Einzelbild herunterladen
 

u

11

itt «i

Ä lei

Ktl

*

1 Ä

hi

hl

Btt I«i Lr

ik M IÄI bis

«

M'

»'

l®

111,1: Wj M W

IM

M

Iben

W

Lulöaer ^n^ei 0O

, «iciat jeden Werktag. Bezugspreis: monat- 2 Mark. Bei Lieferungsbehinderungen durch aSbere Gewalten', Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine nnlprüche. Verlag Zriedrich Ehrerrklau, Kulda, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungever- l?gec PostscheckkontorZrankstwt a. M. NL-iLosa

^62-1928

TagMM Mr Rhön und Vogelsberg Wöa- und Hsunets! Zulöaer Krersbla« Reâaktlo« und GefchästsKelle: MLHlenstraßs 1 §ernsprech-^nschluß Nr.^S- KachSrock ö?r mit verseheneo Artikel nur mit Hgeüenangabe.ZutSaer Anzeiger'geftottet.

Meine Zeitung Mr eMge Leser

* ^cichZanßenminister Dr. Stresemann ist von Genf wieder . meT(in eingetroffen und erstatte: dem Reichspräsidenten uni dem Reichskabinett Bericht über die Völkerbundtagung.

* «M der Reichsregierung ist der sog. Phöbusbericht nun» ^r dem Haushaltsausschutz des Reichstages zugrstellt worden.

* Die Kältewelle hat in ganz Europa weiterhin angehalten. Schweden verzeichnet eine Tempera lur von minus 25 Grad.

* infolge eines Orkans gingen aus dem Großen Ozean fünf stvanische "Schisse unter. 164 Matrosen sind ertrunken

* Die Senatswahlen in Polen brachten einen großen Sieg ^è Pilsudski- oder Regierungsblocks.

S»

I Potemkinsche Dörfer.

5m Wirtschaftsgetriebe dessozialisierten" Sowjetrutz- Ws will es durchaus nicht klappen! Es ist ausgeschlossen, baj Deutsche, die von ihren Firmen als Ingenieure, Mon- tèM usw. nach Ruhland gesandt worden sind, sich dort t irgendwie in politische Intrigen einlassen würden. Dazu f ist der Deutsche im Ausland an und für sich schon viel zu

Wichaltcnd und vorsichtig itnb ganz besonders ist er es^ in Rußland. Aus allzu verständlichen Gründen.

Wir haben den Russen einen Kredit in einer Gesamt- [ W von 360 Millionen Rubel zur Verfügung gestellt I -irr das hat nicht den gewnn'fchten Erfolg gehabt. Weder M unsere Hoffnung in Erfüllung, daß der deutsch- Gsche Warenaustausch sich erheblich erhöhen, Deutsch- s Iwd an erster Stelle als Lieferant für die russische Wirt- , W in Betracht kommen würde, auch diese russische Ge- i-Äwirtschaft befindet sich in einem durchaus unerfreu-

I liüiii Zustand. Ein großer Teil der deutschen Kon- ^smèunternehmungen sind zusammerlgebrochen; erin-

I mt sei vor allem an dieM 0 l 0 g a" Holzverwrrtungs- I «Wie A.-G., deren Bankerott den deutschen Gläubigern I tira Verlust von etwa 25 Millionen Mark verursachte.

fttt folgten und die Ursache ist meistenteils in den |iijwnflj schwierigen Verhältnissen des russischen Wrrt

WstsshstemS zu suchen, in derantikapitalistischen" Vin- I Mitnj, die der Unternehmerinitiative nur einen sehr -e-

' nagen Spielraum verstattet.

Auf der einen Seite also diese Zusammenbruchs auf , der anderen nicht bloß der Rückgang des deutschen Exports : M Rußland, sondern ap^ die Tatsache, daß England Mi Amerika auf dem russischen Absatzgebiet uns west ! überflügelt haben. Und schließlich noch die dritte, daß [ "Mlich Deutschland jetzt mehr Waren aitS Rußland be- als es nach dorthin absetzt. Dabei ist der 360-Mil- MM-Kredit völlig in Anspruch genommen doch damit die Russen immer noch nicht zufrieden! Zurzeit be- mdet sich eine russische Wirtschaftskommission in Berlin, uoch viel weitergehende Wünsche kundgetan hat. Sie M nicht bloß einen neuen großen Warenkredit erhalten, Mdern verlangt von deutschen Firmen, die in das rus- Me Geschäft hineinkommen wollen, darüber hinaus noch ^erhebliche Barkredite. Dieses Verlangen wohl dann auf kein großes Entgegenkommen stoßen die Richen aus überaus dunklen, absichtlich dunkel seltenen Gründen derartig gegen Deutsche vorgehen, wie n^ 'm Donetzkohlenrevier geschieht. Auch Sie sonstigen i "ltailve, die mit Viesen Verhaftungen verknüpft sind, üchen die ganze Affäre noch peinlicher.

Iniw^t mehr als einem Jahrzehnt befindet sich die ! .steche Wirtschaft betriebstechnisch und organisatorisch °.f tfter Attflösung, überstürzt einsowjctrevo- ii' ^âres" Experiment das andere. Das gilt besondere ^ ^r Schwerindustrie, deren erste Anfänge überhaupi Ju ^" neunziger Jahren des vergangenen Jahr- r-ichen R?urückreichen. Erst ganz langsam, unter zähst Rückschlägen, ist es gelungen, wieder etwas auf Le ' "^^dem die Revolution und die sich anschließen- nicht zuletzt im Donetzgebiet atteâ M^ten, was ankapitalistischen" Einrichtungen vor.

c ^âr. Denr Ausländer wurde natürlich nur dar au M man in der Zeit der Zarenherrschaft so gern du °, ^e urkinsche Dörfer" bezeichnet hatte. Dar- Älter s«e^n äderen russischen Zuständen hat man auch SorHhuIk l^c^ fcftgehaltcn. Aber dies«

kond/r» llibt es nicht bloß in der russischen Industrie, bie gtrtrv^ ^or wichtigste Produktionszweig Rußlands Sezeitia^^^^^Eschaft, hat Vorkommnisse und Gärungen der»D wttrtz^' .m^ vorher alsgegenrevolutionär" bezeichnet il w : fügtenZ-v-c deshalb zu einem staatlichen Eingreifen fchaftljch. ^stenbar sind aber and) hier nur rein wirt- OtüHe 4;;^ gebotene Widerstände gegen die gras- l'tct) hip Mn^^stheorie des Sowjetregimes erfolgt, ha; Indenen «'n Schreibtisch ent«

Die ->p,.kc"""'""stischenForderungen" durchgesetzt ^üttschaftnÄ'^ Wissen, daß infolge des allgemeinen ivelt- h tz? Absatzmaygels ein Wettrennen zwischen V Ser Ländern veranstaltet wird zwecks W ' e - ^ie L r u M des russischen Markt e s. gieren- ->?vs und darum diese Primadonnen- o ^ftni'i/s1!!, auch derartige Vorkommnisse wie die Äolle 4; Fremden. Man will eben, koste cs was

, ' ^e Fassaden retten.

Mi

in*

IM

ilte,

^ " alten1 Brau Tb»1 fbibti Dj leKi {

WB

'E nw

M

ie« t& M

be A ei iri

*

' )Ech^;^âßung der deutschen Ingenieure, rm^^t eZÄ^' Mitteilung der Direktion der A. E. G. u/'^assi^e ^^^ verhafteten Deutschen um unbedingt UmM sie ^e* denen es vollkommen ausgeschlossen ' Der cm, tr^cnb etwas hätten t »schulden kommen

*c verhaftete Oberinaenreur ist 55 Aaörc alt

stulda, Dienstag, 13. März

M

E®ee

Tdrzeigenprels: Für Dehör-en, Genossenschaf- ten,Banken usw. beträgt öieKlemzeèle 0.30 Mk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für -ie Reklamezcrle 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsftel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag. und Platzvorschriften unverbindlich.

5. Jahrgang

a

Veröffentlichung des Wöbnsberichtes.

GeWfie Kapitän Lohmanns.

Die Seelransportabteilung.

Lange Wochen sind mit Auseinandersetzungen über dre Seetransportabteilung unter Kapitän Lohmann da- hèngegangen und mancherlei Andeutungen wurden ge­macht über die Verluste, die dabei dem Reiche erwachsen sind. Sparkommiffar Samisch wurde mit der Ausarbei­tung einer Denkschrift beauftragt, die auch der Reichsregierung zugegangen sein sollte, aber zunächst nicht veröffentlicht wurde. Der Reichskanzler erklärte vor einigen Tagen, die Denkschrift des Herrn SparkommisiarZ sei nicht ganz vollständig, sic werde ergänzt und dann dem Reichshaushaltsausschuß zugehen. Das ist jetzt geschehen.

Der Bericht bildet ein Heft von 21 Schreibmaschinenseiten und beginnt:Der Gesamtkomplex der Transaktionen, die Kapitän Lohmann außerhalb des geschäftsmäßigen Bereiches der von ihm geleiteten Seetransportabiei lung vorgenommen hat, läßt sich hinsichtlich der Frage der Legitimation zur Aus­führung dieser Handlungen in drei Gruppen zergliedern Der ersten Gruppe gehören diejenigen Maßnahmen an, die Kapitän Lohmann aus Grund und im Rahmen der ihm bei Zuweisung der Ruhegelder von dem damaligen Chef der Marineleitung erteilten Generalermächtigung zur zweckentsprechenden Bewirt­schaftung und Beiausgabung dieser Sondermittel getroffen hat.

Die zweite Gruppe bezieht sich aus die Phöbussilmangelegen- beh, bei der Kapitän Lohmann teilweise im Einverständnis mit seinen Vorgesetzten, teilweise ohne deren Wissen und Willen gehandelt hat. Die dritte Gruppe umfaßt diejenigen Geschäfte, die Kapitän Lohmann ganz aus eigene Veranlwsrtuug ge­tätigt hat."

Zur phöHusfijmangelegenheii

sagt der Bertchr: Auch wenn man die Frage des Für und Wider, ob der ©tast auf die Beschreitung der im Film liegen­

den Propagandamvglichkeiten Einfluß nehmen wtu, offen läßt, so ist doch kern Wort darüber zu verlieren, daß es sich im vorliegenden Falle um einen untauglichen Versuch mit untaug­lichen Mitteln gehandelt hat. Die Berufung daraus, daß die Marineministerien anderer Länder sich ebenfalls mit der Film­propaganda besassen, änöen daran nichts

Zur Deckung der dem Fiskus aus der Vollmachtsüber- fchreitnng des Kapitäns Lohmann erwachsenen Negretzan- sprüche wird bereits der der Zwangsvollstreckung unterliegende Teil der Bezüge Lohmanns einbehallem Tie Frage weiterer Regrctzansprüchc wird geprüft.

Der Konkurs der Phöbusfilm-A.-G. wurde aus dem Grunde nicht in die Wege geleitet, weil man der Überzeugung war, die Interessen der Allgemeinheit durch Vermeidung des Konkurses am besten wahren zu können Zur dritten Gruppe der Geschäfte wird gesagt: Die Offenlegung des dritten Be° tätigungskreises des Kapitäns Lohmann führt in einen Komplex hinein, dessen Vorhandensein dem Ansehen der Reichsmarine besonderen Abbruch getan hat.

Hier wird vor allem die geldliche Jnleressennahme Loh­manns an dem Berliner Bankverein erwähnt und die Be­teiligung an der Bacon-Companv erörtert. Schließlich wird gesagt:Eine ins einzelne gehende zahlenmäßige Darstellung aller Vorgänge ist bei der Undurchsichtigkeit der von Kapitän Lohmann getroffenen Maßnahmen noch nicht möglickf gewesen." In einem Schlutzabsatz werden die Sicherungen gegen eine künftige Wiederholung von Vorkommnissen der geschilderten Art behandelt.

Dieser Bericht wird, wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, bei der Beratung im NeèchshaushaltsauSschuß lebhafte Kritik erfahren. Von den OppositionsparteieU werde erklärt, der Bericht schaffe feine Klarheit über den sinan, ziellen Umfang der Geschäfte und lasse sehr wesentliche Dinge fort in der Tendenz, die ganze Angelegenheit zu einem persönlichen Fall Lohmann zu machen und die Vor­gesetzten beS Kapitäns zu entlasten.

---~-«««=»ä®eESi»^ ---

Sturm und Kältekatastrophen.

Temperatursturz in Europa.

Ungewöhnliches Mârzwetter.

Der Ostwind regiert die Stunde. In ganz Europa i# das Thermometer in wenigen Tagen um 15 und mehr Grad gesunken, teilweise wurden Temperaturen ver­zeichnet, wie es sie selbst in dem kalten Januar dieses Jahres nicht gegeben hat. In Schlesien liegt der Schnee bis zu 30 Zentimeter hoch. Sachsen und die O b c r l a u s i ü hatten Temperaturen von 7 bis 8 Grad Kälte. Berlin hatte auch im Laufe des Montags noch 6 Grad Kälte auszuweisen. Die Schneestürme haben in vielen Teilen des Reiches Verkehrsstörungen und Un« fette jur Folge gehabt, die glücklicherweise keine L-dc2- opfer forderten.

Sturm auf der Nordsee.

Auf der Nordsee herrschte schwerer Oststurm,, der in Verbindung mit dem dadurch hervorgcrufencn niedrigen Wasserstand der Elbe

grosse Schwierigkeiten für die Schiffahrt im Gefolge hat. Der deutsche DampferElsfleth", mit Holz von Danzig unterwegs, ist auf der Unterelbe mit einem unbekannten Dampfer zusammengestoßen mrs musste in Hamburg ins Dock gehen, um die Schäden fest- zustellen. .

In ganz England, Schottland und im Kanal wüten heftige Schneestürme. Im Norden von Englaua sind Vie Schneefälle die höchsten des Winters. In Derby­shire ist der größte Teil der Landstraßen völlig unpassier­bar. In S,ch w e d e n herrschen sogar 25 Grad Kälte.

164 Matrosen ertrunken.

An der japanischen K ü st e herrscht seit einige^ Tagen ein Orkan von gewaltiger Stärke, durch den der Schiffahrt schwerer Schaden zugefugt worden ist. Fünf japanische Frachtschiffe mit einer Besatzung von 164 Mann, die nicht jnebr in der Lage waren, den schützenden Hafen von Jokohama zu erreichen, sind an der Küste gescheitert und vermutlich mit M a n n u n d M aus u n t e r gegangen. Der amerikanische OzeandampferPresident Lincoln", der am 27. Februar San Franzisko verlassen hatte, traf erst nach vierundzwanzigstündiger Verspätung und in be­schädigtem Zustande in Jokohama ein, über sechzehn Stunden lang war das Schiff von der Verbindung mit dem Lande abgeschnitten, da seine drahtlose Station durch die schweren Sturzwellen, die sich über das Deck ergossen, teilweise zerstört und außer Betrieb gesetzt nu r. An Bord des 14 000 Tonnen großen Schiffes befanden sich 100 Passagiere und 250 Mann Besatzung.

Der Bergrutsch in Brasilien.

Der Bergrutsch in der Nähe von SantoS (Bra­silien) ist durch vor kurzem niebergegaugeue Wolksn- -----imMiMUBMBBIMgMMMMMOT-- und sieht seit etwa 30 Jährest in den Diensten dcr1 E. G. Die Direktion der A. E. G. hält cs für vollkommen ausge­schlossen, daß die drei Leute sich unter Mißachtung der Interessen des Hauses in politische Machinationen einge­lassen hätten.

Auch die Firma Koppers in Bochum hält cs für uit- möglich, daß sich ihre sorgfältig ausgetvShltcn Angestellten in Rußland politisch betätigt haben. _

SrSchr hervorAeruftn worden, sie eine Seite des Monti- (errat unterwaschen hatten. Sie einzige Warnung für die Bevölkerung war das

Herabrollen eines riesigen FelSblockS, der über den Bergabhang in das Hospital von Santa Rosa stürzte. Im nächsten Augenblick folgte eine Berg­masse von etwa vier Millionen Kubikmeter, die das Spital und eine Anzahl anderer Gebäude in einer Aus­dehnung von 100 Metern und in einer Tiefe von 12 Metern begrub. Das Rettungswerk wird von mehreren taufend Personen fieberhaft fortgesetzt, obwohl die ncch- rutschenden Erdmassen die Arbeiten äußerst erschweren^ Die bisher aufgefunbenen 40 Leichen sinv meist gräßlich verstümmelt. Man b fürchtet, oaß noch »ine weitere Katastrophe erfolgen wird, wwurch zahlreiche Wohngebäude und größere Geschäftshäuser bedroht fi«v.

Muffsrmr's Faust in Güdiirsl.

V e r h a s t u n g e n und Beschlagnahmungen.

Der Gasthof Gruber im Bozener Boden wurde be­hördlich gesperrt, weil dort einige italienische Arbeiter er­klärt hatten, daß Mussolini nicht mehr lebend zurückkehren solle, wenn er am 24. Mai an der Enthüllungsfeier veS Siegesdenkmals in Bozen teilnehmen werde. Die Kell- nerin, die dieses Gespräch mit angchört hatte und auf die Frage, was die Deutschen zu einem Attentat auf Mussolini sagen würden, geantwortet habe, daß der Anschlag auf Mussolini nur schlimme Folgen haben würde, wurde ver­haftet.

DerTiroler Anzeiger" bringt eine Mitteilung der ZeitungTirolia", wonach der Ministerrat beschlossen hat, 84 Beamte der Etschprovinz nach Jnneritalien zu ver­setzen. An ihre Stelle treten im Austausch Staatsbeamte aus Venetien und Toscana.

Am Mittwoch sollen, wie derTiroler Anzeiger" er­fährt, in den Schulen Bozens und Merans deutschsprachige Lehrbücher eingezogen worden sein. Österreichische und deutsche Zeitungen seien in den Hotels so gut wie nicht mehr zu finden, da sie meist an der Grenze zurückgehalkerr würden.

Siressmmms Bericht über Genf.

Vor Reichspräsident und R e i ch s k a b i n e t t.

Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat nach Schluß der diesmaligen Völkerbundtagung Genf verlassen und erstattet alsbald in Berlin dem Reichspräsi­denten Bericht über das Ergebnis der Tagung, ebenso demnächst dem Reichskabinett. Voraussichtlich wird Dr. Stresemann in erster Linie auf dic Unterhaltungen^zurück- fommen, die er mit dem polnischen Außenminister Zaleski über die dcutsch - poluischcn Handelsver­trag s v e r h a n V l u n g c n geführt hat.

Vpr seiner Abreise aus Genf hatte Stresemann mit ben russische n Vertretern Konferenzen, ferner mh dein rumänischen Minister des Äußern, Titulcscu, bei der die zwischen den beiden Ländern bestehendcu Fragen, ins- besondere auch Fragest wirtschaftspolitischer Art, durckr gesprochen wurden. Es ist anzunchmen, daß der ruma-