Iul-aer /lnzeiger
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Nr?3VY — 1929
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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal »Zulbaer Kreisblatt
Reöaktkon und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernfprech-^lnsthluß Ur. 98»
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Fulda, Montag, 23, Dezember
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6. Jahrgang
Der MsentM Weitert!
5 825 082 3o« Stimmen.-WahlveteiligWg 13.83 Proz.
Die Zahl der Stimmberechtigten im Deutschen Reiche betrug 42111173. Davon haben 6293109 ihre Stimmen abgegeben. Die ungültigen Stimmen betrugen 130 707. Mit „Nein" stimmten 337 320, mit „Za" 5 825 082. Danach betrug die Wahlbeteiligung 13,83 Prozent. Der Volksentscheid ist damit gescheitert!
Das Ergebnis in den Wahlkreisen
Wahlkreis
ZS
ZG
CQ
ZK
ZK
ÄS £ MK
iS'S ^
!l
0
ZT
Ostpreußen
1 341 042
320 898
400 222
359 495
27 528
Berlin
1 540 882
95 046
139 700
132 205
6 235
Potsdam II
1 286 099
130 046
196 345
188 015
8 330
Potsdam I
Frankfurt a.d.O
1 270 449
1 056 202
190 583
200 232
261 182
285128
241 727
260 803
13 710
16 275
Pommern
1 172 255
385 757
429 334
391 406
25 888
Breslau
1 233 250
164 201
199727
192 790
17 891
Liegnitz
789 850
109 943
169 413
152150
12 038
Oppeln
822 711
61989
114 369
100 052
11040
Magdeburg
1 095 723
181 437
227 038
206 747
12 231
Merseburg
937 693
174 341
228110
219 090
13 298
Thüringen
1 473 488
241 378
378 356
356 757
14 781
Schlesw.-Holst.
1 041 380
140 844
204 685
190 318
10 607
Weser-Ems Ofthannover
956 939
112 044
170 427
162 623
6 429
670 485
134 532
183 991
173 790
10 201
Südhann -Brschw
1 302 321
143739
235 622
215 194
15164
Westfalen yigrb
Westfalen Süd
1 554 601
59 881
111776
104 597
5 858
1 601 821
51159
96 220
90 820
4 434
Hessen-Nassau
1 644 305
89 670
180 541
171 389
7100
Köln-Aachen
1 436 372
18 881
37 226
84161
2 658
Koblenz-Trier
776 332
9 916
42 850
39715
2 584
Düsseldorf-Ost Düsseldorf-West
1 462113
29 370
49 521
46 272
2 738
1121 280
35 412
70 238
65 706
3 905
O.-Bay.-Schwab.
1 610 276
69101
138 880
129 572
7 896
Niederbayern
794 509
19 522
37 706
35126
2 580
Flanken
1 620 203
215 052
325 518
311343
10127
Pfalz
590 188
16 691
34 780
33 480
885
Dresd.-Bautzen
1 299 108
122 704
218 481
202 585
12 058
Leipzig
917 989
82 397
133 489
122 924
7 411
Chemn.-Zwickau
1 247 715
198 449
280 746
264 206
12 885
Württemberg
1717 104
110 546
209 367
202 504
5 333
Baden
1 495 624
33 088
33 098
33 098
33 098
Hessen-Darmstadt
929 308
27 700
82 415
78 288
4127
Hamburg
887 319
35 650
50 015
46116
2 263
Mecklenburg
. 588 448
122 752
121 949
105 257
9 079
Kreis Marburg: Stimmberechtigt 22137, abgegebene Stimmen 8116, davon Ja-Stimmen 7 915, Nein-Stimmen 114, ungültig 87, Beteiligung 32,7 %, Volksbegehren 5 224.
Marburg: Stimmberechtigt 17 863, abgegebene Stimmen 2890, davon gültig 2 873. Ja-Stimmen 2 815, Nein-Stimmen 58. Volksbegehren 1681. 15,7 %.
Montabaur: Stimmberechtigt 32 043, abgegebene Stimmen 997, ungültig 8, Ja-Stimmen 916, Nein-Stimmen 73.
Schlüchtern: Stimmberechtigt 19 443, abgegebene Stimmen 3 433, ungültig 36, Ja-Stimmen 3 300, Nein-Stimmen 97.
Weilburg: Stimmberechtigt 26 219, abgegebene Stimmen 2 029, ungültig 20, Ja-Stimmen 1945, Nein-Stimmen 64.
Wetzlar: Stimmberechtigt 11282, Ja-Stimmen 580, Nein- Stimmen 41, Volksbegehren 210.
Stadt und Kreis Wetzlar: Stimmberechtigt 45 887, Ja- Stimmen 5 806, Nein- Stimmen 242, Volksbegehren 2 012.
Erotz-Wiesbaden: Stimmberechtigt 119 232, abgegebene Stimmen 5 905, davon gültig 5 888 Ja-Stimmen 5 559, Nein- Stimmen 323, Volksbegehren 2 556.
Obertaunuskreis: Zahl der Stimmberechtigten 35 625, abgegebene Stimmen 1 789, davon Ja-Stimmen 1599, Nein-Stimmen 168, ungültig 22.
Ergebnis aus Hessen-Darmstadt.
Stimmberechtigt 929 308 Ja-Stimmen 78 288, Nein-Stimmen 4127, Wahlbeteiligung 8,4 %. Beim Volksbegehren betrug die Wahlbeteiligung 3 018 %.. In der Provinz Oberhessen betrug die Wahlbeteiligung 18,4 %, in Starkenburg 6 % und in Rheinhessen 4,3 %.
Ergebnisse aus den hessischen Kreisen.
Darmstadt: Stimmber. 104 091, Ja-St. 6 367, Eintrg. z. Volksbeg. 2 091, Nein-St. 354, Prozents, d. Ja-St. 6.
Bensheim: Stimmber. 46 547, Ja-St. 3 909, Eintrg. z. Volksbeg. 1 091, Nein-St. 306, Prozents, d. Ja-St. 8,2.
Dieburg: Stimmber. 42 399, Ja-St. 4 912, Eintrg. z.
Volksbeg. 1787, Nein-St. 196, Prozents, d. Ja-St. 11,4.
Erbach: Stimmber. 30 963, Ja-St. 4 608, Eintrg. z. Volksbeg. 1917, Nein-St. 302, Prozents, d. Ja-St. 14,7.
Ergebnisse aus Hessen-Nassau.
Regierungsbezirk Wiesbaden.
Eroh-Eerau: Stimmber. 49 889, Ja-St. 2 282, Eintrg.
Volksbeg. 380, Nein-St. 118, Porzentf. d. Ja-St. 4,4.
Heppenheim: Stimmber. 31314, Ja-St. 1737, Eintrg.
Volksbeg. 341, Nein-St. 138, Prozents? d. Ja-St. 5.
Offenbach: Stimmber. 123 358, Volksbeg. —, Nein-St. 245, Prozen
3-
z.
123 358, 3a»6t. 2 357, Eintrg. z.
I, Prozents o. Ja-St. 1,9.
Sparsamkeit tut not!
Man hat die Reichshauptstadt Berlin unter Kuratel gestellt! Vergeblich hatte der Bürgermeister gewarnt, hatte darauf hingewiesen, daß die Stadtverordneten „den Pfennig ehren müßten", um auf der Habenseite einen Taler verzeichnen zu können. Erstaunlicherweise hat man viel zuwenig beachtet, daß unter den berühmten 14 Punkten des Reichsfinanzministers, die der Reichskanzler in der vergangenen Woche als Reformprogramm verkündete, auch ein Artikel gestanden hat, der eine Verschärsungder staatlichen Aufsicht über die Städte ankündigte. Das war ungefähr das Gegenteil von dem, was die Kommunen selbst herbeizuführen entschlossen waren. Auch die mittleren und kleinen Städte hatten der Absicht zugestimmt, nicht bloß die wirtschaftliche Betätigung bei den Kommunalbetrieben einer möglichst scharfen Kontrolle zu unterziehen, sondern auch die Aufnahme von Anleihen oder Krediten der vorhergehenden Genehmigung durch eine besondere, von den Kommunen zu besetzende Stelle abhängig zu machen. Dieser Beschluß des Deutschen Städtetages hat aber nicht genügt; im Reformprogramm des Reichsfinanzministers ist ausdrücklich betont worden, daß die Finanzgebarung der Städte unter schärfere Kontrolle genommen werden soll.
Wenn jetzt Berlin unter diese Finanzkontrolle des Oberpräsidenten genommen worden ist, so wird man draußen im Lande leider nicht mit Unrecht darauf verweisen können, daß diese Maßnahme der staatlichen Verwaltung getroffen werden mußte, weil man in Berlin die Ausgleichung der Einnahmen und der Ausgaben viel zu lange hinausgeschoben hat. Freilich wird man in Berlin sagen können, daß dieses Hinausschieben auch in dem Verhalten des Reichsfinanzministers seine Parallele finden könnte. Man muß einen Augenblick an das zurückdenken, was in den letzten Wochen geschehen ist. Der Reichsfinanzminister Dr. Hilferding hatte erklärt, daß der Etat, der Nachtragsetat und die Bedürfnisse der Reichskasse erst dann erledigt werden sollten, wenn der Uoung- Plan auf der Haager Schlußkonferenz angenommen fei und die Gesetze zu seiner Durchführung dem Reichstag unterbreitet werden würden. Das war ein Gesichtspunkt, der lediglich Po l i t t scher Natur war und in dem Augenblick erschüttert wurde, als der Reichsbankprästdent Dr. Schacht erklärte, daß er die Verantwortung für die Reichskasse nicht mehr übernehmen wolle. Diese politische Einstellung hat nun dazu geführt, daß nicht bloß der Reichsbankpräsident, sondern auch der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Dr. P 0 p i tz , erklären mußte, daß die Dinge, also die Lage der Reichskassen, den politischen Absichten des Ministers widersprechen. Infolgedessen hat der Staatssekretär Dr. Popitz um seine Entlassung gebeten.
Es kommt jetzt darauf an, die Reichskasse in Ordnung zu bringen, — und das ist eine rein finanzielle Angelegenheit. Dr. Schacht hat darauf verwiesen, daß die Ordnung der Reichsfinanzen durch eine Erhöhung der Steuern herbeigeführt werden müßte. Man kann es verstehen, daß der Reichsfinanz- ministcr selbst ungern genug an eine derartig unpopuläre Sache herangeht. Im Reichsfinanzministerium selbst ist man freilich seit langem der Ansicht, daß man um diese Steuererhöhung nicht herum kann.
Stimmberechtigt 958 465 abgegebene Stimmen 68 027, davon gültig 67 506 ungültig 521,. Ja-Stimmen 64 406, Nein-Stimmen 3100. Beim Volksbegehren zeichneten sich ein 30 763.
Regierungsbezirk Kassel.
Eiehen: Stimmber. 67 383, Ja-St. 8 416, Eintrg. 3. Volks beg. 3 034, Nein-St. 384, Prozents, d. Ja-St. 12,3.
Alsfeld: Stimmber. '24 413, Ja-St. 7 385, Eintrg. z. Volks beg. 3 960, Nein-St. 185, Prozents, d. Ja-St. 29,9.
Stimmberechtigt «87181, abgegebene Stimmen 106 408, da- I gültig 104 965, ungültig 1443, Ja-Stimmen 101177, Nein- .......... 3 788. Beim Volksbegehren zeichneten sich ein 56 993.
von gültig Stimmen 3
Büdingen: Stimmber. 28 180, Ja-St. 4 634, Eintrg.
Volksbeg. 1 842, Nein-St. 284, Prozents, d. Ja-St. 16,2.
3-
Friedberg: Stimmber. 58 045, Ja-St. 7 240, Eintrg. lksbeg. 2 314, Nein-St. 394, Prozents, d. Ja-St. 12,1.
Einzelergebnisse.
Arolsen: Stimmberechtigt 10 541, abgegebene Stimmen 2 988, davon ungültig 24, Ja-Stimmen 2 874, Nein-Stimmen 90, Beteiligung 30 %.
Volksbeg. . . „ .
Lauterbach: Stimmber. 19 537, ° Ja-St. 6 559, Eintrg.
Volksbeg. 2 338, Nein-St. 294, Prozents, d. Ja-St. 33.
z.
3.
Schotten: Stimmber. 18 137, Ja-St. 6174, Eintrg. z. Volksbeg. 2 089, Nein-St. 177, Prozents, d. Ja-St. 33.
mei
Die Berliner Montagsblätter zum Volksentscheid.
Die„Montagspost" sagt unter der Ueberschrift „Verspielt! Das Spiel ist aus!“: Trotz aller Bemühungen der Regisseure ist es ein Mißerfolg geworden. Das deutsche Volk hat begriffen, es hat gesprochen, indem es schwieg. Das Volk will leben und arbeiten für den Wiederaufbau des deutschen Vaterlandes.
Der „M 0 n t a g in 0 r g e n" schreibt: „Daß die Hugenberg- Hitler'sche Aktion überhaupt eine größere Teilnahme als beim Volksbegehren gefunden hat, dürfte in erster Linie das Verdienst des Reichsbankpräsidenten Schacht sein, dessen Memorandum über den Poung-Plan in der Agitation sehr geschickt ausgenutzt wurde. Nur damit ist zu erklären, daß das Fiasko Hugenbergs nicht noch sichtbarer geworden ist.
Der „M 0 nta g", der in dem von Hugenberg kontrollierten Scherlverlag erscheint, fragt: "Haben die Ja-Stimmen das zum Volksentscheid gestellte Gesetz zur Annahme gebracht, oder ist das Gesetz abgelehnt?" Auf diese Frage gibt es zwei Antworten. Aber es gibt keine Instanz, die über diese beiden Antworten hinaus die Entscheidung fällen könnte. Die Reichsregierung erklärt, daß das Gesetz gegen den Poung-Plan die Reichsverfassung ändere, und verlangt mit dieser Begründung für das Gesetz eine Mehrheit der Stimmberechtigten von 21 Millionen Ja-Stimmen. Der Reichsausschutz für das Volksbegehren bestreitet, datz das Gesetz verfassungsändernd ist und betrachtet den Volksentscheid als gewonnen.
Volks-
Mainz: Stimmber. 109 629, Ja-St. 1 829, Eintrg. beg. 466, Nein-St. 116, Prozents, d. Ja-St. 1,6.
Alzey: Stimmber. 27 452, Ja-St. 2 653, Eintrg. beg. 901, Nein-St. 224, Prozents, d. Ja-St. 9,5.
Diez a. d. Lahn: Stimmberechtigt 31135, abgegebene Stim- i 5 307, Ungültig 31, Ja-Stimmen 5 053, Nein-Stimmen 123. Dillenâg: Stimmberechtigt 31 486, abgegebene Stimmen 97. davon ungültig 35, Ja-Stimmen 6 374, Nein-Stimmen
6 697, davon ungültig 35, Ja-Stimmen
288.
Frankfurt a. M.: Stimmberechtigt - ----- L .....i 13 709,
Stimmen 13 849. davon gültig Nein-Stimmen 922, Volksbegehr
iren 6 810.
424 639, abgegebene Ja-Stimmen 12 787,
3.
3.
Volks-
Bingen: Stimmber. 30 567, Ja-St. 663, Eintrg. z. beg. 81, Nein-St. 85, Prozents, d. Ja-St. 2,1.
Volks-
Oppenheim: Stimmber. 32 374, Ja-St. 3 076, Eintrg. z.
Volksbeg. 848. Nein-St. 229, Prozents, d. Ja-St. 9,3.
Worms: Stimmber. 66 461, Ja-St. 3 487, Eintrg. z. Volksbeg. 1 591, Nein-St. 193, Prozents, d. Ja-St. 5.
Eelnhausen-Stadt: Stimmberechtigt 3 204, abgegebene Stimmen 277, davon Ja-Stimmen 264, Rein-Stimmen 12, ungültig 1, Volksbegehren 53.
Kreis Gelnhausen: Stimmberechtigt 33 505, abgegebene Stimmen 2 532, davon Ja-Stimmen 2 366, Nein-Stimmen 147, ungültig 19, Volksbegehren 1062.
Gersfeld- Stimmberechtigt 13 357, abgegebene Stimmen 1531, ungültig 19, Ja-Stimmen 1 468, Nein-Stimmen 44.
St. Goarshausen: Stimmberechtigt 30 643, abgegebene Stimmen 7 824, ungültig 42, Ja-Stimmen 7 568, Nein-Stimmen 214.
Hanau-Stadt: Stimmberechtigt 28 477, abgegebene Stim- ..........
men 592, davon Ja-Stimmen 520, Nein-Stimmen 61, ungültig I gehren 470. 21, Volksbegehren 313.
Bad Homburg: Stimmberechtigt 12541, Ja-Stimmen 734, Nein-Stl.nmen 92, Volksbegehren 356.
Hünfeld: Stimmberechtigt 14 436, abgegebene Stimmen
I 662, davon ungültig 16, Ja-Stimmen 1 582, Nein-St,Minen 64. M Lich: Stimmberechtigt 1 823, abgegebene Stimmen 88, Im Hersfetd: Stimmberechtigt 27 372, abgegebene Stimmen M Stimmen 80, Nein-Stimmen 8. Volksbegehren 9.
3 766, ungültig 100, Ja-Stimmen 3 534, Nein-Stimmen 132.
Kreis Hanau: Stimmberechtigt 36 850. abgegebene Stimmen 1 897. davon Ja-Stimmen 1 825, Nein-Stimmen 61, ungültig II, Volksbegehren 1 034.
Kassel-Stad: Stimmberechtigt 124 981, abgegebene Stim- men 10 215, gültige Stimmen 10081, ungültig 133, Ja-Stnn- ^en 9 528, Nein-Stimmen 553, Volksbegehren 4 830.
Ergebnisse aus hessischen Städten
Darmstad: Zahl der Stimmberechtigten 67 272, abgegebene Stimmen 4 659, davon gültig 4 598, ungültig 61. Ja-Stimmen 4 343, Nein-Stimmen 255. Eintragungen zum Volksbegehren
1550.
Eichen : Stimmberechtigt 24 320, abgegebene Stimmen 1770, Ja-Stimmen 1 602, Nein-Stimmen 149, ungültig 19, Volksbe-
Eroh-Mainz: Zahl der Stimmberechtigten 81009. Abgegebene Stimmen 995, davon gültig 988, ungültig 7. Ja-Stim- inen 930, Rein-Stimmen 58. Beim Volksbegehren trugen sich 223 ein. Die Ja-Stimmen machen 1,15 % aus.
P Offenbach a. M.: Stimmberechtigt 58 003, abgegebene k Stimmen 1 717. davon gültig 1 696, Ja-Stimmen 1499, Ncin- L Stimmen 197, Volksbegehren 498.
Oppenheim: Stimmberechtigt 32 979, Ja-Stimmen 3 076, Nein-Stimmen 292, Volksbegehren 848.
Kafscl-Land: Stimmberechtigt 37 821. abgegebene Stimmen - "05, davon gültig 31, Ja-Stimmen 2 872, Nein-Stimmen 92.
Worms: Stimmberechtigt 34 307, abgegebene Stimmen 792, Ja-Stimmen 744, Nein-Stimmen 41, ungültig 7, Volksbegehren 521.
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Der Volksentscheid ist gescheitert.
* Der Reichstag verabschiedete das Sofortprogramm, das eine Erhöhung der Tabaksteuer und der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung vorsieht. Außerdem wurden die erhöhten Agrar,zölle verabschiedet.
* Reichsfinanzminister Dr. Hilferding und Staatssekretär Popitz im Rèichsfinanzmnsterum sind zurückgetreten. Ais Nach, folger Hilferdings ist der Sozialdemokrat Dr. Hertz vorgefchlagon worden.