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Rr. 287 — 1927
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Fulda, Donnerstag 8. Dezember
4. Jahrgang
ann Der Sem ute.
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Kleine Zeitung für eilige Leser.
' * Aus der Genfer Völkcrbundratstagung trat Rc'ichsanßcn- liiiiftcr Dr. Stresemann für Vermilldernng der Ratstagun- kil von vier aus drei jährlich ein.
* Jm Preußischen Landtag ivurdc die dcutschuationale Interpellation wegen der Neuregelung des StndcMe«rechts behandelt.
* Die französische Regierung hat beschlossen, sich an der nächstjährigen Leipziger Frühjahrsmesse zu beteiligen.
* Der Präsident Coolidge der Vereinigten Staaten bezeichnete seinen schon bekannten Entschluß, nicht mehr bei den nächstjährigen Präsidentenwahlen zu kandidieren, als endgültig feststehend.
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Neuer Mut.
i Die Latze im Verficheruugsgewerbe. -■
Tief in das Leben eines jeder» einzelnen hinein greift die Versicherung. Wer nid)t den verschiedenen Arten der staatlichen Versicherung unterliegt, ersetzt das durch An- schtilß an die vielgestaltigen Zweigd der Privatversicl)e- ning. Die Tagung des R e i ch s v e r b a n d e s für P r i v a t v e r s i ch e r u n g e n hat so recht gezeigt, von welch ungeheurer Wichtigkeit nach den vèkfHièdensten Seiten^ hin gerade dieser Teil unseres Wirtschaftslebens ist. Schwere Zeiten liegen hinter ihm. Die Inflation zerstörte die riesigen Kapitalien nicht bloß der großes Versicherungsgesellschaften, sondern zerrieb auch einen Teil der kleineren vollständig. Die Währrlnstsstatzili- sierunst hat den überlebenden neuen Mut gemacht und auf der Tagung konnte mit Stolz darauf Hingewiesen werden, daß man vielfach über den VersicherilUgskreis der Vorkriegszeit schon recht weit hinausgekonuneu ist. Nicht bloß zahlenmäßig etwa, sondern auch die innere F e ft i g k e i t ist durch zahllose Rückversicherungsverträge — auch mit ausländischen Gesellschaften — rasch vorwärts- geschritteu. Einen Teil ihrer Kapitalien, wenn auch einen flehten, rettete ihnen das Aufivertnugsgesetz: Wachn cs doch nicht zuletzt die große« Privatversicherungen, die die füllen zufließenden Gelder der Versicherten in der Fori« i- ; e i st ar :(^ « K u.
^t s festzulegeu pflegten. Dwze Geivohuheit gerade ist wer, volkswirtschaftlich gesehen, jetzt vielleicht von noch grösserer Wichtigkeit als vor dem Kriege und der Reichs- Wirtschaftsminister Dr. Curtius hat auf der Dagüng des Reichsverbandes demgemäß es auch zum Hauptpunkt seiner Llusführuilge« gemacht, augesichts des spärlichen Fliehens der Kreditquellen in der Gegenwart es als dankbare Aufgabe der Versicherungen zu bezeichnen, hier in die Bresche zu treten, besonders deshalb, weil die Gc- schästsergebnisse der VeWcherunstsgesellschaffen wieder recht gute geworden finb. Eine innere Festigung der Privatversicherung bedeuten auch die jüngsten Eutwicke- lnngen, die zu ciuer -Zusammenballung mehrerer großer Konzerne geführt haben, so daß jetzt die Gefahr, einem kräftigen Ansturm irgendeines Naturereignisses zn erliegen, besonders deswegen als ausgeschlossen erscheint, weil ein solcher Riesenkonzern — und der deutsche ist jetzt der größte in ganz Europa — natürlich es viel leichter hat, in eine Verbindung mit grossen ausländischen Konzernen zu treten.
Vielgestaltig ist das Leben von heute unb darum nicht minder vielgestaltig auch die Form der Verficheruugeu. Hier aber prallt die Vielgestaltigkeit besonders hesifg mit der juristischen Möglichkeit, das Eintreten eines Versiche- lUttgsfäuesZeftzüftelleü/häxt aufeinander. Juristisch läßt sich immer nur eine Zusammenfassung festlegett, aber bei der Versicherung sammt ja immer nur der Einjelfall in nrage. Man kennt die Versicherungsverträge mit ihren schier unzähligen Paragraphen — unb doch finb die Streitigkeiten darüber sehr häufig, ob und Wie im Ver- sicherungsfalle die Pflichteu der Gcfellschäft zu erfüllen und. Der beste Ruhn», den eine Versict>crungsgescllschast baden samt, ist aber der, „kulant" zu fein unb — meist lohnt es> sich für sie, Inlaut 31t seiu. Sv Manche Streitigkeiten hofft man aber, wenigstens auf einem Gebiete, nämlich auf dem der Me u e r v e r f i ch è r u u g, durch eine N c u f a s s u « g d e s G e s e tz e s beseitigen zu können. Das gilt nicht bloß in Kleiuigkciteu, sondern hat befere Bedeutung; ist doch bewèisüarj mie stark die Zahl dn Brände abhängig ist von der — Wirtschaftskonjunktur! Gt diese günstigJso verringert sich die Zahl ber Brände, aber bei einem Koujuilkturumschivung wieder auzu- uergen. Betrübend ist die andere Tatsache, daß ein Drittel oller Brandschadenfällc auf v o r s ä tz l i ch e r Brand- 111 f t u 11 g beruht.
s Auch.die Privatversicherung erhebt lallte Magen über das Vordringen der öffentlich-rechtlichen, uamcntlid) der provinzial- unb städtischen Persicheru«gsa,rstalteu, weil »nor den Rahmen des ihnen zustehendell Gebietes hinaus. /Ach der neueste Zweig, die Versichcruug der Autobcsitzer, Au der „öffentlichen Hand" übergeben werde«. Das be "outet eine Konkurrenz, die durchaus nicht immer biefen chientlich-rechtlichen Persicheriluqen nützt, sicherlich aber am privaten Gesellschaften großen Abbruch tut. Das Ver mpcnnlgswesen ist — und muss es sein — aNherordeutlich mu gegerbt und anschmiegsamer Natur, da ist Burcau- »übmuè also noch unaWMachter als sousüvo, -
Alsew Adel' Halle' »lanZ'
Ein Bahllkäuber erschaff«»?
tu,^5""G^berq i. Pr.. Aus dein Verschicbebahnhos Til,-»' sonj'» bDU rinem Wachbeäinten der ReichLbähtl zwei ^.'r« zu,!, unaelrosscu, die bei dem Anrus ans Fahrrädern die
^griffe, H Der Maäsbewnte 'gab zwei Schüsse auf die PrrM?" "b- Dabei wurde her eigc tödlich verletzt. Seine dncilicn konnten noch nicht ermittelt werden.
Mr *1 Went der Vereinigten Stuten?
Loolidge verzichtet auf Wiederwahl.
B e k r ä f t i g u n g der früheren Erklärung.
. Im Hochsommer d. J. hatte der Präsident der Vereinigten Staaten schon angedcutct, er werde bei der nächstjährigen Neuwahl für den Präsidenteustuhl nicht mehr kandidieren. Diese Andeutung »vurde damals dahin ausgelegt, Coolidge werde bei genügendem Zureden doch noch einer Wicdcraufstelluug zustimmcu. Jetzt unterstrich aber Coolidge seine damalige Kundgebung mit folgenden Worten vor dem Republikanischen Parteiausschuß, der anläßlich der Kongreßeröffnuug in Washington zu- fammentrat:
„Wir nähern uns jetzt der Zeit, wo man an die Zukunft denken muß. Die Partei must ihren Kandidaten, der mein Nachfolger werden soll, benennen. Um Zeit für rilhige Überlegung zu geben, erklärte ich am 2. August, dast ich nicht beabsichtige, für die Präsidentschaft 1928 zu kandidieren. Diese Erklärung steht fest unb kein Mensch soll glauben, dast ich sie «bändere. Ebenso hoffe ich, dast meine Entscheidung geachtet rpird."
Diese Erklärung Coolidges hat selbst auf seine nächsten politischen Freunde überraschend gewirkt. Man hatte bisher immer noch angenommen, er werde int letzten Augenblick doch sich einer Wiederwahl nicht entgegensetzen, das scheint nun ausgeschlossen zu sein. Die jetzt meistgenannten Kandidaten der Republikanischen Partei für die kommende Wahlkampagne sind zurzeit der Hau«
Die Genfer Tagung des Nölkerbundraies.
Wrbfèmann für Verminderung der Rntstägungcn.
Mittwoch früh trat der Rnt âit einer öffentlichen Sitznng zusammen. Deutschland war am Natstisch bttref) Staatssekretär von Schubert vertreten, da Reichs- minister Dr. Stresemann den Besuch des litauischen Ministerpräsidenten W 0 l d e in a r a s erhielt, der bereits vorher mit dem französischen Ansrenminister Briand eine längere Unterrcdnng gehabt hatte. Auf bet Tagesordnung der Sitzung standen die Durchführung von im Ausland erlassenen Schicdssprüllsen in Handelssachen, ferner Fragen, die mit den Entschliestungen der Weltprcssekon- ferenz vom August dieses Jahres zusammenhütlgen, mib schließlich der Tätigkeitsbericht des Hygieneausschusses des Völkerbundes. Die Angelegenheiten wurden zustimmend erledigt.
In einer anschließenden nichtöffentlichen Sitzung wurde der englische Antrag auf Herabsetzung der Zahl der jährlichen Ratstagungen von vier auf drei besprochen. Es entspann sich eine allgemeine Debatte, in der Chamberlain sowie auch der mittlerweile erschienene Außenminister Dr. Stresemann für Verminderung der Ratstagungen auf drei eintraten. Verschiedene andere Redner äußerten dagegen Bedenken. Die Frage wurde nicht zu Ende beraten. Für nachmittags mar eine weitere öffentliche Sitzung anberaumt, die sich mit dem polnisch-litauischen Streitfall beschäftigen sollte und in welcher der litauische Ministetpräsident Wolde m aras und der polnische Außenminister Zaleski Erklärungen abgeben wollten.
Der polnisch-rLiauische Konflikt.
M i l i t ä r i s ch c S a ch v e r st ä u d i g e.
Die neuen Schwierigkeiten, die sich bei bet Behandlung des polnisch-litauischen Streitfalles ergeben haben fallen, beziehen sich hallpksächlich auf die Art und Weise, wie eine gewiffe Kontrolle für die Durchführung der Regelung des Streitfalles durch den Rat gewährleistet werden kann. Nach einer Darstellung wurden Schritte unternommen, um R e ch t s g a r a n t i e u zu erhalten für den Fall der Aufhebung des Kriegszustandes. Man denkt an die Einsetzung eines Ausschusses von militärischen Sachverständigen, welche die Verhältnisse an der polnischlitauischen Grenze zu überwachen hätten. Dieser Plan stößt aber insbesondere aus polnischer Seite auf Widerstand.
Wie ausdrücklich erklärt wird, ist in der Fünfmächte- besprechung in großen Linien eine einheitliche Auffassung zwischen den Mächten, einschließlich Deutschlands, über die weitere Behandlung des litauisch-polnischen Streitfalles festgestellt worden, und zwar ist man überein« gekommen, daß in erster Linie eine Aufhebung des Kriegszustandes zwischen Polen und Litauen herbeigeführt werden soll. Der litauische Ministerpräsident Woldemaras will eine Rechtsverwahrung in der Wilna Frage zu Protokoll geben. Auf polnischer Seite sei man bereit, diese Rechtsverwahrung Litauens zur Kenntnis zu nehmen.
Die Forderungen von WoldemaraS.
Genf. In der öffentlichen Nqchmittagssitzung des Völker- bundrates am Mittwoch beantragte der litauische Ministerpräsident Woldemargs nach eingehender Darlegung der Ereignisse, die sich seit dem Oktober dieses Jahres zwischen Polen unb Litauen abgespielt haben, folgende Maßnahmen des Völkerbundes zur Beilegung des htauifchmolnifdieii Konsliks:
f. Der Völkerbünden! satt eine internationale Komroll- konvnissiou schaffen, die sich an, Ort und Stelle, und zwar auf beiden Seiten der polnikch-litauischeii Grenze über die mili-. 1 »ürische Lage an der Grenze informieren und hierüber dem Völkerbund Bericht erstatten soll 2 Die litauische Regierung btaiüragt, daß. die polnischen Baisden im Gebiet von Wilna
delssekretär Herbert Ho ober, Vizepräsident Dawes, der Sprecher des Nepräsentautenhauses, Longworth, der frühere Gouverneur von Illinois, der Farmer, L o w d e n , und endlich Senator Curtis.
Für starke amerikanische Rüstung. V
' Bei seiner Jahresbotschaft zrir limigreßeröffnung be- tollte Coolidge, Amerika müsse 511m Schutze seines ans- gedehnten Handels und seiner inerten Gebiete an beidew Ozeanen eine starke K r i c g s f l 0 t r c , besonders zahlreiche Unterseeboote und eine hinreichende Luftverteidigung besitzen. Amerika habe int Einklang mit dem Grundsatz, daß ein Wettrüsten vermieden werde« muß, kürzlich versucht, zu einem Drei-Mächte-Abkommen zu gelangen. Aber während Japan sehr weitgehend mitarbeitete, seb Amerika außerstande gelvesen, mit G r 0 ß b r i t a n n i e nr ein Abkommen hcrbeizusühreu. Die Genfer Ko ufere n z e r gc b n i ss e seien meistens ohne Inhalt gewesen. Durch keine Propaganda würde sich Amerika zu einer Kursänderung beeinflussen lassen. Soweit keine Vertrags-' beschränkuWèn beständen, sei cs durchaus Amerikas Sache, zu bestimmen, wie groß die Flotte der Vereinigteir Staaten sein soll. Coolidge ging noch kurz auf die E i g c n t u m s r ü ck gäbe ein und erklärte, der Kongreß habe liberale Vorkehrungen zur Rückgabe eines großen Teils des ehemals feiudWchen Eigentums getroffen. Zum Schluß äußerte sich Coolidge über China, Meriko und Nikaragua und erklärte, Amerika wolle überall den Frieden.
aufgelöst werden. Sie ist der Ansicht, daß die Organisation dieser Banden eine dauernde, ernsthafte Bedrohung Litauens bedeute. Lie seien geschaffen worden, um Litauen zu besetzen. Die litnuischc Regierung sei der Ansicht, daß die Organisierung der Banden ist Litauen der polnischen Regierung zur Last gelegt werden müßte und einem direkten militärischen Angriff Polens ans Litauen gleichkämr. 3. Die litauische Regierung beantragt die Ctnscnuug eines Untersuchunasaussäiufses zur Prüfung derjeutgcn Mastnahmcii, die die polnische RegiernuU gegen polnische Staatsangehörige litanischer Nationalität er- griffen hat.
Gaardelegaiwn in Genf.
In Genf ist die saarländische Delegation clugetroffen, die mit dem Völkerbündrat über die Ernennung eines neuen Mitgliedes der Saarrcgicruug verhandeln soll. Man nimmt an, daß das bisherige belgische Milglied der Saarregierullg, Lambert, demnächst ansfcheiden soll. Die Saardelegatiou wünsckt auch mit der deutschen Delegation über die allgemeine Wirtschaftslage des Saargebiets, die Fragen der Elcktrizitätsivirtschaft und der Kohlenaussuhr Iu fbrcdien.
Sicher keine Einigung im EisenlonW.
S t i l l e g u n g s v 0 r b c r c i t u n g e n.
In den Verhandlungen zwischen der Grosreisenin- buftrie und den drei Gewerkschaften in Essen trugen die Arbeitervcrtreter erneut ihre bisherigen Forderungen vor, von denen sie unter keinen Umständen abgehen wollen. Eine einheitliche Forderung ist von den Gewerkschaften nicht ausgestellt motben; jede einzelne vertritt ihren Standpunkt. Daraufhin trugen die Unternehmer ihre Ansicht vor. Zu einer Einigung ist cs nicht gekommen. Die Verhandlungen sind infolgedessen ergebnislos verlaufen. Nunmehr werden neue Verhandlungen vor bem Schlichter, Obcrlandcsgcrichtsrat JötteM, stattfinden, der zu ihnen einladen wird.
Auf die Anzeige der Betriebsstillegungen zum 31. Dezember haben die Metallarbeitervcrbände in Hamm von der Regierung in Arnsberg die Nachricht erhalten, daß die Westfälische Drahtindustrie und die Vereinigten Stahl« werke, Abtlg. Westfälische Union, am Freitag, den 9. Dezember, Stillegungsverhandlungen angesetzt haben. Die beiden Werke hatten sich dem Vorgehen der Großeisen« industric angeschlossen. Ein Schlichtungsverfahren vor einem unparteiischen Schlichter hatte noch nicht statige« funden.
Tie sozialdemokratische Reichstags« fraktion bat eine Interpellation eingcbracht, die sich mit der Beiriebsstillegungsa n ;eiqc der Eisenindustrie be- schüfügt. Es heißt darin: „Die Stillegung der deutschen Großeisenindustrie sei ein von ganz unübersehbaren Folgen begleiteter Schlag gegen das gesamte deutsche Wirtschaftsleben. Was gedenkt die Reichsregicrung dagegen zu tun?
Schlichtungsverhandrungen in der Hroßeisenmdustrte
E Hon. Rächdcnl die direkten Verhandlungen von Arbeitgeber- und Arbèilnchmcrvcrbändcn ergebnislos abgebrochen worden sind, haben Schlichtnngsverhandlnngcn des Obcr- taiirmsgerichtspräsidenten Bätten mit den beiden Parteien begonnen.
> Geschäftsabschluß 1926/27 der Fried. Krupp A.-G.
Mem Die Generalversammlung der Fried Kruvv ‘ steHcf)n|tatc den Geschäftsabschluß 11126 27. Die Fried Grupp' X«(k f<^ mit einem Betriebs«
H^rfchm; van 42,7 Millionen Reichsmark gegen 33 Millionen, R«ichs>yaA im Vorjahre. Nach Abzug der Unkosten ergibt sich ein Gewinn von rund 13 Millionen Reichsmark gegen cincii Verlust von 2,1 Millionen Reichsmark im Vorjabr 'l"-? dem Gewinn werden 3 Millionen Reichsmark zur SiVe- UM der Fürsorge für die Pensionäre bereimeftcHt. Van öen Ausichnttinia euier Dividende wird abgesehen.