Einzelbild herunterladen
 

erscheint jeden Werktag. Bezugspreis : monat. llch 2 Mack. Bei Lieferungsbehinüerungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher kein» Ansprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Fulda, Mitglied des Vereins deutscher Zeitungsver- leger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. »oosa

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg» Zulöa- und Haunetal * Zulöaer Kreisblatt Nedaktton und Hesthästsstell»: Mühlenstraße 1 Zernfprech-Nnpchlob Nr. »H Ro**ntf t"* »ersehenen Rrttfrl nur mit ^rtlrnonpoh . fultorr Rnietgrr' ^rftoen.

pn^rigenprete: Für vehSrden, Genossenschaf­ten, Banken usw. beträgt 6it Ältinjetlt 0.» Mk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Neklamezeilr 0.90 Mk. u all» «nSerea 0 15 Mk., N»Namrz»il« 0.60 Mark Bei RtdmungefltU hing hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag. und platzn« rfchrtsten anverdindllch.

Sir. 25 1929

Fulda, Mittwoch, 30. Januar

6. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser

* In Berlin haben die Verhandlungen der Parteien um eine festere Regierungskoaliti"« begonnen. mit der unter Umständen eine Umbildung des Kabinetts verbunden sein soll.

* 3m Teutschen Reichstag, der Dienstag wieder feine Arbei. te fiegann, entstanden infolge kommunisilscher Interpella-

1 t lebhafte Unruhen

Als neuer Gesandter des Teutschen Reiches in Norwegen ist Dr. Roland Köster, der bisherige Chef des Protokolls bei bi Reichsregierung. ernannt worden

* Nach einer Mitteilung eines französischen Blattes sollen in den nächsten Monaten neun der im Rheinland liegenden fran- zösischen Iägerbaiaillone aufgelöst werden.

* 3n Afghanistan hat sich ein neuer Anwärter zum Emir an-rufen lassen und marschiert ebensalls aus Kabul.

Umwertung aller Werle.

Der Tag, an dem die Sachverständigenkommission zur Neuregelung des Dawes-Planes zusammentreten wird, rückt immer näher, und leider ist seit dem Erscheinen des Gilbertschen Jahresberichts amtlicherseits vielzuwenig geschehen, um den dort aufgestellten Behauptungen über die angeblich so erfreuliche Wirtschafts- und Finanzlage Deutschlands entgegenzutreten und entgegenzuwirken. Man begnügte sich im allgemeinen mit der Verbreitung der gegenteiligen Feststellungen des amerikanischen Handels­attaches in Berlin, vermied es aber sonst, auf die wirklichen Tatsachen vor breitester Öffentlichkeit hinzuweisen.

So wird auch das, was der preußische Handelsminister Schreiber über die allgemeine deutsche Wirtschaftslage ausführte, kaum ein größeres Echo im Inlands, geschweige denn im Auslande haben, für das es vor allem bestimmt

sein sollte. Aber schließlich können auch die ausländischen Sachverständigen nicht so einfach an der Tatsache vorbei, daß es in Deutschland 2 Millionen Arbeitslose gibt, mithin wohl 6 bis 7 Millionen, also ein Zehntel der Gesamtbevölkerung, auf die öffentliche Unter­stütz« ngangewiesen sind. Vor dem Kriege war die Zahl der Erwerbslosen, wenn es ganz schlimm kam, auf L"^(ââ 400 000 gestiegen!

Daß wir mitten in einer schweren Wirtschaftskrise sind, wird nicht bloß hierdurch und durch den sich darin offen­barenden Produktionsrückgang bei den wichtigsten Industriezweigen illustriert, sondern z. B. auch durch das Hochschnellen der Zahl der Konkurse, An­träge auf Geschäftsaufsicht, Zwangsvollstreckungen. Immer härter so gibt selbst der Minister zu druckt die Last der erhöhten Erzeugungskosten, der Steuern und vor allem der hohen Zinssätze auf die deutsche Wirtschaft und daran ändert au' ------ .... - - - -

eneinlagen

, die S p a r k a s f c...... I wieder gestiegen sind: denn sie haben, auch nominell, heute immer nur erst ein Drittel des Vorkriegsstandes erreicht, genügen längst nicht, um den inländischen Kapitalbedarf zu decken. Im übrigen mag hier auch eingeschaltet werden, daß heutzutage unter den Inhabern von Sparkasienkonten vielfach Leute sind, die früher, vor dem Kriege, Bank­kunden waren, jetzt aber die erübrigten, viel geringeren Ersparnisse zur Sparkasse bringen.

Starke Zweifel setzt der Minister auch in die Richtig­keit der Behauptung, Deutschland habe im vorigen Jahre einen Kapitalüberschuß von 7 5 Milliarden Mark gehabt, gegen 8 Milliarden der Vorkriegszeit; selbst wenn es wahr wäre, so würde dies, gemessen an der Kaufkraft des Eelde», immer noch ein Drittel weniger sein als 1913. Aber es ist nicht richtig: das beweist am besten die Tat- Wche, daß wir an das Ausland mit mindestens 10 Mil- ^fden verschuldet sind, also jährlich etwa eine Milliarde Zinsen an das Ausland zahlen üsse n. Und nicht minder wird jene Unrichtigkeit durch die zweite Tatsache bewiesen, daß es fast unmöglich W, auf dem inländischen Kapitalmarkt Anleihen oder Emissionen untcrzubringen, wird auch drittens und nicht minder klar erwiesen durch die erschreckende Höhe des Zinssatzes, die sich ja nach dem Angebot und der Nachfrage °uf dem Kapitalmarkt richtet.

Umwertung aller Werte um mit Nietzsche zu sprechen! Die festverzinslichen Werte zahlen heute acht ms zehn Prozent Zinsen, müssen sie zahlen, aber die Dividendenpapiere selbst der größten und leistungsfähig- nen deutschen Werke nur 4 Prozent nach ihrem Kurswert s^echnet. Wenn dies am grünen Holz der Großbetriebe ge- f° kann man sich denken, wie es am dürren Holz "r Mittel- und Kleinbetriebe aussiebt, wie gering «IJ«n Erträgnis sein muß! Ein ganz kleiner .Äwtblick ist es ja, daß wenigstens die Ausfuhr von der hm i 1928nur* um etwa 1.8 Milliarden übertroffen , "we; aber wenn man die Milliarde Zinsen an das Aus- leiu bmzurechnet, dann ergibt sich ohne die Tribut- i.wwgen auf Grund des Dawes-Planes immer noch Desizii von 2,8 Milliarden in der deutschen Zahlungs- das eben fast restlos durch neue Verschuldung an 5 Zulandgedeckt" werden mußte.

* /"landgedeckt" werden mußte.

wie ist's mit der Lebenshaltung der Massen des wÄn Volkes? Zwar sind die Löhne der dauernd ton. fügten gelernten Arbeiter 1928 um 7,1, der ungelern- n um 9 1 Prozent gestiegen, aber auch die K o st e n der rfÂ, enshaltung haben sich erhöht. Ganz traurig ân A^ bei der Landwirtschaft und großen Teilen des ber o ,nbe5' ber in Handel und Gewerbe vom Rückgang er u,°?iunktur besonders schwer betroffen wird. Auch SeNâ---"* Kreditmangel nicht aus noch ein und seinen eno° Ä^bersuchen sind durch dieselben Schwierigkeiten End-» ^nzen gesetzt, jenen Schwierigkeiten, die letzten Dawes.P^?^ zurückgehen auf die Bestimmungen des schaut ^Ä.'â in Deutschland wirklich aus, wenn dem Bc- miz,''urcht die fälschende Brille eines rosenroten Opti- nicht -âuf der Nase sitzt. Oder wenn man die Dinge 10 beurteilt, wie man sie sehen will.

Kommt ein neues Reichskabinett?

Die Koalitionsbirdung.

Verhandlungen begonnen.

Da auch der Reichstag seine rcgclmätz gen Sitzungen wkedcraufgenommen hat, begannen gleichzeitig die Weiterverhandlungen des R e i ch s l a n z l e r 8 M ü l l e r mit den maßgebenden Führern der Parteien über die v"el- umstrittenen Haushalts- und Strnerfragen. Diese An­gelegenheiten sind zwar die wichtigsten, die zurzeit das I innenpolitische Leben beeinflussen, bilden aber nur den ! Hintergrund für den Ruf nach der Bildung einer ge» | festigten Negierungskoalition. Ihr Zustande» : kommen wird aber auch ein Prüfstein fein für das Weiter» bestehen der jetzigen Neichsrea erung in gleicher Form oder ihre Umbildung, die unter Umständen nicht zu um­gehe» sein dürfte.

Mehrfach wurde in den letzten Tagen auf die im Zentrum zutage getretene Absicht hingedeutet, dies» < Partei wünsche die Koalitionsbesprechungen zu ver­knüpfen mit der Forderung einer stärkeren Vertretung im ' Neichskabinett, so daß dieses eine andere Zusammon- | setzung erfahren müßte. Bis jetzt hat sich an den Kon­ferenzen nur der Führer der Zentrumspartei, Prälat D. Kaas beteiligt, nun ist aber auch der Vorsitzende der Neichstagsfraktion des Zentrums, Abg. Dr. Steger­wald, in den Kreis der Persönlichkeiten eingetreten, die das brennende Problem zu lösen suchen. Er besprach sich i bereits mit dem Reichskanzler, nach ihm wurde Abg Dr. ! Scholz von der Deutschen Polkspartei empfangen, beide als Sprecher der wesentlich ausschlaggebenden Parteien.

Suche nach der Grönerscken Denkschrift.

Die nach London gelangte und dort veröffentlichte geheime Denkschrift des Reichswehrministers Gröner ; hat bekanntlich ein von der Oberrcichsanivaltschaft geführ­tes Landesverratsverfahren veranlaßt. - Infolgedessen fand in Berlin eine Haussuchung bei einer kommunistischen Zeitungskorrespondenz statt. Dabei soll von den Beamten der Staatsanwaltschaft ein Teil deS vorgefundenen Materials beschlagnahmt worden sein.

Eisenbahnunglück in Bayern.

4 Tote, 6 Verletzte.

wtb. Regensburg, 30. Jan. Von der Reichsbahn- direktion Regensburg wird mitgeteilt: Am 30. Januar um 1.50 Uhr vormittags stieß D 155 auf Eüterzug 7037 in Station Sünching der Strecke Plattling-Regensburg auf. Der dem Packwagen folgende Personenwagen 3. Klasse des D-Zuges wurde teilweise zusammenged.ückt. Zu beklagen sind 3 Tote, ein Schwerverletzter und 7 Leichtverletzte, deren Namen augenblicklich noch nicht festgeftellt sind. Die Vcr- ! letzten find im Krankenhaus Sünching geborgen. Das Lo- tomotivpersonal und der Zugführer des D 155 sind unver- ! letzt. D 155 hatte ab Passau 80 Minuten Verspätung und sollte den ELterzug 7037 in Sünching überholen. Da Eüterzug 7037 zu der Zeit, als D 155 die vorgelegene Sta­tion Riâldorf durchfuhr, die Station Sünching noch nicht erreicht hatte, war für D 155 die Durchfahrt durch Station Radldorf durch Haltstellung des Ausfahrtsignals Richtung Sünching gesperrt. Der Lokomotivführer des D 155 beach­tete die Haltstellung des Signals nicht und fuhr in Radl­dorf durch. Er überfuhr auch das auf Halt stehende Ein- fahrtssignal in Sünching und stich auf den gerade in Sün­ching in Einfahrt befindlichen Eüterzug 7037 auf. D 155 beachtete auch nicht die Haltesignale des ihm von Sünching her entgegenfahrenden Stationspersonals, das von der sig­nalwidrigen Durchfahrt des D 155 von Radldorf her fern»

Das deutsch ruf n^e Abkommen.

Das am 25. Januar in Moskau unterzeichnete Ab­kommen über ein Schlichtungsverfahren zwischen dem Deutschen Reich und der Union der Soziali^ stjschen Sowjetrepubliken wird jetzt im Wort­laut bekanntgegeben. Das Abkommen sieht vor, daß Streitigkeiten jeder Art, insbesondere Meinungsver­schiedenheiten, die bei der Auslegung der zwischen den beiden vertragschließenden Teilen bestehenden zweiseitigen Verträge und der zu ihrer Erläuterung und Ausführung ergangenen oder ergehenden Vereinbarungen entstehen, falls ihre Regelung auf diplomatischem Wege auf Schwierigkeiten stößt, gemäß den Bestimmungen des Ab­kommens einem Schlichtungsverfahren unter­worfen werden sollen".

Zu diesem Zwecke soll mindestens jährlich einmal eine Schlichtungskommission gebildet werden, die jeweils etwa um die Mitte des Jahres zu einer ordentlichen Tagung zusammentreien soll. Der Schlichtungskommission sollen die Listen der Fragen mitgeteilt werden, die beide Teile erörtert zu sehen wünschen. Die Schlichtungskommission hat die Aufgabe, beiden Regierungen eine gerechte und für beide Teile befriedigende Lösung der ihr vorgeiegtcn Fragen vorzuschlagen. Erforderlichenfalls sind außer­ordentliche Tagungen der Schlichtungskommission vor­gesehen. Das Abkommen ist auf drei Jahre geschlossen.

Es entzieht sich allerdings noch der Kenntnis, ob dieses Material mit der Wcggabc der Denkschrift ins Ausland etwas zu tun hat

Eine weitere Durchsuchung wurde in Hagen i W. in den Räumen der pazifistischen ZeitschristDas andere Deutschland" oorgenontmen In einem Artikel bei Zeit­schrift hatte es geheißen, daß die Denkschrift durchaus nicht so gebeimgchaltcn worden sei wie es die amtlichen Siell-n beabsichtigt hätten denn auch der Redaktion der Zeitschrift Das andere Deutschland" habe ein Eremplar vor* gelegen. Dieses Eremplar der Denkschrift wurde bei der Durchsuchung nicht gesunden. Die Redakteure Küster und KraIitzkv gaben bei ihrer Zeugenvernehmung unter Eid an daß ihnen eine Abschrift der Denkschrift von Unbekannt in die Redaktion geschickt worden sei. Sie sagten weiter aus daß sie nicht wüßten, wie die Denkschrift nach Eng­land gekommen sei. Wären sie nicht reinen Gewissens so hätten sie bestimmt nicht in der Zeitschrift mitgeteilt, sie seien im Besitze einer Abschrift.

Dr. Schacht in Paris.

Die nahende Neparationskonferenz.

Der in Paris eingetroffene Präsident der Deutschen Ncichsvank. Dr. Schacht, wurde vom Gouverneur der Bank von Frankreich, Moreau, am Bahnhof empfangen und hatte mit ihm alsbald ausführliche Besprechungen. Abenos wurde von dem Gouverneur zu Ehren Dr. Schachrs ein Essen gegeben, an dem hervorragende Per­sönlichkeiten der Finanz- und Bankwelt von Paris, u a. auch der zweite französische Delegierte für die Repara- tionsverbandlungcn, Parmentier, teilnahmen. Im Ver­laufe der Unterredungen, die Dr. Schacht hatte, ist auch von den bevorstehenden Reparationsverhand- l u n g e n gesprochen -worden. Es steht nunmehr fest, daß die amerikanischen Delegierten am Abend des 8. Februar in Paris eintreffen werden. Am folgenden Sonnabend wird der Gouverneur der Bank von Frankreich die Mit­glieder des Neparationsausschnsses in der Bank von Frankreich zu einem Tee vereinigen, bei dem die erste Fühlungnahme erfolgen soll. Am Montag, den 11. Fe» bruar, wird der Sachverständigelumsschuß jufamuietr

mündlich verständigt war. Bereits 2.16 Uhr ging von Re­gensburg der erste Hilfszug und um 2.43 Uhr ein zweiter Hilfszug mit Hilfsmannschaften und Sanitätspersonal an die Unsallstellc ab. Ein weiterer Hilfszug traf von Strau­bing her alsbald in Sünching ein.

wtb. Regensburg, 30. Jan. Don den Toten des Eisen­bahnunglücks bei Sünching sind bisher zwei identifiziert worden. Es sind dies der Hütteningenieur Mauerer aus Hatzenberg in Steiermark und der Goldschmied Siegfried Nachtigall aus Wien. Die Leiche einer Frau konnte noch nicht identifiziert werden. Schwerverletzt wurde der Kauf­mann Schkolnik aus Berlin; er ist inzwischen seinen Der letzungen erlegen, so daß sich die Zahl der Toten auf vier erhöht. Unter den Leichtverletzten befindet sich auch der Sohn des letztgenannten, der ledige Kürschner Abraham Jakob Schkolnik aus Berlin. Die Zahl der Verletzten be­trägt, wie die Reichsbahndirektion Regensburg berichtigend mitteilt, insgesamt 6. Außer Schkolnik junior sind unter den Verletzten Maria Wendler, Tischlersgattin aus Schal­ding, wohnhaft in Weißenbach, Bezirkshauptmannschait Feldkirch (Oestereich), ferner Frau Elisabeth Stoiber, Hilss­arbeitersgattin aus Zizelau bei Linz, Karl Fröhlich, Be­triebsleiter der Firma Böhler, Stahlwerke in Hatzenberg, Restaurateur Rebelseder aus Graz und Hans Eehorsani, Kaufmann aus Charlottenburg.

^eichsparieiiag der Wirtschafisparier.

Die E ntfchließu n ge n.

Auf der Schlußtagung der ReichsparteitageS der Wirt­schaftspartei wurden Entschließungen angenommen, von denen die zur Finanzpolitik eingebrachre im wesentlichen folgende Forderungen enthält: Völlige Beseitigung aller Sondersteuern. insbesondere der Gewerbe st euer und der übrigen Real­st e u e r n. Der Ausfall soll durch Zuschläge zur Einkommen- und Körperschastssteuer gedeckt werden. Das Steuervereinheit- lichungsgesetz in der jetzigen Form wird abgelehnt, weil es den selbständigen Mittelstand noch schwerer belastet. Ferner wird gefordert restlose Beseitigung aller Steuervorteile der Unter­nehmungen der öffentlichen Hand, der Konsumvereine usw Die Partei lehnt mit aller Entschiedenheit jede weitere Erhöhling der Haushalte in Seich, Ländern und Gemeinden als untroabar ab und fordert mit Nachdruck Sparsamkeit und schärfste Ein­schränkung der Verwaltungsausgaben.

Zur Wohnungsfrage

wurde eine Entschließung angenommen, die die Dufhebmcg deS Reichsmietengesetzes, des Mieterscbutzgesetzes, des Wobnnnas- mangelgesetzes unter Erlaß angemessener Übergangsbestim­mungen bis zum Eintritt der festen Wirtschaft fordert. In weiteren Entschließungen tritt die Partei für die unbedinate Beil ehaltung des TransscrschutzcS und für die sofortige Rar:- muna des befetten Gebietes ein

Nach den Berichten der Ausschüsse wurde dem Vorstände Entlastung erteilt. Als Vorsitzender wurde durch Zuruf Reichstagsabgeordneter D r e w i v einstimmig wiedergcwählt. Hierauf wurde der Vaneitaa aeschlollen.