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Lul-aer /lnzeiger

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fc69- 1928

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

Zulöa- un- Haunetal* Zulöser Kreisblatt

Reöaktlon und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 Zrrnfprech-finschluß Nr.- ^chèra^ der rxü * versehenen Nrtikei nur mit Sigevenansab« .Zuloner flnzeiAsr'g,statt«. Fulda, Mittwoch, 21. März

Mrzeigenpreis: §ür Behörden, Genossenschaf­ten,Banken usw. beträgt die Kleinzeile 030 EIL, für auswärtige ftustraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.$0 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezei'r 0.60 Mark Bei Rechnungssiel» kmg hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag. und platzvorsch elften unverbindlich.

5. Jahrgang

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Vizepräsident Dr. von Kries (Dtn) legte im preußischen st.Maa sein Amt infolge eines Mißverständnisses nieder.

Mn rechnet mit seiner Wiederwahl am heutigen Mittwoch.

* Neickisernährungsrninister Schiele sprach im Haushalts- i des Reichstags über die im Notprogramm vor» Ane Kredithilse für die Landwirtschaft

* in Nimptsch (Schlesien) kam es bei Zwangsversteige- «maen aus landwirtschaftlichen Betrieben zu Bauerntumulten.

Schutzpolizei ließ Maschinengewehre aussahren.

Das erfolgreiche Luftschiff .Italia" wird mit feinem' iSiitor General Nobile am 11. April nach Deutschland kommen.

* «im Englischen Unterhause kam es zu unerhörten Sturm- knen bei der Debatte über den angeblichen Brief Sinowjews ml Ängrisfen auf England.

I 4 Der Kommisiar Litwinow entwickelte bei den Weiterbe-

«tmgen der Abrüstungskommisston in Eens Rußlands Ab-

Hungsvorschläge, die vom deutschen Vertreter (Graf Bernstorff)

>lm Plenum zur eingehenden Prüfung empfohlen wurden.

Der Strick um den Hals.

Polens Grenzschutzverordnung gegen Deutschland.

Mr, aber auch so schon genügte, minister zu deutlichen Vorstei Wnminij

', um

inanz- und

Run hat Polen die Tür zugeschlagen. Viele Monate lion dauern die Handelsvertragsverhandlungen zwischen »er Berliner und der Warschauer Regierung und in un­säglich schwerer Arbeit gelang es, wenigstens einigermaßen mwartszukommen. Damit ist es jetzt vorbei; denn die solmsche Regierung hat die G r e n z s ch u tz v e r 0 r d - ilillg herausgegeben, die bisher nur in Umrissen bekannt

" _ 'V . den deutschen Außen-

, ----.lchen Vorstellungen beim polnischen ÄMMlnisterium au veranlassen. Es war deutscherseits m Warschau kein Zweifel darüber gelassen worden, daß Erscheinen dieser Verordnung nichts anderes heißen me, als die gesamten Handelsvertragsverhandlungen wen Ausgangspunkt zurückzuwerfen. Das hat aber «nichts genutzt.

Kin Blick auf die neue Verordnung genügt auch, um Dq^lmeiteres als ein Mittel zu erkennen, wie man die «landerin Polen als Bürger minderen Rechts weht will. Und ein zweiter Blick läßt erkennen, daß p 6te Absicht dieser Verordnung gegen Deutsch- l°nd richtet und sich mit den bereits vereinbarten Be- Mmungen eines Niederlastungsvertrages gar nicht in uaiiang bringen läßt. In einer Grenzzone von dreißig «lometer schasst die Verordnung ein spezielles Ent- AN^recht' daS bei den geringsten Zoll-, F' Miigèn Vergehen angewendet werden soll, überhaupt ^èrgèhen, die nicht einmal gerichtlich festgestellt zu brauchen, sondern wobei das Urteil auf admini- ^, ®cSe erfolgt. Das bedeutet beispielsweise nichts als daß der polnische Korridor bis auf einen malen Streifen den Bestimmungen dieser neuen Ver- ® ?W unterliegt. Hier kann jeder Ausländer vom ^7°denmit Hilfe dieser Verordnung enteignet werden, 2?^ Tätigkeit des Ausländersim Hinblick auf das Wu^ ^âsttg" ist. Eine Bestimmung also, deren M völlig unklar ist und die j e d e r W i l l k ü r T ü r J.70^ffnet! Da kann dem Ausländer jeder Besitz ^/^S Nutzung und Verwaltttng von Grundstücken oder ^vllien ebenso verboten werden wie die Ausübung !wn r "°el und gewerblicher Tätigkeit; der Woiwode iin9^ ^dem Ausländer die Leitung und Nutzbar- hmu -v0^ Arbetten und Unternehmungen untersagen.

?>i praktisch jeder ausländische Kaufmann oder HtamJ^ gehindert, in der Grenzzone sich irgendwie 'Mt.7 zu betätigen; er schwebt völlig in der i&S«£an jeden Tag gewärtig sein, daß ihm der

^e Woiwode den Strick um den Hals legt.

ben ^J' 1 natürlich ein unmöglicher Zustand, entzieht Meh^^ in Polen einen Teil der den Inländern Ater ^.^.Aechte und führt eine Rechtsunsicherheit ein, leit ^ ^c wirtschaftliche Betätigung zur Unmöglich- bintJA. ^^un die Verordnung, wie in ihr ausdrücklich i^en r^vd, auch auf O st 0 b e r s ch l e s i e u Anwendung Sih j^ f® ist der in ihr enthaltene wirtschaftliche die ^^ vort noch größer angesichts der Tatsache, daß stuf eno Ja, diesseits und jenseits der dorttgen Grenze wiesen E'wuunenarbeit immer noch sehr stark an* Händen «Die ganze Verordnung wird eben in den nett yy^wâhrter" Woiwoden zu einem w illk 0 ntmt e- 5miibrml.^.1 schleunigster P0l0nisierung. Rungen !^ ^^ hinsichtlich des Versuches, diese Bestim- ^itttbJ^ âuf Ostoberschlesien anzuwenden, der Völker- ^ erste w,!Ln A?ort mitzureden haben. Jedenfalls wird ^iebiaeru.^ don Deutschland an das Internationale u 'Udieü«) ,m Haag die Frage gerichtet werden, wie -^bische« ^"rdnung mit den Bestimmungen des deuisch- ^'rbar^ j. Übereinkommens über Oberschlesien zu vcr- Pichen ^j^ die ganze Angelegenheit der deutsch-pol-

- 5 iu sehr,, ^lsvertragsverhandlungen in Deutschland jungen n),^^^geustand innenpolitischer Auseiuandcr- svch als xj,, 'b^cht worden, wurde sie außcrdein vielfach Ehrend Allgemein politische Angelegenheit behandelt, Mtitist '^ doch rein wirtschaftspolitisch aufzufassen ist. [ .^lb fiir ti^t aus und vorbei; allzu deutlich liegt die i ^-^l pgs,,^5. vorläufige Scheitern der Verhandlungen Khrt LUchen Seite. Und dieser Bruch ist herbei- j Nu,' ^n N Zu^ Gründen, die mit den wirtschafis- t&en E^ândersetzunqen nicht das geringste zu &u «eiw^ 5 d'dite deutsche Entgegcnkonnnen hat also I '^ eine Pi«; ^i Politische Hemmungen auf polnischer "8ung verhindert haben.

Das landwirkschastliche Notprogramm.

Zentrale Landivirtschastshilfe.

Erklärungen vor dem Reichstagsausschuß.

. . Der Ergänzungsetat zum Reichshaushalt ist vor einigen Tagen vom Reichsrat verabschiedet worden Im Anschluß daran hat Reichsminister Schiele den Mit- ; «liebern des zuständigen ReichstagsausschuffeS als Unter- läge für tue Beratungen eine Denkschrift zur Begründung der Ergänzung zum Haushalt 1928 des ReichSministe- rrums für Ernährung und Landwirtschaft sowie deS : zweiten Gesetzes über die Errichtung der Rentenbankkredit- anstatt zugchen lassen. Die Denkschrift bezieht sich auf die finanziellen Anforderungen, die in Ausführung des land­wirtschaftlichen Rotprogramms im ErgSnzungsetat ent- halten sind. Sie weist u. a. darauf hin, daß die außer­ordentliche Not, die zurzeit in der deutschen Landwirtschaft besteht, mit den angeforderten Mitteln nur dann fühlbar gelindert werden könne, wenn diese nicht zersplittert, sondern nach einheitlichen Gesichtspunkten verwaltet, in der geeigneten Weise verwendet und an der zweckmäßigsten Stelle eingesetzt würden. Es gelte vor allem, dir auf­bauenden Kräfte der Selbsthilfe in der Landwirtschaft dem Gesamtpläne nutzbar zu machen.

Wetter wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, durch Nattonalisierung des Genossenschaftswesens im Sinne einer weitgehenden Vereinheitlichung und Vereinfachung den organischen Aufbau der Selbschilfeorganisationen der Landwirtschaft zu fördern.

ReichSernährungSmmister Schiele

leitete die Beratung des landwirtschaftlichen Notprogramms vor dem Haushaftsausschuß des Reichstages mit einer Rede ein, in der er als das wichtigste Problem aus dem Gebiet der Krediwersorgung die Konsolidierung der schwebenden Schul­den bezeichnete. Der Minister verwies auf die Ermächtigung für den Reichsfinanznlinister, kurzfristige Vorschüsse bis zur Höhe von 100 Millionen au Institute zu geben, die Kredite zur Umschuldung gewähren wollen, soweit rationelle Fortführung der Betriebe zu erwarten ist. Dazu komme die Ermächtigung an die Reichsregierung, zusammen mit den Ländern und Ge­meinden sich an einer Organisation zu beteiligen, um bei der Durchführung der Umschuldung die Kreditinstitute leistungs­fähig zu erhalten. Die Hilfe für Entschuldungskredfte soll im Gesamtbeträge von 200 Millionen Goldmark eintreten, woran sich das Reich mit 75 Millionen Reichsmark beteiligt. Wenn man die hohe Verschuldungsziffer, die zurzeit eine Belastung von 60 Mark für den Hektar ergebe, in Verbindung mit den Preisen für die wichtigsten Landwirtschaftserzeugnisse be­trachtet, dann zeige sich, daß eine maßgebende Hilfe nicht von der Kreditseile allein Herkommen könne. Die ent­scheidende Hilfe müsse von der Absatzseite kommen. Es würde sicherlich" keine volle Befriedigung schaffen, wenn man die Summen auf die Länder verzetteln würde. Ein befrie­digendes Ergebnis sei vielmehr durch eine zentrale Regelung zu ermatten. Sunt Schluß betonte der Minister die Notwen-

Rußlands Müstungsvorschläge in Genf.

Zustimmung Graf Bernstorffs.

Der Montag brachte bei den Weiterberattingen der Abrüstungskommission in Genf einige beachtenswerte Erklärungen. Der eingetroffene türkische Außenminister Tewfik Ruschdy Bei wurde begrüßt und gab beut Wunsche der Türkei Ausdruck, als neutraler und friedlicher Staat zu leben.

Der russische Kommissar Litwinow führte aus, bisher hätten 38 Tagungen der Völkerbund- versammlung und des Rates über die Abrüstung 111 Reso­lutionen gefaßt. 14 andere Organe des Völkerbundes hätten 120 Sitzungen über die Abrüstungsfrage abgehaltell, ohne daß ein greifbarer Erfolg sichtbar geworden fct. Dagegen wolle man von russischer Seite Prakttsch arbeiten. Rußland verlange, daß seine Vorschläge, bte aus restlose Abschaffung der stehenden Heere und die Vernichtung aller Festungen und allen Kriegsmaterials im Verlaufe von vier Jahren hinauslaufen, nicht in Unterkommi,nonen zerpflückt werden. Rußland verlange die Einberufung der allgemeinen Abrüstungskonferenz so bald wie möglich und halte diplomatische Vorverhandlungen für unnottg.

Deutschlands Delegierter Gras Bernstorfs gab eine Erklärung ab, in der er eingehende Prüfung der russischen Vorschläge, die das Endziel der Abrüstung und die Ausschaltung von bewaffneten Konsliktcu klar heraus- stellten, empfahl. Besonders begrüßte er die russische An­regung den Kampfuiitteln Aufmerksamkeit zuzuwenden, die gegen die Zivilbevölkerung angewandt werden konnten. Im Anschluß unterstrich Graf Bernstorsf noch die Forde­rung Lttwinoivs nach baldigster Einberufung der großen internationalen Abrüstungskonferenz, bte allgemein dw Vollmachten haben dürfe, den Umfang der ersten Etappe auf dem Wege zur Abrüstung zu bestimmen.

Nach Bernstorff erklärte noch der türkische Außen­minister, daß die türkische Regierung bte Vorschlag des benachbarten Rußlands Wiße unb die russische Regie­rung zu diesen Vorschlägen ^üluckivuusche deren Ziel der schnellen Beseitigung aller Kriegsmoglichketten durchaus mit dem Ziele der türkischen Regierung ubcrelnstlmme.

^ " Zublow darf nicht nach Kongo.

Brüssel Das belgische Kolonialministerium teilt mit daß kein Antrag-Znbkows zwecks EinwanderUngscrlattlmis nach Belgisch-Kongo Vorlage. Wie hinzugefugt wird, würde gilt solcher Antrag abgelehnt werden._

btgfeit, die notleidenden Genopenfcyaften zu starten, ym Zu­sammenhang damit stehe die Änderung des Rentenbankkredtt- anstaltsgesetzes.

Die Aussprache drehte sich hauptsächlich um die Ver-- teilung der Mittel. Der Demokrat Dietrich-Baden erklärte als Berichterstatter, das Agrarprogramm sei nur ein Ansang; die Ausführung werde ein Jahrzehnt bean­spruchen. Der Deutschnationale Thomsen stellte mit Unter­stützung des Zentrrrms usw. einen Antrag, der zur Prüfung des Verteilungsplanes nicht nur die Zustimmung des Reichsrates, sondern auch die eines 28gliedrigen Aus­schusses heranziehen will. Von verschiedenen Seiten wurde vor Verzettelung der Mittel gewarnt. Minister Schiele versicherte, daß man ausgesprochen faule Genossenschaften nickst stützen würde. *

Bedenkliche Zeichen aus Schlesien.

Aus Nimptsch im Regierungsbezirk Breslau wird gemeldet:

Anläfilich der in Langenöls (Kr. Nimptsch) veran­stalteten Zwangsversteigerungen auf landwirtschaftlichen Betrieben hatten sich etwa 1000 Bauern aus den Kreisen Reichenbach und Nimptsch angesammelt, die durch Singen von Liedern auf den Vcrsteigeruugsplätzen die Abgabe von Geboten zu verhindern suchten. Der Landrat beS Kreises Nimptsch hatte ein Schutzpolizcikommaudo von 20 Mann nach Langenöls entsandt, die mit dem Gummi­knüppel gegen die Bauern vergingen. Es gab mehrere Leichtverletzte. Als sich der Tumult immer mehr steigerte, weil ein bekannter Führer der Landwirte verhaftet wer­den sollte, ließ der befehlshabende Ofsizi-r die Maschinen­gewehre ansahren und die Karabiner laben. Angesichts dieser ernsten Lage wurden die wetteren Zwangsver­steigerungen abgebrochen. Nur dem besonnenen Ver­halten des Offiziers und dem Eingreifen der anwesen­den Landbundsührer ist es zu verdanken, daß noch int letzten Augenblick ein Blutvergießen vermieden wurde.

*

Strafverfahren wegen Steuerstreiks.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin i. Meckl. hat gegen den Geschäftsführer des Kreislandbundes Schwerin, Bremer, wegen Aufforderung zum Steuerftreik ein Verfahren eingeleitet. Dem Verfahren liegt eine Resolu­tion zugrunde, die am 13. März in Landbundversamm­lungen an verschiedenen Stellen auf Vorschlag des Ge­schäftsführers Bremer (Schwerin) angenommen worden ist und in der sich u. a. folgende Sätze finden:Wir können unb wollen nicht mehr Zahlungen an die öffent-- lickre Hand leisten" und ferner:Wir sind nicht gewillt, Zwangsmaßnahmen weiterhin zu ertragen". Die Staatsanwaltschaft soll weitere Strafverfahren in der gleichen Angelegenheit beabsichtigen.

Die Todesstunden im LlnierseebooS.

Bericht derS. 4"-Untersuchungskommission.

Die Untersuchung des gehobenen amerikanischen UnterseebootesS. 4" durch die Sachverständigen Hai er­geben, daß das eigentliche Leck nicht groß genug war, um das sofortige Sinken des Bootes herbeizuführen. Man nimmt daher an, daß die Leute im Heckraum die Türen zu lange offen gelassen haben, um sämtliche Kameraden hereinzulassen. Dadurch drang zuviel Wasser in den Raum ein, wodurch gleichseitig Kurzschluß hervorgerufen wurde. Die 32 Mann im Heckraum sind offenbar nach wenigen Stunden erstickt, während die übrigen acht, bic sich iht Torpedoraum aufhielten, wahrscheinlich noch 3>S Tage lebten. Sie haben sich, anscheinend vom Hunger oder von Müdigkeit übermannt, zum Ausruhen in bto Hängematten gelegt und sind für immer eingeschlafen. Im Torpedoraum wurden nämlich auffälligerwecsè noch unbenutzte Sauerstofflaschen

gefunden, die wahrscheinlich als äußerste Reserve Zurück- gestellt worden waren, zu deren Öffnung man aber nicht mehr gekommen ist, da die Leute in den Hängematten in­zwischen die Besinnung verloren hatten. Nur zwei Mann scheinen nickst ruhig gestorben zu sein, da sie sich noch tm Tode umkrampft hielten. Leutnant Litch lag unter fernem Arbeitstifch mit dem Kopf auf der Mütze. Zwei schwarze Flecke an der Bordwand rühren wahrscheinlich. . m Hammerschlägen her, der Hammer selbst tonnte jedoch nicht gefunden werden. Die Mannschaften im Torpedo^ raum scheinen besonnen

alle Vorbereitungen zur Rettung getroffen zu haben, indem sie die ursprünglich nicht ganz dichten Luken mit Gummi abdichteten; das durch die Lukeu cingedrungene Wasser stand zwei Fuß hoch.

Ferner hatten sie Vorbereitung dafür getroffen, daß durch einen bestimmten Kanal Luft eingepumpt werden konnte; die Luftzufuhr durch die Taucher erfolgte infolge des Sturmes aber zu spät.

Sicherungsversuche für U-Boote.

Präsident Coolidge machte dem Kongreß den Vor­schlag, 200 000 Dollar zu bewilligen, um es dadurch dem Akarinedepartement inöglich zu machen, Untersuchungen und Experimente mit Erfindungen zur Sicherung von Unterseebooten anzustellen. Alle praktisch befundenen Erfindungen sollen dann aus allen Unterseebooten der Flotte der Vereinigten Staaten angebracht werden.