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Park. Sei âferungobehmörrungen durch tL« Gewalten", Streiks, ftussprrrungeu, Tchlc Sperre usw. erwachsen dem BeZithrr kri« 'W Brüche. Verlag §r!edrich Ehreaklarr, Zulöa, des verem» Deutscher Zettvns««-

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Kleine Zeitung für eilige Leser

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Tagrblatt für Rhön unö Vogelsberg Müs. « Haumèal Zulöaer Kreisblaü

* ^n Köln wurde unter Beteiligung der Reichs- und "âüenmg sowie der auswärtigen Diplonuuen Die* ^ .n Q?r«iwrt hSV4x> Till irrt ^rättttpf

ii ^nationale Pressèausftellurlg eröffnet, 'dk Vw Neickisvost teil im ganzen Reichs»

^ie Reichspost will im ganzen Reichsgebiet auch Annahme- ' ml geeigneten privaten Stellen cinführen.

^S«, ^Prozeß gegen die augeklagten deutschen Ingenieure' -»iW 18. Mai in Mostau beginnen.

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Der Luftkrieg.

China donnern die Kanonen, kreisen bomben- nde Flugzeuge über den kämpfenden Truppen und weiß man nicht, ob nicht das Feuer immer weiter sich frißt. In Ägypten verhinderte nur die Rach- igteit der dortigen Regierung, daß sich englische Mkanonen auf Alexandrien richteten wie vor 41 ren. Es scheint doch nicht recht zu stimmen mit der einen Friedenssehnsucht, denn die Kricgsrüstungeu Alker rings um Deutschland sind derart, daß da- alles geradezu verschwindet, was vor dein Kriege geleistet wurde.

Völlig andere Formen hat ja schon im Welt- W die'Art der Kriegführung angenommen und ein erliches Morden, keine Mannestat mehr wäre der ieg von heute und morgen zwischen zwei einander igmnafecn gleich stark gegenüdersteheuden Mächten.

in der Lust die H a u p t e n t s ch e i d u n g liegt, niemand genauer als die stärkste Luftmacht der I, Frankreich. Während aber diese Angriffswaffen ort gesteigert werden, geschieht so gut wie nichts, sich gegen ihre Wirkung zu schützen. Zwar hat Eng- K im vergangener: Sommer durch einen Manöverlust- iff auf London den Einwohnern die Wirklichkeit vor eit geführt denn trotz aller Abwehrmaßnahnle» KU diefeindlichen" Lustgeschwader durch die Sperr- n, aber es ist einfach unmöglich, nun die not­igen Vorbereitungen zu treffen, um das , Treiben und - ich . von Millionen rn der wichtigsten Städte in der Minute eines Wend koinmenDeu feindlichen Luftangriffs, der durch Brisanzdombeu zerstören, sondern auch NS I ft 6 a 8 vernichten rvill, sofort zehn Meter »nie Erde zu »erlegen. Pkäne dieser Art sind ja EM, phe.n1«stische gerierniigen auf gefielt, in Ruß- Wmit großem Tamtsm sogar schon «Lerhand nach ^i Richtung binvorbereitet" worden, aber das alles ^nhie Unnlöglichkeit. Denzivilen L u f t s ch u tz" üA durchzufschren, wie ihn eine Schrift des Vereins -Ficher Luftschutz" an seiner Spitze steht der frühere )Merkehrsmiuister Krohn es verlangt, ist nichts Utopie, nicht etwa bloß deswegen, »veil für die dazu wendigen ?Rittel nicht das gesamte Geld der Welt Eichen würde. Wenn eine feindliche Luft - Me erst beispielsweise über Berlin ist, dann ist der U beendet, ur»b da nützt es gar nichts, ob die i)te= ^aSftellcn in der Wilhelmstraße konzentriert sind nicht, ob sie zwecksWeiterarbeit" unterirdische wete Räume haben oder nicht, ob die Bevölkerung Mm Hause über solche Räume verfügt oder schutzlos Brisanzbomben oder Gistgasgranate»! ausgesetzt ist. riesigen für den modernen Krieg notwendigen Betriebe lassen sich nicht schützen wie ein Panzer- uns daß die Bevölkerung des Hinterlandes keinerlei

Murg erfährt, haben wir ja im Krieg oft genug in rheinischen Städten erleben müssen. Hier gibt es nur einen Schutz, das ist Angriff und Sieg.

^wf Bernstorff, der deutsche Delegierte auf der Ab- ngskonfercnz in Genf, hat ja einmal den Antrag ge- der Luft- und Gaskrieg sollte über- t Verbote n werden. Er erhielt von dem eug- â Vertreter Lord Cecil, einem begeisterter! Verehrer Ekèrbundgedankens, nur die kühle Antwort, das "Mt möglich, denn im Kriege werde jeder Staat sich 3K zur Verfügung stehenden Mittel bedienen. Mo hat iW Weltkrieg davon reichliche Proben ge- b tnbem es im Interesse seiner Kriegführung die himtung bestimmter völkerrechtlicher Vereinbarungen emfache Willenserklärung beiseiteschob. Übrigens â"uch dasRote Kreuz" mit dem Problem des i 4ucgeë beschäftigt auf einer Konferenz in Brüssel, M fünfzehn Staaten besucht war. Da wurden aller- id?r ^'chließungen gefaßt, wonach die Bevölkerung

Gefahren des Gaskrieges unterrichtet, Gasschutz- die gesamte Bevölkerung hergestellt, die Er- [[ 1 d 118 zur Gasdisziplin gefördert werden Mund laut Versailler Vertrag ist's der deutschen Z^hr verboten, sich Gasschutzgerät auzuschaffen! ki- èr ex 69 ^lrd nicht eher aus der Welt weichen, als nt MZ durch seine eigene Unmöglichkeit totgcschlagcn »in .' oie Menschen sich geändert haben. Wann aber Eintreten ?

^MWM bei der MMehr derAllin".

Nobiles LuftschiffItalia" ist infolge äußerst Mn Wetters über bem Nördlichen Eismeer nach âse umgekehrt.

Sian fr ^^bel »nachte eine Sicht unmöglich.

^en verschiedensten Höheitlrigen von hundert

^>»ke!n^ nichis^ anderes übrig, als nach Kingsbay zu- °.?ândung war sehr schwierig: das Luftschiff stieß ^er b,k l? Nèotorengondcl hart auf die Erde und ivuide ? hub W^*- Da unisaugrciche Reparaturen ersorder- '^lia".> "^o eine Reihe von Tagen vergehen, bis die wieder starten kann. '

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Fulda, Montag, 14. Mai

tvu^aukev usw. beträgt die Kemzeise 0.30 M., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk.,fär die NâmeZeile 0.90 Nk. u. alle «ndrreu 0.15 Mk., NeKarnrzerle 0.60 Mark B« Rechmmgsftel- kmg hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfoU gen Tag- vnö Platzvorschrrsterr unoerbindlLch.

5. Jahrgang

Eröffnung derPressa"

Internationale Vreffeausjtellnng Mn 1928.

Siebentausend g c l a d e 11 e G äst e.

Froh bewegtes Leben sah am 12. Mai dèe alte und doch so modern-fortschrittliche Metropole des Rhein- landes, die Domstadt Köln, trob des unfreundlichen Regenwetters in ihren Mauern. Aber die Kölner ver­stehen von jeher, Feste zu feiern, und lassen sich dabei nie­mals von irgendweüyen Witteruugsunbilden beeinflussen. Von den Dächern und Türmen wehten überall die Flagge»! des Reiches und der deutschen Bundesstaaten, das Banner der Stadt mit seinen drei Kronen und das an den grünen Strom gemahnende der Rheinprovinz. Zrir großen Ausstellung, zurP reff a", die jenseits des alten Römerlagers, auf dessen Basis sich heilte noch die zahllosen Kirchen deshilligen Kölle" erheben, am rechten User anfgebaut ist, ging es zu Fuß und per Auto, mit allen verfügbare»! Vehikeln und Bcsörderungsgelegen- heiten. Der Tag der Eröffnung der Internationalen Presseausstellung war gekoinnien nnd wurde pünktlich ein- gehalten.

In der großen Messehalle hatten sich schließlich nach vielem Trubel und Gedränge die über 7000 zur Eröffnung herbeitzeeilten Gäste angesanunelt und der Eröffnungsakt begann. Aus der Empore bemerke man die Reichsminister Dr. B r a u n s, Dr. Koch, Staatssekretär Pünder, Staatssekretär Z w e i g e r t, Staatssekretär Dr. Geib, den Reichspressechef Dr. Z c ch l i n , Reichskunstwart Dr. R e d s l 0 b , Reichskoinmisiar Dr. Freiherr L a n g w e r t h v. S i 111 m ern , den deutschen Gesandten in Bern, Dr. M ü Her, sowie die Mitglieder der preußi­schen Regierung: Ministerpräsident Dr. Sraun, Mi­nister des Innern, ® t\) c i i nH i.( Zusti'miniswr Dr. S ch in i d t, Min Mr für VvlksMöhlsabrt H i r t - sicfcr, Miiufter für Wissenschaft, Kunst und Volks­bildung Professor Dr. Becker, Oberpräsident der Rhein- Provinz Dr. Fuchs sowie als Vertreter des Reichsrates Dr. v. P reg er, außerordentlicher bayerischer Gesandter und bevokmackstigter Minister, Reichstagspräsident Löbe sowie Vertreter der Freistaaten Hessen, Oldenburg, Meck­lenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Ferner sah man fast sämtliche Oberbürgermeister unb Bürgerlueister der Rheinprovinz. Besonders fiel die Anwesenheit des Generalsekretärs des Völkerbundes, Sir E r i c D r u m - in 0 n d , aus. Das Berliner Diplomatische Korps war fast vollständig vertreten.

Das Halleluja des OratoriumsDer Messias" von Händel, vorgetragen vom städtischen Orchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Professor Dr. Abend­roth, bildete die stimmungsvolle Einleitung zu den Er- öffnungsreden.

Kölns Oberbürgermeister Dr. Adenauer nahm als erster das Wort in seiner Eigenschaft als Vorsitzen­der des Präsidiums derPressa" und hieß die Gäste will­kommen. Er gedachte der Unterstützung der Reichs- und Staatsbehörden bei dem großen Werke und aller Mitwirkenven und fuhr dann fort:Diese Ausstellung hat zum Gegenstand öie Welt des in Wort und Bild gefaßten und vervielfältigten Gedankens. Der in Wort gefaßte Gedanke ist die mächtigste und stärkste, die umfassendste Manifestation des menschlichen Geistes. Sie ist so tausendfältig wie die Betätigung des Menschen überhaupt. Die Geschichte des menschlichen Wortes ist die Geschichte der Menschheit, ihrer Kultur, ihrer Reti- gioneu, ihrer Gesittung, ihrer Kämpfe, ihrer Revolutionen, ihres Ringens und Siebens." Dr. Adenauer schloß: Tiefe Ausstellung wird durch ihre Jnternationalität den Blick weiten für die gemeinsame Grundlage aller menschlichen Kultur, für die Möglichkeiten, ja die Notwendigkeiten übernationaler Zu­sammenarbeit. Möge diese Ausstellung die Überzeugung von der Gemeinsamkeit in den erhabensten und wesentlichsten Grundlagen der menschlichen Kultur, das Gefühl der Zuge­hörigkeit zu einer großen, in Gedeih und Verderb nutelnander verflochtenen Völkcrsamilic stärken und beleben, möge diese Ausstellung werden ein Werkzeug des Friedens!

Generaldirektor Esch,

der geschäftsführende Vorsitzende des Präsidiums,der .Pressa", gab sodann in längerer Rede einen überblick über Werde»», Aufbau, Bedeutung und Ziele derPressa" verbreitete sich über den Aufbau im einzelnen und betonte schließlich: Wir stehen heute beglückt, ja tief ergriffen am Schlußstein des ge­waltige.» Werkes, in dessen Mittelpunkt gegenüber dem Jahr­hunderte alten, himmelragendèi» Wahrzeichen des Elnhe-ts- willens eines Volkes, die Flaggen der Natimlen iveheu oinc- Werkes, das im Kern seines Wesens den höchsten Mcnschhcits- iDealcn gewidmet ist. Wir haben nur eine Saat geworfen, der ein gütiges Geschick fruchtbares Gedeihen verleihe»» möge.

preußischer Ministerpräsident Dr. Braun gab als Vertreter Preußens seiner Freude darüber Ausdruck, daß gerade eine preußische Stadt, das altehrwurdlge burt* Geschichte und Sage für alle Deutsche»» verklarte Kol>» ben Vorzug geuietzt, wieder einmal ein Mittelpunkt zu sein, an» ben sich heute die Blicke unzähliger geistig interessierter Men­sche» in fast allen Teilen der bewohnten Welt richten. Der Ministerpräsident beleuchtete dann die politische und kulturelle Einstellung des Staates zur Presse und meinte:Möge von der imposanten Zeitungsschau derPressa" uicht nur her Respekt davor ausgehcu, wie weil wir es technisch im Ze.r- tungsgewcrbe gebracht und wie sehr wir es auch vcrstaudcn haben, alle mobernen Errungenschaften des Verkehrs und der Nachrichtenbesörderung in den Dienst der Presse zu stellen, soiidern möge vor allem auch von der Presseausstcllung am User des Rheinstromes, der schon so viel Krieg und Kriegs- not im Laufe zweier Jahrtausende gesehen hat und arrch letzt noch seiner letzten Befreiung harrt, die Erkelmtnls ausgehe,l. daß das große Fnstruinent der mobernen Presse erst dann zum böchstcn Wert berauaereift sein wird, wenn es in allen Ländern

planmäßig und uneingefAräntt in den Dienst der Vötterver<l föhnung und des Menschheitsfriedens gestellt wird."

0er Vertreter der Reichsregierung

Reichsarbeitsminister Dr. Brauns

vollzog nun die offizielle Eröffnung der Ausstellung, indenr er darauf Hinwics, daß man ein Wert von nationaler, aber nicht minder auch von hervorragender internationaler Bc-- beutung vor sich habe. Die Reichsregierung hat ihr deshalb auch wärmstes Interesse entgegengebracht und wünscht ihr guten Verlaus und Erfolg. Auf allen Gebieten menschlichem Daseins und Lebens wirkt die Presse, beschreibend und be-> lehrend, kritisch urteilend, »nähnend und werbend. Was könnet man sehnlicher wünschen, als daß sie im Dienst am bluten und Edlen erstarke, daß ihre Macht sich in dieser Richtnus weiten und dem wahren Fortschritt zum Siege verhelfen möge ? Der Minister sprach die Hoffnung aus, daß die Presiewirken werds für Den Frieden und für das Erstarken einer friedfertigen Ge^ fuuiuug der Völker im Dienste der großen, alles umspannendet, Menschheitsidee. Durch und über b i e Nation zur» Menschheit! Das müsse der Wahlspruch sein. Der Reichs-, tangier hätte es sich als Sohn der Stadt zur Ehre angerechnet, diese Ausstellung zu eröffnen. Seine Erkrankung hat ihn Daran; gehindert. Als zweiter Kölner in der Reichsregierung sei er, der Minister, heute Der Dolmetsch seiner Gefühle gewesen uubj eröffne somit die Ausstellung. /

Im Anschluß an die Rede des Ministers sangen dis Anwesenden die drei Strophen des Deutschlandliedes. Mit bem Schlußchor aus SchillersDas Lied an die Freude"> des städtischen Orchester» fand die Feier ihr Ende. Danni unternahmen die Festteilnehmer einen Runidgang durch die Ausstellungsgebäude. Abends gab die Stadt Kölir ben ans- und inländischen Staatsvertretern und dem sonstigen Gästen ein Festmahl im historischen Saale deÄ Gürzenich. 1

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Reichskanzler Dr. Marx

hat in einem Schreiben an Oberbürgrrrueistcr Dr. Ade­nauer von Thun aus fein Bedauern zum Ausdruck ge­bracht, daß er infolge seines Gesundheitszustandes nicht an den Eröffnungsfeierlichkeiten derPressa" teilnehmern könne, und seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Ji» dem Schreiben des Reichskanzlers ist u. a. gesagt, er bringe auch persönlich fein großes Interesse an dem hochbedeut- samen Unternehmen zum Ausdruck, das so recht geeignet sei, Zeugnis abzulegen von dem Werdegang und der glänzenden Entwicklung der deutschen Kultur. Köln Habs eine Tat vollbracht, für die ihm das ganze deutsche Solfl dankbar sein müsse.

Die Weligeliung der Presse.

Reden aus d e in Festbankett. \

Bei dem Festmahl, das die Ehrengäste der .Pressa* im? festlich geschmückien Gürzenich vereinigte, wurde die Welt? gcltung der Presse in zahlreichen Tischreden gefeiert. '

Oberbürgermeister Dr. Adenauer brachte den Trinkt spruch aus das Deutsche Vaterland aus. Er bezeichnete dem 12. Mai 1928 als einen Tag von geschichtlicher Be­

deutung. Reichsminister Dr. Brauns sprach im Name» der Reichs- und Staatsregierung. DiePresst

a" sei eine Tat

von größter Beveuliing für das ganze Deutsche Reich, ein Zeichen des deutschen Wiederaufbaus. Sein Hoch galt Der Stadt Köln. Der Rcichsto»umissar derPressa", Rcichsiniitister a D. Dr. Külz, überbrachte die Grütze be& Reichsaußenmin isters Dr. Stresemann und banste besonders den ausländischen Staaten für Die tatkräftige Unterstützung- Aus Die Wichtigkeit und Bedeutung der Presse hinweisend, gab er der Hossuung Ausdruck, daß die .Pressa" dem Wohl der Völker diene. /

Als erster der ausländischen Diplomaten ergriff der ruft fifAe Botschafter Krestinski das Wort Er bezeichnete Die Presse als einen bodetttmtgsvollen Schrittmacher des Friedens. Der ameritanifctie Botschafter Schur man betonte, daß Der Stadt und Dem Lände, Die sich getraut haben, eine solche Aus­stellung ins Leben zu rufen, die Zukunft gehöre. Dann hielt der Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Trum- m 0 nd, eine Ansprache, in der er unter anderem auch bie> Güude ausührte, die Den Völkerbund zur Teilnahme an der, Pressa" bestimmt hätten. Der Völkerbund, sagte er, hänge so stark von der öffentlichen Meinung ab, daß ohne Die Mit­hilfe Der Presse Die Ausgaben, die von Den 55 Milgliedstaatc» übernommen worden seien, nicht erfolgreich durchgeführl wer­den könnten.

Weiler sprachen der spanische Botschafter in Berlin de los Monteros und Dr. D 0 v i s a t im Namen des Reichsverbandes Der Deutschen Presse, Der die im Zeitungswesen vollzogene Vereinigung von Geist. Willèn und Technik feierte. Professor W 0 llf - Dresden sprach von Der Macht der völkerverbinden­den Friedcnsidec derPresia" und Geheimrat Volkmaun-Lciv-. zig teilte als letzter Redner mit, daß 1940 DieBugra", Aus­stellung für Buchgewerbe und Graphik, stattfinden tuerDe.

Den Abschluß der Feierlichkeiten bildete eine Dampfers fahrt auf dem Rhein.

Glückwünsche an diePressa".

Reichspräsident von Hindenburg hat an Oberbürgermeister Dr. Adenauer ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunsch­telegramm gerichtet, in dem er der Pressa einen vollen und nachhaltigen Erfolg wünscht.

Dem Vorsitzenden des Präsidiums der Pressa, Oberbürger­meister Dr. Adenauer und der Ausstellungsleitung sind zur Er­öffnung der Ausstellung eine unübersehbare Fülle von Glück­wünschen aus allen Teilen des Reiches und des Auslands zugegangen. Äußer dem Telegramm Hindenburgs seien noch erwähnt Elittlwünsche des Präsidenten des Reichsgerichts Dr. Simons, des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahngesell- schast Dr. Dorpmüller, des Roten Kreuzes, des Reichsverbandes Deutscher Fachzeitschriftenverleger, Berlin, des Vereins der Zeitschriftenverleger, Leipzig, des Deutschen Verlegervereins Leipzig, des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. Tele­gramme aus London, Paris. Moskau, Prag undRiga hebe» die kulturelle Bedeutung der Pressa hervor.