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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg
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Nr. 253 — 1929
Fulda, Montag, 28. Oktober
6. Jahrgang
Fürst Bülow f.
Rom, 28. Oktober. Fürst Bülow ist heute morgen 6.50 Uhr gestorben.
Die Lebensgeschichte des Fürsten Bülow darzustellen, würde heißen, die Geschichte der nachbismarkischen Epoche zu schildern. Und Bülow, der in seinem Buch „Deutsch-<- Politik" Rechenschaft abgelegt hat von seinem Wollen, i weniger von seinem Handeln und — Können, hat sich als Schüler Bismarcks betrachtet. Gewiß hat er auch vieles von ihm gelernt, aber ihm fehlte die zähe Energie seines Vorgängers. Ein Beispiel hierfür: Alle Welt weiß, mit welch zäher Energie, mit welchem „Bis hierher und nicht weiter" 1866 nach dem siegreichen Feldzug der preußische Ministerpräsident von Bismarck mit seinem König gerungen hat, um ihm die Schonung des besiegten Österreichs im Hinblick auf späteres Zusammengehen, zum mindesten auf Neutralität im kommenden Kamps mit Frankreich abzuzwingen. „Da mich mein Ministerpräsident verlassen hat..." hebt die Entschließung des Königs zum Nachgeben an. Niemanden gibt es, der sich eine solche Szene zwischen Kaiser '^'lhelm II. und seinem Reichskanzler vorstellen könnte. Und
m man von Fürst Bülow sptzcht, so schwingt im Bewußtsein heute die Erkenntnis mit: er war der Ausdruck des deutschen politischen Epigonentums.
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Den früh in den diplomatischen Dienst Getretenen — sein Vater war einer der fähigsten und treuesten Mitarbeiter Bismarcks — warf der Dienst herum von Rom bis Peters^ bürg, von Athen bis Paris. Die Heirat mit einer italienischen Marchesa dehnte ihm noch weiter den geistigen Horizont. Aus mecklenburgischem Uradel entsprossen, also einem eng und fest umschlossenen Kreis angehörend, wurde Bülow zum Menschen, der Die Welt gesehen hatte und sie kannte. Er war heraus- getreten ans jenem Kreis, in den ihn Abstammung und Tradition bannten. Gewiß war und blieb er ein Konservativer, aber er hielt die Liberalen nicht für Teufelskinder. Er hatte Verständnis für alle, die anders dachten als er selbst. In seinem gastfreien Hause trafen sich nicht bloß Politiker aller Parteien, sondern auch — ohne jede Rücksicht aus Politik — die Vertreter des geistigen, künstlerischen und wirtschaftlichen Lebens Deutschlands und des Auslandes. Und wenn man will, kann man Bülow als den ersten liberalen Kanzler des Deutschen Reiches bezeichnen, nicht so sehr, weil er das Kunststück fertigbekommen hatte, die Konservativen und die Liberalen fast drei Jahre hindurch zum „Block" zusammenzubringen, sondern, weil er erkannt hatte — leider nur erkannt! —. daß die Welt, Deutschland, Preußen anders geworden waren, als sie in den Jahren nach Preußen-Deutschlands Einigungskämpfen aussahen.
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Zwölf Jahre hindurch, von 1897 bis 1909, als innenpolitische Zwistigkeiten, das Auseinanderfallen des „Blocks" ihn stürzten, war Bülow der verantwortliche Lenker der deut- „ schen Außenpolitik. Er hat in seinem Buch den Nachweis zu erbringen versucht, als Ziel seines politischen Handelns immer nur eins im Auge gehabt zu haben: Ausgleich mit England. Daß ihm dies mißlang, wissen wir heute nur ^llzu schmerzlich. Daß ihm auch die Versuche mißglückten, wenigstens Rußland aus den Armen Frankreichs herauszuholen, als es vielleicht noch möglich war, haben wir leider
Die Landtagswahlen in Baden.
Amtliches endgültiges Ergebnis der Landtagswahlen in Baden.
Karlsruhe, 28. Okt. (WB.) Zentrum 341860 (34 Ab- ffeorbnete), Sozialdemokraten 187 290 (18 Abgeordnete) , Deutschnationale 34 081 (3), Deutsche Volkspartei 74 318 (7). Demokraten 62 835 (6), Wirtschaftspartei 35 613 (3), Kommunisten 55168 (5). Linkskommunisten 1530 (0). Ba- Bauern 2g 141 ^ Nationalsozialisten 65 106 (6), Volksdienst 35 328 (3). Christlich-Soziale M. Volksrechtpartei 6803 (0). Abgegebene Stimmen
â"^*"^' 28- ?^' ^V.) Die endgültige amtliche Feststelluna des Gesamtergebnisses der Landtagswahlen bringt keine Aenderung des bereits mitgeteilten vorläufigen Ergebnisses.
Gewinn und Verlust der Parteien stellen sich wie folgt: Zentrum plus 6 Sitze, Sozialdemokraten plus 2, Deutschna- rwnale minus 5, Deutsche Volkspartei unverändert, Demo- rraten unverändert. Wirtschaftspartei plus 1, Kommuni- iten plus 2, linke Kommunisten minus 1. Badische Bauernpartei plus 3. Nationalsozialisten plus 6. Evangelischer Bolksdicnst plus 3.
Der künftige Landtag wird 88 Abgeordnete gegenüber msher 72 haben. Die Wahlbeteiligung dürfte durchschnitt- 65 Prozent betragen haben.
beteiligten sich dreizehn Parteien an dem âhlkampf. Zur Beurteilung der Stärke der grösseren ^n folgende Ziffern der letzten Reichstagswahl "Geklammerten Zahlen stellen die Ergebnisse der ^llndtagswahlen iin Jahre 1925 dar) genannt: “w “9£ 822 (283 404), Sozialdemokraten ' 204 307 . Deutschnationale 73 901 (93 727), Deutsche 86 292 (72 882), Demokraten 63 869 (66 842), SÄfHartei 30 850 (22 858), Kommunisten 66 868 Zentrum, Sozialdemokraten und Demokraten bilden die badische Negierungskoalition.
sehr teuer bezahlen müssen. Daß er die „Extratour" Italiens auf der Konferenz von Algeciras zum mindesten der Öffentlichkeit gegenüber als Lappalie hinstellte, beschönigte, fast entschuldigte, hat zu der furchtbaren Enttäuschung über das Verhalten Italiens bei Ausbruch des Weltkrieges geführt. Er hat ja — seine letzte politische Tätigkeit — 1915 seine guten Beziehungen zu den italienischen Politikern eingesetzt, um durch die österreichischen Konzessionen den Eintritt Italiens in den Weltkrieg zu verhindern; es mißlang. Aber trotzdem kann man heute wohl sagen, daß vielleicht manches anders gekommen wäre, wenn man Bülow 1917 zum Nachfolger Bethmanns gemacht hätte.
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„Ich bin ein treuer Diener meines Herrn" — dieses Grillparzer-Wort sprach Bülow im November 1908 aus, als die politischen Wogen in Deutschland hochgingen. Als der Feldzugsplan gegen die Buren bekannt wurde, den der Kaiser Wilhelm II. für englische Freunde hatte ausarbeiten lassen. Als amtlich eine Erklärung und — Entschuldigung veröffentlicht wurde, daß der Kaiser sich künftighin größere Zurückhaltung in seinen Reden auserlegen wolle. Wir Menschen von heute machen es dem Fürsten Bülow zum Vorwurf, daß er ein allzu getreuer Diener gewesen ist. Daß er sich beugte, auch dann, wenn ihm der Widerspruch auf der Zunge lag. Daß er mit seinem Namen deckte und die Verantwortung übernahm für Maßnahmen, die er innerlich nicht billigte. Sei es außenpolitisch, sei es bei innenpolitischen „Befehlen". Der Mann, der als Deutscher Reichskanzler vom Schicksal dazu bestimmt war, als Gegenspieler eines Königs Eduard VII. aufzutreten, hat gewußt, daß persönlicher Einfluß eines Kronenträgers nicht an Verfassungs- oder traditionelle Bestimmungen geknüpft war und ist. Tadeln mag das, wer es als Schuld bezeichnet, daß dieser Nachfolger Bismarcks nicht auch -in Genie, sondern nur ein — Talent war. Ein Mensch, der wußte, daß er ersetzbar war. Und darum ist es vielleicht die beste Stunde im Leben des Menschen Bülow gewesen, daß er ging, als sein stärkster innenpolitischer Gedanke, der Zusammenschluß der politischen Rechten mit der Linken, zerbrach.
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Am 9. Mai 1849 wurde Bernhard von Bülow als Sohn des preußischen Staatsministers und Staatssekretärs des Auswärtigen von Bülow in Klein-Flottbek geboren. Nach Besuch der Universitäten Lausanne, Leipzig und Berlin machte er den Feldzug 1870/71 bei den Bonner Husaren mit und trat schon als Referendar in das Auswärtige Amt über. Seine diplomatische Laufbahn führte ihn nach Rom, Petersburg, Wien und Athen; 1878 kam er in die deutsche Botschaft in Paris, sechs Jahre später wurde er nach Petersburg versetzt. 1888 wurde er Gesandter in Bukarest, von wo aus er in gleicher Eigenschaft 1893 nach Rom ging. Unter der Kanzlerschaft des Fürsten Hohenlohe wurde er 1897 Staatssekretär des Auswärtigen und preußischer Staatsminister, dann, drei Jahre später, als Reichskanzler Nachfolger des Fürsten selbst. 1899 wurde er vom preußischen König in den Grafenstand und 1905 in den Fürstenstand erhoben. Die Auseinandersetzungen über die Reichsfinanzreform von 1909 führten dann seinen Rücktritt herbei. Er lebte seit seinem Rücktritt in Klein-Flottbek oder in der Villa Malta in Rom, die zum Mittelpunkt der dortigen deutschen Gesellschaft auch nach dem Kriege geworden ist.
Vor Ltmbildung -es Reichskabineits?
Um das Außenministerium.
Eine Zeitungsmeldung besagte, daß in Besprechungen, die beim Reichspräsidenten von Hindenburg geführt wurden, von einer Umbildung des Reichskabinetts die Rede gewesen war. Diese Umbildung solle darin bestehen, daß der Minister Dr. Curtius endgültig das Auswärtige Amt übernehmen und aus dem Wirtschaftsministerium ausscheiden sollte. Der Verkehrsminister Steger Wald sollte Wirtschaftsminister werden, der Justizminister von Guärard Verkehrsminister und ein Volksparteiler sollte das Justizministerium übernehmen.
An dieser Meldung ist, wie der Berliner Lokalanzer- ger mitteilt, nach den Feststellungen von amtlicher Seite unrichtig, daß derartige Pläne beim Reichspräsidenten erörtert worden seien. Dagegen ist in unterrichteten Kreisen schon seit längerer Zeit von ähnlichen Plänen die Rede Jnsbesondcrc'nimmt man an, daß die endgültige Betrauung des Reichsministers Dr. Curtius mit der Führung des Auswärtigen Amtes nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Es ist dann die Frage, ob eine berathe Verschiebung, wie sie in der Meldung an- gedeutet ist, eintreten würde.
Dir kommende srnnzösische Mutti.
Paris, 28. Okt. Das kommende Kabinett Daladier soll sich nach dem „Echo de Paris" wie folgt zusammensetzen: 5 Radikale, 4 Sozialisten, 2 Anhänger der Fraktion Loucheur, 2 Links- republikaner, 2 Sozialrepublikaner, 1 Mitglied der Unabhängigen Linkem (Richtung Suernut). Daladier habe die Absicht, ein selbständiges Postministerium und ein selbständiges Ministerium für die Handelsmarine zu schaffen.
Briand bleibt Außenminister.
Paris, 27. Okt. Briand hat eingewilligt, in das zu bildende Ministerium Daladier als «Außenminister cinzu- trctcn.
Kleine Zeitung für eilige Leser
* Zwischen den Vereinigten Staaten und dem Deutschen Reiche haben Verhandlungen begonnen zur Herabsetzung der Kriegsschulden Deutschlands an Amerika, zwecks Anlehnung an den Aoung-Plan.
* Das Reichsarbeitsministerium plant einen Ausbau der Krankenversicherung, der besonders auf dem Gebiete des Familienschutzcs eine Erhöhung der Leistungen bringen soll.
* In Berlin wurde unter dem dringenden Verdacht der passiven Bestechung der Reichsbahnrat Arnoldt verhaftet.
* Im 67. Lebensjahre starb in Berlin der Dichter Arn» Holz.
* In Köln wurde die feierliche Grundsteinlegung zum Universttätsausbau unter Teilnahme preußischer Regierungs- Vertreter vollzogen.
* Fürst Bülow ist heute morgen um 6.50 Uhr in Rom gestorben.
Ausbau der Krankenversicherung.
Verbesserung der Leistungen.
Im Reichsarbeitsministerium findet demnächst eine Besprechung über den Ausbau der Krankenversicherung statt. Dafür sind in einem Referentenentwurf Grundsätze aufgestellt, die der Besprechung als Unterlage dienen sollen. (Ein Gesetzentwurf liegt noch nicht vor.) Es soll geprüft werden, inwieweit der Kreis der V e r s i ch e r t e n und das Ausmaß der L e i st u n g e n den sozialen Bedürfnissen besser angepaßt, veraltete und unzweckmäßige Vorschriften beseitigt und Erfahrungen der Praxis für die Gesetzgebung verwertet werden können. Insbesondere soll der F a m i l i e n s ch u tz der Krankenversicherung durch verschiedene Maßnahmen (Krankenhilfe für Familienangehörige, Familienzulagen zum Kranken- und Hausgeld) verbessert werden.
Der zweite Teil der Erörterungen wird sich mit dem A u f b a u der Krankenversicherung befassen. Bei der Neu- errichtung von Krankenkassen soll der Wille der beteiligten Versicherten und ihrer Arbeitgeber mehr als bisher zur Geltung kommen. Eine Stärkung der Selbstverwaltung versprechen sich die Grundsätze durch neuartige Gemeinschaftseinrichtungen. Für das ganze Reich soll ein H a u p t a u s s ch u ß für Krankenversicherung gebildet werden, in dem die wirtschaftlichen Vereinigungen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, die Verbände der Krankenkassen, die Arzteverbände und die soziale Medizin vertreten sind.
Oie teueren Streichhölzer.
Der Kreuger-Vertrag endgültig gezeichnet.
Der Vertrag zwischen dem Reich und dem schwedischen Zündholzkonzern ist im Reichsfinanzministerium endgültig gezeichnet worden. — Es ist geplant, den vorbehaltlich der Zustimmung des Reichstages nunmehr unterzeichneten Vertrag und die Vorschläge für das Monopolgesetz selbst alsbald zunächst dem Reichswirtschaftsrat zuzuleiten. Das Gesetz wird sodann im Rahmender gesamten zur Reichsfinanzreform gehörenden Gesetzentwürfe dem Reichsrat und Reichstag vorgelegt werden, sobald die Entscheidung über den Aoung- Plan herbeigeführt werden kann.
Die internationale Agrarkrise.
Der Völkerbund läßt ihre Ursachen untersuchen.
Der Wirtschaftsrat des Völkerbundes will zur Behandlung aller Fragen, an denen auch die Landwirtschaft Interesse hat, Vertreter der Landwirtschaft zuziehen. Da zurzeit in einer größeren Zahl von Ländern eine landwirtschaftliche -Krise besteht, will der Wirtschaftsausschuß am Anfang des nächsten Jahres eine Konferenz von landwirtschaftlichen Sachverständigen einberufen aus folgenden Ländern: Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Norwegen, Holland, Polen, Rumänien, Schweiz, Südslawien, Ungarn und der Tschechoslowakei, sowie Kanada, Argentinien, Australien, *)en Vereinigten Staaten und Indien. Die Konferenz -soll sich einmal über die landwirtschaftliche Krise im allgemeinen aussprechen und weiter die Lage des Getreidebaues und des Getreidemarktes prüfen.
Das Volksbegehren.
Die Reichsbank. — Der Berliner Polizeipräsident.
Die Interessengemeinschaft der Reichsbank beam- ten hat folgende Mitteilung an ihre Mitglieder gelangen lassen: Infolge vieler Anfragen aus Kollegenkreffen betreffend Eintragung von Beamten und Angestellten der Reichsbank m die Listen für das Volksbegehren haben wir uns genötigt gesehen, beim Rèichsbankdircktorium vorstellig zu werden. ES ist uns geantwortet worden, daß das Reichsbankdirektorium unbeschadet seiner eigenen ablehnenden Stellung gegenüber dem Volksbegehren nicht beabsichtigt, von sich aus disziplinarische oder sonstige Maßnahmen gegen Beamte und An- gestellte, die sich in die Listen eintragen, vorzuschlagen.
Der Polizeipräsident von Berlin hat ein Rundtelegramm erlassen, das wie folgt beginnt: „Das von . mir ausgesprochene Verbot der Teilnahme am Volksbegehren . hebe ich aus. Ich weise lediglich aus die Erklärungen des I Ministerpräsidenten hin . . ." (Folgt eine kurze Wiedergabe der Stellungnahme des preußischen Ministerpräsidenten, wo- nach Sie Beteiligung am Volksbegehren gegen die Pflichten 1 des Beamten verstößt