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^ - Mark. Sei Li^rungsbehmöerungen durch ^ere Gewalten", Streik«, Aussperrungen, Sperre nf®. erwachsen dem Bezieher keine Mchche. Verlag Kriedrich Ehrenklau, ZulSa, gW» »es Vereins deutscher Zeitmesser» ^ Postscheckkonto: Keaakfurt a. EL fit. 16000
-1928
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Kleine Zeitung für eilige Leser
, von
Tageblatt für RHS« un- Vogelsberg Zul-a- and Haunetal ♦ Zul-aer KreisblaK
t«,,Sanken ufw. beträgt öreKIeinzrrle OJO EIL, für auswärtige Auftraggeber 0.25 EIL, für -k« RekameZâ 0690 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., RrLome^Ar 0.60 Mark ♦ Sei Rechrmngsstrt. fang hat Zahlung innerhalb S tragen M erfvt. gra ♦ ^ag- und platzvorfthristra unverbinSstch.
Fulda, Dienstag, 15. Mai
5. Jahrgang
* c-m Reichsrat ist der erneute Antrag von Preußen und ? Nlnrabl anderer Bundesstaaten eingegangen, den
W ? Anzahl anderer Bundesstaaten eingegangen, ZÄc sAuaust (Annahme der Verfassung in Weimar) 311m :
Feiertag zu erheben
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Die AhMMHhW bei bee NeitzsW
-J^ic Denkschrift der Reichseisenbahngesellschaft mit der aitj' Endung ber geplanten Tariferhöhungen ist vcrofsentlicht
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»M Befinden des erkrankten Ncichsaußcnministers Dr. stnmim hat sich nicht gebessert, vielmehr soll das Leiden iner ernsteren Magen- und Darmerkrankung geführt haben. §io bekannte Romanschriftstellerin Ida Boy-Ed ist in münde gestorben.
Sie russische Stadt Sassowo wurde durch eine Feuers- [t saft vollkommen eingeäschert.
er „goldene Wahlsonniag".
Sie vor Weihnachten an dem Sonntag, der dem Feste mgcht, die Geschäftsinhaber besondere Anstrengungen
11, um Käufer heranzulocken, und sie aus Diesen Wien" Sonntag die größten Hoffnungen setzen, so i eè auch diesmal beim Wahl-„Geschäft". Nicht bloß Berlin, wo zum erstenmal eigentlich der Wahlkampf sc- Wortes eigentlichster Bedeutung ebenso hohe wie iftculiche Wellen schlug. Allzuoft verzichtete man dabei tat auf geistige Waffen nnb griff zu ganz anderè- rieien, die zwar nicht überzeugende, aber „schlagende" inde barftenten. Die Polizei hatte infolgedessen aller- zu tun und es fehlte nicht an Opfern dieser „Wahl- W.
Die Parteien haben ihre Schwerter gewetzt — man nie das aber bitte nicht wörtlich! — und treten zum
.n, zum entscheidenden Waffengang an. rall dröhnen die Fanfaren, die zu Bersantmlungen aben, manchmal und nicht gerade selten allerdings e rechten Erfolg. Wie auf dem Jahrmarkt schreien die atc, tönen die Iprechchöre, schnarren die Grammo- hlLtlcn mit dcN'â'hr oder minder geistreichen lU^ manten Programmreden der Parteiführer, dröhnen Lautsprecher durch die Straßen in Stadt und Land.
»11® lischt das, was bisher an sogenannter politischer Hutlg fehlte, eifrigst nachzuholen nnb dem Wähler .ZÄH
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*Hst viel an politischer — lies: parteipolitischer — Reit einzutrichtern. Die große Masse nimmt das AM gefaßt auf. Viel Neues kommt nämlich dabei * zum Vorschein Und man ist aus den ilicht gerade ■Ken Wahlkämpfen der letzten vier Jahre schon an aller- w scharfe Kost gewöhnt, so daß es schon sehr p i - ;iOer B i s s e n bedarf, um den Wahlappetit zu reizen. . Sie Prophezeiungen.über den 20. Mai lauten l)in- Lilics) der Wahlbeteiligung recht düster und so Mein Wunder, daß man dèn „golbencu" Wahlsonntag Miß nutzte, um den Wähler auf den 20. Mai aufmerksam Wien. Vielleicht haben die Propheten rechts die da ^èln, es käme in der Hauptsache am nächsten Sonntag 'Auf mi, 0 b, nicht aber zu allererst, w i e gewählt wird. Allen Kalkulationen über den Wahlausgang ist näurlich tee die Wahlbeteiligung die große nnbetannte Zahl, vorläufig jede Voraussage als reine Illusion hinstellen völlig unmöglich macht. Und noch eine zweite, aber einflußreiche unbekannte Größe ist in dieser Rech- I wie werden sich die über 2,5 Millionen neuer !‘ta'r, die Jugendliche n also» entscheiden, die bei vorigen Reichstagswahl ein Stimmrecht noch nicht be- v- 'weil sie damals am Wahltag das vorgeschriebene --bcnsjahr noch nicht erreicht Hattens Es ist das Ge- W, das den Weltkrieg geistig noch nicht, nur körperlich , Ad erlebte, wohl aber zum Teil schon begriff, was ^ sich hernach ereignete. Wie mag sich das auswirkev , Mai? An der Wahlbeivegung haben sie sich im feinen doch recht eifrig, und zwar bei allen Parteien : 4 'St und gewöhnlich sind es gerade die Jugendlichen ^^Zchiedenen Parteien und Verbände gewesen, zwi- u denen die recht ungeistigen „Wahlschlachten" aus.
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k,^ schneller Steigerung wird Tempo und Musik bei ^Propaganda jetzt in dieser Woche sich emporschrauben „ b«n Furioso des Wahltages'selbst. Wieder wird es jDDbrmarkt, wo ein Ausrufer den anderen zu über- , iJ" versucht, tvo es an Grotesken sicherlich nicht fehlen "'cht, wie der Berliner sagt, an „Keilerei und Aber das soll doch nicht das Ernsthafte, . ^hinter steht, zum Verschwinden und Vergessen brin« 11,,; geht um Wichtigeres, um Entscheidendes. z^D» braucht die Marktschreiereien und Wahlkampf. nicht ernsthafter zu nehmen als sie gemeint sind, ^hört auch hier zum „Handwerk" und wie der liich D". seine Ware anpreist, so die Parteien ihre polt- Kei » Ansichten unb Absichten. Der verständige Käufer â u kiiii- ?l?W bie Ware erst sehr genau, ehe er seine Wahl " ' hofsentlich tut dies auch der deutsche Wähler.
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^iMuitg cirtet kommunistischen Spionage iWl , organisation in Lettland.
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Nur noch zwei Klaffen auf der Eisenbahn
Verdoppelung der Zuschläge.
Die von der Deutschen Reichsvahngesellschaft verfaßte Denkschrift zur Begründung der geplanten Tariferhöhung ist veröffentlicht worden. Die Reichsbahn will ihre Einnahmen um 250 Millionen erhöhen. Der Personenverkehr soll 55 Millionen oder 4 Prozent mehr als bisher bringen, für den Güterverkehr ist eine Mehreinnahme von 195 Millionen oder 6 Prozent des bisherigen Auskommens vorgesehen. Bei der Neugestaltung der Personentarife ist beabsichtigt, die bisherige Unterscheidung zwischen dritter und vierter Klasse aufzuheben und beide in eine sogenannte Holzklasse zusammenzuziehen. Dieser soll eine einzige Polsterklasse, entsprechend der jetzigen zweiten, folgen, während die bisherige erste Klasse wegfallen, d. h. nur bei den internationalen Zügen erhalten bleiben soll.
Dabei wird eine Erhöhung der für die vierte Klasse augenblicklich geltenden Fahrpreise vorausgesetzt für Vic neue Holzklassè, die etwas billiger fein soll als die bisherige dritte Klasse. Auch die Polsterklasse soll scheinbar Verbilligung erfahren gegen die jetzigen Preise. Diese Verbilligung wird aber in Wirklichkeit illusorisch durch die ' ' iiiig und Neueinrichtung aller möglichen
~ ch H el fe u n d E i l zü ge, die zurzeit
titi wesentlichen der bisherigen ersten Klasse entspricht, 15 Mark.
Sollten die Änderungen nicht durchgehen, so schlägt die Reichsbahn eine durchgängige Erhöhung der Preise für alle vier Fahrklassen von 15 Prozent vor.
Bei den Gütertarifen werden alle Tarife mit Ausnahme der Wettbewerbstarife (und Seehäfenausnahmetarife) gleichmäßig erhöht. Es ergibt sich eine Durchschnitts- steigerung um 10 Prozent. Eine Sonderbehandlung erfahren die Kohlentarife, die bei der letzten Senkung der Normaltarife nicht berücksichtigt worden sind. Sie werden zunächst um 2 Mark gesenkt und dann im allgemeinen Ausmaß erhöht.
Die Reichsbahn führt in ihrer Denkschrift aus, daß sie nur durch eine Erhöhung der Tarife die dringend notwendigen Mehreinnahmen erzielen könne. Eine Möglichkeit, die zur Erneuerung und Unterhaltung notwendigen Mittel durch Einschränkung herauszuwirtschasten, fei nicht gegeben. Aus der Tariferhöhung etwa eine „allgemeine Teuerungswelle" tierleiten zu wollen, wäre nach Ansicht der Reichsbahn ungerechtfertigt. Es fei 31t hoffen, daß der Mehraufwand au Fracht Wenigstens zum größeren Teil vom Hersteller und Händler getragen und der Nurverbraucher von der Mehrbelastung weniger be»
troffen werde.
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starke Heraufsetzi Zuschläge für S leinen Zuschlag erheben.
Die neuen Forderungen.
Die Änderung würde bedeuten bei der vierten Klasse eine Steigerung des Kilomctcrprcises um einen halben Pfennig, für die dritte Klasse eine Senkung des Preises um 1,3 Pfennig. Der Preis für die Polsterklasse ist gegcn- 'über dem DrtèK lasse-PUNs L>i Pf. biü^^c. Oei von internationalen Zügen soll der Preis für Die erste Klasse 9,3 Pf. betragen, also 1,5 Pf. weniger. Die Schnell- 5 n g s z n s ch l ä g c werden verdoppelt. Für die Eilzüac wird neu ebenfalls ein Zuschlag erngcführt, der sich in der Holzklasse bis auf 2,50 Mark für Entfernungen über 300 Kilometer und in der Polsterklasse auf 5 Mark stellt. Die Schnellzugszuschläge betragen in der Holzklasse bei Entfernungen von über 300 Kilometer 5 Mark und in per Polsterklasse 10 Mark, bei der Luxustlasse, die also
Der 11» August soll NatèonaLfeieriag werden.
Anträge im Reichsrat.
Fm Verein mit Preußen haben mehrere Bundesstaaten im Reichsrat den erneuten Antrag eingebracht, den 11 August, den Tag, an dem die geltende Versagung des Deutschen Reiches in Weimar durch ine Nationalversammlung angenommen wurde, zum Natto»kalse,ertag 3u erklären. Der Antrag soll noch in dieser Woche zur Beratung kommen. * - r
vorigen Jahre wurde der gleick-e Antrag im Reichsrat mit 42 gegen 25 Stimmen angenommen. Damals hatten dafür gestimmt neben dem Staat Preuß-.u die preußischen Provinzen Polen, Westpreußen, Vchle^- wig-Holstein, Hannover, Hessen-Nassau, Westfalen, Rheinland, ferner die Stadt Berlin und Die Länder Baden, Sachsen Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Schwerin, Anhalt, Bremen, Lippe, Lübeck, Waldeck. Die letzte Ent,che,- dung verblieb dem Reichstag, der aber die Nngelegenhei, bis zu seiner Auflösung nicht erledigte. Durch den Wech in einigen Läuderregicrungen konnten einige klein« Stimmverschiebungen im Reichsrat eintreten, im allgemeinen wird aber das Resultat das gleiche wie 1J2< Ie Der am 20. Mai zu wählende Reichstag mußte baue den Ausschlag geben.
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melden die Blauer, daß ber ^eiter brr Ä?.., Lange, Vorsteher ' der Kanzlei der Sowjel- WW war. Bei ihm wurden Die Adressen der anderen >? t ^ unter betten sich auch die Schwester.mnes iese ber (Sj. P. u in Moskau, Antome Bmdrc, befindöt. H ''der beträchtliche Geldsummen, die sie von W ,slftcn baue. Sie bemühte sich, .Beziehungen m Ar» J 3« unlcrhallen, und cs gelang ibr, wäge An> y'^itioiiäh ?°ue Truppensormalionen und die :^u1agc von 'ion Depots usw. zu beschossen. Lange verteilte auch an "^ AM Dusten in Lettland revolutionäre Schriften, Geld “Weisungen.
Aman Allahs Abschied von Moskau.
Kein Vertrag mit Rußland.
König Aman Ullah ist nach viertägigem Aufenthalt in Leningrad, wo er einer Flottenschau beiwohnte und die Akademie der Wissenschaften besuchte, von Moskau nach der Krim abgereist.
Der König soll abgereist sein, ohne irgendeinen Vertrag mit Rußland zu unterzeichnen. Rußland sollte eine ganze Reihe von Verträgen vorbereitet haben. Der König habe alle Vorschläge abgelehnt und erklärt, daß feine Politik auch weiterhin auf Erhaltung der U.iabhängigkeit Afghanistans gerichtet bleibe. In Moskauer Kreisen gibt man die Hoffnung jedoch nicht auf, daß es doch uoch gc- lingen wird, den König zum Abschluß eines Vertrages mit Rußland zu bewegen. Nach seinem Wiedereintreffen in Kabul sollen Die russisch-afghanischen Besprechungen fortgesetzt werden-
Aman Ullah wird am 18. Mai von S e w a st 0 v c l aus auf einem ihm von der türkischen Regierung zur Verfügung gestellten Passagierdampfer in Begleitung des lür- fifdjen Botschafters in Moskau, Tewfik Bei, die Fahrt nach Konstantinopel antretey. König Anrau Ullah wird zunächst keinen Aufenthalt in Konstantinopel neymeu, sondern direkt von Haidar Pascha nach Angora fahren, ivo er mehrere Tage als Gast Mustapha Kemals weilen wird.
Die Untersuchung im Michsbahnskandal.
Das Ermittlungsverfahreu der Staatsanwaltschaft gegen verschiedene Beamte der Deutschen Reichsbahngesell- sch'aft ist soweit abgeschlossen, daß gegen den Reichsbabn- oberrat Schulze Anklage wegen einfacher passiver Bestechung erhoben worden ist. Schulze wird beschuldigt, daß, er von dem Berliner Vertreter der Firma Reisert in Köln, Gältzner, mehrfach Geldbeträge als Geschenk erhalten hat, nachdem er die Firma Reisert zu Lieferungen und Arbeiten herauaeze-gen batte. Soweit sich bisher übersehen läßt, hat die Deutsche Reichsbahngèsellfchaft^keinen Vermögensschaden erlitten. Das Verfahren gegen Schulze soll so gefördert werden, daß noch Ende dieses oder Anfang nächsten Monats der Termin stattfinden kann. Das Ermittlungsverfahren gegen den Reichsbahndirektor Wilhelm Neumann, Abteilungsleiter beim Reichsbahnzentralamt, ist abgetrennt worden. Der Abschluß auch dieses Verfahrens steht in Kürze bevor. Gegen mehrere weitere Beamte ist das Verfahren eingestellt worden.
Großsr WirischastsraL in Gens.
Die erste Sitzung.
Der Große Wirtschaftsrat des Völkerbundes ist unter dem Vorsitz des ehemaligen belgischen Ministerpräsidenten. Theunis zu seiner ersten Tagung zusammengetreten. Man sah die Regierungsvertreter: Trendelenburg- Deutschland, Serrnys.° Frankreich, Chapman-England; die deutschen Vertreter der Wirtschaft: Reichs- minister a. D. H a m m , Reichstagsabgeordneter Lammers, Peyrimhof-Frankreich; die Vertreter der Land- wirtschaft: Reichsminister a. D. Hermes-Deutschland, Gautier-Frankreich, Laur-Lchweiz; die Arbeiterführer, Jouhaux-Frankreich, Oudegeest-Holland, Müller- D e u t s ch l a n d ; Vertreter der christlichen und dev faschistischen Arbeiter. '
Präsident Theunis eröffnete die Tagung. Die erste Tagung des Wirtfchaftsrates solle die Grundsätze für die kommende Arbeit festlegen. Theunis empfahl Objektivität, keine allzu große Strenge und auch keine verfrühte Anerkennung. Mehrere Regierungen hätten den Beschlüssen der Wirtschaftstagung zwar zugestimmt, befolgten sie aber nicht. Die gegenwärtige Session müsse bis Ende der Woche beendigt iverden.
Oie dritte Woche
des Auionomistenprozeffes.
Kolmar, im Man
Die dritte Verhandlungswoche im Autonomisteuprozes; wurde mit dem weiteren Verhör der Angeklagten eröffnet. Ob tatsächlich der Prozeß in dieser Woche ordnungsmäßig zu Ende gefiihrt werden wird, wie das in der vorigen Woche in Aussicht gestellt wurde, ist immer noch eine offene Frage, da man mit allerlei Überraschungen rechnen kann und tatsächlich auch zu rechnen scheint. In der ersten Sitzung der dritten Woche kam cs wieder zu langen Erörterungen über die _
autonomistisiche Schntztruppc.
Während der Vorsitzende seine Verwunderung darüber ausspricht, daß für eine einfache Schutzorganisation, die doch nur aus 25 bis 35 Mann bestanden haben soll, ein so großci Apparat von Bestimmungen notwendig gewesen sei, suchen bis Angeklagten das alles in harmloser Weise zu erklären. Dei Allgeklagte Schall betont, daß die Elsässer nie an die Gründung einer Schutztruppe gedacht hätten, wenn sic sich im Elsaß wirklich hätten zu Hause fühlen können. Sie wollten endlich auch mit am Tisch sitzen und nicht unter dem Tisch. Übrigens habe man^m Dezember 1927 den Beschluß gefaßt, die Schutztruppe aufzulösen und in einen Rednerklub umzu. wandeln.
Tic „Wacht am Rhein" auf französisch.
Auf die Frage des Vorsitzenden, ob ein Bericht bei „Tcmps", nach dem in der Wohnung des Angeklagte» S ch lo c i tz e r am Schlüsse einer Zusammenkunft die „Wacw am Rhein" gesungen worden sei, den Tatsachen entspreche, erklärte Schweitzer, daß man spaßeshalber gesagt habe, man müsse lebt die »Wacht am Rbcin" auf französisch singen.