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Fulda, Dienstag, 27. März

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Weine Zeitung für eilige Leser

inet Kabinettssitzung am Montag trat die einmütige i iutege, daß die Reichstagsneuwahlen am 20. Mai sollen.

^eicksaußenminister Dr. Stresemann wird vor dem Aus- ^nberflcben des Reichstages diesem Darlegungen über die Äniffe der letzten Genfer Verhandlungen machen.

Deutsch-demokratische Partei hat dem in Baden nicht ausgestellten bisherigen Zentrumsabgeordneten Reichs- i g D Wirth eine Kandidatur aus ihrer Wahlliste für "A Kldorf-Ost und -West angeboren. _

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^ie Piloten Köhl und von Hünefeld find zu einem ^lim zunächst nach Irland aufgestiegen.

Tür^igenprr:«: Kür DehSrSen, Geao^esM^- teN/Vonken usw. beträgt öieKlemzeile 0.30 IHL, für auswärtige fluftraggeber 0L5 Mk., für Sie Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle «möeren 0.15 Mk., Reklameze-le 0.60 Mark Bei Nechnungsstel- hing hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag- uv- Platzvorfchnsten mrverbm-llch.

5. Jahrgang ssawaBsaaBmaweeee

Das sterbende Parlament.

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Leerlauf.

Man hat in Dentschland die Arbeiten der Vorberel- Än Abriistungskommission beim Völkerbund eigentlich «r mit starkem Mißtrauen verfolgt, hat aber, und zwar L steigender Deutlichkeit, den in Versailles ausgestellten Achsel präsentiert, wonach die deutsche Entwaffnung Höben Beginn der allgemeinen Abrüstung darstellen übte.. Einen recht eifrigen Bundesgenossen fand die «stchc Delegatioil bei dieser Genfer Kommission zuletzt ich im russischen Vertreter, einen Bundesgenossen, der sich »unbedingt für die deutschen Anträge einsetzte, aber her oft durch maßlose, die Wirklichkeit gar nicht bermk- jitigenbe Vorschläge verhängnisvoll wirkte. Freilich hat ich er in letzter Stunde im Gegensatz zu seinem früheren Mete« durchaus annehmbare Anträge gestellt, aber auch M ur hu! nichts mehr genutzt, die ganze Tätigkeit der I Mission hat mit einem praklischenMißerfolg, »!^ völligen Erfolglosigkeit geendet - es wird

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miete einmal alles vertagt! Unbestimmt gelassen sogar du Wunkt, zu dem eine neue Sitzung der Kommission «Nm werden wird, und gerade dies hat am letzten -Nii ©rasen Bernstorff als deutschen Vertreter dazu '®N, nunmehr kein Blatt vor den Mund zu Nmb der Katze die Schelle umzuhängen.

N vor einem Jahre hatte die Abrüsturigsksm- ^ Ti^ Entwurf anSgearbeitst und in erster .Lefung Minen, aber jetzt denkt man nicht daran, auch zur an Lesung zu schreiten und ihn damit zur Beratung ^^Vollversammlung des Völkerbundes fertig zu Wil. Vertagt hat man auch das deutsche Verlangen, Wollt Zahlen über die wirkliche Rüstnna aller Stenten

Vor der ReichstagsauMfung.

20. Mai Wahltermin.

Über das Auflösungsdekret, mit dem am kommenden Sonnabend die Arbeiten des jetzigen Reichstags abge­schlossen werden sollen, beriet am Montag das Reichs- kabinett. In der zu verlesenden Verfügung wird wahrscheinlich auch die Bekanntgabe des Termins der Neuwahlen geschehen, obwohl das Kabinett sich vorüber noch nicht endgültig schlüssig gemacht hat. Es wurde jedoch ziemliche Einmütigkeit dahingehend erzielt, die Wahl nicht vor dem 20. Mai, entgegen anderweitigen Vorschlägen, stattsinden zu lassen. Der Reichspräsident wird darüber die Schlußentscheidung treffen. Gleichzeitig geht dann die Neuwahl zum Preußischen Landtag vor sich.

Vor dem Auseinandergehen des Reichstags wird Reichsaußenminister Dr. Stresemann voraussichtlich, etwa Freitag oder Sonnabend, über die Ergebnisse der letzten Genfer Verhandlungen in der Vollversammlung sprechen. Der deutsche Hauptdelegierte bei den Genfer Abrüstungsverhandlungen, Graf Bernstorff, ist von Genf nach Berlin abgsreist und wird dort alsbald Bericht er­statten.

phöbusberichL dem Reichstag überwiesen.

Der Haushaltsausschuß des Reichstags erledigte die zurückgestellten Litel des Marineetats gemeinsam mit dem Bericht über die Lohmann-Unternehmungen (Phöbus). Die Aussprache über die beantragten Entschließungen war ganz kurz. Der Sozialdemokrat Heinig führte aus, daß seine Partei die politische Bloßstellung nicht mit­mache, und der Sozialdemokrat Müller-Franken stellte fest, im Unterausschuß habe sich keinerlei Anhalt dafür ergeben, daß etwa Dr. Luther und Dr. Marx von den Lohmann- Unternehmungen gewußt hätten. Die vom Unieraus- schnß beantragten Enrschl«etzungen wurden der Reihe nach angenommen, zum Teil gegen die Kommunisten, alle mit großer Mehrheit. Die fraglichen Etatstitel wurden ge­nehmigt, ebenso die sieben Millionen für die Phöbnsab- wicklnn«.

Kranke GLaaismanner.

Reichskanzler Dr. Marx wird möglicherweise bei dem Akt der Reichstagsauflösung nicht anwesend sein, da er nach seiner Krankheit erholunasbedürftig ist und im Lauk der Woche in Urlaub zu reisen gedenkt.

Die dritte Beratung des Etats im Preußischen Land« tag, die Montag durch eine Rede des Ministerpräsidenten Braun eingeleitet werden sollte, mußte um einen Tag verschoben werden, da sich der Zustand des an einer Gürtelrose leidenden Ministerpräsidenten nicht gebessert hat. Dienstag wird er desbalb vom Innenminister Grzesinski vertreten werden. Der Präsident des Preu­ßischen Landtags, Bartels, leidet schwer. Bartels ist an einer Lungenentzündung erkrankt. Der Landtag hat ihm seine Wünsche auf baldige Genesung aussprechen lassen. Die festliche Veranstaltung anläßlich des 25jäb ei­gen Prästdenteniubiläums des zweiten Vorsitzenden, Ab­geordneten Dr. Porsch, mußte abgesagt werden.

*

Demokratische Kandidatur Dr. Wirths?

Nach Mitteilungen von verschiedenen Seiten beab­sichtigt die Deutsche Demokratische Partei, dem in Baden nicht wieder aufgestellten Zentrumsabgeordneten Reichs­kanzler a. D. Dr. Wirth die zweite Stelle der demo­kratischen Kandidatenliste in den Wahlkreisen Düsseldorf- Ost und Dnsseldorf-West anzubieten. Spitzenkandidat soll wie bisher der Abgeordnete Erkelenz bleiben. Der Vorstand der Demokratiscben Partei der Wahlkreise Düssel­dorf-Ost und -West hat dem Vorschlag zugestimmt.

Die in Berlin geführten Verhandlungen mit Dr. Wirth sind noch nicht zum Abschluß gelangt. Wie es heißt, sollen die Demokraten Wirth im Falle seiner Wahl keinerlei Bedingungen stellen, sondern ibm in seinen Ent­schließungen völlige Freiheit lassen. In den beiden Wahl- bis­her als einziger bemcfratnd&er Abgeordneter Erkelenz gewählt ist, haben bei den letzten Reichstagswahlen bie [Demokraten insgesamt 73 000 Stimmen, das Zentrum 579 000 Stimmen erzielt. Die Zentrumsliste in Düsseldorf- Ost führte bisher Marx, die in Düsseldorf-West Bell»

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beim (eint Bok- cM O" Bern abet rtante ihw' i, die üitcti W

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über die wirkliche Rüstung aller Stenten 1 .....^eS festzustellen und zu veröffentlich«^ I Wta^ eine weitere deutsche Forderung, marin Liess »«-reitende AbrüstungSkommissiou den Völkerbundrat IJN soll, möglichst im Juni nun eine wirkliche erste »«itungskonferenz einzuberufen und für diesen Zweck s 5 .einfaches technisches Abrüstungsprogramm zu end Eien, alle politischen Fragen aber der Konferenz selbst «Wrlassen. Abgelehntalsoalles denn Oie s vMung bedeutet nur die Ablehnung aller dieser Vor- S'. 10te daS bisher auch immer üblich war, so England, umdas Gesicht zu wahren", fünf Mi- LS ^r Toresschluß auch diesmal einen geringfügigen b«nabrüstungsvorschlag ein, von dem eS genau weiß. I Sar nicht mehr zur Beratung kommt.

einzige, was also diese jetzt wieder mehrmonatige der Abrüstungskommission von sich gegeben hat, Resolution, die èben alles vertagt.Diesbe- IS. ^rn Stehenbleiben aus halbem Wege, seinen I sondern einen Leerlauf der Arbeit,'

^raf Bernstorff mit einer die Vertreter der Sieger« recht peinlich überraschenden Deutlichkeit, um dank daß nun die B u n d e s v e r s a m m l u n g vl? ^^ Ansehens und des Einflusses des Völker- Äè?^rMige Stelle sei, die veranlassen werde, daß di« ^^^gskommission endlich aufhöre, in immer neuen !« Wstn^ b e d a n e r l i ch e ir n f r u ch t b a r k e i: feF^ Lahnungen und Warnungen des Grafen Vern- At»ârden zweifells auch noch durch Ausführungen -r S t , r Verden, die der deutsche Außenminister Sor hL« J eNtaNNim Deutschen Reichstag machen wird. iüte&.Jl Schaus negativen Ergebnis der Genfer Be- ^t ki-w^ Erschließt man im Berliner Auswärtigen einer 'nfk^ die Augen und Graf Bernstoff dürfte et bon^A r-nut politischen Weisungen gefolgt sein, die lautet' s^ ut ^^ erhalten hatte. Denn auch hier ver- ^utiAT«»^ "ach diesem Versagen des Völkerbundes ^nsin? ^âbald entsprechende Schritte in ?§Met7n^ um in dem von Bernstorff an. dw Vollversammlung des Bundes im dor eine grundsätzliche Entscheidung in der Mini-Zu stellen. Deutschlands Lage als ent« ^irb ^;^^^ im Mittelpunkt schwergerüsteter Macht« N in m" ?hortrüglicher und jener Wechsel ist nun ein- f"s willes ausgestellt worden, stellt im Statut Ml'ch "wundes selbst. Wenn man deutscherseits auch ^Sehk»? ';)olfiutngcn auf einen Erfolg schärferen M gtsv'a»»! ^e,tf nicht mehr hegen kann, so darf man ^chsüöM darauf sein, wie sich die Aussteller jenes

" Kme Honorierung herrnndrücken werden.

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$et A^chste Tagung des Abrüstungsausschusses.

Ä^n, dok'^'^er desEcho de Paris" will berichten sik ^SSltuâs- ^ Vorsitzende des Vorbereitenden Ab- Ä Zur 2 qts des Völkerbundes London den Aus- b^5 lohten l?u^ seines Berichts für Juli oder August Uns>^iilt-^^ufen werde, in der Hoffnung, daß bis nnNL^^^ Regierungen sich zu den notwendi- ler^Mai haben und ein gemeinsames Pro« a>u/°"erb>7^ugen werden. Anfang September wurde ^r^or de/»^, wie der Korrespondent erklärt, aus ^inber 1^5"Versammlung, die Abrüstungskonferenz oder Februar 1929 einberufen.

DeutschlandAmmka im Flugzeug.

Muer deutscher Ozeanflug.

Pilot Köhl in Berlin gestartet.

Der von dem Flug derBremen" her bekannte Nacht- ftieger der Lufthansa, Hauptmann a. D. K ö h l, und sein Begleiter, Herr von Hünefeld, sind in aller Heimlichkeit in Berlin gestartet, um über Irland nach Anrerika zu fliegen. Köhl hatte in den letzten Tagen wiederholt Probeslüge gemacht, aber immer wieder erklärt, daß er wahrscheinlich erst im Mai starten werde. Er hatte auch nur 360 Liter Betriebsstoff mitgenommen, so daß er zu­nächst nicht wetter als bis Irland fliegen kann.

Sein FlugzeugD. 1167 trägt wieder die Aufschrift Bremen" wie vor etwa drei viertel Jahren, als Köhl von Dessau aus startete. Köhl will alle größeren Städte auf seinem Fluge vermeiden und lediglich die Eisenbahnen als Richtlinien benutzen. Sollte wider Erwarten starker Ost« wind auftreten, so wird er nach Berlin zurückkehren, um auf besseres Wetter zu warteR. Bei günstigem Wetter wird er in Irland jedoch nur Betriebsstoff aufnehmen und nach Amerika weiterfliegen. Seine Maschine ist, wie er den Junkerswerken drahtlich mitteilte, in bester I Ordnuna.

Die Landung desD 1 167" in Baldonnel.

London, 27. März. (WB.) Die irischen Militärbehörden erwarteten von gestern mittag an das FlugzeugD 1 in - Ein vom Gouverneur des Flugplatzes Fitzmaurice gesteuertes «stug- zeuq flog über Dublin, um nachD 1 167 Ausschau zu halten. Kurz nach 5 Uhr kam das deutsche Flugzeug in Sicht. Es flog ziemlich tief und wurde von einem irischen Flugzeug begleitet. Die D 1 167 flog nach Baldonnöl weiter und landete dort ?vohlbchalten. Die irischen Behörden lehnten es ab, Pressever­treter zum Flugzeug zuzulasien oder irgendwelche Informa­tionen über die'Absicht der Flieger zu geben. Es verlautet jedoch daß die deutschen Flieger günstige Wetterberichte ab- warten und sobald Anzeichen für eine gute Wetterlage über dein Atlantik vorliegen, nach New-York weiterzufliegen.

Der deutsche Flieger Köhl sagte in einer kurzen Erklärung, bei seinem Fluge nach Irland habe er mit starken Gegenwinden zu kämpfen gehabt, doch habe sich das Flugzeug glänzend ge­halten. Ueber seine weiteren Pläne gab Köhl keine Erklärung ab. Der deutsche Flieger Loose und einige Mechaniker erwar­teten mit Betriebsstoff für das Flugzeug die Ankunft derD 1167 bereits seit einigen Tagen in Baldonnel. Die endgül­tigen Vorbereitungen für den Weiterflug werden in Baldonnel zu Ende geführt. Möglicherweise wird Loose Köhl auf dem Transatlantikflug begleiten. Bei ihrer Landung in Baldonnel heute nachmittag halten die Flieger einige Schwierigkeiten; sie umkreisten den Flugplatz mehrmals, bevor sie niedergehen konn­ten. Da die Flieger die ganze letzte Nacht hindurch mit den Flugvorbereitungen beschäftigt waren, fühlten sie sich sehr ermüdet.