. Manchmal tuirb das mit solcher Geschicklichkeit ausgeführt, daß man in der Rede überhaupt keine Gedanken findet. Was ja mhl die Höhe diplomatischer Redner Weisheit ausmacht. •
Diplomaten neuerer und neuester Schule „entgleisen" steilich bisweilen etwas, indem sie so reden, wie — um dn vulgäres Wort zu gebrauchen — ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das erfrischt geradezu und Zuhörer oder Äser freuen sich. Wenn z. B. der deutsche Außenminister an ein kleines drastisches Wort erinnert, das der frühere mglischc Premierminister Lloyd Geoxge, jetzt Führer der Liberalen Partei in England, einmal über die Locarno- Mik angewandt hat, so wirkt solche Drastik gerade in dem Kreise der Wiener Vertreter ausländischer Zeitungen, vor denen Dr. Stresemann sprach, sehr viel mehr, als kenn er ihnen „diplomatisch" gekommen wäre. Lloyd George hatte nämlich unter Beziehung auf den englischen Menminister allein oder auf die deutschen, französischen, »Wr« Außenminister von einem Storch gesprochen, W in den Gewässern des Lago Maggiore auf einem Bem siehe, itnb zufrieden die Ergebnisse von Locarno befragte; es käme aber nun daraus an, nicht dauernd in 6 dieser Stellung zu verharren. Stresemann vervollstän- i^ie dieses Bild noch dadurch, daß er meinte, daß auch mit dem Geklapper über die Erfolge von Locarno es noch W getan sei.
Das Bild kennzeichnet wirklich die ganze Situation diel besser als tausend Worte. Alles redet und preist „Locarno" — aber damit begnügt man sich auch. Stolz Md selbstzufrieden schaut man auf die wunderschönen Erträge, die dort abgeschlossen sind. Aber mehr tut man dicht. Es werden sogar Reden darüber gehalten, Reden, die Dr. Stresemann sarkastisch als Geklapper bezeichnet, Md in Deutschland jedenfalls wird es kaum jemanden «eben, der ihm da irgendwie widerspricht. Wo bleibt die Tat? Die Räumung der Rheinlande, die allgemeine Abrüstung, die Niederlegung auch der sich immer Wer auftürmènden wirtschaftlichen Hindernisse der Eilinien gegeneinander?
Was hat man nicht bloß alles geschrieben über die Wiener Reise der deutschen Mini st er! Aber Me französische Zeitung hat es herausgekriegt, warum W Reise erfolgte: das P a ß v i s u m zwischen Deutsch- Md und Österreich soll abgeschafft werden. Eine glor- W Entdeckung! Denn — es besteht ja erfreulicher- «ise überhaupt nicht mehr. Und Dr. Stresemann sagt keck und frei, er würde sich freuen, wenn das Paß- überhaupt zwischen sämtlichen Ländern der Erde »geschafft würde; denn die Menschen, die man nicht hineinlassen will, kommen auch ohne Paß hinein die anderen, die man gern hineinlasfen will, werden den Paßzwang bloß geärgert. über solches Wort Stresemanns werden sich z. B. in Italien sämtliche Mtte auf den Regierungsköpfen sträuben, vor allem des- weil Dr. Stresemann völlig recht hat. Wer je- — bis vor zwei Jahren — das zweifelhafte Ver- hatte, etwa von Bozen nach München zu fahren, das noch zweifelhaftere Vergnügen, viermal den vorweisen zu müssen im Verlauf von ein paar ■ Wn. Gerade so ist es mit der Zollabfertigung. Ein »Zes Beamtenkorps ist mit dieser „Arbeit" beschäftigt trotzdem ist cs schon für jeden Touristen eine Kleimg- ■ ’ von Südtirol aus über die italienisch-österreichische zu hüpfen.
».Mas Stresemann mit seinem klappernden Storch auf ■ Bein sagen will, ist ja doch nichts anderes, als daß — und andere Hemmnisse einer wirklichen r v e r s ö h n u n g , einer Zusammenarbeit und c Zusammenkommens der Staaten und Völker Euro- »- sollten. „Die beste Sicherheit für die Erhaltung ist die Bekämpfung des Mißtrauens zwt- Nationen; für uns in Deutschland ist der Ge- nur eine friedliche Entwicklung überhaupt bic F einer Wiederaufrichtung Europas gibt, eine Verständlichkeit." Deutschland liegt ja mittendrin I "^^ wird am meisten davon betroffen, wenn l^ Mâlßtrauen trotz Locarno immer noch besteht, daß rNa bon damals die Taten seit damals gar so ""frechen und immer weniger entsprechen. Richt I^rtèin ocr Art, wie unsere Beziehungen zu Österreich I behandelt werden.
ist der Versuch, den Blick abzudrehen von Mieit^NNlssen, die der Weltkrieg und die Nachkriegs- MMrv ■ Blick nicht mehr nach rückwärts zu richterr, 111 nach vorwärts zu lenken. Um das Bild tu
Der Reichskanzler in München.
Vayerns VAe zum Eigenstaat.
Dr. Marx' Besuch in der bayerischen Hauptstadt.
Die Wiener Reise des Reichskanzlers Dr. Marx und des Reichsautzenministers Dr. Stresemann hat nunmehr ihren Abschluß gefunden. Vor der Abreise besuchten Dr. Marx und Dr. Stresemann zusammen mit Bundeskanzler Dr. Seipel Klosterneuburg, wo sie in der Stiftskirche einem feierlichen Pontifikalamt beiwohnten. Hierauf wurde vom. Kirchenchor auf besonderen Wunsch des Reichskanzlers Dr. Marx die Messe in Stoll von Anton Bruckner aufgesühn. Nach dem Hochamt besichtigten die Gäste das Stift. In der Bibliothek trugen sie sich in das Gèdenkbuch ein.
Während der Reichsaußenminister sich von Wien aus unmittelbar nach Berlin begeben hat, hat Reichskanzler Dr. Marx noch in München Station gemacht, um zum ersten Male seit seiner Kanzlerschaft der bayerischen S t a a t s r e g i e r u n g e i n e n B e s u ch in der bayerischen Landeshauptstadt abzustatten.
Der Begrüßung durch Ministerpräsident Dr. Held folgte ein Empfang in den Repräsentationsräumen im Palais des Ministerpräsidenten, der. die Gäste Dr. Helds mit einem großen Kreis prominenter Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens Bayerns und den Vertretern der bayerischen Presse vereinte. Der Reichskanzler unterhielt sich besonders eingehend mit Kardinal von Faulhaber.
Nach einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt besuchten Reichskanzler Dr. Marx und Ministerpräsident Dr. Held am Donnerstag das Deutsche Museum. Im Ministerium des Äußern nahm der Reichskanzler die Vorstelluna der Staatsminister entgegen, während ihm
vervollständigen: es ist sozusagen erst mit dem einen Auge geglückt, das andere schielt immer noch nach rückwärts in die Vergangenheit zurück. Und darum — bleibt bei Storch auf dem einen Bein stehen, setzt das andere nitLu. nieder, um vorwärtszuschreite?. Darum bleibt es beu-v Klappern — vorläufig. -Aber gerades wir Deutsche hoffen darauf, daß endlich einmal die Stunde kommt, da aus den Worten die Tat wird und die Einsicht sich durchsetzt: wenn Europa nicht den Weg hinausfindet aus dem Druck der Nachkriegspsychose, dann wird nicht bloß Deutschland, sondern werden alle, europäischen ^Völker und Staaten politisch wie wirtschaftlich schwersten Schaden davon haben.
Devtsche Verhandlungen mit Polen.
Beginn der Aussprache.
In Berlin ist im Auftrage der polnischen Regierung Ministerialdirektor Jakowski aus Warschau etn- getroffen, um die Vertretung seines Landes wahrzu- nehmen bei den nun beginnenden Besprechungen über die deutsch-polnischen Handelsbeziehungen. Aus deutscher Seite nimmt Reichsaußenminister Dr. Stresemann, der aus Wie» zurückgekehrt ist, an den Verhandlungen teil Ministerialdirektor Jakowski wurde bereits Donnerstag vom Reichsaußenminister empfangen und hatte eine eingehende grundsätzliche Aussprache über dre Wiederaufnahme der gegenseitigen Handelsbezrehungen.
Freitag findet ein Essen zu Ehren Jakowskis bet Dr. Stresemann statt, an dem auch der deutsche Gesandte in Polen, der zur Teilnahme an den Vorbesprechungen nach Berlin gekommen ist, teilnimmt. - . .
Die Verhandlungen des deutschen Gesandten Rau,cher in Warschau haben bereits zu einer Einigung über die polnische H 0 l z e i n f u h r nach Deutschland geführt, ; die dahin geht, daß beide Seiten noch vor dem Abschluß i des Handelsvertrages an einen Abbau gewisser Ein- fuhrverbote und Schutzzölle gehen. Vorlauf-g : betrifft diese Abmachung das polnische Holz und eine 1 ganze Reihe deutscher Fertigfabrikate. Einige rem ver- ; waltungstechnische Maßregeln für: den Grenzverkehr sind 1 auch behandelt worden.
Die polnischen Wünsche
; zählt ein Artikel des Warschauer offiziösen Blattes , Evoka" auf. „Epoka" unterstreicht den Verstandigungs- • willen Polens. Das Regierungsblatt erklärt, man dmrfe wohl hoffen, auch bei der deutschen Reichsregrerung Entgegenkommen in der Kohlen fr a g e und der Frage des V i e h v e r t r a g e s zu finden. Polen stelle dem Deutschen Reiche keinerlei Zumutung, die etwa den Beschlusicn der Weltwirtschaftskonferenz widerspräche. DwAufnahme der amerikanischen Anleihe habe an dem polnischen Standpunkte zur Handelsvertrags,fragen nichts geändert. Nach wie vor sei man in Warschau der Meinung, daß der Ver- tragAm Interesse beider Teile und der europäischen Ge- sgmtwirtschaft gelegen sei.
Reichspräsident v. H l n d e n b u r g hat an um Staatssekretär a. D. Lewald, der bisher die deutsch- polnischen Ausgleichsverhandlungen leitete und nun ;..- rückaetreten ist ein Schreiben gerichtet, in dem der Reiche- Präsident dem Scheidenden seinen herzlichsten ^Daick aus- spricht. Lewald wird sich der Pflege des deutfchen Sport- wesens widmen.
im Landtagsgevauve das Präsidium und die Framons- Vorstände des Bayerischen Landtages vorgestellt wurden.
Bei diesen Besuchen wurden auch einige Reden gewechselt. Im Ministerium des Äußern gab Ministerpräsident Dr. Held der Hoffnung Ausdruck, daß es bei der Zusammenarbeit zwischen Reich und Ländern gelingen möge, den lebenskräftigen und w i l l e n s st a r - len Ländern die Möglichkeit zu erhalten, in S e l b - st ä n d i g k e è t sich an den Aufgaben des Reiches zu ihrem Teil zu betätigen. Der Reichskanzler glaubte zusagen zu können, daß durch tatkräftige Zusamnwnarb rt von Reich und Ländern alle noch bestehenden Schwicrig- keiten überwunden werden würden. Im Landtag teilte Reichskanzler Dr. Marx mit, daß sich die Reichsrcgierung viel mit der Lage Bayerns beschäftige, dessen Bedeutung sie voll würdige. So lange im bayerischen Volk der feste Wille zum E i g e n st a a t vorhanden sei, wäre es politisch falsch, einen anderen Zustand herbeisübren zu wollen. Das wesentlichste sei, daß das Reich zusammen- halte. Einem Besuch im Rathaus folgte eine längere Aussprache zwischen dem Reichskanzler und der bayerischen Staatsregierung.
Die Münchener Neuesten Nachrichten widmen Reichskanzler Dr. Marx Begrüßungsworte, wobei sie mit Bezug auf den vorangegangenen Besuch in Wien betonen, daß der Weg des Deutschen Reiches der Zukunft nicht über eine Provinz Bayern führe und daß der Anschluß nicht den Unitarismus, sondern nur den Föderalismus kenne. Im übrigen wird betont, der Reichskanzler werde hoffentlich aus München die Gewißheit mitnehmen, daß Bayern : heute noch den Anspruch erheben dürfe, der am meisten ; deutschführende Staat des Reiches zu sein, um so mehr, je weniger es von außen bevormundet werde. Nicht der i . Zwang schaffe die Einheit, die allen Stürmen trotze.
aKMöisHEsasHesaDafflaasnesasaeaMeMaeeeeei
Skandal im Englischen Unterhaus.
M p o.b 0 u a ld g e g e n ^B a l d w i n.
Das Unterbaus hatte sich mit Bergbäufragen und Anträgen zur Reform des gesamten Bergbaues in England zu befassen. Der frühere Ministerpräsident Ramsay Macdonald hatte einen Antrag eingebracht, der sofortige Maßnahmen für die Sicherung einer wirksamen Produktions- und Verkaufsorganisation des Bergbaues sowie Hilfsmaßnahmen für die Zahl der unbeschäftigten oder verkürzt arbeitenden Bergarbeiter verlangte. Bei der Begründustg des Antrages durch Macdonald kam es zu lebhaften Szenen, die den Sprecher veranlaßten, die Sitzung auf'eine Stunde zu unterbrechen. Macdonald erklärte weiter, das große Problem für den Kohlenbergbru sei die Umbildung von Kohlen in Kraft, und in dieser Hinsicht sei
Großbritannien wesentlich hinter den kontinentalen Ländern zurück.
Die Frage, wie Kohle in Ol und andere wertvolle Beiprodukte verwandelt werden könne, sei wesentlich für die Fortdauer des nationalen Nutzens. Es handle sich hier nicht um die Frage der Profite für die an der Kohlenindustrie unmittelbar beteiligten Personen, sondern um eine Frage des allgemeinen Wohls. Die Regierungspolitik in der Arbcitslosenfrage, die den größten Teil des Volkes einfach dem Armenrecht überweise, habe vernichtende Folgen. Die-Regierung halte optimistische Reden, . lasse aber eine Lösungsmöglichkeit nach der anderen vorübergehen. Macdonalds Rede folgte ein sehr starker Beifall. Im Anschluß an Macdonalds Rede kam es,zu einem Zwischenfall, als an Stelle Baldwins der Handelsminister ■ Cunliffe Lister antworten wollte. So oft der Minister sich anschickte, seine Rede zu halten, wurde er von der Opposition
durch Lärm unterbrochen.
Ununterbrochen forderten die Bänke der Arbeiterabgeord- . neten das Erscheinen des anwesenden Ministerpräsidenten ; Baldwin auf der Rednertribüne. Cunliffe wollte immer wieder beginnen, konnte sich aber kein Gehör verschaffen. Nachdem sich diese Szenen verschiedentlich wiederholt hatten, vertagte der Sprecher das Haus. Auch nach Der Aufhebung der Sitzung hielt die erregte Stimmung an. Die beiden Seiten des Hauses standen einander drohend gegenüber und Schimpfworte flogen hin und her. Baldwin blieb noch einige Minuten an seinem Platz sitzen. Als er dann das Hgus verließ, ertönte aus den Reihen der Arbeiterpartei lautes Pfeifen.
WirtschaWragen im Vadenschen Landtag
Darlegungen des Ministerpräsidenten.
Ministerpräsident Dr. Held bielt im Bayerischen Landtag anläßlich der Beratung des Handelsctats eine wirtschaftspolitische Rede, in der er zunächst nach einem Hinweis auf die bayerischen Industriezweige erklärte, daß der Staat in erster Linie der Landwirtschaft als der Grundlage der Gcsamtwirt- schaft seine Fürsorge angedeihen lassen müsse. Die bayerische Wirtschaft werde nur dann einen festen Boden haben, wenn sie sich auf den BinnenmaNt, und zwar in erster Linie in Bayern selbst stütze. Der Schütz der deutschen Wirtschaft müsse zur Ausgabe des Staates gemacht werden und auch beim Abschluß von HandelsvertrÄgen darauf gesehen werden, daß kein grösserer, dentstycr Wirtschaftszweig unborücksichtigt bleibe
Zn bedauern sei es, daß die ^rage der deutschen Valuta vielfach Z'o leichtfertig und oberflächlich behandelt werde. Die 'deutsche Mark habt den besten und höchsten Stand. Die In- sültionsgefahr würde verwechselt mit einer anderen Gefahr: es werde vielfach Inflation genannt, was in Wirklichkeit bloß