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Zul-aer /lnzeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

Zul-a- und Haunetal «Zulöaer Kreisblatt

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Nr. 156 1929 t»WHMSHt^^

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6. Jahrgang

Fulda, Samstag, 6. Juli

Preußen und

KonkordaLsdebatte im Preußischen Landtag.

(93. Sitzung.) tt. B e r l i n. 5. Juli.

Der Preußische Landtag nahm die zweite Lesung des Ver­trages mit dem Heiligen Stuhl vor. Abg. Ludendorff (Wirt­schaftspartei) stellt nochmals die Gerüchte in Abrede, daß der Wirtschaftspartei für ihre Zustimmung zum Konkordat das preußische Handelsministerium angeboten worden sei. Nach der Berichterstattung über die Ausschußbehandlung durch den Abg. Linneborn (Ztr.) hebt Abg. König (Soz.) hervor, daß durch den Vertrag die absolute Staatshoheit über die Schule nicht im geringsten angetastei werde. Die Sozialdemokratie stimme dem Vertrag zu, weil sie wünsche, daß die religiösen Auseinandersetzungen aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben im Interesse der Entgiftung des öffentlichen Lebens verschwinden.

Abg. Koch-Oeynhausen (Dtn.) wünscht, daß in einem Schlnßprolokoll die Sicherungen in bezug auf die Schulfrage fest gelegt werden. Die Deutschnationalen beständen nach Rue vor daraus, daß auch

gleichzeitig mit der evangelischen Kirche ein Vertrag abgeschlossen wird. Der katholische Vertrag dürfte erst in Kraft treten, wenn auch die evangelischen Verträge in Kraft treten können.

Abg. Dr. Linneborn (Ztr.) verspricht die Mitarbeit seiner Partei an Verhandlungen über Verträge mit den evangeli­schen Kirchen. Durch die Reichsverfassung von Weimar sei die -Freiheit der Religionsgesellschasten für die Zukunft gesichert worden. Deshalb sei der Verfassungstag auch für die katho­lische Kirche ein innerer Gedenktag.

Abg. Korff (Komm.) bezeichnet das Konkordat als ein konterrevolutionäres Massenbeeinslussungsmittel. Auf eine Anfrage des kommunistischen Abg. Ausländer wegen der durch den Vertrag den Kirchen zu überantwortenden Eigentums­recht betont Finanzminister Dr. Höpker-Aschhoss, daß durch den Vertrag der Kirche keine neuen Eigentumsrechte übertragen Mrden sind.

Abg. Dr. Kriege (D. Vp.) nimmt Abg. Stendel gegen die Angriffe des Ministerpräsidenten in Schutz, der dem Abg. Stendel vorgeworfen hatte, daß er vertrauliche Äußerungen im Plenum entstellt wiederycgebcn habe. Abg. Stendel habe die Äußerungen des Ministerpräsidenten ihrem Inhalt nach richtig wiedergegcben, außerdem sei eine Vertraulichkeit nicht verab­redet gewesen. Der Redner hob weiter hervor, daß die Be­denken seiner Fraktion gegen das Konkordat im Ausschuß noch verstärkt worden seien. Schon die bloße Nachricht, daß in protestantischen Gegenden ein Weihbischos eingesetzt werden könne, habe große Erregung hervorgerufen. Trotz aller Gegen­erklärungen werde durch das Konkordat ein schwerer Eingriff in die Schulhoheii vollzogen

Die Erklärung der Giaaisregierung.

Ministerprnsidcm Braun gibt namens der Staats- regierung die Erklärung ab, daß die Regierung einmütig auy dem Boden des demokratischen Antrages stehe, nämlich u n - " elzüglich in Verhandlungen mit der evan­gelischen Kirche zwecks Abschlusses von Verträgen ein» Lutrete».

Schwere Unwetterkatastrophen.

Orkan und Hagelschlag in Süd- und Mitteldeutschland

Auch andere Länder betroffen.

Eine Unwetterkatastrophe mit Blitzschlag und Hagel und schweren Wolkenbrüchen, wie sie in solcher Heftigkeit schon fett langem nicht dagewesen ist, zog in den Nach- mittagsstunden des Donnerstags durch einen großen Teil Deutschlands, Österreichs, der Tschechoslowakei und der Schweiz. Aus allen Teilen des Reiches laufen Unglücks­meldungen ein. Menschen und Vieh wurden Opfer orkan­artiger Stürme und von Blitz-, Hagel- und Steinschlägen. Sehr erheblich scheint nach dem bisherigen Bilde auch der Ernteschaden zu sein. Besonders schwer betroffen wurde Süddeutschland.

In dem Städtchen A l 1 d 0 r f prasselten fast zehn Minuten lang Schloßen in der Größe von Tauben- und Hühnereiern nieder. Das Wasser floß, große Eis- und Schuttinassen mit sich führend, meterhoch durch die Straßen.

Der den Hagelschlag begleitende Wirbelsturm warf vollbeladene Heuwageu um. Im Wichern-Haus, wo das Krüppelheim der Innern Mission untergebracht ist, wurden fast 2000 Fensterscheiben zerschlagen. Einen trost­losen Anblick bieten die Felder und Gärten. Viele Bäume stehen kahl da wie im Winter, viele andere wurden vom Wirbelsturm umgeknickt oder gänzlich entwurzelt. Ebenso trostlos lauten die Nachrichten, die aus der alten

historischen Stadt Dinkelsbühl, aus Bad Reich e n hall, aus der O b e r p f a l z, aus der Gegend von Pass an und Straubing und aus vielen anberett Gegenden kommen. In manchen Orten ist kein Haus unbeschädigt geblieben. Was Sturm und Blitz nicht zerstörten, das vernichtete der Hagel, der vieler­orts ein förmliches Chaos anrichtete. Viele Personen sielen Blitzschlägen zum Opfer. In Seehausen bei Ruhpolding brach während des Sturmes ein Großfeucr aus, das sämtliche Anwesen in Schutt und A s ch e legte und auch auf die umliegenden Wälder Übergriff.

der Vatikan.

m Der Ministerpräsident erklärte dann noch, er halte den Vorwurf, daß das Verhalten des Herrn Stendel von dem sonst unter anständigen Politikern üblichen Brauche abaewichen sei, aufrecht.

Abg. Prelle (D1. Frakt.) hielt an der Forderung scsi, baß der Vertrag mit den evangelischen Kirchen gleichzeitig in Kraft treten muffe.

Kultusminister Dr. Becker

versicherte nochmals, daß sofort nach Verabschiedung der Vor­lage in Verhandlungen mit den evangelischen Kirchen eingetreten werden würde. Bezüglich des Artikels 1 des Ver­trages müsse klar und deutlich gesagt werden, daß nach dem ganzen Gange der Verhandlungen kein Zweifel darüber be­stehe, daß die Schulen in diesen Artikel auch nicht im ent­ferntesten einbezogen sein sollen. Irreführend sei auch die Be­hauptung, daß eine Einflußnahme auf die Hochschulen durch den Vertrag ermöglicht werde. Der Minister äußerte Bedenken gegen den d e u t s ch n a t i 0 n a l e n Antrag, der vor allem eine besondere Sicherung in bezug auf die Schul- fragc und aus die Frage der Schiedsgerichte fordere. Der Landtag würde damit zugeben, daß er selbst Zweifel darüber habe, ob die Schule unter den Vertrag falle.

Abg. Ley (Nat.-Soz.) erklärte, der vorliegende Vertrag sei schon wegen der Unterschrift des preußischen Ministerpräsi­denten unmöglich.

Der deutschnationale Abg. Schwecht erklärt, die end­gültige Zustimmung des Vertragswerkes müsse die Fraktion von der Annahme ihres Abänderungsantrages 311m K 2 ab­hängig machen. Abg. Lausch (Ztr.) meint, eine Zurücksetzung des evangelischen Volksteiles bei dem Vertrag lehne das Zen­trum entschieden ab.

Die pariEskrisis mchi gelöst.

Der Anspruch der evangelischen Kirche auf gleichmäßige Behandlung.

Zu den Ergebniffen der Beratungen im Hauptaus­schuß des Preußischen Landtages wird aus evange­lischen Kreisen geschrieben:

Die Annahme des Anrrages Graue im Hauptausschuß des Preußischen Landtages bedeutet zunächst, daß der An­spruch der evangelischen Kirche auf paritätische gleichwertige Verträge von einer Mehrheit des Landtages und vor allem von der Staatsregierung selbst, die sich zu dem Antrag bekannte, in bindender Form anerkannt worden ist. Freilich ist irgendeine Sicherung für einen baldigen befriedigenden Abschluß der Verhandlungen mit der evangelischen Kirche damit in keiner Weise gegeben. Es hat in der evangelischen Öffentlichkeit starkes Befremden und lebhafte Ent­täuschung hervorgerufen, daß sämtliche Anträge, die eine zeitliche Verknüpfung der Verträge mit der katho­lischen und mit der evangelischen Kirche erstreben, wenn auch nur in der Form einer (b e f r i st e 1 e n) Gleichzeitig­keit des Inkrafttretens, abgelehnt wurden. Damit hat die Allsschußmehrheit dem evangelischen Volksteil eine reale Garantie seiner Paritütsforderung verweigert und die Paritätskrisis ist mit den Ergebnissen der Ausschuß­beratungen leider n i ch t g e l ö st.

Die Unwetterkatastrophe erstreckte sich auch über ganz Württemberg, das Boden seegebiet und die Schweiz. In der Umgebung von U l m wurde die ganze Ernte vernichtet. Infolge der starken Rcgenfälle sind die Flüsse überall im Steigen begriffen. An zahl­reichen fahrenden Zügen wurden durch die großen Hagel­körner die Fensterscheiben cingeschlage« und mehrere Per­sonen durch Glassplitter mehr oder minder schwer verletzt.

Die Unwetterverwüstungen in Sachsen.

Wie Süddeutschland, so wurde auch ein großer Teil von Sachsen und Sch l e s i e n von dem schweren Un­wetter betroffen. In Dresden wurde die Feuerwehr in fast 300 Fällen alarmiert, da zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen waren. Einzelne Straßen glichen einem See.

In der Gegend von Neusatz an der Oder wurde fast die gesamte Ernte vernichtet. Es gibt weite Landstrecken, auf denen kein einziger Halm mehr steht. In der Stadt Neusalz blieb kein Haus unversehrt, über Liegniü bildete sich eine Windhose, die zahlreiche Menschen förmlich in die Luft hob.

Sturm über Wien und Salzburg.

Schwer gelitten haben unter der Sturmwelle auch Wien und das Salzkammergut. In Wim wurden insgesamt zehn Personen verletzt. Von zahl­reichen Häusern wurden die Dächer abgehoben und die Schornsteine umgelegt. In Stadt und Land Salz­burg wurden Ziegel von den Dächern gerissen, Roll­läden auf die Straße geschleudert. Vinnen einer Viertel­stunde wurden überall ungeheure Verwüstungen an­gerichtet. Im Mirabellgarten in Salzburg tötete ein stürzender Baum den Professor Dr. Fiala. Auf dem Wege nach Lindau wurden zwei junge Holzarbeiter von einem umstürzenden Mast der Stromleitung getroffen und getötet. In der Tschechoslowakei mutzten mehrere Bahnstrecken gesperrt werden, da der Verkehr wegen der umgeworfenen Telegraphenstangcn und Bäume unmöglich ivar. In der alten Hussitenstadt Tabor verwüstete der Sturm die vor kurzem eröffnete Regionalausstellung; viele Pavillons wurden nieder- gerissen.

Meine Zeitung für eilige Leser

* In Süddeutschland und in einem Teil Mitteldeutschlands sowie in Österreich und der Tschechoslowakei sind durch schwere Unwetterkatastrophen große Schäden angerichtet worden.

* Der englische Unterstaatssekretär für auswärtige Ange­legenheiten, Henderson, sprach sich für baldige Räumung des Rbeinlandes aus.

* Poincarö hielt einen außerordentlichen Kabinettsral ab, da die Lage seines Kabinetts gefährdet zu sein scheint.

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Ktisenstimmung in Paris.

Schuldenabkommen und Rheinlandräumung.

Das französische Kabinett ist unter dem Vorsitz Poin- carès zu einem außerordentlichen ftabincttSrat zusarnmen- gctretcn, um über die innenpolitische Lage zu beraten, die durch einen Beschluß des Finanzausschusses der Kammer für daS Kabinett Poincarè sehr heikel geworden ist. Der Finanzausschuß hat nämlich nach tagelangen Beratungen mit einer Stimme Mehrheit den Beschluß gefaßt, daß die Kammer dem Schuldenaükoinmen mit Amerika nur zu- stimmen dürfe, wenn an die Spitze dieses Schuldenab- kommens der Vermerk gesetzt wirb, daß Frankreich nur dann zahlen könne, wenn auch Deutschland seinen Zah­lungsverpflichtungen Frankreich gegenüber prompt nach- fommc. Poincarë und Briand wissen, daß Amerika auf keinen Fall diese Vorbehalte annehmen wird und werden sich auch kaum dazu entschließen, diesen Ausschußbeschlutz von der Säumtet annehmen zu lassen.

Der Ausschußbeschlutz ist vor allem auf einen Vorstoß bei Linksparteien zurückzuführen, die mit diesem Vorstoß die auswärtige Politik Poincarös treffen und Poincars zwingen wollen, bindende Zusagen über die Rheinland- räumung zu geben. Ob ihnen das gelingen wird, ist allerdings noch zweifelhaft. Jedenfalls ist aber die Stel­lung des Kabinetts Poincarè sehr unsicher geworden, da ihm ein Teil der Linken, die ihn bisher unterstützt hat, die Gefolgschaft plötzlich versagt.

In politischen Kreisen wird im übrigen wieder :' erriet a l s der k 0 m m e n d e M a n n bezeichnet. Herriot selbst hat die Ratifizierung des Schuldenabkom­mens. die Inkraftsetzung des Aoung-Planes und die Räumung des Rheinlandes für ein unteilbares Ganzes erklärt und den Wunsch ausgesprochen, datz die französische Regierung sich zur Räumung des Rheinlandes bereit finden möchte. Gleichzeitig warnt er indessen davor, schon jetzt auf einer Regelung der Saarsragc zu bestehen.

Schon in den nächsten Tagen wird sich zeigen müssen, ob das Kabinett Poincarè in seiner jetzigen Form weiter die Geschicke Frankreichs wird leiten können.

Ein Führer der französischen Militärpartei über die Kontrolle am Rhein.

wtb. Paris, 6. Juli. ImEcho de Paris" spricht sich gegen die baldige Rheinlairdräunrung Andrè Pironneau aus, der als Wortführer der Militärpartei gilt. Er macht zur Frage der Kontrollen, die nach der Räumung im Rheinland eingeführt werden sollen, folgenden Vorschlag: Wir würden die gegenwär­tig geplante Feststellungs- und Vergleichskommission nur in der Form annehmen können, daß auf dem linken Rheinufer und in einer Breite von 50 Kilometer östlich des Stromes ein äußerst scharfes Kontrollsystem eingeführt wird, das im Falle einer Drohung und eines Konfliktes wichtige Dienste zu erfüllen u. die Aufgabe hätte, zu benachrichtigen und zu warnen und nötigen­falls auch sämtliche erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Es müßte die Möglichkeit haben, die Rheinbrücken zu zerstören, ohne di« ein überraschender Einbruch der deutschen Kräfte in das französische Gebiet unmöglich ist.

Glerchzeiiige oder staffelweise

Meinlandräumung?

Das Englische Unterhaus zur Raumungsfrage.

Im Englischen Unterhause wurde die politische Aus- spräche durch eine Rede des Staatssekretärs für aus­wärtige Angelegenheiten in der letzten Regierung, Locker Lampson, eröffnet. Locker Lampson erklärte: Jedes Mitglied dieses Hauses, gleichgültig, auf welcher Seite des Hauses es sitzt, wünscht die Räumung b e 8 Rheinlandes durch die britischen Truppen s 0 schnell wie möglich durchgeführt zu sehen. Wir wünschen auch, wenn möglich, jede einzelne Spur, die noch wie Krieg aussieht, zum Verschwinden zu bringen. Er Hosse, daß, wenn Großbritannien, seine Truppen vom Rhein znrückzöge, dies gleichzeitig und in Überein­stimmung mit Frankreich und Belgien geschehe. Er müsse auch stark daran zweifeln, ob die deutsche Re­gierung es selbst gern sehen würde, wenn eine ge­trennte Zurückziehung der englischen Truppen erfolge und den beiden anderen Mächten der Platz ge­räumt würde.

In Fortsetzung der Aussprache sagte Henderson, eine möglichst schleunige Räumung wäre Deutschland gegenüber im höchsten Maße angemessen. Er sei davon überzeugt und stimme darin mit Chamberlain überein, daß es nicht im Interesse des europäischen Friedens liege, daß dieser Schritt stufen- und st a f f e l w eise getan werde. England solle den Versuch machen, die Re­gierungen von Frankreich und Belgien zu bewegen, mit England zusmnmenzugehen.

Auch einVorschlag"!

Zu den Erklärungen des englischen Staatssekretärs Hender­son im Unterhaus, sagtEcho de Paris", der französis^n Re­gierung bleibe nichts anderes übrig, als die Ersetzung der eng­lischen Truppen in Wiesbaden durch französische Truppen vor- gubereiten.