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^ fed« Dâg. VeZvgspeâ: monat- Mark. Bel LieferungsbehmLenmgen Lurch âe Gewalten'', Streiks, Mssperrungen, 2tzerre usw. erwachsen Lem Dezisher keine Brüche. Verlag ArieLrich Chrenklau, KulLa, lb »es Vereins Deutscher Zeitungsver- peMeckkonLo: $ranffurt a. EL «Méo»» ^- 1928

TsgrblM für Rhön und Vogelsberg Möa- und Haunetal Kul-aer Kreisblakt Rrâaküs« and GMästssteUe: MLHlrnstraße 1 §errrfprech-Hnschiuß Sr.--- ^^^^Emk Ler «V * »refehsnea NrNket m»r «lt EMÜemmgab» .Zuvxn-r finget ffer"gefMM.

Fulda, Freitag, 13. April BBgMMjMMPBWBW**»*^^ -^>-*»w«MMW><-i*ww^

Mzetgenprels: Zür DehSröen, Genosseaschas. ten,Danken usw. beträgt Lie Kieinzeile 0.30 M^ für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die ReKamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 015 Mk., Neklamezeile 0.60 Mark Bei Rechnungsstel­lung hat Zahlung innerhalb 8 «Tagen zu erfol­gen Tag- und Plahoorschristen unverbinöllch.

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5. Jahrgang

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Kleine Zeitung für eilige Leser.

Die Ozeanflieger sind bis jetzt nicht gesichtet worden: in B«ita ist alles in angespanntester Erwartung. Man rechnet Iw Mittagsstunden mit dem Eintreffen.

' Auf den König von Italien wurde ein BomLenatientat M, als er der Eröffnung der Mailänder Messe beiwohnte. SM deutsche DampferDresden" mit dem umstrittenen «./kinold an Bord wird Sonnabend in Cherbourg erwartet, ^'sprich! von der Beschlagnahme des Goldes in Frankreich-, »M den König von Italien wurde ein Sombenattentat ât gls er der Eröffnung der Mailänder Messe beiwohnte. , König blieb unverletzt, bagegen mürben 14 andere Per- s getötet.

Nationale Erziehung.

mor einiger Zeit gab der Verein deutscher Geschichts- ^cine Schrift heraus, deren Inhalt ein sehr betrug trift Man hatte nämlich die französischen und beb L» Geschichtslehrbücher, die an den dortigen Schulen reit in Gebrauch sind, untersucht und dabei fesfftellen wen raß man dort über die Vorgeschichte des Itkrieges und die Vorgänge in ihm in einem ge- W maßlos deutschfeindlichen Sinn berichtete. Alles « auf: die abgehackten Kinderhände, die ermordeten li geschändeten Frauen, die erschossenen Geiseln, die M niedergebrannten Dörfer und Städte, undHun- ist eine im Vergleich zum übrigen noch fast harm- Bezeichnung. Ganz methodisch will man den ^ran- iiiiiKii Kindern den Haß ge g en d en DeuIschen Men und die Gesinnung, die man in Die Herzen der, M sät, trägt im Alter entsprechende Fruchte.

Wzig und allein in der deutschen Verfassung abe ltsich der Satz, daß die Jugend im Gerst der Völker- rag erzogen werden soll. Seit eine gewisse vSöt» bie alles von einer völkerversöhnenden Zukunft !K, in Weimar diese Bestimmung schuf, hat uns .......die Umwelt es durchaus nicht leidft gemachtz PAbsicht Rechnung zu tragen. Rings in der Welt Stober nach Asien erlebte gerade die scharfe, fast rzo-.

Betonung des nationalen GedLN Atme weitere Ausbreitung, wurden die kleinen ^«Deutschland geschaffenen Staaten aber auch M-nicht bloß national, sondern ch a u v l n r st i 1 ch. ^Mganz in der Jugenderziehung. Gerade darum, ®i» Defensivgedanken heraus, muß auch NM bei der Erziehmrg seiner Jugend autbie Ern« âMz eines tief einwurzelnden Nationalgesühls «Ler- Wai&rt legen, Weil dies für die Zukunft des Volkes ^Wjdendster Bedeutung ist.

, Ensen Hintergrund der Wirklichkeit vergißt man mwi ^ N^ auch der preußische Kultusminister Dr. Beckel M«lz er auf der ersten Tagung des Lehrer-Völker- Wei,nämlich derInternationalen Vere r n !'Ug der L e h r e r v e r b ä n d e" in Berlin eine Red, ^'Internationalen Geist und nationale Erziehung â ''ins den außerdeuffchen Ländern kamen weit über "elegierte und die dort gehaltenen Reden der Deut, m waren durchflutet von dem Wollen, auf dem Bode«

!"lbstvtrständlich nationalen Erziehung emporziv- zum Gedanken und zur Praxis der Völkerver>sb- 7° wenn nur die anderen mittun wollten ! Vielleicht u solch ein internationaler Kongreß wenigstens er- Mes otiick auf diesem Wege vorwärts, aber eben nur hart . . .

'Was helfen den Völkern die schönsten internati»- Organisationen, »venu die Jugend, wenn die Welt Wn ohne Verständnis für Wesen und Bedürfnis » ölker, rein egoistisch-nationalistisch auf sich selber MH hcranwächst?" fragte der preußische Kultus- M Dr. Becker in seiner Rede. Die Schaffung eines 1yj^tiß verstandenen internaticnialen Geistes

d. h Erziehungssache, nicht aber durch M bleibendeOrganisierung" zu bewerkstelligen. g«A der Überzeugung, aber nicht des mechanffchen : knister Dr. Becker verglich das mit der Art.

Aa ^^drüstungsgedankeverwirklicht" wird: man ch» «^^Wland dazu, ohne daß die anderen Volker lt o.^ beschritten.Der internationale Gedanke kann itaiiim.lC^cr uationaler Freiheit geboren werden uno iÄ6«^ der gleichen Quelle wie die soziale uns ij: e <o[eran$- aber diese Toleranz muß eine a I I Koni gegenseitige sein. Die Erziehung 'M Ä ^ist soll nicht zum Chauvinismus führen. ^^cht daran vorübergehen kann, daß Chauvur Kr als m iosc war! Minister Dr. Becker erklärte da- ^ßcs °^ussctzung für das Emporsprossen eine-- bet Irrationaler Verständigung das Bewußtsern ^llZJ^l st e n z b e r e ch t i g u n g" des e t g c ne n W hg,t"^6 und der der anderen Völker, einezee- ^»ßg s Z?' bie jedem anderen Volk das zubilligt, nnw JHniSjW fordert". Genau so also, wie die natio- rR über die gegebenen sozialen, konseftlonellen B=h »hinweg zu ner überbrückenden, allge- M. in V^t' 'st ès das rein Menschliche, also de eben . °luen anderen Volke angehörenden Men- ^un $nT?ud) den existenzberechtigten Menschen, tm ^^üvnm âhch das existenzberechtigte Volk zu sehen, antinational.

^'ünd^'âluld am gegenseitigen Haß der Volker ^^r^tie»" ^H^ die allgemeine Unkenntnis des einen M^iii Z-.-7' und da setzt eine Aufgabe auch der è^sien^ ^ockt nicht in Deutschland aber nodi ijÄ rnt'/'^xgen und darum auch der Geist einer ""!i â,^ualcn Verständigung, die auf emer L^glN° en also einer Erziehung zum Men- H " Ms htmi ^ct nut beiden Beinen auf dem Boden

1 Wte . l Mt, aber verstehend Hmuberblickt foltern.

Die ganze Welt in Spannung.

Merits ii Erwartung der Bremen".

Das Washingtoner Marineamt wies alle Stationen der Neu-England-Küste an, den deutschen Fliegern xeden möglichen Beistand zu leisten.

Seitdem dieBremen" gestern früh über der West­küste Irlands gesichtet wurde, ist bis 4 Uhr nachmittags keine weitere Meldung in New-York eingegangen.

Wie aus Dublin gemeldet wird, ist dieBremen" zu­letzt etwa 880 Meilen von Irland gesichtet wordem

Die New-Yorker Stadtbehörden treffen umfangreiche Vorbereitungen für einen begeisterten Empfang der Bremen"-Flieger. Bei dem offiziellen Empfang in der Stadthalle heute mittag wird eine riesige Menschenmenge die Flieger begrüßen. Die ganze Besatzung des Flugfeldes Mitchellfield wird zur Aufrechterhaltung der Ordnung bei der Landung aufgeboten werden.

Der Schmectadyer Kurzwellensender der General Electric Company mit dem Rufzeichen2 x" wird von 10 Uhr früh bis 11 Uhr abends amerikanischer Zeit auf Welle 31,4 Meter Nachrichten über den Flug verbreiten.« Die Reichsrundfunkgesellschaft wird die Meldungen aufnehmen und weiter verbreiten.

Scheitern des Unternehmens?

Trotz schärfster Beobachtung haben die Neufundländer Küstenstationen, Leuchttürme. Funk- und Telegraphen­stationen bis gegen Mitternacht das Flugzeug nicht gesich­tet. Von der Trinity Bay an der südöstlichen Küste von Neufundland wurden Motorengeräusche gemeldet, doch blieb bisher eine Bestätigung dieser Wahrnehmung aus. Das Wetter ist unklar geworden.

Kurz nach Mitternacht meldeten die New-Yorker Funk­stationen, daß sie von keinem der 24 Schiffe, die sich ver­mutlich in der -Nachbarschaft oerBremc^- befanden, irgendwelche Auskunft über das Flugzeug erhalten hätten.

Guts Aussichten!

Aus S t. Johns (Neufundland) wird gemeldet, daß abends 8.30 Uhr örtlicher Zeit schönes klares Wetter herrschte. Die Aussichten für die deutschen Flieger sind gut. i

Obwohl heute noch keinerlei Nachrichten über -den Ver­bleib derBremen" vorlagen, kommt in den Neuyorker Morgenblättern unter den Kreisen, die den Empfang vorbe­reiten, eine durchaus hoffnungsvolle Stimmung zum Aus­druck, da die Tatsache, daß das Flugzeug bisher nicht ge­

BMe»-MM Ms ta äs KZ Mli«.

Line HölleMMne _. gegen König Mor Emamel. H Tote,48LeMte in Mailand. Der König «nverietzt. ;ää SS« g

König Viktor Emanuel IIL

neben

-$h» ginntbe die von unbekannter Seite

SeVe« " s!'- e ' Ä tim M «iffntoMt ia die Messe und besichtigte programmäßtg bic muh ^ Stäube Eine Untersuchung zur Ergreifung der S hin/n ifi eilt oe' eitet. Zahlreiche Inspektoren der $?S& von Rom nach Madand gereift.

N Bodesta Mailand hat eine, Bclohmmg von E mm Lire N'ls die Ergreifung der Tater ausgesetzt.

toer M3 «icnlot Wirt noch MM, W» E» den Toten und Verwundeten auch gruppen befinden, die Absperrungsdienst herangezogen waren.

Attentat scheint vor allem dem König gegolten zu haben,

sichtet, durch die Wetterverhältnisie und die Dunkelheit ver­ständlich erscheint. Nach Ansicht der Sachverständigen sind die Flieger kaum vor Mittag zu erwarten. Trotzdem wer­den aus dem Landungsplatz Mitchellftelds von 8 Uhr mor­gens an die erforderlichen Vorkehrungen getroffen. Kom­mandeur Byrd gab der sicheren Erwartung Ausdruck, daß dieBremen" bald irgendwo an der Küste eintreffen müßte, gleichgültig, ob sie ihren ursprünglichen Kurs ein­gehalten hat oder nicht.

Glückwunsch der ,Daily Expreh".

Die LondonerDaily Expreß" schreibt:

Die drei Flieger führen die guten Wünsche von zwek Kontinenten mit sich. Das Risiko dieses Unternehmens ist ' in einer Tragödie nach der anderen bewiesen worden, was immer einer der Gründe sei, weshalb mutige Leute stets bemüht sein werden, der Gefahr zu trotzen. In wenigen Jahren wird der Flug nichts Außerordentliches sein, aller dies sind die Tage der Pioniere, wo die, die das große Abenteuer unternehmen, ihr Leben aufs Spiel setzen mit dem vollen Bewußtsein, daß alles gegen einen Erfolg spricht. Um so mehr Ehre und um so herzlicher der Wunsch, - daß ihre Tapferkeit belohnt würde. Wenn es sich um Tap­ferkeit dieser hohen Art handele, käme Nationalität nicht in Frage, sondern nur ein instinktiver allgemeiner Ruf: Viel Glück".

Die Abschiedsgrütze der Transozeanflieoer.

Dublin. Vor der Abfahrt derBremen" übergab F'-He v. 5-üncfeld der Presse eine an die Bevölkerung Irlands ge^ richtete Erklärung, in der es u. a heißt: Beim Verlassen des Freistaates Irland empfinden Hauptmann Kohl und ich das Bedürfnis, dem Gefühl tiefen und aufrichtigen Lankes Aus- druck zu geben, das uns Heide erfüllt Wir haben vier ir Irland guten Ratschlag und tatkräftige Hilfe gesunden nnr nicht nur das, sondern auch sowohl bei den Behörden wie beim i.ifâen Polke ME nes ^ftäubmè «^ Lvmpachur für unser Unternehmen Der Kommandant der trnaien vusk- streitkräfte, Fitzmaurice, erklärte kurz vor dem Start der Bremen" dem Sonderberichterstatter deSEvening Standard u a.:AlS Chef des Luftdienstes der irischen Armee nehme ich an diesem Fluge teil, um die irische Luftfahrt im allgemeinen zu fördern. Irland ist durch seine geographische Lage dazu bestimmt, im künftigen Flugverkehr eine hervorragende Rolle zu spielen." Die Gattin Fitzmaurices sprach, als sie ihrem ManneLebewohl" sagte, die Zuversicht aus. baß die Bremen" Amerika erreichen wird Köb! erklärie vor dem Abflug, er werde die nördliche Route rach Newvork u> r Neu­fundland nehmen, daS ist eine Strecke von etwa 2000 Me: cn. Er hoffe den Flugplatz Mitchellfield bei Newyork in etwa 33 bis 40 Stunden zu erreichen.

doch ist dieser unverletzt geblieben. Sie Kunde von dem Attentat verbreitete sich wie ein Launeuer durch Mailand. Auf seiner Rückfahrt durch die â^ wurde der König von der Menge mit unbeschreiblichem Jubel gefeiert. An der Unglücksstelle und in dem Hause, vor dem die Explosion erfolgte, wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen.

Über Italien ist die Nachrichtensperre verhangk worden, um zunächst keine weiteren Einzelheiten über das Attentat ins Ausland gelangen zu lassen.

Agenzia Stephanie" meldet: Ganz Italien, besonders Mailand, huldigt in eindrucksvollen Kundgebungen^dem König und dem Faschismus. Die Zahl der bisherigen Opfer des Attentats beträgt 16.

Eine Pressestimme zum Anschlag.

Zum Attentat auf den Köirig schreibt der Herausgeber desPopolo d' Italia", Arnaldo Musiolini, ein Bruder des Ministerpräsidenten:Die Konstrukion der Höllen­maschine u. andere Umstünde berechtigen zu der Annahme, daß als Täter nicht gewohnheitsmäßige, sondern politische Verbrecher in Betracht kommen. Diese müssen streng be­strast werden". Im Artikel wird sodann die außerordent­lich ruhige Haltung der Mailänder Bevölkerung und die bewuirderswerte Haltung des Herrschers hervorgehoben, der das ganze Eröffnungsprogramm abwickeln wollte, und sich sodann zu den Verwundeten begab und die Opser be­suchte. Eine hunderttausendköpfige Menge habe durch ihre Kundgebung die Gefühle der Stadt Mailand zum Aus­druck gebracht. Der Artikel schließt:Die Schuldigen wer­den die Strafen, die sie verdienen, erhalten. Der Sonder­gerichtshof zur Verteidigung des Staates wird sich von Rom nach Niailand begeben. Das in Italien herrschende Regime ist in der Lage, viel umfassenderen Problemen die Stirne zu bieten, als solcher Aeußerungen der Einschüchte­rung, die seine Stärke nicht vermindern werden."

Geplantes Attentat aus Mussolini.

DemCorriere della Sera" wird aus Como ge­meldet: Aus der Eisenbahnlinie, die der Zug mit dem nach Rom zurückkehrcnvcn Ministerpräsidenten Mussolin benutzen sollte, entdeckte man vor der Durchfahrt des Zuges eine schwere Explosivbomüc, an bei ein Draht befestigt war, der von einem in einem Versteck liegenden Mann gehalten wurde. Der Mann nnnbt sestgenommen.