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Mark. Del Lieferungsbehmüerungen Lurch Mere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Mnfperre usw. erwachsen dem Bezieher keine ^spräche. Verlag Krieörich Ehrenklau, Zulüa, MglieS des Vereins Deutscher Zeitungsver» kger. Postscheckkonto: Krankfurt a. M. Nr. lösoo
Kiss - 1928
Hilfsmatznahmen für die Ozeanflieger
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Sie „MMN" Ms Srenrly Sslßiii.
Der „M0ntcalm" sitzt im Eise fest.
Die kanadische Regierung beschloß, das der Regierung i.tMnße Großflugzeug von Shirley Bay nahe Ottawa M Greenly zu senden, wenn es dem Dampfer „Mout- Lm" nicht gelingen sollte, Greenly zu erreichen. Die Mslchten sind gering, da bereits am St. Lorenz-Golf Egerer Eisgang herrscht und die Eisverhältnisse nahe Dreenly wahrscheinlich derart sind, daß der Eisbrecher Mi weiterkommen wird. Die Fahrtstrecke beträgt zwar
Zgg Meilen, kann aber unter Umständen viele Tage Mspruchen. Wie weiter berichtet wurde, stieg der be- pmtr Flicgcr Duke Schiller von Quebek aus mit einem Itarei’ Flugzeug nach Greenly Island auf. Ein weiteres i^iigzcug ist an der Murray-Bay nach Greenly Island tourtet. Es wurde geführt von dem Piloten Cuisinicr, |h Messen bald daraus zu einer Notlandung auf einem Ittjiitcnen See gezwungen wurde. Landungsgestell und jHelter des Flugzeuges wurden dabei beschädigt.
I Das Newyorker Bureau des Norddeutschen Lloyds Mit eine Nachricht von den Fliegern der „Bremen", Ito besagt, daß mit der Ausbesserung des Flugzeuges Ibegönnen wurde, daß es aber zwei bis drei Tckge dauern Mbe, ehe der Weiterflug möglich sei. Der Zeitpunkt des »Wgè sei noch nicht festgelegt. Wie berichtet wird, sind ■Männer der „Bremen" unter der Obhut der vierzehn Mchibewohner gut untergebracht. In einer Entfernung MMei Meilen befindet sich, über das zugefrorene Meer
zu erreichen, auf dem Festland ein Dorf mit 300 ■toofmern. In einem größeren Dorf, das 15 Meilen ■trat ist, befindet sich die nächste Radiostation. In ■Norf waren Gerüchte verbreitet, daß die „Bremen" ■ülilb ihren Flug fortsetzen werde. Sie stützen sich auf I ® Meldung der • Nachrichtenagentur Canadian Preß, das Flugzeug in Ottawa erwartet wprdtz D?
Wartungen aber im Widerspruch zu dem stehen, Wiitzher über den Zustand der Maschine bekannt- M^-iM ist, muß man diese Gerüchte mit Vorbehalt auf-
B ^ii Reibung aus Quebec zufolge, ist das kanadische M-rWMentale Luftverkehrsslugzeug wohlbehalten auf Äkl angekommen. Der sich auf dem Wege nach dem ■AeM befindliche Regierungsdampfer „Montcalm" W' brchloz nach Ottawa gemeldet, daß er auf ein getroffen ist. Wenn sich die Wetterbedingungen WH Ädern, so dürfte sich die Ankunft des Schiffes auf ■ ” ™ie Zeit verzögern.
■ aus Newyork gemeldet wird, kündigte Fräulein Zunkers an, daß sie heute oder morgen, falls es W etterlage gestatte, mit dem Junkersflugzeug „F. 13" Montreal fliegen werde, wo sie weitere Maßnahmen werde. Fräulein Junkers ersuchte den Ottawa- WH itnft, Benzol für die „Bremen" nwglichst nach Quebec Miknden. 5^r- 00n Hünefeld wurde durch einen Funk- U'^ Mn den unternommenen Schritten unterrichtet.
. Glückwunschtelegramme
Fliegern in großer Zahl zu. An der Spitze i'st uegraphischen Glückwünsche steht der des Reichs- i, Udcnten, der den „kühnen Ozeanfliegern" zu W J^^ Erfolg gratuliert. Glückwunschtelegramme L ^" Reichskanzler Dr. Marx, Reichsaußen- i' ‘^' Stresemann, Reichsvcrkehrsminlster li lüf -preußischer Ministerpräsident Braun, Nord- aVb« die Regierung des Freistaates Irland i andere.
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,. Coolidges Glückwünsche.
G^dcnt Cooligde sandte an die „Bre«wn"-Flleger Hm m^lY-Jsland folgendes Telegramm: Me'ne hcr^ ''^^“^“»i^e zur glücklichen Landung nach Ihrem rn Westflug über den Nordatlantik.
fickte Präsident Coolidge Gluck- ni b,.Gramme an R e i ch s p r ä s i d e n t v 0 n § ” Mieirp<Wlnb au den Generalgouverneur von
a?>.?"legramm an den Reichspräsidenten von Hm- •011 M»« Präsident Coolidge, die amerikanische Ra- rHruÄ mit ihm über die erfolgreiche Westwa
ii j ^ Nordatlantiks durch Köhl und seme Be h mit ^^räfibciit von Hindenburg antwortete ,a ^räsi?^ derzlichen Danktelegramm. Zwischen dem bien Ä^“ und dem österreichischen Bundespra
$ fanb ebenfalls aus gleichem Anlaß cm Die vielen an die Flieger ge Whh„^3lluâwü»lschungen aus aller Welt sind nul.-i 3 b ÄM^Ehmen nach haben sich bei der Finanzierung SÄ u. a. maßgebend beteiligt Geiteral an ul je ^«tivi „n^^emen (Geschäftsinhaber dcrDarmstaoter l>%^ G. Carl Lahusen (vom Nordwelle. ^Xeistc?°^ Heinrich Bömers (Inhaber der Firm-- lè tz^ ,,^.- Ulrich und Aufsichtsratsmltglicd «t - V^. ' ■' AktlengeseLschaften) und Hermann Nhde-
TageblM für Rhön und Vogelsberg Zulöa- unö Haunetal »Kulöaer KreLsbla« NeöaMsu mtd Grsthästsstelle: MLHÜmstraße 14 Zernfprsch-AnsihlsK Nr.^ So*dtW Sct Mit * eetfelyentti firllkrl surr mit <8w5te<mgob* .^it<^ ^r-r'-yr* ü?»''? Set.
Fulda, Montag, 18. April
MM
KirnstliHe ZlugzeugAation im Atlantik.
Von Harro Essingh.
Eines der in Vorschlag gebrachten Mittel, die^ Ätlantiküberquerung wirtschaftlich aussichtsreicher zu gestalten, ist die Schaffung einer künstlichen Zwischenstation. Untersuchungen haben ergeben, daß es im Atlantik Stellen gibt, die so hoch liegen, daß sie einen sicheren Ankergrund abgeben können. Die Entfernung zwischen St. Johns auf Neufundland und Kap Clear in Irland beträgt 1800 Seemeilen (etwa 3300 Kilometer). Wenn diese Strecke in zwei ungefähr gleich langen Etappen zurückgelegt werden könnte, wobei eine Zwifchenstation die Auffüllung des Betriebsstoffvorrats ermöglicht, so könnte das Flugzeug mit fast 1000 Kilogramm Betriebsstoff weniger von Irland abfliegen, wodurch der Flug mit einem Schlage rentabel würde. Anfänglich gingen die Pläne dahin, eine solche Zwischenstation auf den Azoren ^u errichten; die Inselgruppe kommt aber, weil sie zu weit südlich gelegen ist, für den Verkehr der nördlicheren.
GRÖNLAND
IRLAND.
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d. b. wirtschaftlich weitaus kräftigere« Halftr uniert» Erdteils mit Nordamerika nicht in erster Smit in Betracht. Der Weg würde anderthalbmal so lang ,«n al^ der den großen nördlichen Dampferlinien entfprechende.-
Genau halbwegs zwischen Irland und Neufundland befindet sich nun eine unterseeische Bank aus Korallenriffen; die Meerestiefe beträgt hier nur 62o s-men setwa 1100 Meter), während ringsherum der Lzean überall 4000 Meter tief ist. Der Plan geht dabin, an dieser Stelle eine schwimmende Flugzeugstation zu verankern Dieses Schiff mit einem Flugdeck von 350 Meter Länge und 50 Meter Breite (die neuesten großen Soa» wurden es also aufnehmen können) soll Schrauben erhalten die von Dieselmotoren getrieben werden. Auf dem Flugdeck werden Flugzeuge landen und abfU^ können Außerdem würde das schiss als LeuchtMin wr- wendet werden; es würde Ausbesscrungswerkstatren, Betriebsstofflager, eine Sanitätsstatloii «n» ein Hager sur Fluaieugersatzteile enthalten. Mit Hilfe eiiies 00 . Meter langen Stahlkabels würde es verankdrt werden durch einen Anker von 11000 Kilogramm Gewicht. Da^ Stationsschiff wurde sich also im Kreise Um den Anke, hernmbewegen können, wodurch der - regel lab . ->- Schiffes nicht ganz fest Ware, sondern l- nach der Wmè- richtimq etwas wechseln wurde. Bedenken branckn d-e. nickt zu erregen, da die Andeutung des Liegeplatzes durch Ä', »«S «efdrten âdè, Rundfunkbalen von solcher starke, bas Jte den Flugzeugen bereits neun Kilometer vor der Station die Rich- tung angeben und sie geleiten können, wurden auch die Schwieriqkeitcn von Nebel unb ^necfturmen zu überwinden sein. Die Flu-zepge köimen kudem auch !>n Richtunq^fiudern und mit dem Jnduktorkompay »U" aerus et werden^ welck letzterer Lindbergh auf feinem OAlug o wertvolle Dienste geleistet bat Hub wenn bei allerungünstigstem Wetter die Landung auf dem Flug- deck sich als unmöglich erweisen loüte, so wurde da^ Flug- »eua auf das Meer niedergeben und dann mit Hilfe von Krän-N auf dZ Stationsschiff gehoben werden, können; Voraussetzung ist dabei, daß die Flugzeuge icefahlg r«n>.. wasserdicht konstruiert werden. .
Nimmt man an, daß um 2 Uhr morgens von Neufundland abgeflogen wird, so samt selbst bei nebligem Wetter die Ankunft auf der Zwiichenstation um 12 Uhr mittags erwartet werden. Post und Fluggäste können m ein dort bereitstehendes Flugzeug umgebooret werde« und und) einigem Aufenthalt für Verpflegung usw. konnte j der Weiterflug mit frischer Besatzung angetreten und um ; etwa 8 Uhr abends Irland erreicht werden. Im Sommer würde ein solcher Flug fast ganz bcr Tageslicht aus geführt werden sonnen. Die Strecke Berlin—Newyork würde in vier Etappen zerlegt werden: Berlin—Irland (wie glänzend hat die „Bremen" bicie Entfernung ohne Zwischenlandung zuruckgelcgt!), .zr- land—Faraday-Hills, Faraday-Hills—Neufundland, Neufundland—Newyork. Auf jeder Zwischenstation wurden Flugzeug und Besatzung gewechselt werden können. Jede dieser Stationen wäre dann von Apparaten zu bedienen, die ftieziell für die betreffende Teilstrecke gebaut unb eilige richtet sind, und von einem Personal, das auf der betreffenden Strecke eilige flogen ist und ihre weiter- tunblidien Einzelheiten genau kennt. Schwierigkeiten mit übermüdeter Bemannung und Wtriebsstoffnmngel wäre» dann aus dem Wege ueräumt.
FaZstgenpreis: §Sr SrhörSen, Genoffrafth»^ dm, Ranken usw. beträgt die KleinZelle 030 Mk., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die ReAamezeile 0.90 Mk. u. alle endeten 015 Mk., Neklamezeile 030 Mark ♦ Der RechmmgssiA» hing hat Zahlung mncrhakb 8 ^agcn Zu er fol« ««! * Tag» «ab PiatzvvMrifterr xaveröMölich.
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5» Jahrgang
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Dieser Sommer wird ein Sommerslie ae- rischer Versuche und Untersuchungen weroen. Und langsam wird sich aus der Fülle von Ersolaen -d Fehlschlägen das Ergebnis heransschälen: Sichere uu^ wirtschaftliche Flugverbindung mit Amerika. 3' < ivissen wir nicht, wie sie, einmal Ereignis geworden, in ihren Einzelheiten aussehen wird. Aber di" Unsumme von Gedankenarbeit, die ihr gegenwärtig gewidmet wird, kann unmöglich verlorengehen.
---—»^NweWöeWtWSft^^ -----
Nobile ßsfiarièt.
Die Fahrt nach dem 5 urdpol Lsgönnen.
General Nobile ist zu seiner grp Nordpol, aus der er ein- Zwifö nl
M!?' en will, Sorina? 'S na- Luftschiff „Ztali *" } günstigste Fahrtri.httu:,; - ü orientieren will, ist seine Aul
n Berka
stimmt. Nobiles Lustschrsj f. Zic nach
nuten Fahrt znm ndung bei S-ülV Nailnud mit der» er sich über dir iufe des Fluges 2.0? 9 noch Hit US» ■en Plänen beim
Ausstieg nach der Mrzcit m gebenden Leiter ^age d n östlichen Kurs über Triest, Laibach, i reßburg, Gleiw-N,
Thorn nach Stolp nehmen. „Italia" über Padua gesichtet.
Bei der Abfahrt Nobiles der Bruder des Duce, die
Sonntag früh wirxbe dis-
maTLH Arrraldo Mussolini,
tischen
zahlreiche Menschenmenge erschienen.
Behörden und emo m Flieger wurden
die lebhaftesten Abschiedsgrüße und Slüüwünsck- zuteil.
3k Stslp glücklich gelandet.
Wie aus Stolp gemeldet wird, ist heute morgen um 8.35 Uhr das Luftschiff „Italia" glatt gelauLel.
Die Landung der „Jraila" ging rurz nach cUo Utii glatt vonstatten. 13 Diinuten vor 9 Uhr konnte das Luftschiff in die Halle gezogen werden. General Nobile und die Besatzung wurden begrüßt von den Herren Mmir sterialdirigent für Lufffahrwesen im Reichsverkehrs- ministerium Brandenburg, vom Regierungspräsident-n Gronau und vom Obrbürgermeister Hasenjäger-Stolp. General Nobile erklärte, das Luftschiff habe fast 2 Stunden über Gleiwitz gekreuzt, es habe jedoch nicht, die Absicht erstanden, dort zu landen. Das Wetter sei sehr schlc.üt gewesen, trotzdem habe das Luftschiff die Fahrt gu überstanden und außer dem Bruch einer der hinteren Etabtlie sierungsflächen keinen Schaden erlitten.
We!tsiug Losies-Le Vrix beendet.
Die beiden französischen flieget CosteS uns an ihrem Fluge um die Welt in Le Bourget * - begrüßt
Paris.
waren
Le Brix sind von ________ _______ gelandet und von er er vieltausendköpfigen Menge worden. Frankreichs HandelS- und Aclonialministcr beim Empfang zugegen. Der offizielle Empfang konnte nicht stattfinden, da Tausende von Menschen in die Halle nach- vrängtc» und die beiden Flieger mit einer dichten Mauer Usw abcn.
Aèe wieder Krieg?
Der amerikanische Botschafter SHunnan in Berlin händigte dem Reichsaußenmintstec Dr. Stresemann im Auftrage seiner Regierung den angckilndiglen Entwurf bei AMikriegS- oder NichtangriffSvertrageS nebst einer begleitenden und erläuternden Nott ein.
In der holländischen Stadt Haag steht ein Friedenspalast und in ihm haben längst vor dem Weltkrieg Friedenskonferenzen stattgefunden, die zwar zu allerhand Beschlüssen führten, aber weder Frieden brachten noch auch nur die geringsten Ansätze zu einer äußeren und inneren Abrüstung. Und selbst jene Beschlüsse, die übrigens von verschiedenen Mächten gar nickt akzeptiert wurden, sind «n Geschützdonner des Weltkrieges zerrissen und zersetzt worden.
Im Völkerbund sollte aber nun etwas Ernsthaftctts geschaffen, sollte» Völkerfriede» und Völkerabrüstung der ausgebluteten Menschheit gebracht werden. Bisher hat man — außerhalb der ehemaligen Mittelmächte — aber von einem praktischen Erfolg recht wenig verspürt; immer wieder griff irgendein Staat, um Sonderinlcr- effen durchzusetzen, zu kriegerischen Mitteln. Nach wie vor ist nicht einmal das Prinntivste geklärt: was ist Angriffs-, was Verteidigungskrieg?
Nun hat Amerika den Großmächten, darunter auch Deutschland, einen „Antikriegspakt" vorgeschlagen, der das Resultat längerer Verhandlungen mitFrankr e i ch ist. Briand, der französische Außennlinister, hatte diese Verhandlungen mit Amerika angeknüpft und grundsätzliches Entgegenkommen gefunden; aber aus den Besprechungen zwischen diesen beiden Mächten wurde mehr, als Briand beabsichtigte, dem es ja nur auf einen Vertrag zwischen Frankreich und AmeRka ankam. ^tatt dessen hat der amerikanische Staatssekretär Kellogg einen allgemeinen Antikricgspakt in Vorschlag gebracht, dem jeder Staat, wenn er sich auf den Standpunkt der darin enthaltenen Verpflichtungen stellt, ohne weiteres beitreten kann. Dieses Vorgehen Kelloggs hat in Parrs natürlich sehr unangenehm berührt, aber man wird dort gute Miene zu dem für die französische Diplomatie recht unanLLneümcn Svwl macken.