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P Heulten', Strelks, Aussperrungen, usw. erwachsen Sem Bezieher tont FL Verlag Zrieörich Ehren kl au, §ulSa, 2 ät« Vereins Deutscher geftungsoee- ^pMeckkonto : $«mffnrt a. M. M-sSoss ^- 1928

Tageblatt für Rhön mr- Vogelsberg Zul-a- und Haunetal * Zulöaer KreisblaS RrèakS»« « e^äftefkOt: Mühtrnftraßr 1 Zer»sprech-R»schl«S «r.»-»

MS-kgenpreis: §âr vrhör-en, GenvffenjHa^ t«,Vaakra usw. beträgt Sie Kleinzeile OJO Mk^ für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für Sie Rekl«nezellr 0.90 Mk. u. alle endeten 0.15 M., Reklamezeile 0.60 Mark Sei Rechaongsstel- teig hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen Tag. m>S PlatzvmMAstrn unverbinSiich.

Fulda, Samstag, 19. Mai

5. Jahrgang

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Kleine Zeitung für eilige Leser

Lcr Teilnahme des Reichspräsidenten v. Hindenburg in Berlin Der Grundstein zum Erweiterungsbau der

Dizlci gelegt.

^.minister a. D. Dr. Heinze ,t in Dresden im Alter g^ren einem Herzschlag es gen.

^Moskau begann der sogenannte Schachty-Prozeß, in iid) eie Beschuldigungen gegen die seit längerer Zeit in ländlichen deutschen Ingenieure zur Verhandlung

1c.Italia" ist nach kurzem Flug wieder in Kingsbay « ha, aber Den Nordpol noch nicht überflogen.

Oer Kreislauf.

chahnresormen Dorpmüllers leere Kassen Ausstellungshochftut.

»er Wahlkampf ist zu Ende und wir stehen unmittek- Hk m dem Gang zur Wahlurne, der uns eine neue Mietung und damit einen neuen Abschnitt unserer ipcktlschen Geschichte bringen soll. Man erinnert sich Mlche gewichtige Rolle vor der Auflösung des alten

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lehnlich iofe.

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ti Mges die Tatsache gespielt hat, daß für die Monate ltia i! und Mai mit der Kündigung einer großen Anzahl , $ uJJi^AM ^AYtfurtrlrÄAo 21t rorftrtorr m at mri hPYMT näs

liblicher Tarifverträge zu rechnen war, mit deren Aus- Mg man die damals für sicher gehaltene Erregung Vahlzeit nicht gern zusammenfallen lassen wollte. Es ich diesmal anders gekommen. Der Wahlkampf hat ton einzelnen Zwischenfällen abgesehen, im ivesent- , «lohne jede größere Erregung der Wählermassen ab- W ieit und die Arbeiterschaft ist von dem Ablauf dieser !*c 5 i Tarifverträge zu neuen Abmachungen gekommen, 5 l daß das Wirtschaftsleben besonderen sozialen Er- ' i Gerungen ausgesetzt war. Hier und da haben wir dings Streiks und Aussperrungen, zum sogar von längerer Dauer und größerem Ausmaß f, aber nach kurzem Streit kam man doch überall wieder zur Verständigung, und der Arbeitsprozeß t« Bewältigen Mechanismus unserer Wirtschaft läuft Mterbrechung weiter, so daß der s 0 z i a l e F r i e - die Dauer des neuen Vertragszustandes wohl pfidiert gelten darf. . ,

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'raut iA SL u D !«a mss i Milchst und 5 Hei .öfallen ins K ir die 3 terblei! at sich

cs wir! grafen, ist euch 't auch und i jostbekL sperit,!

versA rrder- i> Jaffery

pe Erhöhungen des Lohnniveaus beginnen ihre un- eidliche Kehrseite schon jetzt zu zeigest. Auf den ksTarifabschluß in der rheinisch-westfälischen Grnben- Mie folgte sehr bald eine teilweise Erhöhung der Wenpr eise, ein Beispiel, das unverzüglich von der M» Industrie nachgeahmt wurde, und jetzt ist die Whnverwaitung zur Stelle mit Anträgen auf E r - P>rg der Personen- und Gütertarife, ^durch die Verbindung mit allerlei Verkehrsreformen Äinlicher Art schmackhaft zu machen sucht. Die Negierung ist damit vor eine folgenreiche Ent-

Der Jngenieurprozeh in Moskau

Beginn des Donezprozeffes.

Theatralische Aufmachung.

Im Saale des Gewerkschaftshauses, der ehemals der Moskauer Adelsgesellschaft als Fcstsaa» diente, begann jetzt der mit Spannung erwartete Prozeß gegen die Jnaenieure und Techniker aus dem Berawerksaebiet am

Der Vertreter der Anklage Kryleuka.

Don wegen angeblicher planmäßiger Sabotage. Ins­gesamt stehen 53 Angeklagte vor dem russischen Gericht, die von Mitgliedern der Tscheka streng bewacht werden.

Dem Prozeß wohnen zahlreiche diplomatische Ver­treter, u. a. auch der deutsche Botschafter in Moskau, sowie eine Reihe ausländischer Pressevertreter bei. Staatsanwalt Krylenko, der die Anklage vertritt, erscheint zum Prozeß im Sportanzug mit Stutzen. -

Zu Beginn der Verhandlung weist der Vorsitzende Wyschinski auf die politische Bedeutung des Prozesses hin. Die Verhandlung wird einen ziem­lichen Umfang annehmen, da vom Staatsanwalt über 50 Belastungszeugen geladen worden sind, während die Ver­teidiger ebenso viele Entlastungszeugen entgegenstellen wollen. Die Verteidiger der deutschen Angeklagten be­antragten außer Ladung einiger deutscher Arbeiter, die in Rußland sind, und einiger russischer Zeugen Vernehmung des Ingenieurs Seebold, der für die Firma Knapp in Charkow war, Ladung des Direktors der Firma Knapp aus Deutschland, um Behauptungen einzelner Angeklagter in der Voruntersuchung über schlechte Qualität Knappscher Maschinen zu widerlegen.

Das russische Gericht scheint den Prozeß als eine großeStaatsaktion aufziehen zu wollen. Mehrere Kinoapparate waren im Gerichtssaal bereitgcstellt, um die Verhandlung im Film festzuhalten. Außerdem soll den organisierten Arbeitern der Moskauer Fabrikbetriebe Gelegenheit gegeben werden, abwechselnd dem Prozeß bei­zuwohnen. So werden täglich tausend Zuhörerkarten an die Arbeiter ausgegcben werden. Da der Prozeß vor­aussichtlich sechs bis sieben Wochen dauern wird, so werden etwa 40 000 Arbeiter Gelegenheit haben, die angeklagten Spezialisten vor dem russischen Klassentribunal stehen zu sehen

Grundsteinlegung der Reichskanzlei

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Fig gestellt, die letzte, die zu fällen ihr wohl noch vor- ist. Die sachliche Notwendigkeit fürReformen", Ff Reichsbahn abermals einige hundert Millionen Annahmen sicherstellen, kann sie nach den durch- mben Veränderungen der Lohn- und Preishöhe, die M letzten Wochen eingetreten sind, nicht mehr ve- l^ Stimmt sie zu, dann nimmt der Kreislauf von Mjöhmigen zur Warenverteuerung und von dieser Mk zu neuen Steigerungen des Kaufpreises für bte I Meitsfraft seinen unheimlichen Fortgang, und P W beute auch niemand mehr so leicht zu düsteren k^dlgungen einer neuen Inflation entschließen wird, : doch andererseits kaum abzusehen, wie unsere kaum »maßen ins Gleichgewicht gekommene Volks- und . Arjscha^ diesen neuen Ansturm auf die Grundlagen Msam genug bcwirften Stabilisierung anshalten f -uo Reichsregierung sträubt sich nach Kräften und fiach Auswegen aus der Zwangslage. Man denkt "°der einmal an die M ö g l i ch k e i t e i n e r A u s- ' - in Verbindung mit anderen Maß-

ll^L ^^uleihe, in Verbindung mit anderen Maß- um bie Wit Recht gefürchteten nachteiligen Wir- 06 ; L ^'ner abermaligen Verteuerung des Rene- und ^erlehxZ abzuschwächen. Herr Dorpmüller > der Generalgewaltigc der Reichsbahn, steht wohl

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"a bei« i^' Geueralgewaltige der Rerchsvayn, »eyi w»y« itcrfpari ( 'n Standpunkt, daß Eile geboten seft sogar sehr lief) sei ^ let, und wird wenig Lust verspüren, sich mit Ver- schund "7«en abspeisen zu lasten, toährend zu gleicher Zeit 'M j k immer leerer werden. Den Konflikt zu losen, Si i - Leicht erst die neue Reichsregierung berufenI serm ^fi^». Ä^M

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Mmer noch bloß von der Hand in den Mund vier wird ein Loch zugcstopft und sofort öffnet Anderer Stelle ein neues. Dazu kommt, daß uns .. ch ein Vierteljahr von dem Zeitpunkt trennt, an ^ bolle Höhe der Entschädigungsleistungen an die i^. ^ Feindstaaten aufzubringen ist. Es wird da ^ 7- kaum, daß der Sommer vorüber ist viel ^rvrechcn geben in deutschen Landen. £ s

Unter Teilnahme Hindenburgs.

Das Symbol des ANederaufbaus.

Freitag fand in Berlin die feierliche Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Reichskanzlei statt. Eine große Anzahl Persönlichkeiten aus dem politischen und öffentlichen Leben, Mitglieder der Reichs- und der preußi­schen Regierung nahmen daran teil. Der Platz war mit Fahnen in den Farben des Reiches und der Bundes­staaten reich geschmückt. Für den Reichspräsidenten und die anderen an der eigentlichen Grundsteinlegung mit­wirkenden Gäste war am Südende des Bauplatzes ein Zelt errichtet worden. (Stegen ein Uhr fuhr der Reichs­präsident am Reichskanzlerpalais vor und begab sich in das Festzelt. Nach einem einleitenden Gesang des Dom­chors folgte die Verlesung der

Urkunde des Reichspräsidenten durch Hindenburg, die von ihm selbst vollzogen ist und folgenden Wortlaut hat:

Am heutigen Tage, an dem die Reichskanzlei ihr bOjähriges Bestehen feiert, vollziehe ich die Grundstein- legung zu ihrem Erweiterungsbau. Mit Stolz und dank­barer Verehrung gedenken wir bei dieser Gelegenheit des Gründers und Schöpfers der Reichskanzlei, des Fürsten OttovonBismarck, des ersten Kanzlers des Reichs. Möge die auf den ersten Reichskanzler zurückgchende ta. währte Tradition hingebungsvoller Arbeit am Vaterland, die in bem alten Gebäude vorbildlich gewahrt worden ist auf das neue Haus übergehen! Und möge der alte Geist selbstlosen Dienstes für Deutsches Reich und deutsches Volk auch künftig die Reichskanzlei bei Erfüllung der ihr obliegenden hohen und verautlvortuugsvollen Aufgaben beseelen zum Segen unseres Vaterlandes und seiner Zukunft!

Reichskanzler Dr. 'Marx hielt die Festansprache. Er gab einen kurzen Rückblick auf die SO Jahre ereignisreicher Geschichte, die hinter dem Amt liegen. Dann ging er auf die veränderte Stellung der Reichskanzlei ein, die sich aus der veränderten Ver­antwortlichkeit des Kanzlers ergeben hat und bte schließ­lich zu der Notwendigkeit führte, diesen Neubau zu schaffen. Es handelt sich darum, einen repräsentativen, aber keinen Prunkbau zu schäften. Das Werk soll ein Symbo. für den Willen zum Wiederaufbau des

Nun begann die eigentliche Grundsteinlegung. In den Grundstein wurden die Urkunde, die Verfassung des Deutschen Reiches, die Geschäftsordnung der Reichsregie-, rung, ein Lichtbild der Urkunde über die Gründung der Kanzlei, die Pläne des Erweiterungsbaues, die Festschrift zur Geschichte des Kanzlerpalais und der Kanzlei, Ver­zeichnisse der Mitglieder der Reichsregierung und der Beamten der Reichskanzlei sowie ein Satz der Reichs­münzen gelegt. Es folgten die üblichen Hammerschläge. Ter Reichspräsident begleitete die seinen mit den Worten: In allen Dingen stets und zuerst das Vaterland." Dann verließen der Reichspräsident und die Gäste unter den Klängen eines Marsches den Festplatz. Der Reichsprässt dent nebst den anderen Geladenen folgten nunmehr der Einladung des Kanzlers zum Frühstück. Dieser hatte vor­mittags eine Eriunerungsfeier mit den Beamten in der Reichskanzlei selbst abgehaltcn.

Deutschlands Mchi Deutschlands Kraft.

T l c 2 v r ü et c zur G r u n vst e l n l e g un g.

Nach den drei Hammcrschlägen des Reichspräsidenten bei der GrundsteiMcgunft begleiteten die an den Grundstein heran» getretenen Persönlichkeiten ihre Hämmerschläge mit kurzen Sprüchen. Der Spruch des Reichskanzlers lautete: Einigkeit und Recht und Freiheit. Reichstagspräsidenl Löbe sagte: Im neuen Reich ein neuer Geist! Der preußische Miiiifterpräsi- deni Braun sprach die Worte: Möge in dem neuen Haus das frcuniuadibartidic Verhältnis zwischen Reichsregierung und preußischer Regierung gepflegt werden wie bisher mögen in ihm Preußen und das Reich einst zu eine: festeren staatlichen Einheit sich zusaülmensinden. Rcichsminlstet Dr Hergt als Stellvertreter des Reichskanzlers sagte' Deutschlands Recht, Deutschlands Kraft! Keine Führung der Reichsgeschäfte ohne Gerechtigkeit als Leitstern Rechtliche Verbundenheit mit dem Volke ist der Weg zu seiner Seele! Als Vertreter des Rcichsrats führte der bayerische Gesandte v. Preger aus: Möge um diesen Grundstein ein Bau erstehen, ein Denkmal von des Reiches untilgbarer Lebcnskrast, qe-

grünbet aus den Einheitswillen feiner Länder und getragen von der Achtung vor ihren Rechten! Der Oberbürgermeist' von Berlin, Dr Böß. sagte: Für eine starke deutsche Reichs- gemalt für eine freie deutsche Selbstverwaltung für eine blühende Rcichshauptstadl Berlin! Der Staatssekretär der Reichskanzlei Dr Pünder: Ein neuer Bau im neuen Reich Beamtentreue bleib stets gleich! Der Architekt des neuen Hauses, Professor Dr Siedler, gab dem Bau folgenden Geleit- spruch: Das Alte achten, das Neue entwickeln zu Ehr' und From­men des deutschen Volkes, sei Wahlspruch des Hauses, Gesetz Denen, Die eS nunmehr bauen, und Gebot für die. Die dann

er

Reiche s lvcrdcn.

Darin wallen! Der Leiter der Rcichsbauverwaltung für die Rcichsministerien, Oberbaurat Groß, schloß die Reihe mit dem Sintzsprüch: Al eist er im Fach, wer Nützlichkeit eint mit dem Schönen!

k?6r??m aber, die in diesem Lahre nach tS ^ kommen, werden in Köln die Wunder der monalen Presse-Ausstellung genießen, werden t« Wu e f1 eine gleichfalls ganz hervorragend gestaltete ^,^ Ausstellung, dieTechnische Stadt" betitelt, zu Wh. ^ Gelegenheit.haben und von dreier fchlreßlich k56ur g pilgern können, um dort noch eine Aus- üt J1« Reise, Verkehr und Erholung zu genehmigen, i< ' der Elbstadt selbst und ihren großartigen marr- vj isMerziellen und sozialen Einrichtungen bei anders Helgen landschaftlichen Schönheiten der engeren Umgebung der Niederelbe und der Wayer- hinauf nach Sckleswia-Lolstein sowie der Ost-

und Nordseeküste umfaßt. Mein Liebchen, was willst du noch mehr? Auch hier überall ein Kreislauf, ein gedachter wenigstens: es wird Geld, sehr viel Geld ausgcgebcn fr- cer Hoffnung, daß es durch die vielen Ausstellungs­besucher, die man anzulocken die Absicht hat, wieder in die städtischen Kassen zurttckfließen werde, und auf das Aus­land werden bei all diesen Veranstaltungen von Jahr zu Jahr steigende Erwartungen gesetzt. Hoffentlich gibt es wenigstens in d i c s e r Beziehung keine allzu großen Ent­täuschungen. Dr. Sy.

Vorbehaltlose Annahme des Kelloggplans durch Grohbritannien.

LautDaily Telegraph" stellt die britische Antwort auf die Vorschläge Kelloggs, die gestern nach Washington übermittelt und im Laufe des heutigen Tages dem Staats­departement ausgehändigt sowie veröffentlicht werden soll, soweit bisher ersichtlich ist, eine Annahme der amerikani­schen Vorschläge dar. Es werde angenommen, daß weder von London noch den Dominions irgendwelche Vorbehalte gemacht worden sind.