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M. 283 1927

Fulda, Samstag 3. Dezember

4. Jahrgang

Abreise Stresemanns nach Gens.

1 Sernfterff w WerWraee.

Die Außenminister in Genf.

Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat Freitag früh die Reise nach Gens angetreten. Er wird zunächst in Nürnberg Station machen, um dort an einer Ver- iammlung teilzunehmen. Dort trifft er mit dem Staats­sekretär v. Schubert, Ministerialdirektor Gaus und den übrigen Mitgliedern der deutschen Delegation zusammen und wird mit ihnen die Reise nach Genf fortsetzen. Vor­aussichtlich werden schon am Sonntag die wichtigen Be- zirechrmgen zwischen den in Genf versammelten Außen­ministern über die Fragen der internationalen Politik éin« setzen, deren wichtigste augenblicklich das Verhältnis zwischen Polen und Litauen ist.

Der polnische Außenminister Zaleski wird am Sonntag in Gens sein. Ob Marschall Pilsudsti ebenfalls nach Genf kommt, ist auch jetzt noch nicht entschieden. Das Erscheinen des litauischen Präsidenten Woldemaras soll

Der litauische Ministerpräsident Woldcmaras, den der polnische Ministerpräsident Pilsudski für verrückt" erklärt hat.

aber sicher sein. Von der sowjetrussischen Delegation sind bereits zwei Delegierte nach Berlin abgereift, und zwar der stellvertretende Chef des Stabes, Pugatschew, und Admiral Lehrens. Die übrigen Delegierten werden nach den bis­herigen Disposition m Genf am Sonnabend verlassen. Es verlautet jedoch, das; die russische Delegation einen Beob­achter in Genf zurücklassen wird.

Bsfehlußnahme des Reichskabineits.

Wie man hört, hat sich das Reichskubinett nadj dem Vorträge des Reichsaußennlinisters mit der deutschen Taktik in Genf besaßt; im Kabinett herrscht völlige Ein­mütigkeit über die Art und Weise, wie der polnisch- litauische Konflikt behandelt werden soll.

Der Staatssekretär der Reichskanzlei, Dr. Pünder, der ebenfalls nach Genf reisen sollte, wird noch einige Tage in 'Berlin bleiben. Man muß annehmen, daß diese Ver­schiebung der Reise des Staatssekretärs mit den Schwierig­leiten in der Schulfrage zusammenhängt, die neuerdings entstanden sind.

Die Gicherheèisbestre bangen.

Zu seiner zweiten Sitzung trat das Sicherheitskomitee in Genf zusammen. Der Vorstand legte ein Arbcits- programm vor. Der Führer der jugoslawischen Delegation bezeichnete dabei den kürzlich abgeschlossenen Vertrag Frankreichs mit Jugoslawien als ein Sicherheitsmittel. «Aach sprach der

deutsche Vertreter Graf Bernstorff.

Er betonte eindringlich die Notwendigkeit, die Schieds- ^richtsbarkèlt auszubauen und ein Verfahren zu schaffen, das friedliche Regelung aller internationalen Konflikte gewähr. Distel. Die Lösung aller anderen damit zusammenhängenden «nagen ergebe sich dann von selbst. Zur Sicherheitssrage selbst erklärte er schließlich, daß die deutsche Auffassung über den Zu- laminenhang zwischen

Abrüstung und Sicherheit

bekannt sei. Er wiederholte die vom Reichsminister Dr. Strese- "Mn in der letzten Völkerbundversammluttg abgegebene Er. lärmig, daß Deutschland zur positiven Milarbett bereit sei, "k jedoch das Sicherbcitsproblcm in seinem ganzen Umfang ' ""ersucht werden müsse. Zur Bestimmung des Ausgangs- Punktes für die Verhandlungen könne einzig und allein das zu rächende Ziel, nämlich die Verhinderung von V^Seit und die Gewährleistung der Aufrechterhaltung des â maßgebend sein. Wir müssen immer die Tayache âgen haben, sagte Bernstorff, daß wir niemals in der sein werden, Den Ausbruch von Konflikten zu verhindern, ^j ch.kcrnationale Konflikte immer wieder entstehen werden. " und entscheidend ist cs deshalb, daß

ein anderes Mittel als der Krieg

dieser Konflikte gefunden wird. Das Sicherheits- mu£ "lso mit der Prüfung der Mittel beginnen, die Ko»nN bic friedliche Regelung bestehender oder künftiger die Zur Verfügung stehen. Ich bin der Meinung, daß tiefem Gesichtsivinkel sich bietenden Möglichkeiten sta^n ?en Völkerbundpakt noch durch die Fakultativ- ! Uoèn ^'c obligatorische Schiedsgerichtsbarkeit des Statt* . ^irn^!» ""ukionolen Gerichtshofes im Haag vollkommen zur i gebracht werden. Man muß also ergänzende allein Methoden und neue konstruktive Ideen finden, die hüte» w^ ^^"N8 des vorliegenden Problems ermöglichen, i un8' bei eitler Behandlung der äußeren Symptome «uhen, das übel muß an der Wurzel gefaßt wervem

Der Präsident des Komitees, Benesch, schlug nach der Rede Bernstorffs vor, daß die einzelnen Delegationen etwaige weitere Anregungen bis zum 1. Januar nächsten Jahres dem Vorstandsbureau einreichen sollen. Es wurde weiter beschlossen, daß das Vorstandsbureau des Sicher­heitskomitees die Festsetzung der zweiten Tagung des Ko­mitees vornehmen soll, nachdem der Vorbereitende Ab­rüstungsausschuß das Datum für die zweite Lesung be­stimmt haben wird. Als letzter Redner forderte Lord E u s h e n d u n, daß der Begriff der Sicherheit nicht zu eng gefaßt werde. Gegenüber neuen Vorschlägen sollte sich das Sicherheitskomitee auf keinen Fall verschließen.- Damit war die Aussprache geschlossen.

*

Bilder von der Abrüstungskonferenz. Verlegung des Völkcrbundsitzes? Die Gäste aus Moskau. Eine Armee von Geheimpolizisten. Kein Abbau der aN- o-mcinen Wehrpflicht! Die Schaffung eines eigenen Völkcrbundstaates.

Genf, Anfang Dezember.

Weitab vom grünen Genfer See, in Wien, gab es dies­mal ein seltsames Vorspiel zu der Völkerbundveranstaltung. Der österreichische Bundespräsident Dr. Seipel erklärte bei einer eigens herbeigefnhrten Gelegenheit, daß Wien nidit den Wunsch habe, Genf als Sitz des Völkerbundes Konkurrenz zu machen, falls die Schweiz Wert darauf lege, den Völker­bund zu behalten. Erst bei diesem Anlaß erfuhren wohl weitere Kreise, daß Bestrebungen zur Verlegung des Völkerb undsitzes nach Wien bestehen.

Zu der Tat kann man die hiesige Stimmung beim Zu­sammentritt der diesjährigen Dezembertagung als lustlos bezeichnen. Zwar bedeutet die Teilnahme der R u s s e n an den Abrüstttngsvcrhandluugcn für die abwechslungsbedürf- ttgèn Genfer eine Sensation. Aber die Russen selbst und die für ihre Sicherheit Verantwortlichen schweizerischen amtlichen Organe. empfind^ die auf sie gelenkte, Wmixtf artest . mit wemg Vergnügen. Man behauptet, daß die Polizei Vor­kehrungen zum Schutz des Lebens der russischen Diplomaten getroffen hat, wie sic in solchem Umfange noch niemals für irgendeine die Heimat Tells besuchende Persönlichkeit not­wendig gewesen sind. Ein Heer von Geheimpolizisten, wie cs in Genf noch niemals vereinigt war, bewacht und beobachtet den Wohnsitz und die Ausfahrten der Russen. Es wird weiter behauptet, daß ein nicht minder großes Ailfgebot tätig sei, um jeden Versuch einer Demonstration aus den Arbeiter­vorstädten heraus, von wo das unvergessene Pflasterstein- attentat auf das Glashaus des Völkerbundpalastes erfolgt ist, im voraus zu vereiteln.

Alles das stört die Ruhe der sonst üblichen gehobenen GenferAtmosphäre", alles das geht dem Empfinden des für möglichst geringe Polizeiaufsicht schwärmenden freien Schweizers sehr gegen 'das Empfinden. Und ans diesen Stimmungen heraus ließe es sich schon verstehen, daß der Durschnittsschweizer mindestens solche Sensationstagung gern jebent anderen Volke überlassen wurde, welches sich nach der Ehre drängen würde, was man freilich nicht laut sagen darf.

Man darf überhaupt vieles hier nicht laut sagen, und dazu gehört, daß der Schweiz die ganze Abrüstuugsdcbaitc. sagen wir es einmal derb volkstümlich, wie der unverbildete einfache Mann spricht, zum Halse Ücraushängt. An den Ernst des Abrüstnugswillens der großen Militär- und See­mächte glaubt man um so weniger, je länger man Gelegen­heit hat, die schwungvollen Reden der beteiligten Staats- mänuer aus nächster Nähe zu hören. Aber es gibt in diesen Reden einen Punkt, bei dem jeder echte Schweizer sofort hochgeht, und das ist die Abschaffung der allgemeinen Wehr­pflicht. Eine solche Forderung, die ja in den Abrüstungs- vcrbanblungen eine bevorzugte Stellung einnimmt, könnte in der Tat einmal mit Mehrheit angenommen werden. Da cs nach dem Urteil der militärischen Sachverständigen zweifel­haft ist, ob in einem Zukunstskriege die Maffenheerc einen größeren Wert haben werden als eine durchgcschultc Truppe von Berufssoldaten, so könnten manche Großmächte auf die allgemeine Wehrpflicht eher verzichten, als cs nach schweizerischer Auffassung die Schweiz kann. Das Milizsystem, das jeden waffenfähigen Mann in den Dienst der Vaterlandsvcrteidi- guttg stellt, ist aber in der Schweiz heraus bis in die poli­tisch linksstehenden, grundsätzlich antimilitaristischen Parteien und Volksmassen so beliebt, daß jetzt Gesellschaften von un­bedingt pazifistischer Einstellung für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht in der Schweiz eine öffentliche Pro­paganda entfalten.

Dazu kommt dann noch ein anderer Völterbundärger. Der Völkerbund ist eine Einrichtung zur Erhaltung des Frie- d c n s. Sd)ön, wenn er seinen Zweck erfüllen kann. Aber gesetzt den Fall, es käme einmal zu einem neuen Krieg, und in diesen Krieg würde unmöglich ist nichts die Schweiz wider ihren Willen verwickelt, was soll bann aus dem Völker­bund werden? Auf dem Boden eines kriegführenden Staates könnte er nicht weiter tagen, das ist klar. Zudem läge Genf, seit die Neutralität der Savoyer Zonen faktisch aufgehört hat, unmittelbar im Bereich der französischen Geschütze und Ge­wehre. Da hat es nun gerade noch gefehlt, daß ein Kreis von biederen Genfer weltfremden Idealisten den Plan ausgeheckt hat, um solche Schwierigkeiten zu beseitigen, Genf von der Schweiz abzutrennen und gemeinsam mit einem Stück der Savover Zone» als ein besonderes, unter einem bon allen Völkern verbürgten Gottesfricdcit stehendes Pölkerbyudland felbftänbig zu machen! Da hört aber für den Durchschuitts- schweizer die Gemütlichkeit auf. Die Trcnnungsgcsabr ist zwar nicht groß, aber daß man überhaupt von solchen Aussichten sprechen kann, verstimmt und trägt dazu bei, daß man in diesen Dezembertagen nirgends weniger Völkerbundbegeisternny findet als hier bei den Bürgern der Völkerbundstadt.

Rfefn«3dfang für eMge teste.

* Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat die Reise nach Genf angetreten, nachdem das Reichskabinett Beschluß über? die dort einzunehmende Haltung gefaßt hatte. -

* In Genf gab der Vertreter Deutschlands, Graf Bern­storfs, eingehende Darlegungen über das Sicherheitsproblem-

* Die deutsch-polnischen Handelsvertragsverhandlungen i4 Warschau haben begonnen.

* Professor Dr. Kahl und Reichskanzler Dr. Marr haberk, in einem Briefwechsel den Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß die Strafrechtsreform unter allen Umständen vor dem Ende der Legislaturperiode des Reichstages erledigt werde» möge.

* Zwischen England und Deutschland werden die Paßvii» am 1. Jannar 1928 aufgehoben.

Liebliche Töne.

Derübergeschnappte" Woldemaras. Ein Einfalls-^ pinsel. Was die Glocke geschlagen hat.

Zurzeit ivird wieder unheimlich viel von der Not^ Wendigkeit des Friedens, seiner Aufrechterhaltung, seiner Sicherung durch Rüstungen oder Abrüstungen, durch Ver­träge oder Bündnisse gesprochen, ivährend die zunehmend« Unbehaglichkeit der europäischen Lage von den Völkern mit jedem Tag schmerzlicher empfunden wird. Wenn wir erst wieder soweit wären, den Frieden als die kostbarste, deshalb aber auch als die selbstverständlichste Sache von der Welt anzuerkennen, könnten die öffentlichen Unter­haltungen in Ost und West, in Nord und Süd sich endlich wieder anderen Dingen zuwenden.

*

Aber da sind, zum Beispiel, unsere östlichen Nachbarn^ die P 0 l e n u n d die Litauer, spinnefeind mitein­ander seit der gewaltsamen Besitzergreifung von Wilnw durch General Zeligowski. Auch an dieser Grenze will man Hüben iinb drüben den Frieden, aber Herr WoldemaraK hält, gewitzigt durch seine Erfahrungen mit polnischen Be­griffen von Vertragstreue und fremder Unabhänaigkeit, immer noch den Kriegszustand gegenüber dem Reiche des Herrn Pilsudski aufrecht und muß es sich deswegen von diesem gefallen lassen, öffentlich für ü b e r g e s ch n a p p t für verrückt, für irrsinnig erklärt zu werden. Der Polenmarschall hat nur nach schweren Leelenkämpfen da­von Abstand genommen, sein nach Hunderttausende« zählendes Heer zu mobilisieren, nachdem, lüie er be­hauptet, in Litauen bereits verschiedene Jahrgänge zw den Wassen einberufen worden waren, und er glaubt ge­wiß, daraufhin in Genf nicht nur eine gute Zensur als? Hüter des Friedens, den ja Polen immer mit ganzer Seele geliebt hat, sondern darüber hinaus noch allerhank» Zugestänwlisse auf Kosten des angeblich unzurechnungs­fähigen Staatsoberhauptes von Kowno bewilligt zu er­halten. In Kowno hat man sich gerade wieder mit der; berühmten Phrase von demletztenTropfenBlut", bis zu dem man das Vaterland, das teure, verteidigen werde, Mut zügesprochen, und auch Herr Woldemaras wird jetzt am Genfer Verhandlungstisch erscheinen,» vielleicht um seinen Geisteszustand von dem bekanntlich für alles und noch einiges mehr zuständigen Völkerbund­rat nachprüfen zu lassen. Das kann, zum erstenmal, seit­dem der Bund der Nationen besteht, eine wirklich luftige Unterhaltung geben.

*

Auch Herr Litwinow, der russische Delegierte für die Vorläufige Abrüstungskonferenz, ist mit seinen wirk­lich aufs Ganze gehenden Abrüsttingsforvernngen nichts weniger als ernst genommen worden. Die Konferenz selbst hat die doch etwas peinliche Angelegenheit zunächst auf bestimmte oder auf unbestimmte Zeit vertagt, aber die englische Presse gießt hinterher die volle Schale ihres Spottes über sein Friedensprogramm aus, bescheinigt ihm, daß nur ein Einfaltspinsel cs überhaupt ernst nehmen könnte, und fühlt sich außerordentlich erheitert bei diesem Auftreten eines Mannes, der, wenn es nach seinen Wünschen ginge, es zuwege bringen würde, daß schließlich nur noch die W i l d e n i n A fr i k a als einzig bewaffnete Macht in der Welt dastünden.

In ähnlichem Tone läßt sich auch die französische Presse vernehmen, nur, daß sie cs auch an kräftigen Ausdrücken zur Kennzeichnung der echten, oder, ivas wahrscheinlicher! ist, der bewußt erkünstelten Weltfremdheit dieses Bolsche­wistenführers nicht fehlen läßt. Sie spricht von einen frechen Mystifikation, der die Vertreter der anderen Mächte in der Abrüstungskonferenz ausgesetzt seien, von einer brutalen Übersteigerung der Wcltbeglückungs-- Pläne dieser russischen Gewalthaber und kann "schließlich auch ein gewisses Unbehagen darüber nicht unterdrücken, daß man sich überhaupt bereit gezeigt habe, mit solchen Leuten zu gemeinsamer Aussprache über ernsthafte Welt- frageil zusammenzutreten.

Unerschütterlich in seiner Friedenszuversicht bleibt eillzig und allein Herr Briand. In der Französischen Kammer hat er davon eben erst wieder neues Zeugnis abgelegt, unter freundlicher Mitwirkung des erprobtesten Freundes aller Friedensbestrebungen, seines Herrn und Meisters P 0 i n c a r é , der in einem Zwischenruf zum Hundertstenmal feststcllte, daß zwischen Versailles und Locarno gar kein, auch nicht der geringste Gegensatz be­stehe. Erst Sicherheit, dann Abrüstung das ist und das bleibt das Friedeusprogramm der französischen Regie­rung: und wenn einer ihrer Getreuen jetzt feststellt, daß dieser Friede nur bis 1935gesichert" sei, also bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Rgumung der besetzten deutschen Ge­biete vollzogen werden muß, nach her also neue Friedens- bürgschaften, auf Kosten Deutschlands selbswerständlich, beiaebracht ivcrden müßten, dann wissen wir ia wohl, wa^