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S Ä«ÄS Tagebla« für Rhön und yggelsverg» feXÄÄÄ Noa- mrö Haunetal ♦ Zulöser Krersbla« »es Vereins Deutscher Zeitunssver. Re-ak«»« rmö Geschäftsstelle: Möhlenstraße 1 ♦ Zerufprech-stnjchlrH Nr. -S»
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Kleine Zeitung für eilige Leser
.7» Reichstagsausschuß für das landwirtschaftliche Not« irnnnti ..nimm erledigte die einzelnen Bestimmungen und beschloß Ä über die Verteilung der Mittel
Mgern braunschweigischen Schulstreit teilte der Reichsinnen- ^â' mit, daß er die Entscheidung des Reichsgerichts an-
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Berühmiheiten.
.Bremen". — Die Baker. — Die Bismarcks.
Ehrend auf dem Balkan und anderwärts die Erde Ä Hunderte von Menschenleben auf und unter der in Hütten und in Bergwerken vernichtet werden, sm todesmutige Männer in kühnem Fluge durch die binnen nicht viel mehr als dreißig Stunden von der E;ur Neuen Welt vorgedrungen und haben so aus ihre ie einen Sturm, einen Sturm der Begeisterung ent- der sich nicht bald wieder legen zu wollen scheint. ing§, wenn in Tausenden von Depeschen nun die gepriesen wird, die dazu beitragen werde, den !t unter den Menschen der entferntesten Erdteile zu n und zu beschleunigen, so klingen solche Rede- m int Augenblick noch etwas gewagt, da die Unnb Hünefeld und Fitzmaurice inmitten Ance- und Eiswüste niedergehen mußten, in der {trabe noch ein paar Lebewesen begegneten. Aber tegängern auf diesem Wege ist es noch schlimmer «»/sie huben ihr Ziel überhaupt nicht erreicht «xieii das unerhörte Wagnis, gegen die West- Mn Atlantischen Ozean die Küste der Neuen in Flugzeug erreichen zu wollen, mit dem Tode Die Besatzung der „Bremen" kann sich jetzt M Triumph nach hoffentlich nur noch wenigen in Ncwyork einzuzlehen und dort eines ^mp- etivärtig zu sein, wie ihn wohl noch kein Sterb- 1 biefcr größten Stadt der Welt gefunden hat. -Augenblick schien es freilich so, als wollte der 'Heiter der beiden Deutschen sich unter den Wit von Manhattan einen Sondererfolg • 6 einte sich zeitweilig von dem Eigentümer und Kicher der „Bremen" und man bekam von ihm 5' Äb ich allerlei Telegramme zu lesen, die den Mäßen, als hätte er sich von seinen tapferen .^Ä »icht nur vorübergehend losgelöst. Man spitzte als der Wortlaut einer Botschaft bekannt / die Oberbürgermeister Walker auf sunkentele- , WM Wege an ihn abgehen ließ. „Sämtliche D Newhorks," hieß es da, „ohne Unterschied der No Deutsche ebenso wie Irländer), der Farbe " ^ Glaubens, erwarten ungeduldig die Ankunft " Mcr drei Mann der Besatzung der „Bremen", i®5 offizielle Programm sei auf dieser Grund- i-helegt. Ein gleichzeitiger Empfang für Köhl, Freiherr« von Hüneseld und für Fitz-- 'E Das half; wenigstens überstürzten sich feit« W Versicherungen, daß Oberst Fitzmaurice selbst- Auch niemals daran gedacht habe, anders als in , ft seiner beiden deutschen Kameraden nach New- kommen, und so ist wohl die Gemeinsamer drei Flieger, wenn sie jemals vorübergehend ^ gestellt, war, wieder bottfommen hcrgestcllt. Gut j Mit den rnanchcrlei Überraschungen dieses toll- unternehmens zuguterletzt noch eine neue ge- nur Anlaß zu häßlichem Streit und Hader unb einen tiefen Schatten auf seinen glor- ^sivlg hätte werfen müssen.
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■^wem Schlage zu einer so unbestrittenen Welt- N^ft crüfgerückt z»l fein, wie sie diesen Helden Ä geworden ist, dessen können sich nur wenige v5 iMmtm. In manchen Fällen güt denn auch i?,\®ort: Wie gewonnen, so zerronnen. Der beite man es da nur mit unechter und unverdienter „Ehrung zu tun hatte, mit Mode- oder Tages- M > u '^ ft^ ernsthafte Leute überhaupt nicht auf- , ./ftogen Etwa vom Schlage der neuesten Sen,a- H J" sich die lieben Wiener jetzt eine Zeitlang WS!' der Josephine Baker, jener dunkel- Ütiilgs.E,^^" aus Jndiancrland, für die eine bc« L”®11®»«« so ungemein rührig die Trommel ge« ^1 öeii r-rf t- ^ein Wunder, daß, als die junge Dame l«f hp^uplah ihrer künstlerischen Darbieluugen nach ^knbi’n 1 ' ^ schon bei ihrer Ankunft am Bahnhof Von fc«(b?” Menschen empfangen wurde, die mit un« !! einen M^tti ihren Wagen umringten, sich im Kamps ^ltiti^ td "us den Augen der farbigen Schönheit 5 iet J trampelten und so lange feine Ruhe gaben, ^eineT^Ung aus dem amerikanischen Süden das NililkkTsâgens erkletterte und so, allein Volk sichtbar, N bcr .a(üt durch die begeisterte Stadt antrat. Ob M/-Ü^^i"mmer nach so tollen Ausschreitungen ^^teih1?- unzurechnungsfähigen Sensationslust sich ^Si^Mestellt hat? Darüber schweigt einstweilen! Höflichkeit.
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A„^ Deutschen gegen solche Anfälle von fast $ die T""dcr Aufgeregtheit durchaus gefeit? Man 2 '»er <na®e gewiß gern bejahen, einen ~ctl de» «VWthi^ müßte man dabei unmèrlM ^ E '?- Denn die Szenen, die sich hier kürzlich- . Ä J b ? s F ü r st e n Bis m a r ck mit einer liefe kn ^din sich im Dom fürs Leben zusammen - ^Ml^^sem ehrwürdigen Gotteshaus und am 1(16 ^stielten. spotteten auch einlS^rmatzen
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Fulda, Samstag. 21. April
Die Reichshilse für die Landwirtschaft
Verseilung der 30 Millionen
Durchführung des Agrarprogramms.
Der Reichstagsausschuß für die Durchführung des landwirtschaftlichen Notprogramms führte die Beratungen über die Berteilung der Mittel zu Ende und schloß damit seine Aufgaben ab.
Zunächst wurden die Richtlinien für die Verteilung der Mittel zur Hebung des Fleisch -und Vieh ab- s a tz c s mit einigen Änderungen erledigt. Die Verteilung soll nach einem einheitlichen Gesamtplan erfolgen; ferner soll ein Sachverständigenausschuß bei allgemein bedeutsamen Entscheidungen gehört werden, der aus neun Vertretern der Landwirtschaft und aus acht Vertretern des Handels, des Gewerbes und der Konsumenten besteht.
Bei der Beratung von Richtlinien für die Verwendung von Reichsmitteln zur Förderung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzengnisse wandte sich Reichsernährungs- mimster Schiele erneut gegen den preußischen Antrag, fünf Millionen für die Behebung von Unwetterschäden abzu- zweigen. Nach der Anssprache wurde eine Entschließung Hilferding (Soz.) angenommen, wonach für die Wetterschäden fünf Millionen aus den Überschüssen des letzten Etatsjahres bewilligt werden sollen.
Der Ausschuß genehmigte ferner folgende Richtlinien: Zweckbestimmung des Fonds von 30 Millionen Mark. Die Mittel sollen verwendet werden: 1. Zur planmäßigen Beeinflussung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzeugnisse. 2. Zur Verbesserung der Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse, insbesondere durch Schaffung guter, einheitlicher und glelichmäßiger Handelsware. 3. für sm fertige Maßnahmen, die geeignet sind, die Schwierigkeiten im Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu beheben. Hierauf vertagte der Ausschuß die Wefterberatung auf Freitag.
Bei bei Eier Verwertung teuren nach den Richb kinien genossenschaftliche Sammelstellen in den Er- zeugnngsgebieten und Eierverwertungsgenossenschafter, errichtet werden. Außerdem wird die Schaffung eines Markenschutzes für das deutsche Frischei durch die gesetz- lichen Berufsvertretungen geplant. Weiter sollen Mittel aufgewendet werden zur Förderung von Muster- geflügelhaltungen, zur genossenschaftlichen Beschaffung von Brutapparaten und Junghennen, zur Förderung von Geflügelmastbetrieben, die ausschließlich deutsches Geflügel mästen, zur Bekämpfung der Geflügelkrankheitcn und zur Unterstützung von Versuchs- und aller An- fialten für die Wirtschastsgeflügelzucht.
Von der Regierung wurde darauf hingewwsen, das kür den Absatz der heimischen Eier außerordenttich großk Schwierigkeiten bestehen und daß 50 Prozent der in Deutschland verbrauchten Eier aus dem Auslande kommen-
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JeTver Beschreibung. Wenn der Altreichskanzler in Person von den Toten auferftanben wäre, der Trubel in diesem Teil der Rcichshauptstadt hätte nicht viel größer sein können als an jenem Tage, da sein noch am Beginn seiner Laufbahn stehender Enkelsohn in den Stand der Ehe eintrat. Diese Laufbahn hat ihn bis jetzt über ein kurzes -Debüt als Reichstagsabgeordneter und ein gleichfalls nur vorübergehendes Zwischenspiel im diplomatischen Dienst zu seinem agrarischen Beruf als Standesherr und Gutsbesitzer zurückgeführt, bem seine Neigungen vielleicht in höherem Maße gehören als der Politik, tu der sein großer Ahnherr Unsterbliches leistete. Bismarck, der Gründer des Reiches, ist alt und grau geworden, ehe er das Volk für sich gewann, das eigentlich erst nach seiner Entlassung in einmütiger Begeisterung für ihn entflammte. Heute ist es leichter, sich einen weithin klingenden Namen zu machen. Fr^gt sich nur, wie die Geschichte, die das Weltgericht ist oder sein soll, über die Benihmtheiten unserer und der Generationen vor und nach uns urteilen wird.
Dr. <o w<
10000 Japaner nach Tsingtau entsandt.
Einspruch Chinas.
Das japanische Kabinett beschloß, ein Expeditionskorps von 10 000 Mann nach Tsingtau zu senden. Die japanische Regierung begründet in einer amtlichen Erklärung die Entsendung von Truppen nach China «nd sagt dabei, sie habe, als sic letztes Jahr ihre Kräfte aus Schantung zurüüzog, der chinesischen Regierung mrt- geteilt, daß sic zum Schutze des Lebens und der Guter ihrer Staatsangehörigen diese Truppen von neuem enr- senden wurde, wenn Friede und Ordnung noch etnrnal bedroht würden. Die Erklärung betont, daß die gegenwärtige Expedition weder eine feindliche Maßnahme gegen China noch eine Einmischung zugunsten einer oder der anderen Partei bedeute.
Die nationalistische Regierung hat gegen die Entsendung der japanischen Truppen Einspruch erhoben.
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Nach einer Meldung aus Peking ist in China in den letzten Tagen wieder zwischen den nord- und südchinesischen Armeen eine Schlacht geschlagen worden. Der Kamps, der 36 Stunden währte, endete mit einer Niederlage der Südtruppen, die 20 000 Mann, darunter einen General und drei Obersten verloren haben.
Mzelsenpreis: §âr Vchör-en, Genoffeafiha^ tea, Danken usw. beträgt die Kleinzeile 0.30 IRL, für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für -ie Urkiamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 015 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark ♦ Bei Rechnungsstel- dmg hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfoU gen ♦ Tag» und Platzvorstl ttstsn unverbindlich.
5, Jahrgang
Schließlich behandelte man die Vorschläge für das Gebiet von Obst und Gemüse. Im wesentlichen wird bestimmt: Errichtung von Sammel-, Sortierungs- und Packerstellen in den Hauptanbaugebieten, über- Winterungseinrichtungen für haltbares Obst und Gemüse, Versteigerungsmäkte, Steigerung der Aufnahmefähigkeit, Nachrichtenstellen, Stärkung von Kreditinstituten, Schädlingsbekämpfung usw.
Für die Kartoffelverwertung werden be- fd)Ioffen Maßnahmen zur Schaffung und zum Ausbau einer gemeinsamen Einkaufsorganisation sowie gemeinsamer Verkaufsorganisationen der kartoffelverarbeiten- den Gewerke; zur Förderung der Einrichtung und des Ausbaues von kartosfelverarbeitenden Fabriken in oder in der Nähe von Verbrauchszentren; Bauzuschüsse für Einsäuerungsanlagen und Futtergruben; ferner zur Züchtung hochwertiger einheitlicher, krebsfester deutscher Speisekartoffeln und zur Förderung ihres Absatzes.
Lieber die Art der Unterstützung wird bestimmt, daß die Mittel Verwendung finden können: 1. als Zuschüsse zur Verbilligung des Zinssatzes von Darlehen, die durch die Unternehmungen ausgenommen werden, ausnahmsweise als Darlehen; 2. als sonstige Beihilfen; 3. in besonderen Fällen als Garantte- fonds zur Erleichterung der Aufnahme von Darlehen und in Form von Beteiligung von Unternehmungen.
Die Art der Unterstützung im einzelnen soll den besonderen Erzeugungs- und Absatzbedingungen der einzelnen Warengruppen mit dem Ziele wirtschaftlichster Verwendung her gesamten Mittel angepaßt werden. Über Zinsverbilligungen wird bestimmt, daß sie nur für Darlehen gewährt werden, deren Bedingungen der Lage des Geldmarktes und den gegebenen Sicherheiten entsprechen.
Sie Zerteilung der Mittel.
Die Mittel werden grundsätzlich von Fall zu Falk bereitgestellt. Die Festsetzung der Bcrwendungsbedin- gungen erfolgt im Einvernehmen mit der beteiligten Landesregierung. Zur Beratung des R ichöminlste- riums für Ernährung und Landwirtschaft und zur Sicherung einer fortlaufenden Fühlungnahnie mit den Landesregierungen der Verwendung der Mittel wird nach näherer Vereinbarung mit ben Landesregierungen ein LândrrauSschuß gebildet, die Verteilung bedarf feiner Zustimmung.
Beihilfen sind in der Regel durch Vermittlung der Landesregierungen ariszuzahle«. Die bestimmungs- gemäße Verwendung der Beihilfen haben die Länder- ccgierungen zu überwachen. , , .
In der Gesamtabstimmung werden diese Richtlimvtt gegen die Stimmen der Kommunisten genehmigt.
Aus der WaWewegung.
Plakate und Druckschriften.
Da über die Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen für Plakate und Wahldruckschrift-n Zweifel aufgetaucht sind, bat der preußische Minister des Innern einen Erlaß an bte Ober- und Regierungspräsidenten gerichtet, dem zu entnehmeir ist: „Polizeiliche Vorschrifleu für dieses Gebiet werden gründ- säulich als Polizeiverordnungen zu erlassen sein. Beschränkungen des Plakatwesens dürfen nach Aushebung der nuDt mehr zeitgemäßen Bestimmungen des preußiichen Pressegesetzes nur aus zwingenden politischen Erwägungen getrossen werden. Ohne Vorbandensein einer entsprechenden Pollzeiverordnung darf ein rein politisches Einschreiten mittels polizeilicher Verfügung nur in den ganz seltenen Ausnahmcsallen er folgen, in denen Sicherheit und Ruhe im Staat dringend gefährdet ^ilni. und ein (Stuf (breiten durch den Richter zu spät kommen wurde oder überhaupt nicht möglich ist."
Minister auf Wahlrciscn.
Dem Vernehmen nach wird Ende dieser Woche der größw Teil der Minister von Berlin abreisen, um am Wahlkampf reilzunebmcn. So begibt sich Reichsaußenminister Dr. Stresemann nach Banern, wo er in mehreren Versammlungen für die Deutsche Volkspartei werben wird. Auch die anderen Minister fahre« jetzt in den Wahlkampf.
Sicherung deS Wahlgeheimnisses in Preußen.
Ein Ruuderlaß des preußischen Ministers des Innern enthält eine Reihe von Bestimmungen, die vornehmlich der Sicherung des Wahlgcbeimniffes auf dem Lande dienen. Set der Mgrenzung der Stimmbezirke soll jebem Wahler bte Sicherheit gegeben fein, frei von jeder Beeinflussung und lebet Besorgnis vor einer Aufdeckung der Art seiner Stimmabgabe sein Staatsbürgerrccht auszuüben. Insbesondere sollen Guls- bezirke nicht für sich einen Stimm- oder Wahlbezirk bilden. Für die Abstimmungsräume haben die Gemeinden Räume in wemeinbeanftahen und -gebäuden zur Verfügung zu steuern In Gutsbezirken sollen die Abstimmungsräume nicht in den Gutshäusern bereitgestellt werden. Aus Gastwirtschaften darf nur in dringenden Notfällen zurückgcgrisfen werden.
Eigene Rcichstagskandidatcn des Säässischcn Landbundes.
Der Sächsische Landbund hat in einer Vertreterversamm- Lung beschlossen, für die bevorstehenden Rcichstagswahlen eigene Kandidatenlisten unter dem Namen „Sächsisches Landvolk" aufzustellen. Spitzenkandidat aller drei sächsischen Wahlkreise ist der Vorsitzende des Sächsischen Landbundes, Landlagsabgeordneter Schreiber. An zweiter Stelle stehen im Wa-ft- Kreis Westsachsen der bisherige Reichstagsabgeordnete Domsch, im Wahlkreis Chemnitz—Zwickau unb Plauen der Gutsbejiyer Srauspe-Jahnsdors und im Wahlkreis Leipzig der brs- herige Reichstagsabgeordnete Dr. Philipp-Borna.