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Iul-aer /lnzeiger

Erscheint jeden werktag.Bezugspreis: monatlich 5.20 RM. Bei Lieferungsbehinderungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Zulda, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsver- l-^r. Postscheckkonto: Seanksurt a. M. Nr. 16009

Nr?3VY 1929

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal »Zulbaer Kreisblatt

Reöaktkon und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zernfprech-^lnsthluß Ur. 98»

Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit «ßueUtnongabe »ZulSaer Anzeiger'gestattet.

Fulda, Montag, 23, Dezember

Mzeigenprel»: §ür Behörden, Genossenschaf­ten,Banken usw. beträgt die Aleinzrile 0.30 Mk., für auswärtige Rustraggebrr 0.25 Mk., für die Beklamezekle 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 DIL, Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel- fang hat Zahlung innerhalb S Tagen zu erfol- gen Tag- und Platzvorschristen unverbindlich.

6. Jahrgang

Der MsentM Weitert!

5 825 082 3o« Stimmen.-WahlveteiligWg 13.83 Proz.

Die Zahl der Stimmberechtigten im Deutschen Reiche betrug 42111173. Davon haben 6293109 ihre Stimmen abgegeben. Die ungültigen Stim­men betrugen 130 707. MitNein" stimmten 337 320, mitZa" 5 825 082. Danach betrug die Wahlbeteiligung 13,83 Prozent. Der Volksentscheid ist damit gescheitert!

Das Ergebnis in den Wahlkreisen

Wahlkreis

ZS

ZG

CQ

ZK

ZK

ÄS £ MK

iS'S ^

!l

0

ZT

Ostpreußen

1 341 042

320 898

400 222

359 495

27 528

Berlin

1 540 882

95 046

139 700

132 205

6 235

Potsdam II

1 286 099

130 046

196 345

188 015

8 330

Potsdam I

Frankfurt a.d.O

1 270 449

1 056 202

190 583

200 232

261 182

285128

241 727

260 803

13 710

16 275

Pommern

1 172 255

385 757

429 334

391 406

25 888

Breslau

1 233 250

164 201

199727

192 790

17 891

Liegnitz

789 850

109 943

169 413

152150

12 038

Oppeln

822 711

61989

114 369

100 052

11040

Magdeburg

1 095 723

181 437

227 038

206 747

12 231

Merseburg

937 693

174 341

228110

219 090

13 298

Thüringen

1 473 488

241 378

378 356

356 757

14 781

Schlesw.-Holst.

1 041 380

140 844

204 685

190 318

10 607

Weser-Ems Ofthannover

956 939

112 044

170 427

162 623

6 429

670 485

134 532

183 991

173 790

10 201

Südhann -Brschw

1 302 321

143739

235 622

215 194

15164

Westfalen yigrb

Westfalen Süd

1 554 601

59 881

111776

104 597

5 858

1 601 821

51159

96 220

90 820

4 434

Hessen-Nassau

1 644 305

89 670

180 541

171 389

7100

Köln-Aachen

1 436 372

18 881

37 226

84161

2 658

Koblenz-Trier

776 332

9 916

42 850

39715

2 584

Düsseldorf-Ost Düsseldorf-West

1 462113

29 370

49 521

46 272

2 738

1121 280

35 412

70 238

65 706

3 905

O.-Bay.-Schwab.

1 610 276

69101

138 880

129 572

7 896

Niederbayern

794 509

19 522

37 706

35126

2 580

Flanken

1 620 203

215 052

325 518

311343

10127

Pfalz

590 188

16 691

34 780

33 480

885

Dresd.-Bautzen

1 299 108

122 704

218 481

202 585

12 058

Leipzig

917 989

82 397

133 489

122 924

7 411

Chemn.-Zwickau

1 247 715

198 449

280 746

264 206

12 885

Württemberg

1717 104

110 546

209 367

202 504

5 333

Baden

1 495 624

33 088

33 098

33 098

33 098

Hessen-Darmstadt

929 308

27 700

82 415

78 288

4127

Hamburg

887 319

35 650

50 015

46116

2 263

Mecklenburg

. 588 448

122 752

121 949

105 257

9 079

Kreis Marburg: Stimmberechtigt 22137, abgegebene Stim­men 8116, davon Ja-Stimmen 7 915, Nein-Stimmen 114, un­gültig 87, Beteiligung 32,7 %, Volksbegehren 5 224.

Marburg: Stimmberechtigt 17 863, abgegebene Stimmen 2890, davon gültig 2 873. Ja-Stimmen 2 815, Nein-Stimmen 58. Volksbegehren 1681. 15,7 %.

Montabaur: Stimmberechtigt 32 043, abgegebene Stimmen 997, ungültig 8, Ja-Stimmen 916, Nein-Stimmen 73.

Schlüchtern: Stimmberechtigt 19 443, abgegebene Stimmen 3 433, ungültig 36, Ja-Stimmen 3 300, Nein-Stimmen 97.

Weilburg: Stimmberechtigt 26 219, abgegebene Stimmen 2 029, ungültig 20, Ja-Stimmen 1945, Nein-Stimmen 64.

Wetzlar: Stimmberechtigt 11282, Ja-Stimmen 580, Nein- Stimmen 41, Volksbegehren 210.

Stadt und Kreis Wetzlar: Stimmberechtigt 45 887, Ja- Stimmen 5 806, Nein- Stimmen 242, Volksbegehren 2 012.

Erotz-Wiesbaden: Stimmberechtigt 119 232, abgegebene Stimmen 5 905, davon gültig 5 888 Ja-Stimmen 5 559, Nein- Stimmen 323, Volksbegehren 2 556.

Obertaunuskreis: Zahl der Stimmberechtigten 35 625, abge­gebene Stimmen 1 789, davon Ja-Stimmen 1599, Nein-Stim­men 168, ungültig 22.

Ergebnis aus Hessen-Darmstadt.

Stimmberechtigt 929 308 Ja-Stimmen 78 288, Nein-Stim­men 4127, Wahlbeteiligung 8,4 %. Beim Volksbegehren be­trug die Wahlbeteiligung 3 018 %.. In der Provinz Oberhessen betrug die Wahlbeteiligung 18,4 %, in Starkenburg 6 % und in Rheinhessen 4,3 %.

Ergebnisse aus den hessischen Kreisen.

Darmstadt: Stimmber. 104 091, Ja-St. 6 367, Eintrg. z. Volksbeg. 2 091, Nein-St. 354, Prozents, d. Ja-St. 6.

Bensheim: Stimmber. 46 547, Ja-St. 3 909, Eintrg. z. Volksbeg. 1 091, Nein-St. 306, Prozents, d. Ja-St. 8,2.

Dieburg: Stimmber. 42 399, Ja-St. 4 912, Eintrg. z.

Volksbeg. 1787, Nein-St. 196, Prozents, d. Ja-St. 11,4.

Erbach: Stimmber. 30 963, Ja-St. 4 608, Eintrg. z. Volks­beg. 1917, Nein-St. 302, Prozents, d. Ja-St. 14,7.

Ergebnisse aus Hessen-Nassau.

Regierungsbezirk Wiesbaden.

Eroh-Eerau: Stimmber. 49 889, Ja-St. 2 282, Eintrg.

Volksbeg. 380, Nein-St. 118, Porzentf. d. Ja-St. 4,4.

Heppenheim: Stimmber. 31314, Ja-St. 1737, Eintrg.

Volksbeg. 341, Nein-St. 138, Prozents? d. Ja-St. 5.

Offenbach: Stimmber. 123 358, Volksbeg., Nein-St. 245, Prozen

3-

z.

123 358, 3a»6t. 2 357, Eintrg. z.

I, Prozents o. Ja-St. 1,9.

Sparsamkeit tut not!

Man hat die Reichshauptstadt Berlin unter Kuratel gestellt! Vergeblich hatte der Bürgermeister gewarnt, hatte darauf hingewiesen, daß die Stadtverordnetenden Pfennig ehren müßten", um auf der Habenseite einen Taler verzeichnen zu können. Erstaunlicherweise hat man viel zuwenig beachtet, daß unter den berühmten 14 Punkten des Reichsfinanzministers, die der Reichskanzler in der vergangenen Woche als Reformprogramm verkündete, auch ein Artikel gestanden hat, der eine Verschärsungder staatlichen Aufsicht über die Städte an­kündigte. Das war ungefähr das Gegenteil von dem, was die Kommunen selbst herbeizuführen entschlossen waren. Auch die mittleren und kleinen Städte hatten der Absicht zugestimmt, nicht bloß die wirtschaftliche Betäti­gung bei den Kommunalbetrieben einer möglichst scharfen Kontrolle zu unterziehen, sondern auch die Aufnahme von Anleihen oder Krediten der vorhergehenden Genehmigung durch eine besondere, von den Kommunen zu besetzende Stelle abhängig zu machen. Dieser Beschluß des Deutschen Städtetages hat aber nicht genügt; im Reformprogramm des Reichsfinanzministers ist ausdrücklich betont worden, daß die Finanzgebarung der Städte unter schärfere Kontrolle genommen werden soll.

Wenn jetzt Berlin unter diese Finanzkontrolle des Oberpräsidenten genommen worden ist, so wird man draußen im Lande leider nicht mit Unrecht darauf verweisen können, daß diese Maßnahme der staatlichen Verwaltung getroffen werden mußte, weil man in Berlin die Ausgleichung der Einnahmen und der Ausgaben viel zu lange hinausgeschoben hat. Freilich wird man in Berlin sagen können, daß dieses Hinausschieben auch in dem Verhalten des Reichsfinanzministers seine Parallele finden könnte. Man muß einen Augenblick an das zurück­denken, was in den letzten Wochen geschehen ist. Der Reichsfinanzminister Dr. Hilferding hatte erklärt, daß der Etat, der Nachtragsetat und die Bedürfnisse der Reichs­kasse erst dann erledigt werden sollten, wenn der Uoung- Plan auf der Haager Schlußkonferenz angenommen fei und die Gesetze zu seiner Durchführung dem Reichstag unter­breitet werden würden. Das war ein Gesichtspunkt, der lediglich Po l i t t scher Natur war und in dem Augenblick erschüttert wurde, als der Reichsbankprästdent Dr. Schacht erklärte, daß er die Verantwortung für die Reichskasse nicht mehr übernehmen wolle. Diese politische Einstellung hat nun dazu geführt, daß nicht bloß der Reichsbankpräsident, sondern auch der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Dr. P 0 p i tz , erklären mußte, daß die Dinge, also die Lage der Reichskassen, den poli­tischen Absichten des Ministers widersprechen. Infolge­dessen hat der Staatssekretär Dr. Popitz um seine Ent­lassung gebeten.

Es kommt jetzt darauf an, die Reichskasse in Ordnung zu bringen, und das ist eine rein finanzielle Angelegenheit. Dr. Schacht hat darauf verwiesen, daß die Ordnung der Reichsfinanzen durch eine Erhöhung der Steuern herbeigeführt werden müßte. Man kann es verstehen, daß der Reichsfinanz- ministcr selbst ungern genug an eine derartig unpopuläre Sache herangeht. Im Reichsfinanzministerium selbst ist man freilich seit langem der Ansicht, daß man um diese Steuererhöhung nicht herum kann.

Stimmberechtigt 958 465 abgegebene Stimmen 68 027, davon gültig 67 506 ungültig 521,. Ja-Stimmen 64 406, Nein-Stim­men 3100. Beim Volksbegehren zeichneten sich ein 30 763.

Regierungsbezirk Kassel.

Eiehen: Stimmber. 67 383, Ja-St. 8 416, Eintrg. 3. Volks beg. 3 034, Nein-St. 384, Prozents, d. Ja-St. 12,3.

Alsfeld: Stimmber. '24 413, Ja-St. 7 385, Eintrg. z. Volks beg. 3 960, Nein-St. 185, Prozents, d. Ja-St. 29,9.

Stimmberechtigt «87181, abgegebene Stimmen 106 408, da- I gültig 104 965, ungültig 1443, Ja-Stimmen 101177, Nein- .......... 3 788. Beim Volksbegehren zeichneten sich ein 56 993.

von gültig Stimmen 3

Büdingen: Stimmber. 28 180, Ja-St. 4 634, Eintrg.

Volksbeg. 1 842, Nein-St. 284, Prozents, d. Ja-St. 16,2.

3-

Friedberg: Stimmber. 58 045, Ja-St. 7 240, Eintrg. lksbeg. 2 314, Nein-St. 394, Prozents, d. Ja-St. 12,1.

Einzelergebnisse.

Arolsen: Stimmberechtigt 10 541, abgegebene Stimmen 2 988, davon ungültig 24, Ja-Stimmen 2 874, Nein-Stimmen 90, Beteiligung 30 %.

Volksbeg. . . .

Lauterbach: Stimmber. 19 537, ° Ja-St. 6 559, Eintrg.

Volksbeg. 2 338, Nein-St. 294, Prozents, d. Ja-St. 33.

z.

3.

Schotten: Stimmber. 18 137, Ja-St. 6174, Eintrg. z. Volks­beg. 2 089, Nein-St. 177, Prozents, d. Ja-St. 33.

mei

Die Berliner Montagsblätter zum Volks­entscheid.

DieMontagspost" sagt unter der UeberschriftVer­spielt! Das Spiel ist aus!: Trotz aller Bemühungen der Re­gisseure ist es ein Mißerfolg geworden. Das deutsche Volk hat begriffen, es hat gesprochen, indem es schwieg. Das Volk will leben und arbeiten für den Wiederaufbau des deutschen Vaterlandes.

DerM 0 n t a g in 0 r g e n" schreibt:Daß die Hugenberg- Hitler'sche Aktion überhaupt eine größere Teilnahme als beim Volksbegehren gefunden hat, dürfte in erster Linie das Ver­dienst des Reichsbankpräsidenten Schacht sein, dessen Memo­randum über den Poung-Plan in der Agitation sehr geschickt ausgenutzt wurde. Nur damit ist zu erklären, daß das Fiasko Hugenbergs nicht noch sichtbarer geworden ist.

DerM 0 nta g", der in dem von Hugenberg kontrollier­ten Scherlverlag erscheint, fragt: "Haben die Ja-Stimmen das zum Volksentscheid gestellte Gesetz zur Annahme gebracht, oder ist das Gesetz abgelehnt?" Auf diese Frage gibt es zwei Ant­worten. Aber es gibt keine Instanz, die über diese beiden Antworten hinaus die Entscheidung fällen könnte. Die Reichs­regierung erklärt, daß das Gesetz gegen den Poung-Plan die Reichsverfassung ändere, und verlangt mit dieser Begründung für das Gesetz eine Mehrheit der Stimmberechtigten von 21 Millionen Ja-Stimmen. Der Reichsausschutz für das Volksbe­gehren bestreitet, datz das Gesetz verfassungsändernd ist und betrachtet den Volksentscheid als gewonnen.

Volks-

Mainz: Stimmber. 109 629, Ja-St. 1 829, Eintrg. beg. 466, Nein-St. 116, Prozents, d. Ja-St. 1,6.

Alzey: Stimmber. 27 452, Ja-St. 2 653, Eintrg. beg. 901, Nein-St. 224, Prozents, d. Ja-St. 9,5.

Diez a. d. Lahn: Stimmberechtigt 31135, abgegebene Stim- i 5 307, Ungültig 31, Ja-Stimmen 5 053, Nein-Stimmen 123. Dillenâg: Stimmberechtigt 31 486, abgegebene Stimmen 97. davon ungültig 35, Ja-Stimmen 6 374, Nein-Stimmen

6 697, davon ungültig 35, Ja-Stimmen

288.

Frankfurt a. M.: Stimmberechtigt - ----- L .....i 13 709,

Stimmen 13 849. davon gültig Nein-Stimmen 922, Volksbegehr

iren 6 810.

424 639, abgegebene Ja-Stimmen 12 787,

3.

3.

Volks-

Bingen: Stimmber. 30 567, Ja-St. 663, Eintrg. z. beg. 81, Nein-St. 85, Prozents, d. Ja-St. 2,1.

Volks-

Oppenheim: Stimmber. 32 374, Ja-St. 3 076, Eintrg. z.

Volksbeg. 848. Nein-St. 229, Prozents, d. Ja-St. 9,3.

Worms: Stimmber. 66 461, Ja-St. 3 487, Eintrg. z. Volks­beg. 1 591, Nein-St. 193, Prozents, d. Ja-St. 5.

Eelnhausen-Stadt: Stimmberechtigt 3 204, abgegebene Stimmen 277, davon Ja-Stimmen 264, Rein-Stimmen 12, un­gültig 1, Volksbegehren 53.

Kreis Gelnhausen: Stimmberechtigt 33 505, abgegebene Stimmen 2 532, davon Ja-Stimmen 2 366, Nein-Stimmen 147, ungültig 19, Volksbegehren 1062.

Gersfeld- Stimmberechtigt 13 357, abgegebene Stimmen 1531, ungültig 19, Ja-Stimmen 1 468, Nein-Stimmen 44.

St. Goarshausen: Stimmberechtigt 30 643, abgegebene Stim­men 7 824, ungültig 42, Ja-Stimmen 7 568, Nein-Stimmen 214.

Hanau-Stadt: Stimmberechtigt 28 477, abgegebene Stim- ..........

men 592, davon Ja-Stimmen 520, Nein-Stimmen 61, ungültig I gehren 470. 21, Volksbegehren 313.

Bad Homburg: Stimmberechtigt 12541, Ja-Stimmen 734, Nein-Stl.nmen 92, Volksbegehren 356.

Hünfeld: Stimmberechtigt 14 436, abgegebene Stimmen

I 662, davon ungültig 16, Ja-Stimmen 1 582, Nein-St,Minen 64. M Lich: Stimmberechtigt 1 823, abgegebene Stimmen 88, Im Hersfetd: Stimmberechtigt 27 372, abgegebene Stimmen M Stimmen 80, Nein-Stimmen 8. Volksbegehren 9.

3 766, ungültig 100, Ja-Stimmen 3 534, Nein-Stimmen 132.

Kreis Hanau: Stimmberechtigt 36 850. abgegebene Stimmen 1 897. davon Ja-Stimmen 1 825, Nein-Stimmen 61, ungültig II, Volksbegehren 1 034.

Kassel-Stad: Stimmberechtigt 124 981, abgegebene Stim- men 10 215, gültige Stimmen 10081, ungültig 133, Ja-Stnn- ^en 9 528, Nein-Stimmen 553, Volksbegehren 4 830.

Ergebnisse aus hessischen Städten

Darmstad: Zahl der Stimmberechtigten 67 272, abgegebene Stimmen 4 659, davon gültig 4 598, ungültig 61. Ja-Stimmen 4 343, Nein-Stimmen 255. Eintragungen zum Volksbegehren

1550.

Eichen : Stimmberechtigt 24 320, abgegebene Stimmen 1770, Ja-Stimmen 1 602, Nein-Stimmen 149, ungültig 19, Volksbe-

Eroh-Mainz: Zahl der Stimmberechtigten 81009. Abge­gebene Stimmen 995, davon gültig 988, ungültig 7. Ja-Stim- inen 930, Rein-Stimmen 58. Beim Volksbegehren trugen sich 223 ein. Die Ja-Stimmen machen 1,15 % aus.

P Offenbach a. M.: Stimmberechtigt 58 003, abgegebene k Stimmen 1 717. davon gültig 1 696, Ja-Stimmen 1499, Ncin- L Stimmen 197, Volksbegehren 498.

Oppenheim: Stimmberechtigt 32 979, Ja-Stimmen 3 076, Nein-Stimmen 292, Volksbegehren 848.

Kafscl-Land: Stimmberechtigt 37 821. abgegebene Stimmen - "05, davon gültig 31, Ja-Stimmen 2 872, Nein-Stimmen 92.

Worms: Stimmberechtigt 34 307, abgegebene Stimmen 792, Ja-Stimmen 744, Nein-Stimmen 41, ungültig 7, Volksbe­gehren 521.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Der Volksentscheid ist gescheitert.

* Der Reichstag verabschiedete das Sofortprogramm, das eine Erhöhung der Tabaksteuer und der Beiträge zur Arbeits­losenversicherung vorsieht. Außerdem wurden die erhöhten Agrar,zölle verabschiedet.

* Reichsfinanzminister Dr. Hilferding und Staatssekretär Popitz im Rèichsfinanzmnsterum sind zurückgetreten. Ais Nach, folger Hilferdings ist der Sozialdemokrat Dr. Hertz vorgefchlagon worden.