astende« leiten.
: gerat» 'llte btt
Jul da er Anzeiger
scheint seüen Werktag. Bezugspreis: monatlich s Mark. Bei Tieferungsbehin-erungen durch chöhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Mnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine ^spräche. Verlag Friedrich Ehrenklau, Fulda, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungover» Inger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. nr.i6oöo
Tageblatt Mr Rhön unö Nogelsberg^ Iulöa- unö Haunetal »Kulöarr Kreisblatt Redaktion unö Geschäftsstelle: Möhlenstraße 1 ❖ Zeenfprech-Inschluß Nr. 9$9 Nachöruck der mit * versehenen firtrkel nur mit «tzuevenangabe .ZulSarr Fnzeiger'geflattet.
Anzeigenpreis: Für Behörden, Genossenschaften,Banken usw. beträgt die Kleinzeile 0.20!Nk., Mr auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezelle 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., * Reklamezeile 0.60 Mark ❖ Bei Rechnungsstel- / lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen « Tag- und Platzvorschriften unverbindlich.
«»» ij.24-1928
en! '
men? B-------
Fulda, Samstag, 28. Januar
5. Jahrgang
ernt -' buntles ■an sei.
eiszvP sre '
Meine Zeitung für eilige Leser.
Regierungskrise wegen der Schulfrage
«Sei dem Abschluß der ersten Lesung des Reichsschulgesetzes in Mldungsausschutz deS Reichstages hat sich ein schwerer ~ lkspartei,
so WiEnfiitt entwickelt. Der Antrag der Deutschen Volkspartei, > Timultanschulen zu erhalten, wurde angenommen. Bleibt r, grauefoicier Beschluß, so droht das Zentrum, seine Minister aus gewahiMi Reichsregierung zurückzuziehen.
-. § ' Eine Reihe hervorragender Persönlichkeiten aus dem r ab istaat Tachseri erläßt eine öffentliche Erklärung, die das taiiäetommcu des Reichsschulgcsctzes entschieden sdrdert.
gebr!«
ndâ
6 W
soll
tè ei n ruf ei« ing M
rtfii iS11
malltit ann Sie lyllom? ich Sie e Paris
sich und
3« r
ch ' en v Ulf
on 2m
fiff nun, itte, bi è fie sicht.
tn," I be andern M. A nt
, ni aen, Sie
und ijl H 969«
ht, dem uzen 2» llte Ist Jleinuitj i^li^t' i W
und
tau nach
ng tüm"
nach jurbe
lM
^Zn Berlin wurde die diesjährige große landwirtschaftliche Stellung „Grüne Woche" eröffnet.
* Der aus den Fcmemordprozcsieu bekannte Oberleutnant lz ist hn Gefängnis zusammengebrochen.
... ----- --------------- -----~iiiiirw»iiiinawwm«^iiiiiiii
Amerikanische Experimente.
in amerikanischer Haudegen. — Sünden europäischer Vergangenheit. — Die Probe-Ehe.
Da streiten sich die Leut' herum — drüben in inert fa, wohlverstanden, nicht bei uns in demkriegs- ättigte» Europa — ob und wann die Welt wieder al mit einem frischfröhlichen K r i e g zu rechnen habe, in leibhaftiger Admiral der amerikanischen Flotte, ein «adegen offenbar aus der guten alten Marineschule, dem viele Gerede von der Notwendigkeit durchgreifender iistungen zu Wasser und zu Lande wohl nachgerade -Blut ins Gehirn getrieben hatte, polterte gelegentlich i nationalen Veranstaltung drauflos, als brauchte ein ici Bürger der Vereinigten Staaten auf Gott und die nicht die geringste Rücksicht zu nehmen. Nach ihm die Völker ganz unvermeidlich neuen kriegerischen Milngen entgegen, und wer hören wollte, dèm sagte niseelenruhig ins Gesicht, daß nach seiner Überzeugung RM demnächst vvm Leder ziehen werde, weil es gar tii Aders könne, wenn es feine beherrschende Macht- N zur See nicht kampflos an Amerika abtreten * Deutschland sei 1914 in den Krieg hincingeralen, Flachs weil es wirtschaftlich eine überragende Stellung Her Welt erobert hatte. Ebenso werde cs jetzt den Ver- kviigteii Staaten ergehen; wenn sie sich damit abfinnen Men, könnten sic ihre gesamte Flotte ruhig cinstampsen verfaulen lassen. Wenn aber nicht, dann hätten sie be» die Pflicht, vorzusorgen um jeden Preis, auf daß lbiien nicht ergehe wie Deutschland, das heute nach Diktaten seiner ehemaligen Feinde zu leben und zu iten habe.
-lugeublicklich ist die Welt noch viel zu sehr mit näher- Wdeii Sorgen belastet, als daß sie dieser Alarmrus M aus ihrer Gleichmütigkeit hätte aufschrecken können.
cs dazu kommt, daß England und Amerika, also die "^clsä ch si sch e V ö l ke r f a m i l i c. die Schwerter münauder erheben, werden noch manche Friedens- ?ressc und Abrüstungskonferenzen an unserem Auge 'vberziel-eu und der Völkerbund wird Arbeit genug EN, um die kleinen Störensriede im Zaume zu halten, R weil die Weltgeschichte ihren Empfindlichkeiten wen Ehrgeizen nicht genügend Rechnung tragen immer wieder unliebsam bemerkbar machen. über °Z" - das fortfährt, seine deutschen Minderheiten Mich zu entrechten, wird sich wohl bald wieder ein- sttii Genfer Gewitter entladen; und ob das Litauen, dessen sogenannter Diktator jetzt in Scrliit Jut Wetter bitten muß, die Geduld der Großmächte lange wird aus das Spiel setzen dürfen? Jedenfalls H wir noch Zeit genug brauchen, ehe die Sünden ?r europäischen Vergangenheit, auch der jüngsten, . vren werden, als Kugel am Bein hinter uns her. «iscn. Die Alnerikastcr können frei ausschreiten, so- wollen — die Glücklichen!
Dns scheinen sie nun allerdings auch auf einem Gebiet '" wollen, das für das beliebte amerikanische Tempo /'M dog, nicht ganz geschaffen ist. Man hört nämlich i baß mehr und mehr unter den jungen Leuten d" Hon Probe-Ehe aufkommt, mit der, wenn ^ tinbürgern würde, die ganze gesellschaftliche iir des Landes eine grundlegende Veränderung cr^ wußte. „E r“, Student oder junger Mann, wie werzulandc faßt also Kaufmann in den ersten : wn, oder Angestellter, oder Lehrling, „s i c", kleine Nr» V” ?bcr Schülerin irgendeines Kollegs, oder ' wuent in einem Anwaltsburcan oder Warenhaus.
.Z./wvten, bis die wirtschaftliche Grundlage für eine il v^ Ehe gezimmert ist, was selbst in der Neuen io Jn wnn.Wcr 1,011 beute auf morgen zu erreichen ist? lern s 1 Gluc kurze Aussprache mit den beiderseitigen Vnf;11*^ ungesäumt aufs Standesamt — und die t kvrtig. Man tut sich dann auf einen Tag oder ein â^V zusammen, ohne im übrigen einen gemein- ih^jwM Müshalt herzustellen, jeder Teil geht seinen i£ Geschäften weiter nach mit dem Vorsatz, wenn I^M ist, je nach dem Fortschreiten auf der Bahn einer ‘li dwscs einigermaßen unverbindliche Verhältnis è Tetw '^clrechten Ehe auszugestalten — oder, wenn b Ci anders beschließen sollte, wieder in Frieden
Le Zuseinandcrzugchen.
f -a/M"liche Meinung in Amerika soll sich zurzeit uinnn's’-11/ und Wider dieser Probe-Ehe, deren Be- Wcrhife’1 durchaus nicht unterschätzt wird, gc= Zubern Und wenn wir ettvas aus der Schule - ^bredv" ^"' .^^U es auch in Deutschland bereits nicht sic [j(,("Cr,t dieser neuesten amerikanischen Erfindung, Äsende c! "Eute als morgen auf unsere eigene heran» ^'chlwg^Mnd übertragen sehen möchten. In dieser 11 Wt;»*0 wan aber doch wohl besser daran tun, vnern die Probe auf das Exempel neidlos zu
Mckirittsabsichten
der Zentrumsminifier.
Die Simultanschulen sollen bestehen bleiben.
Nicht zum erstenmal sind Krisertgerüchte während des überaus schwierigen Weges laut geworden, den die Parteien wandeln, um endlich zu einem feststehenden Entwurf für das Reichsschulgesetz zu gelangen. Während aber vorher immer wenigstens eine gewisse Art von Verständigung oder Hinausschiebung das Weiterarbeiten ermöglichte, hat sich bei der Schlutzberatung im Bildnngsans- schust des Reichstages eine Kluft ausgetan, die zu schweren Bedenken Anlast gibt. Man spricht bereits von einer offenen Krisis in der Regierungskoalition und vom Austritt der Zentrumsminister aus dem Reichskabinett. Im Bildungsausschuß wurde am Freitag zi«m § 20, der die Frage der Simultanschulen behandelt, der Antrag der Deutschen Volkspartei angenommen, wonach es in den Simultanschulländern bei den bestehenden Zuständen verbleiben soll. Die Annahnle erfolgte mit 15 gegen 13 Stimmen der Dcutschnationaken, des Zentrums, der Wirtschaftspartei und der Bayerischen Volkspartei. Mit der Deutschen Volkspartei stimmten für ihren Antrag Derno- kraten, Sozialdemokraten und Kommunisten. Es wird versichert, daß das Zentrum seine Minister aus der Regierung zurückziehen werde, wenn die Verhandlrrngen mit der Deutschen Volkspartei zwischen erster und zweiter Lesung nicht zu einer Aufhebung des heute gefaßten Beschlusses führe«.
Die Regierung hatte vor der Abstimmung, die zugleich den Abschluß der Arbeit des Bildungsausschusses bedeutete, erklären lassen, daß der volksparteiliche Antrag eine Verfirssungsânderung darstelle und eine Zweidrittelmehrheit im Plenum erfordern würde.
In der dem bedeutungsvollen Entschluß voraus- gegangenen Debatte hatte der Volksparteiler Dr. Runkel erklärt, man dürfe die Simultanschulen dort nicht zerstören, wo sie gesetzlich bestehen. Ein demokratischer Antrag, der die einzelnen Simultanschulländer aufzählt und den Weiterbestand der dortigen Schulen fordert, wurde mit
16 gegen 12 Stimmen abgelehnt. Der Antrag des Zentrums, der eine Schutzfrist von fünf Jahren vorsieht, wurde gegen sieben Stimmen des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei abgelehnt.
Ob von dieser ersten bis zur zweiten Lesung des Entwurfs sich eine Verständigung zwischen Zentrum und Volkspartei anbahnen wird, dâs ist jetzt der springende Punkt für das Zustandekommen des Gesetzes überhaupt. Für das Zentrum, dessen Parteiausschuß am Sonntag zu Verhandlungen zusammentreten wird, ist die in der ersten Lesung zustande gekommene Form des Gesetzes sicher eine ebenso schwere Belastungsprobe wie für die Volkspartei ein etwaiges Abweichen davon.
• *
Sächsische Erklärung zmnReichSWilgeseh.
Unter Führung ber Deutschen Volk spartet.
Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten ves Freistaates Sachsen, Professoren der Universitäten Dresden und Leipzig, Schulmänner, Vertreter bei Wirtschaft, darunter eine große Anzabl Mitglieder der Deutschen Volksparlei, wenden sich au den Reichstag mit einer Erklärung, in der cs heißt: „Während im Bildungsausschutz der Entwurf eiues Reichs- schulgesetzes beraten wird, erheben sich in oer SffentUchkcit Stimmen, die daraus hindeutcu, votz das Gesetz au wirtschaftlichen oder sonstigen Bedenken auch diesmal scheitern müsse. Das darf nie und nimmer geschehen. Der gegenwärtige Reichstag hat die unabweisbare Pflicht, die in Artikel 146 der Reichsversassung enthaltene Zusage nun endlich einzulösen und nicht etwa wieder einer künftigen Volksvertretung diese Aufgabe zuzuschieben. Jeder weitere Aufschub wäre für die christlich gesinnten Volksleile Sachsens um so unerträglicher, als hier ein unmittelbar vor der Reichsversassung in Kraft getretenes Gesetz der evangelischen Bekenntnisschule, wie sie bis dahin bestand, jede Dâseinsmöglichkeit unterbunden hat" , ,
Die Erklärung ist u. a. unterzeichnet von folgenden bekannten Mitgliedern der Deutschen Volkspartei in Sachsen: Finanzdirektor Anders- Dresden, Professor Hlckmann- Leipzig (Vizepräsident des Sächsischen Landtages), Oberbürgermeister Dr. Hübschmann-Chemnitz, Rechtsanwalt Dr. Kaiser- Dresden, Oberlehrer L e u p 0 l l - Dresden. Geheimer Kommerzienrat Dr. N i e t h a m m e r - Kriebstein. Universitätsprofessor Dr. Richard Schmidt-Leipzig. Ge- belmrat Dr. D. Vogel-Dresden.
überlassen. Wir wissen sehr wohl, daß in unserer Jugend auch nicht mehr alles so ist, wie es sein sollte. Deswegen aber die Bande frommer Scheu sozusagen von Staats wegen vollends zu lösen,dazu werden deutscheEltern sich gewiß nicht entschließen wollen und können. So weit wollen wir unsere eigenen Sitten und Gewohnheiten schließlich doch nicht abstreifen, nur um anderen Völkern jede Narrheit nachzumachen. Dann schon lieber mit dem ^Makel" der Rückständigkeit behaftet bleiben! Dr. Sy.
ObrrleotnantSchulz imGesângnis erkrankt
Gnadengesuch und Wiedcrausnahmcversahren.
Der zum Tode verurteilte Oberleutnant a. D. Paul Schulz ist in der Strafanstalt Plötzensee erkrankt. Der Gefängnisarzt stellte eine leichte Nierenentzündung fest, die nach seiner Ansicht jebodh nach kurzer Zeit behoben sein dürfte. Einer Überführung ins Lazarett hat Schulz selbst widersprochen. Inzwischen sind allen vier wegen Fememordes zum Tode verurteilten Gcfangeiren auch weitere Erleichterungen zugepanden worden. So haben sic Zellen erhalten, die von innen beleuchtet werden können. Ferner dürfen sie Pakete von Angehörigen empfangen, rauchen usw.
Bei seiner ersten Unterredung mit Rechtsanwalt Dr. Sack erlitt Schulz einen Wrinkrampf Er bat, daß man lieber die Todesstrafe vallstrecken, als ihn und die anderen drei Verurteilte« der Onal der Ungewißheit über lassen solle.
Schulz war jedoch nicht fähig, irgendwelche Angaben zu machen, so daß Rechtsanwalt Dr. Sack sich von neuem an den Präsidenten des Strasvöllzugsamtes gewandt und beantragt hat, die vier Verurteilten nach Moabit zrirück- zuschaffen. Andernfalls könne er als Verteidiger nicht die Verantwortung übernehmen, die Einreichungsfrist für das Wiederaufnahmeverfahren, das für die vier zum Lode Verurteilten von ungeheurer Wichtigkeit sei, einzuhalten. Neben der Wiederausnahnlo des Verfahrens geht inzwischen das Gnadengesuch seinen Gang. Es dürfte aber mindestens drei bis vier Wochen dauern, bis auf bem amtlichen Wege das Kabinett angcrufen werden kann.
Die „Grüne Woche" in Berlin.
Große land wirtschaftliche S ck au.
Auf dem Berliner Mcssegeläude am Kaiscrdamm ist die Diesjährige Ausstellung der „Grünen Woche" eröffnet wordcm Die diesjährige Ausstellung der Grünen Woche ist dre größte landwirtschaftliche Schau, die in Berlin jemals fett der letzten Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschasts Gesellschaft gezeigt worden ist. Die Frage, ob man bei der gegenwärtigen Lage der deutschen Landwirtschaft nicht lieber auf eine Ausstellung ganz verzichten solle, ist also nach reiflicher Überlegung und in Übereinstimmung mit den Vertretern der landwirtschaftlichen Organisationen dahin beantwortet worden. daß eine solche Ausstellung gerade jetzt notwendig sei. um die deutsche Landwirtschaft auf alle Fälle im Kontakt mit
allen technischen Fortschritten des In- und Auslandes zu erhalten. Die Berliner Ausstellung Hal sich auch in diesem Jahre der weitgehendsten Förderung des Reichsernährungsministers, des preußischen Landwirtschaftsministers und anderer amtlicher Stellen zu erfreuen gehabt. /
Beim Rundgaug durch die Ausstellung, auf deren Einzelheiten wir noch zürttckkommen werden, fällt besonders die Berücksichtigung des Kartoffelbaues und der Milcherzeugung auf. In beiden Abteilungen wird auch den landwirtschaftlichen Dingen fernstehenden Leuten die ungeheure volkswirtschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der einheimischen Produktion eindringlich vor Augen geführt. Großer Wert ist dann auf die Propagandaausstellung für deutsche landwirtschaftliche Erzeugnisse gelegt worden, in der den Landivirten gezeigt wird, wie sie oft durch kleine Mittel der Verpackung, der Haltbarmachung, der Darbietung dieselben Erfolge erreichen können, mit Denen sie bisher das Ausland vielfach überboten hat. Eineu weiten Raum in den Darbietungen nimmt dann die namentlich auch für die kleinen Landhr' s- besttzer, Siedler und Laubenkolonisten wichtige Abteilung der
Rationalisierung des Gartenbaus
ein. Ganz hervorragend sind die deutschen Holzarten in einer Sonderausstellung zur Geltung gebracht worden mit dem Ziele, dem deutschen Landwirt die Berede l u n g fje i n e 3 Waldbesitzes nabezulegen. Unter den weiteren Sonder- ausstellungen, die zürn Teil nur in losem Zusammenhang mit der eigentlichen' Grünen Woche sieben, wird das Wanderziel sämtlicher Jäger die unter dem Ehrciworsitz des Reichspräji« benten stehende
FagdauösteUung
werden, die Trophäen von einer Großartigkeit und -Schönheit aufweist, wie man sic in Berlin noch nie vereinigt gesehen hat. Binnenfischerei, Imkerei und Sc i d cnb au bieten hübsch abgerundete Sonderausstellungcn. Angcschlösicn ist der Ausstellung dann noch eine
Gcflügelausstcllung, die nur anerkanntes Lcistungsgeflügel, das sich für den eigentlichen landwirtschaftlichen Betrieb eignet, umfaßt, also Luxus- unb Sportgeflügcl nicht enthält. Es ist dafür gesorgt, daß die Hausfrauen auf der Ausstellung auch besonders auf ihre Kosten kommen werden. Für die Landfrauen bietet die unter Betciligultg der deutschen Landfrauenvereiue, die sich auch sonst in bemerkenswerter Weise an dem Zustandclommcu bet Ausstellung beteiligt haben, eingerichtete Ausstellung
„Schlachtung auf dem Lande"
ganz neue und überraschende Aufschlüsse, wobei besonders dafür gesorgt ist, den Schlachttag für alle'Beteiligten bequemer w machen und die sonst damit verbundenen Umstände und Un- rernlichkeiten zu- vermeiden. Ebenso spricht ein Geflügelhc f. wie er sein soll, dem als Gegenstück ein anderer Geflügelhus. wie er nicht sein soll aber noch leider sehr oft ist, gegenüber« gestellt wird, vernehmlich zu bett die Ausstellung besuchenden Landfrauen. Aber auch städtische Besuchcriuuen werden die Abteilungen, in denen ihnen die neuesten Fortschritte der
Frischerhaltung von Obst und Gemüsen
und der Konservenüercitung vorgeführt werden, in großen Scharen besuchen. Eine Augenweide für jede Dame ist die prächtige Abteilung dès Vereins für ländliche Wohlfahrtspflege, in der Landmädchen, u. a. eine Trachleugruppr ntr^